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Vorteil und Nachteil - Erfahrungen
Hmm, ich kenne mich nicht wirklich dazu aus mit welchen Detailaspekten sich diese Begrifflichkeiten etabliert haben. Bei den präsentierten Definitionen im Eingangsbeitrag in dem von dir verlinkten Strang spielt der Rechenweg für Modifikationen nach meinem Verständnis diesbezüglich aber keine wirkliche Rolle. Aus meiner Sicht ist das hier Diskutierte jedenfalls kein kategorischer Unterschied, sondern nur ein anderes Vorgehen beim Simulieren. Übertragend: Ob man beispielsweise Biologie oder Physik betreibt, hängt nicht entscheidend daran wie rechnerisch kompliziert das jeweilige Modell, das man gerade verwendet, ist. Ich selbst bin mit meiner Gruppe von M4 auf D&D 5e gewechselt - letzteres hat die diskutierte Vorteil/Nachteil-Mechanik im Pen&Paper-Bereich groß gemacht: Der prinzipielle Spielstil hat sich dadurch in meinen Augen nicht nennenswert geändert. Nach meiner Erfahrung aus erster Hand und aus zweiter Hand ist das also nicht besonders relevant für das effektive Spielerlebnis. Wir haben zeitweise sogar auf Midgard mit D&D-Regeln eine an M4 orientierte Kampagne gespielt. Aber gut, verschiedene Leute betrachten Spielregeln wohl unterschiedlich abstrakt und bestimmend: Ich kann zumindest nachvollziehen, warum Leute aufgrund von variierter rechnerischer Komplexität zum Variieren ihres Spielstils neigen. Wenn man seinen Spielstil aber nicht an Detailregeln knüpft, ist der Umstieg reibungslos. Eine typische Spielgruppe stellt nach meiner Erfahrung beim Systemwechsel so oder so keine ausführliche rollenspieltheoretische Betrachtung an, sondern verwendet Regeln und Welt möglichst nach Bauchgefühl und Gewöhnung. Die Vorteil/Nachteil-Mechanik kann nach meiner Einschätzung grundsätzlich problemlos in typische D20-Systeme eingefügt werden, u.a. weil sie additive Modifikatoren überhaupt nicht inhärent behindert oder einschränkt, und für den typischen Spieler intuitiv funktioniert.
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Vorteil und Nachteil - Erfahrungen
Es kann sogar für Informatik- oder Mathematik-Absolventen merkliche Mühen auslösen, wenn man über längere Zeit annähernd konsistent spielen möchte, und sich dazu dutzende Konstanten für unterschiedliche Situationen merken muss.
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Vorteil und Nachteil - Erfahrungen
Ich stelle im Kontext mal in Frage, dass der Unterschied ob und wie oft man +/-Werte oder Vorteil/Nachteil im jeweiligen System typischerweise auf Würfe anwendet, den Grad des Simulationistisch-Seins überhaupt effektiv verschiebt.
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Unterschiede von Midgard und Damatu
Meine Antwort zum Gedanken und dem Aufkommen der Fragestellung wurde verschoben: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/42845-pegasus-goes-midgard-gr%C3%BCnde-f%C3%BCr-die-%C3%BCbernahme-wir-spekulieren/page/10/#findComment-3923049. Die Diskussion, wer was gut oder schlecht findet, halte ich für sinnvoll. Selbst wenn man eine andere Meinung hat, erfährt man darüber was unterschiedliche Personen anspricht oder nicht. Eine tatsächlich "objektive" Wertung ist ja gar nicht der Punkt. Aber man kann u.a. schon teilweise "objektiv" feststellen, was für Spielwelt-Elemente es auf Midgard gab und auf Damatu nicht mehr gibt. Beispielsweise ein großer Unterschied ist aus meiner Sicht, dass Midgard als Fantasy-Welt eher "klassisch" gestaltet wurde und Damatu eher "modern" - also bezogen auf verbreitete Designmuster. Dass Unterschiede in diese Richtung offenbar für Einige ein wichtiges Kriterium sind zeigt sich meines Erachtens an den vielen dahingehenden Wertungen dieser Spielwelt-Elemente hier im Forum.
- Diskussionen zu Moderationen
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Pegasus goes Midgard (Gründe für die Übernahme - wir spekulieren)
Bist du dir sicher? Lies die Antwort von @Hornack Lingess darüber... @Hornack Lingess führt letztendlich situative Meta-Gründe als Begründung an und hält das Ganze damit für beantwortet. Ist es aber nicht: Wenn man als Designer/Entwickler etwas erbt oder fortführt, kann man sich halt nicht so frei kreativ ausleben, als wie wenn man etwas Unabhängiges schafft. Die Fragestellung nach der Nachfolge kam ja wieder auf, weil gefragt wurde, wie man findet, dass es keine Orks mehr auf der Spielwelt gibt. Das inkludiert nun mal die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Verwerfens von etablierten Spielelementen. Man kann nicht implizit danach fragen, und sich dann beklagen, wenn entsprechend darauf geantwortet wird. Meine Antwort darauf ist halt im Kern, dass für mich das Vorhandensein derartiger Spielelemente im Einzelnen an sich nicht großartig relevant ist, aber im Kontext davon, dass M6 ein Nachfolger sein soll, schon als störend und als nicht sinnvoll begründet auffällt.
