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  1. Letzte Stunde
  2. Mit MIDGARD könnte ich es mir tatsächlich nur schlecht vorstellen, da es ein System ist, das eine spielrelevante Ressource (AP) mit dem Gradaufstieg zur Verfügung stellt. Spielfiguren wären also nicht nur in der Auswahl der Fertigkeiten, sondern auch in ihrer Anwendungshäufigkeit festgelegt. Das würde ohne Enttäuschungen wohl nur dann funkionieren, wenn auch die Abenteuer in einem Anforderungsbereich liegen, der der Figurenkompetenz zumindest ähnlich ist. Ich persönlich finde es spannend, wenn sich meine Spielfiguren entwickeln können (kurzer Werbeblock: so spannend, dass mein Altgard genau diese Figurenentwicklung weitgehend ohne Einschränkung ermöglicht), sodass mir wahrscheinlich in einer längeren Kampagne etwas fehlen würde. Aber für kürzere Abschnitte - durchaus länger als nur ein Abenteuer - könnte ich mich darauf einlassen, denke ich.
  3. Das stimmt so nicht ganz. 😉 Hätten wir keinerlei Vorgabe und wäre das Spiel eine komplette Eigenentwicklung, hätten wir vielleicht auch schon eine Fanlizenz. also ist es noch komplizierter... viel Glück.
  4. !!!mod!!! Geplänkel wegen "Falschem Strang" ausgeblendet.
  5. Ich habe irgendwie ein anderes Verständnis von "Erfahrung" als die meisten hier fürchte ich. Wenn mein Buchhaltercharakter nun, warum auch immer, jetzt auf ein Wildnisabenteuer zieht, dann wird er dort einiges erleben und die Werte müssen entsprechend steigen, ohne dass er dazu "Zeit braucht" oder was "lernen" muss. Und nein, das ist nicht mit den PP abgedeckt.
  6. Das ist für mich der entscheidende Punkt: Treten über einen beliebig langen Zeitraum (in der Spielwelt, nicht die reale Spielzeit) fortwährend Ereignisse in einer zeitlich dichten Folge auf und erfordern fortwährend Reaktionen der Beteiligten (d.h. diese sind andauernd im fordernden Krisenmodus), bleibt keine Zeit für ein bewußtes Reflektieren und Verarbeiten der reichlich gewonnenen Erfahrung (d.h. Lernen). Es bleibt auch wenig Zeit für geistige und körperliche Regeneration. Das wäre für mich tatsächlich interessant. Plätschern jedoch einzelnen Erlebnisse vor sich hin, mit viel Leerlauf zwischen Handlungssequenzen und damit viel müssiger Zeit ohne prägenden Herausforderungen, gibt es wohl mehr als reichlich Gelegenheit, das sehr Wenige an hinzugewonnener Erfahrung in Wissen und Können umzusetzen. Die verbliebenen zeitlichen Resourcen werden dann - statt für gewinnbringende, produktive und fordernde Handlungen - in Äußerungen wie moralisches Besserwissen und Anspruchsdenken nach mehr Steigerung der Fähigkeiten verwendet - die Spielleitung soll es richten. (Und am Spieltisch zur Ablenkung der zur Handlung Beitragenden. Das kann ich auch.)
  7. Eine weitere Ausnahme würde ich für Landeskunde machen und für das Lernen mit PP. Ja, weil die Kampagne vielleicht mit Zeitdruck und ohne Lernzeiten ablaufen könnte. Weil ich mich nicht um das Lernen kümmern muss, auch wenn mir das Spaß macht und ich @Abd al Rahman s Gründe verstehe und bis zu einem gewissen Grad teile. Die Figurenentwicklung zu erleben und zu erspielen und sich zu verdienen macht einfach sehr viel Spaß. Aber für eine solche Kampagne würde ich literarische Vorbilder nehmen, die eine gewisse Kompetenz haben und dann für Midgard "bauen". Dass die Figur dann eine gewisse Zeit lang nichts lernen kann, weil so abgesprochen, ist dann für mich kein Drama.
