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Was hört ihr gerade?
- Heimstein und ihn überschreitende Wesen
Nein, dann ist der Vertraute lediglich ein außergewöhnliches Haustier, mit allen Konsequenzen... Dann schlägt der Heimstein an und der Silberfaden reißt. Weiter bei a) Keine Chance, in beiden Fällen mutiert wahrscheinlich der mutige Vertraute zu einem verschreckten Tierchen. Der Hexer sollte sein Tier durch diese Barriere begleiten, ohne Zauber. Weiter bei a) Wenn zwischen Hexer und Vertrautem ein Heim- oder Weihestein steht, können die beiden durch keinen Silberfaden verbunden sein. Sobald einer von beiden diese magische Barriere passiert, reißt die Verbindung ab. Durch Heim- und Weihesteine kommt kein aktiver Zauber durch. Sorry.- Doppelcharakterklasse - basierend auf Glücksritterin.
Danke, dass ihr geschrieben hattet, was ich vergessen hatte: Nothuns ist ja nicht nur ein valianischer Gott, sondern auch ein lidralischer. Er hat das Schwert seines Bruders Laran im Meer versenkt, das muss man erst mal dem valianischen Kriegsgott antun. Er ist Gott der See, sein Sinnbild ist ein springender Fisch, soweit ich weiß. Auch die Halbwelt, die Unterwelt sieht ihn als Patrone an. Für mich gibt es kein Problem für einen Glücksritter aus diesem Kulturkreis, bei erwiesener Eignung die Klasse zu wechseln. Gut, vielleicht ist Grad 5 eventuell ein wenig zu kurz gegriffen, denn viele Fertigkeiten des Gl fallen danach aus und sind bzw. nach dem Wechsel gelinde gesagt überteuert. Es dürfen ja auch nicht die halbierten EP für die Doppelklasse vergessen werden, oder liege ich falsch? Ich als Spieler würde mich im Nachhinein über den überhasteten Wechsel ärgern. Aber so nach Erreichen von Grad 7 oder 8, warum nicht? Beidhändigen Kampf etwa hochlernen, vielleicht WaloKa und die ganzen sozialen Fertigkeiten. Erzählen, Schauspielern, Menschenkenntnis, Singen, Tanzen, Musizieren, Verführen... Und die körperlichen Fertigkeiten: Akrobatik, Balancieren, Reiten, Klettern, Schwimmen, Tauchen, Kampf zu Pferd, Seilkunst und vieles mehr. Solche Sachen. Auf Grad 5 ist das alles noch eher mager ausgeprägt, finde ich. Aber von der Idee her finde es durchaus stimmig, als lidralischer Glücksritter irgendwann zum Nothunsglauben zu wechseln. Passt für mich.- Gerüchte, Hörensagen & Spekulationen: M5
Naja, darüber will ich mir kein Uteil anmaßen. Mach das mal irgendjemand in Heimarbeit und Teilzeit.- Feldfrüchte, was gibt es wo?
Eichhörnchen, Otter, Marder, Biber. Auf den Punkt gebracht wurde einfach alles geschlachtet, gebraten und gegessen, was nicht schnell genug die Flucht ergreifen konnte. Feldhase zum Beispiel: Zu schlau, zu schnell. Immer und stets war Meister Lampe einen Schritt voraus, erst das Gewehr und die Autobahn setzten ihn auf die rote Liste, nachdem sein Lebensraum von Mähdreschern und Monokulturen zerstört worden war.- Feldfrüchte, was gibt es wo?
