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NyoSan

Schwesternschaft der Nea Dea

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Auf Empfehlung von Barmont mache ich zu diesem Thema einen eigenen Thread auf!!!

 

Ich habe mir nämlich als neuen Char eine Priesterin der Fruchtbarkeit aus Chryseia ausgewürfelt und hätte jetzt gerne ein paar genauere Infos über die Lebensweise, Gebote und Verbote der Nea Dea-Geweihten. Es steht nämlich im Regelwerk viel zu wenig drin und ein Quellenbuch gibt´s, soweit ich weiß, auch nicht.

Ich konnte mich bisher nur im DSA-Regelwerk nach parallelen Göttinen erkunden, ansonsten bleibt bei mir alles pure Phantasie. Aber vielleicht wisst ihr ja mehr...  

 

Danke schon mal!!!

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Falls ihr bei euch in der Runde bereits das Abenteuer "Ein HAuch von Heiligkeit" habt, dann solltest du dir die Beschreibungen am Ende des Abts kopieren oder zumind. mal durchlesen. Da steht einiges zur Glaubenswelt in Chryseia.

 

Gruß

Eike

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Oh, ich glaube nicht, aber ich kann ja mal meinen Liebsten Fragen. Ansosnten schau ich, ob ich es irgendwo her bekomme. Aber danke schon mal für den Tip!

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Ähnlich wie im albischen Pantheon werden in Chryseia die Götter Nea Dea, Wredelin und Jackos nebeneinander angebetet. Eine Priesterin der Nea Dea wird also auch die Gläubigen der anderen beiden Kulte akzeptieren. Im Zweifelsfall arbeiten die Priesterschaftenb sogar zusammen.

 

Vieleicht versuchst du mal was über die grichische Götterwelt der Antike in Erfahrung zu bringen. Da sind die Götter zum Teil her abgeleitet (z.B. Jackos=> Bachus). Zumindes die Grundgedanken wird man sich so erschließen können.

 

Barmont, nicht ganz Chyseia-sicher.

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Des weiteren sollte man sich wohl ein wenig an den Ikonenkult der Othodoxen Kirche anlehnen.

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Also ich würde das ganze an die Griechische Liebesgöttin Aphrodite anlehnen. Gab es da nicht sowas wie Tempeltänzerinnen?

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat </td></tr><tr><td id="QUOTE">Aufgrund des Hinweises auf die Muttergöttin würde ich eher in Richtung Gaia nachschauen.

<span id='postcolor'>

 

Daran hätte ich auch eher gedacht. Darüber weiß ich wenigstens auch einiges.

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Also, Aphrodite wird es wohl eher nicht sein, zumindest nicht so, wie sie im allgemeinen Verständnis überkommen ist.

Schliesslich ist der Kult der Nea Dea und des Wredelin als ziemlich sittenstreng beschrieben.

Ich würde als Inspiration (orthodoxe) Marienverehrung mischen mit ein wenig Gaia, Persephone/Kore, Demeter, Magna Mater/Kybele. Eine Prise Artemis und Athene dürfte auch passen.

Na ja, vor allem dürfte es kein einheitliches Gottesbild geben, im Gegenteil wird Nea Dea viele verschiedene Aspekte aufweisen, die an unterschiedlichen Orten unterschiedlich hervorgehoben werden.

So mag es durchaus sein (und für den Chryseia vollkommen vereinbar), dass am einen Ort Nea Dea als Jungfrau verehrt wird und andernorts als ehrwürdige Matrone.

 

Hinzu kommt, dass es eine Vielzahl an Chrysen (Heiligen) gibt, die im Kultus der Nea Dea und des Wredelin eine bedeutsame Rolle spielen und die vielfach auch eine Bedeutung haben hinsichtlich der regionalen Sicht auf die Gottheiten.

 

Der Chryse Panaglykos sah zu Lebzeiten den Weg zur göttlichen Erkenntnis z.B. in einem extrem asketischen Leben, in dem vor allem alles "Süße" hinderlich sei. Er hat auch streng darauf verwiesen, dass selbst in der Ehe die Abstinenz einzuhalten sei, und Männer und Frauen im übrigen getrennt zu leben hätten. In seinem Weltbild ist Nea Dea eine jungfräuliche (Sitten)Richterin.

 

Die Chryse Protogynaike unterstützte zwar die Jungfräulichkeit Nea Deas, sah sie aber eher als naturverbundene Gottheit, die jedoch jeden (Mann), der ihrer angesichtig wurde, erbarmungslos strafte.

 

Dagegen propagiert der Chryse Ioannidis eher ein mütterlich barmherziges Nea-Dea-Bild. Sie ist die hegende und Pflegende Mutter allen Lebens, dass sie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigt.

