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TwistedMind

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  1. Ein recht traditionelles irdisches Spiel: Nägel einschlagen. Große lange Zimmermannsnägel werden nebeneinander in einen Balken geschlagen. Nur die Spitze, so das sie stecken und alle Nägel gleich lang rausragen. Jeder Mitspieler muss seinen Nagel mit möglichst wenig Schlägen komplett im Holz versenken. Benutzt werden darf nur die Rückseite einer Axt (irdisch: die Spitze Seite eines Zimmermanns-Hammers). Jeder ist reihum mit jeweils einem Schlag dran. Der Gewinner kriegt den Wetteinsatz aller Teilnehmer. Wer den Nagel krum haut, zahlt ne Lokalrunde. Schweine-Ringen. In der Schlammgrube neben dem Gasthof. Ein eingefettetes Schwein muss mit bloßen Händen von einem Einzelnen gefangen werden. (Proben auf Geschicklichkeit, Raufen/Ringen, Kraft). Wer am Schnellsten ist, gewinnt. eine Kneipen-Wette, die wir auf Klassenfahrt gemacht haben: Ein Bier (oder irgendein anders "normales" Getränk") eines Trinkers wird Tabasco, Essig und ähnliches angereichert. Und mit jeder "Zutat" erhöht sich die Geldsumme, die demjenigen geboten wird, wenn er es doch trinkt. Bei uns war es am Ende eine sehr schlammige Brühe und das Austrinken hätte 50 Mark gebracht. Aber es wollte keiner. 😉
  2. Kommt das nicht auch immer auf die Situation bzw. die Herausforderung an? Der allgemeine Grad wird relativ irrelevant, wenn man es auf die Fähigkeiten runterbricht. Hat der Char die passenden Fertigkeiten und Ausrüstung, um eine Situation zu lösen oder nicht?
  3. Ich denke, es ist so gemeint, das die Rasse Zwerg eh schon so beliebt und vorteilhaft ist, das die Regeln das durch Einschränkungen ein wenig ausbalancieren wollen. Schließlich wäre es eine seltsame Midgard-Welt, wenn 50% der Abenteurer Zwerge sind. Dann wären die im Vergleich zum in-game Bevölkerungsanteil viel zu überrepräsentiert. Meine Meinung: Regeln sind immer nur Richtlinien und dürfen und sollen für den Spielspaß der Gruppe angepasst werden. So lange für die Spieler und in der Welt selbst klar ist, das der zwergische Barde ein Exot ist, der entsprechend ausgespielt wird, finde ich einen Zwerg-Barden/Skalden in Ordnung.
  4. Meines Wissens ist "Skalde" in M5 nicht vorhanden. Jemand erklärte mir, das liegt daran, das Skalden erst in einem Waeland-Quellenbuch beschrieben würden und das es dieses für M5 eben noch nicht gibt. Aus diesem Grund hab ich meinen waelinger Skalden eben als Barde aufgebaut, auch wenn im Kodex steht, das Waelinger keine Barden werden.
  5. @Eleazar: Ich denke schon, das man auch ohne CSI-Ausbildung Vogel-Knochen von Landlebewesen oder Fischgräten unterscheiden kann. Und die Größe alleine ist ja schon ein Hinweis, wie groß das Wesen gewesen sein muss, das diesen Knochen enthielt. In einer Fantelalter-Welt wie Midgard haben die Menschen ja viel mehr Umgang mit Knochen. Sei es weil sie Werkzeuge daraus schnitzen oder weil sie als Jäger/Koch/Bauer/Fischer die Tiere kennen oder weil Wahrsager aus Tiereingeweiden lesen und Schamanen ihre Knochenkeulen kennen. In Kombination mit Wissen über die am Herkunftsort vorkommenden Wesen kann man meiner Meinung nach schon eine begründete Vermutung abgeben. Aber ja, so richtig sinnvolle Identifikation wird erst möglich, wenn am die Form bzw. Funktion des Knochens erkennen kann.
