Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan
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Runenstab vs. geprägter Runenstab - Wer darf auslösen?
Ich wähle c, und das nicht nur, weil's ein schöner Buchstabe ist. Grüße Prados
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Auflösung Zauber
Der Zauberer muss sich laut Spruchbeschreibung lediglich auf die Kugel konzentrieren. Interessanterweise wird nicht explizit erwähnt, dass er die Kugel dabei auch sehen muss. Insofern lässt sich schon argumentieren, dass sich die Kugel, nachdem sie erschaffen wurde, bis zu 30 Meter weit auch durch Hindernisse bewegen kann und sie erst dann implodiert, sobald der Zauberer seine Konzentration beendet. Grüße Prados
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Neuer Wettbewerb: Wir freuen uns auf M5!
Ich bin allenfalls skeptisch gegenüber Figuren midGrad 5, die sich an Abenteuern fürGrad 9 und höher versuchen wollen ...
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Runenstab vs. geprägter Runenstab - Wer darf auslösen?
Nein, wie in der von Merl zitierten Stelle steht, gelten die Einschränkungen der geprägten Runenstäbe nicht für Runenpfeile und -bolzen. Es können also beliebig viele dieser Artefakte mit sich geführt werden, auch zusätzlich zu anderen Runenstäben. Die spielerischen Einschränkungen für diese Artefakte werden durch die Zauersprüche, die auf Runenpfeile aufgebracht werden können, und die damit verbundenen Risiken für den Träger geregelt. Grüße Prados
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Runenstab vs. geprägter Runenstab - Wer darf auslösen?
Uff, meiner Meinung nach ja. Grüße Prados
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Ahnungsloser Gegner
Doch, das kann so sein, bitte vergleiche die angegebene Quelle (ich schreibe die ja nicht ohne Grund dahin). Ansonsten verweise ich darauf, dass dieser Vorschlag mit dem gezielten Hieb sowieso nicht den vorgegebenen Regeln entspricht, die zwingend einen EW:Meucheln verlangen, sondern eine zusätzliche Option darstellt. Grüße Prados
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Runenstab vs. geprägter Runenstab - Wer darf auslösen?
Diese Zusammenfassung ist unübersichtlich und auch weiterhin falsch. Thaumaturgen können eigene Runenstäbe bis zu einer Zauberstufensumme von 3*Grad+3 mit sich führen und ohne Probleme auslösen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um normale oder geprägte Runenstäbe handelt. Zusätzlich können sie wie jeder Abenteurer noch einen fremden, aber auf sie geprägten Runenstab bei sich führen und ohne Probleme auslösen. Nichtthaumaturgen können ausschließlich einen auf sie geprägten Runenstab mit sich führen und ohne Probleme verwenden. Grüße Prados
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Runenstab vs. geprägter Runenstab - Wer darf auslösen?
Für selbst gefertigte Runenstäbe, seien sie geprägt oder nicht geprägt, gilt selbstverständlich die übliche Obergrenze der gebundenen Zauberstufen von 3*Grad+3. Das steht doch explizit auf Seite 245 des Arkanums! Grüße Prados
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Runenstab vs. geprägter Runenstab - Wer darf auslösen?
Ich bin mir unsicher, mit welchem Ziel du diese Fragen stellst, denn ich sehe keinen Zusammenhang zwischen den beiden zitierten Ausschnitten. Im ersten geht es um vom Thaumaturgen selbst hergestellte Runenstäbe, du scheinst mit dem zweiten Ausschnitt hingegen irgendwie eine Verbindung zu nicht von ihm hergestellten Runenstäben ziehen zu wollen. Zielt dein Beitrag aber auf die Frage, ob auch ein Thaumaturg maximal einen nicht von ihm gefertigten und in diesem Fall geprägten Runenstab mit sich führen kann, dann lautet die Antwort ja. Einen, nicht mehr. Zusätzlich zu denen, die er selbst gefertigt hat und kontrollieren kann. Grüße Prados
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Ahnungsloser Gegner
Nö, würde ich nicht machen. Einfach den EW:Angriff würfeln und dagegen einen WW:Abwehr. Wenn das Angriffsergebnis sehr niedrig ausfällt, klappt das halt mit dem schnellen Umbringen möglicherweise nicht. Aber egal ob unter 20 oder darüber, der Schaden ist mindestens kritisch. Auf diese Weise behält Meucheln seine Vorteile. Grüße Prados
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Ahnungsloser Gegner
Beim Meucheln eines Schlafenden wird der Grad des Opfers nicht berücksichtigt, ein einfacher EW:Meucheln reicht aus. Der EW:Meucheln ist, wie beschrieben, nur dann notwendig, wenn der Schlafende mit einem Schlag getötet werden soll. Der zweite WW:Abwehr gegen gezielte Hiebe soll bei wehrlosen Gegnern lediglich abbilden, wie der gezielte Hieb auf das Opfer wirkt (vgl. Formulierung auf Seite 249, DFR). Der WW:Abwehr soll also in diesem Fall nicht etwa die Abwehrbewegung des Opfers darstellen, sondern die immer noch mögliche Ungenauigkeit des Angriffs. Da der Angreifer nicht genau weiß, wie er ein Opfer auf einen Schlag töten kann (er kann nicht meucheln), besteht die Gefahr, dass er zwar das entsprechende Ziel trifft, aber nicht in dem Maße, dass das gewünschte Ergebnis auch wirklich eintritt. Nachtrag, da zunächst vergessen: Es gelten natürlich weiterhin die Aussagen zum bewegungslosen Gegner. Der EW:Angriff kann also nicht misslingen, sondern ist nur notwendig als Maßstab für den WW:Abwehr. Auch wenn der WW:Abwehr gelingt, ist der angerichtete Schaden auf jeden Fall kritisch, allerdings wird der Effekt ausgewürfelt. Und noch'n Nachtrag: Man kann es natürlich auch so regeln wie von mir zu Beginn des Strangs vorgeschlagen ... (das hielte ich auch für sinnvoller). Grüße Prados
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Runenstab vs. geprägter Runenstab - Wer darf auslösen?
