Alle Inhalte erstellt von Alas Ven
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PERRY RHODAN-WeltCon 2011 Wird das PR-Rollenspiel präsent sein?
Da die Offiziellen sich nicht äußern: Es wäre zwar toll, wenn wir da auch einen Stand bekommen - aber womit füllen, wenn wir da keine Unterstützung bekommen? Ich würde die Offiziellen noch einmal bitten, zu sagen, wie ihre Pläne für das WeltCon aussehen. Wenn es keine gibt, würde ich sie bitten, mal zu fragen, ob wir da was machen könnten und mit welchen Materialien sie uns unterstützen würden. Proberunden etc. können wir natürlich auch ohne die Offiziellen anbieten. Aber wir brauchen Material (Flyer, Bücher etc.), damit wir etwas zum Vorzeigen haben - und vielleicht sogar zum Verkaufen! L G Alas Ven
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Kampagne zum Kristalmond Zyklus (Perry Rhodan Action 2. Staffel)
Prinzipiell hätte ich an so etwas immer Spaß. Leider haben wir keine permanente Perry-Rhodan-Gruppe mehr, so dass das Probespielen auf jeden Fall wegfallen würde... L G Alas Ven
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PR-Connection Ostern 03. und 04.04.2010
Alf04, Du bringst es wieder mal auf den Punkt! Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Also: Sehen wir dem Ereignis relaxed entgegen. Ich freue mich auch auf Euch alle, auf die, die ich schon kenne, und auch auf die, die ich noch NICHT kenne. Die Spielrunden werden sich schon ergeben, keine Bange.. L G Alas Ven
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Was erwarte ich mir von einem Quellenbuch beim Perry Rhodan Rollenspiel
Ich interessiere mich für -Planeten im System -Klimatische und kontinentale Verhältnisse der jeweiligen Planeten, insbesondere Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt -Politische Konfliktpotentiale einerseits der Zivilisation, andererseits aber auch die, die besonders gerade dort in der Gegend zum Tragen kommen -Macht und Machtstrukturen -Tech Level der jeweiligen Zivilisationen auf den Planeten -Verbrechen und Strafe (nach dem berühmten Roman*grins*) -Verbrecher und Verbrecherorganisationen Daraus lassen sich durchaus Abenteuer konstruieren. Und solche Ausarbeitungen fehlen mir auch ein bisschen... L G Alas Ven
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PR-Connection Ostern 03. und 04.04.2010
Ich befürchte, das hast Du in erster Linie mit Dir selbst abgemacht. Ich denke immernoch das der Losentscheid im Zweifel am fairsten ist. Es sei denn, du möchtets im Fall das es mehrere Interessenten gibt, freiwillig verzichten, wie Du es im Beitrag 66 angekündigt hast. Hi! Wovon ich zurücktreten wollte, war das Spielen bei Alf 04. Das habe ich auch ernst gemeint, und dazu stehe ich auch immer noch. Auch, wenn mich das schon mal reizen würde. Aber Alf04 und ich werden sicherlich auch später noch einmal die Gelegenheit bekommen, mit ihm als Spielleiter zu spielen. Da sehr viele bei Alf04 spielen wollten, gehe ich davon aus, dass wir vermutlich da werden losen müssen;-). Aber da ich nicht gut bei JUL spielen kann und er nicht bei mir spielen will (dazu verweise ich noch einmal auf die Posts vom 08.03. Nr. 67 und 68), und JUL mir ohnehin die Wahl des Tages überlassen wollte, dachte ich eigentlich, wir könnten das so stehen lassen... Wenn Du da jetzt natürlich Einwände hast, werden wir sicherlich losen müssen;-). L G Alas Ven
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PR-Connection Ostern 03. und 04.04.2010