  6. Farbe, Knochendichte also Größe der Poren, Größe und Form des Zahns oder Knochens, Ebenheit oder Muster der Oberfläche sind Merkmale die man mit bloßem Auge erkennen kann. Darum glaube ich, das mit Heilkunde (bei Humanoiden) oder Tierkunde (bei Monstern und Tieren) schon eine recht gute Unterscheidung möglich ist. Wie @Abu 'Nzuhir schon geschrieben hat, sollte es Erschwerungen geben, wenn der Knochen stark bearbeitet /modifiziert wurde oder das Knochenstück sehr klein ist. Ein verbrannter oder sehr alter oder sehr angegammelter Knochensplitter zum Beispiel läßt kaum Rückschlüsse zu.
  7. Ist ein Argument. In meiner Vorstellung stellt sich das aber ein bisschen anders dar. Mit einer Waffe wie einem Speer oder Spieß hat du nur eine Spitze, also einen Punkt, mit dem du treffen musst. Ein Zweihandschwert hälst du hin, lässt Schwung und Schwerkraft wirken und kannst aber mit einer ganzen Linie treffen, hast also eine höhere Trefferchance. Vom Bewegungsablauf sehe ich alle zweihändig geführten Waffen auf vergleichbaren Level. Dadurch, das die Waffe mit 2 Händen gehalten und geführt werden muss, hat der Angreifer weniger Möglichkeiten Körperkontrolle und Balance zu halten. Mit einer Einhandwaffe hast du die zweite Hand für Ausgleichsbewegungen frei. Es sei denn, du hast nen schweren Schild in der zweiten Hand. Sowas stell ich mir für einen athletischen Sprung recht hinderlich vor.
  8. Mir ist von der Logik her nicht klar, warum Spießwaffen im Sprung funktionieren, 2Handwaffen aber nicht. So lange man 2 Hände an der Waffe haben muss, ist der Schwierigkeitsgrad für den Springenden gleich. Oder?
  9. Um etwas mehr auf die Ausgangsfrage nach der Lautstärke bzw. der Hörbarkeit von Kämpfen einzugehen: ich glaube, das @Irwisch die physikalischen Randbedingungen schon ganz gut erklärt hat. Ich denke außerdem, das ein richtiger Kampf akkustisch relativ eindeutig als solcher zu erkennen ist. Bei einem einzelnen Klirren von Metall auf Metall oder einem Schmerzensschrei können viele Erklärungen plausibel sein. Aber bei einer ganzen Abfolge solcher Geräusche wird auch ein Laie schnell verstehen, das da ein Kampf läuft.
  10. @Fimolas: klar, sehr gerne, kannst die Idee verwenden und abändern wie du magst. 🙂
  11. Für einen neu gebauten Char hab ich mich ein bisschen mit irdischen Musikinstrumenten beschäftigt, denn mein waelinger Barde bzw. Skalde sollte ein Instrument benutzen was für mich stimmig ist und was halt nicht die 0815-Laute ist. Da bin ich über das irdische Gemshorn gestoßen: https://de.wikipedia.org/wiki/Gemshorn Ein Flöten-ähnliches Intrument, das aus dem Horn von Rindern oder Widdern gefertigt wird und in (Nord)Europa wohl üblich war. Ein paar Beispiele wie es klingen kann: https://www.youtube.com/watch?v=NwZE9xX3yiM , https://www.youtube.com/watch?v=wh0zX3qiNF8 , https://www.youtube.com/watch?v=WTkVO66XzL0 Um dieses Instrument im Spiel zu verwenden, hab ich mir überlegt, wie es in Midgard heissen könnte. Und da lag es für meinen Waelinger Char irgendwie nahe, das die Bezeichnung auch waelisch sein sollte. Der Begriff "Fredenhorn" war so ziemlich meine erste Idee und klang auf Anhieb richtig und passt auch gut zur Hintergrundgeschichte, da die Freden viel Rinderzucht betreiben und damit das nötige Rohmaterial für diese spezielle Flöte zur Verfügung hatten. Mit meinem Spielleiter hab ich abgesprochen, das das Fredenhorn bezüglich Fertigkeiten (siehe Kodex S.118) in die Gruppe der Flöten gehört, auch wenn der Name was anderes andeutet.
