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Stephan

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  1. Thema von Myrkur wurde von Stephan beantwortet in Spielleiterecke
    Also so ganz erschließt es sich mir nicht. In den allermeisten Fällen gibt es für die helle Erleuchtung eines Raums einen vorgesehenen Grund. In manchen Fällen wird der vielleicht nicht mit vorgelesen, weil es die Beschreibung zu sehr aufblähen würde. Dann wird der halt auf Anfrage nachgeliefert. Wenn es mal gar nicht vorgedacht ist, würde ich zunächst mal darüber nachdenken, was hier wohl das Logischste ist. Interessanter wäre z.B. die Frage, ob in dem Raum eine Maus ist (z.B., weil eine der Spielfiguren sie mit Tiersprache befragen will, oder weil seine Katze dringend was zu fressen braucht). Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vordefiniert. Da würde ich dann bei Nachfrage vermutlich überlegen, wie wahrscheinlich es ist, und es dann ggf. auswürfeln. Die Vorstellung, dass die Gegenstände den Spielfiguren auf Ansage zufliegen, entspricht nicht meiner Vorstellung. Aber vielleicht bin ich da einfach zu konservativ.
  2. Wenn du mit Praxis lernst, die Zahl der eingesetzten Praxispunkte. Wenn du mit Lehrmeister lernst, das eingesetzte Geld Wenn du mit Spruchrolle lernst, die Stufe des Spruchs
  3. Ehrlich gesagt kann ich das Totschlagargument "es ist Magie" nicht mehr hören. Das führt in letzter Konsequenz zu Beliebigkeit. ...und dass ein neu kreierter Spruch ins bisherige Schema passt hilft dabei, dass das Gesamtsystem beherrschbar bleibt und eben nicht beliebig ausufert. Die Frage ist, welche Kategorien das Schema denn hat. Bezüglich der Kategorien, die für die Spielpraxis wichtig sind, stimme ich dir zu. Die Kategorisierung in Gedanken-, Wort-, Gesten- und materielle Zauber ist für die Spielpraxis zum Beispiel wichtig, da durch sie festgelegt wird, in welchen Situationen man welche Zauber ausführen kann (Gedankenzauber z.B. auch mit gefesselten Händen). In dieses Schema sollten also alle neu kreierten Sprüche eingepasst werden. Kategorien, die für die Spielpraxis eher irrelevant sind, schaffen aber keinen spielerischen Mehrwert. Damit interessiert es mich ehrlich gesagt nicht die Bohne, wie neu geschaffene Sprüche sich da einsortieren lassen. Hinzu kommt, dass die Anzahl der Kategorien, die für die Spielpraxis relevant sind, überschaubar sein soll. Wenn es 20 Kategorien gibt, bezüglich der ein Spruch klassifiziert werden will, und jede davon eine Auswirkung hat, ob und wie er in einer bestimmten Situation eingesetzt werden kann, dann verliert man in der Spielpraxis sowieso nur den Überblick. Daher ist mein Wunsch: 1. Alle in der Magietheorie vorkommenden Parameter sollten auch Auswirkungen auf die Spielpraxis haben 2. Die Anzahl dieser Parameter sollte überschaubar sein.
  4. Tuor hat das Meiste schon gesagt. Zur Ergänzung: Rollenspielpublikationen sollen die Dinge enthalten, die mir beim Rollenspielen helfen. Alles andere ist Ballast und daher in meinen Augen von negativem Wert. Bei Zaubersprüchen interessiert mich in erster Linie, wie sie im Spiel wirken. Eine gewisse Systematik hilft, damit man nicht alle Probleme in jedem Fall neu diskutieren muss. Daher ist es z.B. sinnvoll, allgemein zu beschreiben, wie Strahlzauber wirken. Die Magietheorie mag auch helfen, etwas mehr Hintergrund in Figuren zu bringen (z.B. durch das Spezialgebiet des Magiers). Dann bietet sie ebenfalls einen gewissen Mehrwert. Insgesamt finde ich im Fall des Arkanums das Kosten-Nutzenverhältnis eher mäßig. Dass ich MdS katastrophal finde, habe ich ja schon an anderer Stelle dokumentiert.
