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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Oha, ja, demnächst gibt es eine neue Version. Und ich habe die Rückmeldung erhalten, dass ich wenig benutzerfreundlich schreibe. Frag also gerne und ausführlich nach. Oder ich mache mal eine Einführungsrunde über Discord oder so.
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Hihi, nach so einer Vorlage kann ich nicht anders: Altgard auch. (Das war es dann aber auch von mir.)
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Wechsel zu Altgard. Ehrlich. Auch wenn es wie Eigenlob klingen sollte, aber das gesamte System ist ganz bewusst so aufgebaut, dass man sich bei der Erschaffung nicht auf einen Abenteurertyp festlegen muss, Zauberer noch nicht einmal Zaubersprüche oder gar das Zaubern selbst lernen müssen (wie gesagt, keinerlei Festlegung), das Lernen der ersten Zauberei eine rein rollenspielerische Entscheidung ist, der auf niedrigen Graden keinerlei regeltechnischen Hürden entgegenstehen, alle Fertigkeiten problemlos zurückgelernt werden können, da verlernte EP und resultierender Erfahrungsschatz konsequent getrennt sind und daher eine Figur immer rückabwickelbar ist und bleibt (gut, dieser letzte Punkt sollte eigentlich gar kein Feature sein, sondern resultierte lediglich aus der holprigen Regelentwicklung, in deren Verlauf gespielte Figuren immer wieder angepasst werden mussten ...), das Lernen von Fertigkeiten sehr einfach ist, da die Lernkosten im niedrigen Zahlenbereich liegen und in den Bereichen allgemeine Fertigkeiten, Waffenfertigkeiten und Zauberfertigkeiten jeweils identisch sind, es eine funktionale Excel-Datei (leider aktuell immer noch Excel) gibt, die sämtliche Berechnungen erledigt. (Ist noch nicht im Forum, kommt demnächst.) Nehmt mir den Beitrag nicht übel, aber einerseits bin ich tatsächlich ein Freund der Figurenentwicklung und hätte mit Stillstand Probleme, andererseits beheben die Altgard-Regeln einige der genannten und als negativ wahrgenommenen Aspekte. Nur die Anwendung neu gelernter Fertigkeiten unterliegt immer noch dem Abenteuer-Kontext.
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Abstimmung zum Beitrag des Jahres 2025
Hihi, angesichts der 'überwältigenden' Wahlbeteiligung wage ich es nicht, mich zu bedanken. Ich bedanke mich aber bei @Sulvahir für die ganze Mühe, die er sich mit den immer neuen Umfragen macht. Die Entwicklung von Altgard geht übrigens permanent weiter, auch wenn in letzter Zeit nichts veröffentlicht wurde. Die Dateien für die Figurenverwaltung wurden grundlegend überarbeitet und im Regelwerk wurden zahlreiche Unklarheiten und Fehler behoben.
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Midgard ohne Gradaufstiege?
Ich habe doch auch extra geschrieben, dass dieses Argument dadurch entkräftet wird, wenn die Herausforderungen auf einem Niveau liegen, das den Fähigkeiten der Spielfiguren ungefähr entspricht. Bleibt also das Herausforderungsniveau ungefähr gleich, brauchen die Figuren nicht zu steigen. Was ich nicht geschrieben habe: dass die Kaufabenteuer bzw. Kampagnen dem nicht entsprechen und also entweder angepasst werden müssten oder man gleich eigene Kampagnen spielt.
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Midgard ohne Gradaufstiege?
Mit MIDGARD könnte ich es mir tatsächlich nur schlecht vorstellen, da es ein System ist, das eine spielrelevante Ressource (AP) mit dem Gradaufstieg zur Verfügung stellt. Spielfiguren wären also nicht nur in der Auswahl der Fertigkeiten, sondern auch in ihrer Anwendungshäufigkeit festgelegt. Das würde ohne Enttäuschungen wohl nur dann funkionieren, wenn auch die Abenteuer in einem Anforderungsbereich liegen, der der Figurenkompetenz zumindest ähnlich ist. Ich persönlich finde es spannend, wenn sich meine Spielfiguren entwickeln können (kurzer Werbeblock: so spannend, dass mein Altgard genau diese Figurenentwicklung weitgehend ohne Einschränkung ermöglicht), sodass mir wahrscheinlich in einer längeren Kampagne etwas fehlen würde. Aber für kürzere Abschnitte - durchaus länger als nur ein Abenteuer - könnte ich mich darauf einlassen, denke ich.
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"Macht über Unbelebtes" und Berührungszauber
Ja. Mit dem Ende von Midgard 5 endete natürlich auch meine Tätigkeit. Auch die ehemalige Mailadresse der Regelfragen ist nicht mehr aktiv.