Die Antworten in der Reihenfolge: Ja. Nein. Ja. Nein. Kommt drauf an: Auf andere Personen geprägte Runenstäbe: Nein. Normale, nicht geprägte Runenstäbe: Ja. Grüße Prados
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Spiegelamulett, Umgebungszauber, wehrloser Zauberer?
Famose, allerdings namenlose Theorie, aber sicherlich irgendwie einsetzbar. Grüße Prados
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Bücher
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Gültige Nahkampfmodifikationen für den Fernkampf
In der beschriebenen Situation kann der Bogenschütze nicht sorgfältig zielen (vgl. DFR, S. 234). Grüße Prados
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Spiegelamulett, Umgebungszauber, wehrloser Zauberer?
Deine Schlussfolgerung widerspricht den Aussagen, aus denen du sie ziehst. Es steht dir frei, sie dennoch zu ziehen, aber sie kann folgerichtig nicht als Argument gegen meine Aussagen dienen. Grüße Prados
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Spiegelamulett, Umgebungszauber, wehrloser Zauberer?
Ich habe noch ein weiteres Argument für einen WW:Resistenz bei ungewollter Eigenverzauberung gefunden (denn darum handelt es sich ja bei einem Spiegelamulett): In der Tabelle der Folgen von kritischen Fehlern beim EW:Zaubern auf Seite 24 des Arkanums wird erklärt, dass sich Zauberer mit einem WW:Resistenz wehren dürfen, wenn sich die Wirkung des Zaubers gegen sie selbst verkehrt. Bei der Beschreibung wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch Zaubersprüche mit einem Umkreis als Wirkungsbereich nur dann wirken, wenn der WW:Resistenz des Zauberers misslingt. Einen Umkreis als Wirkungsbereich haben allerdings Umgebungszauber. Zauberer dürfen also, obwohl sie selbst in der Runde gezaubert haben, gegen eigene, ungewollt gegen sie selbst gerichtete Umgebungszauber resistieren. Ich halte es für angemessen, dies auf die Wirkung eines Spiegelamuletts zu übertragen. Grüße Prados
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Spiegelamulett, Umgebungszauber, wehrloser Zauberer?
@Helgris Die vorstehenden Beiträge sind ein Grund, warum ich meine Antwort nicht in einen braunen Kasten packen möchte. Mit einem Verweis auf den reinen Regelwortlaut ist die Frage nicht eindeutig zu beantworten, man muss also schlussfolgern. Dabei können individuelle Spielansätze zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Ich halte es also für sinnvoller, die Argumente und Schlussfolgerungen lediglich vorzustellen. Welche Überlegungen man für sich selbst als hilfreicher oder spielwerter einstuft, kann man dann ja selbst entscheiden. Grüße Prados
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Spiegelamulett, Umgebungszauber, wehrloser Zauberer?
Ja, Zauberer sind in den Runden, in denen sie zaubern, als wehrlos anzusehen. Etwas anderes habe ich aber auch nicht geschrieben, es steht ja sogar so in dem von dir zitierten Satz. Es ist aber nicht gut, nur einen einzelnen Punkt aus meiner Liste zu entnehmen, da sich dadurch Missverständnisse ergeben können. So wird die Schlussfolgerung in deinem letzten Satz durch den fünften Punkt meiner Aufzählung widerlegt: Da in deinem Beispiel beide Zauber während der Aktionsphase ausgelöst werden, gelten die Zauberer der feindlichen Magie gegenüber als wehrlos. Grüße Prados
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Spiegelamulett, Umgebungszauber, wehrloser Zauberer?
