Kio

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Über Kio

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  • Geburtstag 08.02.1961

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    Rollenspiel, Programmieren, Elektronik
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Persönliches

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    Kio
  1. Die Argumentation gefällt mir, auch wenn ich sie nicht ganz teile. Da Gegenzaubern mMn. die Resistenz ersetzt, kann er sich zwar schon vorher entscheiden, ggf. gegenzuzaubern, aber dieser Wurf und die AP werden erst fällig, wenn er tatsächlich betroffen ist und resistieren soll. Da Gegenzaubern keine Handlung ist, ja sogar in einen eigenen Spruch "zwischengeschoben" werden kann, ist es für mich nur eine andere Form der Resistenz. Der Zauberer hätte sonst ggf. zig Aktionen (eben Gegenzauber) pro Runde. Ein Todloser könnte jeden Zauber in seiner Reichweite gegenzaubern. Egal wieviele.
  2. Ist das noch M4? - Vermutlich. In M5 steht zwar auch noch, dass das ein Grund sein könnte, aber da ist die Differenz zusammengeschrumpft, weil man Zaubern auf max. 20 können kann. Magier dann ihr Spezialgebiet mit +2. Da kann man seine Sprüche vorher mal genau durchgehen, wo Gegenzaubern zur Selbstverteidigung lohnen könnte. Bei meinen M5-Zauberern (noch kein Magier dabei) lohnt sich das nie, es sei denn, die Talismane wären mal abgelaufen. Ein Plus auf die Resi ist halt häufiger und höher als ein Artefakt für Plus auf Zaubern.
  3. Muss man noch irgendetwas tun, damit diese Antwort in den Strang für die offiziellen Regelantworten aufgenommen wird?
  4. Ja genau. Aber beim Zaubern der Feuerkugel weiß noch niemand, ob Du hinterher im Explosions-Umkreis stehen wirst, also zum Opfer wirst. Wie willst Du entscheiden, ob man da gegenzaubern darf? (Bei der Interpretation, dass man auch gegenzaubern darf, wenn man nicht betroffen ist, hat man dieses Problem nicht.) Auch zaubert man immer in dem Augenblick gegen, wenn der Angreifer seinen Angriffszauber beendet. Vorher entlädt sich ja dessen Angriffszauber noch nicht und die Zauber können nicht aufeinanderprallen. So verstehe ich das. Außerdem ersetzt er ja den eigenen Resistenzwurf.
  5. Interessant ist auch, dass man offensichtlich mitten in einem eigenen Spruch schnell mal einen Gegenzauber einschieben darf. Also ein Zauberspruch im Zauberspruch. Gegenzaubern in der vorliegenden Form ist irgendwie nicht ganz regelkonform. (Das gibt jetzt bestimmt Hiebe. )
  6. Hi Airlag, Es geht mir doch um eine Aufstellung, gegen was man überhaupt gegenzaubern kann. Da sind die weiteren Einschränkungen doch unwichtig. Augenblickszauber: siehe Antwort auf BFs Antwort. Den Hinweis auf Thaumaturgie finde ich aber interessant.
  7. Hi BF, Wegen der Beschreibung im 3. Absatz. Daraus folgere ich, dass das Opfer den Zauber sehen, erkennen und dann aktiv entscheiden muss, ob es gegenzaubert. Und bei Augenblickszaubern hat es diese Zeit nicht. Aber ich gebe zu, da ist schon picky. Dann wäre das ein Fall für ein Erratum oder eine Regelanfrage. In anderen Fällen wurden Kollateralschäden der globalen Umstellungen durchgezogen und da hat sich dann in M5 halt etwas geändert. Aber ich stimme Dir zu, so wie ich die Regeln interpretiert habe, macht Gegenzaubern wenig Sinn. Deshalb ja auch mein Post. Die Ausklammerung von Umgebungsmagie ist allerdings auch durchaus plausibel. – wobei, Midgard und Realismus… – Die von Umgebungsmagie Betroffenen werden ja nicht Opfer der Magie, sondern von deren realen Auswirkungen. Und meist setzt der Schaden erst nach den Spruch ein, so dass der Spruch schon gewirkt ist, wenn man abwehren muss, z.T. erst Runden später, z.B. Feuerkugel. Dass man die, quasi rückwirkend canceln kann, ist nicht logisch und wäre auch nicht fair, immerhin hat der Angreifer die ja schon rundenlang mit allen Nachteilen für sich durch die Gegend manövriert.
