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Stephan

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  1. Thema von Einskaldir wurde von Stephan beantwortet in Konzertsaal
    @Agadur: Also ich bin froh, wenn ich in 40 Jahren überhaupt noch was hören kann und die Füße noch rhythmisch mitwippen können. Und da mein erster Plattenkauf etwas weniger als 40 Jahre zurückliegt, vermute ich, dass du nicht jünger bist als ich. ;-)
  2. Thema von Einskaldir wurde von Stephan beantwortet in Konzertsaal
    Mein seeeehr langfristig angelegtes Projekt zur Sammlung der besten Musik aller Zeiten listet zur Zeit 367 Musikstücke. Zwar sind da auch ein paar dabei, die bei einer Neuauflage des Projekts wahrscheinlich nicht wieder aufgenommen würden. Dafür gibt es, auch bedingt durch das Auswahlverfahren, noch diverse Stücke, die noch auf ihre offizielle Aufnahme warten. Eine Reduktion auf fünf Stücke ist einfach unmöglich. Da fallen mir ja schon von den Stones fünf ein, die alle das Zeug hätten, dazu zu gehören. Das ist auch der Grund, warum ich noch nie an der eingangs erwähnten SWR1-Hitparade teilgenommen habe. Spaßeshalber hänge ich den aktuellen Stand des Projekts mal hier an. Die Stücke laufen übrigens während meinen Autofahrten in einer Dauerschleife im Zufallsmodus (mit unterschiedlicher Resonanz seitens gelegentlicher Beifahrer). 367 hervorragende Stücke.pdf
  3. Danke für die Hinweise, aber für mich ist die Sache jetzt eigentlich durch. Ich habe meinen Beitrag dann halt ohne Zitat verfasst. Mir ging es eher darum, dass eventuell ein Verantwortlicher das mal checkt und ggf. als Bug meldet.
  4. Ich habe gerade versucht, diesen Beitrag zu zitieren: http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/31675-glückspunkte-als-gemeinsamer-pool/?p=2680056 und dann meinen eigenen Senf hinten dran zu hängen. In der Vorschau sah es für mich aber immer so aus, als würde mein Text ins Zitat reingezogen (oder das äußerste Zitat aufgehoben). Hatte ich da jetzt einen Blackout oder hat die Forums-Software da ein Problem?
  5. Nun ich spiele schon seit den 80ern, allerdings nur in Hausrunden, und habe dazu eine ganz andere Meinung. Ich empfehle den Strang http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/29724-würfe-durch-den-sl-oder-den-spieler-bei-wissensfertigkeiten-schleichen-etc/ zur Erhellung und weiteren Diskussion.
  6. Ich würfel als Spielleiter alle Proben offen. Es gibt keinen verdeckten Wurf hinter einem Spielleiterschirm oder sowas. Ich teile auch nicht selten das Resultat mit, was in jedem Fall einen zweiten Wurf einschätzbar macht. Wenn ein NSC in einer Fertigkeitsprobe eine 19 erreicht und diese ist relevant, dann setze ich ein +2 ein, wenn ich ausreichend GPs zur Verfügung habe. Die Spieler sehen ja die Probe und können nicht selten auch die Werte eines NSCs einschätzen. Sie wissen, dass ein Händler "Geschäftssinn" haben dürfte und in welchen Rahmen der Fertigkeitswert liegt. Und spätestens im Kampf wird es schnell offensichtlich, wo die Werte liegen. Die Spieler wissen also, wann ein Glückspunkt lohnt. Und sie fragen sich auch warum ich ihn ggf. nicht einsetze. Insbesondere im Kampf ist es auch nicht selten ein zusätzliches Element der Spannung, wenn man entweder einen knapp vorbei gegangenen Angriff doch noch durch GPs zum