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Forumswartung, heute 23:00 Uhr

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  1. Letzte Stunde

  2. An diesem Punkt unterscheiden wir uns dann: Ich genieße es, wenn Figuren schön ausgespielt werden - das ist für mich der wesentliche Spaßfaktor beim Rollenspiel. Es gibt unbestritten unterschiedliche Spielstile. Man kann auf "meine Art" glücklich werden oder mit einem gänzlich anderen Spielstil, ganz unabhängig vom System, welches man spielt. Und das ist auch völlig in Ordnung so. Damit eine Spielrunde harmonisiert, sollte man meiner Meinung nach aber einen Fehler vermeiden: Es macht meiner Ansicht nach wenig Sinn, Spieler, die einen stark unterschiedlichen oder gar gegensätzlichen Spielstil haben, in einer Gruppe zu haben und diese dann in der einen oder anderen Art "einzuhegen", zu "begrenzen", sie "hervorzuholen" usw. Das ist für alle Beteiligten anstrengend und ich glaube auch nicht sonderlich befriedigend, da niemand so richtig bekommt, was er sich wünscht. Stattdessen ist es, so glaube ich, der Mühe wert, sich Spieler zu suchen, die in Sachen Spielstil von sich aus weitgehend mit einander harmonieren, so daß sich die Frage einer möglichen "Regulierung", "Einhegung" oder "gezielten Förderung" gar nicht erst stellt. Letzteres ist bei Con-Runden vielleicht nicht so möglich, wie bei regelmäßigen Heimrunden. Doch ich glaube, daß selbst bei Con-Runden sich oftmals "die üblichen Verdächtigen" zusammenfinden. Francesco di Lardo
  3. Natürlich sind nicht alle Spieler gleich. Es gibt Introvertierte und Extrovertierte. Es gibt Introvertierte, die sich vielleicht von Extrovertierten "übergebügelt" fühlen mögen. Und es gibt Introvertierte, die gar nicht das Verlangen haben, unbedingt mit den Extrovertierten "gleichzuziehen", sondern die etwa seltener etwas sagen, aber fundiert - oder aber ab und an die "trockene Bemerkung aus dem Off" reinhauen, wie eine Bombe - und damit glücklich sind. Ebenso gibt es Extrovertierte, die durchaus in der Lage sind, "den Rest" eben nicht in die Ecke zu drängen, sondern ihnen ihren Raum zu lassen, ohne daß sie vom SL oder anderen Spielern eingefangen werden müssen. Auch spricht ja nichts dagegen, wenn eine SL mal den Finger hebt, sollten Dinge ausufern. Und wie erwähnt - es geht nicht nur ums Reden. Auch um Ideen und Planung. Und um Regelwissen bzw. die Kenntnis/Erkenntnis hinsichtlich der verfügbaren Optionen des Charakters. Francesco di Lardo
  4. Ich sollte langsam mal nach Hause
  5. Das "Rollenspiel" besteht im Ausspielen. Für Dein Problem ist wichtig zu verstehen, daß für mich eine "erfolgreiche Aktion" aus der Kombination verschiedener Elemente besteht, wie ich irgendwo kürzlich auch dargelegt habe, was ich jetzt gerade nicht mehr finde, weil die Threads mehrfach aufgeteilt wurden. Daher nochmal - eine "erfolgreiche Aktion" setzt sich für mich zusammen aus der Kombination der folgenden Elemente: 1. Gute Idee und guter Plan: Sowohl introvertierte wie extrovertierte Spieler können auf gute Ideen kommen und geeignete Pläne schmieden, wie die Spielercharaktere ein Problem sinnvoll oder clever angehen können. 