  5. Ja. Aber er (und auch du in deinem letzten Beitrag) scheint das an der Rolle des Spielleiters fest zu machen. Das halte ich für falsch. Ich bilde mir ein, als Spieler und als Spielleiter bezüglich der wünschenswerten Regelinterpretationen die gleiche Auffassung zu vertreten. Oder genauer gesagt: Als Spieler wünsche ich mir ggf. eine restriktive Regelauslegung, die ich als SL dann in der Praxis doch gar nicht so hart anwende. Daher ziehe ich die Grundannahme, dass die Spieler immer eine maximal großzügige Regelauslegung wünschen, in Frage. Ich selbst halte mich für ein Gegenbeispiel.
  6. Natürlich darf die Spielfigur altruistisch handeln. Nur leider funktioniert der Magiedetektor in dem Fall (in meinem Midgard) nicht. Der KiDoKa mag also seinem Freund helfen wollen, es geht halt einfach nicht. Welch wunderbares Beispiel für den Titel dieses Stranges! GENAU das sind Entscheidungen eines SL, die Abd wohl zum Aufmachen dieser Diskussion gebracht haben. Na dann sind wir ja hier immerhin On-topic. Allerdings: Zunächst einmal handelt es sich hier gar nicht um eine Spielleiter-Entscheidung, sondern um eine Meinung, wie die Regeln gelebt werden sollten. Diese Meinung habe ich ganz unabhängig von meiner konkreten Rolle als Spielleiter oder Spieler. Ob sich diese Meinung in einer konkreten Spielrunde dann durchsetzt ist eine andere Frage. Der dahinter stehende gruppendynamische Prozess ist weder ein rein demokratischer noch ein rein diktatorischer. Vereinfacht gesagt ist die Meinung des Spielleiters erst einmal die Default-Interpretation. Wenn aber die Spieler mehrheitlich anderer Meinung sind, dann kann das Ergebnis auch ein anderes sein. Das hängt von vielen Faktoren ab, z.B. auch davon, wieviel Zeit wir eigentlich in die Klärung solcher Regelfragen stecken wollen.
  7. Ich vermute mal, das war als Antwort auf mich gedacht. Nun sind mir die Einzelheiten der niedersächsischen Rechtssprechung leider zu wenig geläufig, als dass ich etwas zu der Entscheidung sagen könnte. Umgekehrt bin ich der Überzeugung, dass es wenig Sinn macht, einen Text sozusagen Buchstabe für Buchstabe zu interpretieren, ohne sich über den eigentlichen Sinn und Kontext der Aussagen Gedanken zu machen. Das funktioniert selbst in der Mathematik nicht richtig, und die behandelt ja vergleichsweise einfache und eindeutig zu bestimmende Sachverhalte.
  8. Cool, ich muss also als KiDoKa nur die richtige "falsche" Geisteshaltung vorhalten, und dann kann ich mit einer magischen Waffe KiDo erfolgreich anwenden? Stephan, wenn das so ist, ziehe ich mein Einschätzung zurück, das wäre dann jedenfalls höchst kreativer Umgang und natürlich kein Kleinhalten, sondern im Gegenteil sogar Ermöglichung im Höchstmaß. Abgesehen davon, dass ich mich nur auf die Fertigkeit 'Waffe als magisch erkennen' und nicht auf die Fertigkeit 'KiDo-Technik anwenden' bezogen habe, verwechselst du wohl notwendige und hinreichende Bedingung. Die "Fertigkeit" magische Waffe erkennen" funktioniert ja aber letzthin doch in Abhängigkeit mit der Fähigkeit des KiDoKas, sein KiDo zu spüren. Okay, dann würde der KiDoKa also in dem einen Fall, mit der richtigen Intention rechtzeitig erkennen, dass die Waffe magisch und damit für ihn unbrauchbar ist, in dem anderen Falle nicht, weil die Intention der Verwendung der Waffe die falsche ist? Oder würdest du die "Detektorfähigkeit" zulassen, wenn der KiDoKa alle Waffen der Reihe nach für einen kurzen Übungskampf verwendet? Oder stellt er da, weil die Intention falsch ist, nicht fest, dass da eine Waffe bei ist, die den KiDo-Fluss hemmt? Was wäre, wenn er erst die richtige Intention hat, aber dann doch die Intention wechselt, aus einer Laune heraus z.B.. Wirkt das dann rückwirkend sanktionierend? Oder umgekehrt, der will eigentlich gar keine Waffe zum Eigengebrauch aussuchen, sondern für seinen Kumpel, den Spitzbuben, stellt dann aber fest, dass dieser hübsche Dolch ihm doch ganz gut stünde. Und irgendwie, da er ja die falsche Intention hatte, konnte er bei m Ausprobieren nicht feststellen, dass sie dummerweise magisch ist, aber dann plötzlich doch, weil er jetzt doch eigennützig handelt? Warum ist das notwendig? Verstehe ich einfach nicht. Die von dir beschriebenen problematischen Grenzfälle existieren. Sie existieren auch bei der Frage, ob ein von einer Schutzrune geschützter Gegenstand gegen den Willen des Besitzers berührt wurde. Die daraus entstehenden logischen Probleme dürften ein Grund sein, warum es in der realen Welt keine Magie gibt. Da wir aber gerne eine Spielwelt mit Magie haben möchten, müssen wir uns wohl darauf einlassen, eine Entscheidung von Fall zu Fall zu treffen und die durchaus existierenden logischen Brüche so klein zu halten, dass wir sie unter den Teppich kehren können.
