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Prados Karwan

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  1. Wer konvertiert, dem nichts passiert!
  2. Ich halte eine Diskussion auf dem von dir tiefer gelegten Niveau (du unterstellst mindestens mir hier eine äußerst unfeine Motivation für meine Beiträge) für wenig sinnvoll. Dies umso mehr, als dass ich immer weniger erkennen kann, was du eigentlich aussagen möchtest: Kritisierst du den Umfang der Einsteigerregeln (wie in deinen ersten Beiträgen) oder geht es dir um Möglichkeiten, neue Spieler zu finden, auch wenn sie sich als 'lesefaul' herausstellen sollten? Lediglich dieser Punkt verdiente eine ernsthafte Auseinandersetzung, wohingegen die erste Kritik, vor allem angesichts des tatsächlichen Umfangs von wenigen dutzend DIN A5-Seiten, lächerlich ist. Grüße Prados
  3. @Elodaria Ich denke, in der Hinsicht kannst du beruhigt sein, denn "eine Flut von Zusatzbänden" kann es doch eigentlich gar nicht geben. Was soll denn darin stehen? Im Moment gibt es einige Abenteurertypen, die nach M5 wohl nicht mehr in den Grundregeln berücksichtigt werden. Um den Spielern dennoch ein Weiterspielen nach M5 zu ermöglichen, werden dazu Zusatzregeln veröffentlicht werden. Ansonsten dürfte sich das Zusatzangebot im Rahmen des Üblichen, also QB, halten. Als Nachtrag: Bedenke, dass du ja auch jetzt schon eine ganze Menge an (optionalen) Zusatzbänden zur Verfügung hattest, denn Bestiarium, Meister der Sphären, Kompendium und (alt) Hexenzauber und Druidenkraft stellen ja auch sehr viele Regeln bereit, die man nach Bedarf verwenden, aber eben auch ignorieren kann, ohne dass der Spielspaß darunter leiden muss. In vielen Diskussionen hier im Forum hat sich häufig der Eindruck ergeben, dass nur, weil ein Regelband veröffentlicht wurde, man ihn auch verwenden müsse. Hier widersprechen sich dann, zumindest meiner Meinung nach, häufig Anspruchshaltung und Realisierungsaufwand: Weil so viele Regeln veröffentlicht wurden, möchte man sie gerne alle verwenden und leidet dann aber darunter, dass dies sehr aufwendig ist und möglicherweise den Spielspaß verringert. Grüße Prados
  4. Hmm, die richtige Antwort darauf wäre wohl: "Nur schade, dass ich dich so selten mit 'nem Buch sehe!" Har, und nun auf zur Schwertmeisterin.
  5. Das war ja auch nicht als konkreter Verbesserungsvorschlag gemeint, sondern als einfacher Hinweis, wie es anderswo laufen kann. Computer-Rollenspiele waren auch mal Komplexitätsmonster mit dicken Handbüchern. Mit Sarkasmus oder Kritik an der allgemeinen Lesefaulheit kommen wir aber auch nicht weiter. Mein Beitrag war lediglich ironisch, Sarkasmus sieht ganz anders aus. Ironisch war er deshalb, weil dein Hinweis auf ein Produkt, bei dem es 'anders läuft', mehrere entscheidende Faktoren völlig ignoriert, wodurch er unsinnig wird. Computerspiele werden auf einem anderen Medium als P&P-Rollenspiele gespielt, ein gedrucktes Handbuch ist also im schlimmsten Fall ein Medienbruch. (Im besten Fall benötigt man für komplexe Computerspiele übrigens immer noch geschriebene, also nachschlagbare Anleitungen. Das Lesemedium, Papier oder Bildschirm, ist dabei irrelevant.) P&P-Rollenspiele verlaufen in einer wesentlich offeneren Umgebung, wodurch sich Spiel- und Regelsituationen ergeben, die nicht vorhersehbar sind, also auch nicht vorher in irgendein Anleitungsvideo umgesetzt werden können. (Weitere Argumente spare ich mir hier.) Grüße Prados
  6. Durch ein bisschen Nachdenken. Eine Personengruppe, deren Leseabneigung so groß ist, dass sie sich auch nach einer eigentlich positiv beurteilten Videoeinführung nicht dazu durchringen kann, wenigstens einige wenige Seiten zu lesen (um sich dadurch noch weiter motivieren zu lassen), kann einfach keine Zielgruppe sein für ein Produkt, das mehrere tausend Seiten Leseumfang hat. Grüße Prados
  7. Und darüber hinaus bleibt die Tatsache bestehen, dass mindestens einer, nämlich der SL, alles lesen muss. Mannomann, bei allem Respekt, aber diese Gequake, dass Lesen so anstrengend sei und doch am besten durch Gucken und Hören ersetzt werden solle, ist doch kaum zu überbietender Unsinn. Lesen ist die grundlegende Voraussetzung, um sich neues Wissen anzueignen.