Erfolg führt (der wird wahrscheinlich abgewehrt, aber dann kostet es Ausdauer und auch das ist eine wertvolle Ressource). Hat man einen recht guten Angriff gemacht und will die Abwehr erschweren, lohnt es sich auch manchmal mit einem Kauf von +2 das Resultat noch mal nach oben zu setzen. Bei Fernkampf-Angriffen in einen Nahkampf hinein kauft sich der Schütze bei mir gern mal +4 im Voraus, um "friendly fire" zu vermeiden. Das gleiche gilt auch bei der Abwehr. Ist es für eine Seite wichtig, jemanden im Kontrollbereich zu halten, zum Beispiel, weil derjenige sonst einen in Bedrängnis geratenen Verbündeten unterstützen könnte, dann wehrt man auch mal durch Glückspunkt mit +4 ab, bevor man zu Boden geht. Oder man kauft sich eben doch die +2, um einen Angriff gerade noch zu entgehen. Das sind Taktiken, die meine Spieler auch einsetzen. Warum sollten es die NSCs nicht auch machen? Verdeckte und geheime Würfe werden vom Regelwerk in einigen Situationen explizit gefordert. Daher bezeichnet Panther (vermutlich) deine Regel, immer offen zu würfeln, als Hausregel. Zu dem Thema gibt es hier im Forum einen längeren Strang, wobei es allerdings in erster Linie um Wissens- und Entdeckungsfertigkeiten geht. Aus analogen Gründen würfele ich allerdings in Kampfsituationen verdeckt. Wird man von einem unscheinbaren Passanten mit 21 angegriffen, so kann das bedeuten, dass das ein Meisterassassine war, der sich nur gerade recht dumm angestellt hat, oder aber ein Normalo, der gerade einen für seine Verhältnisse ziemlich guten Angriff hingelegt hat. Diese Ingame-Information möchte ich nicht dadurch offenlegen, dass ich die Outgame-Information des Würfelwerts zeige. Das ist allerdings in meinen Augen unabhängig von der vorgeschlagenen Regel. Auch bei verdeckten Würfen kann ich die Punkte im Kampf ja wie beschrieben einsetzen. Das würde halt ein zusätzliches taktisches Moment ins Spiel bringen. Ich habe da keinen Bedarf dran, weil ich Kämpfe eh schon aufwändig genug finde, aber das ist natürlich wirklich Geschmackssache. Wenn ich mehr Taktik ins Spiel bringen wollen würde, so bin ich immer noch skeptisch, ob das das richtige Mittel ist. Unter der Annahme, dass beide Seiten ihre Punkte taktisch optimal einsetzen, würde sich ein Einsatz ja nur dann lohnen, wenn man annimmt, dass die Gegenseite von der dadurch gewonnenen Zusatzoption weniger profitiert. Das ist jetzt eine ziemlich komplexe Abwägungsentscheidung. Ich habe meine Bedenken, dass sich das negativ auf den Spielfluss auswirkt. Aber definitiv kann so etwas nur die Praxis zeigen. Vermutlich hängt das Ergebnis auch stark von den beteiligten Spielerpersönlichkeiten ab. Unabhängig davon schein es aber die Punkte des SL ggf. auch noch für andere Sachen ("Kontrolle über das Spiel behalten") eingesetzt werden zu sollen. Und das fühlt sich für mich dann irgendwie falsch an. Wenn die Punkte ein zusätzliches taktisches Element sein sollen, dann sollten sie in meinen Augen von beiden Seiten gleich eingesetzt werden. Sonst erscheint mir das zu unsymmetrisch. Wenn man einen SL-Punkt einsetzt, um das Spiel in eine gewünschte Richtung zu lenken und/oder um den Spielern einen zusätzlichen Punkt zuzuschustern (beides wurde ja als Einsatzzweck genannt), so erscheint mir das letztlich als eine verklausulierte Form des Würfeldrehens.