  9. Tatsächlich halte ich diese Regelvorgabe für gar nicht so eindeutig. Ab wann führt man denn eine Waffe? Wenn man sie kurz in die Hand nimmt? Wenn man sie längere Zeit mit sich führt? Wenn man sie in einem echten oder Trainingskampf einsetzt? Ich stelle mir erst einmal den Frage des Sinns, dieser Regelung. Der soll meines Erachtens sein, den KiDoKa davor zu schützen, dass er aus Versehen mit Waffen kämpft, mit denen er seine Fertigkeiten gar nicht einsetzen kann. Auf der anderen Seite war der Sinn der Regel in meinen Augen nicht, ihn zum Magiedetektor zu machen. Dieser Sinn scheint mir mit meiner Auslegung am Besten abgebildet. Will er die Waffe selber einsetzen, so merkt er sehr schnell, dass sie unpassend ist. Will er nur die Wünschelrute spielen, so versagt das Gespür. Okay, ich kann Deiner Meinung und Auslegung zwar folgen, teile sie aber nicht. Solange Du und Deine Spieler sich auf diese Lesart einigen können, ist doch alles prima. Ich würde es eben anders handhaben. Liebe Grüße, Fimolas! Da können wir uns gut drauf einigen. Wie so häufig bieten die Regeln hier ein weites Feld der Interpretationsmöglichkeit. Da kann man natürlich zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Was mich nur stört, ist, wenn gewisse Varianten als die Alleinseeligmachenden bezeichnet werden, bzw. andere sogar moralisch herabgewürdigt werden. Ich hab mal einen Blog geschrieben. Der betrifft genau diesen Fall. Führ eine Hausregel ein, besprich das mit Deinen Spielern, aber behaupte doch bitte nicht, das würde so in den Regeln stehen. Ich würde mit Dir schrecklich gerne eine Hausregel diskutieren. Wie man diese Geisteshaltung in Regeln packen kann und vor allem wie das nachvollziehbar wird. So wie jetzt diskutiert wird, kann ich aber nur in Opposition zu Dir stehen. Meines Erachtens gehst du von der falschen Annahme aus, dass es eine eindeutig richtige Auslegung der Regeln gibt. Alles andere ist dann Hausregel. Das sehe ich anders. Die meisten Regeln lassen einen weiten Interpretationsspielraum, dan man dann irgendwie ausfüllen muss. Nehmen wir die Frage, ob Waffenloser Kampf für den KiDoKa Grundfertigkeit ist. Rein nach dem gedruckten Regeltext ist dies nicht der Fall. Es stand aber von Anfang an die Vermutung im Raum, dass die Regelschreiber es eigentlich doch so gewollt haben. Hat jemand der damals so gespielt hat dann eine Hausregel verwendet? In meinen Augen nicht. Er hat halt bei der Interpretation der Regeln als Ganzes die Indizien, die dafür sprachen, dass der KiDoKa Waffenlosen Kampf als Grundfertigkeit zu werten seien, höher gewertet als die wörtliche Interpretation, die eigentlich etwas anderes besagt. Inzwischen wissen wir, dass derjenige tatsächlich die Intention des Regelschreibers getroffen hat.