Hi Jul, bei mir hat das nichts mit Wollen zu tun - ich würde schon wollen... Aber hatten wir nicht in Post Nr. 67 und 68 vom 08.03. ausgemacht, dass sich ein paralleles Leiten geradezu anbieten würde? Zumal es uns ja beiden die Chance eröffnet, genau das zu tun, worauf wir beide so unglaublich brennen, nämlich mal bei Alf04 zu spielen (das ist ja zumindest bei mir der Fall, ich liiiebe unbekannte Spielleiter;-), fast genauso sehr wie Anfänger;-), weswegen ich ja gleich gebettelt habe, bei ihm in der Gruppe spielen zu können!)? Und zumal dann ja ein Spieler eines gewissen Arkoniden dann ja eigentlich sich in Deiner Gruppe viel besser austoben kann (Alas Ven und dieser gewisse Arkonide schließen sich ja ein wenig aus momentan, und Eden 12 ist für mich ja so sehr ihre Heimat geworden, dass ich sie ja sogar geistig da schon verorte (schau mal in mein Profil!), und ich ja mit arkonidischen Spielfiguren aufgrund der Konstellation meines Abenteuers ein wenig Schwierigkeiten habe? Mit irgend jemandem muss ich ja parallel leiten. Und wir werden uns sicherlich auch in anderer Konstellation wiedersehen, so dass ich wieder bei Dir Eden 12 spielen kann... Aber ein Abenteuer, das technische Fähigkeiten in den Mittelpunkt stellt, passt schlecht zu den Charakteren, die ich zur Verfügung habe, nämlich Gunner, Mediker oder Archäologen... Das hatten wir doch alles schon ausgemacht, ich ging davon aus, nur noch einmal Fakten zusammenzufassen... Schlägt hier jetzt ein Nord-Midlands-Gefälle zu? Außer Bro und mir haben wir noch acht andere Spieler. Wenn die alle bei Dir spielen wollen, habe ich ein Problem...;-) Und Du letztlich auch. Also, Kopf hoch! Ich bin sicher, es werden sich viele Interessenten für Dein Abenteuer finden! (Ich habe viel mehr Sorgen wegen dem meinigen...) L G Alas Ven
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PR-Connection Ostern 03. und 04.04.2010
Krabben finde ich auch um Klassen besser als Tiefseegarnelen! Ach ja, ich werde ja jetzt nicht bei Dir spielen, sondern parallel ein Abenteuer anbieten, das hatten wir ja so ausgemacht. Und: Du kannst mir gratulieren! Ein wichtiges Problem habe ich endlich gelöst, wie es scheint, zumindest für ein halbes Jahr!;-) L G Alas Ven
- PR-Connection Ostern 03. und 04.04.2010
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Kaufabenteuer und Spielerfreiheit
Das Nachschlagen ist bei mir ja nicht das Problem, sondern das Problem liegt eben darin, dass die Spieler eben selbst bei Kaufabenteuern vermutlich auch nicht das tun würden, was sie gefälligst tun sollten, nach der Idee der Autoren, sondern eben das tun, was sie wollen, und was ich ja auch gut so finde. Das Problem, was ich sehe, liegt bei mir ja nicht darin, dass die Autoren nicht genialer sind als ich - das sind sie sicherlich, keine Frage - sondern dass die Autoren eben nicht meine Spieler kennen;-), die immer eben einen sehr eigenen Kopf bewiesen haben, durchweg, egal, was und wie ich wo etwas geleitet habe. Dafür habe ich hier ja jetzt eine Menge guter Vorschläge bekommen, für die ich mich an dieser Stelle auch noch einmal herzlich bedanken wollte. Mal sehen, vielleicht versuche ich mich dann doch auch mal an einem Kaufabenteuer... L G Alas Ven
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Psionten in der Gesellschaft
Hallo Wulfhere, keine Sorge, ich interpretiere das hier nicht als wirklichen Streit. Wir interpretieren hier lediglich ein Autorenwerk auf unterschiedliche Weise, wobei Du natürlich mir gegenüber den Vorsprung von mehr gelesenen Romanen hast, und ich mehr aus einer gewissen Logik gegenüber den Dingen heraus die Informationen interpretiere, die ich auf die Schnelle erhalten kann. Du wirst, was die Romane angeht, mir gegenüber sicherlich immer einen Vorsprung haben, den ich nicht aufholen kann - was ja bei mir auch immer ein wenig das Problem war, wenn ich darüber nachgedacht hatte, Perry Rhodan als Science Fiction System zu nutzen. (Was mich letztlich anzog, war die Vielfalt der möglichen Rassen, die sicherlich in keinem anderen System so gegeben ist, doch das nur nebenbei.) Für mich sind die Terraner nicht