Nachtrag zum Fleisch: Iltis, Marder, Igel. Hat sich schon mal jemand gefragt, wofür Hunderassen wie Dachshunde, Bracken, Harzer Füchse oder kleine Terrier gezüchtet wurden, von der Ratten- und Fuchstötung im Haus- und Hofschutz mal abgesehen? Gut, wir spielen Fantasy, klar. Dennoch sollten wir dabei nicht vergessen, dass arme Leute trotz Geldarmut auch essen wollten, ohne ihre finanziellen Mittel für Einkäufe zu opfern... Die Ärmsten der Armen brieten sich auch mal Ratten, warum nicht? Erst zu Ende des 19. Jahrhunderts erfuhr der Hummer einen Aufschwung als sogenannte Delikatesse. Die Fischer im amerikanischen Maine mussten bis dahin nur ihn fressen und ihren kümmerlichen Fischfang für wenig Geld verkaufen. Als dann die Society auch dieses Schalentier entdeckte, blieb ihnen kaum noch etwas zum Leben. Tausende wanderten in die aufkommende Industrie ab.- Bitte um Hintergrundwissen zu Imperien
Puh, nicht gut, aber besser. Jeder, der nachliest, sollte verstehen was du meinst.- Bitte um Hintergrundwissen zu Imperien
Ah, siehst du? Schon gehts los...- Bitte um Hintergrundwissen zu Imperien
WaaaH, bittebitte nenn deine Invasion niemals mehr "Cruach", dieser Name ist vergeben!! Du wirst immer und ständig Mißverständnisse heraufbeschwören, wenn du deine Invasion weiter "Cruach" nennst. Jeder wird dir ständig und immer das dunkle, finstere, zerstörerische Druidentum als Motiv unterstellen, niemand wird sich je mit deiner wirklichen Intension auseinandersetzen!- Bitte um Hintergrundwissen zu Imperien
Ich denke, es gibt bessere Midgardreligionstheoretiker wie mich. Insgesamt aber sollte mein Modell in die Regeln passen. Zumindest ist es spielbar, was mir reicht. Deine Frage jedoch zielt auf eine grundsätzliche Beeinflussung Midgards hin. Für eine dahingerittene Antwort darauf bin ich mir zwar gut genug und glaube auch, sie könnte uns beiden für ein fröhliches Heimspiel ausreichen. Doch regelsicher genug dafür bin ich ganz sicher nicht.- Bitte um Hintergrundwissen zu Imperien
Zwietracht und Misstrauen gehören ebenfalls zum Glaubenskonzept Midgards. Es nennt sich "finster" und stammt genau wie deine Idee aus einer anderen Welt "Noch eine Frage": Schwierig. Sehr schwierig. Das ist wieder dieser Mischung aus Religion und Esoterikscheiße. Sa ist so eine Art Götteressen und fährt quasi mit der esoterischen U-Bahn zum Angebeten. Je mehr Leute umso intensiver beten, umso schneller fährt nicht nur die U-Bahn zum Esstisch der Gottheit, umso mehr hat sie auch geladen. Wenn niemand mehr betet, fährt die Bahn trotzdem noch eine Zeitlang. Zwar verspätet, aber sie fährt, denn hier und da erinnert sich ja noch jemand. Sie bringt aber kein Essen, kein Sa mehr. Meine Lesart.- Bitte um Hintergrundwissen zu Imperien
Ok, es gibt ein Konzept. Götter tauchen nicht einfach auf, sondern sie entstehen durch den intensiven Glauben ihrer Gemeinde. Erst Glaube, dann Gott. Nicht andersrum. Die Energie, die von der Gemeinde dafür verströmt werden muss, heißt "Sa". Frag nicht, ist so, heißt so. Von Sa leben alle Götter, egal welcher Richtung. Ohne Hingebung kein Sa auf dem Teller, also verhungert der Gott. Soweit klar?- Bitte um Hintergrundwissen zu Imperien
Strike, diese Geschichte wäre mehr als lahm. Antwort: Die Grenzen göttlicher Macht auf Midgard wird von Anzahl und Inbrunst der Gemeinde bestimmt. Hört sich voll bescheuert an, ist aber so.- Bitte um Hintergrundwissen zu Imperien
Sehr schön. "Moin Nome öst Höttlerr, dör Föhrer! Gömainsam wörrden wörr die Wölt önterjochen!" Ich glaube, wir hätten auf der Arbeit viel Spaß miteinander. Wer außer meinem Lieblingskollegen nennt die Küche schon den Maschinenraum? Das schreibe ich nur, damit du weißt, dass Satire bei mir gut ankommt. Außerdem hast du schneller geantwortet, als ich es konnte. ähm... Zweimal schneller... Mi serve un poco di più tempo, sono fatto... So geht das nicht. Wenn du schneller tippst, als ich denken kann, kriege ich meine Antwort niemals zusammen...- Bitte um Hintergrundwissen zu Imperien