  8. Heute
  9. Hi! Wer für Midgard – Legenden von Damatu aktiv werden möchte und eine konkrete Idee hat, kann sich immer an uns wenden – was übrigens auch schon ein paar Leute sowohl der bisherigen Community als auch neuer Fans gemacht haben. Mich kann man ja ganz gut hier über das Forum oder Discord oder per Mail erreichen. Und wenn ich keine Antwort parat habe – was in Lizenzfragen recht häufig passiert 😅 –, kann ich einen entsprechenden Kontakt herstellen. Bitte habt jedoch Verständnis, wenn unsere Kommunikation gerade ein bisschen schleppender ist als sonst, da jede freie Minute in die Finalisierung des GRW fließt. Das stimmt so nicht ganz. 😉 Hätten wir keinerlei Vorgabe und wäre das Spiel eine komplette Eigenentwicklung, hätten wir vielleicht auch schon eine Fanlizenz. 🤷‍♂️ Jetzt machen wir aber erstmal dieses wirklich schöne GRW fertig. 😊
  10. auf der CON ... Hey ich habe Figur ABC ... in der Variante Grad 10 dabei ... oder Grad 15 oder oder oder ... Zur Kampangne ohne Grade ... wieso nicht ist einfacher zu Desingen und muss nicht immer größere Geschütze auffahren .. und wenn bei eine Kampangne sollte es erfahrene Mitspieler sein die schon wissen wie ungefähr eine Figur/Team aufgebaut sein sollte... nicht das es am Ende so ist das einige Fähigkeiten einfach gar nicht da sind die nötig sind.
  11. Das einzige, was ich mir bei "Reduzierung des Lernens" spielweltlogisch vorstellen könnte, ist, wenn mann die Suche nach Lehrmeistern und Alterung nach M4 mit in die Kampagne einbaut. Dadurch wird lernen verlangsamt Wenn du nocb mehr verlsngsamen willt, dann gib als SL weniger als 3GS pro EP an die Gruppe.
  12. Das ist der neue Image Generator von ChatGPT. Der soll irgendwann in den kommenden Tagen/Wochen ausgerollt werden.
  13. Mir stellen sich da gleich mehrere Fragen: Wie lang soll die Kampagne sein, die du mit diesem Konzept umsetzen willst? Es ist ja ein Unterschied, ob die Kampagne drei Jahre bei monatlichem Spiel dauert oder sechs kurze aufeinander aufbauende Abenteuer lang ist. Gibt es einen ganz klaren thematischen Schwerpunkt für die Kampagne, ist also vorher klar, worum es gehen wird? B. Z. kann ich mir voratellen, dass man mit deiner Idee den Zyklus von den zwei Welten umsetzen kann. Ich denke, Markus hat einen wichtigen Punkt gemacht: Die Vorhersehbarkeit ist relevant. Kann ich bei der Figurenerschaffung bereits absehen, was meine Figur für die Bewältigung der Kampagne (in Absprache mit den anderen Spielenden) brauchen wird? Wenn diese Frage positiv beantwortet werden kann, dann hätte ich kein Problem mit dem Konzept. Und ich denke, eine Eingrenzung auf thematische Schwerpunkte der Kampagne ist sinnvoll, damit die Spielenden ihre Figuren bewusst mit Stärken und Schwächen konstruieren können. Wenn es eine "typische" Kampagne im MIDGARD-Stil ist: Keiner weiß vorher was auf ihn zukommt und wo die Reise hingeht und die Figur erstellt jede/r Spielende für sich im stillen Kämmerlein, dann würde ich das Konzept ablehnen.
  14. Gestern
  15. Was für eine Version/Variante ist dies? Bemerkenswert daran finde ich (wobei ich nicht weiß, was die Basis für dieses Bild ist), daß die Leute "normal" aussehen. Gerade vor zwei Wochen hatte ich noch mal mit ChatGPT herumgespielt, um ein Bild für einen Charakter zu generieren, dessen Aussehen im unteren Drittel des Würfelbereichs liegt. Schwer, der KI klarzumachen - es begann schon "zu attraktiv" und wurde auch schleichend weiter attraktiver. Um "normale aussehende" Charaktere hinzubekommen riet die KI, dann gewisse Merkmale einfach genauer zu beschreiben. Leichter gesagt, als getan: Ich kann problemlos beurteilen, ob jemand "durchschnittlich" aussieht. Was aber genau "durchschnittliches Aussehen" in Worte zu fassen angeht, auf der eine KI aufbauen könnte - das ist eine ganz andere Nummer. Falls die KI so etwas nun eigenständig hinbekommt, so wäre dies ein weiterer großer Schritt. Francesco di Lardo
  16. Das neue Bildmodell von OpenAI. Man kann noch ein paar Artefakte sehen (die Brille unten rechts) aber wir kommen langsam an Qualitäten ran, bei denen man nicht mehr sagen kann ob es Ki ist oder nicht. Moderne Handykameras erzeugen auch oft Artefakte.