  8. lt. ARK Ergänzungen ist das Gegenzaubern einem Augenblickszauber vergleichbar, der statt der Resi und zusätzlich sogar zu einem eigenen Zauber erfolgt. Allerdings muss man auch gestikulieren. Für eine ZK wird's möglicherweise nicht langen.
  9. Laut ARK Ergänzungen kann ein Zauberer gegenzaubern gegen verbale oder Gestenzauber nicht jedoch Wunder, Dweomer oder Bardenlieder Körper und Geist, nicht jedoch Umgebung (da hat er Abwehr und keine Resistenz) wenn der Zauberer selbst betroffen ist (sonst hat er keine Resistenz, die er durch einen Gegenzauber ersetzen kann) implizit: WB Wesen (nicht z.B. WB Zauberer) mMn. ist es uninteressant ist, einen Gegenzauber statt einer Resistenz zu machen, wenn man nur selbst betroffen ist. Der EW ist nur in besonderen Fällen höher und kostet auch noch AP, evtl. sogar mehr als man aufbringen kann. mMn. wird man nur gegenzaubern, wenn man damit auch andere schützen kann. Das führt zu einer weiteren Einschränkung: mehrere Opfer, d.h. WB ≥2 Wesen Danach habe ich mal die Zauberlisten gefiltert: Angst* Macht über Menschen** Macht über magische Wesen** Verbotenes Wort*** Verwünschen *) ein Augenblickszauber, der scheidet daher auch aus. **) alternativ - das gegenzaubernde Opfer kann nur ein Mensch oder ein magisches Wesen sein, nicht beides zugleich. ***) wer davon betroffen ist, der kann diesen Zauber vermutlich nicht. Oder gerade doch? Gegenzaubern wäre der Grund! Ich komme auf freundlich gerechnete 3 Zaubersprüche, gegen die man höchstens gegenzaubern kann, wenn man ein Baddie ist. Goodies auf einen. Habe ich 'was übersehen?
  10. gerade Dweomer und Bardenlieder (und Wundertaten) können aber nach M5 nicht gegengezaubert werden. Oder habe ich dich da gerade falsch verstanden? Aber die Conclusio stimmt bestimmt.
  11. Hallo, ich bin letztens in einigen Forenbeiträgen über "Gegenzaubern" gestolpert, und habe dann die Regeln dazu gesucht. In den Arkanum Ergänzungen habe ich sie dann wiedergefunden. Ich kann mich eigentlich nicht erinnern, dass in unserer Gruppe jemals gegengezaubert wurde und frage mich, ob das nur bei uns so ist oder ob diese Regelung insgesamt nicht oft benutzt wird. In M5 geht das ja nur gegen Gesten- und Wortzauber, die man natürlich selbst beherrschen muss, und man muss den Zauberer hören oder sehen. Was schonmal interessant ist, weil das impliziert, dass die Sprüche aus dem ARK Midgardweit exakt und wortidentisch sind. Aber anderes Thema. Generell denke ich, dass andere Methoden besser geeignet sind, auch wenn man dadurch generell eine Handlung verliert (bei Gegenzaubern ja nicht), z.B. Bannen von Licht, Verwirren, eine Mauer, diverse Zonen, etc. Wenn ihr Gegenzaubern bei euch häufiger einsetzt, würde mich interessieren, in welchen Fällen usw. Danke!
