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Stephan

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Alle Inhalte erstellt von Stephan

  1. Thema von Ma Kai wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    Verstehe ich nicht. Natürlich läuft die Zeit erst ab dem Zeitpunkt, wo der SL die Situation zu Ende beschrieben hat und eventuelle Unklarheiten durch Nachfragen der Spieler ausgeräumt wurden. Sollten sich während der folgenden Zeit noch weiere Fragen ergeben, so wird die Zeit natürlich angehalten. Beispiel: Nach einer Minute kommt einer der Spieler auf die Frage: "Was weiß mein Spieler mit Sagenkunde über die Schwachstelle von Drachen?". Dann wird die Frage, ihre Abwicklung, ggf. Nachschlagen im Bestiarium... natürlich nicht berücksichtigt.
  2. Thema von Ma Kai wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    Aber die Herausforderung besteht doch in vielen Fällen darin, die Hinweise zu entschlüsseln oder die Gefahr richtig einzuschätzen. Wenn man immer eingreift, wenn diese Herausforderung nicht bewältigt wird, dann ist es eben keine Herausforderung mehr. Aber wie gesagt: Ich verfolge die Diskussionen der Spieler im Allgemeinen genau und mit Selbstreflexion. Wenn ich den Eindruck bekomme, dass die Spieler z.B. einen Hinweis nicht wahrgenommen haben, weil ich ihn nicht angemessen präsentiert habe, dann greife ich natürlich korrigierend ein. Das kommt durchaus öfter vor. Dieses an den Haaren herbeigezogene Beispiel düfte mindestens genauso kindisch sein, wie alles, was ich in dieser Diskussion geäußert habe.
  3. Thema von Ma Kai wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    Du hast die Abstraktion nicht verstanden: Es ging nicht um die konkrete Maßnahme. Die Gemeinsamkeit ist, dass in beiden Fällen es besser ist, wenn die Maßnahme nicht ergriffen werden muss. Dementsprechend bleibt es einem immer als unangenehmes Ereignis, das im betreffenden Spiel leider stattfinden musste, in Erinnerung.
  4. Thema von Ma Kai wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    Zunächst einmal: Spielleitern ist immer ein Kompromiss. Wenn ich als SL tatsächlich den Eindruck habe, dass hier 5-8 erwachsene Menschen völlig sinnlos ihre kostbare Freizeit vergeuden, dann kann es schon sein, dass ich auf der Metaebene eingreife. Das ist für mich aber immer eine Notlösung. Solche Ereignisse bleiben bei mir als Tiefpunkte meiner SL-Tätigkeit in Erinnerung. Entsprechend selten versuche ich sie zu halten. Ist etwa so, wie wenn ein Schiedsrichter sich genötigt sieht eine Rote Karte zu zeigen, weil das Spiel sonst aus dem Ruder läuft. Zum zweiten: Wenn es von der Spielweltlogik mehrere Möglichkeiten gibt, wie die Spielwelt reagiert, dann wähle ich durchaus unter den möglichen Ereignissen eines aus, das mir dem Spielspaß förderlich zu sein scheint. Wenn ich also den Eindruck habe, dass am Spieltisch gerade eine spannende Diskussion im Gange ist, dann kommt der NSC X vielleicht noch nicht. Hängt die Diskussion dagegen durch, so kommt er und bringt die Spieler eventuell auf neue Gedanken. Wenn aber die Spielweltlogik gebietet, dass der Drache in 2 Minuten kommt (wier in obigem Beispiel), dann kommt er in 2 Minuten.
  5. Thema von Ma Kai wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    Dieses Forum ist doch voll von Beiträgen, in denen Speiler ihre Leistung gewürdigt sehen wollen (oft sogar in Form von Punkten, was ich unsinnig finde), die sich nicht vom SL bevormunden lassen wollen, die befürchten nur noch die Vorgaben des SL auszuführen. Eine solche Einstellung ist für mich absurd, wenn derjenige nicht bereit ist zu seinen eigenen Fehlern zu stehen. Was wäre denn von einem Schachspieler zu halten, der stolz von seinen grandiosen Gewinnpartien erzählt, und bei dem man feststellt, dass bei jedem Fehlzug, den er machen wollte, ihm sein Trainer in den Arm gefallen ist? Für mich ist das eine Frage der Rolle. Genau wie es nicht die Rolle des Schachtrainers ist, den Spieler während des Spiels auf schlechte Zühe hinzuweisen, so ist es nicht die Rolle des SL, den Spielern ihr Diskussionsverhalten vorzuschreiben. Das hat für mich beides nichts mit 'Erziehen wollen' zu tun. Wenn der Anspruch nur ist, mit Leuten, die auch Fanatsygeschichten mögen, gemeinsam Zeit zu verbringen, dann kann man ja auch eine Buchlesung eines guten Fantasyromans abhalten.