 

Dies nur als drei beliebige Beispiele für die Vielfältigkeit der Nea Dea.

 

Überwiegen sollte m.E. aber eine sehr sittenstrenge Weltsicht.

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Aha, aha, aha, woher auch immer du so viele Sachen weist... Hört sich zwar alles sehr kompliziert an, aber trotzdem danke! turn.gif

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Hallo Leute,

ich meine mich zu erinnern, dass NeaDea auch als Schicksaalspinnerinnen mit drei Personifizierungen verehrt wird/ wurde (Beschreibung Thanaturg, B&R). ich müsste das aber nochmals nach read.gif .

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Nun, der erste Teil ist eine Mischung aus althistorischem Fachwissen und Regelkenntnis.

 

Der hintere Teil dient eigentlich eher zur Verdeutlichung des zuvor geschriebenen.

 

Hört sich in diesem Fall komplizierter an, als es letztlich ist.

Durch die starke Vielfältigkeit der Glaubenslehren hat man es als Spieler wie SL doch eigentlich eher leichter, irgendwie bringt man da verschiedene Sichtweisen hervorragend unter.

Allerdings muss man halt auch immer damit rechnen, als Spielfigur andernorts als Schismatiker angesehen zu werden. Mit regional unterschiedlichen Folgen.

 

Der Glaube ist m.E. in Chryseia allgegenwärtig und lebensbestimmend. Wobei die verschiedenen theologischen Auslegungen breit und heftig diskutiert werden. (Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Aspekt des Disputs dürfte die Frage sein, welcher Stofflichkeit das Göttliche ist. Ist Nea Dea "nur" ein göttliches Prinzip, oder eine Wesenheit? Ist sie (und Wredelin) mit menschlichem Ermessen "erfahrbar"? Ist die Gottheit "menschlich" oder allumfassend? Gibt es eine göttliche "Zweifaltigkeit"? etc. Ideen gibt es in der antiken und christlichen Geistesgeschichte hierfür genügend.)

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Laut B&R (Seite 32) entstand ja der Kult der Nea Dea unter den Sklaven Candranors (vielleicht zu Zeiten des großen Sklavenaufstands???), vermutlich als Religion der Armen und Unterdrückten. Hier beginnt also schon die Parallele zum Christentum. Eine Unterdrückung/Verfolgung durch die Valianer fand auch statt, konnte aber die Ausbreitung (auf Chryseia und die KüSta) nicht verhindern.

 

Ich frage mich nun, wie weit man die Gemeinsamkeiten noch spinnen kann:

 

1) Wie entstand der Kult? Gab es unter den Sklaven einen Propheten der "Neuen Göttin", der Wundertaten wirkte und ihnen die "Freiheit" verhieß (was manche vielleicht falsch verstanden und was dann den Sklavenaufstand auslöste)? Oder kam der Kult von außen (woher?) nach Candranor durch Apostel (Gesandte) des neuen Propheten?

 

2) Gibt es im Kult der NeaDea/Wredelin die Begriffe Schuld, Sühne und Erlösung? Wie sieht es mit dem Jenseitsglauben aus? Gibt es eine Hölle, ein Fegefeuer und die Verheißung eines Paradieses?

 

3) Kann es sein, daß der Kult nach dem Ende der Seemeisterzeit an manchen Orten sogar zur Staatsreligion erhoben wurde, z.B. in manchen Stadtstaaten Chryseias? Mit der Konsequenz, daß andere Kulte (z.B. Jakchos) dort in den Untergrund gedrängt oder gar verfolgt werden? Und lassen sich die dortigen Herrscher mit dem Segen der Kirche krönen?

 

4) Kam es in der Vergangenheit aufgrund von Glaubensstreitigkeiten zu einem Schisma zwischen der chryseischen (griechisch-orthodoxen) und lidralischen (römisch-katholischen) Kirche der Nea Dea ? Wie groß sind die Unterschiede zwischen NeaDea/Wredelin und Turan/Atunis?

 

5) Und schließlich: Werden diese Fragen durch das KüSta-QB beantwortet werden? (Wenigstens diese Frage sollte mir DiRi beantworten können) wink.gif

 

 

Herzliche Grüße,

Triton

 

 

 

 

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@Triton

Zitat[/b] ] 5)  Und schließlich: Werden diese Fragen durch das KüSta-QB beantwortet werden? (Wenigstens diese Frage sollte mir DiRi beantworten können)

 

Die Vorstellung NeaDea = Maria und Wredelin = Jesus ist durchaus naheliegend. Eine gewisse Nähe zu den Konzepten des Christentums ist eindeutig zu bejahen, allerdings vermengt mit Anleihen aus der Antike. Ich glaube Kazzirah hat in diesem Strang einige die Sache treffende Überlegungen getroffen.

