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Akeem al Harun

Bogen im Nahkampf

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Hallo zusammen,

 

Ja, wobei der Bogen eh nicht benutzt werden kann.

 

ist das wirklich so? Der Nahbereich des Bogens beginnt bei 0 m, nicht bei 1 m, 2 m oder 3 m. Das würde ich erst mal so deuten, dass ich auch jemanden mit Pfeil und Bogen angreifen kann, der direkt vor mir steht. Gibt es eine Regelstelle, die das explizit ausschließt?

 

Viele Grüße

Harry

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Gibt es eine Regelstelle, die das explizit ausschließt?
Die Seitenzahl reiche ich nach, wenn nicht jemand schneller ist. Im Abschnitt Nahkampfangriffe gegen Fernkämpfer steht explizit, dass ein Fernkämpfer seine Fernwaffe nicht mehr einsetzen kann, wenn im Kontrollbereich eines Gegners steht.

 

Als Spielleiter würde ich es etwas anders sehen, nämlich dass dieser Nahkämpfer auch tatsächlich angreifen muss. Aber das ist nicht mehr Bestandteil der Regel.

 

Solwac

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Hallo Akeem!

 

Gibt es eine Regelstelle, die das explizit ausschließt?
Befindet sich ein Abenteurer mit einer Schuß- oder Wurfwaffe zu Beginn einer Runde nicht in feindlichen Kontrollbereichen, so darf er seine Waffe anwenden.
Liebe Grüße, Fimolas!

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Um Fimolas noch zu ergänzen:

 

 

"Hält sich ein mit einer Fernkampfwaffe bewaffneter Abenteurer zu Beginn einer Runde im Kontrollbereich eines Gegners auf, so kann er seine Fernkampfwaffe nicht mehr einsetzen."

 

Anschließend folgt eine Begründung. Außerdem steht dort, dass du, wenn der Gegner sich in dieser Runde in der Bewegungsphase erst auf dich zu bewegt, du auf jeden Fall schießen kannst und unabhängig vom GW-Wert zu erst dran bist.

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Anschließend folgt eine Begründung. Außerdem steht dort, dass du, wenn der Gegner sich in dieser Runde in der Bewegungsphase erst auf dich zu bewegt, du auf jeden Fall schießen kannst und unabhängig vom GW-Wert zu erst dran bist.

 

Aber eine Abwehr ist dann aber nicht möglich, oder? Einem Pfeil aus 3m Entfernung kann man unmöglich abwehren...es sei denn, man benutzt vllt ein großen Schild UND man rechnet mit einem Schuss...aber dann würde ich eine WM von -6 oder -8 für den Abwehrwurf festlegen.

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Anschließend folgt eine Begründung. Außerdem steht dort, dass du, wenn der Gegner sich in dieser Runde in der Bewegungsphase erst auf dich zu bewegt, du auf jeden Fall schießen kannst und unabhängig vom GW-Wert zu erst dran bist.

 

Aber eine Abwehr ist dann aber nicht möglich, oder? Einem Pfeil aus 3m Entfernung kann man unmöglich abwehren...es sei denn, man benutzt vllt ein großen Schild UND man rechnet mit einem Schuss...aber dann würde ich eine WM von -6 oder -8 für den Abwehrwurf festlegen.

 

solange der Angegriffene nicht durch irgendetwas daran gehindert wird, kann er auch in diesem Fall ganz normal und ohne Modifikatoren abwehren.

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Anschließend folgt eine Begründung. Außerdem steht dort, dass du, wenn der Gegner sich in dieser Runde in der Bewegungsphase erst auf dich zu bewegt, du auf jeden Fall schießen kannst und unabhängig vom GW-Wert zu erst dran bist.

 

Aber eine Abwehr ist dann aber nicht möglich, oder? Einem Pfeil aus 3m Entfernung kann man unmöglich abwehren...es sei denn, man benutzt vllt ein großen Schild UND man rechnet mit einem Schuss...aber dann würde ich eine WM von -6 oder -8 für den Abwehrwurf festlegen.