Nun ja, aus dem Ärmel geschüttelt, so spontan: Meine Spieler haben einen weißen Kater kennengelernt, und sie sind nicht dumm. Nachdem sie eins und eins zusammengezählt haben, wurde ihnen klar, dass er ein göttlicher Bote der valianisch/lidralischen Totengöttin Culsu ist. Dieser dicke, weiße Kater warf vor ihren Augen ein zwölfjähriges Mädchen fünf entlaufenen und ausgehungerten Gargylen zum Kampf hin. Im Rahmen dieser Initiation zu einer weißen Hexe erhielt das Mädchen ihre heilige Waffe, ein weißes Kurzschwert. Es wurde ihm von einer Statue der Totengöttin Culsu selbst überreicht. Und genauso sorgte Culsu selbst dafür, dass dieses halbwüchsige von fremdländischen Abenteurern beschützt wurde, ohne dass deswegen rechtschaffene Lidralier ihr Leben riskieren mussten. Möchtest du wissen, wozu die geballte Macht der Götter Midgards imstande sein kann, wenn nicht nur ihre Boten auftreten, sondern sie selbst?- Bitte um Hintergrundwissen zu Imperien
Hallo Jürgen, du beantwortest doch schon alle deine Fragen selbst. Mach dich doch nicht selber verrückt, komm mal runter. Die hochgradigen Figuren deiner Gruppe sollten dich nicht über die Maßen aufregen. Schließlich geht es dir nicht um Werte, sondern um eine coole Story. Deine Story für deine Spieler. Du bist auf der Suche nach angemessenen Gegnern für deine Gruppe? Die werden dir bestimmt von den Forumskollegen zusammengehauen oder du findest sie im CMS. Die Idee einer Hintergrundgeschichte schwebt dir doch sowieso schon selber vor, der Rest ergibt sich einfach von selbst. Hast du denn einen ernsthaften Endgegner? Bestimmt hast du von ihm zumindest eine vage Vorstellung? Männlich, weiblich, Aussehen, Herkunft, Fertigkeiten, Ziele, was schwebt dir denn so vor? Drösel doch mal von hinten her auf: 1: Wer ist der Endgegner und was will er erreichen? 2: Wie und warum gerät er mit der Gruppe aneinander?- Lustige Begebenheiten 2
Ihr Lieben, es steht mir zwar nicht zu, aber ich möchte in diesem Strang lustige Begebenheiten lesen. Nicht die Aufbereitung eurer letzten Spiele. Sorry, eure Beiträge finde ich weder lustig noch verständlich. Bitte bleibt beim Thema, so langsam bin ich leicht genervt. Ihr fangt an zu faseln und zu schwafeln, und das gehört nicht hierher. Nix für ungut.- Gerüchte, Hörensagen & Spekulationen: M5
Och, jetzt mal unabhängig vom Strangthema: Wenn du Beine machen kannst, ich als Kellner würde gerne ein Paar Ersatzbeine nehmen, zumindest zwei Ersatzfüße. Und einen dritten Arm, dafür würde mein Chef mich noch mehr lieben. Und wenn du schon dabei bist, hätte ich auch gerne eine neue Nase und ein neues rechtes Ohr. Der Rest von mir ist zwar genauso gebraucht, hält aber noch eine Weile. Danke im Voraus, mein Lieber!- Feldfrüchte, was gibt es wo?
Bestes Beispiel: echter rheinischer Sauerbraten, nur wo ist auf Midgard das Rheinland? *g* Der fällt leider weg, weil der Zuckergehalt der Rüben noch nicht hoch genug ist, um den benötigten Sirup herzustellen. Das ist richtig. Allerdings kann jedes hartes Fleisch in Essigmarinade mürbe gemacht und im Garprozess mit Honig und Gewürzen geschmacklich endgültig ermordet werden. Dann schmeckt garantiert niemand mehr heraus, welches Tier wie alt geschlachtet und wie lang überlagert auf den Teller gekommen ist.- Feldfrüchte, was gibt es wo?
PS zum Huhn: Der allergrößte Pluspunkt bei der Legehenne ist ja die saisonale Unabhängigkeit. Hühner legen ständig Eier wie Maschinen. Tauben als Gegenbeispiel legen nur einmal im Jahr, so etwa Ende Februar, Anfang März.- Feldfrüchte, was gibt es wo?
