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comment_3772011
vor einer Stunde schrieb Solwac:

Feuerschwanz ist in Europa wenig bekannt, da helfen deutsche Konzerte wenig.

Ich glaube nicht, dass 2025 die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands sind. Allerdings ist es keine "große" Band, das ist schon richtig.

Natürlich wären die Chancen auch mit Feuerschwanz gering gewesen, ganz oben zu landen. Ich denke aber, dass sie besser platziert wären, als unser jetziger Act.

comment_3772016
vor 1 Stunde schrieb Akeem al Harun:

Früher (tm) hat so eine Entscheidung immer eine Fachjury getroffen. Seit einiger Zeit gibt es immer mal wieder Versuche, das Publikum entscheiden zu lassen mit mehr oder weniger Erfolg.

Das Problem bei dieser Ausgabe des "Publikumsentscheides" war, dass es nicht wirklich ein Publikumsentscheid war, nachdem vor dem Finale die Regeln geändert wurden, weil der "Chef" Schiss vor der Fanbase von Feuerschwanz hatte und sie nicht zur finalen Entscheidung zugelassen hat. Das war der Sache schlicht unwürdig.

Es hilft sowieso nicht viel das deutsche Publikum entscheiden zu lassen, weil die am Ende die sind die nicht mitvoten dürfen. Man muss möglichst viele europäische Geschmäcker treffen und die sind erfahrungsgemäß anders als der deutsche. Daher finde ich das Verfahren zwar unterhaltsam aber nicht zielführend.

Man muss sich einfach mal im klaren werden was man möchte. Möchte ich Entertainment oder besser abschneiden. Die letzten Jahre wahren ersteres. Jetzt suggeriert man mit der "Chefsache" es mal anders zu versuchen und macht doch alles gleich.

Wenn man ernsthaft wieder ins obere Drittel möchte muss man einen guten Produzenten nehmen, per Marktforschung an den Zahn der Zeit der anderen Länder und was Maßschneidern. Und dann vor dem ESC richtig krass auf Promotour. Dann kann es was werden.

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comment_3772024
vor 20 Minuten schrieb daaavid:

Wenn man ernsthaft wieder ins obere Drittel möchte muss man einen guten Produzenten nehmen, per Marktforschung an den Zahn der Zeit der anderen Länder und was Maßschneidern. Und dann vor dem ESC richtig krass auf Promotour. Dann kann es was werden.

Muss man das tatsächlich so machen? Machen das andere Länder auch so? Wieso hat der schwedische Beitrag aktuell die besten Chancen, wenn man nach den Buchmachern geht, obwohl noch nicht mal feststeht, welcher Act es wird?

comment_3772028
vor 38 Minuten schrieb Akeem al Harun:

Ich glaube nicht, dass 2025 die ersten Auftritte außerhalb Deutschlands sind. Allerdings ist es keine "große" Band, das ist schon richtig.

Natürlich wären die Chancen auch mit Feuerschwanz gering gewesen, ganz oben zu landen. Ich denke aber, dass sie besser platziert wären, als unser jetziger Act.

Ehrlich gesagt: Ich weiß nicht, warum das in .de so beliebt ist, irgendwelche Pseudo-Hardrocker hinzuschicken. Ich zumindest kenn die schon in .at nicht und es klingt auch ziemlich ausgelutscht. Das hat einmal mit Lordi vor 20 Jahren für Finnland funktioniert, dann nie wieder. Persönlicher Geschmack unbenommen, aber trennt euch bitte von dem Gedanken, daß das ein in irgendeiner Weise erfolgsversprechendes Rezept wäre, so wen zum ESC zu schicken. Das ist genauso vielversprechend wie Spaßacts a la Guildo Horn oder Raab himself. Kann einmal für einen Achtungserfolg reichen, wahrscheinlich ist es aber nicht.

comment_3772029
vor 10 Minuten schrieb Akeem al Harun:

Muss man das tatsächlich so machen? Machen das andere Länder auch so? Wieso hat der schwedische Beitrag aktuell die besten Chancen, wenn man nach den Buchmachern geht, obwohl noch nicht mal feststeht, welcher Act es wird?

Weil die Schweden immer eine Bank sind (und gefälliges produzieren) und wenn man nix weiß, kann man ruhig die Schweden vorne haben - die Wetten werden ja entsprechend abgeschlossen.