  7. Also wenn ich als SL in Versuchung bin, Würfelergebnisse etwas freier zu interpretieren (und dem gelegentlich auch nachgebe), so ist das eigentlich immer zu Gunsten der Spielerfiguren. Dann ist mir allerdings ziemlich unklar, warum ich den Spielern dadurch noch einen zusätzlichen Reroll gewähren sollte. Nachtrag: Das hört sich jetzt vielleicht zu negativ an. Positiv gesagt: Mich interessiert ehrlich, wofür man als SL die Rerolls jetzt benutzt. Ein simples Aufrüsten der Gegner scheint es ja nicht zu sein.
  8. Der Strang wäre http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/19609-ernährungs-und-grundsatzdiskussion/. Vielleicht kann ja ein Moderator verschieben.
  9. In der Tat. In der Müllhalde gibt es einen Thread, in den das passen würde. Daher hier nur soviel: Ich hoffe, dass du nie in die beschriebene Abwägungssituation kommst. Und das in erster Linie nicht für dich, sondern für den Menschen, den du dann ggf. auf dem Gewissen hättest. Und hoffentlich hast du keinen Führerschein.
  10. Bezüglich Samiel liegst du falsch: http://www.midgard-wiki.de/index.php/Samiel
  11. @Jürgen: Für mich sind deine Beispiele gerade wieder Beleg dafür, wie undifferenziert mit der Rassismus- oder Nazi-Keule auf Dinge eingedroschen wird, die für mich teilweise schlimmstenfalls als 'ungeschickt formuliert' zu bewerten sind.
  12. Ich finde diese ständige Vermischung von Nazis und Rechten unsinnig. Der Nationalsozialismus war eine politische Bewegung, die vor 80 Jahren in Deutschland die Macht ergriffen hat und einen der schlimmsten Kriege der Menschheitsgeschichte verbrecherisch vom Zaun gebrochen hat und gleichzeitig mit ihrer Vernichtungsmaschine eines der größten Menschheitsverbrechen begangen haben. Wer jetzt gegen Ausländer, Asylanten, Obdachlose... pöbelt, schlägt oder zündelt, der ist auch ein Unsympath, aber immer noch meilenweit von jenem Verbrechertum entfernt. Selbst wenn viele der Beteiligten mit dem damaligen Gedankengut kokettieren oder sich in diese Tradition stellen, so sind es für mich immer noch keine Nazis. Die heutige Welt ist sowieso eine andere. Selbst wenn diese Leute in die Lage versetzt würden, ihre Vorstellungen umzusetzen, so käme etwas ganz anderes dabei heraus. In gleicher Weise finde ich übrigens den Begriff 'Stalinist' für jemanden, der ein geschlossenes kommunistisches Weltbild hat, unpassend. Auch hier wird letztlich eines der großen Menschheitsverbrechen marginalisiert.
  13. Dazu musst Du überhaupt auch eine Ahnung haben, dass ein Begriff irgendwie durch irgendjemanden seit irgendwann "verpöhnt" ist. Und das bei mehreren deutschen Sprachen, fast dreißig Dialekten in DE, diversen Mundarten, fremden Einflüsse (Anglizismen) und technischen (Fach-)Begriffe ... Abkürzungen ... Verschiebungen von Begriffsbedeutungen ... Ah, den unsäglichen Genderwahn nicht vergessen! (Ich hoffe, dieser Begriff findet sich auch bald wieder auf einer "verpöhnt"- Liste!) Usw. usw. Nein, so ist es nicht. Ich habe von allgemeinem Bewusstsein geschrieben, dazu gehören einzelne Dialekte, Fachbegriffe usw. nicht automatisch. Es geht ja auch nicht um den einzelnen Begriff, mit dem man sich unweigerlich in die Nesseln setzt (obwohl das Risiko natürlich besteht, aber das ist ein anderes Thema). Es geht darum, dass nach dem Erhalt der Information schmollend auf den Boden gestampft wird. Um