 

Die Frage mit der Staatsreligion würde ich von Stadtstaat zu Stadtstaat, von Fürstentum zu Fürstentum unterschiedlich handhaben. Möglich wäre es. Jakchos ist allerdings ein alter Kult, ein Relikt aus der Seemeisterzeit (und sogar darüber hinaus; Tusker sind hier das Stichwort), der sich bis heute großer Beliebtheit in Chryseia - vor allem auf dem Lande - erfreut und insofern als fest in Chryseia verankert anzusehen ist. Als niedere Gottheit Gialkos wird er sogar noch in Valian verehrt.

 

Im Rahmen des QB werden Turan & Atunis ausgearbeitet, die nichts anderes als einen Übertrag von NeaDea und Wredlin auf die KüSta darstellen und inhaltlich nahezu identisch sind, vom Organisationsgrad her aber einerseits eher wie die Kathrer andererseits als Mysterienkult aufgezogen sind; es wird in diesem Punkt vom chryseischen Patriarchen-Schema abgewichen. Aber: wir beschreiben für die KüSta die Jetztform des Mysterienkultes und arbeiten dabei weniger NeaDea oder Wredlin aus; ähnlich verhält es sich auch mit der Entstehung dieses chryseischen Kultes. Diese Fragen lassen wir bewusst offen, da sie unserem Verständnis nach eher Teil eines Chryseia QBs wären, nicht aber des Valian bzw. Küstenstaaten OBS. Außerdem hätte das das ganze Material noch viel mehr in die Länge gezogen.

 

Ciao,

Dirk.

 

 

 

 

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Zitat[/b] (DiRi @ Feb. 15 2003,14:24)]Die Frage mit der Staatsreligion würde ich von Stadtstaat zu Stadtstaat, von Fürstentum zu Fürstentum unterschiedlich handhaben. Möglich wäre es. Jakchos ist allerdings ein alter Kult, ein Relikt aus der Seemeisterzeit (und sogar darüber hinaus; Tusker sind hier das Stichwort), der sich bis heute großer Beliebtheit in Chryseia - vor allem auf dem Lande - erfreut und insofern als fest in Chryseia verankert anzusehen ist.

Hallo Dirk,

 

auch für eine Verfolgung des volkstümlichen Jakchos-Kult durch eine NeaDea-Staatskirche gäbe es Parallelen in der frühchristlichen Geschichte. Ich zitiere mal von der Webseite Heidenverfolgung im römischen Reich:

 

Zitat[/b] ]Die immer wieder erneuerten kaiserlichen Edikte gegen heidnische Religionsausübung, von oben angeordneten Tempelzerstörungen und blutrünstigen Verfolgungen über Jahrhunderte hinweg [...] zeigen, dass die Einführung des Christentums ein politisches Diktat der imperialen Machthaber gegen den Willen und Widerstand der Bevölkerung war, die trotz aller Verbote, Zerstörungen und Massenmorde an Tausenden Menschen beharrlich an ihren Göttern festhielt. Das hellenische Heidentum ist nicht ausgestorben es wurde brutal ausgerottet.

 

Die "feste Verankerung" eines Glaubens im Volk, hindert also die Machthaber nicht zwangsläufig an dessen Ausrottung. Der Ikonoklasmus in Chryseia ist ja auch ein Beispiel dafür, wie die Kirche der NeaDea vehement gegen einen "Auswuchs" vorgegangen ist, den sie in gefährlicher Nähe der Götzenverehrung sah, trotz großen Widerstandes vor allem der Landbevölkerung.

 

 

Herzliche Grüße,

Triton

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Für euer Projekt könnt hier das machen wie ihr wollt. Allerdings: die Existenz des Jakchos-Kultes bis heute und die mangelnde Erwähnung von Verfolgungen von Jakchos-Anhängern bzw. des Kultes an sich in den bisherigen Midgard-Publikationen sprechen hier eine andere Sprache. Ich würde sagen, dass es seitens des NeaDea & Wredlin Kultes keine aktiven Bestrebungen gibt, den Jakchoskult ausrotten bzw. verfolgen zu lassen (wobei, die eine oder andere fanatische Splittergruppe ...). Die Verfolgungen andere Kulte würde ich persönlich in Chryseia vor allem auf die alten valianischen Kulte ummünzen, die (blutig) ausgerottet wurden und es heute - im Großen und Ganzen - dort nicht mehr gibt.

