Alle Inhalte erstellt von Drachenmann
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Diskussionen zu Moderationen
Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich der Meinung bin: Entweder alle oder keiner. Mir ist alles recht, solange jeder User die gleichen Rechte besitzt. Und ich dachte, ich hätte deutlich meine Meinung bezüglich einer Zensur zum Ausdruck gebracht. Die grundsätzliche Idee eines Gedenkstrangs legt nahe, dass die Beiträge dort eine Retrospektive behandeln. Gedanken zur Zukunft, wovon auch immer, gehören wohl eher in andere Stränge, wenn ich die Argumentation der Moderation richtig verstanden habe. Warte, ich stelle es mir es ganz fest vor, gleich habe ich es... Äh... Ah jetzt: Ich denke, auch damals hätte ich deine quasi süffisant-ironische Frage für völlig bescheuert und überzogen gehalten und sie einer Antwort nicht für würdig erachtet. Außerdem ist es das Letzte, ausgerechnet mich mit einem "getreuen Anhänger der feudalistischen Grundordnung" gleichzusetzen! Aber ich habe eine ähnlich dämliche Gegenfrage für dich: Stell dir vor, im Gedenkstrang wären nur noch positive Antworten erlaubt, und ich stellte einen Beitrag ein: "Vor 72 Jahren starb Adolf Hitler durch eigene Hand. Er war deutscher Reichskanzler, annektierte mehrere unabhängige Staaten, verhalf Franco an die Macht und ließ von zwangsrekrutierten deutschen Staatsbürgern das bis heute bestehende deutsche Autobahnnetz in Grundzügen anlegen. Außerdem sorgte er nicht nur für die Enteignung von hunderttausenden Staatsbürgern, sondern ordnete auch den organisierten Tod von mehreren Millionen Menschen überwiegend europäischer Herkunft an. Obwohl er in seinen Zielen von der deutschen Schwer- und Chemieindustrie und auch von Kreisen der Finanzwirtschaft tatkräftig unterstützt wurde, gelang es ihm nicht, seine Vision eines völkischen Großdeutschland in einem Angriffskrieg gegen den internationalen Widerstand durchzusetzen. Er ruhe in Frieden. " Würdest du dich nicht zu einer distanzierenden Gegendarstellung berufen fühlen?
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Gegenzaubern - benutzt das einer?
Auf Bacharach habe ich als SL mehrere Male gegengezaubert und muss sagen: Die Spieler reagierten verwirrt und suchten nach Erklärungen, warum der eine Zauber ihrer Figuren fuktionierte, ein anderer aber nicht. Sie landeten bei dem Modell, dass wohl Dweomer und Zauberlieder geblockt werden. Auf die Idee eines aktiven Gegenzaubers kam die Gruppe nicht, deswegen meine ich, dass Gegenzauber allgemein anscheinend eher selten erfolgen.
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Diskussionen zu Moderationen
@draco2111 : Unbenommen und auf jeden Fall. Das sollte dann aber für jeden gelten, der sich inhaltlich äußern will, nicht nur für Verfasser von negativer Kritik. Auf mich wirkt die Diskussion im Moment zum Teil so, als sollte mit zweierlei Maß gemessen werden: Wer sich inhaltlich positiv über einen Verstorbenen und seine Handlungen äußern möchte, darf das im Gedenkstrang tun, wer sich aber kritisch äußern möchte, der soll das woanders tun oder gefälligst den Mund halten. Und das halte ich nicht für korrekt, denn es stellt die Moderatoren vor die unlösbare Aufgabe zu entscheiden, über welchen Verstorbenen überhaupt sich positiv geäußert werden darf. Und das wäre eine Art persönlicher Zensur, deshalb rege ich mich so auf: Denn diese Entscheidung könnte schließlich nur einzig und allein auf Grundlage der persönlichen Meinung des oder der Moderatoren getroffen werden. Deswegen schlage ich vor, was ich in meinem letzten Beitrag ausgeführt habe. Und selbstverständlich scheiden sich an Kohl die Geister. Das war schon zu seinen Lebzeiten und während seinen diversen Amtszeiten so, warum sollte das jetzt anders sein? Und eine Gegenfrage: Wenn es nicht erlaubt sein soll, seine Fehler zu benennen, weil das alles so lange her sei, warum soll es dann im Gedenkstrang erlaubt sein, seine Verdienste aufzuzählen? Die sind schließlich genauso lange her...