beim Begriff Zecke zu bleiben: Es soll offenbar bewusst ein abwertender Begriff genommen werden. Es wurde Zecke gewählt, dieser Begriff wurde kritisiert. So weit ist nichts schlimmes passiert. Problematisch ist für mich aber, dass selbst nach Erklärung der Herkunft des Begriffs auf diesem Begriff bestanden wird und dies in einer Art und Weise, die ich nicht als distanzierend zu dieser Herkunft empfinde. Wie ist denn dieses 'allgemeine Bewusstsein' definiert? Mir war nicht bekannt, dass der Begriff 'Zecke' originär von Neonazis verwendet wird (auch, wenn es mich nicht überrascht), vielen anderen anscheinend auch nicht. Außerdem war es ja nicht so, dass man Tuor (z.B.per PN) darauf aufmerksam gemacht hat, dass der Begriff vorbelastet ist, und ihm vorgeschlagen hat, in zukünftigen Beiträgen eine andere Metapher zu verwenden. Vielmehr wurde ein Beitrag, der anscheinend in Unkenntnis dieser Vorbelegung geschrieben wurde, gelöscht. Da der Gehalt des Beitrages praktisch 0 war, in diesem Fall kein echter Verlust. Aber generell finde ich es problematisch, wenn ein Beitrag gelöscht wird, weil jemand in ihm einen Begriff findet, der von irgendeiner Randgruppe gekapert wurde.
  14. Die Tatsache, dass der Begriff Zecke auch von Neonazis benutzt wird, finde ich eher nebensächlich. Wenn ich mir von ein paar Unbelehrbaren meine Sprache vorschreiben lasse, dann werte ich die nur auf. Ich selbst vermeide aus grundsätzlichen Gründen jede Gleichsetzung von Menschen und Tieren. Ich weiß aber, dass andere das nicht so eng sehen. Eine Zecke ist allerdings eine ziemlich niedere Lebensform, die nach allgemeiner Überzeugung auch nur negative Eigenschaften hat. 99% aller Menschen halten das mutwillige Zertreten einer Zecke vermutlich für eine gute Tat. Das verstärkt meinen Widerwillen dagegen, Menschen als Zecken bezeichnet zu sehen. Tuor stellt es jetzt so dar, dass in seiner Äußerung die Zecke nur eine Metapher für eine ganz bestimmte Eigenschaft (leistungsloses Bereichern an der Leistung anderer) war, so wie die Schnecke oft als Metapher für die Langsamkeit benutzt wird. Nach meiner Erinnerung stand da aber nur, dass er die Betroffenen als Zecken betrachtet. Auf die Metapher musste man selber kommen (ich bin es nicht). Und selbst wenn man darauf kommt, dann ist es ja gerade diese Eigenschaft (neben der Gefahr der Übertragung von Krankheiten), die die Zecke zum Ungeziefer macht, während die Langsamkeit der Schnecke ja nicht die Eigenschaft ist, die sie zum Ungeziefer macht. Daher hinkt dieser Vergleich sowieso. In der Form, wie Tuors Äußerung nach meiner Erinnerung da stand, war eine sinnvolle Auseinandersetzung damit in meinen Augen völlig unmöglich. Man konnte erkennen, dass er die gewalttätigen Hausbesetzer nicht mag (wie fast alle anderen Diskutanten ihm auch nicht). Aber was wollte er daraus ableiten? Bis hin zur Rechtfertigung einer standrechtlichen Erschießung konnte man aus der Äußerung alles schließen. Ich hätte es trotzdem besser gefunden, wenn die Äußerung nicht moderiert worden wäre. Sie sagt einiges über den Autor (vielleicht auch nur seinen augenblicklichen Gemütszustand) aus. Zusammen mit den absurden Äußerungen zum Ukraine-Konflikt hat sie mich zu der Überzeugung gebracht, dass der wohl gerade auf Krawall gebürstet ist und es nicht lohnt, sich mit seinen Postings auseinander zu setzen.
