Zu Inhalt springen

Eleazar

Mitglieder
  • Beigetreten

  • Letzter Besuch

  1. Ob ein magisches Wesen ein magisches Wesen ist, hat mit seiner Intelligenz erst mal gar nichts zu tun. Es kann superschlaue magische Wesen geben und superdoofe. Und auch die Kategorisierung der Intelligenz in m +- und t+- sagt doch nicht aus, ob etwas ein Mensch oder ein Tier ist. Es sagt aus, wie es um den Verstand eines Wesens bestellt ist. Und dafür braucht man als Spieler oder Spielleiter einen Vergleichspunkt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie schlau ausgedachtes Moster, Tier oder magisches Wesen sein soll. Es gibt diese Dinger in der realen Welt nicht. Also muss das irgendwie definiert werden und zwar so, dass ich einen Vergleichspunkt habe, unter dem ich mir was vorstellen kann. Ein Tiger hat eine Intelligenz von t 50 bedeutet, dass ein Tiger den durchschnittlichen Grips im Tierreich hat. Ein Todeskrieger mit t 10 rangiert damit im Bereich der Schleimmonster am untersten Ende "tierischer" Intelligenz. Jetzt ist Schleimmonster auch keine gute Referenz. Nach Ende meiner WG-Zeit ist mir im realen Leben nie wieder eines begegnet. Aber nehmen wir den Skorpion mit t20. Deutlich schlauer als ein Todeskrieger. Also ist der Todeskrieger wirklich in der Kategorie der Dööfsten der Doofen beheimatet. Trotzdem war ein Todeskrieger doch nie ein Tier und war auch niemals eines sein. Magische Wesen, egal mit welcher Intelligenz, sind keine Tiere. Also kann man sie nicht abrichten. Nicht mal, wenn sie wie ein Tier aussehen oder einen ähnlichen Namen tragen wie ein Tier. Sie stammen aus einem anderen Topf, für den Abrichten nicht vorgesehen ist. Alles andere sind Hausregeln, die man ja machen kann. Da würde ich nun aber sagen: Es gibt ne Reihe von Zaubern etc., die speziell auf magische Wesen wirken. Eine Figur, die das gelernt hat, bekommt selten genug die Gelegenheit, diese Zauber sinnvoll einsetzen kann. Will man denen echt auch noch die teuer bezahlte Kompetenz streitig machen lassen von Tiermeistern, die dann auch noch pauschal eine Reihe von magischen Wesen mit abrichten können? Das fände ich zu viel.
  2. Thema von Gwalin wurde von Eleazar beantwortet in Dausend Dode Drolle
    Das ist so. Es hängt damit zusammen, dass die Drolle keine gültige Lizenz für die Veröffentlichung von M5-Materialien mehr haben. Das Crowdfunding war die Möglichkeit, die Sachen zu verkaufen, bevor die Fristen abgelaufen sind. So besteht höchstens die Möglichkeit, einzelne Bände gebraucht über Ebay zu kaufen.
  3. Thema von Abd al Rahman wurde von Eleazar beantwortet in Neues im Forum
    (Hervorhebung von mir) Ich will dir für vielleicht 90% der KI-Bilder zustimmen. Übrigens geht es mir auch bei den meisten händisch am Computer gezeichneten oder gemalten Bildern so. Da würde ich nicht mal einen großen Unterschied machen. Aber wie ist es mit den Illustrationen von @Wyndor ? Die sind auch KI-generiert und ich würde sagen, die haben Seele und Stil. Was er für DSA-Abenteuer gemacht hat, geht jetzt nicht für die gewünschten Zwecke. Aber man kann ja sehen, was mit KI möglich ist.