die Rasse, die am meisten Dreck am Stecken hat - aber sie sind schon an einigen Stellen ein wenig heuchlerisch, und sie sind in meinen Augen längst nicht so gut, wie sie sich auf den ersten Blick darstellen. Wer genauer hinschaut, entdeckt doch so einiges, wo man sagen kann, für die absolut Guten verhalten die sich da doch ziemlich daneben. Dazu zählen teilweise Verhaltensweisen gegenüber anderen Rassen, Unterdrückung der Pressefreiheit an einigen Stellen, und letztlich auch die dauerhaften Machtverhältnisse auf Terra - und in gewisser Weise selbst der Name der Organisation, in der die Terraner am Engsten mit anderen Rassen oder Einwohnern anderer Planeten zusammenarbeiten, der Liga freier Terraner. Sicherlich haben sie von vielen Völkern noch am wenigsten Dreck am Stecken, aber sie sind auch nicht die Heiligen, zu denen sie teilweise stilisiert werden. Und man muss bei den Romanen auch bedenken, dass sie immer aus Sicht der Terraner verfasst werden (außer bei der Atlan-Serie), weswegen natürlich auch das Verhalten der Terraner für die, die nicht genau hinschauen, immer sehr anständig "rüberkommt". Schulen, die nach einem alten Mutanten-Corps heißen, würde ich schon als eine Art Propaganda-Instrument betrachten. Man gibt denen sicherlich nicht umsonst diese Namen. Ich denke, dass man gerade mit Bildung Menschen und andere Wesen teilweise auch manipulieren kann, und dass dieses Instrument durchaus genutzt wurde. Das ist in dem Sinne nicht wirklich "böse", wenn Du das meinst, aber in meinen Augen durchaus sehr verständlich. Wie schon gesagt: Wer hätte nicht lieber jemanden, der besondere Möglichkeiten hat, auf seiner Seite als auf einer anderen? Da kann er oder sie noch so gut sein... Dir gegenüber werde ich in Fragen des Wissens natürlich immer im Nachteil sein. Dennoch habe ich auch gemerkt, dass da, wo ich ähnlich viel Wissen habe wie Du, nämlich da, wo ich die Romane gelesen habe, ich zu anderen Interpretationen neige als Du. Offenbar bietet die Serie mehr Spielraum für unterschiedliche Interpretationen als es auf den ersten Blick scheint. Das spricht eigentlich für die Bücher, nicht gegen sie;-). Es sei denn, man setzt seine eigene Interpretation des Werks absolut, was ich - schon allein aus meiner Vorbildung heraus - nie tun würde und nie tun könnte. Und Etwas, keine Sorge! Aus einer Interpretation eines Werkes von verschiedenen Autoren mache ich noch keinen Streit. So haben wir im Studium über literarische Werke dauernd diskutiert. Vielleicht noch ein wenig fachbezogener und mehr auf die Sprache bezogen, aber die Richtung stimmt schon. Und ich gebe in solchen Diskussionen immer gern den advocatus diaboli;-)... Mein Nachteil ist hier nur, dass ich das Werk eben nicht so gut kenne, und dass ich den Vorsprung kaum aufholen kann. Damit wird Wulfheres Sichtweise vermutlich näher am Kanon sein als meine. Für Dich hat das den Vorzug, zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Serie mitzubekommen: Eine deutlich eher terra-skeptische und eine pro-terranische. Wie Du letztlich lieber spielen möchtest, ist natürlich Deine Entscheidung. Mir liegt Skeptizismus offenbar (leider?) mehr im Blut;-). L G Alas Ven
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Psionten in der Gesellschaft