Jedes Land hat da eine andere Herangehensweise. Ich kann mich erinnern, daß das in .at eine zeitlang mehr oder weniger ein Canossagang war, weil niemand wollte der dämliche Schlagerfuzzi sein, der als geprügelter Hund heimkommt. Dann hat sich das gedreht, es wurde wieder "lustig" zuzuschauen. Man hat Publikumsvotings probiert, Expertenjurys usw. Also ich weiß nicht, wie es andere Länder machen, aber auch bei uns ändert sich das offenbar alle paar Jahre.

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comment_3772042
vor 28 Minuten schrieb Nixonian:

Ehrlich gesagt: Ich weiß nicht, warum das in .de so beliebt ist, irgendwelche Pseudo-Hardrocker hinzuschicken. Ich zumindest kenn die schon in .at nicht und es klingt auch ziemlich ausgelutscht. Das hat einmal mit Lordi vor 20 Jahren für Finnland funktioniert, dann nie wieder. Persönlicher Geschmack unbenommen, aber trennt euch bitte von dem Gedanken, daß das ein in irgendeiner Weise erfolgsversprechendes Rezept wäre, so wen zum ESC zu schicken. Das ist genauso vielversprechend wie Spaßacts a la Guildo Horn oder Raab himself. Kann einmal für einen Achtungserfolg reichen, wahrscheinlich ist es aber nicht.

Kann man so sehen. Aber für Maneskin hat es 2022 ja auch gereicht. :dunno:

Davon ab geht es mir weniger um eine gute Platzierung für den deutschen Beitrag. Feuerschwanz hat zum einen eine coole Bühnenshow und zum anderen hätten sie gut darlegen können, dass Deutsche eben nicht nur lauwarm können.

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comment_3772051
vor 29 Minuten schrieb Nixonian:

Weil die Schweden immer eine Bank sind (und gefälliges produzieren) und wenn man nix weiß, kann man ruhig die Schweden vorne haben - die Wetten werden ja entsprechend abgeschlossen.

Na ja, ich denke, es bleibt spannend.

vor 29 Minuten schrieb Nixonian:

Jedes Land hat da eine andere Herangehensweise. Ich kann mich erinnern, daß das in .at eine zeitlang mehr oder weniger ein Canossagang war, weil niemand wollte der dämliche Schlagerfuzzi sein, der als geprügelter Hund heimkommt. Dann hat sich das gedreht, es wurde wieder "lustig" zuzuschauen. Man hat Publikumsvotings probiert, Expertenjurys usw. Also ich weiß nicht, wie es andere Länder machen, aber auch bei uns ändert sich das offenbar alle paar Jahre.

Hier durchaus ähnlich. Der ESC war hier in D viele Jahre der "Ralph Siegel" Wettbewerb.

comment_3772060
Gerade eben schrieb Akeem al Harun:
vor 24 Minuten schrieb sarandira:

Und Maneskin sind toll! :inlove: Hab die jetzt schon zweimal bei Rock im Park gesehen.

Sorry, wenn das ein bisschen off-topic war. ;) 

Es ist nicht off-topic, wenn du sagen kannst, ob du Maneskin vor dem ESC 2022 kanntest.

Nein, ich kannte sie vorher nicht. Ich kannte sie aber auch vor Rock im Park nicht bzw. habe da nur kurz vorher gehört, dass sie den ESC gewonnen haben. :lol: 

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comment_3772061
vor 2 Minuten schrieb sarandira:

Nein, ich kannte sie vorher nicht. Ich kannte sie aber auch vor Rock im Park nicht bzw. habe da nur kurz vorher gehört, dass sie den ESC gewonnen haben. :lol: 

So viel zu dem Argument, dass eine Band, die eine Chance auf den Sieg beim ESC haben soll, vorher europaweit bekannt sein soll.

comment_3772067
vor 17 Minuten schrieb Akeem al Harun:

So viel zu dem Argument, dass eine Band, die eine Chance auf den Sieg beim ESC haben soll, vorher europaweit bekannt sein soll.

Also ich wüßte nicht, daß das irgendwann jemand behauptet hätte? Weil das ist doch üblich, daß normalerweise so Bands oder Leute bestenfalls lokal bekannt sind. Oft ja nicht einmal da. Wenn ich z.B. an unsere Siegerin Conchita Wurst denke - die war nur Eingeweihten bekannt und hat gewonnen, die hatte jetzt in .at keine Fanbase oder war eine lokale Berühmtheit. Die letzte echte lokale Berühmtheit war wohl bei uns Wilfried. Und der ist solider Letzter geworden.