  10. Tatsächlich halte ich diese Regelvorgabe für gar nicht so eindeutig. Ab wann führt man denn eine Waffe? Wenn man sie kurz in die Hand nimmt? Wenn man sie längere Zeit mit sich führt? Wenn man sie in einem echten oder Trainingskampf einsetzt? Ich stelle mir erst einmal den Frage des Sinns, dieser Regelung. Der soll meines Erachtens sein, den KiDoKa davor zu schützen, dass er aus Versehen mit Waffen kämpft, mit denen er seine Fertigkeiten gar nicht einsetzen kann. Auf der anderen Seite war der Sinn der Regel in meinen Augen nicht, ihn zum Magiedetektor zu machen. Dieser Sinn scheint mir mit meiner Auslegung am Besten abgebildet. Will er die Waffe selber einsetzen, so merkt er sehr schnell, dass sie unpassend ist. Will er nur die Wünschelrute spielen, so versagt das Gespür. Okay, ich kann Deiner Meinung und Auslegung zwar folgen, teile sie aber nicht. Solange Du und Deine Spieler sich auf diese Lesart einigen können, ist doch alles prima. Ich würde es eben anders handhaben. Liebe Grüße, Fimolas! Da können wir uns gut drauf einigen. Wie so häufig bieten die Regeln hier ein weites Feld der Interpretationsmöglichkeit. Da kann man natürlich zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Was mich nur stört, ist, wenn gewisse Varianten als die Alleinseeligmachenden bezeichnet werden, bzw. andere sogar moralisch herabgewürdigt werden.
  11. Cool, ich muss also als KiDoKa nur die richtige "falsche" Geisteshaltung vorhalten, und dann kann ich mit einer magischen Waffe KiDo erfolgreich anwenden? Stephan, wenn das so ist, ziehe ich mein Einschätzung zurück, das wäre dann jedenfalls höchst kreativer Umgang und natürlich kein Kleinhalten, sondern im Gegenteil sogar Ermöglichung im Höchstmaß. Abgesehen davon, dass ich mich nur auf die Fertigkeit 'Waffe als magisch erkennen' und nicht auf die Fertigkeit 'KiDo-Technik anwenden' bezogen habe, verwechselst du wohl notwendige und hinreichende Bedingung.
  12. Klar kann er mir mitteilen (expressis verbis oder durch sein Verhalten), dass er in der Geisteshaltung 'ich suche eine magische Waffe' ist. Dummerweise funktioniert dann der Magiedetektor nicht. Ein Priester kann mir auch mitteilen, dass er sich in der Geisteshaltung 'Mein Gott kann mich mal' befindet. Dann funktionieren halt die Wundertaten nicht. Ich gleube Du verwechselst die Interaktion Spielfigur <-> Spielwelt (hier der Gott) und die Ineraktion Spielfigur <-> Spielleiter. Das verstehe ich jetzt wirklich nicht. Im Gegensatz zu physikalischen Phänomenen kann die Wirksamkeit übernatürlicher Fähigkeiten in meinen Augen durchaus von der Geisteshaltung desjenigen abhängen, der versucht, die Fertigkeit anzuwenden. Also muss der SL bei der Bewertung, ob eine bestimmte Fertigkeit erfolgreich angewendet werden kann, eben die Geisteshaltung des Anwenders berücksichtigen. Das gilt eben sowohl bei der Fertigkeit 'Wundertat ausüben' (Geisteshaltung gegen den Gott) als auch bei der Fertigkeit 'Waffe als magisch erkennen' (Geisteshaltung gegen die Waffe).
  13. Diese Überlegung lässt sich in der Tat mit meiner Vorstellung von Spielleitern auch nicht in Übereinstimmung bringen.
