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Glückswurf

Hervorgehobene Antworten

Das kommt eben darauf an, ob man Differenzen berücksichtigt.

Streng nach Regeln gibt es, so weit ich weiß, bei PW und EW kein "gut geschafft" oder "gerade so geschafft", abgesehen von kritischen Fehlern und Erfolgen. Bei Zauberkunde+8 und einem EW:Zauberkunde ohne Zu- und Abschläge ist eine gewürfelte <12> genauso gut wie eine gewürfelte <19>. Ja, letztere gibt einen Praxispunkt - auch mit <12> hat der Zauberkundige das nötige Wissen.

Der Vorschlag von @Akeem al Harun geht doch wesentlich über den zuvor diskutierten Vorschlag im Eingangsbeitrag hinaus. Darauf bezogen sich alle vorherigen Beiträge. Und da ging es um eine binäre ja/nein-Entscheidung, eventuell modifiziert durch einen Parameter.

Das 'Glückswürfe unleashed' hat eine komplett andere Qualität, insofern kann ich nicht dem von Akeem postulierten, ihr habt da was übersehen, folgen. Es war schlicht nicht die Frage.

Eine dynamische Ergebnisinterpretation fällt nicht mehr in die Kategorie 'Glückswurf', sondern wäre eine eigene Betrachtung wert. Es erfüllt m.E. als Werkzeug auch eine ganz andere Funktion.

2 Stunden her, Meeresdruide schrieb:

Wobei es ohnehin nur 10.000 verschiedene und gleich wahrscheinliche Kombinationen gibt. Die kann man auch einfach durchzählen statt eine Simulation zu machen.

Genau. Man kann einfach alle 100x100 Kombinationen durchgehen und kommt dann auf die bereits genannte Wahrscheinlichkeit. Ich wollte mit dem Satz nur aufzeigen, dass das Ergebnis der 1 Mio Zufallswerte (und die Abweichung zur Wahrscheinlichkeit) kein eindeutiges Ergebnis sind. LG

13 hours ago, Kazzirah said:

Der Vorschlag von @Akeem al Harun geht doch wesentlich über den zuvor diskutierten Vorschlag im Eingangsbeitrag hinaus. Darauf bezogen sich alle vorherigen Beiträge. Und da ging es um eine binäre ja/nein-Entscheidung, eventuell modifiziert durch einen Parameter.

Das 'Glückswürfe unleashed' hat eine komplett andere Qualität, insofern kann ich nicht dem von Akeem postulierten, ihr habt da was übersehen, folgen. Es war schlicht nicht die Frage.

Eine dynamische Ergebnisinterpretation fällt nicht mehr in die Kategorie 'Glückswurf', sondern wäre eine eigene Betrachtung wert. Es erfüllt m.E. als Werkzeug auch eine ganz andere Funktion.

In der Tat. Übrigens ist ein "Ich werfe nacheinander zwei W100 und bewerte nachher, wieviel größer/kleiner der erste als der zweite war" mathematisch äquivalent zu "Ich würfele 2W100 und bewerte nachher, wieviel größer/kleiner das Ergebnis als 101 ist".

  • 6 Monate später...
  • Ersteller

Ich denke, ich werde den Glückswurf ("Freier Wurf") aus 7Töter übernehmen. Dann kann ich als SL zwar weniger würfeln (was ich gerne mache),aber es gibt weniger Unterschiede zwischen den Systemen.

Zeit: 28.8.2026 um 15:39, ohgottohgott schrieb:

Ich denke, ich werde den Glückswurf ("Freier Wurf") aus 7Töter übernehmen. Dann kann ich als SL zwar weniger würfeln (was ich gerne mache),aber es gibt weniger Unterschiede zwischen den Systemen.

Was ist der Glückswurf nach 7Töter?