  17. Das ist in meinem Fall auch so. Ich war noch nie auf einem Pen&Paper Con. Ich denke, daß gerade der Con ein Kontext ist, in dem der "fertige" Charakter funktioniert. Man hat ja nur das Wochenende. Und damit einen festen Zeitrahmen, bei dem es im Zweifel "gelöst" sein sollte, nehme ich an. Da kann es natürlich eher durchschlagen, wenn einem die nötige Fertigkeit oder der entscheidende Spruch fehlt. Bei einer Dauer-Runde wäre es im Zweifel kein Problem, einen Abend einzuschieben, bei dem man (um bei meinem Bild zu bleiben) einen Weg findet, um ohne Schwimmen, Bootfahren oder Fliegen, irdgenwie über den verdammten Fluß zu kommen. Ich kann mir denken, das diese Flexibilität in Sachen Zeit bei einem Con schlichtweg nicht vergleichbar gegeben ist. Francesco di Lardo
  18. Ich habe kein Problem damit, Nulpen zu spielen. Gerade in den ersten Levels gibt es ja in fast allen Rollenspielsystemen, Midgard eingeschlossen, einen schnellen Aufstieg (oder ein nicht minder schnelles Ende...). Superhelden spiele ich ungern. Schwer dies an einem Grad festzumachen, daher will ich einmal versuchen, es anderweitig zu beschreiben: Wenn mein Charakter allein in der Lage ist, alle Herausforderungen in einer "normalen" Stadt mit einer guten Chance zu bewältigen, dann ist mein Sweet-Spot bereits überschritten. In einer Stadt treffe ich "normalerweise" bestenfalls auf eine Patrouille der Stadtwache von 5 Kämpfern, die bestenfalls "Durchschnitts-Soldaten" sind. Gelingt es meinem Charakter gewissermaßen "standardmäßig", diese umzuzaubern, wegzuhauen oder sich samt und sonders zu wundern, wo ich auf einmal spurlos hin verschwunden bin, dann ist mir mein Charakter zu mächtig. Ich treffe im Kampf auf einen gegnerischen Ritter. An diesem sollte ich schon zu beißen haben, denn Ritter stellen üblicherweise die Elite der "normalen" Kriegerschaft dar. Sende ich den durchschnittlichen Ritter "standardmäßig" in den Staub, dann beginnt mir mein Charakter zu mächtig zu werden. Bin ich das "face" der Gruppe, fange an zu reden und brauche normalerweise auch gar nicht mehr zu tun oder zu fürchten, weil selbst alle mißtrauischen Gegener mich "standardmäßig" für den besten Freund halten, dann ist mein Charakter zu fähig. In diesen Fällen bräuchte ich schon eine Gruppe Ritter, die mich aufhält. Oder den Waffen-Erz-Meister, bei dem ich nervös werde. Oder den Mega-Magier, der durch jede Scharade sieht, weshalb ich mich dann immer noch vorsehen muß. An dieser Stelle gerät für mich "die Welt aus den Fugen": In welcher normalen Stadt wäre es nötig, das die Patrouille der Stadtwache normalerweise aus 5 Rittern besteht? So etwas braucht man vielleicht für ein Dutzend Hard-Ass Reisende. Aber nicht für die Restlichen 15.000 Einwohner. Wenn mich nur der Waffen-Erz-Meister stoppen kann (oder auch nicht), dann hat möglicherweise die Gegend bald niemanden mehr, der mich stoppen kann. Denn warum sollte es eine größere Zahl Waffen-Erz-Meister in der Region geben? Wenn es schon des Mega-Magiers der Stadt bedarf, um einen "erfahrenen" Reisenden wie mich zu durchschauen - wann hat der denn noch Zeit, sich um wirklich wichtige Dinge zu kümmern anstatt um die "erfahrenen" Reisenden der Stadt? Zusammengefaßt: Von den 15.000 Einwohnern der Stadt bliebe es für meinen "erfahrenen" Charakter nur noch eine Herausforderung, mit bestenfalls 150 zu interagieren, während die restlichen 14.850 nicht mehr ernstzunehmen sind. Für mich persönlich geht da etwas verloren. Dazu noch ein ganz konkretes Beispiel aus meiner D&D Runde: Kürzlich haben wir es nach etwas über 100 Sessions tatsächlich geschafft "den Drachen" zu töten. Leider (oder zum Glück... 