  14. Puh, das halte ich doch für eine arg gekünstelte Einschränkung der für mich doch recht klaren Aussagen des Regelwerks, das sich nicht auf irgendwelche "Modi" bezieht: Da gehe ich eher mit der freien Auslegung von Hajot konform und sehe keinen Grund, hier strenger zu sein als die Regelvorgaben. Liebe Grüße, Fimolas! Tatsächlich halte ich diese Regelvorgabe für gar nicht so eindeutig. Ab wann führt man denn eine Waffe? Wenn man sie kurz in die Hand nimmt? Wenn man sie längere Zeit mit sich führt? Wenn man sie in einem echten oder Trainingskampf einsetzt? Ich stelle mir erst einmal den Frage des Sinns, dieser Regelung. Der soll meines Erachtens sein, den KiDoKa davor zu schützen, dass er aus Versehen mit Waffen kämpft, mit denen er seine Fertigkeiten gar nicht einsetzen kann. Auf der anderen Seite war der Sinn der Regel in meinen Augen nicht, ihn zum Magiedetektor zu machen. Dieser Sinn scheint mir mit meiner Auslegung am Besten abgebildet. Will er die Waffe selber einsetzen, so merkt er sehr schnell, dass sie unpassend ist. Will er nur die Wünschelrute spielen, so versagt das Gespür.
  15. Natürlich darf die Spielfigur altruistisch handeln. Nur leider funktioniert der Magiedetektor in dem Fall (in meinem Midgard) nicht. Der KiDoKa mag also seinem Freund helfen wollen, es geht halt einfach nicht. Und was ist der (aus Sicht der Waffe) signifikante Unterschied, warum sie in dem einen Fall dem KiDoKa ihre besondere magische Eigenschaft offenbart und im anderen Fall nicht? Macht sie da inen Intentionsprüfung vor Anwendung? Muss die Spielfigur einen Gesinnungstest ablegen, bevor du entscheidest, ob eine magische Waffe für ihn erkennbar ist oder nicht? Mir ist einfach nicht so ganz klar, warum der KiDoKa in dem einen Fall, dass er eine neue Waffe für den Eigengebrauch sucht und mehrere Waffe ausprobiert, eine magische Waffe als solche finden können dürfe, und im anderen Fall, wo er die Waffen für jemand anderen ausprobiert, dies nicht kann. Also, die beiden Fälle unterscheiden sich nur in einer Zukunftsprojektion. In beiden Fällen nimmt der KiDoKa die Waffe in die Hand, probiert aus. Und in der einen Intention funktioniert das, in der anderen nicht? Da es sich um ein übernatürliches Phänomen handelt, habe ich kein Problem damit, genau diesen Gesinnungstest anzunehmen. Eine Schutzrune spürt ja auch, ob der geschützte Gegenstand gerade gegen den Willen des Besitzers in die Hand genommen wird.
  16. Das sehe ich übrigens genauso. Stößt der KiDoKa bei der Suche nach einer für ihm geeigneten Waffe zufällig auf eine magische, so halte ich es für absolut legitim, dass er die seinen Kameraden empfiehlt oder als Wertgegenstand selber einsteckt. Das ist mein Fall 2 oben. Er darf also bei dir nur dann Waffen untersuchen, wenn er konkret eine Waffe zu seinem eigenen Nutzen sucht? Nicht einfach so stöbern, ob er was passendes für jemanden in seiner Gruppe findet, also Freundschaftsdienst oder warum auch immer? Natürlich kann er seinen Freunden bei der Waffenwahl helfen. Sein ganzes Wissen und seine Erfahrung in Bezug auf Waffen kann er ihnen zur Verfügung stellen. Alleine dieses übernatürliche Gefühl, eine Waffe sei magisch, stellt sich halt nicht ein, wenn er sich in diesem Modus befindet.
  17. Natürlich darf die Spielfigur altruistisch handeln. Nur leider funktioniert der Magiedetektor in dem Fall (in meinem Midgard) nicht. Der KiDoKa mag also seinem Freund helfen wollen, es geht halt einfach nicht.
  18. Das sehe ich übrigens genauso. Stößt der KiDoKa bei der Suche nach einer für ihm geeigneten Waffe zufällig auf eine magische, so halte ich es für absolut legitim, dass er die seinen Kameraden empfiehlt oder als Wertgegenstand selber einsteckt. Das ist mein Fall 2 oben.