 

solange der Angegriffene nicht durch irgendetwas daran gehindert wird, kann er auch in diesem Fall ganz normal und ohne Modifikatoren abwehren.

 

Schonmal versucht einem Pfeil auszuweichen?

Also ich bin Sportbogen- und Armbrustschütze und wenn da so nen Pfeil mit 80-100m/s durch die Gegend schiesst ist das schon beachtlich und aus so kurzer Distanz hast du NULL Chancen auch irgendwie zu erahnen, wo der Pfeil hingeht ;).

Ich mache das als Spielleiter so, das man aus so kurzer Distanz nur einen sehr erschwerten Abwehrwurf erhält (weil man ja den Angreifer sieht und damit rechnet, angegriffen zu werden). Aus Entfernung, wo der Schütze garnicht erst erkannt wird und der Angegriffene garnichts von einem Angriff weiß oder nicht mit rechnet, ist keine Abwehr erlaubt. In Reallife hast du auch keine Chance wenn man nicht damit rechnet.

 

Vllt mögen die Regeln offiziell anders ausgelegt sein, aber ich änder das immer zu den oben genannten Bedingungen ab ;)

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Realismus ist kein Argument - so sind die Regeln. ;) Du kannst alles einführen was Du willst, aber nicht in diesem Strang, sondern bei den Hausregeln.

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Moderation :

bevor sich noch mehr Leute bemüßigt fühlen, eine Realismusdebatte zu führen: tut das bitte in den dafür vorgesehenen Bereichen.

 

Grüße

Rotes Feuer

 

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

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Anschließend folgt eine Begründung. Außerdem steht dort, dass du, wenn der Gegner sich in dieser Runde in der Bewegungsphase erst auf dich zu bewegt, du auf jeden Fall schießen kannst und unabhängig vom GW-Wert zu erst dran bist.

 

Aber eine Abwehr ist dann aber nicht möglich, oder? Einem Pfeil aus 3m Entfernung kann man unmöglich abwehren...es sei denn, man benutzt vllt ein großen Schild UND man rechnet mit einem Schuss...aber dann würde ich eine WM von -6 oder -8 für den Abwehrwurf festlegen.

Die Regeln sind da eindeutig, der Gegner hat einen ganz normalen WW:Abwehr.

Die Frage, ob ein Pfeil aus 3m Entfernung abgewehrt werden kann, wird bei Midgard aus der Kombination von EW:Angriff und WW:Abwehr entschieden. Du unterstellst bereits den gut gezielten Schuss, der muss im Kampfgetümmel (nur 3m Abstand) aber erst gelingen.

 

Letztlich gibt es nur eine Abwehr gegen alle Arten von Angriff.

 

Solwac

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Wenn du nämlich die Abwehr von Pfeilen nicht mehr zulassen würdest, dann würdest du den Bogen so extrem aufwerten, dass ein "ehrlicher Nahkämpfer" unspielbar würde...

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Naja, die Mittelalterbögen bringen doch auch nicht die Geschwindigkeit eines heutigen Hightechbogens auf.

 

Aber davon abgesehen, mag ich dem abgeschossenen Pfeil nicht ausweichen, aber wenn ich direkt vor dem Schützen stehe, kann ich vielleicht schneller sein als der Schütze und den Bogen schupsen, so dass er mich verfehlt. Oder mit meinem Schild den Pfeil ablenken, bevor er den Bogen verlassen hat. Oder so nah rangehen, dass die Sehne nicht dazu kommt, dem Pfeil genug Kraft und Schwung zu verleihen, weil der Pfeil schon gegen meine Rüstung stuppst, bevor er die Sehne verlassen hat...

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Naja, die Mittelalterbögen bringen doch auch nicht die Geschwindigkeit eines heutigen Hightechbogens auf.

 

Aber davon abgesehen, mag ich dem abgeschossenen Pfeil nicht ausweichen, aber wenn ich direkt vor dem Schützen stehe, kann ich vielleicht schneller sein als der Schütze und den Bogen schupsen, so dass er mich verfehlt. Oder mit meinem Schild den Pfeil ablenken, bevor er den Bogen verlassen hat. Oder so nah rangehen, dass die Sehne nicht dazu kommt, dem Pfeil genug Kraft und Schwung zu verleihen, weil der Pfeil schon gegen meine Rüstung stuppst, bevor er die Sehne verlassen hat...