  8. Ich finde es auch total anstrengend, dass ich als SL ein Abenteuer immer erst lesen muss, bevor ich es leiten kann. Ich wäre dafür, dass der Autor oder Elsa alle Produkte als interaktives Multimedialwerk zur Verfügung stellen, sodass der SL und die Spieler nur noch Optionen auf einem Bildschirm auszuwählen hätten. Oder anders gesagt: Vergleiche, die zu dem Zweck angestellt werden sollen, dass sich Verbesserungen ergeben, sind nur sinnvoll, wenn sich die Dinge auch wirklich vergleichen lassen. Grüße Prados
  9. Nö, Rollenspielerei ist zwar nicht elitär, aber ein Gruppenereignis. Eine Figur, die nur mit viel Mühe in eine Gruppe eingepasst werden kann oder mit ihren Zielen deutlich gegen die gesellschaftliche Norm verstößt (das meinte ich mit 'komplex'), ist für einen Anfänger wohl kaum so zu bewältigen, dass das Spielerelebnis für alle Spieler befriedigend wird. Es sei denn, alle Spielfiguren sind von diesem Kaliber. Die Regeln versuchen, solche sehr wahrscheinlich frustrierenden Erfahrungen zu verringern, indem zunächst nur Abenteurertypen angeboten werden, die von den genannten Aspekten einfacher zu spielen sind. Das hat nichts mit 'elitär' zu tun, sondern ist eine Hilfestellung. Grüße Prados
  10. Zur Erinnerung: Der Schwarze Hexer ist auch schon in M4 eigentlich nur als Nichtspielerfigur vorgesehen und sollte - wenn überhaupt - nur von sehr erfahrenen Rollenspielern gespielt werden. Da das neue M5-Regelwerk aber vor allem das Kriterium 'Einstiegsfreundlichkeit' - auch und gerade für Neulinge - berücksichtigen möchte, werden solche komplexen Figuren, zu denen ja auch der Weiße Hexer gehört, zunächst nicht berücksichtigt. Grüße Prados
  11. Was heißt denn überhaupt "betroffen"? Nur weil M5 rauskommt, ist doch M4 nicht obsolet und werden alte Spielfiguren nicht unspielbar. Und wie wäre es, mit solchen Umfragen zu warten, bis das endgültige Regelwerk auch tatsächlich vorliegt? Bis dahin haben doch solche Stränge wie dieser hier überhaupt keinen Sinn. Grüße Prados
  12. Diese Formulierung erscheint mir missverständlich. Donnerkeil hat eine Zauberdauer von 10 Sekunden, während der Bewegungsphase wird der also noch gar nicht gezaubert und muss demnach auch nicht abgebrochen werden. Grüße Prados
  13. Aber ernsthaft: Ich persönlich und in all meiner Privatheit inmitten meiner Privatrunde könnte mich mit dem Gedanken anfreunden, dass Bannen von Zauberwerk dazu geeignet sein könnte, einen Hexer zumindest ein wenig zu ärgern. Grüße Prados
  14. Es wird mit Sicherheit keinen solchen Hinweis in der entsprechenden Regelantwort geben. Wenn man sich die verlinkte Regelantwort sorgfältig durchliest, dürfte der Grund gegen einen solchen Hinweis deutlich werden. Grüße Prados
  15. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Prados Karwan in M4 - Gesetze der Magie
    Wenn man die beiden etwas extremeren Beispiele von Binden des Vertrauten betrachtet (Dämon, der in Tier einfährt; getötetes und dann zum Untoten gemachtes Tier), dann erscheint mir der Gedanke, dass es sich um erkennbare Zauberei handelt, doch recht naheliegend. Grüße Prados
  16. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Prados Karwan in M4 - Gesetze der Magie