  6. Thema von Ma Kai wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    Die Unfähigkeit selber eine strukturierte Diskussion zu führen ist eine (Schlecht-)Leistung der Spieler, die der Spielleiter nicht durch einen externen Eingriff entwerten sollte. Leite ich selbst, so höre ich bei solchen Diskussionen genau zu, Habe ich den Eindruck, dass in der Diskussion a) unterschiedliche Vorstellungen bezüglich der Spielwelt herrschen b) ein Spieler eine Information nicht hat, die die Spielfigur möglicherweise hätte (z.B. durch eine Wissensfertigkeit) so greife ich natürlich ein. Bei b) ggf. nach geheimem Wurf auf eine entsprechende Fertigkeit oder ein Attribut. Manchmal fragen die Spieler so etwas auch selber nach. Die Zeit, die zur Klärung solcher Punkte benötigt wird, wird natürlich bei der Betrachtung, wieviel Zeit die Spieler für ihre Diskussion haben (in Panthers schönem Drachenbeispiel: 2 Minuten) natürlich nicht berücksichtigt.
  7. Thema von Ma Kai wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    Für Anfänger gilt natürlich Welpenschutz.
  8. Thema von Ma Kai wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    Würde ich als SL nicht tun und wäre als Spieler auch sehr irritiert, wenn der SL es tut. Es ist doch nicht Aufgabe des SL lenkend in die Diskussionen der Spielerfiguren einzugreifen. Es sei denn es ist ein NSC beteiligt (der das dann aber gemäß seiner Agenda tut. Die könnte auch sein, die Spielerfiguren als Drachenfutter zu verheizen.). Andernfalls kann ich die Spieler ja gleich in ein Schienenfahrzeug setzen.
  9. Thema von Ma Kai wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    Vor langer Zeit gab es in diesem Forum mal einen Strang mit dem titel 'Sind Rollenspieler eigentlich Weicheier?' oder so ähnlich. Scheint mir tatsächlich so. Im Tischtennis bzw. im Schach droht neben dem Verlust einer Partie dann zumindest der entsprechende Abzug von Wertungspunkten. Ggf. Verlust des Mannschaftskampfs, Abstieg aus der Klasse.... Bei den beiden Hobbies habe ich und viele andere Sportskameraden schon unzählige solche Stressmomente erlebt. Trotzdem werden beide Sportarten (und für viele andere dürfte das ähnlich gelten) von vielen Menschen freiwillig und zum Spaß regelmäßig durchgeführt. Es gibt doch eine ganze Menge Menschen, die aus Stress, auch in Freizeitsituationen, ihren Spaß ziehen können. Dass das nicht jedem liegt, kann ich verstehen. Aber zu behaupten, solcher Stress sei nun per se dem Rollenspiel fremd, halte ich für unsinnig. Genauso könnte der Fernschachspieler behaupten, der beim Blitzschach entstehende Stress sei dem Schachspiel wesensfremd.
  10. Thema von Ma Kai wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    Nach meiner Erfahrung ist der Stress, wenn ich im Tischtennis beim Stand von 9:10 im Entscheidungssatz im Bruchteil einer Sekunde abschätzen muss, welchen Effet mein Gegner in seinen Aufschlag gelegt hat, deutlich größer als der Sress, wenn ich beim Rollenspiel in einer Kampfsituation mal in die Pötte kommen muss. Gleiches gilt, wenn ich im Schach in einer Zeitnotphase einen gegnerischen Mattangriff abwehren muss. Tischtennis und Schach spiele ich auch zum Spaß. Beides gilt auch nicht als besonders ungesund.
  11. Thema von Abd al Rahman wurde von Stephan beantwortet in Neues im Forum
    Im IE ist das nahe an der Unbenutzbarkeit. Im Chrome geht es. In meinen Augen ziehen die Hintergrundbilder aber zu viel Aufmerksamkeit auf sich. Ich wäre daher für einen deutlich schlichteren Hintergrund. Ansonsten gefällt mir das Design eigentlich auf den ersten Blick ganz gut.