 

Das erste Argument würde ich korrigieren wollen:

 

Die maximale Geschwindigkeit (dafür ist ja die Zugkraft eines Bogens verantwortlich) war auch bei vielen mittelalterlichen Bögen sehr hoch, deutlich höher als bei einem durchschnittlichen Sportbogen heute. Was bei einem modernen "Hightechbogen" mit Umlenkrollen anders ist: Das durch die Rollen ein Teil der Kraft des gespannten Bogens gespeichert wird. Der Schütze braucht im gespannten Zustand nicht die volle Kraft aufwenden um den Pfeil gespannt zu halten. Wie groß dieser Effekt ist kann ich nicht beurteilen, habe damit noch nicht geschossen. Einen normalen Bogen mit hoher Zugkraft kann man realistisch gesehen z.B. nur sehr kurzfristig für die Aktion "In Schach halten" einsetzen (Ich bilde mir ein, dass dazu auch was in den Regeln steht, habe e aber nicht gefunden).

 

Dein zweites Argument sehe ich genauso. In Summe scheinen mir die Regeln für Bogenkampf die Realität für meine Ansprüche ausreichend genau abzubilden:

 

Ein schussbereiter Pfeil kann normalerweise vor der Nahkampfaktion abgeschossen werden.

 

Danach ist man im Nahkampf und kann den Bogen nicht mehr schussbreit machen.

 

Es gibt die Möglichkeit des "In Schach haltens" (hier würde ich als SL die Bedingung "Gegner muss überrascht werden" immer recht großzügig auslegen.

 

Es gibt auf Ziele die nix ahnen "Scharfschießen"

 

und das man Schüsse abwehren darf finde ich im Kontex der Gesamtkampfregeln auch ok.

 

Ich würde allerdings bei Spielern die mit dem Bogen oder einer Armbrust im Anschlag ein Terrain erkunden als SL durchaus in vielen Situationen positive WM erlauben wenn sie auf Gegner feuern die sich ihnen im Sturmangriff nähern und womöglich einem 08 15 Gegner dann ggfalls auch keine Abwehr gestatten da ich diese Taktik durchaus für sinnvoll halte, der Spieler allerdings immer den Nachteil hat dass er für den Nahkampf dann die Waffe wechseln muss.

 

Gruß

 

Neq

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Umso kleiner der Abstand, umso größer wird der Winkel.

Ein Abenteurer mit Schild kann dann noch einfacher seinen Schild genau in die Flugbahn des Geschosses platzieren. Und im extremen Fall einfach direkt vor der Fernkampfwaffe.

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Umso kleiner der Abstand, umso größer wird der Winkel.

Ein Abenteurer mit Schild kann dann noch einfacher seinen Schild genau in die Flugbahn des Geschosses platzieren. Und im extremen Fall einfach direkt vor der Fernkampfwaffe.

 

Das ist aber schon alles in den Regeln berücksichtigt. Große Schilde zählen zur Abwehr von Schuss- u Wurfwaffen dazu. Andere Verteidigungswaffen nicht.

 

Eine 10 Sekunden Kampfhandlung würde z.B. in einer Situation eines 3m entfernten Bogenschützen der mich bedroht bedeuten, dass ich mein kleines Schild hochreiße, er aber nur angetäuscht hat und nun auf den Oberschenkel zielt.

 

Natürlich kann man als SL gute Ideen belohnen, (in so einem Fall, dass man z.B. auch den Bonus für das kleine Schild für die Abwehr zulässt) aber man muss dabei aufpassen, dass man die Spieler nicht zu stark gegenüber NPC s bevorteilt und auch, dass man nicht einzelne Waffen zu stark aufwertet (warum sollte man großes Schild lernen, wenn der Kollege das alles auch mit dem kleinen Schild oder dem Buckler erledigen kann? ;) )

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