 

Aber wie gesagt, dass ist meine Sichtweise, die der euren nicht entsprechen muss. Chryseia ist ja bisher noch ein eher unbeschriebenes Fleckchen Midgard ohne allzu viele Vorgaben.

 

Ciao,

Dirk.

 

 

 

 

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Zitat[/b] (DiRi @ Feb. 15 2003,15:26)]Die Verfolgungen andere Kulte würde ich persönlich in Chryseia vor allem auf die alten valianischen Kulte ummünzen, die (blutig) ausgerottet wurden und es heute - im Großen und Ganzen - dort nicht mehr gibt.

Gibt es für eine solche gewaltsame Ausrottung der valianischen Kulte schon Hinweise in offiziellen Quellen? Auffallend ist ja, daß es in Chryseia neben Nea Dea, Wredelin und Jakchos keine valianischen Götter mehr gibt, während sie in den KüSta noch munter verehrt werden. Oder wurden Alpanu, Tin und Laran etwa auch in Chrysen transformiert ?

 

Triton

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Es ist hier noch nichts festgelegt. Hinweise dafür sind mir aus bisherigen Publikationen aus dem Kopf heraus nicht bekannt, aber partiell mag und wird es dazu gekommen sein. Allerdings hat Valian kurz nach dem Krieg der Magier viele Priester, die im Übrigen überwiegend alle Valianer waren, freiwillig auf das Inselreich abgezogen (wg. der dortigen Probleme) und so letztlich (ungewollt) den valianischen Glauben in Chryseia geschwächt; sehr schnell konnten die neuen Kulte um NeaDea und Wredlin verbreiten (beide Kulte sind in der Endphase des Imperiums aufgekommen). M.E. lässt dieser Ansatz aus dem (noch nicht erschienenen OB) auch (blutige) Ausrottungen zu, wenn auch nicht unbedingt flächendeckend und als vorherrschendes Monent.

 

Ciao,

Dirk.

 

 

 

 

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Zitat[/b] (Triton Schaumherz @ Feb. 15 2003,14:59)]Ich zitiere mal von der Webseite Heidenverfolgung im römischen Reich:

 

Zitat[/b] ]Die immer wieder erneuerten kaiserlichen Edikte gegen heidnische Religionsausübung, von oben angeordneten Tempelzerstörungen und blutrünstigen Verfolgungen über Jahrhunderte hinweg [...] zeigen, dass die Einführung des Christentums ein politisches Diktat der imperialen Machthaber gegen den Willen und Widerstand der Bevölkerung war, die trotz aller Verbote, Zerstörungen und Massenmorde an Tausenden Menschen beharrlich an ihren Göttern festhielt. Das hellenische Heidentum ist nicht ausgestorben – es wurde brutal ausgerottet.

 

Die "feste Verankerung" eines Glaubens im Volk, hindert also die Machthaber nicht zwangsläufig an dessen Ausrottung. Der Ikonoklasmus in Chryseia ist ja auch ein Beispiel dafür, wie die Kirche der NeaDea vehement gegen einen "Auswuchs" vorgegangen ist, den sie in gefährlicher Nähe der Götzenverehrung sah, trotz großen Widerstandes vor allem der Landbevölkerung.

Da muß ich mich als Althistoriker doch mal einschalten. Die Darstellung auf der Webseite ist schlicht falsch!

Ich habe eine gewisse Vermutung, aus welchem Grund die Betreiber der Webseite das so darstellen, aber das macht die Aussage nicht richtiger.

Es gab vielmehr im römischen Reich eine recht lange Übergangsphase, in der die "Heiden" zwar zunehmend benachteiligt, aber nicht "verfolgt" wurden. Es ist sogar so, dass fast die gesamte Nobilität beim alten Glauben verharrte, während die normale Bevölkerung aus verschiedenen Gründen (aber nicht Verfolgung) zum neuen Glauben wechselte. Im übrigen sollte dabei erwähnt werden, dass sich im Christentum, wie es sich dann als "Staatskult" manifestierte ziemlich viele Elemente heidnischen Glaubens eingenistet haben...

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Zitat[/b] (Kazzirah @ Feb. 16 2003,13:46)]Es gab vielmehr im römischen Reich eine recht lange Übergangsphase, in der die "Heiden" zwar zunehmend benachteiligt, aber nicht "verfolgt" wurden.

Ich hatte zwar vermutet, daß der Autor hier einseitig nur die Greueltaten auflistet, und dabei dazwischenliegende Phasen der Toleranz nicht oder kaum erwähnt, aber mir scheint doch, daß die Beweise für staatlich sanktionierte Verfolgungen der Heiden nicht aus der Luft gegriffen sind.