  12. Unter der Woche abends, also ab 19Uhr bis maximal Mitternacht, hab ich in meinen Runde auch als optimal für Online-Runden erlebt. Wenn sich ein fester Wochentag im 2wöchigen Rhythmus ergibt, wäre das ideal. Was meinst du mit "follow-up"? Bei Wochenenden bin ich skeptisch. Da drängt sich bei mir mittlerweile ziemlich viel. Und da diese Runde nicht meine erste oder zweite Prio wäre, kann ich da nichts versprechen. Darum würde ich vollkommen verstehen, wenn du dir deine Runde nach besser verfügbaren Leuten aussuchst und ich nicht dabei bin.
  13. @Hendrik B: Hört sich nach einem spannenden Beginn an. Ich hab grundsätzlich Interesse an einer Midgard-Onlinerunde, aber für regelmäßige Termine braucht man meiner Meinung nach einen festen Wochentag und klare Absprachen bezüglich Planung. Ich bin schon ziemlich oft in Pen&Paper-Runden aktiv und möchte meinen Hut nur in den Ring werfen, wenn ich zuverlässig anwesend sein könnte. Wie ist da deine Vorstellung, wann (Wochentag) sollte gespielt werden und wie lange am Stück (nur abends, nachmittags, den ganzen Tag) ? Wenn es sonst klappt - ich hab da nen Konzept eines waelinger Barden, also eigentlich eines Skalden, rumliegen. Oder einen menschlichen Spitzbuben, der aus den Küstenstädten geflüchtet ist. Moam, roll20, Discord, anständiges Headset, Webcam und (normalerweise) stabile Internetverbindung - alles vorhanden.
  14. @Patrick Würde ich als Hausregel zulassen. "Mut antrinken" ist ja durchaus eine übliche Vorgehensweise. Alkohol in ausreichender Menge erhöht die Widerstandfähigkeit gegen Angst in allen Formen, aber senkt im Gegenzug eben andere Eigenschaften wie Geschick und persönliche Ausstrahlung. Damit es im Kampf nicht zu kompliziert wird, würde ich pauschal -2 auf alle Angriffs und Abwehrwürfe geben.
  15. Bei den Systemen die ich kenne (DSA, Shadowrun, D&D und andere) hast du ähnlich wie bei Midgard 2 Hauptaktionen + Bewegung. Die Hauptaktionen sind im Normalfall eine Angriffs- und eine Parade-Aktion. Diese Aktionen können beliebig komplex sein. Von einem einfachen Schwerthieb bis zu einem komplizierten Herumwirbeln, in die Luftspringen und mehrere Gegner gleichzeitig von den Füßen fegen. Ich seh da keinen qualitativen Unterschied zu den Aktionen in Midgard. Aber danke, das du mir als erste Reaktion fehlerhaftes Denken unterstellst und gar nicht auf den Vorschlag zum Thema dieses Threads eingehst.
  16. An diesr Stelle zeigt sich eine Schwäche im Midgard-Kampfsystem. 10 Sekunden sind (meiner Meinung nach) viel zu lang für eine Kampfrunde. Viele große Systeme geben pro Kampfrunde 2-3 Sekunden. Bei 10 Sekunden hab ich realistisch gesehen genug Zeit (5-6 Sekunden) um auf einen guten Schuß zu warten, also Scharfschießen anzuwenden. Wenn die perfekte Gelegenheit aber nicht auftaucht, hab ich immer noch 4-5 Sekunden für einen normal "gezielten" Schuß. (Ich spiele Basketball und da gibts 3, 5 und 8 Sekunden Zeitregeln. D.h. ich glaube, einschätzen zu können, wie lang diese Fristen unter Druck erscheinen können.) Für Midgard-Regeln könnte man das vielleicht so anpassen, das der Schütze in seiner normalen Aktion Scharfschießen ansagt und bei negativer Scharfschießen-Probe sich am Ende der Runde zu einem überhasteten Fernkampfangriff mit den -4 umentscheidet.
  17. Warum willst du einen guten Schützen mit einem schlechten Schützen gleichstellen und den Fertigkeitswert aus der Probe rausnehmen? Oder verstehe ich da was falsch?
