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Jürgen Buschmeier

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  1. Und was soll ich hier und jetzt mit dieser Äußerung anfangen? Wenn es so sein sollte, dann verschaffe ich mir zuerst ein Gesamtbild des Quellenbandes und überprüfe die Veränderungen auf Ausgewogenheit. Und ich werde meine Meinung zu gegebener Zeit sicherlich kundtun. Nur hier diskutieren wir mit dem noch aktuellen QB. Da hilft mir jetzt kein das kommt irgendwann oder hätte, wenn und aber.
  2. Das bringt es auf den Punkt! Ich meine, das bringt nichts auf den Punkt. Hjmaiers Ansatz ist der richtige. Ein neue Klasse sollte auf Herz und Nieren geprüft werden und das kann ich nur, indem ich sie extremen Belastungen aussetze. Damit meine ich, diese in möglichst jeder Hinsicht auf ihre Vorteile und Nachteile zu testen. Diese müssen ausgewogen sein und wenn ich eine neue Klasse entwickle, bei der ich nur freiwillige Nachteile habe, weil ich sie nicht festschreibe, sondern sage, ja bei dem Spieler weiß ich, daß er den auch konsequent so spielt und bei dem anderen bin ich nicht sicher, dann kommt sehr schnell eine unausgewogene Figur dabei raus. Man muss einfach versuchen sämtlich Vorteile auszunutzen und wenn dann keine Probleme, Gleichgewichtsverschiebungen auftauchen, dann wird die Klasse so auch universell einsetzbar und genau das sollte das Ziel sein. Damit meine ich jedoch nicht, daß jede Kultur ein Äquivalent zum Medizinmann oder Fian braucht, oder diese Klasse in jedes Land passen müssen. Also einen Medizinmann in Fuardain fände ich nicht so passend, da dürfte es dann wieder der Schamane sein, der nicht den Schwerpunkt auf dem medizinischen Sektor hat, sondern eher den Schutz vor dem Eis im Auge behält. Ein Klasse sollte so gestaltet sein, daß trotz Ausnutzung aller Vorteile und regelgerechter Umgehung aller Nachteile, diese nicht das Privileg eines bestimmten Spielers ist.
  3. Einskaldir, was ist, wenn der KiDoka die erlaubten Waffen benutzt, erhält er den Abwehrbonus für waloka trotzdem? Wenn ja, dann ist das ein Vorteil gegenüber waffenlosen und auch bewaffneten Gegnern. Dafür ist es aber auch KiDo und ok.
  4. Tuor, es geht mir nicht um die "Tödlichkeit" des Treffers, sondern einzig um das Gleichgewicht im Kampf. Der KiDoko, der mit einer Waffe einen Durchschnittschaden von 3,5 + Schadensbonus macht, nehmen wir +4 also 7,5 schaltet einen Gegner in Rüstung eher nicht mit einem schweren Treffer aus. Genau aus diesem Grund dürfen die KiDoka vermutlich auch keine schwereren Waffen nutzen. Hat er aber eine Waffe in der Hand, die 4,5 , 5,5 oder 7 + Schadensbonus verursachen, dann ist das Drittel vom LP-Maximum schnell erreicht. Und UzuHaki mit NoDachi ist einfach zu heftig.
  5. So, hier noch mal wie anderweitig versprochen einige Anmerkungen zur Schadens-Abwehrproblematik: Der KiDoka hat eine größere Beweglichkeit, also darf er in der Abwehr auch bevorzugt werden. Die Waffe des TaschiDoka jedoch richtet zu ersten deutlich höheren Schaden an und ist zum zweiten eine Behinderung, die demzufolge in der Abwehr zu Recht für den Malus sorgen sollte. Es ist teilweise eine Zweihandwaffe, so wie Du sie ständig diskutierst, deswegen halte ich diese Differenz auch für unabdingbar. Allerdings berücksichtigst Du überhaupt nicht, daß die Katana auch einhändig geführt wird. Dann richtet sie immer noch einen höheren Schaden an und führt mit einem schweren Treffer zum Ausscheiden des Gegners. Einhändig gibt es auch keinen Abwehrmalus.
