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Prados Karwan

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  1. Ja, man kann neue Wörter bilden und Jugendliche tun das - und können dann normalerweise sehr schnell auch wieder ins standardsprachliche Register wechseln. Im Falle von "Gunst" liegt die Sache anders, denn "Gunst" ist ein sehr altes Wort, das im Mittelhochdeutschen einen Plural hatte, der im Neuhochdeutschen wegfiel. Ob es nun eine sinnvolle Idee ist, im Rahmen eines Regelwerks eine Wiederbelebung zu forcieren, mag jeder selbst entscheiden.
  2. Klar, aber man begibt sich damit auf ungrammatisches Terrain. Entweder wählt man ein anderes Wort oder man verwendet Formulierungen, in denen der Singular erhalten bleibt, aber semantisch multipliziert wird. Beispiele wären "wählt zweimal eine Gunst" oder "dreifache Gunst".
  3. Es gibt außer dem Dativ in der feststehenden Wendung keinen Plural für "Gunst", insofern kann kein anderer Kasus gebildet werden.
  4. Die Begründung dürfte in der Wahrscheinlichkeit liegen, mit der ein solcher Angriff erfolgreich sein soll. Diese muss so niedrig sein, dass es sich erst ab hohen Erfolgswerten lohnt, den Hieb einzusetzen. "Lohnen" heißt in diesem Fall, dass die Wahrscheinlichkeit auf etwas über 5 % steigt, sodass es sinnvoller wird, den gezielten Hieb einzusetzen, als auf die gewürfelte 20 zu hoffen.
  5. Fairyerweise muss man allerdings anmerken, dass die Abenteueridee nicht mit den Beschreibungen aus dem Bestiarium übereinstimmt. Die beschriebenen Wesen haben andere Eigenschaften als hier verwendet. Das soll keinesfalls eine Abwertung der Abenteueridee sein, sondern lediglich verdeutlichen, dass das zitierte Argument nicht stichhaltig ist: Eine auf fehlerhafter Regelauslegung basierte Regelung kann nicht für ein valides Argument gegen eine Regel verwendet werden. Ich würde Läufers Beispiel anders angehen, um regelkonform zu bleiben (und packe das nun auch in einen Spoiler): Regelkonforme Veränderung der Abenteueridee
  6. Canva ist keine KI-Firma. Die Aussage ist, mit Verlaub, Unsinn. Canva bietet an, dass man zusätzlich ein Abo für die Affinity-Suite abschließt, um auf KI-Funktionen zuzugreifen, mit denen der Workflow auf welche Weise auch immer verbessert werden könne. Das ist kein Zwang, die Programme funktionieren auch so.
  7. Es bedeutet meines Erachtens, dass die Beschreibung nicht zum Ausschlusskriterium werden sollte. Die gesamte Diskussion rund um die Ausdehnung und das Hineinpassen wäre legitim, wenn der Wirkungsbereich räumlich wäre, denn dann wäre die Ausdehnung ein Ausschlusskriterium für große Wesen. Was nicht passt, kann nicht verzaubert werden. Hier haben wir allerdings das Wesen als Wirkungsbereich und dann erst die Beschreibung, wie sich das Ganze von außen darstellt. Gleichzeitig gibt es aber eindeutige Hinweise, dass die Kugel nicht einfach nur flimmerndes Licht ist, sondern auch noch besondere Eigenschaften hat, die weiter beschrieben, aber nicht erklärt werden (Aussehen; Abgeschlossenheit; Fähigkeit zum Rausdrängen Unbeteiligter; offensichtlich Bewegungsunfähigkeit (es werden nur die geistigen Kräfte gemessen)); kurz, die Kugel hat eindeutig magische Eigenschaften, die weit über "durch Lichtvorhang abgeschotteter Raum" hinausgehen. Daher halte ich es für sinnvoll, den 'harten Regelkern' - den Datensatz - anzuwenden und die 'Fluffbeschreibung' anzupassen.