😄) aber nicht, dessen Hort zu finden oder einzusacken. Es gab aber ein level-up, wir konnten lernen. Vor zwei Sessions stelle ich fest, daß unser Warlock nun "Teleport" beherrscht. Die ganze Gruppe kann nun kreuz und quer über den Kontinent "aufpoppen". Mein erster Gedanke war: "Och nein. Wie schade. Jetzt fällt das ganze Reisen weg..." Natürlich ist D&D ein einziges Power-Gaming System, was man nicht mit Midgard vergleichen kann. Aber auch im D&D Kontext ist dieses "Teleport", was den Charakteren nun zur Verfügung steht, ein Zuviel, ein überschrittener Sweet-Spot. Ich persönlich bevorzuge es, wenn meine Charaktere gerade nicht für jede Situation das passende Werkzeug in der Kiste bereitliegen haben, welches sie nur hervorzuholen brauchen: Da stehe ich nun vor dem Fluß. Ich kann nicht schwimmen, nicht bootfahren, nicht fliegen. Hmmm... Vielleicht habe ich beim Lernen daneben gegriffen. Vielleicht hatte ich nicht mal EP oder Gold, um irgendwas zu greifen. Mich kitzelt es, in solchen Situationen eine Lösung zu finden, für die ich kein passendes Werkzeug habe. Soll jetzt nicht heißen, daß ich einem "Play to Struggle" Konzept anhängen würde, wo man ständig auch noch "die andere Wange hinhält". Aber ich mag es auch, wenn manche Dinge nur mit Werkzeugen "out-of-the-box" zu meistern sind, auf die man erst einmal kommen muß. Oder auch, daß es Dinge gibt, die schlichtweg unmöglich oder definitv tödlich bleiben, so daß man nicht der ständigen Abwägung enthoben wird, wie weit man sich vorzuwagen bereit ist und daß eine Unternehmung am Ende auch einmal scheitern kann. Francesco di Lardo
  19. Nein. Ohne die Steigerungen fühlt es sich gänzlich anders an. Das was ich oben geschrieben habe, war nur zum Teil zotig gemein. Der Charakterprogress ist ein wesentlicher Teil des Spielsystems.
  20. Progress rulez
  21. Per aspera ad astra! Immer noch meine größte Motivation beim Rollenspiel. Ein Szenario, wo mein Charakter sich nicht verbessern kann, würde kein Reiz für mich darstellen. Best, der Listen-Reiche
  22. Naja, was ist für dich zur Unkenntlichkeit verbiegen? Das eigentliche Spielgefühl wäre ja immer noch Midgard, nur die Steigerungen fallen weg/ändern sich. Wäre wie erwähnt sicher nicht meine Lieblingsvariante von Midgard, aber ich würde das so sicherlich lieber spielen als Fate. Aber okay, liegt vielleicht daran, dass ich noch nie ein Regelwerk gesehen habe, dass ich (völlig freiwillig*) by the book spielen würde. Irgendetwas müsste man für meinen Geschmack immer ändern. Letztens Endes sind Regelwerke für mich nur Vorschlagslisten. Die tatsächlichen Regeln sind das, worauf die Runde sich geeinigt hat**. *"völlig freiwillig" heißt hier, wenn tatsächlich alle meiner Meinung wären. Natürlich sind viele Punkte davon keine endgültigen Ausschlusskriterien, sodass im wahren leben halt irgendeine Kompromisslösung rauskommt. **Hier scheint wahrscheinlich durch, dass ich kein Con-Spieler bin. Ich spiele (praktisch) nur in festen Dauer-Runden. (Nur zur Erläuterung meines Hintergrunds.)