  15. Ich lasse eigentlich gerne würfeln (und würfele auch gerne). Das gibt einem das Gefühl, seine Punkte sinnvoll investiert zu haben. Das gilt übrigens auch für einen gelungenen Bestätigungswurf bei einem kritischen Ereignis. Da hat man dann das Gefühl, dass man zu dem kritischen Erfolg (oder nichteintretenden kritischen Fehler) auch was beigetragen hat.
  16. Wir spielen jetzt schon lange mit Bestätigen und empfinden das als weit besser als die Originalregel. Aus dem genannten Grund haben wir in einer Runde für das Bestätigen bei Zaubern (und KiDo) eingeführt, dass dies mit -4 erfolgt. Das ist natürlich noch eine kleine Verkomplizierung der Regel und insgesamt ist die Bestätigungsregel nicht das Gelbe vom Ei. Aber die Originalregel empfinde ich inzwischen als so schlecht, dass sie für mich nicht mehr in Frage kommt. Dass M5 hier keine Verbesserung gebracht hat, ist für mich einer der Gründe, warum ich enttäuscht bin.
  17. Diesen Hinweis auf das Problem der Subjektivität hatten wir nach meiner Erinnerung schon häufiger. Er lässt mich etwas ratlos zurück. Zumindest bei uns erfolgt ein Großteil der Interaktion zwischen Spielerfiguren und NSCs (oder allgemeiner der Umwelt) sowieso ohne Einsatz von Fertigkeiten. Der SL muss ständig auf Grund seiner subjektiven Einschätzung festlegen, wie die NSCs reagieren. Wenn die Abenteurer in ein Dorf kommen, dann muss der SL auch ganz subjektiv entscheiden, ob die Dörfler sich jetzt aus Angst vor den waffenstarrenden Fremden in ihren Häusern verschanzen, den fellbehängten Schamanen gleich als vermeintlichen Schwarzhexer lynchen wollen oder die Abenteurer um Hilfe gegen das Worlfsrudel bitten, dass immer wieder Schafe reißt. Wenn die Abenteurer dem Oberschurken mit ihren Ermittlungen auf die Schliche kommen, dann muss der SL entscheiden, ob er das als Bedrohung empfindet, und wenn ja, ob er meint, dass ein paar gemietete Schläger das Problem schon aus der Welt schaffen oder die Abenteurer von einem hochstufigen Schwarzhexer verfluchen lässt. Wenn der Wächter an einem Fenster vorbeikommt, dass die Abenteurer bei ihrem Einbruch offen gelassen haben, dann muss der SL entscheiden, ob der Wächter das Fenster stillschweigend schließt, um eine mögliche Nachlässigkeit seinerseits zu verschleiern oder laut Alarm ruft. In manchen dieser Fälle kann man hier als SL auch die Würfel benutzen, aber selbst dann ist die Wahrscheinlichkeit, die man den verschiedenen Reaktionen zuordnet subjektiv. Und selbst wenn Fertigkeiten angewendet werden, dann muss der SL ja noch festlegen, wie schwierig oder einfach ein Einwirken auf den NSC ist. Nehmen wir an, die Spielerfiguren möchten einen miesen Egoisten um Hilfe bitten. Der SL vergibt wegen der Hartherzigkeit des NSC einen Malus von 4, so dass die gewürfelte 22 bei Beredsamkeit nicht reicht. Auch dieser Malus ist natürlich subjektiv. Eventuell werden hier den Spielern sogar Möglichkeiten genommen. Denn vielleicht hat ja ein Spieler die kreative Idee, den einzigen bekannten Schwachpunkt des SC (seine Liebe zu Pferden) in eine herzzerreißende Geschichte umzuwandeln, so dass in diesem Fall sogar ein Ergebnis von 18 bei Beredsamkeit gereicht hätte.