14 hours ago, seamus said:

s.S.4 freier Wurf

SL setzt Zielwert unter 20 (statt 20) fest, der geschafft werden muss

Scheint mir jetzt praktisch das gleiche wie ein freier Prozentwurf im klassischen Midgard. Einzige Unterschiede sind, dass der SL die Erfolgswahrscheinlichkeit jetzt nur noch in 5%-Schritten festlegen kann (was so gut wie immer ausreicht) und, dass man jetzt halt mit einem W20 hoch statt mit einem W100 niedrig würfeln muss, um Erfolg zu haben (was aus mathematischer Sicht egal ist).

Ich finde Wahrscheinlichkeitsangaben als Prozentwerte eingängiger als solche, die über einen W20 angegeben werden. Daher verstehe ich ein "Du hast mit 20% Erfolg" leichter als ein "Du hast Erfolg, wenn du mit W20 mindestens 17 würfelst". Aber das ist natürlich persönliche Präferenz.

Vor 6 Minuten, Stephan schrieb:

Scheint mir jetzt praktisch das gleiche wie ein freier Prozentwurf im klassischen Midgard. Einzige Unterschiede sind, dass der SL die Erfolgswahrscheinlichkeit jetzt nur noch in 5%-Schritten festlegen kann (was so gut wie immer ausreicht) und, dass man jetzt halt mit einem W20 hoch statt mit einem W100 niedrig würfeln muss, um Erfolg zu haben (was aus mathematischer Sicht egal ist).

Ich finde Wahrscheinlichkeitsangaben als Prozentwerte eingängiger als solche, die über einen W20 angegeben werden. Daher verstehe ich ein "Du hast mit 20% Erfolg" leichter als ein "Du hast Erfolg, wenn du mit W20 mindestens 17 würfelst". Aber das ist natürlich persönliche Präferenz.

Naja, bei 7-töter haben sie keinen Prozentwurf. Daher ist der Mechanismus dort mit dem W20 abgebildet.

1 minute ago, Bruder Buck said:

Naja, bei 7-töter haben sie keinen Prozentwurf. Daher ist der Mechanismus dort mit dem W20 abgebildet.

Klar, wenn das System keinen W100 nutzt, dann würde ich auch nicht extra für die freien Prozentwürfe einen einführen. Aber bei einem System, das den W100 sowieso benutzt (wie Midgard), finde ich dessen Verwendung eingängiger, wenn man feststellen will, ob ein Ereignis eintritt, dessen Wahrscheinlichkeit der SL (oder die ganze Gruppe im Konsens) nach Augenmaß festlegen muss.

M6 hat auch keinen W100 mehr.

Ein Glückswurf ist im Prinzip nur ein Hilfsmittel für eine SL, eine Sache zu entscheiden, die nicht von entscheidender Bedeutung ist, die aber nicht per Handwedeln, Bauchgefühl oder Stimmungslage festgelegt werden soll.

39 minutes ago, Akeem al Harun said:

M6 hat auch keinen W100 mehr.

Ein Glückswurf ist im Prinzip nur ein Hilfsmittel für eine SL, eine Sache zu entscheiden, die nicht von entscheidender Bedeutung ist, die aber nicht per Handwedeln, Bauchgefühl oder Stimmungslage festgelegt werden soll.

Die Frage der Bedeutung hat für mich eigentlich keinen Einfluss darauf, welche Würfel-Technik ich anwende, um zu ermitteln, ob ein bestimmtes Ereignis eintritt.

Da fällt für mich die Frage, ob eine marode Brücke gerade in dem Augenblick einbricht, wenn die Abenteurer sie überqueren, in die selbe Kategorie wie die Frage, ob es im Gasthaus ein Hinterzimmer mit Glücksspiel gibt, in dem ein Abenteurer ein paar Silberstücke dazu verdienen kann.

Vermutlich würde ich im ersten Fall allerdings etwas mehr Gehirnschmalz in die Bestimmung der angemessenen Wahrscheinlichkeit investieren. während ich im zweiten Fall eventuell auch einfach überlegen würde, was dem Spielspaß jetzt mehr dient, und den Wurf dann ganz entfallen lasse.

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