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comment_3772069
Gerade eben schrieb Nixonian:

Also ich wüßte nicht, daß das irgendwann jemand behauptet hätte? Weil das ist doch üblich, daß normalerweise so Bands oder Leute bestenfalls lokal bekannt sind. Oft ja nicht einmal da. Wenn ich z.B. an unsere Siegerin Conchita Wurst denke - die war nur Eingeweihten bekannt und hat gewonnen, die hatte jetzt in .at keine Fanbase oder war eine lokale Berühmtheit. Die letzte echte lokale Berühmtheit war wohl bei uns Wilfried. Und der ist solider Letzter geworden.

Dann hatte ich deine Einschätzung zu Feuerschwanz möglicherweise falsch verstanden.

comment_3772073
vor 4 Minuten schrieb Akeem al Harun:

Dann hatte ich deine Einschätzung zu Feuerschwanz möglicherweise falsch verstanden.

Ok, wenn das auf mich gemünzt war, dann hast du es ganz falsch verstanden. Ich habe es umgekehrt gemeint. Nur weil ein paar Leute (oder auch mehr) in einem Land eine Band kennen/es die schon länger gibt, verschafft die keinerlei Vorteil bei einer Abstimmung in allen anderen Ländern des ESC. Das ist halt irrelevant, außer es wäre wirklich eine bekannte und beliebte Band mit einer großen Fanbase quer durch die Mitgliedsländer, die dann auch brav anrufen.

Daher mein Hinweis, daß die eventuell lokale Bekanntheit von Feuerschwanz halt so gar nichts geholfen hätte. Hat man ja bei Lord of the Lost auch gesehen.

Jetzt kann man spekulieren, daß die Österreicher den Deutschen 12 Punkte geben, weil das ja eine österreichische Gruppe ist - dann wäre es zumindest ein genialer Schachzug, 0 Punkte auf jeden Fall zu vermeiden :lol: 

comment_3772085
vor 1 Stunde schrieb Widukind:

Übrigens wird der Vorentscheid auch in Schweden mit einer Jury und mit Publikumvoting durchgeführt. 

Ja, das Melodifestivalen ist durchaus das große Vorbild, dem Stefan Raab nacheifert. Allerdings ist es schon eine ganz andere Dimension. Das ist seit Jahrzehnten eines der großen Musikevents in Europa. Ähnlich wie San Remo (für Italien). Das ist ein fundamentaler Unterschied zu Deutschland.

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comment_3772087
vor 28 Minuten schrieb Nixonian:

Daher mein Hinweis, daß die eventuell lokale Bekanntheit von Feuerschwanz halt so gar nichts geholfen hätte. Hat man ja bei Lord of the Lost auch gesehen.

Na ja, im Gegensatz zu Lord of the Lost kenne ich Feuerschwanz halt schon vor dem ESC. Ich denke schon, dass Feuerschwanz "größer" ist, als Lord of the Lost, auch wenn sie immer noch "klein" sind. Aber was Feuerschwanz eben kann, das ist Bühnenshow (wir standen da auf der Tribüne auf der rechten Seite) und das ist beim ESC ja auch nicht ganz unerheblich.

Natürlich hätte mir persönlich Feuerschwanz besser gefallen, als Abor & Tynna, wie vielen anderen vermutlich auch. Aber nun gut. Sie sind eben an der Raab-Ego-Ich-Weiss-Es-Eh-Besser-Show gescheitert.

  • Ersteller
comment_3772088
vor 6 Minuten schrieb Kazzirah:

Ja, das Melodifestivalen ist durchaus das große Vorbild, dem Stefan Raab nacheifert. Allerdings ist es schon eine ganz andere Dimension. Das ist seit Jahrzehnten eines der großen Musikevents in Europa. Ähnlich wie San Remo (für Italien). Das ist ein fundamentaler Unterschied zu Deutschland.

Wir sind ja auch nur Dichter und Denker *hüstel* und nicht Musiker und Tänzer.

  • Ersteller
comment_3772100

Der ESC hat mit Niveau wenig zu tun. Da sind so ziemlich alle Niveaus vertreten, von lokaler Folklore bis zu internationalem Format. Es ist einfach eine internationale musikalische Bühne, ein Potpourri des Showbusiness. Ob einem die dargebotenen Stücke nun gefallen oder nicht, eines schafft der ESC immer wieder: zu unterhalten.

Das einzige, was Schade ist, dass der legendäre Peter Urban mit seinen bissigen und natürlich die heimatlichen Beiträge bevorzugenden Kommentaren nicht mehr dabei ist. Trotzdem werden wir wohl ein ESC Bingo vorbereiten.

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