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Diskussionen zu Moderationen
Natürlich "unterwirfst" Du Dich dieser Instanz. Ganz bewusst nach Lektüre der "Common Terms" (deutscher Begriff fehlt gerade) und deren bewusste Annahme durch das Setzen eines Haken an der vorgegebenen Stelle bei der Anmeldung. Durch Annahme der AGB und dem Tenor des Eigentümer (und Vertreter) hast Du Dich einem Regelwerk "unterworfen", welches durch die Gemeinschaft der Mitglieder vorgegeben wird. Damit implizit auch politischen und moralischen Instanzen, denen Du Dich anpassen mußt - sie aber, als Mitglied der Gemeinschaft, auch zu Deinen Gunsten beeinflussen, infiltrieren und challengen ("biegen") kannst - bis jemand bricht. Deine Argumentation erkenne ich ohne jeden Widerspruch an und sie gilt ausnahmslos für alle angemeldeten User unabhängig von ihrer politischen Meinung, solange sich ein User mit seinem Beitrag innerhalb der demokratischen Grundordnung bewegt, richtig? Das bedeutet für mich weiterhin, dass gleiches Recht für alle gilt. Ja, ich kenne die Konvention, niemals einem Verstorbenen schlecht nachzureden, um die geht es hier aber m.M.n. nicht: Das hier ist das Midgard-Forum, keine Trauerfeier, und wir alle hier sind User, keine trauernden Angehörigen. Also gelten die "Common Terms" für alle gleichermaßen, nur darauf weise ich hin. Allerdings kann ich verstehen, dass viele der Beiträge zum Tode Kohls dem Gedanken des Gedenkstrangs widersprechen und eine politische OT-Diskussion bilden. Das finde ich nicht gut. Die Vermischung von Ebenen im Gedenkstrang kann m.M.n. dazu führen,dass politische Meinungsäußerungen von Usern, die völlig einseitig mit der Position des Verstorbenen übereinstimmen und die Folgen seiner Handlungen euphorisieren, als respektvolle Kondolenzbezeugungen betrachtet werden, während mahnende oder gegenteilige Äußerungen als pietät- oder respektlos bezeichnet und sogar moderiert werden. Ein solches Vorgehen würde für mich fast an politische Zensur grenzen, und für deren Anerkennung habe ich kein Häkchen gesetzt. Und ich stelle mal die Frage in den Raum, ob es nicht genauso pietät- und respektlos wäre, sich rein zustimmend politisch-inhaltlich in einem Gedenkstrang zu äußern und damit ein verzerrendes und überhöhendes Bild des Verstorbenen zu zeichnen, also den ursprünglichen, neutralen Stranggedanken zum Anlass zu nehmen, die eigene politische Meinung darzustellen und diese Meinungsäußerung emotional mit ihm zu verbinden? Ich hielte das genauso für eine Instrumentalisierung des Gedenkstrangs - und eben nicht für pietätvoll. M.M.n. ist es pietätvoll, die Persönlichkeit eines Verstorbenen in all ihren Verschiedenheiten zu würdigen, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Sie rein einseitig und verzerrend zu betrachten dagegen (egal ob zustimmend oder ablehnend) wendet sich m.M.n. vom Verstorbenen ab und enthält durchaus Momente der Selbstdarstellung des Kondolierenden. Deshalb habe ich jetzt meinen Beitrag im Gedenkstrang geändert, denn wer im Steinhaus sitzt, soll nicht mit Gläsern werfen... Diese Diskussion hier hat sich an einer öffentlichen Person entzündet, die unser Land willentlich geprägt und polarisiert hat. Ihr Tod lässt keinen unberührt. Dewegen wundere ich mich nicht über die Hitzigkeit, mit der hier argumentiert wird, davon nehme ich mich nicht aus. Ich fände halt nur gut, wenn wir alle daraus lernen würden: Wertende politische und religiöse Statements haben im Gedenkstrang nichts verloren, denn egal, ob sie Zustimmung oder Ablehnung vertreten, sie spiegeln einseitig die eigene Meinung des Users wieder, provozieren ebensolche Reaktionen und führen deshalb zwangsläufig vom Thema des Gedenkstrangs weg. Und wenn sich schon im Gedenkstrang inhaltlich geäußert werden muss, dann sollte das möglichst sachlich und neutral erfolgen. Es ist einfach ein Unterschied, ob das Schaffen eines verstorbenen Künstlers hervorgehoben wird, oder die Handlungen einer politisch oder religiös prominenten Persönlichkeit beschrieben werden...
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Diskussionen zu Moderationen
Ich unterwerfe mich mit meiner Anmeldung in diesem Forum keiner übergeordnetenen politischen oder moralisch-ethischen Instanz. Mit anderen Worten: Der eine hat in den Wald geschrieen, ich habe heraus geschrieen, aber nur ein einziges Mal und lauter als ihr. Damit habe ich kein Problem, nur ihr. Ihr vertragt nur einfach das Echo nicht und jetzt jammert ihr rum von wegen pietätlos.