  23. Es spricht aber noch weniger dagegen nicht gleich ein Regelwerk zu nehmen, das sowas von Haus aus unterstützt. Macht letztendlich weniger Arbeit und fühlt sich nicht hakelig an. Ich halte nichts davon Regelwerke bis zur Unkenntlichkeit zu verbiegen.
  24. hmm, sowas finde ich wiederum merkwürdig. In einem Abenteuer ist die Figur ein sozialer Gassenexperte und im nächsten ein unsozialer Wildnistyp?
  25. So ähnlich geht es mir auch. Ich habe eine mehr oder weniger konkrete Idee einer Figur wie sie zum Start ihres Abenteurerlebens sein soll. Eventuell muss ich am Anfang dafür noch Fertigkeiten nachlernen, die ich bei der Erschaffung nicht lernen konnte. Ab da entwickelt sie sich vorwiegend auf Grund der Erfahrungen in den Abenteuern. Ich habe eigentlich nie eine Idee wie die Figur am Ende ihres Abenteurerlebens aussehen soll.
  26. Es spricht ja nichts dagegen, dass auch bei Midgard zu machen, wenn man in einem festen Gradbereich spielen möchte. Dann bekommt man halt an bestimmten Meilensteinen die Möglichkeit, eine bestimmte Zahl an Fertigkeiten/Erfahrungspunkten umzulernen. Ist ein bisschen mehr Rechnerei als bei Fate, aber immer noch weniger als wenn man regelmäßig steigern würde. Das könnte die SL sogar mit einem Teaser zum nächsten Abenteuer verbinden, wenn zum Beispiel eine wichtige Seereise ansteht und keiner passende Fertigkeiten hat.
  27. Nee, aber wenn ich z.B. nachher feststelle, dass ich z.B. Befestigen oder Flammenkreis vergessen habe und deshalb die Kampagne ohne etwas spielen muss, was für mich normalerweise ab einem gewissen Punkt zum Handwerkszeug gehören würde, dann ärgere ich mich halt. "Innerweltlich das Sinnvollste" ist genau der Punkt - was ist das und antizipiere ich das in einer einzigen Sitzung am Kampagnenanfang korrekt? Ich weiß, dass ich bei diesem Antizipieren gegenüber manchen Experten erheblich Luft nach oben habe und lerne dann halt sukzessive nach. Extrembeispiel: mein Ordenskrieger John Little hat erst beim Freund Klingenmagier beobachten müssen, wie drastisch Beschleunigen wirkt, bevor er es nachgelernt hat... aber bei Hornacks Modell könnte ich das halt nicht. Gerade weil ich nicht von Anfang an den perfekten Plan habe, was diese oder jene Figur wann und wie können soll, sehe ich die Möglichkeit gewisser Dissonanzen, wenn ich mich am Anfang komplett festlegen musste und dabei daneben gegriffen habe. Selbst Lupe (PS Gr 54) hat eine merkbare Lücke im Komplex Gassenwissen-Verstellen. Bisher habe ich das nicht als störend empfunden und es deshalb noch nicht gelernt, obwohl ich die Punkte dafür hätte. Bei Commandante Aelan (Sö -> Kr) hingegen habe ich im Zuge der Con-Sage Beredsamkeit, Etikette und Verstellen gelernt, weil das zu den Abenteuern passte. Diese waren nicht Teil eines originären Figurenkonzepts, das es sowieso nicht gab. Beredsamkeit hätte z.B. durch sein Fehlen an einer Schlüsselszene mal fast eines der Saga-Abenteuer wenn nicht geschmissen, dann doch arg erschwert; in Abwesenheit der Fertigkeit habe ich damals halt als Spieler möglicherweise überzeugend argumentiert und glücklicherweise noch eine 20 gelegt. Dann habe ich es schnell nachgelernt, und in den folgenden Abenteuern auch recht häufig einsetzen können. Hätte die Möglichkeit des Lernens nicht bestanden, wäre ich auf Dauer mit der Figur in diesen Aspekten der Saga-Abenteuer wohl nicht so ganz glücklich geworden (ich kann ja nicht immer 20er legen...).
  28. Ich glaub mein Hauptproblem bei dem Konzept ist folgendes: Ich spiele gerne Nulpen; ich spiele gerne Superhelden. Aber am allerliebsten spiele ich den Weg von der Nulpe zum Superhelden.

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