  6. Thema von Degas wurde von Jürgen Buschmeier beantwortet in Neues im Forum
    Zur Form der Kritik zum TaschiDoka: 1. Ich denke, ich habe mich sachlich geäußert. 2. Ich bin auf alle möglichen Argumente eingegangen. 3. Möglicherweise ist mir eines entgangen. 4. Dann lese ich inhaltlich deutlich zusammengefasst: Jürgen mich nervt, daß so unkreative Leute wie Du nur meckern. Du bist aber nicht angesprochen, aber wenn Du Dich angessprochen fühlst, dann ist es mir auch egal. Worauf ich amüsiert mit einer gewissen Ironie antworte. 5. Ich meine auch auf die von Dir gesehene Diskrepanz ziwschen Schaden und Abwehr bei den beiden Figuren eingegangen zu sein. Aber ich werde gleich noch etwas ergänzen zu der von Dir erwähnten Problematik. Insgesamt sehe ich mich auf einer Linie mit dem was Einskaldir vor mir hier geschrieben hat.
  7. QB: S.126 "...der NoDachi ist in jeder Hinsicht ein Bihänder, der wie eine 2 m lange Katana aussieht..."
  8. Beim nochmaligen Lesen fiel mir auf, daß der NoDachi zugelassen ist. UzuHaki scheint mit damit zu mächtig, damit setzt man jeden schwer getroffenen Gegner außer Gefecht. Generell ist mir der NoDachi zu sperrig für KiDo.
  9. Mit den von Dir aufgezählten Vorteilen des KiDoka gegenüber dem TaschiDoka hast Du Recht. Aber es gibt auch noch ein paar Vorteile des TaschiDoka, die Du nicht berücksichtigt hast. Nachteilsverminderung: Er kann die Waffe auch einhändig führen, was die Differenz zum KiDoka vermindert. Vorteile des TaschiDoka aus meiner Sicht: Höherer Schaden mit den Folgen, den Gegner eher mit schweren Verletzungen auszuschalten. Sein Schaden kann bei einem angenommenen Schadensbonus von +4 und einhändiger Waffenführung bei w+5 (7-11), also 8,5 liegen, die KiDoka richtet im Schnitt 5,5 an. Trifft der TaschiDoka also einen leichtgerüsteten KiDoka (TR), dann sollte der Schaden von 8 -1, also 7 für die Rüstung schon eine schwere Verletzung zur Folge haben, weil >1/3 des LP-Maximums. Also ist der Gegner erledigt. Zweihändig richtet die Katana einen Schadenspunkt mehr an, der TaschiDoka richtet dann noch eher die schwere Verletzung an. Durchschnittsschaden nach Unschärfe Abzug wäre dann 8,5. Billigeres Lernen, er spart etwa 20 % im Vergleich mit dem KiDoka. Um im waloka auf +12 zu kommen benötigt der KiDoka 1095 Punkte. Was hat er dann? Den Abwehrbonus von +2. Der TaschiDoka lernt den Schwerttanz und die Waffe für 887 Punkte auf +12. Wenn dieser eingeweihte KiDoka sich mit UzuHaki die vielfachen Angriffe erkauft, dann richtet er trotz +1 auf den Schaden immer noch nicht den des TaschiDoka an, der dann 4 Gegner ausschalten könnte, so er nur schwer treffen würde. Der KiDoka dagegen hätte noch immer vier Gegner um sich, während die des TaschiDoka mit den Folgen aus DFR, S. 103, Tabelle 2.5 geplagt wären.