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7töter - Ein neues Spiel vom DDD-Verlag
Ich muss sagen, eine Düsterheit wäre mir neu. Natürlich kann man den Begriff unterschiedlich inhaltlich definieren, aber ich habe die Übersetzung von Claudia Ott mit sehr großem Vergnügen gelesen und finde sie insgesamt überhaupt nicht düster. Nachtrag: düster: dunkel, bedrohlich, negativ oder schwermütig.
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Okay, wir bewerten "schlechter" und "falsch" sehr unterschiedlich. Wenn ich in meinem Job jede Schülymeldung als "falsch" bewerten würde, die schlechter als die von vergleichbaren Fachpersonen wäre, dann wären die oberen Klassenstufen recht menschenleer ...
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Ich vermute, wir reden von zwei unterschiedlichen Zielgruppen der Werbung. Ich bezog mich, ohne das explizit zu benennen, auf die 'Massenwerbung', also das, was beispielsweise während des Superbowls gelaufen ist. Also ein Publikum, das sehr wahrscheinlich so gut wie keinerlei Ahnung hat, wie KI funktioniert. Ich vermute, du meinst Werbung für Fachleute, die sich aus beruflichen Gründen besser mit der Thematik auskennen sollten.
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Öhm, ich meine, ich will jetzt nicht kleinlich sein, aber die obige Grafik sagt nicht aus, dass die KI 20 % Fehler produziert habe. GDPval vergleicht Lösungsvorschläge in den Kategorien "besser, gleich gut" oder "schlechter". Und "schlechter" muss nicht 'falsch' heißen.
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Ansonsten stimme ich aber zu: Es ist ein Werkzeug, das man beherrschen sollte und über dessen Vor-, aber auch Nachteile man sich sehr bewusst sein sollte.
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Oha. Das ist eine Werbegrafik von OpenAI. Liest man die Erklärung, findet man, dass die Bedingungen für 5.2 und 5.4 zugunsten von 5.4 geändert wurden (verstärktes Reasoning). Schon daraus ergibt sich, dass die Zahlenwerte nicht vergleichbar sind. Darüber hinaus fehlt völlig die Erklärung, um welche Berufsbereiche es sich handeln soll. Ja, auf der Webseite werden Andeutungen gemacht, aber wenn man die Kommentare auf openreview zu gdpval liest, haben sich die Ersteller des Benchmarks schon sehr deutlich Bereiche ausgesucht, in denen die Modelle glänzen können ( https://openreview.net/forum?id=hcuEdq6eKD ).
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Noch ein Nachtrag: Ich persönlich habe inzwischen die Befürchtung entwickelt, dass die Vagheit der KI 'unseren' Umgang mit Tatsachen und Fakten beeinflusst, da uns alltäglich vorgeführt wird, dass es auf diese ja gar nicht so sehr ankomme, solange nur die Gesamtheit ansatzweise stimmt und es gut klingt. Das halte ich aus mehreren Gründen für extrem gefährlich, gerade wenn man bedenkt, dass selbst hochrangige Wissenschaftlys in ihren Forschungen aus Bequemlichkeit oder Geldgier oder -not Abkürzungen nehmen. Wenn aber schon diese Personen anfällig für unzulässige Vereinfachungen sind, wie sollen dann 'normale' Leute motiviert werden, die bequem erreichbaren Informationen aufwändig zu hinterfragen?
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Ich denke, dieser Vergleich ist unpassend. Denn das, was du oben zitierst, ist die letztlich technische Seite. Etwas anderes aber ist es, wie die Anbieter ihr Produkt bewerben. So entsteht schon der Eindruck, das Werkzeug sei ein universal anpassbares Multifunktionstool, das 'alles' könne. Dein Beispiel müsste so umformuliert werden, dass du mit einem Werkzeug, das wie ein Hammer aussieht, einen Nagel in die Wand schlagen möchtest, sich das Werkzeug aber beim Auftreffen auf den Nagel recht willkürlich in etwas anderes verwandelt - und zwar, ohne das vorher auch nur irgendwie anzukündigen. Meine Erfahrungen mit der KI sind ernüchternd. Ich habe bei mittelkomplexen Anfragen in Sachbereichen, in denen ich mich auskenne, noch buchstäblich niemals eine Antwort erhalten, die vollständig korrekt ist. Als Informationssammler und -vermittler ist das Ding in diesen Anforderungsbereichen wertlos, weil alles überprüft werden muss. Insbesondere Quellenangaben waren informationell willkürlich in dem Sinne, dass zwar eine Quelle angegeben wurde, diese aber bei Überprüfung einen ganz anderen thematischen Schwerpunkt oder Kontext hatte also das von mir Angefragte. Lediglich einige Schlagwörter stimmten überein, aber wurden von der KI nicht auf angemessenen Kontext überpürft. Anders kann es bei deutlich stärker umgrenzten Aufgaben aussehen oder bei solchen, für die Informationen 'maschinenverständlicher' aufbereitet sind. Dort sind meiner Erfahrungen besser, aber für mich immer noch nicht so gut, dass es rundum auch nur befriedigend wäre.