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M6 - Die Umstürmten

Hervorgehobene Antworten

Zeit: 17.6.2026 um 15:43, Fabian schrieb:

Das würde mir gut gefallen, wenn etwas mehr Differenzierung in den Kompetenzstufen gegeben wäre und trotzdem keine überzogene Komplexität. Drei oder vier Stufen reichen meines Erachtens völlig aus: Gut, normal, mittelmäßig und miserabel. Wobei normal im Grunde Mittelmaß ist. Soll es viel Stufen geben, dann wäre vielleicht Herausragend, gut, mittelmäßig und miserabel eine griffige Einteilung.

Wir haben mit verschiedenen Stufenmodellen experimentiert und sind dann beim dreistufigen Modell gelandet. Alles darüber hat nicht wirklich einen Gewinn gebracht.

Technisch gesehen hast du eigentlich noch eine vierte Stufe, nämlich "Scheitert einfach, ohne zu würfeln". 😉

Im Kapitel Das Spiel leiten wird näher auf das Thema der Kompetenz und der drei Stufen eingegangen, sowie darauf, wie man sie für lebendige und abwechslungsreiche Figuren nutzen kann – und wann der Wert überhaupt relevant ist.

Zeit: 17.6.2026 um 16:51, Francesco di Lardo schrieb:

War nicht der Anspruch von D1 "Vereinfachung" und "leichte Zugänglichkeit"?

Insgesamt scheint mir der Trend jedoch derzeit "unaufhaltsam" in Richtung "Vereinfachung" und "leichte Zugänglichkeit" zu laufen. Etwa:
M4 => M5 => D1
D&D 3.5e => ... => D&D 5e (2014) => D&D 5.5e (2024)

Ich checke immer noch nicht, was dieses D1 ist, aber M6 hat definitiv den Anspruch einer guten Zugänglichkeit.

Bei deiner Trendanalyse würde ich dir nur bedingt zustimmen, weil das Pendel durchaus in beide Richtungen schwingt. Sowohl Pathfinder als auch Starfinder würde ich in der zweiten Edition nicht als "einfacher" oder "schlanker" als die erste Edition bezeichnen. Das Schwarze Auge bewegt sich seit jeher in die komplexere Richtung (über DSA5 kann man in der Hinsicht unterschiedliche Meinung sein; es hat schon einige Aspekte verschlankt, wobei ich hier eher von Vereinheitlichung als Vereinfachung sprechen würde, um sich dann mit vielen, vielen Zusätzen in eine opulente Kleinteiligkeit zu entwickeln). Und Avatar Legends und Root sind zwei Beispiele für narrative Spiele, die das im Kern einfachere PbtA in eine crunchigere Richtung weiterentwickelt haben.

Ich glaube, früher gab es viel mehr eindeutige Trends (man schaue nur mal auf die jeweiligen vierten Editionen von Midgard, D&D und DSA) als heutzutage, wo das Angebot viel pluralistischer ist. Es ist viel einfacher geworden, das Regelwerk zu finden, das am besten zu den eigenen Bedürfnissen (und vielleicht auch einer geänderten Lebens- und Spielsituation) passt.

2 Stunden her, Michael M schrieb:

Haha! Ich bin tatsächlich erst mit Diablo II eingestiegen. 😂

2 Stunden her, Abd al Rahman schrieb:

Ich mit III. Verrats aber keinem lookaround

Dann habt Ihr beide wirklich was verpaßt! Dia 1 bitte unbedingt mit Ad-On spielen! Das ist sooooo Kult!

Bearbeitet ( von Slüram)

2 Stunden her, Michael M schrieb:

Ich checke immer noch nicht, was dieses D1 ist, aber M6 hat definitiv den Anspruch einer guten Zugänglichkeit.

Ich könnte es dir erklären, wenn du willst...

2 Stunden her, Michael M schrieb:

Bei deiner Trendanalyse würde ich dir nur bedingt zustimmen, weil das Pendel durchaus in beide Richtungen schwingt.

M5 ist nun mit all seinen Regeln mMn komplexer als M4. Wenn man eine M5 luxusedition bauen würde, wäre sie bestimmt dicker als die von M4.

Bearbeitet ( von Panther)

Vor 5 Minuten, Panther schrieb:

Ich könnte dir es dir erklären, wenn du willst...

Alles gut. Ich weiß ja jetzt, dass es für Diablo 1 steht. Auch wenn es seltsam ist, warum hier von manchen ein 29 Jahre altes Computerspiel als Nachfolgeedition von M5 angesehen wird; zumal die Mechanik dahinter ja vollkommen anders ist als Midgard. Das ist schon verwirrend. Ich würde Diablo 1 ja eher in einem anderen Faden diskutieren und hier bei M6 bleiben.

😉

3 hours ago, Michael M said:

Technisch gesehen hast du eigentlich noch eine vierte Stufe, nämlich "Scheitert einfach, ohne zu würfeln". 😉

Und die fünfte Stufe "Gelingt immer, ohne zu würfeln?" 😝

1 Stunde her, Nadrarak schrieb:

Und die fünfte Stufe "Gelingt immer, ohne zu würfeln?" 😝

Hehe, ich war kurz versucht, sie aufzunehmen. Aber letztlich sind Werte von Nebenfiguren im Kern dann relevant, wenn es um den Wettstreit mit Spielfiguren geht. Solange keine Spielfigur beteiligt ist, muss man als SL nicht würfeln, sondern kann einfach entscheiden, was gelingt und was nicht (da genügen die zwei Stufen "Klappt" und "Klappt nicht" 😉). Wenn aber eine Spielfigur involviert ist (in der Regel in einem vergleichenden Erfolgswurf), wäre die Stufe "Sie hat ohne zu würfeln Erfolg, egal, was du machst" irgendwie … blöd. 😆

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