    Ticaya hat die wichtigsten Dinge schon genannt: Es geht um (im Sinne der Spielregeln sinnvollen) Schutz; die Grenze des Wirkungsbereichs stellt eine Barriere für Magie dar. Berücksichtigt man noch ein bisschen Magietheorie (räumlicher und prinzipieller Verlauf des Silberfadens; mit Binden des Vertrauten wird trotz des räumlichen Wirkungsbereichs das vertraute Wesen verzaubert), ergeben sich daraus bestimmte Konsequenzen: Der Vertraute ist ein verzaubertes Wesen, die magische Wirkung wird durch den Silberfaden übertragen. Also müsste eigentlich (ich halte Ticayas Überlegungen zur Anpassung eines Heimsteins für sehr sinnvoll) ein Heimstein aufleuchten, wenn ein Vertrauter in dessen Wirkungsbereich ist, außerdem wird eine magische Übertragung über die Grenze des Wirkungsbereichs des Heimsteins hinweg unterbunden. Die ersten beiden Optionen lassen den Heimstein leuchten, bei der dritten Option gibt es in beiden Fällen keinen Kontakt und für Punkt d) gilt, dass der Silberfaden nicht durchtrennt wird, aber darüber keine magische Wirkung übertragen werden kann. Grüße Prados
  17. Ein Ankoral hat durch den Silberfaden stets eine aktive arkane Verbindung zwischen Midgard und dem entsprechenden Dämon, über die Informationen fließen. Insofern kann ein Ankoral durchaus als aktives Artefakt gelten, zumal es ja nicht mehr ausgelöst werden muss, sondern ständig aktiv ist. Der Dämon erscheint ohne weiteres Zutun des Beschwörers, sobald eine bestimmte Situation eintritt. Grüße Prados
  18. Von mir gibt es nun auch noch einen großen Dank für dieses Wochenende, vor allem an die Orga, die dafür gesorgt hat, dass wir spielen durften, wo andere arbeiten. Für Einsi, der uns angenehm souverän in Cuanscadan einnebelte. Für Diotima, die uns Sex and Drugs and Rock'nRoll auf 'lidralisch' erleben ließ. Für meine Mitspieler - gepaart mit einer Entschuldigung, dass sie mich ertragen mussten; ich hoffe, ihr hattet dennoch Spaß. Für alle, mit denen ich gequatscht und gelacht habe - und glaubt bloß nicht, dass eure Regelfragen 'offiziell' beantwortet wurden. Kurz: Es hat Spaß gemacht! Grüße Prados
  19. Krieger haben mehr als eine Spezialwaffe, andere Kämpfer haben eine. Grüße Prados
  20. Nein. Waffen und Waffenfertigkeiten +5, 'schwierige' Fertigkeiten +8, 'einfache' Fertigkeiten +12. Der maximale Erfolgswert für Fertigkeiten liegt (gemäß dem Grundregelwerk!) bei +18. Grüße Prados
  21. Ja. (Nachtrag: Kann man so machen, kommt mit extrem wenigen Ausnahmen zum gleichen Ergebnis wie bei meinem Modell, das im Gegenzug sehr stark gemäß der Nomenklatur abstrahiert. Der größte Schwachpunkt in deiner Argumentation ist deine Annahme über die Schaden verursachenden Zauber und dass der Zauberer den Schaden zu seinen Gunsten umgehen könnte. Das ist - vor dem Hintergrund des schematischen Rundenablaufs - nicht möglich, aber ich habe keine Lust, das Ganze zum wiederholten Male zu erklären. Grüße Prados
  22. Während der Bewegungsphase könnte ich mir durchaus Schadensfälle mit Wunden vorstellen (z.B. eine Falle). Auch das Beispiel "Eisiger Nebel" (sollte man darin stehen bleiben) und Giftwirkungen wären bei dieser Betrachtung grundlos problematisch. Es gibt keine genaue Definition, wann der Schaden (rundenbasiert) eintritt. Er könnte also auch vor der Handlungsphase eintreten. Grüsse Merl Eigentlich habe ich gar keine Lust mehr, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ich bin der Meinung, das Wichtigste ist gesagt, über Feinheiten mag man sich in der Gruppe unterhalten. Aber ... wer mich kennt ... ach, was soll's. Warum zu Beginn der Handlungsphase? Erstens, die schematische Kampfrunde ist ein theoretisches Gebilde, in dem die Phasen künstlich voneinander getrennt sind. Das bedeutet, dass irgendwelche Realismusüberlegungen nicht unbedingt hilfreich sein müssen. Die Bewegungsphase umfasst die Bewegung, aber keine Handlung - zumindest, was das Zaubern angeht. Zweitens, ich bin