@Wulfhere: Erst einmal: Freak ist bei mir keine negative Bezeichnung. Sie hat hier einen ähnlichen Rang wie Experte;-). Bitte nicht so negativ sein! Zweitens: Die Illts taugen als Beispiel nicht wirklich, sind sie doch inzwischen ebenfalls eine untergegangene Völkerschaft, deren einzige noch wirklich in der Serie im Kanon lebende Vertreter ebenfalls für die Terraner arbeiten. Drittens: Nun ja, ich kenne die Serie nicht so gut wie Du. Aber in meiner Erinnerung wurden die wichtigsten Psionten , die im Dienst des Overhead standen, hinterher gefragt, ob sie dann der terranischen Sache dienen wollten - und sie sagten zu. Du sagst, ich habe das falsch in Erinnerung. Gut, der "Experte" bist Du, deswegen sage ich dagegen natürlich nichts. Viertens: Natürlich war mir jetzt wichtig, zu wissen, wie das in der Serie erläutert wird. Hatte ich das nicht klar gefragt? Klarer kann man das in meinen Augen fast gar nicht mehr fragen! Fünftens: Da ich nicht auf dem aktuellen Stand bin, ist mir Mark London natürlich auch kein Begriff. Nach Aussagen der Perrypedia wurde er aber nach Entdeckung seiner Psi-Fähigkeit zu Atlan geschickt. Inwieweit der nicht in irgendwelchen Geheimdiensten eine große Nummer ist, weiß ich nicht... Eine Weile hat er aber eine recht große Rolle in der USO gespielt... Nachtigall, ich hör Dir trapsen. Sechstens: Die Schulen für diese jungen Mutanten sind verbucht. Ebenso ist das ursprüngliche Mutanten-Corps von Crest geschult worden. Also möchte ich doch anzweifeln, dass das Ganze nicht das Geringste mit dem Serien-Kanon zu tun hat..... Siebtens: Na ja, nett Biertrinken bei Netzen, Piepern etc... Sieht für mich nicht ganz so aus... Da gibt es durchaus schon so einige Ängste - und das in meinen Augen vermutlich nicht ganz unbegründet... Aber was die Serie angeht, bist Du eher ein Experte als ich. Nur: Der Kanon erscheint mir da, nach Deiner Interpretation, pardon, reichlich undurchdacht und unlogisch. L G Alas Ven
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Psionten in der Gesellschaft
Und was geschieht nun mit Psionten, die sich jeglicher Zusammenarbeit verweigern? Gibt die Serie darüber Auskunft? Nein die Serie gibt dazu keine Auskunft! Und selbst wenn die Serie dazu Auskunft geben würde wäre das föllig irrelevant da deine Chars ja nicht im Serienkosmos leben sondern im Kosmos deiner Gruppe und dort bestimmen die SL/Spiele wie der Umgang mit Psionten ist. Ja - und Nein. Immerhin beruhen Rollenspiel und Serie ja auf demselben Hintergrund. Und gerade hier wurde ja der Anspruch laut, dass ein spielmäßig eher logischer Umgang mit den Psionten auf keinen Fall serienkonform ist. Da ist es nur natürlich, dass man nach einem serienkonformen Umgang fragt. Immmer wieder merkt man, dass viele Dinge bei Perry Rhodan zwar super für eine tolle Abenteuerserie funktionieren, aber teilweise in Sachen Rollenspiel nicht gut durchdacht sind, weil sie dafür nicht gedacht waren, und man da eben doch teilweise Lücken füllen muss, die so eben nie plotrelevant waren... L G Alas Ven
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Psionten in der Gesellschaft
Wenn man dem Perrypedia-Artikel zu den Monocrom-Mutanten Glauben schenken darf, ist eine ähnliche Variante wie bei Babylon 5 aber so durchaus bei Kindern, die Psi-Kräfte entwickeln, durchaus vorstellbar. Denn Schulen für die Monocrom-Mutanten wurden ja durchaus durch die Terraner eingerichtet. Und ich kann mir kaum vorstellen, dass es ein Zufall war, dass die Schulen nach den Mitgliedern des Mutanten-Corps benannt wurden... Die Monocrom-Mutanten stellten aber nicht lange ein Problem dar, wenn man den Aussagen der Perrypedia Glauben schenken kann. Sie wurden vielmehr ja durch einen Gendefekt erst in der Pubertät vernichtet, konnten außerdem keine eigenen Kinder zur Welt bringen, fassten sich dann selbst in einer bestimmten Stadt zusammen und gingen schließlich größtenteils in einer Super-Intelligenz auf. Und die, die nicht in einer Super-Intelligenz aufgingen und auch gerettet werden konnten vor dem frühen Tod, büßten ihre psionischen Fähigkeiten ja ein, mussten also nicht weiter mit ihnen leben und stellten so auch keine weitere "Gefahr" dar. Und die wenigen, die das überstanden, arbeiteten dann ja auch wieder für Perry Rhodan. Das hilft also bei "gewöhnlichen" Mutanten nur ungenügend weiter.