  18. Danach spielen wir auch. Liebe Grüße Auch in M5 gibt es leider noch die Stelle, in der ausgesagt wird, dass "die Art und Weise, wie der Spieler die Vorgehensweise seines Abenteurers beschreibt, [...] die Erfolgsaussichten" beeinflusst. (KOD, S. 54). So gesehen würdet ihr sicherlich auch nach M5 innerhalb dessen spielen, was vom Regelwerk abgedeckt ist. Meiner Meinung nach ist eine solche Vorgabe allerdings eine unnötige Vorgabe, da sie den Gruppen eine Spielweise vorschreiben will. Interessanter Weise wurde aber schon mehrfach gefragt, auf welcher Regelgrundlage denn der Wunsch des SL nach Ausspielen kommt. Es gibt also offenbar Diskutanten, die der Meinung sind, würde der Satz nicht in Regeln stehen, widerspräche diese Spielweise den Regeln. Nach dieser Auslegung wäre also auch ein Nichterwähnen dieses Punktes eine Vorgabe, die den Gruppen eine Spielweise vorschreibt.
  19. Das heißt bei Dir darf man immer nur sich selbst spielen. Die Charakterklasse ist völlig egal, da die Figur darf immer nur das lernen darf, was der Spieler gut kann. Wer sich nicht mit realen Medizinpflanzen auskennt, darf kein Heilkunde würfeln, weil er nicht sagen kann "Gegen Krämpfe hilft Salbei." Er darf kein Landeskunde Moravod würfeln, um ein passendes Geschenk für den Großgrundbesitzer auszusuchen, da der Spieler nicht wissen kann, was in Moravod ein Tabu ist und was gut ankommt. Er darf keinen EW:Brettspiel machen, um eine Partie Eschbah zu gewinnen, da er nicht weiß, wie die Regeln dieses Spiels sind. Nein. Aber langsam wird es mir auch zu blöd. Ich habe verschiedene Beispiele gebracht, wie Eigenschaften des Spielers und der Spielerfigur in der Spielpraxis zusammen spielen. Das ist weit von dem mir unterstellten 'Man kann sich nur selbst spielen' entfernt.Dabei werde ich es jetzt belassen. ich habe deine Beispiele alle gelesen und versuche herauszufinden, wo Du die Grenze ziehst. Denn ich finde es reichlich anmaßend, dass Du einem Spieler vorschreibst, was er als Figur zu lernen bzw. nicht zu lernen hat. Deine Reaktion zeigt, dass Du bei meinen Beispielen sagst "Das ist doch absurd, natürlich erwarte ich nicht, dass der Spieler das weiß/kann." Bei anderen Sachen erwartest Du es aber ganz selbstverständlich. Das widerum finde ich absurd. Dass du anhand der von mir gebrachten Beispiele nicht erkennen kannst, wie ich genau die Abgrenzung zwischen Spielerfertigkeiten und Spielfigurenfertigkeiten durchführe, kann ich verstehen. Nicht verstehen kann ich, wie du daraus schließt, dass bei mir die Fähigkeiten des Spielers zu 100% bestimmend seien. Und über diese Unterstellung habe ich mich erregt. Klar ist, dass man anhand der wenigen Beispiele nicht erkennen kann, ob die von mir gerührte Mixtur aus Berücksichtigung von Würfelwürfen und Beiträgen der Spieler gut gewählt ist. Ich bekenne offen, dass bei der Entscheidung auch Tagesform und meine Vermutung, was jetzt dem Spielspaß gerade förderlich ist, eingeht. Wer will, mag das Willkür nennen. Nun habe ich zwar nicht so viel Erfahrung wie Abd, aber ich bin doch schon fast 20 Jahre als SL in mehreren Midgard-Gruppen tätig. Und die wenigsten Spieler sind bisher schreiend weg gelaufen. Auch die Spielleiter, die ich bisher als Spieler erlebt habe (deutlich weniger, da ich keine Cons besuche), haben sich ähnlich verhalten, mit vielleicht leicht anderen Schwerpunkten. Wer nicht bereit ist, sich der (wohlmeinenden) Willkür eines SL auszusetzen, der sollte in meinen Augen eher Schach oder ähnliche Spiele mit genau definierten Handlungsoptionen spielen. Und wer die Fähigkeiten der Spieler nicht ins Spiel einfließen lassen will, der sollte entweder ein reines Würfelspiel spielen, oder sich vorher vom SL ein Drehbuch austeilen lassen, das dann nachgespielt wird. In allen anderen Fällen gehen die Eigenschaften der Spieler immer ein.