  12. Möglich. Man sollte allerdings bedenken, dass Thalassa im Zyklus erst am Ende erreicht wird. Da ist schon einiges Wasser den Tuarisc runtergeflossen. Ob die Spieler da die Anknüpfungspunkte, so sie denn entstehen, überhaupt noch erkennen können?
  13. Im Verlauf des Zyklus Unicum und Solwac haben vermutlich Punkt 1 und Punkt 3 aus obiger Liste gedanklich verschmolzen.
  14. @Solwac, Unicum: Worauf bezieht ihr euch eigentlich? Mitels Frage ging doch offenbar von falschen Voraussetzungen aus.
  15. Sorry, wenn ich dich missverstanden habe. Ich war davon ausgegangen, dass jeder der beiden SL beim anderen SL als normaler Spieler mitläuft, der über das gespielte Abenteuer keinen Wissensvorsprung gegenüber den anderen Mitspielern haben soll. Das würde in meinen Augen eine entsprechende Abstimmung ausschließen.
  16. Fimolas hat offenbar übersehen, dass sich die Frage auf zwei verschiedene SL bezieht. Daher würde ich die Antwort einfach ignorieren. Mogadil hat in meinen Augen völlig recht, wenn er empfiehlt, dass die Spieler von Oktrea vor dem Zyklus nichts gehört haben sollten. Im ersten Zyklus-Abenteuer gibt es einen kleinen Teilstrang mit vagem Bezug zum aktuellen Thalassa. Da könnte es theoretisch Probleme geben, wenn Thalassa schon bespielt wurde. Halte ich aber für unwahrscheinlich. Eher könnte ich mir vorstellen, dass der eine SL sich von der Seemeister-Vergangenheit ein bestimmtes Bild macht und es an die Spieler transportiert, das dann nicht zu der im Zyklus beschriebenen passt. Beides sind aber Gefahren, die immer lauern, wenn man mit mehreren SLs eine Welt bespielt.
  17. Thema von OliK wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    Das Problem hat ja eigentlich zwei Aspekte: 1. Wie gut kann ich einschätzen, ob ich jemanden anders mit meinen Fähigkeiten (Fernwaffen, Zaubern) erreichen kann? 2. Wie gut kann ich einschätzen, ob jemand anders mich mit Fernwaffen oder Zaubern erreichen kann? Weiterhin sollte man sich vor Augen führen, dass die regletechnischen Vorgaben hier eine extreme Vereinfachung beinhalten, die nur der Spielbarkeit geschuldet ist. Es ist doch unplausibel, dass alle Bogenschützen Midgards mit allen Bögen Midgards Ziele in bis zu 180 Metern Entfernung treffen können, aber ab 181 Metern dann keine Chance mehr besteht. Faktisch dürfte die Reichweite doch vom individuellen Bogenschützen, dem Bogen, der Tagesform, dem Wetter... abhängen. Für Magie kann man die Frage nicht beantworten, da es dafür keine realen Vorgaben gibt. Aber meine Vorstellung von Magie ist eine chaotischere, die der buchhalterischen Angabe im Arkanum, die dann auch noch für alle Magier Midgards gleichermaßen gelten soll, widerspricht. Ich hätte mir hier auch eine Regelung gewünscht, die etwas mehr Flexibilität bringt, ohne die Spielbarkeit wesentlich zu verschlechtern. Wenn also eine Spielfigur (sei es SC, sei es NSC) seine Fertigkeiten einsetzt, so gehe ich davon aus, dass sie selber die Grenzen ihrer Fertigkeiten genügend beurteilen kann. Dass sie sich hierbei auch mal vertut, ist durch den Fertigkeitswurf bereits ausreichend abgedeckt. Dass dieses Wissen in der Spielpraxis dann durch Kästchenzählen abgebildet wird (was unrealistisch anmutet), folgt einfach daraus, dass die Reichweitenregelungen selber unrealistische Vereinfachungen sind. Bei der Frage, wie es sich damit verhält, wenn man bewusst außerhalb der Reichweite eines anderen bleiben will, habe ich eine etwas andere Meinung. Die Tatsache, dass regeltechnisch alle Bögen, alle Blitze schleudern, alle Feuerkugeln, exakt die gleichen Parameter haben, ist Spielerwissen, dass den Spielfiguren nicht zur Verfügung steht. Natürlich kann jemand, der selber die Fertigkeit besitzt, Bogen zu schießen, oder über andere Fertigkeiten plausibel machen kann, das einschätzen zu können (z.B. Kampftaktik) ansagen, dass er sich knapp außer Bogenschussreichweite bewegt. Aber dass bedeutet bei mir dann, dass er sich (falls das wirklich mal relevant sein sollte), eben in 200m und nicht in 181m Entfernung bewegt. Und je nach Spielsituation und Ansage des Spielers, wieviel Sicherheitsmarge er eingeht, kann auch mal ein Würfelwurf (z.B. ein Wurf auf die genannte Fertigkeit) entscheiden, ob die Spielfigur sich verschätzt hat und doch ins feindliche Feuer gerät. Das sind ja auch Situationen, die nur selten vorkommen, wo man sich also den zusätzlichen Aufwand am Spieltisch durchaus leisten kann.