 

Was ist z.B. mit den zahlreichen kaiserlichen Edikten, die erwähnt werden? Alles erfunden oder die Wahrheit verdreht?

 

Triton

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Zitat[/b] (DiRi @ Feb. 14 2003,15:24)]Im Rahmen des QB werden Turan & Atunis ausgearbeitet, die nichts anderes als einen Übertrag von NeaDea und Wredlin auf die KüSta darstellen und inhaltlich nahezu identisch sind, vom Organisationsgrad her aber einerseits eher wie die Kathrer andererseits als Mysterienkult aufgezogen sind; es wird in diesem Punkt vom chryseischen Patriarchen-Schema abgewichen. Aber: wir beschreiben für die KüSta die Jetztform des Mysterienkultes und arbeiten dabei weniger NeaDea oder Wredlin aus; ähnlich verhält es sich auch mit der Entstehung dieses chryseischen Kultes. Diese Fragen lassen wir bewusst offen, da sie unserem Verständnis nach eher Teil eines Chryseia QBs wären, nicht aber des Valian bzw. Küstenstaaten OBS. Außerdem hätte das das ganze Material noch viel mehr in die Länge gezogen.

 

Ciao,

Dirk.

@ Turan und Atunis: Es wird Abweichungen gegenüber Nea Dea und Wredelin geben, da bin ich mir sicher  tounge.gif

Ich halte es da mit Kazzirah: es gibt mit Sicherheit verschiedene Ansichten und lokal unterschiedliche Ausprägungen der Kulte und die Küstenstaaten sind nicht Chryseia, auch wenn Turan und Atunis von den chryseischen Gottheiten beeinflusst sind.

 

Grüße

 

fabiana

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Nun, da ja NeaDea und Wredlin noch nicht wirklich ausgearbeitet wurden, bin ich gespannt, woran du die Abweichugen festmachen willst ...  tounge.gif

 

Ciao,

Dirk.

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Zitat[/b] (DiRi @ Mai. 22 2003,23:41)]Nun, da ja NeaDea und Wredlin noch nicht wirklich ausgearbeitet wurden, bin ich gespannt, woran du die Abweichugen festmachen willst ...  tounge.gif

 

Ciao,

Dirk.

Da hast du nun auch wieder recht DiRi!  wink.gif

In jedem Fall wird die Hagiomantie in den Küstas keine große Rolle spielen. Ob ich Nea Dea als "Spinnerin" (vgl. B&R) so gelungen finde bzw. diese Sichtweise der Gottheit auf Turan übertrage, muss ich noch mal durchdenken, etc.

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    • By Kashoggi
      Hallo,
      ich würde mich freuen wenn Ihr mir ein wenig bei der Hintergrundgestaltung meines Charakters unter die Arme greift.
      „Sahib Yaʿqūb (Yakub) Ibn Abihi Sadiq Gimil-Dum Muatinu Thame, Teschirisch Mardaba“ (ja er steht darauf seine Erlebnisse auch in seinem Namen zu tragen.)
       
      Für Euch kurz „Sahib Yaʿqūb Ben“ kommt aus Elhaddar, Mardaba. Er ist unfreier Händler. Er selber bezeichnet sich als Kauffahrer. Andere würden wohl eher Pirat sagen.
      Welche Gottheit kann er anbeten? Ich dachte entweder an einen Gott des Handels oder der Seefahrt. Was wäre dazu stimmig?
       
      Gruß Kashoggi
    • By Galaphil
      Als Folge aus der Diskussion über die Aspekte der Priester bin ich auch ein weiteres Thema einmal angegangen, das mir und auch anderen immer schon seltsam erschienen ist (und das aus aktuellem Anlass gerade wieder hochgekommen ist)
       
      Zwar sind die Priester in Midgard in verschiedene Aspekte unterteilt, die zugehörigen Ordenskrieger sind aber alle in einen Topf geworfen, was die Entstehung und Entwicklung der Figuren betrifft. Deshalb habe ich folgendes System entwickelt, dass sich näher an den Priestern des Aspektes/Gottes orientiert, den der Ordenskrieger verteidigt oder für den er kämpft:
       
      Zu den Fertigkeiten: falls notwendig, kann ein Ordenskrieger zwei Fertigkeiten miteinander vertauschen: ein Ordenskrieger eines Meergottes wird zum Beispiel eher Seemannsgang oder Steuern beherrschen als Reiten und Kampf zu Pferd, ein Ordenskrieger einer Lebensgöttin vielleicht Kräuterkunde und Erste Hilfe statt Kampf in Schlachtreihe und Athletik (beliebig fortsetzbar). Bei einem Ordenskrieger eines Herrschafts- oder Kriegsgottes wird man nicht viel ändern müssen, aber es soll ja auch andere geben
       