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Diskussionen zu Moderationen
Sehe ich im Kontext anders. Und wie beschrieben, finde ich die Moderation inkonsistent. Aber ich habe es jetzt in hinreichender Form angemerkt, und brauche keine weitere Diskussion zur Moderation. Die Motivation über tatsächliche Inhalte zu diskutieren, wird dadurch ja nicht gerade gesteigert.
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Pegasus goes Midgard (Gründe für die Übernahme - wir spekulieren)
Welchen Gedanken hälst du nicht für ableitbar? Verstehe nicht genau. Generell bewirbt sich M6 ja als Nachfolger, wodurch selbstverständlich Spieler Erwartungen haben, dass man bisherige Regel- und/oder Spielwelt-Elemente in irgendeiner Form wiederfindet. Man könnte in diesem Sinne auch fragen: Wenn man nicht wirklich bei Midgard (regeltechnisch und/oder spielweltmäßig) bleiben möchte, warum dann nicht gleich ein unabhängiges System entwickeln, das sich nicht als Nachfolger präsentiert?
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Diskussionen zu Moderationen
Ich persönlich fand die Diskussion interessant und passend (und selbst der Strang-Ersteller hatte mehrfach auf vermeintlich Themenfremdes geantwortet). Meines Erachtens ist das Ganze übermoderiert und nicht untermoderiert - ich bevorzuge das Wiederherstellen von Beiträgen und nicht das mögliche Löschen von noch mehr Beiträgen. Durch derartige Moderationen werden aus meiner Sicht Diskussionen effektiv behindert und nicht gefördert. Aber lange drumherum diskutieren möchte ich auch nicht. So wichtig war mir die eigentliche Diskussion nicht.
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Diskussionen zu Moderationen
Die neueren Beiträge im ursprünglichen Strang sind beispielsweise "Ich find das schick: Das betont, das Damatu eine eigene Welt ist, und bremst, dass man im Stereotype verfällt." oder ein Abschweifen zu "Space Orks". Wie ist das passender zum Thema als die Diskussion für was Orks stehen und wie innovativ/kreativ deren Vorhandensein ist oder nicht?
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Diskussionen zu Moderationen
Uhm, das "Who cares?" war Teil eines Beitrags, der Teil einer Diskussion war, die genau darüber war wie man findet, dass Spielweltelemente wie Orks jetzt fehlen - es ging definitiv darum was für Spielwelt-Aspekte, für die Orks stehen, wie fundiert begründet denn jetzt tatsächlich fehlen. Der ursprüngliche Strang heißt jetzt (nach Umbenennung) "Keine Orks in M6 - wie findet ihr das?". Die Diskussion inwiefern M6 sich Nachfolger nennen kann, wenn etablierte Spielwelt-Elemente wie Orks fehlen, hat einen klaren Bezug dazu, wie man das Fehlen bewertet. Da du den Bezug zu M6 nicht wiederhergestellst hast: Ist die Diskussion, inwiefern M6 spielweltmäßig ein passender Nachfolger ist, irgendwie unerwünscht?
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Diskussionen zu Moderationen
Für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Aber ok: Kannst du die ganzen ausgeblendeten Beiträge (nicht nur meine) dann entsprechend verschieben? In einen Strang wie "Ist M6 ein Nachfolger? Das Fehlen etablierter Spielweltelemente wie Orks." mit Verweis auf den bisherigen Strang als Ursprung? Das ist in meinen Augen eine deutlich relevantere Diskussion zu M6, zu der mich neue Beiträge besonders interessiert haben.
- Diskussionen zu Moderationen
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M6 - Erzählräume als Konzept
Kling konzeptionell ganz gut: Also Spielern und SLn ausdrücklich zu kommunizieren, welche Region mit welchen Leitlinien gestaltet wurde und wird. Das große Fragezeichen sehe ich dabei ganz besonders bei der tatsächlichen Umsetzung der konzeptionellen Idee. Also ob das dann Gruppen letztendlich eine nennenswerte Unterstützung in ihrer Spielpraxis bietet - insbesondere in Relation zu anderen Spielsystemen.
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Spezies in Rollenspielwelten - Was macht sie interessant, was gibt es zu beachten, was definiert sie?
Deine Präferenzen seien dir unbenommen. Allerdings stufe ich deine Argumentation als inkonsistent und unschlüssig ein. "Nun, ob es kaum näher an der 'normalen' Welt geht, als mit Elben, Zwergen und Orks, kann man in Zweifel ziehen." Dann führe das doch mal konkret aus, und behaupte es nicht einfach so. Beispiel Elben: Das sind besonders langlebige und sportliche Menschen mit spitzen Ohren, die bevorzugt im Wald leben. Deren typische Kultur hat keinen einzigen prinzipiellen Aspekt den es so auch nicht in der normalen Welt gibt. Du siehst u.a. bei "Froschmenschen" oder "Katzenwesen" einen Mangel an Kreativität, aber tust implizit so als wären klassische Elben, Zwergen und Orks in Relation nicht noch unkreativer. Mit deiner Argumentation müsste man - wennschon - die Vorgänger von M6 noch mehr ablehnen als M6, und nicht relativ weniger.