  12. Gerätekunde: nie. Baukunde: hin und wieder. Wir hatten mal eine Gruppe, die beim Aufbau eines Klosters geholfen haben, die bekamen dadurch alle Baukunde. Und ich habe eine Steinmetze, die hat das auch. Einsatz: gelegentlich Statik von Stollen, Haus, Brücke usw. einschätzen. Von außen die Position der Treppe in einem Haus vorhersagen. Oder bei einer Ruine: wo wäre denn die Kellertreppe gewesen? Aber: echt selten. Und idR. auch durch PW:In zu ersetzen, wenn's keiner hat. Manche Kunden sind wohl EP-Gräber ohne großen Nutzen. btw.: Ich wollte heute auch eine "benutzt das einer"-Frage stellen. Spannende Koinzidenz…
  13. pah, und dabei hatte ich zwei Korrekturleser… ok, korrigiert. Und Danke für's Lob.
  14. Abenteuer von Jul auf dem West-Con 2017 im Rahmen der Con-Saga. Aelan, Kommandante der Leibgarde, Albai (MaKai) Atala McFinn, Ma (Peter) Vito, Gl, mit Papagei (Michael) Marcus Quintilius, Ma, Purpurgilde, lispelt stark (Slüram) Prinzessin Tsai Eng Cheng (Kio) Seit Monaten bin ich nun täglich in der Magiergilde von Dargirna, wo ich ein kleines Thaumaturgenlabor gemietet habe, um die Siegel zum Beleben von Automaten zu studieren. Da trifft es sich gut, dass ich eines Tages mitbekomme, dass Don Cendrik, mit dem ich ja schon in den Kaf-Bergen war, Abenteurer für einen geheimen Auftrag sucht. Ich bringe mich mal in's Gespräch und werde in das "El Herbior" bestellt. Auch an etwas Abwechslung interessiert waren Aelan, Kommandante der Leibgarde von Prinzessin Barbelica, Atala McFinn, ein Magier, und Vito, ein Herumtreiber mit einem Pagagei. Wir müssen ein NDA unterzeichnen. Obwohl ich den Teil mit dem eigenen Blut umgehen kann, scheint der Zauber trotzdem auf mich zu wirken. Liebes Tagebuch: bitte nichts weitererzählen! Als ich Atala beim Bannen des auf ihm liegenden Zaubers behilflich sein will, höre ich die Stimme meines Mentors: "Das würde ich jetzt besser nicht machen!" – Kaltes Grausen lässt sich meine Nackenhaare aufrichten… Don Cendrik hat das Chalet de Monte gekauft, das vorher dem Baron de Sang gehörte. Dieser war als Vampir erkannt und getötet worden. Cendrik hat in seiner Neuerwerbung brisante Dokumente gefunden, die die älteste Tochter Liabetta des Fürsten zu Vigales betreffen. Diese war mit dem Grande von Diatrava, wohnhaft in Soledo, vermählt. Ihr wurden finstere schwarze Praktiken nachgewiesen, unter Anderem das Baden in Jungfrauenblut als schönheitsförderndes Ritual, und sie wurde in einem Geheimprozess verurteilt und in der Krypta der Privatkapelle des Grande lebendig eingemauert. Die gefundenen Dokumente legen nun nahe, dass sie unter dem Einfluss des Baron de Sang stand und wir sollen nachschauen, ob sie noch in der Krypta ist. Ich suche die Gilde der Seemöwe auf, erfahre dort aber nichts. Aber man hat einen kleinen Stein des Ortswechsels, den man mir für einen horrenden Preis überlassen würde. Ich leiste eine Anzahlung. Aelan weiß, dass besagte Liabetta in einem Landhaus in Maritimar, in dem sie in ihrer Kindheit lebte, spukt. Er sucht das Haus auf und kommuniziert mit dem Geist: der ist lieb und freundlich und bereut seine Schandtaten. Sie erzählt: Ihre Seele wurde in einem Ritual gespalten, das in einem Grab unter einem Obelisken stattfand. Das ganze Ritual