  18. Von meiner Seite zwei kleine Kommentare zu dieser interessanten Diskussion: 1. Es wurde ja Splittermond als positives Beispiel genannt. Eine meiner Gruppen hat einige Zeit dieses System gespielt. Daher habe ich einige Zeit auch das zugehörige Forum verfolgt. Man kriegt da wirklich den Eindruck, dass da einige Leute ihr Herzblut in das Projekt investiert haben. Mindestens einer der Regelautoren ist ständig im Forum aktiv, beantwortet Regelfragen und erklärt auch, was man sich bei bestimmten Dingen gedacht hat. Ein Zustand, von dem man als Midgard-Spieler nur träumen kann. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass das System zwar durchaus seine Fans hat, sich die Gesamtzahl dann doch in Grenzen hielt. Die Anzahl der verschiedenen Teilnehmer in den Diskussionen erschien mir als übersichtlich. Von daher würde ich doch mal abwarten, ob die Macher von Splittermond, wenn sie denn merken, dass doch nicht alle deutschen Rollenspieler auf ihr System nur gewartet haben und die Verkäufe die Investitionen gerade so wieder reinholen, auch in 25 Jahren ihr System noch mit dem gleichen Enthusiasmus an den Mann bringen, wie man das heute beobachten kann. 2. Ich hatte es ja an anderer Stelle schon beschrieben: Die eine Veröffentlichung, die ich für Midgard machen konnte, erwies sich auch als ein extrem zäher Prozess. Die meiste Zeit davon entfiel aber auf Leute, die an dem Ganzen kein oder fast kein Geld verdienen (zwischendurch auch mal 1 Jahr bei mir). Diese Leute verdienen ihren Lebensunterhalt also anderweitig. Mit mehr Geld wird man die erstmal nicht oder nur wenig zu schnellerem Arbeiten bringen. Wenn man da was ändern wollte, dann müsste man also nicht nur mehr Geld in die Sache stecken, sondern mit ganz anderen Leuten arbeiten. Ich kann mir schon gute Gründe vorstellen, warum man genau das nicht will.
  19. Wenn alle benötigten Daten schon jetzt gespeichert werden dürften datenschutzrechtliche Bedenken hinfällig sein (Sicherheitsbedenken dagegen nicht). Zum Thema 'Aufwand nicht sonderlich hoch' hat Ma Kai eigentlich schon alles gesagt. Aber vielleicht noch soviel dazu: Ich bin selbst in der Software-Entwicklung tätig. Und aus Erfahrung kann ich sagen, dass selbst eine Funktionalität, für die nur eine Programmzeile geändert werden müsste, nicht immer den Endkunden erreicht. Die Komplexität kann auch woanders liegen.
  20. Ich gehe davon aus, dass Elsa gar nichts selber implementiert. Die Frage wäre also zunächst, ob die von Elsa gekaufte Software diese Funktion gratis beinhaltet. Die nächste Frage ist, ob die entsprechende Information tatsächlich persistiert wird. Ich bin da kein Experte. Aber ergeben sich da nicht auch datenschutzrechtliche Fragen? Immerhin ist die Information, wer was gekauft hat, ja eine personenbezogene Information. Und die darf man nicht einfach so speichern.