2. Richtige Wahl der geeigneten "Werkzeuge": Abermals können sowohl introvertierte wie extrovertierte Spieler überlegen, welche Fertigkeiten, Sprüche, Gegenstände sie für die Umsetzung ihrer Idee und ihres Plans am besten verwenden. Gutes Regelwissen kann in diesem Zusammenhang auch nützlich sein. 3. Das gute Rollenspiel: Dabei geht es darum, die Aktion eben schön auszuspielen. Gutes Rollenspiel muß dabei nicht unbedingt wortreich sein. An dieser Stelle mögen eloquente Spieler ihren schüchternen Mitspielern im Vorteil sein. Dies muß aber nicht bedeuten, daß sich die Schüchternen "zurückgesetzt" fühlen. Man kann durchaus bemerken, daß "ruhige Zeitgenossen" am Tun der Wortwitzigeren Spaß haben können. Bilder im Kopf entstehen nicht nur bei den Eloquenten, sondern bei allen Mitgliedern der Runde. 4. Der Würfelwurf: Nehmen wir an, bei 1. bis 3. hast Du Dich leidlich gut geschlagen, beim Würfeln versägst Du kläglich. Das kann dann trotzdem dazu führen, daß Dinge nicht klappen. Oder umgekehrt: Mäßig davor, doch blendender Wurf, die Waage neigt sich zum Erfolg. Es gibt also nicht A) Rollenspiel ODER B) Würfelwurf. Es gibt 1. gute Idee/Plan UND 2. Richtige Wahl der geeigneten "Werkzeuge" UND 3. gutes Rollenspiel UND den Würfelwurf. Der Erfolg setzt sich also zusammen aus 25% Idee, 25% geeignete Werkzeuge, 25% Rollenspiel, 25% Würfelwurf (Nagele mich bitte nicht auf genaue Prozentsätze fest, die sollen hier den Gedanken illustrieren.) In jedem Bereich, wo Du "over-performst" kannst Du einen anderen Bereich ausgleichen, in dem Du "under-performst". Sagen wir, Du brauchst "100 Punkte", um die Aktion Deines Charakters zum Erfolg zu führen - das könnte gehen, wie folgt: 35 Punkte für eine sehr guten Plan; 15 Punkte, weil Du es mit einer suboptimalen Fertigkeit versuchst, oder aus den Dir zur Verfügung stehenden Sprüchen einen besser geeigneten hättest wählen können; 25 Punkte, da Du "durchschnittlich" ausgespielt hast, 30 Punkte, weil zu ziemlich gut gewürfelt hast. Summe 105, Ergebnis ist Erfolg. ODER 15 Punkte, denn Dein Plan war wirklich Murks - so etwas liegt Dir als Spieler einfach nicht; 25 Punkte für die Werkzeuge = Durchschnitt; 40 Punkte für Dein wirklich begnadetes Rollenspiel - Deine Mitspieler und der SL bogen sich vor Lachen; 15 Punkte für Deinen ziemlich miesen Würfelwurf: Life is a bitch - alle fanden es komisch, nur nicht die Stadtwache, an der Du vorbei wolltest. Summe 95, knapp daneben, aber kein Erfolg. Vielleicht liegt Deine Begabung in gutem Rollenspiel. Vielleicht bist Du stattdessen aber ein herausragender Planer. Oder Deine Stärke liegt in tiefer und genauer Regelkenntnis, welche Dir hilft, stets die optimale Kombination aus Fertigkeiten, Zaubersprüchen und Gegenständen zu finden, um eine Situation zu überwinden. Tja, und vor den Würfeln sind wir alle gleich - wäre ja langweilig, wenn alles "sicher" oder "vorhersehbar" oder "planbar" wäre. Ich frage Dich nun: Wie häufig sind die Spieler, die ALLES sehr gut können (das Würfeln mal ausgenommen)? Die sind selten. Ebenso selten sind die Spieler, die NICHTS gut können. Tatsächlich gleichen sich Stärken in einem Bereich oft durch Schwächen in einem anderen Bereich aus. Und die unparteiischen Würfel halten die Dinge interessant. Francesco di Lardo
  6. Thema von jul wurde von Solwac beantwortet in Midgard Cons
    Immerhin, die Reihenfolge stimmt. Dann kommt der WestCon.