- Psionten in der Gesellschaft
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Psionten in der Gesellschaft
Die Serie wird nun mal von Terranern für Terraner geschrieben, wenn die Serie von Arkonen für Arkonen geschrieben würde, würden die Terraner bedeutend schlechter wegkommen. Es hängt jetzt von der jeweiligen Rollenspielgruppe ab wie Kanonnah man spielen möchte, wie gut die jeweilen Rassen im Spielkosmos dieser Gruppe sind. Ohnedies halte ich es wirklich für schwierig, den Ansatz der absolut noblen Terraner im Rollenspiel wirklich glaubwürdig durchzuhalten. Er wird ja auch in der Serie nicht wirklich durchgehalten, wenn man bei einigen Dingen mal etwas genauer hinschaut. Und ganz ehrlich: Die Super-Noblen sind auch die Blassesten und am wenigsten glaubwürdigsten... Das heißt Rollenspiel und nicht sozialsimmulation, also kann man alles spielen. Natürlich kann man alles spielen. Aber ich finde eben richtig Gute genauso langweilig wie Böse ohne Motiv... L G Alas Ven
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Psionten in der Gesellschaft
Jetzt mal Butter bei die Fische: Wie wird denn derzeit nach Kanon mit Psionten umgegangen? Gibt es Beispiele aus dem derzeitigen Kanon, wo der Umgang mit den Psionten in der Gesellschaft genau beschrieben wird? Was machen Terraner bei Kindern, die psionische Begabungen zeigen? Wie geht man mit Erwachsenen um, die Psionten sind? Wo gibt es in der Serie Beispiele dafür, wenn nicht aus den alten Zeiten mit dem Overlord (soweit ich weiß, war Psi in der letzten Zeit eher weniger ein Thema?)? Was mich interessiert, wäre jetzt gemäß Kanon: Was würde mit einem Psionten geschehen, der sowohl Perry Rhodan als auch irgend jemand anderem die Zusammenarbeit verweigert? Wie stehen Psionten dann in der Gesellschaft da? Gibt es keinerlei Beschränkungen für Psioniker, können die leben und tun und lassen ,was immer sie wollen, wo sie wollen, wie sie wollen (das öffnet ja Industriespionage Tor und Tür, vor allem weil "Piper" nur im militärischen Bereich erlaubt sind!)? Was schreiben die "Freaks" dazu, die die aktuelle Serie genau kennen? Normalerweise tritt in der Serie dann ja der Mechanismus ein: Zwangsrekrutierung durch einen anderen Geheimdienst, Befreiung durch die Terraner, aus Dankbarkeit Zusammenarbeit mit den Terranern. Aber was, wenn so ein Mechanismus nicht einträte - gibt es dazu überhaupt schon eine Roman-Variante? Wenn dazu nichts beschrieben wird, wären die beschriebenen Ideen eine mögliche Variante. Der Kanon bleibt hier,soweit ich weiß (aber ich kenne ja die aktuelle Situation nicht), wie auch an vielen anderen Stellen, für Rollenspieler sehr blass. Aber Perry Rhodan ist auch nicht für Rollenspieler konstruiert, sondern eine Heftserie, in der es einen strahlenden, allen moralisch überlegenen Helden (eben Perry Rhodan) geben muss. Schon allein deswegen kann das Rollenspiel nicht ganz so funktionieren wie die Serie. Im Übrigen hat für mich die Sache mit den Terranern als Ganzes als Gute durchaus auch in der Serie einige Risse. Teilweise basiert die Überlegenheit der Terraner nicht unbedingt auf moralischer Überlegenheit, sondern auch auf militärischer durch das Zusammenklauen der modernsten Technologie. Verrat durch Terraner bei den Topsidern gab es beispielsweise in der Serie auch. Und immer wieder tritt ein "Wir dürfen das, weil wir Terraner sind - Ihr dürft das nicht, weil ihr keine Terraner seid" zutage. Gut, nicht bei Perry Rhodan - aber der gemeine Terraner verhält sich teilweise auch nicht anders als der gemeine Amerikaner heute. Terraner haben natürlich eine moralische Instanz, die alle anderen übersteigt, und das ist Perry Rhodan. Der ist der eigentliche Grund, weswegen die Terraner eben immer alles gewinnen, und die anderen letztlich keine Chance haben;-). Aber das muss auch so sein, denn irgendwo her muss die Serie ja ihren Namen haben. Vom gleichberechtigten Achten aller Völker und Rassen kann jedenfalls bei vielen gemeinen Terranern nicht die Rede sein. Und selbst in einem PC-Spiel, das von Perry Rhodan ja autorisiert war, sagt sogar Perry Rhodan selbst : Trau keinem Ara. Wenn das nicht rassistisch ist, weiß ich es auch nicht... L G Alas Ven
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Psionten in der Gesellschaft
Die Serie wird nun mal von Terranern für Terraner geschrieben, wenn die Serie von Arkonen für Arkonen geschrieben würde, würden die Terraner bedeutend schlechter wegkommen. Es hängt jetzt von der jeweiligen Rollenspielgruppe ab wie Kanonnah man spielen möchte, wie gut die jeweilen Rassen im Spielkosmos dieser Gruppe sind. Ohnedies halte ich es wirklich für schwierig, den Ansatz der absolut noblen Terraner im Rollenspiel wirklich glaubwürdig durchzuhalten. Er wird ja auch in der Serie nicht wirklich durchgehalten, wenn man bei einigen Dingen mal etwas genauer hinschaut. Und ganz ehrlich: Die Super-Noblen sind auch die Blassesten und am wenigsten glaubwürdigsten... L G Alas Ven
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Kaufabenteuer und Spielerfreiheit
Im Prinzip auch nicht anders als bei einem selbstgestrickten Abenteuer. In Ergänzung zu Sulvahirs Aufzählung sehe nur noch einen Unterschied zwischen Fertigabenteuer und etwas eigenem: Die Spieler könnten anders auf die Erzählungen des Spielleiters reagieren. Bei einem Fertigabenteuer sind Vorlesetexte ja schließlich "neutral" und "ausgewogen". Ist der Spielleiter aber dafür verantwortlich, dann wird tendenziell unterstellt, es wäre gegen die Gruppe gerichtet. Ich habe diesen Effekt bei einer Gruppe mal recht stark festgestellt. Im Nachgespräch wurden Fehler des Abenteuers bzw. eigene nicht gelungene Aktionen ganz unterschiedlich wahrgenommen, zumindest stärker als meine Formschwankung als Spielleiter gewesen sein dürfte. Solwac Inwiefern hat man Dir da vorgeworfen, Dein Leiten wäre gegen die Gruppe ausgerichtet gewesen? Waren die Herausforderungen zu schwer? War der eigene Text zu unverständlich? Hast Du nicht genug Hilfen gegeben? Oder in welche Richtung gingen die Kritiken?