  20. Bis auf die Idee mit den Spuren am Fluss (die ein EW:Spurenlesen als Wissensfertigkeit auch liefern könnte) kann ich die Einschränkungen nicht nachvollziehen. Kannst Du im Kodex oder Manual (da finden sich ja jetzt die Tipps für Spielleiter) Stellen benennen? Ich spiele noch nach M4 und kann dir keine Stellen aus dem M5-Regelwerk nennen. Da wir uns hier allerdings in der M4-Regelecke befinden, wäre das sowieso themenfremd. Im M4-Regelwerk habe ich eine Stelle, die besagt, dass soziale Fertigkeiten nicht auf Würfelwürfe reduziert werden sollen, schon mal in einem anderen Strang mit praktisch gleicher Thematik herausgesucht. Du erinnerst dich als treuer Forumsleser bestimmt. Spurenlesen ist keine soziale Fertigkeite, weder nach M4 noch nach M5. Da Solwac seinen Beitrag mit 'Bis auf die Idee mit den Spuren am Fluss' einleitete, ging ich davon aus, dass es ihm nicht ums Spurenlesen ging.
  21. Wenn ich deine Beschreibung richtig verstehe, dann stellst du diese Frage, bevor du auch nur einen EW:Spurenlesen würfeln lässt. Nun würden bei uns die Spieler (auch die, deren Figuren nicht Spurenlesen gelernt haben) natürlich ebenfalls mit nachdenken. Wenn einer von denen die Idee mit dem Fluss hätte, dann könnte er die dem Spurenleser ja auch vorschlagen. Vom Ergebnis her wären wir also bei beiden Spielweisen da, dass das Spurenlesen am Fluss stattfindet, wenn einer der Spieler die Idee dazu hat. Der Unterschied besteht darin, dass in deiner Spielweise die Idee, am Fluss zu suchen, Outgame entwickelt wird und dann auf die Spielfigur übertragen wird, die sie am plausibelsten haben würde (wegen bestem Wert in Spurenlesen). Bei mir würde dagegen die Idee Ingame entwickelt und dann als Idee der Spielfigur angesehen, die von dem Spieler geführt wird, der sie auch tatsächlich gehabt hat (selbst wenn die Figur kein Spurenlesen gelernt hat). Sehe ich das richtig? Ja. Im Prinzip schon. Natürlich ist es mit lieber, wenn der Spurenlesende Spieler die Idee hat, das wäre aber keine Voraussetzung für mich. Im Normalfall wäre für dieses Szenario unser Disput also eher esoterisch, da die meisten Spieler sich wohl eher für das Ergebnis (wir suchen an einer aussichtsreichen Stelle) als für die genaue spielweltliche Zuordnung interessieren. Spannend wird es natürlich, wenn der einzige Spieler, der zufällig diese Idee hat, den Plan mit dem Spurenlesen an sich gar nicht so gut findet. Sein Vorschlag (bzw. der seiner Spielfigur) war es nämlich schon die ganze Zeit auf dem schnellsten Weg zur nächsten Burg zu reiten, um Verstärkung zu holen. Nach deinem Modell müsste der Spieler seine Idee, die er ja outgame hat, äußern. Nach meinem Modell würde er sie eventuell zurückhalten, weil er davon ausgeht, dass das seinem Plan zum Durchbruch verhilft. In meinen Augen haben beide Herangehensweisen ihren Vorteil. Im Normalfall bevorzuge ich aber mein Modell und greife nur in seltenen Fällen auf dein Modell zurück.