scheint von den alten Meketern abzustammen, deshalb reisen wir durch ein Tor nach Moro und dort über Nedschef nach Amaria, um dort in der Madrassa al Atia Erkundigungen einzuholen. Hadschi Hassan El Kabia, der Vorsteher der Madrasa, erweist uns seine ganze Gastfreundschaft. Einige von uns forschen in der Bibliothek, während ich irgendwann erfahre, dass er auch Thaumaturg ist und ein großes Schildamulett gegen Dämonen geschaffen hat, das er auch zu einem – sagen wir mal – "angemessenen" (gut sechsstelligen…) Betrag verkaufen würde. Mir ist momentan jeder Preis recht. Nach zweimal "Reise zu den Sphären" und einem geeigneten Fokus schafft er ein Tor direkt in mein Fischereikontor in Coloss, wo ich eine Zaubertür in meine "Schatzkammer" schaffe. Automaten schleppen dann die 2.5 Tonnen Gold ab. Der Obelisk ist ein Geschenk des Sultans von Kairawan vor 400 Jahren und wurde zerlegt und originalgetreu in Diatrava auf einer Linienkreuzung wieder aufgebaut – diese Obelisken stehen immer auf Linienkreuzungen. Die Meketer hatten wohl einen anderen Magieansatz und nach ihrem Verständnis bestehen Menschen aus drei Teilen: dem Körper, der animalischen (bösen) Seele und der menschlichen (guten) Seele. Sie konnten mit ihren Ritualen diese drei Teile trennen und neu zusammensetzen und dadurch auch effektiv Unsterblichkeit erreichen. Vor noch nicht allzulanger Zeit wurde in der Nekropole nahe Nedschef das Grab der Pharaonin Tihametje gefunden und viele Informationen stammen von dort. Dort reisen wir hin, wobei wir wieder einen Teil des Weges durch ein Tor abkürzen. Jedoch: vor 8 Jahren wurden die Rollen mit diesen Ritualaufzeichnungen gestohlen! Sie konnten bis heute nicht wiederbeschafft werden, weil der Dieb sie magisch vor Aufspüren schützt. Wir vermuten, dass die Rollen so in den Besitz von Baron de Sang gelangt sind, der sie an seinem Schützling Liabetta ausprobiert hat. Wir benutzen den Torweg zurück nach Maritimar und reisen jetzt endlich nach Soledo … per Kutsche und zu Pferd. Kommandante Aelan hat 8 Männer seiner Garde dabei. Am 4. Tag nächtigen wir in einem Gasthaus, vor dem schon die bunten Wagen von Abanzi stehen. Eine junge, wunderschöne Abanzi singt, tanzt und liest uns aus der Hand. Bei mir kann sie aber nichts erkennen … ein weiterer Nachteil meiner Verwandlung. In der Nacht werden wir von Atalas magischen Kreis geweckt: Eine Fledermaus entschwindet gerade noch vor unseren Nachstellungen. Im Nebenraum schliefen die Gardisten – und schlafen immer noch. Allerdings allesamt sehr geschwächt und mit blutigen Spuren vampirischer Mahlzeiten an ihren Hälsen. Wie es scheint, hat der Papagei Vitos bis zum letzten Blutstropfen gegen die Fledermäuse gekämpft. Schwer verletzt mit zwei gebrochenen Flügeln liegt er auf dem Boden. Vito kümmert sich fürsorglich um ihn und lässt ihn später sogar in einem Tempel heilen. Jetzt aber heile ich den Gardisten mit einem meiner Dweomerzauber zumindest einen Teil ihrer Verletzungen. Bin ich etwa der Heiler in der Gruppe? Aelan schickt seine Truppe dann auf dem schnellsten Weg zurück nach Maritimar, wo sie sich sofort untersuchen lassen sollen, ob finstere Krankheiten auf sie übergegangen sind. Einen Priester, der das feststellen könnte, haben wir ja