  10. Guten Morgen Tuor, nach einem ruhigen Nachtdienst, werde ich jetzt ins Bett gehen. Vorher jedoch noch ein paar Sätze zu Deiner letzten Äußerung, die ja nicht gegen mich ging, auch wenn ich explizit mit Namen erwähnt wurde. Entschuldige bitte, daß ich dachte, der obige Satz von gestern würde deutlich machen, daß ich durchaus einige Deiner Argumente und auch Änderungen anerkenne und eben deswegen zu einigen Techniken keine weiteren Fragen mehr habe. Da wir in einigen Punkten grundsätzlich unterschiedlicher Meinung sind, werden wir uns in dieser Diskussion sicherlich nicht in allen Punkten einigen können. Aber besonders gut gefallen hat mir Deine Forderung, die Leute, die nicht so kreativ sind wie Du, sollten sich in ihrer Kritik zurückhalten. Nebenbei bemerkt, habe sogar ich schon den einen oder anderen kreativen Beitrag verfasst. Manches Mal sind es nur Gegenvorschläge, aber sogar ich hatte schon die eine oder andere Idee im Forum platziert. Bei weiterem Diskussionsbedarf sollten wir aber nicht mehr diesen Strang bemühen, sondern das per PM klären. Bis heute Nachmittag dann, Jürgen
  11. MuHiko: Außerdem widersprichst Du Dir gerade ein wenig oder ich verstehe etwas falsch. Du schreibst auf meine Anfrage, daß der TaschiDoka kraftsparend ausweicht, was in der Fertigkeitsbeschreibung so nicht drinsteht. Dann gehört auch hinein, daß er x AP spart, durch diese Bewegung. Wenn ich MuHiko jetzt richtig interpretiere, dann ist es also eine Kombination von FengTsu und Erhöhung von Abwehr und Angriff um jeweils +2. KoKesa: Ich kam auf den Gedanken, weil ich gewisse Parallelen zu "Geschossen ausweichen" sah und Du von Richtungswechseln schriebst. Richtung bedeutet für mich Bewegung von dem eingenommenen Standort weg. Wenn er jedoch auf dem Feld stehen bleibt, dann scheint es sich um eine ähnliche Technik wie KaHiko zu handeln. KargeKusa: Dein Vergleich mit dem Fechter hinkt gewaltig. Der Fechter und auch der beidhändige Kämpfer investieren deutlich mehr EP und Zeit in die Fertigkeit Fechten, als der KiDoka um den selben EW zu erreichen. Insofern halte ich meinen Einwand weiterhin aufrecht. SukulKi: Mich irritiert der Ausdruck Sturmangriff, der mit erhöhtem Schaden besetzt ist. YingKando und UzuHaki: Au ja, das war mir entfallen. Den Abwehrmalus für die Gegner finde ich auch deswegen nicht gut, weil das Schwert unhandlicher ist als die Hände. Deren Waffenrang ist um 2 im Vorteil, deswegen sollte der Abwehrbonus wegfallen. Ein Schwertkämpfer richtet gegenüber einem waffenlos Kämpfenden deutlich mehr Schaden an. Zwischen 5 und 2 Punkten höher ist der Schaden, je nach Qualität des waffenlos Kämpfenden. Über die besondere Kampfkunst des KiDo wird der Abstand geringer, was in meinen Augen auch gut ist. Natürlich kann man ihn über "KiDo mit Schwert" wieder herstellen, mit Magie ja auch. Da fällt mir gerade ein, was ist eigentlich mit Magie und TaschiDo? Vermutlich schließen sich die beiden gegenseitig aus, oder? Außerdem ist es deutlich billiger TaschiDo wie KiDo und eine Waffe hochzulernen als den Waffenlosen Kampf. Mittels Schwerttanz ist das Steigern der Schwerter eh schon um 10% erleichtert und jetzt auch noch die KiDo-Techniken lernen zu können, scheint mir nicht passend. Vor allem kann ich mich nur an Samuraifilme erinnern vor allem "Die Sieben Samurai" in denen KiDo mit Schwert nicht vorkam. In den KungFuopern allerdings sehe ich diese Techniken vertreten. Ich gebe aber gerne zu, daß Filme nicht als Maßstab gesehen werden müssen. Oh, und einer muß ja auch dagegen sein! Wie Du ja selbst geschrieben hast, waren einge Einwände durchaus berechtigt und haben Dich zu Veränderungen inspiriert. Mehr ist gar nicht beabsichtigt. Ich frage mich, ist das ausgewogen, zu schwach, zu stark, verstehe ich etwas nicht oder falsch, wie soll ich das verstehen und kritisiere dann. In diesem Falle, das kannst Du in diesem Beitrag ja lesen, habe ich zu einigen Techniken keine Fragen/Einwände mehr. Aber wenn mir etwas auffällt, dann schreibe ich etwas dazu.