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Das ist nicht dünn. Es ist salopp für "Gedenken heißt NICHT kontrovers diskutieren". Wie gesagt, die Alternative ist für mich nur das Schließen des Strangs. Denn es kann nicht der Sinn eines Gedenk-Strangs sein, dass sich da verbal am Ende die Forumsnutzer die Köpfe einschlagen, weil sie über einen Verstorbenen unterschiedlicher Meinung sind. Es gibt Alternativen, wenn man Diskutieren will und die wurden genannt. Ich will nur gleiche Regeln für alle.
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@Godrik : Ich verbitte mir solche persönlichen Anmaßungen und Verurteilungen. Du hast keine Ahnung von meinen persönlichen Werten, nimm dir also bitte nichts heraus und schreibe nicht so selbstgerecht. Anstand bedeutet bei Weitem nicht, den Mund zu halten. Du verwechselst gerade Anstand, Netiquette und Kondolenz. Wenn sich User berufen fühlen, ihren persönlichen Emotionen in einem Gedenkstrang Ausdruck zu verleihen, dann gilt dieses Recht für alle. Ich habe darauf ein einziges Mal reagiert, als mir die Geduld gerissen ist. Reagiert, nicht agiert. Der Anstand hätte längst vorher geboten, nicht im Gedenkstrang den eigenen Gefühlen schriftlichen Ausdruck zu verleihen, sondern im Politik(D)strang oder bei manchen Beiträgen sogar im eigenen Vorstellungstrang: Deswegen geht es hier m.M.n. nicht um den Anstand vor einem Verstorbenen, sondern um den vor politisch anders denkenden Usern. Was der Stier darf, das darf der Ochse noch lange nicht? Hier ist nicht die offizielle Trauerfeier für Helmut Kohl, wir sind im Midgard-Forum. Dito.
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Diskussionen zu Moderationen
Ach, kein Bock. Das ist mir jetzt tatsächlich als inhaltliche Begründung eines Forumsmoderators ein wenig zu dünn. Alles, was ich mir wünsche, ist die Erklärung in der Strangregel, dass sachlich, ohne inhaltliche Stellungnahme und nicht wertend auf das Ableben eines oder einer Prominenten hingewiesen werden soll und dort keine inhaltlichen Diskussionen erfolgen sollen, eben weil sie pietätlos sind und das private Gedenken des Lesers stören. Und eben nicht nur "nicht negativ".
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Diskussionen zu Moderationen
Dasselbe muss dann für diejenigen gelten, die dem Verstorbenen Ehre erweisen wollen. Neutralität ist dann im Gedenkstrang das Zauberwort! Es ist nicht Aufgabe der Moderatoren, sachliche Aussagen in einem Gedenkstrang zu überprüfen. Wenn aber das Eine nicht sein darf, darf das andere auch nicht sein. Ich könnte ja auch mal anfangen, an Saddam Hussein zu erinnern. Oder an Eichmann, Goebbels, Stalin, Nero. Was wäre denn dann, würden auch dann positive Reaktionen zugelassen und negative moderiert? Damit will ich um Gottes Willen keine inhaltlichen Parallelen herstellen, sondern nur ein Extrembeispiel machen, das jedem einleuchtet. Es ist eine Metapher für meine Emotion, kein Vergleich von Verstorbenen und was sie für mich oder andere bedeuten!
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Diskussionen zu Moderationen
Ich verstehe völlig, dass der Gedenkstrang nicht zu einem Diskussionsstrang verkommen soll, das wäre dem Anlass nicht angemessen. Aber ich verstehe nicht, warum ich ich mir einen Beitrag nach dem anderen durchlesen soll à la: "Oooh, ich mochte ich ihn ja nicht, aber irgendwie ist er für mich jetzt dann doch der Landesvater aller Deutschen und der Gärtner der blühenden Landschaften... mäh, mäh, mäh." Wenn sowas gedurft wird, dann trete ich auch vor und spreche dagegen an. Oder es darf eben keiner sich inhaltlich äußern, zumindest bei Todesfällen von offensichtlich strittigen Persönlichkeiten. Entschuldigung, aber ich rege mich gerade sehr auf, wie plötzlich mit zweierlei Maß gemessen wird.