@ Octavius: Das Rheinland ist überall, wo es vergorene Säure gibt, also Essig. Marinieren dient dazu, das Fleisch mürbe und damit zart zu machen, dazu braucht es Säure. Wenn also Wein verfügbar ist, gibt es auch Essig. Die zweite Möglichkeit ist auch hier, wie beim Rind, ein Zerkochen bis auf die Faser und ein völliges Überwürzen. Die dritte Möglichkeit ist, das Fleisch roh zu zerhacken und Wurst daraus zu kochen.- Feldfrüchte, was gibt es wo?
Um es abzurunden: Kürbis, Gurke. Und weil ich schon das Thema Fleisch eingebracht habe: Vielleicht sollte ich dazu anmerken, dass weder unsere heutigen Essgewohnheiten noch unsere heutigen Schlachttiere sich auf frühere Zeiten übertragen lassen. Rind: Die früheren Rinder waren nicht nur wesentlich kleiner als die heutigen. Eine Kuh kalbte und erlangte dadurch als Milchkuh einen unglaublichen Wert, gerade weil ihr Euter nach heutigen Maßstäben geradezu winzig war. Es war eben nur so groß, dass ein einziges Kalb am Leben erhalten werden konnte, mehr als 15L am Tag waren nicht drin, und das war dann schon eine sehr gute Kuh. Viele Kühe gebaren Totgeburten oder starben sogar selbst in Trächtigkeit oder Niederkunft. Deswegen war Milch so kostbar, deswegen war Kalbfleisch so teuer, deswegen landete Rindfleisch nur dann auf dem Teller, wenn eine Milchkuh an Alterschwäche verendete oder sie keine Milch mehr gab. Der Größenunterschied zwischen Kuh und Stier war immens, größer als heutzutage. Trotzdem waren Stiere früher ebenfalls wesentlich kleiner, Bullen wie heute mit 800kg und einer Risthöhe von mehr als 2m waren unvorstellbar. Um aus einem wilden Bullen einen zahmen Ochsen und damit ein gutmütiges Zugtier zu machen, muss er kastriert werden. Zu früheren Zeiten war dies schon zu Beginn ein gewagtes Unterfangen, und selbst wenn alles gut ging, ohne Narkose und mit seltsamen Werkzeugen, starben viele Tiere qualvoll an Entzündungen und Wundbrand, wodurch der größte Teil ihres Fleisches toxisch wurde. Dazu kam die mentale Abneigung, krank verendete Tiere zu essen, nicht zu Unrecht. Fazit Rind: Kalb war unerschwinglich, Milchkalb und vor allem der Bries ein wahres Königsmahl. Rindfleisch stammte vor allem von ausgedienten, abgedeckten Milchkühen und war dermaßen zäh und ledrig, dass es nicht nur bis auf die Faser gekocht werden, sondern auch völlig überwürzt werden musste, um den ranzigen Beigeschmack zu überdecken. Dennoch wurde alles vom Tier zubereitet, was nur irgendwie essbar gemacht werden konnte, denn die Leute gierten ja nach Fleisch. Oh, vergessen: Das Knochenmark! Um diesen Eiweißträger wurde sich geradezu geprügelt! Übrig blieben nur Fell, Sehnen, Hörner, Hufe und die Karkasse. Fell > Kleidung Sehnen > Bogensehnen Hörner, Hufe, Karkasse > Knochenleim als einzige Möglichkeit der Verklebung im Möbelbau Geflügel: Heute gelten ja Huhn und Pute als Küchennutte. Wir Verschwender fressen nur Brust und manchmal Beine, den Rest frieren wir ein und schicken ihn aus ganz Europa nach z.B. Kamerun, womit wir die dortige Geflügelzucht zum Erliegen gebracht haben. Früher gab es einen einzigen Hahn im Hof, deswegen mussten viele Junghähne zwangsläufig geschlachtet werden. Allerdings ist es keine neue Weisheit, dass Geflügelfleisch mehr als leicht verderblich ist und sich nur für den Frischverzehr eignet. Und dann auch nur durchgegart, also totgebraten. Für Leute ohne Zähne ist das nichts, vor allem, weil das Fleisch von alten