  12. Auch hier würde ich den Malus für die Gegner wegfallen lassen. Durch die Waffe richtet er mehr Schaden an, das ist in meinen Augen schon genug. So, jetzt bin ich aber auf das neue QB gespannt, was da alles neu sein mag?
  13. @Dengg: Die Innere Kraft können sie alle anzapfen, denn ihr Kultur ist die selbe. Alle gehen schließlich morgens um 5 Uhr in den Park. Aber die KiDo-Techniken sind doch die Weiterführungen des Waffenlosen Kampfes und eventuell unter Einsatz der primitiveren Waffen (Dolch, Keule und einiger ihrer Abarten). Was das Kampfkonzept Midgards anbelangt, war eine Aufwertung durch KiDo ok, aber KiDo mit Schwert könnte etwas zu stark sein. Deswegen meine Argumentation auch in diese Richtung.
  14. @Tuor: Wichtige Stelle für das Köpfen, QB UdSdJ, S. 103, erste Spalte letzter Absatz, befasst sich mit Te im Nahkampf
  15. Also Tuor: Die Meistertechniken kann man ja erst erlernen und anwenden, wenn man das Dao erkannt hat. Da aber jeder Treffer mit Nahkampf-Dao nach erfolgreichem PW: Te ein kritischer Treffer der Gliedmaßen ist, erübrigt sich UchioToschi. Es entfällt auch der zwei Abwehrwurf des Opfers. Wozu sollte jemand also diese Technik erlernen, wenn er sie eh schon beherrscht? Oder wie dachtest Du Dir die göttliche Tugendkraft Te für den TaschiDoka? Noch einmal zur Ableitung dieser Figur: Ich sehe den Samurai als reinen Krieger ohne weiteren Schnickschnack, den die besonderen Fertigkeiten KanThaiPans genau wie die Kultur einzigartig machen. Das Ziel Deiner Schule sollte sein, besondere, der Lehre des Kung verbundene Samurai hervorzubringen, sehr gebildet, gute Kämpfer, deren Ziel, vielleicht einmal sogar das Dao im Nahkampf zu erkennen, sein sollte. Das passt mit KiDo in meinen Augen nicht recht zusammen, denn die KiDo-Techniken wurde für den Einsatz gegen Samurai entwickelt, der aber doch das hehre Bild des Kriegers darstellen soll. Er darf und kann sich die Techniken des Bauernvolkes allein auf Grund seines Standes nicht zu eigen machen.