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Kaufabenteuer und Spielerfreiheit
Hmm... Eigentlich macht mir das Spielen vor allem Spaß, weil meine Charaktere auf die gleiche Situation unterschiedlich reagieren würden. Meine Ärztin mit ihren Wiskey-Alkohol-Problem würde nie einem Kranken die Behandlung verweigern, meine Alas Ven schon, wenn die Bezahlung nicht stimmt. Meine Tegarin durchwühlt jeden Toten und raubt den erst mal ordentlich aus, mein Ordenskrieger würde sich das verbitten, weil er so etwas für pietätlos und respektlos gegenüber dem Toten hält. Die Unterschiedlichkeit, mit der sie auf Situationen reagieren, macht für mich eigentlich den Hauptreiz aus, verschiedene Figuren zu spielen. Ab und an muss man natürlich die Figuren ein wenig "biegen", und man muss auch bereit sein, ein Abenteuer zu finden, wenn man sich nicht beklagen will, dass der Abend totlangweilig wird, weil man nichts erlebt, weil man alles ablehnt, was zu einem Erleben führen könnte - aber meine Figuren bringen da eigentlich alle immer einen spielleiterfreundlichen Ansatzpunkt mit: Entweder brauchen sie Geld, oder sie wollen Ruhm und Ehre, oder sie haben einen Auftraggeber, dem sie widerspruchslos folgen (wie etwa der Orden beim Ordenskrieger). Und neugierig sind sie grundsätzlich alle. Charaktere wie der Lebemann, der nur rumhängen will und sich für nichts wirklich interessiert, wären mir selbst auch zu langweilig;-).... Insofern habe ich es selten, dass sich meine Abenteurer total verbiegen müssten, um in einem Abenteuer mitzumachen. Ein bisschen ab und an schon, klar, aber ich kann das Charakteristische meistens durchaus noch ausspielen...
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Kaufabenteuer und Spielerfreiheit
Der Unterschied ist: Ich habe keine wirklich vorgegebenen Ergebnisse bei meinen Abenteuern. Wenn die Abenteurer etwas völlig anderes tun, als sie sollen, ist das dann nicht wirklich schlimm, selbst, wenn ich mir vorher ein völlig anderes Ergebnis überlegt hatte. Wenn Thame hinterher in Schutt und Asche liegt, ok - dann ist das zwar schade für die Einwohner von Thame, und sicherlich werden die Abenteurer einen negativen Ruf erwerben, aber ich kann das dann durchaus so regulieren, dass ich damit gut weiterspielen kann. Aber wie geht man mit einem Kaufabenteuer und den da vorgegebenen Ergebnissen um, ohne den Einfluss der Spieler auf das Ergebnis einzuschränken?