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Diskussionen zu Moderationen
Danke, ich habe beide Anregungen umgesetzt. Das finde ich einseitig und überhaupt nicht in Ordnung. Wenn schon, dann erwarte ich, dass nur und alleine noch auf den Tod eines oder einer Prominenten hingewiesen werden darf, in keiner Weise wertend oder urteilend. Wenn also in Zukunft verboten wird, auf einseitige Überhöhung zu antworten, dann verbitte ich mir im Gegenzug jegliche positive Beschreibung des Verstorbenen. Dann erwarte ich nichts als sachliche Beschreibungen von Lebenswerken. Ich sehe nicht ein, mir Beiträge voller Lobhudeleien auf jemanden durchzulesen, den ich für politisch untragbar und persönlich für ein Charakterschwein halte, ohne darauf antworten zu dürfen. edit: Ton dem Forum angepasst.
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Reise in die Zeit: Astralleib, Anima... Z kann nicht Wort-Zaubern
Oh verdammt, das tut mir leid! Er wird mir bei "ungelesen" angezeigt, aber jetzt weiß ich bescheid und werde ihn nicht mehr aufrufen. Mehr als diesen Beitrag habe ich auch nicht gelesen! Ich bitte um Entschuldigung. Du musst nicht auf diesen Kommentar antworten, denn ich werde wie gesagt hier nicht mehr auftauchen...
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Reise in die Zeit: Astralleib, Anima... Z kann nicht Wort-Zaubern
Dieser Blog-Eintrag hinterlässt mich leicht ratlos: Was möchtest du mit ihm denn mitteilen?
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Wie viele Kamele bist du wert?
1 Kamel für 1 Drachenmann. Wahrscheinlich ist es auch noch fußlahm...
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Samstag - Das Grüne Juwel I: Die Jagd nach dem Grünen Juwel vom Sabil
Da meine Figurenauswahl bescheiden ist, die Luft nach oben hin noch dünner wird und ich ihn endlich mal wieder spielen will: Colin Dew MacRochall, Glücksritter. Er kommt aus Alba.
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Spielleitung auf Cons
Tomcat: Die meisten der letzten Beiträge in diesem Strang drehen sich aus meiner Sicht hauptsächlich um das Wort "eigentlich" in deinem Posting...
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Spielleitung auf Cons
Was du beschreibst, mag vielleicht den einzelnen Spieler ablenken, für entlastend halte ich ein solches Verhalten deshalb noch lange nicht. Und: Eine solche Entwicklung macht mich als SL nahezu wahnsinnig, denn dann habe ich nicht mehr nur einen "nervigen" Spieler am Tisch, sondern im schlimmsten Fall zwei andere, die fröhlich lästern oder über irgendwas klönen, einen weiteren, der wegschnarcht und noch einen, der am Smartfon zockt. Zeit für ein Krisengespräch mit allen, würde ich meinen... Da bin ich nicht so sicher, ich habe durchaus Situationen erlebt, in denen eher ein anderer Mitspieler gelitten hat als ich. Volle Zustimmung!
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Spielleitung auf Cons
Ich glaube, wie haben sogar ziemlich genau die gleiche Haltung und sind nur im Hinblick auf bestimmte Vorgaben wie "Alkohol" oder ähnliches uneins. Lassen wir am besten mal gerade den Alkohol als Beispiel raus, ich fürchte, das ist thematisch zu dicht am anderen Strang... Ansonsten: Jepp, wahrscheinlich haben wir das gleiche Selbstverständnis, wir drücken uns anscheinend nur gerade sehr verschieden aus. Beim Punkt "Figurenvorgaben" sind wir sicher auch einer Meinung: Als SL weiß ich, für welche Figuren mein Abenteuer wahrscheinlich geeignet ist und für welche bestimmt nicht. Entsprechend gestalte ich meine Figurenvorgaben, hauptsächlich um Mitspieler und auch mich vor Frust zu bewahren. Bei Verhaltensvorgabe von Mitspielern sehe ich die Sache so: Jedem am Tisch steht zu, Dinge anzusprechen, die ihn stören, nicht allein mir. Traut er sich das nicht, wird sein Einwurf rundweg abgelehnt oder sogar aggressiv plattgebügelt, ist es meine Aufgabe, eine Einigung zu moderieren. Analog zum Gastgeber: Ich koche und lade sechs Gäste ein, die sich untereinander nur wenig oder gar nicht kennen, und ich kenne sie auch nur zum Teil, wenn überhaupt. Die Tischsitten der meisten ähneln sich und entsprechen der Konvention, nur einer kaut mit offenem Mund - der sitzt aber nicht mir gegenüber und auch weit von mir entfernt. Ich kann sein