  16. Hier werde ich die Techniken insoweit abändern, dass der KiDoka keinen Bonus aus Schaden bekommt. Dann sollte die Technik angemessen sein. Ja, heftig ist diese Technik schon. Ich schätze jedoch die Überlebenswahrscheinlichkeit bei Anwendung dieser Technik für höher ein, als bei Berührungszaubern wie z.B. Vereisen. Die diesen Zaubern erhält der Zauberer auch +4 auf seinen EW Angriff. Als Meistertechnik halte ich es daher noch für angemessen. Bei den Techniken UzuHaki und YingKando könnte ich mir vorstellen, grundsätzlich auf jeglichen Schadensbonus vezichten zu müssen. Man bewegt sich durch die gegnerischen Reihen, holt jedoch nicht aus, sondern schneidet nur. Also wird der Schadensbonus nicht in die Schadensberechnung einbezogen. Zu UchioToschi: Er muss schon reichlich Kraft in diesen Hieb legen um +4 auf den Schaden zu erhalten. Für folgt daraus ein weites Ausholen. Das widerspricht jedoch dem Bonus auf den Angriff von +4, viel mehr müsste dies einen Malus von -4 auf die eingene Abwehr zur Folge haben. Bei einem gezielten Hieb sollten alle Möglichkeiten des Gegners zur Abwehrerhöhung berücksichtigt werden und eben weil der TaschiDoka diesen Schadensbonus erhält, sollte er sogar einen Bonus erhalten. Oder muß ich mir diesen Hieb (Hieb bedeutet ausholen) anders vorstellen? Einfach die Vorstellung, da holt jemand weit aus, um diesen hohen Schaden von w+2 (Katana) +4 (stark, geschickt: Schadensbonus) und noch einmal +4 (Technik), also w+10, d.h. 11-18 und das, nachdem eine Waffe zerstört wurde, anzurichten und das mit einem EW von mindestens 20, eher noch >22 weil Meister, also Dao erkannt, vermutlich auch noch eine magische Waffe mit Boni. Gut gegen eine solche Figur kämpft man eher nicht, aber wenn man muß, dann sollten die eigenen Abwehrfähigkeiten noch zum Einsatz kommen dürfen. Es gibt nichts an dieser Technik, was es mir erklärt, warum die konzentrierte Abwehr oder ein Schild dagegen nicht helfen kann. Genau soche mächtigen Hiebe sollen große Schilde ja abwehren. genau wie die konz. Abwehr ja für solch übermächtige Gegner um nicht gleich beim ersten Treffer eine neue Figur auswürfeln zu müssen.
  17. Es gibt aber schon die eine oder andere, die den Schaden erhöht und auch bei Dir vorkommt. Zur Ableitung des Samurai: Da hast Du natürlich Recht. Alle drei Klasse sind miteinander verbunden. Das war mir entfallen. Ich finde den Samurai als "normalen" Krieger ausgestaltet, völlig in Ordnung. Er kann die speziellen KanThai-(Kampf)-Fertigkeiten erlernen und sollte mit der strengen Bildung und Erziehung eines Adligen ohne die Kido-Techniken auskommen. FengTsu, IaiJutsu, KentoYobu, Meditieren, SchiyoKi, Schwerttanz, TaiTschi sollten ausreichen diesen Krieger von denen anderer Länder abzugrenzen.
  18. Ein vielleicht teilweise oder gar ganz berechtigter Einwand?? Mal sehen was mir zu Deinen Anmerkungen einfällt. Den Vorteil für Kenner gibt es, z.B. in dem er einen WW: Verführen machen darf. Wer Verführen gelernt hat, der darf gegen einen höheren Wert würfeln. Was wird gewürfelt, wenn ein Geländeläufer an jemandem vorbei will? Da darf jeder einen WW: Gw/10 ausführen. Beidh. Kampf oder Kampfstab: Der Kämpfer kann ganz normal abwehren, genau wie er entwaffnen kann. Aber Gegner erhalten hierbei keine Abzüge! Tatsächlich richtet Kampfstab keine Schaden an außer beim kritischen Erfolg. Wer im "Schlachtenwahnsinn" ist, der richtet einen um 2 erhöhten Schaden an, den ich auch gar nicht senken möchte. Wer gezielt angegriffen wird, darf normalerweise mit Bonus abwehren, wenn jemand in der Angriffsform besonders geübt ist, dann entfällt dieser Bonus, weil es für den Gegner nicht die übliche Angriffsweise ist. Er ist überrascht, irritiert. Wer diese Technik kennt, der sollte aber nicht davon überrascht sein. Er würde den Abwehrbonus nicht erhalten, sondern behalten. Einzig der gezielte Kampfstabangriff lässt keinen zweiten Abwehrwurf zu, richtet dafür aber auch keinen Schaden an. Gegenzaubern gegen "Schlachtenwahnsinn" ist die Möglichkeit diesen Zauber nicht zuzulassen. Aber das interessiert mich ja gar nicht. Es geht mir doch ausschließlich um die Auswirkung des Zaubern auf die Gegner. Jemand, der dieses Phänomen zum ersten Mal sieht, ist zweifelsohne überrascht und erschreckt. Kennt man dies jedoch zu Genüge, dann sollte man von einem kurzen Schrecken, meinetwegen eine Kampfrunde lang, aber nicht länger, bis zum Wiedererkennen des Phänomens den Abzug geniessen, aber sich dann wieder fangen können. Oder es steht einem ein WW: ResG zu um diesem mentalen Nebeneffekt zu entgehen. Vgl. Anblicke verschiene Wesen, Objekte oder Phänomene haben auch bestimmte Wirkungen, denen man mit einem WW: Res, eventuell mit Bonus oder Malus entgehen kann. War nicht die Zwergenkriegsmaske ein Gegenstand, der Feinde zumindest beim ersten Mal in "Angst" versetzt? Ich führe die Beeinträchtigung durch Schrecken oder Angst oft darauf zurück, daß ein Phänomen unbekannt ist. Wenn aber das Unbekannte den Malus auslöst, dann sollte das Bekannte diesen Effekt nicht mehr haben. Du bemängelst Forderungen, Einskaldir, die ich nicht erhebe. Ich fordere nicht eine Erhöhung irgendwelcher Wert, sondern hinterfrage deren Absenkung, fordere höchstens deren Beibehaltung.