  19. Klar kann er mir mitteilen (expressis verbis oder durch sein Verhalten), dass er in der Geisteshaltung 'ich suche eine magische Waffe' ist. Dummerweise funktioniert dann der Magiedetektor nicht. Ein Priester kann mir auch mitteilen, dass er sich in der Geisteshaltung 'Mein Gott kann mich mal' befindet. Dann funktionieren halt die Wundertaten nicht.
  20. Die letzten Beiträge gehen irgendwie an meiner Vorstellung ziemlich vorbei. In der Tat will ich dem KiDoKa gute Ideen nicht verbieten. In meinen Augen kommt es erst gar nicht dazu. Das in den Regeln beschriebene Gefühl 'Diese Waffe ist magisch also für mich ungeeignet' kommt in meinen Augen eben erst dann, wenn der KiDoKa die Waffe auch tatsächlich verwenden will. Beispiel: KiDoKa und Spitzbube gehen in eine Waffenkammer. Spitzbube hätte gerne magischen Dolch. 1. Fall: KiDoKa hat selbst einen Dolch, mit dem er absolut zufrieden ist. Kein Dolch in der Schatzkammer sieht vielversprechender aus. KiDoKa wird keine der Waffen an sich nehmen, um ihn für sich zu verwenden. 2. Fall: KiDoKa braucht selber Dolch oder sieht einen, der ihm besser gefällt. Er nimmt ihn an sich, um ihn selber zu benutzen. In dieser Geisteshaltung bemerkt er, dass der Dolch magisch ist. Dann kann er den Spitzbuben durchaus darauf aufmerksam machen -> Glück für den Spitzbuben. 3. Fall: KiDoKa braucht selber Dolch oder sieht einen, der ihm besser gefällt. Er nimmt ihn an sich, um ihn selber zu benutzen. In der Geisteshaltung bemerkt er, dass der Dolch unmagisch ist. Wunderbar für ihn, Pech für den Spitzbuben, der wie ihn 1 selber herausfinden muss, ob eventuell noch ein magischer Dolch herumliegt.
  21. Es gibt gerade eine Diskussion, wo sich das Problem zeigt. Wobei hier wohl der von mir schon einmal benutzte Begriff der 'Stimmigkeit' der Spielwelt besser passt als der der Logik. In manchen Fällen führt ein stures Anwenden der Regeln halt zu Ergebnissen, die als atmosphärisch unpassend empfunden werden können. Ich verfolge die Diskussion aber ich verstehe sie nicht. Ich seh hier überhaupt keinen Bruch mit einer stimmigen Spielwelt. Eher im Gegenteil - ich sehe die Regeln, so wie sie geschrieben sind, als sehr stimmungsvoll an. Wenn ein KiDoka Waffen in Reihe untersucht um eine magische Waffe zu finden, dann ist das in etwa genau so stimmig wie diverse andere übertriebene Aktionen. I Warum ist das unstimmig Ich stell mir das grad cool vor. Ein KiDoKa z.B. der weißen oder gelben Schule sucht nach einer Waffe, mit der er seine Kunst anwenden kann. Nach und nach geht er die dargebotenen Waffen durch und stellt fest, dass die alle durch die Macht des Chaos verunreinigt sind und deshalb für seine Kunst ungeeignet. Dir ist klar, dass du mein Beispiel auf den Kopf gestellt hast? Es geht nicht um den Fall, unter einem Haufen magischer Waffen die einzige nichtmagische zu finden, Das wäre für mich auch völlig in Ordnung (ist allerdings in meinem Midgard mit wenig Magie sowieso kein realistischer Fall). Es geht um den Fall, in einem Haufen normaler Waffen die einzige magische zu finden. Du sagt gerade, dass die Regel in Ordnung ist, wenn man eine nichtmagische Waffe in einem Haufen magischer Waffen finden möchte, Du die Regel aber nicht in Ordnung findest, wenn man eine magische Waffe in einem Haufen nichtmagischer Waffen finden möchte? Genau. Wobei der Haufen magischer Waffen in meinem Midgard sowieso ein eher theoretisches Konstrukt ist. Ich merks mal wieder: Unsere Stile sind meilenweit voneinander entfernt. Ich käme nie auf die Idee meine Spieler durch willkülich, je nach Anwendungswusch, geänderte Regeln steuern zu wollen. Da sehe ich jetzt noch keinen Unterschied zwischen uns.