Verhalten also eine Weile ignorieren, wenn auch nur mühsam. Sobald ich aber bemerke, dass seinem Gegenüber der Appetit vergeht und er nicht mehr genießen kann, was ich voller Vorfreude produziert habe, er aber aus welchem Grund auch immer den anderen nicht darauf anspricht, bin ich in meiner Rolle als Gastgeber gefordert. Moderieren bedeutet für mich in diesem Moment, zunächst beide nach ihrer Befindlichkeit zu fragen und danach Ursachen zu klären: Vielleicht kommt ja der "Störer" gerade vom Zahnarzt, hat Höllenschmerzen und sein Essverhalten ist ihm selber so peinlich, dass er sich nicht traute, es von sich aus anzusprechen? Sind die Ursachen geklärt, deutet sich eine Lösung oft von selbst an, hier nehme ich mich zunächst wieder zurück, denn beide Beteiligten sind alt genug, um sie selbst zu finden. Tun sie das aber nicht, ist der Moment erreicht, in dem ich genervt werde, weil ich als Gastgeber den beiden erwachsenen Gästen die Lösung meiner Wahl vorschreiben muss. Weiß ich aber schon vorher, dass mir persönlich ein Kauen mit offenem Mund unerträglich ist, und weiß ich zugleich im Vorfeld, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit so jemand am Tisch sitzen wird, dann gestehe ich mir das Recht zu, schon auf der Einladung zu vermerken: "Wer nicht mit geschlossenem Mund kauen kann, den bitte ich, von einem Erscheinen Abstand zu nehmen."
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Samstag - Das Grüne Juwel I: Die Jagd nach dem Grünen Juwel vom Sabil
Selber schuld, was baust du auch ein Abenteuer, das den Leuten gefällt?
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Spielleitung auf Cons
Ich hatte dich jetzt aber doch so verstanden, dass du an dem betreffenden Abend gar nicht geleitet, sondern gespielt hast? Du hast doch als Spieler die Notbremse gezogen, deine Sachen gepackt und dem Anderen dabei den Kopf gewaschen, weil der SL nicht handelte? Oder habe ich dein Beispiel missverstanden? Ansonsten verstehe ich deine Haltung nach deinen letzten und ausführlichen Beiträgen wesentlich besser, dein erster Zweizeiler wirkte schon sehr barsch und sogar herrisch auf mich. Aber inzwischen... Ich stimme ja ziemlich klar in den allermeisten Punkten mit Rosendorn überein, aber in mindestens einem Punkt ganz klar auch mit dir: Wenn die Selbstregulierung der Gruppe erkennbar nicht funktioniert, egal aus welchen Gründen, dann stehe ich als SL, gerade auf Cons, in der Pflicht, als Korrektiv zu handeln. Das gehört zu meiner Verantwortung als "Gastgeber", irgendwann ist Schluss mit lustig. Ich fühle mich als Moderator verpflichtet, für einen positiven Gruppenprozess zu sorgen, dazu gehört notfalls ein gewisses Maß an Lenkung. Auch wenn mich das tödlich nervt, gerade bei Erwachsenen... und ich denke, mir ist dann mein Widerwillen auch sehr deutlich anzumerken. Aber auch als Mitspieler spreche ich solche Momente durchaus deutlich an, wenn sie mir mehrfach auffallen und der SL kein Wort dazu verliert. Wir sind also gar nicht soweit auseinander...
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Spielleitung auf Cons
Nicht jedes Gespräch entspringt einem Problem, nicht jeder Strang behandelt ein bedeutsames Thema, das die Rollenspielwelt bewegt. Was ist denn jetzt los, darf ein Strang nur noch erstellt werden, wenn davon Existenzen abhängen? Darf sich nicht einfach mal nur so, aber trotzdem ernsthaft, ausgetauscht werden? Mann, manchmal ist dieses Forum echt eine völlig spaßbefreite Zone, macht euch doch mal locker!
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Spielleitung auf Cons
Ich verstehe, was du und Einskaldir meint und respektiere diese Sichtweise, solange solche Beschränkungen durch den SL im Vorfeld erfolgen, also nicht erst am Tisch. Mein Selbstverständnis ist halt ein anderes, aber darin sehe ich kein Problem. Wie gesagt, wir können beide Rollenverständnisse von Spielleitung nebeneinander stehen lassen, gesellschaftstauglich sind beide, meine ich. Ich fände es nur blöd, wenn ich mich an den Tisch gesetzt hätte und mir nach zwei Stunden vom SL eröffnet wird, er verbitte sich meine Rauchpausen, die ich sowieso versuche, dem Spielverlauf passend einzurichten und auch möglichst kurz zu halten. Das möchte ich schon vorher wissen und nicht irgendwann erfahren.