  4. Das mit den Fertigkeiten sehe ich bei den überlebenswichtigen Fertigkeiten auch so. Wie schon mal gesagt: Beim Schwimmen, Klettern, Reiten sollten alle aus der Gruppe mitmachen können. Das ist quasi Allgemeinbildung fürs Überleben in der freien Natur. Blöd fände ich aber, wenn sich das in die Spezialitäten reinzieht. Wenn zum Beispiel alle Spurensuche haben, ob es nun zur Figur passt oder nicht. Und bei den Zaubern wäre es mir ehrlich gesagt auch lieber, wenn es bestimmte Spielarten für verschiedene Typen gäbe. Wenn ich weiß: Ah, Typ mit spitzem Hut oder mit weißer Kapuze oder Medizinbeutel, also hat der Feuerkugel, Blitze schleudern, Heranholen, Macht über Unbelebtes und Heilen von WUnden ... dann ist das öde. Und widerspricht auch dem Gruppengedanken, dass man sich untereinander unterstützt. In einer Heimgruppe kann man so was absprechen. Bei Cons sehe ich schwarz. Da wird die Zahl der Schweizer Offiziersmesser steigen.
  5. Thema von Abd al Rahman wurde von Eleazar beantwortet in Neues im Forum
    Ich habe ein großes Herz für künstlerische Handarbeit, aber diese Entwürfe sprechen mich leider nicht an. Das gilt für Farbe, wie Hintergrund, für den Stil und die Motive. Da finde ich die KI-Bilder passender und stilvoller. Und ich sage es mal so: Die KI richtig zu füttern und die passenden Vorschläge auszusuchen, ist ja auch eine kreativ-ästhetische Arbeit. Ein Fotograf bedient ja schließlich auch nur eine Maschine. Tut mir leid für die Künstlerin, denn da steckt ja sicher viel Arbeit drin. Aber hilft ja nichts, ich will auch ehrlich sein.
  6. Heißt Defensivspezialist, dass du grundsätzlich auf Angriffe verzichtest? Das fände ich taktisch ziemlich leicht auszurechnen: Wenn einer im Kampf keinen Schaden anrichtet, dann ignoriere ich ihn doch und knöpfe ihn mir ganz am Schluss vor. Das funktioniert doch nur, so lange mich mein Gegner brav angreift, obwohl es schlauer wäre, mich zu ignorieren. Insofern müsste die Figur zwischendurch mal angreifen. Oder habe ich was falsch verstanden? Wir hatten bei M4 mal per Sonderregel eine Art KunFu Mönch, der nur ohne Rüstung und nur waffenlos angreifen konnte. Dafür hatte er aber auch einige besondere Kampfmoves und konnte seinen Schaden erhöhen. Nichtsdestotrotz musste er auch alles Mögliche für seine Verteidigung tun, da ihn ein schwerer Treffer übel mitgenommen und ein zweiter wahrscheinlich ziemlich fertig gemacht hätte. Das war eine interessante Figur. Aber der konnte beides: Fett austeilen, gut abwehren, aber gar nichts einstecken.
  7. Noch mal ganz in Ruhe: Vor einer Auseinandersetzung mögen ja ganz andere Regeln gelten, aber was passiert in einer laufenden Kampfsituation, Kneipenschlägerei denn tatsächlich, wenn da einer Beleidigungen, Provokationen usw. reinruft? Dass jemand eine Gefahrenquelle direkt vor seiner Nase ignoriert, halte ich für ausgeschlossen. Dafür ist ein verbaler Reiz viel zu schwach. Wenn eine magische Einwirkung wie beim Zauber Angst bei M 1-5 durch ein Kampfgeschehen gebrochen wird, dann müsste das für den sozialen Kampf erst recht dreimal gelten. Sonst entbehrt es jeder Logik. Und dann mal ehrlich: Ich will mein Gegenüber angreifen und dann provoziert mich einer seiner Kollegen - soll meine Reaktion dann ernsthaft sein, dass ich meine Aggression zügle und nichts mache oder irgendwie zögerlich angreife? Da wäre doch eher das Gegenteil zu erwarten. Mir fielen zwei nachvollziehbarer Reaktionen ein: Ich greife wütend und überstürzt an und vernachlässige meine Verteidigung aber verstärke meinen Angriff. Oder ich kämpfe mich zu dem Spötter durch, um dem den Hals umzudrehen. Aber dass das Ergebnis einer Provokation Passivität ist, vermag ich mir nicht vorzustellen. Und zur Frage, warum diese Regel aus Sicht der Gegner beurteilt wird: Eine gute Kampfregel muss für beide Seiten funktionieren. Das tut sie aber nicht. Wenn man sie gegen die Gruppe anwendet, fallen die Schwächen auf. Ich frage mal zurück, ob der soziale Kampf in den Testspielen mal taktisch optimal von den NPCs angewendet wurde. Es würde mich sehr wundern, wenn ja. Denn dann wären die kritischen Punkte sehr offensichtlich gewesen. Bei M5 gab es das Problem auch: Wenn der SL Scharfschießen freizügig gegen die Gruppe angewendet hätte, dann hätte man der Gruppe schnell den Spaß genommen. Aber nun eignete sich Scharfschießen nie als Standardvorgehen und es war im Abenteuer für allerlei Spotlight-Aktionen eine wichtige Fertigkeit. Den sozialen Kampf im Kampf hingegen könnte man einfach streichen, ohne dass der Dramatik was fehlen würde. Zauberer können in den Kampf reinzaubern, irgendwas anderes machen (ne Tür öffnen, das Gold einsammeln... mit Steinen schmeißen, die Bude anzünden) .