  7. Thema von stefanie wurde von Läufer beantwortet in Midgard Cons
  8. Thema von Quicksilver wurde von Hornack Lingess beantwortet in Konzertsaal
    Der YouTube -Kanal Drumeo hat ein Format, in dem Drummer einen Song lernen, den sie vorher noch nie gehört haben. Sie bekommen dazu den Song ohne Drumtrack vorgespielt und dürfen dazu improvisieren und tüfteln bis sie zufrieden sind. Danach hören sie sich die Originalversion an. Manchmal klappt das gut, manchmal nicht. Hörenswert ist es aber oft. Ein Beispiel: der Drummer von Cirque de Soleil spielt Tonight tonight von den Smashing Pumpkins: https://youtu.be/IQBPX0TVjyc?is=kszWmtMuojj4lpE2
  9. Heute

  10. Moderation Die Diskussion, ob soziale Fertigkeiten ausgespielt werden oder nicht wurde abgetrennt und in das bestehende Thema Würfeln oder spielen? geschoben vom Modfeuer Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
  11. Moderation Ich habe eine abgleitende Diskussion abgetrennt. Da sich Sarandiras Beitrag auf beide Teile bezog, habe ich mir erlaubt, den Teil der sich das hiesige Thema fokusiert, als Zitat hier einzufügen. Bitte, wenn ihr darauf reagieren wollt, nur ihren Teil dieses Beitrags zitieren. Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
  12. Thema von jul wurde von Ma Kai beantwortet in Midgard Cons
    Ihr seid fix - es ist kaum der Südcon eingeladen.
  13. Thema von Abd al Rahman wurde von Godrik beantwortet in Spielsituationen
    @Francesco di Lardo Wie soll ich mir das vorstellen, dieses „Rollenspiel“, von dem Du schreibst? Ein introvertierter und nicht sprachgewandter Spieler spielt einen Händler, der auf dem Markt ein Schwert kauft. Schade, die Darbietung des Spielers (nicht der Figur) konnte Francesco nicht überzeugen. Lass die Würfel stecken. Anschließend verhandelt der erfahrene Gebrauchtwagenverkäufer für seinen Barbaren locker Bestpreise. Die „lauten“ haben einen schönen Abend. So will ich nicht spielen. Ich bin selbst extrovertiert und schaffe es oft nicht, meinen Redeanteil in der Runde gering zu halten. Ich will, dass die SL die stilleren Leute aktiv einbindet und meinen Anteil begrenzt. Ich genieße es durchaus, wenn Figuren schön ausgespielt werden, aber ich brauche es nicht um Spaß zu haben. Mir ist es wichtiger, dass alle eine schöne Zeit miteinander verbringen. Und dazu gehört, dass die ruhigeren Vertreter nicht zu etwas unmöglichen genötigt werden, um Erfolgserlebnisse zu haben. Kann es außerdem sein, dass Deine Sichtweise eher selbstdienlich ist? Anhand der durchschnittlichen Länge Deiner Beiträge vermute ich, dass Du auch am Spieltisch selten um Worte verlegen bist. Es gibt auch die anderen.
  14. Hi zusammen, Ich spiele so um 23:00 Uhr ein Update ein. Sollte so ca. eine Stunde dauern.
  15. Ich bin dagegen. Hiram ist nicht der erste Todesfall im Forum und ja, er wird sicher nicht der letzte bleiben. Bisher haben wir die Vorstellungsstränge der Personen - so sie einen hatten - dafür weiter genutzt und die Titel entsprechend angepasst. Ich sehe keinen Grund, an dieser bewährten Praxis etwas zu ändern.
  16. … da bist Du beileibe nicht alleine. Ich zählte Dirk zu meinen besten Freunde. Und die Lücke, die er bei allen zukünftigen Treffen hinterlässt tut mir sehr, sehr weh. Vielen Dank für Deinen Post 👋
  17. @ohgottohgott Ich bin einfach noch nicht über seinen Tod weg. Entschuldigung, falls ich zu empfindlich reagiere.
