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TwistedMind

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  1. Kommt das nicht auch immer auf die Situation bzw. die Herausforderung an? Der allgemeine Grad wird relativ irrelevant, wenn man es auf die Fähigkeiten runterbricht. Hat der Char die passenden Fertigkeiten und Ausrüstung, um eine Situation zu lösen oder nicht?
  2. Ich denke, es ist so gemeint, das die Rasse Zwerg eh schon so beliebt und vorteilhaft ist, das die Regeln das durch Einschränkungen ein wenig ausbalancieren wollen. Schließlich wäre es eine seltsame Midgard-Welt, wenn 50% der Abenteurer Zwerge sind. Dann wären die im Vergleich zum in-game Bevölkerungsanteil viel zu überrepräsentiert. Meine Meinung: Regeln sind immer nur Richtlinien und dürfen und sollen für den Spielspaß der Gruppe angepasst werden. So lange für die Spieler und in der Welt selbst klar ist, das der zwergische Barde ein Exot ist, der entsprechend ausgespielt wird, finde ich einen Zwerg-Barden/Skalden in Ordnung.
  3. Meines Wissens ist "Skalde" in M5 nicht vorhanden. Jemand erklärte mir, das liegt daran, das Skalden erst in einem Waeland-Quellenbuch beschrieben würden und das es dieses für M5 eben noch nicht gibt. Aus diesem Grund hab ich meinen waelinger Skalden eben als Barde aufgebaut, auch wenn im Kodex steht, das Waelinger keine Barden werden.
  4. @Eleazar: Ich denke schon, das man auch ohne CSI-Ausbildung Vogel-Knochen von Landlebewesen oder Fischgräten unterscheiden kann. Und die Größe alleine ist ja schon ein Hinweis, wie groß das Wesen gewesen sein muss, das diesen Knochen enthielt. In einer Fantelalter-Welt wie Midgard haben die Menschen ja viel mehr Umgang mit Knochen. Sei es weil sie Werkzeuge daraus schnitzen oder weil sie als Jäger/Koch/Bauer/Fischer die Tiere kennen oder weil Wahrsager aus Tiereingeweiden lesen und Schamanen ihre Knochenkeulen kennen. In Kombination mit Wissen über die am Herkunftsort vorkommenden Wesen kann man meiner Meinung nach schon eine begründete Vermutung abgeben. Aber ja, so richtig sinnvolle Identifikation wird erst möglich, wenn am die Form bzw. Funktion des Knochens erkennen kann.
  5. Farbe, Knochendichte also Größe der Poren, Größe und Form des Zahns oder Knochens, Ebenheit oder Muster der Oberfläche sind Merkmale die man mit bloßem Auge erkennen kann. Darum glaube ich, das mit Heilkunde (bei Humanoiden) oder Tierkunde (bei Monstern und Tieren) schon eine recht gute Unterscheidung möglich ist. Wie @Abu 'Nzuhir schon geschrieben hat, sollte es Erschwerungen geben, wenn der Knochen stark bearbeitet /modifiziert wurde oder das Knochenstück sehr klein ist. Ein verbrannter oder sehr alter oder sehr angegammelter Knochensplitter zum Beispiel läßt kaum Rückschlüsse zu.
  6. Ist ein Argument. In meiner Vorstellung stellt sich das aber ein bisschen anders dar. Mit einer Waffe wie einem Speer oder Spieß hat du nur eine Spitze, also einen Punkt, mit dem du treffen musst. Ein Zweihandschwert hälst du hin, lässt Schwung und Schwerkraft wirken und kannst aber mit einer ganzen Linie treffen, hast also eine höhere Trefferchance. Vom Bewegungsablauf sehe ich alle zweihändig geführten Waffen auf vergleichbaren Level. Dadurch, das die Waffe mit 2 Händen gehalten und geführt werden muss, hat der Angreifer weniger Möglichkeiten Körperkontrolle und Balance zu halten. Mit einer Einhandwaffe hast du die zweite Hand für Ausgleichsbewegungen frei. Es sei denn, du hast nen schweren Schild in der zweiten Hand. Sowas stell ich mir für einen athletischen Sprung recht hinderlich vor.
  7. Mir ist von der Logik her nicht klar, warum Spießwaffen im Sprung funktionieren, 2Handwaffen aber nicht. So lange man 2 Hände an der Waffe haben muss, ist der Schwierigkeitsgrad für den Springenden gleich. Oder?
  8. Um etwas mehr auf die Ausgangsfrage nach der Lautstärke bzw. der Hörbarkeit von Kämpfen einzugehen: ich glaube, das @Irwisch die physikalischen Randbedingungen schon ganz gut erklärt hat. Ich denke außerdem, das ein richtiger Kampf akkustisch relativ eindeutig als solcher zu erkennen ist. Bei einem einzelnen Klirren von Metall auf Metall oder einem Schmerzensschrei können viele Erklärungen plausibel sein. Aber bei einer ganzen Abfolge solcher Geräusche wird auch ein Laie schnell verstehen, das da ein Kampf läuft.