  21. @Drachenmann: Mir scheint, du übersiehst einen Vorschlag, der meines Erachtens die Botschaft diverser Beiträge hier ist, den ich aber für dich auch noch mal explizit formuliere: Handhabt es weiter so wie in den letzten 10 Jahren. Dieser Vorschlag beinhaltet explizit, dass die Moderatoren gemäß ihren Vorstellungen von Anstand eingreifen, wenn sie das für nötig erachten. Das ist ein vollkommen normales Verfahren. In gleicher Weise bemühen sie ihr subjektives Anstandsgefühl, wenn in einer Diskussion ein Teilnehmer von einem anderen beleidigt wird. Natürlich gibt es hier immer wieder Grenzfälle. Fühlt sich jemand zu Unrecht moderiert oder ist umgekehrt jemand der Meinung, dass ein bisher unmoderierter Beitrag den gebotenen Anstand durch Pietätlosigkeit verletzt, so hat derjenige die Möglichkeit, dies in diesem Strang zu thematisieren. Genauso, wie bei der Frage, ob ein Beitrag beleidigend ist. Laut BBs hier geäußerten Erfahrungsberichten aus den letzten Jahren, hat sich dieses Verfahren bewährt. Ich sehe durch den aktuellen Fall keinen Grund, dies zu ändern. Schließlich hat sich das Verfahren ja auch im aktuellen Fall bewährt, indem Beiträge, die die Anstandsregeln verletzen, zu Recht moderiert wurden.
  22. Die Aussagen des Moderatorenteams sind in der Tat nicht ganz einheitlich. Die Verwendung des Begriffs 'Ort unkritischen Gedenkens' in diesem Beitrag könnte man so verstehen, dass jede Form von Erwähnung von negativen Aspekten des Verstorbenen zu unterlassen sei. Das wäre mir dann bei Personen mit kontroverser Biografie doch zu einseitig. Aber Beiträge wie dieser hier erwecken in mir die Zuversicht, dass das tatsächlich auch nicht so gemeint ist. Eine Erwähnung kritischer Punkte der Biografie ist, unter Wahrung der Anstandsformen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, durchaus erlaubt. Ich habe ja in meinem letzten Beitrag auf einige Beiträge hingewiesen, die das erfolgreich hinbekommen haben. Die augenblickliche Eskalation ist nun entstanden, weil einige Forumsnutzer a) die selbstverständlichen Anstandsformen nicht eingehalten haben und b) regelwidrig im Strang eine Moderation diskutiert haben. Das ganze Lamento darum, ob nun eine kritische Auseinandersetzung mit dem Toten erlaubt ist, geht also völlig am aktuellen Vorfall vorbei. Es handelt sich schlicht um eine Gespensterdiskussion. Sollte es in Zukunft vorkommen, dass angemessene Würdigungen eines verstorbenen Prominenten, die auch die kritischen Punkte seiner Biografie erwähnen, moderiert werden, so besteht immer noch die Möglichkeit, dies hier zu thematisieren. Bis dahin schlage ich vor, diese Diskussion zu beenden.
  23. Thema von Kio wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    In meinen Augen ist die Gegenzaubern-Regel eine misslungene Regel. Aus dem Grund finde ich es gut, dass die in allen Gruppen, in denen ich bisher gespielt habe, ignoriert wurde(ohne dass wir das je explizit diskutiert hätten). Der Aufwand jeweils zu prüfen, ob die Voraussetzungen für Gegenzaubern gegeben sind und ob es sich lohnt, steht in meinen Augen in keinem Verhältnis zu dem Mehrwert an Spielspaß, den die Verwendung dieser Regel verspricht.
  24. Das Thema scheint ja nicht enden zu wollen. Daher mache ich es jetzt doch mal an ganz konkreten Beispielen fest. Am Anfang dieses Stranges finden sich Beiträge von Solwac und Slüram. Beide verweisen auf Lebensleistung und mit der Person verbundene Probleme und sind für mich völlig in Ordnung. Dagegen steht dieser Beitrag, der auf mich den Eindruck erweckt, hier habe jemand seinem unbändigen Drang, auf das Grab des gerade Verstorbenen zu spucken, Ausdruck gegeben. Das sowieso schon schwer erträgliche Machwerk gipfelt in dem Satz 'Ein unrühmliches Kapitel ist nun abgeschlossen.'. Und das zum Tod eines Menschen, der bereits seit Jahren ein Pflegefall war und irgendwelchen dunklen Machenschaften, so man sie denn bei ihm ansiedelt, bereits seit langem nicht mehr ausführen konnte. So etwas möchte ich im Nachrufstrang nicht lesen. Genau genommen eigentlich nirgendwo.

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