      Bei den Wundern: Alle Wunder aus dem Lehrplan bleiben für alle Ordenskrieger Wunder. Die weiteren Wunder (ein Ordenskrieger besitzt 7 Stufe 1 Wunder, 15 Stufe 2 Wunder, 6 Stufe 3 Wunder, 8 Stufe 4 Wunder und 2 Stufe 5 Wunder) sucht er sich aus den Wundern des Priesters der zu ihm passenden Gottheit aus! Weitere Wunder kann er dann logischerweise nicht mehr lernen, auch wenn sie in der DFR-Liste angegeben waren. Der Or hat also nie mehr Wunder als er vorher haben konnte!
      Wechselt ein Ordenskrieger jetzt seine Überzeugung (zB von Kriegsgott auf Lebensgöttin) und seinen Orden (was dann noch extra ausgespielt werden sollte und durchaus auch Zeit und Gold kosten kann), dann werden Wunder, die er vorher gelernt hat, und die für seine neue Gottheit keine Wunder mehr sind, zu Standardzaubern herabgestuft - er darf sich dann logischerweise nur noch Wunder aus denen des Priesters seiner neuen Gottheit aussuchen (alternativ kann man auch die alten Wunder, die jetzt Standardzauber sind, je einen Platz für ein Wunder dieser Stufe belegen, also dass man dann dafür je ein Wunder weniger lernen kann in dieser Stufe).
       
      Dadurch bekommen Ordenskrieger etwas mehr Unterscheidbarkeit und werden wie die Priester auch durch das Lernsystem animiert, sich dem Aspekt ihrer Gottheit näher verbunden zu fühlen.
       
      LG GP
    • By Xan
      Fflamyen ist eine Mondgöttin und wird als Schirmherrin der guten weiblichen Zaubermacht von ihren Kultanhängern verehrt. Sie symbolisiert Magie, Weiblichkeit, Macht und Leidenschaft. Sie ist eine sehr zwiespältige Göttin. Auf wessen Seite sie eigentlich steht, bleibt verborgen. Sie ist zum einen bestrebt mit ihrer Zauberei den Menschen und den Göttern zu helfen, andererseits will sie als liebende Mutter ihren Sohn schützen und ihm beistehen. Ihr innerer Zweispalt zeigt sich in der Zu- und Abnahme des Mondes, wobei ihre Kräfte bei Vollmond am stärksten sein sollen. Fflamyen wird durch den hellen Vollmond symbolisiert und meist als verführerische Frau mit langem, schwarzem Haar dargestellt, aus deren Schultern Eulenschwingen wachsen. Die Eule und die Cambria-Orchidee gelten im Fflamyen-Glauben als heilig.
      Der Fflamyenkult existiert nur noch im Verborgenen, seit die Göttin von ihrem Stiefsohn aus dem Pantheon verbannt wurde. Trotzdem ist der Glaube in den traditionsbewussten, eher unberührten Teilen des Landes weit verbreitet. Fflamyen wird – bis auf wenige Ausnahmen – von Frauen verehrt. In manchen Landstrichen haben sich mehrere Anhängerinnen zusammengefunden und praktizieren ihre religiösen Rituale gemeinsam. Größere, organisierte Gemeinschaften wird man aber nicht antreffen. Mit den Zeremonien, die oft gesangliche oder tänzerische Elemente beinhalten, huldigen die Anhänger Fflamyen oder bitten sie um Visionen oder andere Unterstützung.
      Da der Göttin keine Tempel geweiht werden dürfen, wird sie heimlich angebetet. Feste Kultstätten gibt es nicht, dafür aber bestimmte Orte, die sich zur Durchführung der nächtlichen Rituale besonders eignen. Dazu zählen Lichtungen in Wäldern, Felslandschaften an Küsten oder im Gebirge und Inseln in stehenden Gewässern.
    • By Drachenmann
      Schalömchen, liebes Forum!
       
      Beim Verfolgen des Themas zur göttlichen Eingebung fiel mir nicht nur der größtenteils leidenschaftliche, sogar vehemente Tonfall der Diskussion auf.
       
      Besonders die zum Teil sehr gegensätzliche Auffassung der Gottheiten bezüglich ihrer Machtfülle, ihres globalen (pauschalen?) Kenntnisstandes über die Ereignisse auf der Welt Midgards gab mir zu denken.
       