  9. @Fimolas: klar, sehr gerne, kannst die Idee verwenden und abändern wie du magst. 🙂
  10. Für einen neu gebauten Char hab ich mich ein bisschen mit irdischen Musikinstrumenten beschäftigt, denn mein waelinger Barde bzw. Skalde sollte ein Instrument benutzen was für mich stimmig ist und was halt nicht die 0815-Laute ist. Da bin ich über das irdische Gemshorn gestoßen: https://de.wikipedia.org/wiki/Gemshorn Ein Flöten-ähnliches Intrument, das aus dem Horn von Rindern oder Widdern gefertigt wird und in (Nord)Europa wohl üblich war. Ein paar Beispiele wie es klingen kann: https://www.youtube.com/watch?v=NwZE9xX3yiM , https://www.youtube.com/watch?v=wh0zX3qiNF8 , https://www.youtube.com/watch?v=WTkVO66XzL0 Um dieses Instrument im Spiel zu verwenden, hab ich mir überlegt, wie es in Midgard heissen könnte. Und da lag es für meinen Waelinger Char irgendwie nahe, das die Bezeichnung auch waelisch sein sollte. Der Begriff "Fredenhorn" war so ziemlich meine erste Idee und klang auf Anhieb richtig und passt auch gut zur Hintergrundgeschichte, da die Freden viel Rinderzucht betreiben und damit das nötige Rohmaterial für diese spezielle Flöte zur Verfügung hatten. Mit meinem Spielleiter hab ich abgesprochen, das das Fredenhorn bezüglich Fertigkeiten (siehe Kodex S.118) in die Gruppe der Flöten gehört, auch wenn der Name was anderes andeutet.
  11. Unter der Woche abends, also ab 19Uhr bis maximal Mitternacht, hab ich in meinen Runde auch als optimal für Online-Runden erlebt. Wenn sich ein fester Wochentag im 2wöchigen Rhythmus ergibt, wäre das ideal. Was meinst du mit "follow-up"? Bei Wochenenden bin ich skeptisch. Da drängt sich bei mir mittlerweile ziemlich viel. Und da diese Runde nicht meine erste oder zweite Prio wäre, kann ich da nichts versprechen. Darum würde ich vollkommen verstehen, wenn du dir deine Runde nach besser verfügbaren Leuten aussuchst und ich nicht dabei bin.
  12. @Hendrik B: Hört sich nach einem spannenden Beginn an. Ich hab grundsätzlich Interesse an einer Midgard-Onlinerunde, aber für regelmäßige Termine braucht man meiner Meinung nach einen festen Wochentag und klare Absprachen bezüglich Planung. Ich bin schon ziemlich oft in Pen&Paper-Runden aktiv und möchte meinen Hut nur in den Ring werfen, wenn ich zuverlässig anwesend sein könnte. Wie ist da deine Vorstellung, wann (Wochentag) sollte gespielt werden und wie lange am Stück (nur abends, nachmittags, den ganzen Tag) ? Wenn es sonst klappt - ich hab da nen Konzept eines waelinger Barden, also eigentlich eines Skalden, rumliegen. Oder einen menschlichen Spitzbuben, der aus den Küstenstädten geflüchtet ist. Moam, roll20, Discord, anständiges Headset, Webcam und (normalerweise) stabile Internetverbindung - alles vorhanden.
  13. @Patrick Würde ich als Hausregel zulassen. "Mut antrinken" ist ja durchaus eine übliche Vorgehensweise. Alkohol in ausreichender Menge erhöht die Widerstandfähigkeit gegen Angst in allen Formen, aber senkt im Gegenzug eben andere Eigenschaften wie Geschick und persönliche Ausstrahlung. Damit es im Kampf nicht zu kompliziert wird, würde ich pauschal -2 auf alle Angriffs und Abwehrwürfe geben.
  14. Bei den Systemen die ich kenne (DSA, Shadowrun, D&D und andere) hast du ähnlich wie bei Midgard 2 Hauptaktionen + Bewegung. Die Hauptaktionen sind im Normalfall eine Angriffs- und eine Parade-Aktion. Diese Aktionen können beliebig komplex sein. Von einem einfachen Schwerthieb bis zu einem komplizierten Herumwirbeln, in die Luftspringen und mehrere Gegner gleichzeitig von den Füßen fegen. Ich seh da keinen qualitativen Unterschied zu den Aktionen in Midgard. Aber danke, das du mir als erste Reaktion fehlerhaftes Denken unterstellst und gar nicht auf den Vorschlag zum Thema dieses Threads eingehst.
  15. An diesr Stelle zeigt sich eine Schwäche im Midgard-Kampfsystem. 10 Sekunden sind (meiner Meinung nach) viel zu lang für eine Kampfrunde. Viele große Systeme geben pro Kampfrunde 2-3 Sekunden. Bei 10 Sekunden hab ich realistisch gesehen genug Zeit (5-6 Sekunden) um auf einen guten Schuß zu warten, also Scharfschießen anzuwenden. Wenn die perfekte Gelegenheit aber nicht auftaucht, hab ich immer noch 4-5 Sekunden für einen normal "gezielten" Schuß. (Ich spiele Basketball und da gibts 3, 5 und 8 Sekunden Zeitregeln. D.h. ich glaube, einschätzen zu können, wie lang diese Fristen unter Druck erscheinen können.) Für Midgard-Regeln könnte man das vielleicht so anpassen, das der Schütze in seiner normalen Aktion Scharfschießen ansagt und bei negativer Scharfschießen-Probe sich am Ende der Runde zu einem überhasteten Fernkampfangriff mit den -4 umentscheidet.
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