  22. Thema von Elme wurde von Stephan beantwortet in KanThaiPan
    Du trägst gerade ein bißchen Eulen nach Athen. Tuor ist Jurist. Ich weiß. Deshalb wundert es mich umso mehr, dass er so auf der wörtlichen Auslegung der Regeln beharrt.
  23. Ich habe nichts dagegen, wenn der KiDoKa die aus seiner Sicht am besten geeignete Waffe (also die unmagische) findet. Ich habe nur etwas dagegen, dass er die aus seiner Sicht am schlechtesten geeignete Waffe (also die magische) findet.
  24. Es gibt gerade eine Diskussion, wo sich das Problem zeigt. Wobei hier wohl der von mir schon einmal benutzte Begriff der 'Stimmigkeit' der Spielwelt besser passt als der der Logik. In manchen Fällen führt ein stures Anwenden der Regeln halt zu Ergebnissen, die als atmosphärisch unpassend empfunden werden können. Ich verfolge die Diskussion aber ich verstehe sie nicht. Ich seh hier überhaupt keinen Bruch mit einer stimmigen Spielwelt. Eher im Gegenteil - ich sehe die Regeln, so wie sie geschrieben sind, als sehr stimmungsvoll an. Wenn ein KiDoka Waffen in Reihe untersucht um eine magische Waffe zu finden, dann ist das in etwa genau so stimmig wie diverse andere übertriebene Aktionen. I Warum ist das unstimmig Ich stell mir das grad cool vor. Ein KiDoKa z.B. der weißen oder gelben Schule sucht nach einer Waffe, mit der er seine Kunst anwenden kann. Nach und nach geht er die dargebotenen Waffen durch und stellt fest, dass die alle durch die Macht des Chaos verunreinigt sind und deshalb für seine Kunst ungeeignet. Dir ist klar, dass du mein Beispiel auf den Kopf gestellt hast? Es geht nicht um den Fall, unter einem Haufen magischer Waffen die einzige nichtmagische zu finden, Das wäre für mich auch völlig in Ordnung (ist allerdings in meinem Midgard mit wenig Magie sowieso kein realistischer Fall). Es geht um den Fall, in einem Haufen normaler Waffen die einzige magische zu finden. Du sagt gerade, dass die Regel in Ordnung ist, wenn man eine nichtmagische Waffe in einem Haufen magischer Waffen finden möchte, Du die Regel aber nicht in Ordnung findest, wenn man eine magische Waffe in einem Haufen nichtmagischer Waffen finden möchte? Genau. Wobei der Haufen magischer Waffen in meinem Midgard sowieso ein eher theoretisches Konstrukt ist.
  25. Es gibt gerade eine Diskussion, wo sich das Problem zeigt. Wobei hier wohl der von mir schon einmal benutzte Begriff der 'Stimmigkeit' der Spielwelt besser passt als der der Logik. In manchen Fällen führt ein stures Anwenden der Regeln halt zu Ergebnissen, die als atmosphärisch unpassend empfunden werden können. Ich verfolge die Diskussion aber ich verstehe sie nicht. Ich seh hier überhaupt keinen Bruch mit einer stimmigen Spielwelt. Eher im Gegenteil - ich sehe die Regeln, so wie sie geschrieben sind, als sehr stimmungsvoll an. Wenn ein KiDoka Waffen in Reihe untersucht um eine magische Waffe zu finden, dann ist das in etwa genau so stimmig wie diverse andere übertriebene Aktionen. I Warum ist das unstimmig Ich stell mir das grad cool vor. Ein KiDoKa z.B. der weißen oder gelben Schule sucht nach einer Waffe, mit der er seine Kunst anwenden kann. Nach und nach geht er die dargebotenen Waffen durch und stellt fest, dass die alle durch die Macht des Chaos verunreinigt sind und deshalb für seine Kunst ungeeignet. Dir ist klar, dass du mein Beispiel auf den Kopf gestellt hast? Es geht nicht um den Fall, unter einem Haufen magischer Waffen die einzige nichtmagische zu finden, Das wäre für mich auch völlig in Ordnung (ist allerdings in meinem Midgard mit wenig Magie sowieso kein realistischer Fall). Es geht um den Fall, in einem Haufen normaler Waffen die einzige magische zu finden.

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