      Daraus folgt ja schließlich eine unterschiedliche Beurteilung ihres Verhaltens gegenüber der eigenen Gefolgschaft,
      aus der die Figuren (SC und NSC) eines unbestimmten,
      aber höheren Grades als ~5 mit Sicherheit aus der Masse herausragen.
       
      Vielleicht mag es ungewohnt erscheinen,
      doch möchte ich angesichts des bisherigen Tonfalls diesem Thema einige Vorgaben als Bitte voranstellen:
       
      Zum einen bitte ich, die Textstellen der Regelwerke (DFR, ARK, KOM, MdS) als Diskussionsgrundlage zu verwenden,
      da hier die grundsätzliche Haltung der Götter Midgards beschrieben wird.
      Zur Erklärung: Ich befürchte ganz einfach, dass tatsächliche und selbsternannte Historiker aneinandergeraten,
      was zwar sicher unterhaltsam, aber nicht Sinn der Sache wäre.
       
      Zum zweiten bitte ich um eine möglichst sachliche und zielgerichtete Auseinandersetzung,
      wozu Sarkasmus und Diffamierung sicher nicht zählen.
      (Ja, ich weiß, jetzt wird der Bock zum Gärtner... )
       
      Zum dritten wäre es total schön, wenn Ihr Euch nicht in Beispielen verzetteln würdet.
       
      Jetzt meine konkreten Thesen und Fragen, die allesamt meiner Lesart entspringen:
       
      1) Die Gottheiten Midgards sind als Manifestationen des Glaubens definiert.
      Ihre Machtfülle steigt und fällt mit der Zahl und Inbrunst ihrer Anhängerschaft.
      Kann eine Gottheit unter dieser Gegebenheit allmächtig und allwissend sein?
      Wo sind ihrer Macht und ihrem Wissen Grenzen gesetzt?
       
      2) Laut KOM S.57 ist auch eine Gottheit nicht allwissend.
      Allerdings verfügt sie über andere Mittel als ein Sterblicher (s. MdS).
      Worin liegen die Grenzen ihres Wissens und worüber weiß sie mit Sicherheit bescheid?
       
      Ich behaupte, sie kann nicht nur mit ihren eigenen Götterboten usw. kommunizieren,
      sondern auch Erkenntnisse aus den Ereignissen in den Traumgestaden ziehen.
      Desweiteren kann sie mit solchen anderen Gottheiten des eigenen Panteon Informationen austauschen, mit denen sie nicht rivalisiert.
      Wie beurteilt Ihr daraufhin die Kommunikation mit Gottheiten eines anderen Panteon, besonders wenn sich die Schwerpunkte beider stark ähneln?
      (z.B. Tod=Culsu/Ylathor, Krieg=Laran/Irindar, Herrschaft=Tin/Xan usw.)
       
      3) Wundertaten sind keine erlernten Zauber, sondern die Kraft einer Gottheit, die sich in einer Figur (ob SC oder NSC) als Medium Bahn bricht (s. ARK).
      Steht unter dieser Voraussetzung dem SL zu, eine erfolgreiche (=gelungener EW:Zaubern) Kontaktaufnahme der Figur zu ihrer Gottheit zu verhindern,
      weil der SL Form oder Inhalt dieser Kontaktaufnahme als dümmlich empfindet?
      Beschreibe ich die Voraussetzung falsch?
       
      4) Dieselbe Voraussetzung (3) als gegeben vorausgesetzt:
      Steht es einer Gottheit (als NSC) zu, nach erfolgreichem EW:Zaubern den Kontakt aus persönlichen oder menstruativen Gründen zu verweigern?
       
      5) Eleazar ist folgendes wichtig:
      Welche Schutzmöglichkeiten gegen Göttliche/Dämonisch Eingebung würdet ihr für plausibel halten: Ein Zauber (Sphäre), der einen Gott/Dämon abschirmt, so dass er nicht sehen kann, was in der Sphäre geschieht? Eine Art Illusion, die dem Gott eine heile Welt vorspielt? Ein Artefakt, dass ... Möglicherweise wäre all diese Zauber zu kontern, indem man einen Glaubensgenossen innerhalb der Sphäre platziert, der seine Beobachtungen dann an den Gott weitergibt.
       
      Es geht nicht um einen Allerweltszauber, sondern ruhig um einen mit Göttliche Eingebung vergleichbaren "Gegenzauber", der einen zu einfachen Zugriff auf besondere NPCs erschwert/unmöglich macht.
       