  8. Ich bin ebenfalls etwas irritiert, der Wirkungsbereich des Zaubers ist ausdrücklich 1 Wesen, also keine definierte räumliche Angabe. Diese erscheint erst als zusätzlicher beschreibender Text. Weiterhin, darauf wurde ja auch wiederholt hingewiesen, gibt es keine Angabe zu Immunitäten. Insofern ist mein Fazit eindeutig: Der Spruch soll auch gegen größere Wesen wirken, die normalerweise nicht in den beschriebenen Bereich wirken. Es ist außerdem eine Wundertat, die Gottheit sollte sich also darum kümmern, wie die Kugel insgesamt aussieht. (Noch eine persönliche Anmerkung: Ich halte die Angaben zur Kugel vor allem relevant für die räumlichen Verhältnisse während des Kampfes und zur Überlegung, was die Kugel alles blockiert.)
  9. In der Anfangsphase von M6 war mir recht schnell klar, dass ich ein 'klassenloses' System haben wollte. In Altgard habe ich es dann differenzierter umgesetzt, meine Spieler mögen es sehr, weil sie nun im Bereich der allgemeinen Fertigkeiten ohne Klassennachteile auf Herausforderungen der Spielwelt reagieren und entsprechend lernen können. Von Gleichmacherei ist noch überhaupt nichts zu spüren, eher im Gegenteil.
  10. Ich mache nun etwas, das ich noch niemals vorher getan habe: Ich antworte auf eine Regelfrage, ohne die Regeln zu kennen. Ich antworte allerdings nicht auf Regelgrundlage, sondern auf Ebene der Kommunikationstheorie und hoffe, dass es nützlich ist. Meiner Meinung nach lassen sich die genannten Aussagen in die (wahrscheinlich) vom Regelwerk genannten Bereiche einordnen: Verstärkung: demoralisieren einmaliges Angebot zum Überleben: je nach aktueller Situation entweder einschüchtern, demoralisieren oder, bei völliger Unterlegenheit, verwirren gesuchter Kerl ist weg: ablenken bzw. verwirren 10 SS: ablenken Volksfront: verwirren Falls ich mit meinem Beitrag völlig abseits vom Thema gelandet sein sollte, blende ihn bitte aus.
  11. Das steht zumindest so in der Spruchbeschreibung, ja. Als Spielleiter würde ich es auch nicht im Rahmen einer Hausregel zulassen, da es eine außergewöhnlich starke Wirkung hätte. Spruch intensivieren kostet 6 AP und würde den PW:ABW um +10 verändert. Rechnerisch lohnte es sich also erst, ihn ab 10 AP für Geistesschild einzusetzen (ABW 20 für 5 AP, ABW 10 für 10 AP; die Veränderung um 10 kostet also 5 und damit weniger als 6 AP). Dann würde er aber die ABW effektiv auf 1 senken, du würdest also für 6 AP den Vorteil erzielen, der dich bei normaler Regelung 100 AP kosten würde.
  12. Nicht der ABW wird verändert, sondern der PW:ABW. Dann passt es auch wieder mit der Rechnerei.
  13. Da Zauberschild bzw. Umkehrschild mit einem Zauberduell und nicht mit ABW arbeiten, ist diese Kombination sinnlos. Und noch als Nachtrag: Auch zeigt die Beschreibung von Spruch intensivieren eindeutig, dass der Zauber nicht in dem vorgeschlagenen Sinn verwendet werden kann.
  14. Thema von Wyndor wurde von Prados Karwan beantwortet in Elektronik
    Großartig! Ich danke dir, ich habe gerade einige Prompts ausprobiert - es ist eine wahre Freude!
  15. Ich habe den Eindruck, du missverstehst seinen Beitrag. Die wichtigste Aussage, die ich (nach sehr langer Lernphase zu Beginn meiner Rollenspielzeit) ausdrücklich teile: Abzüge wegen aus SL-Sicht subjektiv vorhandener Mängel beim Ausspielen seien inakzeptabel, Zuschläge für ebenso subjektiv empfundenes 'schönes' Ausspielen seien hingegen völlig in Ordnung. Auf Regelebene heißt das nichts anderes, als dass die Werte einer Spielfigur die minimale Basis vor und nach einem Ausspielen sein sollen und eine Veränderung dieser Werte ausschließlich ins Positive gehen soll. Der gelernte Wert ist das Minimum auch nach einem subjektiv misslungenen oder grottenschlechten Ausspielen. (Situationsbedingte Abzüge aus der konkreten Abenteuersituation heraus sind davon natürlich nicht betroffen.)

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