  19. @Tuor: Eine Schwachstelle in der Rüstung bedeutet für mich immer einen gezielten Angriff. Schwachstelle bedeutet verminderten Rüstschutz, sonst wäre es keine Schwachstelle. Dann musst Du die Technik umformulieren. Dann greift der Samurai an, ohne auf Schwachstellen auszusein.
  20. @Tuor: Mein erster Gedanke war: "NEIN, nicht schon wieder KiDo mit Schwertern!" Aber was mir wirklich gut gefällt, ist die Schule. Mehr dazu wäre großartig! Deine Zweifel am Samurai als Krieger kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Du selbst schreibst, daß Ehre, Anstand und Tugend das A und O seien, neben dem Schwertkampf. Was anderes ist denn dem 0-8-15-Krieger wichtig? Eintreten für die Schwachen, Ritterlichkeit, gutes Benehmen, Treue gegenüber dem Lehnsherren usw. All das definiert den Krieger, natürlich immer in seiner eigenen Kultur, die einen Samurai dann vielleicht als affig, gestelzt, abgehoben, arrogant oder einen Albai als Tier, barbarisch und unzivilisiert klassifizieren würde. Zu den Techniken und ihren Anwendungen habe ich ein paar Anmerkungen und/oder Fragen: DageIki: Scheint mir zu stark, bei Angriff mit Waffe, die Häufigkeit eines schweren Treffers wäre mir zu hoch. NiuTsuke: Funktioniert nach QB nur mit Hiebwaffen. Passt das noch mit der Kampftechnik z.B. einer Katana? KoKesa: Klingt unlogisch: überhastet, ohne Abzug, aber gezielt. MuHiko: +4 auf die Abwehr halte ich für zu stark. Da wird die Figur kaum noch schwer getroffen. Wie DageIki. UzuHaki: Eine Katana richtet mir da zu viel Schaden an. Nach QB übliche Waffen richten maximal 1w6 Schaden an. Uchiotoschi: +4 auf Angriff und Schaden und Schild wie auch konzentrierte Abwehr bleiben außen vor halte ich für übertrieben, trotz Meistertechnik. YingKando: Ich weiß, Meistertechnik, aber mir zu stark. Wäre ein echter Sensenmann!!! Die anderen sind ok und man kann sie wohl einfach übernehmen.