  22. Bis auf die Idee mit den Spuren am Fluss (die ein EW:Spurenlesen als Wissensfertigkeit auch liefern könnte) kann ich die Einschränkungen nicht nachvollziehen. Kannst Du im Kodex oder Manual (da finden sich ja jetzt die Tipps für Spielleiter) Stellen benennen? Ich spiele noch nach M4 und kann dir keine Stellen aus dem M5-Regelwerk nennen. Da wir uns hier allerdings in der M4-Regelecke befinden, wäre das sowieso themenfremd. Im M4-Regelwerk habe ich eine Stelle, die besagt, dass soziale Fertigkeiten nicht auf Würfelwürfe reduziert werden sollen, schon mal in einem anderen Strang mit praktisch gleicher Thematik herausgesucht. Du erinnerst dich als treuer Forumsleser bestimmt.
  23. Wenn ich deine Beschreibung richtig verstehe, dann stellst du diese Frage, bevor du auch nur einen EW:Spurenlesen würfeln lässt. Nun würden bei uns die Spieler (auch die, deren Figuren nicht Spurenlesen gelernt haben) natürlich ebenfalls mit nachdenken. Wenn einer von denen die Idee mit dem Fluss hätte, dann könnte er die dem Spurenleser ja auch vorschlagen. Vom Ergebnis her wären wir also bei beiden Spielweisen da, dass das Spurenlesen am Fluss stattfindet, wenn einer der Spieler die Idee dazu hat. Der Unterschied besteht darin, dass in deiner Spielweise die Idee, am Fluss zu suchen, Outgame entwickelt wird und dann auf die Spielfigur übertragen wird, die sie am plausibelsten haben würde (wegen bestem Wert in Spurenlesen). Bei mir würde dagegen die Idee Ingame entwickelt und dann als Idee der Spielfigur angesehen, die von dem Spieler geführt wird, der sie auch tatsächlich gehabt hat (selbst wenn die Figur kein Spurenlesen gelernt hat). Sehe ich das richtig?
  24. Das heißt bei Dir darf man immer nur sich selbst spielen. Die Charakterklasse ist völlig egal, da die Figur darf immer nur das lernen darf, was der Spieler gut kann. Wer sich nicht mit realen Medizinpflanzen auskennt, darf kein Heilkunde würfeln, weil er nicht sagen kann "Gegen Krämpfe hilft Salbei." Er darf kein Landeskunde Moravod würfeln, um ein passendes Geschenk für den Großgrundbesitzer auszusuchen, da der Spieler nicht wissen kann, was in Moravod ein Tabu ist und was gut ankommt. Er darf keinen EW:Brettspiel machen, um eine Partie Eschbah zu gewinnen, da er nicht weiß, wie die Regeln dieses Spiels sind. Nein. Aber langsam wird es mir auch zu blöd. Ich habe verschiedene Beispiele gebracht, wie Eigenschaften des Spielers und der Spielerfigur in der Spielpraxis zusammen spielen. Das ist weit von dem mir unterstellten 'Man kann sich nur selbst spielen' entfernt. Dabei werde ich es jetzt belassen.
  25. Nein, denn beredt sein, bedeutet eine ganze Menge mehr als sich Argumente einfallen zu lassen. Da gehört Körpersprache, Intonation, Augenkontakt zum Zuhörer, die Fertigkeit, kleine Schwächen der Argumentation zu überspielen... dazu. All das repräsentiert bei mir die Fertigkeit Beredsamkeit. Ein Spieler allerdings, dem zu dem ganzen Thema wirklich nicht mehr einfällt als den Würfel zu rollen, der sollte bei mir vermutlich besser keine Punkte in die Fertigkeit investieren.

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