  8. Hallo. Das Narrenschiff ist jetzt auch schon achteinhalb Jahre raus, weiß jemand, ob der Drachenlandverlag noch besteht? Wir da noch an Abenteuern gearbeitet? Die Verlagsseite gibt es ja noch, aber Neues findet man da nicht. Ich habe ein paar meiner schönsten Rollenspielmomente mit diesen Abenteuern erlebt und es wäre so schön, wenn es da noch etwas Glut unter der Asche gäbe.
  9. Das finde ich nicht. Ich finde, dass diese Regel das Kampfsystem killt. Wenn es taktisch das Standardvorgehen wird, den besten Kämpfer durch das Gequatsche quasi Unbeteiligter aus dem Spiel zu nehmen, dann braucht man über den Rest nicht mehr zu reden. Super - wir brauchen Armeen von schwächlichen Rhetorikern, um Schlachten zu entscheiden. Es ist einfach albern. Sozialer Kampf mit guten Regeln? Gern und her damit. Aber nicht so und nicht, wo er absolut nichts zu suchen hat. Und klar - PTG. Aber wie soll sich denn was ändert, wenn man die Missstände nicht deutlich anprangert?
  10. Also, ich halte diese Regel für komplett misslungen und abstrus und einen prominenten Ersatzlos-Streichkandidat. Auch vom Spieldesign ist es ein Unfug, wenn eine Figur ohne Gefahr für sich, ohne Opferung von APs derart entscheidend in einen Kampf eingreifen kann. Das wäre ein No-Brainer allererster Güte. Man stelle sich nur mal vor, dass ein gute Kämpfer einen Gang blockiert und seine fünf Gefährten aus dem Hintergrund gegen den jeweils einen möglichen Angreifer soziale Angriffe starten. Fröhliche, gefahrlose Metzelei - Gääähn! Oder noch besser: Zwei Gruppen mit sechs Leuten stehen sich in einem Gang gegenüber, in dem immer nur der erste Kämpfen kann. Und zehn Leute insgesamt starten soziale Angriffe. Dann passiert nämlich gar nichts mehr, weil keiner in vorderste Front noch irgendeine Aktion macht - Doppelgäääähn! Aber wenn man auf diesen Quatsch dennoch wert legt, dann kann ich mir allenfalls einen Sozialen Kampf vor einem Kampf vorstellen, in dem sich die beiden Seiten vorab in Ruhe die Zeit nehmen, sich 5 Minuten gepflegt zu beleidigen. Wie bei Highländer zum Beispiel. Und wer aus dieser Battle siegreich hervorgeht, der hat für seine Seite für eine Kampfrunde einen Vorteil rausgehandelt. Aber wenn eine Seite keinen Bock auf Disserei hat, dann passiert auch gar nichts außer Gekloppe.