  21. Es geht mir um folgende Dinge: "Schlachtenwahnsinn": Was ist zum Beispiel mit Gegnern des Verzauberten, die diesen Zauber schon zig mal gesehen haben oder sich selbst mit diesem Zauber, "Berserkergang" und "Beschleunigen" oder "Bärenwut" und "Beschleunigen" im Kampf bewegen? Können diese vom "Schlachtenwahnsinn" überhaupt solcherart, also mit -2 auf den Angriff beeinflusst werden? Verschiedene Kampftechniken, z.B. das "Köpfen" der Clanngadarner, erschweren die Abwehr oder den Angriff des Gegners. Was geschieht hier mit Kennern der Technik oder einfach auch routinierten Gegnern, >Grad 6, vgl. einige Zauber wie "Angst", denen man ab Grad 7 nicht mehr zum Opfer fallen kann? Sind auch diese noch beeindruckt von etwas, das sie eventuell kennen oder sich einfach erklären können, weil sie selbst vergleichbare Techniken oder Zauber anwenden oder in ihrer Anwendung gesehen haben? Mir scheint, diesen Gegnern sollte der Abzug auf die Abwehr entweder erspart bleiben oder ihnen müsste zumindest ein WW: ResG gestattet sein, nach dem Motto: "Ach, so einer schon wieder!"
  22. @Tourist Guy: Eine schöne Geschichte ist das, die man sicherlich auf irgendeinen Kult umdichten kann. Was mir jedoch aufgefallen ist und mich irritiert ist die Entstehung eines solchen Vampirs, bzw. das was dabei geschieht. Du schreibst, er verliere Anima und Astralleib. Ohne Anima ist das Zaubern wohl kaum möglich, die Anima ist der Sitz des Zaubertalentes. Ohne Astralleib scheinen Wesen kein Bewußtsein ihrer Umgebung zu haben. Nach Arkanum S. 12 "Von den Bestandteilen des Lebens" dürfte der Drachensteinvampir auch seine Seele verloren haben. "Die Seele hält sich normaler Weise im materiellen Körper auf, begleitet aber den Astralleib, wenn dieser ... sich von seiner stofflichen Hülle löst." Ohne Seele aber, wäre der Drachensteinvampir auch des Bewußtseins seiner selbst beraubt. Wer also steuert diese leblose Hülle? Wer erhält ihm Intelligenz und das eventuell enorme Zaubertalent? Wie und wieso behält das Wesen seine Erinnerungen? Zur Fortpflanzung: Was bedeutet "die Gabe ihres Blutes an ein sterbliches Wesen"? Heißt dies, er "spendet Blut", z.B. wie bei der "Blutsbruderschaft"?
  23. Ich denke der Priester sollte sich dann möglichst schnell eine solche Waffe verdienen oder im Abenteuer erbeuten. Allerdings sehe ich es auch nicht als sonderlich problematisch an, wenn der SL ihm die am Anfang der Laufbahn "zusteckt", also einfach bewilligt oder für dieses Abenteuer verleiht. Das wertet die Figur im Kampf zwar etwas auf, aber nicht sehr, weil die AP ja eh schnell weg sind. Zum anderen kann der SL die Abenteuer auch so gestalten, daß die Waffe gar nicht benötigt wird, dann hat der Priester den Zauber und die Waffe, aber kann sie halt nicht oder kaum einsetzen.
  24. Das Abrichten würde ich erlauben, wie andere vor mir auch mit Abzügen oder aber einem hohen Erfolgswert vorausgesetzt. Ein großes Problem dürfte sein, Nichtspielerfiguren nahezu jeder Art davon zu überzeugen, daß genau dieser Dunkelwolf sich so erheblich von allen anderen Vertretern seiner Art unterscheidet, daß er nicht gleich von der ersten Stadtwache, nachdem er als solcher erkannt wurde, getötet werden muß. In Alba ist doch eine Prämie auf diese Bestien ausgesetzt, daß sich sicherlich auch schon eine Gruppe einfacher Dörfler verdienen möchte. Und die Wolfsreiter der Orcs sind klein und haben spitze Ohren! Näher muß man da wirklich nicht hingucken!!!
  25. Garbatz, die Entschuldigung ist angenommen. Nur damit es keine Mißverständnisse gibt, ich finde den Gildenbrief ok, aber er war schon mal besser. Und noch zur Rechtschreibung, ich finde das vernünftig, nicht jede Seite mehrfach auszudrucken bis auch der letzte Fehler ausgemerzt ist. Der eine war diesmal nur zu schön um darauf nicht einzugehen.

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