  18. Du kannst aber hoffentlich andere Meinungen zumindest tolerieren. (Es klingt gerade nicht unbedingt so)
  19. Leute, das ist ein Rollenspielforum. So sehr ich Hiram auch vermisse, will ich hier nicht so prominent einen Trauerfallbereich haben. Hier betreiben wir ein Stück Eskapismus. Alles hat seinen Platz, nur nicht alles hier.
  20. Halte ich für völlig deplatziert.
  21. Es wird ja niemand begleitet. Es wird nur dem Umstand Rechnung getragen, dass Leute gestorben sind. Und Erinnerungen von denen, die hier erinnern wollen, wird ein eigener Platz gegeben.
  22. Ich schon. Das hier ist kein Forum für Trauerbegleitung. Ich fände so einen Bereich verstörend.
  23. Thema von jul wurde von Abd al Rahman beantwortet in Midgard Cons
    Die Mail mit der Einladung geht jetzt am Wochenende raus
  24. Es ist schwer, ein Thema zu besprechen, während man um einen Menschen trauert. Unabhängig von dem konkreten Fall fände ich es nicht verkehrt, wenn wir an einer Stelle Gedenkstränge sammeln würden. Es kommen immer wieder neue Leute ins Forum, die in alten Strängen auf Beiträge von Leuten stoßen, die verstorben sind. Und die gegebenenfalls auf ihre Beiträge antworten. Das ist unangenehm für alle Beteiligten. Uch auch ich habe mich schon dabei ertappt, dass ich mich gefragt habe, ob ein Forumsmitglied sich einfach nur zurückgezogen hat oder ob dieser Mensch gestorben ist. Oder dass ich bei einer Person, die ich nicht persönlich kannte, falsch gelegen habe mit meiner Vermutung. Und ich finde einen Erinnerungsstrang auch passender als einen Vorstellungsstrang, um da zu jedem Geburtstag eine Kerze anzuzünden. Ein Vorstellungsstrang verspricht was anderes als ein Erinnerungsstrang. Vor allem aber sehe ich keinen Grund, der dagegen spräche.
  25. Thema von Leif Johannson wurde von Leif Johannson beantwortet in Midgard Cons
    Ok, damit haben schon mal genügend Spieler Interesse. Mal schaun, wann es sich ergibt.
  26. Die Erläuterungen von @Prados Karwan leuchten mir ein und sind gut spielbar, danke auch für den Hinweis, dass man im beschriebenen Fall beim Addieren der Boni im Sinne der Stimmung und der Spieldynamik die Regeln auch mal flexibel auslegen kann. Aber als Nachtrag: Wie oben beschrieben, war ich ursprünglich der Ansicht, dass nach Abschluss von Blutsbrüderschaft stiften keine Magie mehr zwischen den Blutsbrüdern wirkt. Dass die Blutsbrüderschaft nach den angegebenen Regeln wieder aufgehoben werden kann, beweist aus meiner Sicht nicht das Gegenteil: Nur der Zauberer, der die Verbindung geschaffen hat, kann sie wieder aufheben und der weiß (auch ohne Magie?) genau, wo er in den Köpfen der Blutsbrüder die betreffenden Links gesetzt hat. So, wie er diese Links ohne zuvor vorliegende Magie eingefügt hat, kann er sie als der einzige, der über das entsprechende Wissen verfügt, jetzt auch wieder entfernen, ohne dass hier zwischenzeitlich noch Magie wirken muss(te). Hätte ich jetzt intuitiv angenommen, die Annahme kann natürlich beliebig falsch sein. Das ist aber nichts, was man hier im Detail ausdiskutieren müsste, nicht dass man mir noch Haarspalterei nachsagt :-D. Die spieltechnisch relevante Frage wurde ja bereits beantwortet.

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