nicht dabei. Die Wirtin erzählt etwas von einer "Blutgräfin" und jungen Frauen, die nachts als Fledermäuse Jünglinge aussaugen. Atala sucht und findet ein Frauenhaar in einem Bett der Gardisten. Das erweist sich aber als Irrweg, in dem Bett haben ja vorher auch schon andere geschlafen. Saledo, Stadt am Bivar Wir erreichen Saledo, das uns festlich geschmückt empfängt: Dieses Wochenende feiert der Grande seinen 41. Geburtstag. Über eine aquäduktartige Brücke erreichen wir das Schloss. Im Schlosshof eine Rotunde, ein Springbrunnen und eine Freitreppe zum Haupthaus. Aelan kennt den Hauptmann, der uns empfängt: Don Francesco. Dieser hat eine Beinverletzung und kann deshalb seine Tochter heute abend nicht auf den Ball führen. Aelan bietet sich an auszuhelfen. Der Ball ist der Einführungsball der feinen Gesellschaft, wo die heiratsfähigen Töchter den heiratswilligen adeligen Männern präsentiert werden. Diesmal mit der Besonderheit, dass auch der Sohn des Vizekönigs von Corua auf Brautschau ist. Donja Alchira, erste schwarze Hexenjägerin Dargirnas, erscheint auch zum Ball. Für die war ich ja vor einem halben Jahr in den Kaf-Bergen. Der Sohn des Vizekönigs wirkt kränklich, wird von mehreren Ärzten umsorgt und kann sich für keines der ihm vorgeführten Mädchen entscheiden. Am nächsten Morgen ist Vito zunächst abwesend. Später offenbart er uns, dass er die Comtessa di Machi ehelichen werde. Ziemlich spontan und wahrscheinlich ist er nur auf ihren Adelstitel aus. Er will sich zum Wettkampf für die Rapierduelle anmelden und dort bereits ihre Farben tragen. Wir erkundigen uns ein wenig nach die Comtessa und finden heraus, dass sie schon mehrere Ehemänner hatte, die alle im Duell gestoben sind. Vito sagt die Hochzeit schnell wieder ab… was der Comtessa gar nicht gefallen dürfte, so gehörnt worden zu sein. Aelan arrangiert, dass wir das Zimmer der ehemaligen Gemahlin des Grande durchsuchen dürfen. Die Bettpfosten scheinen hohl und sie scheinen magisch. Einen können wir vorsichtig öffnen: er enthält Tagebuchseiten und meketische Papyri. Beim zweiten Pfosten sind wir unvorsichtiger – d.h. ich stehe weit weg, nachdem ich gesagt habe, ja dreh' halt links rum – eine Feuerkugel explodiert und all die schönen Papyri und Tagebuchseiten gehen in Flammen auf. Einige der Anwesenden sind auch etwas stärker lädiert. Atala schlägt vor, dass er mit Reise in die Zeit den Zeitpunkt ausmacht, wo Liabetta die Papyri an ihrem Sekretär studierte, um ihr über die Schulter zu linsen. Er kann aber kein Meketisch und muss seinen Plan verschieben. Dann gibt es noch ein paar Probleme mit einem Truskanen, als Aelan den Tresor öffnen will, um Familienerbstücke zu entnehmen um diese nach Dargirna zurückzubringen. Kommandante Aelan meldet sich zum Lanzenstechen an und plant die Farben von Prinzessin Barbelica zu tragen (lila Streifen auf lila Grund), hat aber keine entsprechende Standarte dabei. Ein Magier der Purpurgilde aus Candranor stellt sich mir vor, wie er sagt, auf Geheiß von Kommandante Aelan: Marcus Quintilius, der wirklich stark lispelt. Im späteren Gespräch sagt er mir aber, dass er darunter in seiner Kindheit nie litt (ich habe ihn wegen meiner eigenen Kindheit und Jugend danach gefragt) aber wenn sich jetzt