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Bewegen sich Midgardspieler mehr in ihrer eigenen Systembubble als andere Rollenspieler?

Hervorgehobene Antworten

Keine Ahnung, wie ich das vergleichen soll.

Dafür spräche für mich, dass ich mit Midgard immer schon sehr zufrieden war. Und da war Midgard eben einfach das erste Rollenspiel. Als mein kleiner Bruder mit DSA anfing, habe ich das Regelwerk mal durchgelesen und war von dem kindlichen Stil und den Zaubernamen echt abgestoßen. Da war ich einfach nicht mehr die Zielgruppe.

Alles, was ich danach mal gespielt und getestet habe, hat mir keinen Mehrwert gegenüber Midgard gegeben, sofern es das Fantasygenre betraf.

Traveller fand ich schlecht gemacht. Bei Shadowrun gefiel mir das Setting, die Regeln sind allerdings sinnlos kompliziert. Und über Deadlands und den Shadowrun-Clon bin ich an Savage Worlds geraten.

Grundsätzlich finde ich Spielregeln aber auch nicht so interessant. Regeln lernen ist mühsam und lästig und an sich erst mal kein Teil des Spaßes. Da müsste also ein großer Mehrwert abzusehen sein, mich in ein neues Regelwerk einzuarbeiten. Entweder, dass ich ein neues Genre spielen kann. Oder dass ich ein schlechtes Regelwerk (SR) gegen ein besseres (SW) austauschen kann. Vaesen würde mich interessieren, allein weil ich mir wegen der tollen Illus das Regelwerk geholt habe.

Demnächst muss ich mich in Warhammer einarbeiten, weil der neue SL unbedingt das leiten will. Wenn ich nicht zwei Jahre pausieren will, muss ich in den sauren Apfel beißen.

Wenn ich mich so im Tanelorn umsehe, dann sind da sehr viele Spieler, die sehr viele verschiedene Systeme spielen und immer wieder auch auf neue Systeme umsteigen. Für meinen Geschmack sind das sehr eigenartige Gelüste, aber da ist halt jeder anders.

Was ich mir vorstellen kann, ist dass man in der Midgard-Szene wenig Druck und auch weniger Anregung bekommt, mal was anderes zu spielen. Denn dafür bräuchte es ja Leute, die den neuen heißen Scheiß mitbringen und andere mitziehen, dass mit ihnen zu spielen.

Da sind das Forum und die Midgard-Cons nicht die idealen Biotope für. Denn hier trifft man sich ja, um über Midgard zu diskutieren oder um Midgard zu spielen. Es gibt Anzeichen, dass dem so sein könnte.

Für mich ist der maßgebliche Punkt allerdings, dass ich M5 auch für das beste Rollenspiel halte, dass ich je gespielt habe. Klar, kann ich auch was anderes ausprobieren. Aber bislang hat sich das nicht wirklich gelohnt - wenn es denn auch Fantasy war.

Vor 26 Minuten, Eleazar schrieb:

..

Für mich ist der maßgebliche Punkt allerdings, dass ich M5 auch für das beste Rollenspiel halte, dass ich je gespielt habe. ...

Das ist krass. Ich finde M5 besser als M4, aber echt nicht der Weisheit letzter Schluss. Das ganze Lernsystem ist ziemlicher Schrott, von wirtschaftlichen Aspekten ganz zu schweigen, auch die Charaktererschaffung (mit Würfeln) ist nicht mehr zeitgemäß und unnötig kompliziert. Das Magiesystem mit Agenz-Reagenz-fauler Lenz habe ich nie ganz durchdrungen und ich weiß bis heute nicht so recht, was ein Empyräum ist.

Ich spiele MIDGARD, weil es in der Welt nette Regionen gibt, auch wenn ich auf Alba nur noch wenig Lust habe, und weil man es mit netten Leuten spielen kann.

Vor 46 Minuten, seamus schrieb:

Kennst du nicht den Ausdruck:

Auf vertrautem Terrain bewegen

für man bewegt sich in einer Umgebung die vertraut+sicher ist und wo man sich wohlfühlt und weniger Risiken ausgesetzt ist?

Ja, das ist mir klar,

Aber ob ich mehr oder weniger in meiner Bubble bewege und mich dabei wohlfühle....

Und das im Vergleich eines Bewegungsprpfil eines anderen Rollenspielers (wohl Spieler einer anderen nicht Midgard Bubble )?

Was soll das bitte aussagen?

Meint ihr vielleicht die Häufigkeit von Leuten in einer Bubble, wie oft sie aus der Bubble rausschauen, also sich mit anderen Systemen zu beschätigen?

Bearbeitet ( von Panther)

Vor 18 Minuten, Widukind schrieb:

Das ist krass. Ich finde M5 besser als M4, aber echt nicht der Weisheit letzter Schluss. Das ganze Lernsystem ist ziemlicher Schrott, von wirtschaftlichen Aspekten ganz zu schweigen, auch die Charaktererschaffung (mit Würfeln) ist nicht mehr zeitgemäß und unnötig kompliziert. Das Magiesystem mit Agenz-Reagenz-fauler Lenz habe ich nie ganz durchdrungen und ich weiß bis heute nicht so recht, was ein Empyräum ist.

Ich spiele MIDGARD, weil es in der Welt nette Regionen gibt, auch wenn ich auf Alba nur noch wenig Lust habe, und weil man es mit netten Leuten spielen kann.

Ich sag auch nicht, dass M5 ohne Schwächen ist, aber die Schwächen im Lernsystem behindern mich nicht im Spiel. Ehrlich gesagt stresst mich eine Charaktererschaffung mit Kaufsystem weit mehr und es inspiriert mich auch nicht. Und Agens/Reagenz interessiert mich nicht die Bohne. Braucht kein Mensch, außer den Mager, wenn er sein Spezialgebiet auswählt.

Die Macken in anderen Systemen kann ich nicht so gut ignorieren. Oder sie bedienen nicht den Komplexitätsgrad, den ich mag.

Ich könnte mir vorstellen, dass die relativ sanften Änderungen der Midgardauflagen zumindest von M2 bis M5 auch dazu beigetragen haben, dass die Leute eher bei ihrem System geblieben sind. Änderungen wie bei DSA von 1 zu 2 bzw. von 3 zu 4 oder von AD&D zu D&D 3 zu D&D 4 zu D&D 5 waren ja deutlich umwälzender. Und das führt dann halt auch dazu, dass ein gewisser Teil der Spielenden sich nicht mehr mitgenommen fühlt und deshalb dann eher auch mal nach anderen Systemen schaut. Denn der Schritt zwischen den Editionen ist schon so groß, da kann man auch gleich mal woanders schauen.

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