  18. Tod oder Wahnsinn, Grab oder Irrenhaus - Hach, Chthulu ist so herrlich. Ich hab echt wieder Bock drauf!
  19. Andere hier sind viel regelsicherer als ich, aber für mein Verständnis ist der Einsatz des Schildes eine aktive Aktion. Das Schild steht ja nicht nur faul rum, sondern wird vom Anwender bewusst und gezielt so bewegt, das die Angriffe abgelenkt werden. Wie gesagt, das ist keine Regelinterpretation, sondern nur meine Vorstellung von so einer Situation.
  20. Ich bin ein optischer Typ. Ich schaue zum Einstieg gerne auf die Weltkarte, wie die Geographie und Klimazonen verteilt sind. Dazu ein paar Hinweise auf die prägenden Imperien/Weltreiche/Kulturen. Hilfreich ist auch ein ganz kurzer Abriss über die Geschichte der Welt. Welche Rassen bzw. Völker haben Einfluß gehabt, wer ist aktuell noch aktiv und was ist in der Jetztzeit Legende. Nach dem diesem Grobüberblick beschäftige ich mich mit der Region, aus dem mein Char kommt. Am liebsten aus der Perspektive was der typische Einwohner in-game kennt.
  21. @Fimolas Wäre interessant zu wissen, für was du dich am Ende entscheidest. Kannst ja vielleicht dann "dein" Nachtmahr hier posten.
  22. Deviantart ist oft ne gute Quelle. Da hab ich das hier gefunden: https://www.deviantart.com/d-torres/art/Putra-chad-462026534 https://www.deviantart.com/liarath/art/Nightmare-creature-465613787 Entspricht das der Richtung, die du suchst?
  23. Meine längste Spielerunde in einem System: Im Haus von nem Kumpel, der grade sturmfrei hatte. Wir haben nen neues, selbstgeschriebenes System ausprobiert (inspiriert von Wächter der Nacht). Samstag mittag (ca. 14Uhr) angefangen, bis 3 oder 4 Uhr morgens gezockt, kurz nach Hause, duschen, ne Mütze Schlaf mitnehmen, Frühstücken und Sonntag ab 12 Uhr bis 1 oder 2 Uhr weiterzocken. Also rund 32 Stunden in weniger als 2 Tagen. "relativ" oft: Thoule Spieletage in Karlsruhe. Die Veranstaltung geht durchgehend von Freitag abend bis Sonntag abend. Da war ich ab und zu von Samstag über Nacht bis Sonntag in verschiedenen Runden/Brettspielen/Kartenspielen aktiv. Speziell erinnere ich mich an einen Sonntag morgen, der gegen 5 Uhr mit einer Runde Bohnanza begann. Online: Da werden die Zeiten viel viel kürzer. Aber Silvester diesen Jahres kam ne Runde zusammen, die über den Jahreswechsel hinweg bestimmt 10 Stunden am Stück gespielt hat. Und anschließend mit tiefen Augenringen noch eine sehr interessante Diskussion über Politik und Gesellschaft. (Schöne Grüße @Drachenman )
  24. Ich kann mir einige nette Anwendungsmöglichkeiten für so eine Zeitkapsel vorstellen. (Ich weise aber darauf hin, das ich den Zauber und seine Regelbeschreibung nicht kenne.) - Man könnte einen schwer besiegbaren Feind angreifen, ihn ein wenig ankratzen und dann in der Zeit einfrieren so lange man selbst regeneriert und sich neu ausrüstet. - Oder man friert den König ein und plündert dann in aller Ruhe seine Schatzkammern. - Da die Zeit-Sphäre ja scheinbar unzerstörbar und unbeweglich ist, könnte man sie missbrauchen um einen Eingang/Durchgang dauerhaft zu versiegeln. - Was passiert, wenn man die Sphäre so legt, das z.B. ein Teil eines Schiffes/ Lebewesens eingeschlossen ist? Ist dann das ganze Schiff/Lebewesen festgesetzt oder schneidet man den temporal eingefrorenen Teil raus? - Man kann sicherlich tolle Fallen damit bauen. Beispielsweise einen Turm über einer Straße errichten, oben auf dem Turm schwere Gewichte/brennendes Öl platzieren, die Turmspitze dann in der Zeit einfrieren und den Turm darunter abbauen.
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