  11. Das Beispiel mit dem Basketball ist an den Haaren herbeigezogen: Ein Freiwurf ist keine Kampfsituation, sondern das Gegenteil davon. Der Werfer befindet sich unbedrängt, ungefährdet, in absoluter Ruhe und versucht mit köchster Konzentration seinen Wurf zu machen und diese Konzentration wird gestört. Und trotzdem: Egal, was da einer aus dem Publikum schreit, macht oder tut - der Werfer wird nicht zwingend daran gehindert, überhaupt eine Aktion zu machen. Wenn überhaupt, lässt er aus eigenem Willen eine Situation verstreichen, um sich erneut zu konzentrieren. Weil es überhaupt nicht drauf ankommt, wann er seinen Freiwurf macht. Ich frage mich, warum beim Fußball sich überhaupt ein Spieler bewegt oder gar sogar mal gegen einen Ball tritt. Da sind 90 Minuten lang tausende gegnerische Fans dabei, die dich bei jedem Ballkontakt niedermachen. Stehen alle auf dem Platz und heulen vor sich hin? Wäre mir noch nicht aufgefallen. Beim sozialen Kampf im Spiel besteht ein Kampfgetümmel mit Geschrei, Geklirre, jemandem, der dich mit einem Schwert zerteilen möchte. Da hört niemand, niemand, niemand auf irgendwelche Beleidigungen von irgendwelchen Typen von außerhalb. Wenn überhaupt, dann achtet er noch auf die Stimme seines Anführers, der "Rückzug" schreit. Und schon gar nicht wird er im Kampf erstarren lassen und sich ohne zu wehren erschlagen lassen, weil irgendwer was gerufen hat. Das ist eine absolut lächerliche Vorstellung! Ich habe den Eindruck, da haben Allmachtsfantasien von Sozialpädagogen den Regelautoren den Stift geführt. Und was da dem Gegenüber an Hass, Beleidigungen, Drohungen, Kriegsgebrüll und Schmähungen an den Kopf geworfen werden kann, dass gehört zum Grundgeräusch des Kampfes. Dafür unterlässt auch kein Angreifer seinen Hieb in einer Kampfrunde. Was soll das also? Und Faustkampf: Ja, das mag bei M5 nerven, wenn man an einen Faustkämpfer gerät. Aber der macht wenigstens Angriffe, für die es in der Realität deutliche Anhaltspunkte gibt. Und der steht seinem Gegner direkt gegenüber und riskiert eine gewaltige Schelle, während ein soziale Angreifer locker aus dem vierten Stock vom Balkon den Kampf entscheiden kann. Diese Regel ist so misslungen, dass ich als SL einfach mal demonstrieren würde, was eine Bande von Loosern in Überzahl gegenüber einer Gruppe da anrichten kann und wie gut man damit, die effektivsten Kämpfer aus dem Spiel nehmen kann, ohne dass die einen Schlag angebracht haben. Dann mal die Stimmung am Tisch checken und dann noch mal über den sozialen Kampf reden.
  12. Mal ganz ehrlich: Es gibt niemanden, der sich in der Schlacht nachhaltig von irgendwelchem Gelaber beeinflussen lässt. Diejenigen, die dafür empfänglich sind, sind alle im letzten Kampf gestorben. PS: Ich zieh mich raus. Ich merke, dass ich ernsthaft sachlich gar nichts dazu sagen kann, ohne hier den Rahmen zu sprengen.
  13. Das ist ehrlich gesagt auch so ein Witz: Ich kann einen Gegner von einem Angriff abquatschen, aber nicht den Typen genau daneben? Das funtioniert offensichtlich nur bei Benutzung des Singulars "Du nichtsnutziger Idiot! Flasche! Lachnummer!". "Ihr zwei nichtsnutzigen Idioten! Flaschen! Lachnummern!" bleibt hingegen ohne Wirkung? Wie kriegt jemand im Kampfgetümmel eigentlich mit, dass er gemeint ist und nicht sein Nachbar?
  14. Oh, nein, ich habe in historischen Aufnahmen einen Beleg für besonders effektive soziale Angriffe gefunden.
  15. Ich halte das für total gaga! Leute, die es gewohnt sind zu kämpfen und die das wollen, die werden sich das in einer Kampfsituation nicht ausquatschen lassen. Schon gar nicht von einem Hänfling, der in der dritten oder vierten Reihe unerreichbar in Sicherheit sitzt. Und den Typen mit dem Schwert vor deiner Nase den ignorierst du? Das Klamauk, mehr nicht! Wenn mir ein SL derart die Handlungshohheit über meine Figur nehmen würde - durch einen nichtmagischen Angriff - , dann würde ich meine Sachen nehmen und den Tisch verlassen. Das ist ein absoluter Mist!

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.