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Kaufabenteuer und Spielerfreiheit
Meine selbstgestrickten Sachen sind recht grob gestrickt. Ich weiß, was an dem Abend ungefähr passieren soll und ich habe für den Abend danach auch eine grobe Planung - die aber dann auch teilweise wieder geändert werden muss, wenn die Spieler wieder mal was völlig anderes gemacht haben, als sie sollten;-). Längerfristig plane ich auch nur extrem grob - das Problem ist ja, wie schon gesagt, die Spieler spielen anders als sie sollen... Die NSCs sind meistens aber sehr gut ausgearbeitet, einschließlich eigener Werte, Geschichte und Motivationen, so dass ich sehr genau weiß, was sie wann wie und wo in welcher Situation tun würden. Das hilft mir dann bei der Verankerung des Abenteuers enorm. Lösungswege habe ich mir meistens ohnehin gleich mehrere ausgedacht. Interessanter Weise finden die Spieler oft noch welche, die ich mir überhaupt nicht ausgedacht hatte, aber das macht durchaus auch Spaß. Deswegen: Wenn bei mir bei einem Abenteuer in einer Pyramide ein wichtiger Schlüssel drin sein sollte, haben ihn die Abenteurer dann eben nicht, wenn sie vor der Tür stehen. Dann müssen sie sich andere Möglichkeiten überlegen. Aber sie bekommen natürlich Hinweise, dass der Schlüssel da sein könnte;-). Und die Prinzessin, die nicht befreit worden ist, kennt die Abenteurer dann natürlich nicht und ist ihnen auch nicht so gewogen wie nach einer Befreiung - und gibt ihnen dann vermutlich auch weniger Unterstützung, wenn das dann hinterher wichtig wäre. Ist ja ganz logisch. Das bedeutet, das, was die Abenteurer tun (oder auch nicht tun) hat Einfluss darauf, wie es hinterher weitergeht. Was aber wiederum bedeutet, dass eine absolute Fein-Planung nicht möglich ist, weil zumindest ich nicht immer vorher weiß, was die Abenteurer tun werden.;-) Das wiederum bedeutet, dass ich am Anfang einer Kampagne auch das Ende nicht genau vorhersagen kann..... Für selbst gestrickte Sachen ist das ja nicht schlimm... Aber die Abenteuer haben ja meist ein recht vorgegebenes Ende.. Wie geht man damit dann als Leiter bei gekauften Abenteuern um? L G Alas Ven
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Kaufabenteuer und Spielerfreiheit
Dagegen hilft ein Leiter-Tagebuch. Ich habe mir immer am Ende des Abends genaue Notizen gemacht, was wie wo abgelaufen ist, damit ich die Ergebnisse zu späteren Zeitpunkten in meine Welt jeweils mit einarbeiten konnte. Manchmal habe ich auch auf alte Tagebucheinträge zurückgegriffen, und das, was die Spieler da "angestellt" hatten, zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Abenteuer-Anlass werden lassen. Ich finde so etwas immer sehr spaßig - die Spieler haben teilweise längst vergessen, was sie damals gemacht haben, aber dann erinnern sie sich teilweise wieder.. Das ist dann immer interessant zu beobachten...
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Psionten in der Gesellschaft
Es kommt eben darauf an, wie man "Zwang" definiert... Wie ich schon sagte, bis jetzt haben alle Mutanten "freiwillig" für das Mutanten-Corps gearbeitet oder die LFT sonst eben tatkräftig unterstützt (sozusagen als inoffizielle Mitarbeiter...) Aber was würde denn geschehen, wenn sich einer der LFT, Perry Rhodan und sämtlichem Staatsdienst vollkommen verweigern würde? Diese Frage wird in der Serie deswegen nicht diskutiert, weil sich eben kein "Guter" Perry Rhodan verweigert. Das muss in der Serie auch so sein, weil sie sonst nicht in der Weise funktionieren würde, wie die Fans die Serie haben wollen. Aber gerade da fehlt mir ja bei der Serie etwas der Realismus. Und ich denke, da muss man das Spiel schon ein wenig anpassen. Ich bin beim Zyklus nicht auf dem aktuellen Stand. Heute gibt es also kein Mutanten-Corps mehr? Gibt es überhaupt eine Beschreibung, wie mit Psionten umgegangen wird in der Gesellschaft? Was würde beispielsweise mit einem nachgewiesener Maßen auftretenden Psionten geschehen, der sich jeglicher Mitarbeit bei Perry Rhodan, aber auch bei anderen, verweigern würde? Hat die Serie da eine realistische Antwort? Oder ist man da doch, wegen einer Lücke, darauf angewiesen, eben selbst eine zu finden? (Wenn es da keine gibt, halte ich unsere Variante für die realistischste.) Ich kann mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen, dass man sich bei nachgewiesenen Psi-Begabungen, solche Leute einfach entgehen lässt. Egal, wie nett und gut man sonst ist. Dazu sind die Möglichkeiten, die Psi-Begabte zu bieten haben, doch eigentlich viel zu verlockend.... L G Alas Ven