Oh, Vorsicht, es ist keine Magiesimulation, sondern eine Spielregel. Es muss also keinen direkten Zusammenhang zwischen Zustand der Spielfigur (Beweglichkeit) und Einsatz einer Regelung (keine Resistenz) geben. (Im Übrigen dient in diesem Fall allerdings tatsächlich die Einschränkung der Beweglichkeit als ein fundamentales Argument gegen den WW:Resistenz gegen Umgebungszauber, denn ausschließlich der Hinweis auf die Ausweichbewegung unterscheidet die Erklärungen der drei Resistenzen (ARK, S. 20/21) und mit Hinweis auf die eingeschränkte Beweglichkeit wird die Wehrlosigkeit begründet.) Die Frage lautet also, wie diese Spielsituation geregelt werden soll. Ich habe versucht, den Sinn der Regeln anzuwenden und nicht unbedingt einen isoliert dem Text entrissenen Wortlaut umzusetzen. Diesen komplexen Regelsinn hatte ich in meinem obigen Beitrag darstellen wollen. Wenn du für dich entscheidest, dass du es lieber so spielen würdest, dass der Zauberer keinen WW:Resistenz haben soll, ist das doch völlig in Ordnung. Ich hingegen möchte meinen Spiel(er)zauberern diesen WW zugestehen und habe deswegen versucht, das aus den Regeln abzuleiten. Grüße Prados
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Spiegelamulett, Umgebungszauber, wehrloser Zauberer?
Na gut, in Kurzform und zunächst nur für 5- oder 10-sekündige Zauber (Einsekündiger werden als Analogieschluss in der Schlussfolgerung genannt): Man hat eine Aktion pro Runde. Zauberer könn[t]en sich nach ihrem Zauber bewegen. (Vgl. sekundengenaue Runde; in der schematischen Runde können sie es nur deswegen nicht, weil die Bewegungsphase zu Beginn der Runde liegt.) Die Wehrlosigkeit des Zauberers soll einen berechenbaren Risikofaktor in die Zauberregeln einbringen. Ein Zauberer ist während des Zauberrituals, also während der Aktionssausführung, wehrlos. In der schematischen Runde entspricht das dem Zeitraum, in dem alle Aktionen, also auch die der Gegner ausgeführt werden. Der Zeitpunkt "Ende der Runde" umfasst den Aktionsschluss am Ende einer schematischen Runde. Alle Aktionen, die zu diesem Zeitpunkt durchgeführt werden, laufen von der Regeltheorie her zeitgleich ab. Die Reflexion eines Zaubers durch ein Spiegelamulett muss allerdings - gemäß der Logik, dass keine Konsequenz zeitlich vor der sie auslösenden Handlung liegen kann - zeitlich später liegen, aber immer noch innerhalb der Runde. Das ist auch problemlos möglich, da die Zauberreflexion keine Aktion mehr darstellt, also nicht zum Zeitpunkt "am Ende der Runde" durchgeführt werden muss. Aus dem vorstehenden Punkt folgt, dass der Zauberer zum Zeitpunkt der Reflexion nicht mehr mit dem Zaubervorgang beschäftigt ist. Es folgt weiterhin, dass alle Aktionen, die gegen ihn gerichtet sind, bereits ausgeführt wurden, also eine Wehrlosigkeit auf alle Aktionen gegen ihn angerechnet wurde. Die Schlussfolgerung lautet also: Da der Zauberer nicht mehr zaubert und alle möglichen Nachteile des Zaubervorgangs in alle Aktionen der Runde einberechnet wurden, gilt er anschließend nicht mehr als wehrlos. In diesem anschließenden Zeitraum erfolgt die Reflexion der Zauberwirkung, die nicht als Aktion zählt, weswegen der Zauberer dagegen resistieren darf. Analog lässt sich das auf einsekündige Zauber übertragen: Auch hier hat der Zauberer seinen Zaubervorgang beendet, kann also gegen seinen eigenen Zauber resistieren. Dennoch gilt er gegenüber allen anderen Aktionen, die innerhalb dieser Runde gegen ihn ausgeführt werden, weiterhin als wehrlos. Grüße Prados
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Spiegelamulett, Umgebungszauber, wehrloser Zauberer?
Ach so. Das war aber gar nicht so energisch gemeint, sondern lediglich eine Kurzfassung meines Beitrag der ersten Seite. Noch einmal: Berücksichtigt man alle Regeln, also Kampfrunden, sekundengenaue Abläufe, Resistenzregeln, Sinn der Wehrlosigkeit von Zauberern, dann wird meines Erachtens eindeutig klar, dass der Zauberer auch gegen eigene(!) gespiegelte Umgebungszauber noch einen WW:Resistenz würfeln darf. Grüße Prados
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Spiegelamulett, Umgebungszauber, wehrloser Zauberer?
Nein, sie steht ja nicht in einem braunen Kasten. Es ist meine Meinung. Grüße Prados
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Spiegelamulett, Umgebungszauber, wehrloser Zauberer?
Ja, er hat. Grüße Prados
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Spiegelamulett, Umgebungszauber, wehrloser Zauberer?
Merl, du verdrehst mein Bärenwut-Argument nicht ins Gegenteil: Bei Bärenwut wird eine Ausnahme exakt genannt, deswegen existiert sie. Du hingegen schlussfolgerst aus der Nichtnennung von etwas dessen Existenz. Aber egal, ich habe wirklich keine Lust auf eine solche Diskussion. Grüße Prados