in meinen Aussagen immer davon ausgegangen, dass der Zauberer in der fraglichen Runde mit dem Zaubervorgang beginnt. Daraus folgt, dass er in der Bewegungsphase noch nicht zaubert. Bei längeren, fortgesetzten Zaubervorgängen ist das selbstverständlich anders, aber, ganz ehrlich, alle Sonderfälle kann man wohl nicht berücksichtigen. Bitte denkt mit und übertragt die Regelung analog auf solche Besonderheiten. Drittens, das Arkanum nennt auf Seite 21 den Zeitraum des Zaubervorgangs in Kampfrunden: 5-10-Sekünder beschäftigen den Zauberer "die ganze Runde", noch längere Zaubervorgänge "beginnen am Anfang einer Runde" und enden am Ende einer der Folgerunden. Da eine Spielfigur unter diesen Bedingungen in der Bewegungsphase noch nicht handelt, kann sie auch nicht zaubern. Die Formulierung "die ganze Runde" bedeutet aber eben von Anfang bis Ende einer Runde. Der Anfang einer Runde im Sinne einer ausgeführten Handlung ist somit der Beginn der Handlungsphase. Schaden während der Bewegungsphase: Wenn Schaden spontan während der Bewegungsphase auftritt, wie im Beispiel der Falle, wird er auch sofort angerechnet. Da zu diesem Zeitpunkt der Zaubervorgang noch nicht begonnen hat (der Sicherheit halber: ich meine neu angefangene Zaubervorgänge), kann er durch solchen Schaden auch nicht unterbrochen werden - wobei ich mir allerdings auch durchaus Fallen vorstellen kann, bei denen der Schaden über einen längeren Zeitraum verteilt wird ... Sonderfälle halt; siehe oben. Und ja, wenn du den Schaden von beispielsweise Eisiger Nebel vor der Handlungsphase eintreten lassen willst, kannst du das gerne tun. Ich würde es nicht und ich kann mir den Protest meiner Mitspieler vorstellen, wenn ich das einforderte. Schließlich ist die Bewegungsphase unter anderem dazu gedacht, sich aus gefährdetem Gebiet herausbewegen zu können. Aber, na ja, Sonderfälle und so ... Und abschließend: Bitte vermengt nicht schematische Runde und sekundengenauen Ablauf. Das führt zu Widersprüchen. In diesem Fall zwar nicht so sehr (schematische Runde: Trennung von Bewegung und Handlung, also erst einen Meter gehen, dann zaubern; sekundengenau: gleichzeitiger Ablauf von Bewegung und Handlung, also während der Zauberer einen Meter geht, darf er zaubern), aber das sollte es dann auch gewesen sein. Grüße Prados
  23. Merl, deine Zitatverkürzung empfinde ich als problematisch, weil du darin die Differenzierung nach den unterschiedlichen Zauberdauern gekürzt hast. Deswegen - für alle Nachleser - der Hinweis, dass das Folgende nur für alle Zauber mit einer Zauberdauer von mindestens 5 Sekunden (die, das sei nochmal verdeutlicht, in der schematischen Kampfrunde wie 10-Sekünder behandelt werden) gilt. Die Kampfrunde unterteilt sich in drei Phasen: Initiativbestimmung, Bewegung, Handlung (DFR, S. 86). Der Zauberer beginnt mit seinem Zaubervorgang zu Beginn der Handlungsphase, und zwar unabhängig von seiner Gewandtheit bereits gleich von Anfang an. Diese ist also mit "Beginn der Runde" im obigen Zitat gemeint. Sollte der Zauberer aus irgendeinem Grunde Schaden während der Initiativbestimmung oder der Bewegung erhalten (was aber für die schematische Kampfrunde nicht vorgesehen ist), unterbricht das den Zaubervorgang nicht. Grüße Prados
  24. Thema von Solwac wurde von Prados Karwan beantwortet in Die Differenzmaschine
    Brauchst oder willst du denn ein Touchdisplay? Wenn ich den Test richtig gelesen habe, soll es ja beide Varianten geben. Oder ist das "non-touch" nicht mehr lieferbar? Grüße Prados

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