jemand darüber lustig macht, wird derjenige nichts mehr zu Lachen haben… Am 2. Abend verschlechtert sich der Zustand des Sohnes des Vizekönigs von Corua merklich und er übergibt sich sogar. Marcus kriegt irgendein Geheimnis über ihn raus. Ich halte mich zurück, ich möchte nicht, dass man mich zu genau prüft, sonst müsste ich die Verbindung zu meinem Mentor lösen, um die schwarze Aura loszuwerden. Das möchte ich doch lieber in einer kontrollierten Umgebung machen, ein (hoffentlich) wirksames Schildamulett habe ich jetzt ja. Am nächsten Tag beim Gestech – Aelan hat irgendwie ein Banner Barbelicas aufgetrieben – erleidet dieser Sohn einen noch schlimmeren Schwächeanfall. Er wird aber abgeschirmt und zwei Heiler und ein Sabor-Priester kümmern sich um ihn. Am Sonntagabend trifft auch Fürst Abero nebst Gattin ein: die Eltern Barbelicas. Aelan sitzt die ganze Zeit an ihrem Tisch. Einen kleinen Skandal gibt es, als Donja Alchira erst nach dem Vizekönig eintrifft: Wütend dreht sie auf ihrem Absatz um und stürmt wieder hinaus… Das wird in Dargirna sicher ein Nachspiel haben. Die Pünktlichkeit der Könige: Ein ungeschriebenes Gesetz in Lidralien sagt, dass nach dem König niemand mehr den Saal betreten darf, weil hinter ihm die Tore geschlossen werden und das Fest beginnt. Deshalb kommt er immer eine halbe Stunde zu spät, damit alle anderen schon im Saale sind. Der Sohn kriegt jetzt permanent Heilgetränke. Später erklärt uns Marcus, dass der Sohn grünlich geschuppte Hände unter seinen Handschuhen hat. – So hat hier jeder seine Probleme. Ich hoffe, der Zwangsaufenthalt in dieser Irrenanstalt hat bald ein Ende… … und zwar am Montag. Endlich reisen wir zu diesem Obelisken. Dieser war ursprünglich dem meketischen Totengott geweiht. Im Keller darunter finden wir den Sarkophag einer Pharaonin. Er ist echt, alt und – unmagisch. Irgendwie wurde er für das Ritual benötigt, bei dem Baron de Sang seine Schülerin in ihre drei Komponenten zerlegt hat. Jetzt noch schnell zur Privatkapelle des Granden. Diese ist etwas größer als gedacht. Darin gibt es auch ein Grabmal der insgeheim verurteilten Gattin des Granden. Davor liegen einige noch recht frische Kränze. Der Grande hing wohl doch mehr an seiner Frau, als er öffentlich zeigt. Die Krypta ist noch einmal erheblich größer als die Kapelle darüber. Wir finden auch den abgeschlossenen Raum, in dem Liabetta auf einen Sessel gefesselt und mit einem aufgeschlagenen Buch mit vermutlich heiligem Gesülze verhungern und verdursten musste – nur es ist wohl gar nicht Liabetta, sondern eine andere, zufällige Leiche. Wie befürchtet, wurde sie wohl noch von Baron de Sang befreit. Hier endet dann auch unser Auftrag. Vielleicht hätten wir hier etwas später nachschauen sollen, dann hätten wir vorher noch mehr über dieses meketische Ritual erfahren können. Auch wissen wir nicht, wo die Leiche und die animalische Seele abgeblieben sind. Vielleicht hat die Wirtin recht mit der Blutfürstin? Aber irgendwie ist es mir auch egal. Die drei Tage auf dem Schloss waren unerträglich. Ich werde froh sein, meine Studien an den Automatensiegeln wieder aufnehmen zu können!
  15. Alle wollen am Donnerstag nur leiten. Das wird Sa und So dünn… und ich bin da noch nicht vorabgesprochen!