      -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Dies sind meine Fragen, Ihr könnt den Katalog gerne erweitern!
      Sobald eine weitere Fragestellung diskutiert wird, kann mir deren Initiator eine PN schicken, und ich erweitere die Liste.
      Im Gegenzug werde ich im Katalog die unrelevanten Fragen durchstreichen,
      um bis dahin eingegangene Antworten nicht in den Regen zu stellen.
      -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Ziel des Themas ist ein möglichst breiter Konsens.
      Hierfür interessiert nicht nur die Meinung der Leiter, sondern auch und besonders die der Spieler.
       
      Grüße
    • By Dracosophus
      Ich möchte hier zwei hypothetische Situationen vorstellen, auf die ich mir Antworten erhoffe.
       
      I) Ein Priester und ein Magier (mit jeweils Zaubern+27; Zaubermacht und Artefakt) befinden sich in einem geschlossenen Metallraum mit 1m Wanddicke (auch der Boden ist auch Metall). Der Magier hat einen Deckmantel aktiv und am Boden ist ein aktives Deckmantel-Siegel von einem Thaumaturgen (ebenfalls Zaubern+27). Der selbe Thaumaturg hat die Burg, in der sich der Raum befindet, mit einem Heimstein geschützt, so dass der Raum von dem Stein geschützt wird. Alle außer der Magier tragen eine Ritterrüstung.
       
      II) Ein ehemals relativ mächtiger Gott wurde geschwächt und hat nur noch 1000 Anhänger. All diese Anhänger - also die gesamte Glaubensgemeinschaft - befinden sich ein einem geschlossenen Metallraum mit 1m Wanddicke (auch der Boden ist aus Metall); unter ihnen sind mehrere Priester des Gottes. Sie sind alle von Deckmantel-Siegeln des obigen Thaumathurgen geschützt und der gesamte Raum ist von mehreren Heimsteinen geschützt (Erschaffer hat Zaubern+27). Alle Beteiligten tragen eine Ritterüstung. Der Gott hat keinen Avatar.
       
      Nun zu den Fragen (für jeweils beide Situationen):
       
      1) Können die Priester/der Priester noch Wundertaten (also Gebete) wirken? Sie sind ja von Metall, Heimsteinen und Deckmänteln abgeschirmt.
      1.1) Können die (normalen) Gebete der Gläubigen den Gott noch erreichen?
      1.2) Können die Priester per Göttliche Eingebung noch direkt Kontakt zu ihrem Gott aufnehmen, falls sie noch Wundertaten wirken können?
      1.3) Können die Gläubigen und/oder Priester noch Göttliche Gnade erhalten?
      1.4) Können die Gläubigen und/oder Priester noch Große Wunder erbeten?
      1.x) 'Weitere entsprechende Fragen, die zur Situation passen.'
       
      2) --> Nur bei Fall II.
      Kann der Gott noch irgendwelche Informationen erhalten? Seine ganze Kirche und alle Gläubigen sind ja von Metall, Heimsteinen und Deckmänteln abgeschirmt.
      2.1) Kann der Gott noch Sa erhalten?
      2.2) Hat der Gott überhaupt noch Macht?
      2.3) Vergeht der Gott im Laufe der Zeit?
      2.x) 'Weitere entsprechende Fragen, die zur Situation passen.'
       
      Kurze Hinweise: Laut Zauberbeschreibungen blockiert Deckmantel sämtliche informationsbeschaffende Magie und Heimstein verhindert, dass Magie von außerhalb des Bereiches nach innen dringt.
       
      Weitergehende Hinweise für konstruktive Interpreteure: Die Situationen können, wenn das Prinzip erhalten bleibt, in beliebig komplizierter Verfeinerung und Ausarbeitung betrachtet werden (also viel mehr Schutzzauber ("alles was die Bücher bieten") und beliebige Änderungen der Zahlen-Werte (Anzahl der Gläubigen, Höhe des Zaubern-Wertes (bevorzugt nach oben))).
       
      Das Ganze ist eigentlich gar nicht so kompliziert und ich hoffe, dass jemand darauf antwortet. Nicht regelbasierte Aussagen können auch gemacht werden, sollten aber einen deutlichen Hinweis, dass sie über die Regeln hinaus gehen oder diesen widersprechen, enthalten.
       
      Edit: Da sich der Schutz durch Deckmantel (und wohl auch der durch Heimstein) vor göttlichem Wirken mittlerweile als Hausregel herausgestellt hat, kann man auch ohne Hinweis gerne abseits der Regeln diskutieren. Falls man das mit der Hausregel anders sieht, sollte der Hinweis dabei sein. Mich würde auf jeden Fall interessieren, was bei denen passiert, die den Schutz als Hausregel haben (oder es als Regelauslegung sehen).
      Die Auszeichnung des Strangs als Regelfrage kann eventuell auch entfernt werden.
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