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Das Forum wird 25 - Verlosung

Hervorgehobene Antworten

Zeit: 22.9.2025 um 19:47, Irwisch schrieb:

Vieleicht bin ich ein schlechter mensch aber ich hatte, zumindest beim zweiten Mal, einfach die vermutung da hat jeman das abenteuer gelesen oder zumindes die SL Karte angeschaut.

Bei solchen Sorgen kann man die "Geheimtür" ja einfach um ein paar Meter nach links versetzen oder an just "die" Stelle eine kleinere Falle einbauen.

Die (non-verbale) Reaktion des Spieler könnte dann womöglich Aufschluß darüber geben, ob Deine Sorge berechtigt war oder nicht.

Abgesehen davon glaube ich aber nicht, daß man Spieler vom "Schummeln" abhalten kann, wenn sie es darauf anlegen. Und ich glaube, solange es nicht augenfällig wird, wäre es mir letztlich auch egal (na gut, nicht ganz...). Im Fall der Fälle zahlen die "Schummler" auch einen Preis: Sie wissen, daß sie es ohne Schummeln nicht geschafft haben.

Francesco di Lardo

Zeit: 22.9.2025 um 21:12, Eleazar schrieb:

Aber da sind wir nach meinem Geschmack in ähnlichen Gefilden: Gezinkte Würfel nutzen, Abenteuer vorab lesen, Karte aus dem Netz ziehen, KI fragen...

Wenn die Gruppe auf dem Schlauch steht, könnte sie den SL ja fragen, ob sie die KI fragen kann. Oder einen NPC. Aber da man unmöglich wissen kann, womit die KI gefüttert ist, sollte dann der SL doch die KI fragen und das als Geistesblitz oder Rat eines NPCs ins Spiel geben. Nicht ein Spieler.

Wenn die Gruppe auf dem Schlauch steht und ihr nichts einfällt, käme ich nicht auf die Idee, sie zur Lösung eine KI fragen zu lassen (oder den Spielleiter zu fragen, ob das als Lösungsweg ok wäre). Die sollen das im Spiel in der Spielwelt lösen. Wenn gar nichts anderes geht, meinetwegen ihre Götter um Erleuchtung anrufen auf stimmige Weise, worauf man als Spielleiter ggf. den Charakteren eine "Eingebung" gibt.

Rein atmosphärisch würde es mir auch weder als Spielleiter oder Spieler gefallen, wenn auf einmal die Smartphones gezückt werden und die Leute darauf herumwischen. Genau das will ich in einer Spielrunde am Tisch (oder bei einem Date) gerade nicht haben.

Francesco di Lardo

Zeit: 22.9.2025 um 23:25, Ma Kai schrieb:

Macht das denn Spaß, nur weitererzählen, was einem die KI erzählt?

Nö.

In der Praxis glaube ich aber, daß KI-Lösung von Abenteuern nicht wirklich infrage kommt. Ich glaube, damit Brauchbares herauskommt (vielleicht abgesehen von kurzen Rätseln), müßte man die KI mit ziemlich viel Kontext füttern, was in der Spielsituation nicht praktikabel ist.

Anderes Feld:
Der Charakter ist - von mir aus - ungemein redegewandt. Deutlich redegewandter als der Spieler.
Hier kann man einer KI mit einem kurzen Prompt sagen: "Gib mir 10 Zeilen, wie ein schöseliger Aristokrat in Elisabethan English arrogant einen Hafenarbeiter beschimpft, der eine Kiste hat fallenlassen." So in der Art. Ginge schnell, kommt vermutlich etwas Brauchbares heraus.

Allerdings:
Liest der Spieler das dann vor, dann wirkt es künstlich und gestellt, nicht natürlich. In solchen Fällen wäre KI Einsatz zur Lösung der Situation meiner Meinung nach eher störend als bereichernd, selbst wenn der Spieler es mit eigenen Worten nur weniger eloquent hinbekommt.

In all solchen Situationen hält man sich anstatt an KI besser an den Grundsatz DKWDDK (=Du kannst, was Du darstellen kannst), der im LARP verbreitet ist. Für Pen&Paper am Tisch kann man dann die "Darstellung" des Spielers ggf. mit einem Würfelwurf unterfüttern, der dann repräsentiert, daß der Charakter es "besser" kann, als der Spieler.

Francesco di Lardo

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