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Psionten in der Gesellschaft
Dem mag zwar so sein, dass die Serie über keine Zwangsrekrutierung berichtet - aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das terranische Imperium auf seinem Gebiet einen mächtigen Psionten hat, den es zumindest nicht versuchen würde ,zu "überzeugen", auf ihrer Seite mitzuarbeiten. Ich weiß zumindest von keinem mächtigen Psionten, der nicht von irgend jemandem vereinnahmt wurde, entweder aus freien Stücken oder durch Fremdeinfluss, als herausgekommen war, dass er ein mächtiger Psiont war. Befreite Psionten vom Overlord wurden auch gleich nach ihrer Mitarbeit für die LFT gefragt. Gut, sie haben nicht "nein" gesagt. Aber was wäre gewesen, wenn sie "nein" gesagt hätten? Gut, in der Serie sagt ohnehin nie ein Guter "Nein" zu Perry Rhodan, und in dem Punkt fehlt ihr auch ein wenig der Realismus, aber das muss in der Serie auch so sein, sonst wären die Terraner eben nicht die Ungeschlagenen und Mächtigen. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass die LFT bei ihrem Geheimdienst längst nicht so "sauber" arbeitet, auch angesichts der Beeinflussungsversuche der freien Presse, die teilweise in der Serie stattfinden, und die darauf hinweisen, dass da längst nicht alles so sauber zugeht, wie man es von den "Guten" erwarten würde. Ein mächtiger Psiont auf eigenem Gebiet ist in jedem Fall für jeden Geheimdienst ein "gefundenes Fressen". Und ehe dass er für die Gegenseite arbeitet, sichert man sich ihn sicherlich lieber selbst. Ich halte ganz ehrlich die Terraner nicht für "so gut", dass sie die Wesen dann nicht zumindest unter sanften Druck setzen würden, für sie zu arbeiten. Gut, Perry Rhodan dürfte das dann vielleicht nicht wissen, aber der weiß sicherlich vieles nicht so ganz genau... Ganz zu schweigen von anderen Geheimdiensten.... Möglicherweise gibt es auch Versuche, wenn sich solche Begabungen schon im Kindesalter zeigen, die Begabten bereits bei Familien z. B. für das Mutanten-Corps anzuwerben. Das könnte ich mir ähnlich vorstellen wie die Anwerbung der Psi-Fähigen bei "Babylon 5". Auch, wenn die Serie nicht darüber berichtet, wie sie ja so vieles nicht erzählt, was sich auf Terra so abspielt. Das tägliche Leben auf Terra bleibt ja auch ziemlich blass in der Serie, muss aber doch trotzdem stattfinden... Ein vollkommen freies Bewegen eines Psionten auf terranischem oder anderem Staatsgebiet ohne Rekrutierungsversuche vom Geheimdienst fände ich auch ziemlich unlogisch, angesichts des Ärgers, den Psionten verursachen können. Denk mal an Telepathie oder Hypno-Fähigkeiten - hättest Du so jemanden unkontrolliert gern auf Deinem Staatsgebiet als Regierender? Oder wäre es Dir nicht lieber, er arbeitete für Dich, egal, wie gut Du sonst bist? Wer also solche Fähigkeiten hat, tut gut daran, sie zu verbergen und eher im Geheimen zu nutzen, als öffentlich damit zu prahlen. Er braucht dann eine Crew, auf die er sich verlassen kann, die das Ganze nicht ausplaudert. Ansonsten stellt er oder sie meiner Meinung nach sein oder ihr Glück ziemlich auf die Probe, wenn er oder sie nicht gern von irgendeinem Geheimdienst rekrutiert werden will.... Wir haben das auch so gespielt, und ich halte diese Art, das zu spielen auch für relativ realistisch, angesichts der Möglichkeiten, die Psi-Fähigkeiten bieten. L G Alas Ven
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Psionten in der Gesellschaft
Er muss schon aufpassen, dass die Sache nicht rauskommt. Denn sonst - ab ins Mutanten-Corps! Aus leidvoller Erfahrung weiß ich, dass Geheimdienste mit ihren Rekrutierungsmethoden gerade gegenüber Psionten und Mitwissern von Psi-Fähigkeiten nicht gerade zimperlich sind. Da ist man schneller in etwas involviert, was man nicht will, als man weglaufen kann... Und ist er erst mal in so was drin, kommt er da eigentlich fast nicht wieder raus... Und wer sich nicht rekrutieren lässt, riskiert dann schon Laib und Leben... L G Alas Ven