Zuchtrassen und zugleich von freilaufenden Tieren durchaus mehr als bissfest sein kann. Ich hatte Reklamationen von Gästen für Putensteaks. Warum? Stolz wie Oskar hatte ich einen ganzen Schwung Putenbrust aus Italien eingekauft. Eine alte Rasse, mit Herkunftsnachweis aus erstklassiger, zertifizierter Öko-Haltung, freilaufend. Die verwöhnten Scheiß-Bornheim-Schnösel-Ökos-Volvofahrer befanden das Fleisch für zäh. Dabei sollte man wissen, dass Brustfleisch ein Muskel ist, wenn das Tier also artgerecht gehalten wurde und seine Brust arbeiten musste, enthält sie kaum Fett. Sie ist bissfest. Nur unser Supermarktfraß stammt von 30-Tage-Küken, die sich nie bewegen durften. Klar ist Kükenfleisch zarter, und durch den Bewegungsmangel werden alle Muskelstränge durch die Mast von Fettzellen ummantelt. Das Ergebnis ist "Fleisch", dass sich lutschen lässt. So etwas gab es zu den Zeiten, in denen wir spielen, auf keinen Fall. Das zarteste Geflügelfleisch und damit eine Delikatesse waren außer Herz und Leber (Symbolik!) die gekochten Füße und Kämme. Geflügel wurde nur für den Eigenbedarf gehalten, der Überhang wurde schnellstmöglich an die Autorität abgeliefert und als Steuer gewertet, genauso das wertvollste Produkt: Das Ei. Eier bilden eine zentrale Grundlage früherer Ernährung. Preiswert, verfügbar, einfach in der Zubereitung. Eier von Hühnern, Gänsen, Enten, Wachteln, Fasanen, Rebhühnern, Tauben, usw... Fazit Geflügel: Hühner: Ständig fielen geschlachtete Tiere an, vor allem männliche, die aber nur gebraten und nicht gekocht werden können. Ausgediente Legehennen landeten im Suppentopf und wurden gründlich ausgekocht. Vor allem wegen der Eier war Geflügel beliebt, denn warum soll man die Henne fressen, wenn sie Eier legt? Gänse sind zwar größer und fetter, aber arbeitsintensiver in der Haltung. Sie müssen täglich ausgeführt werden, benötigen eine Wasserfläche und müssen durch Stutzen der Flugfedern daran gehindert werden, sich ihren wilden Brüdern auf deren Zug anzuschließen. Dafür jedoch erfüllen sie zusätzlich eine Wachfunktion, kein unbewaffneter Einbrecher will einer aufgebrachten Schar Hausgänse in ihrem Revier gegenüberstehen. Aufgebrachte Gänse sind nicht nur laut, ihre Bisse sind auch richtig schmerzhaft. Pfauen legen zwar keine essbaren Eier und ihr Fleisch widersteht tatsächlich den besten Köchen, aber sie sind besser als jeder Wachhund: Sie sitzen auch mal auf dem Dach und halten Wache, ihr Warnschrei geht durch Mark und Bein, sie brauchen als Nahrung nur Getreide und sie sind überdies hübsch anzusehen. Deshalb spielten sie bei den üblichen Schaugerichten eine so große Rolle. Mit ihrem Federkleid konnten besser essbare Geflügelsorten verkleidet werden. Alle anderen Geflügel sind Wildtiere und müssen mühsam gejagt werden. Dafür hat nur jemand Zeit, der dafür Zeit hat... Schwein: Der Unterschied zu unserem heutigen Schwein ist mehr als frappierend. Das Hausschwein musste einen furchtbaren Niedergang, eine unfassbare Erniedriegung erleiden. Schuld daran ist seine körperliche, seelische und geistige Verwandschaft zum Menschen. Das Schwein ist heutzutage einfach nur eine arme Sau. Stallschweine in Massenzucht, auf zwei Meter aufgepumpt widersprechen jeder Vorstellung von artgerechter Haltung. Da wir aber jeden Tag ein halbes Kilo Fleisch auf dem Teller haben wollen, muss ein geduldiges Tier her, das alles mit sich machen lässt. Das Schwein ist eben wie der Mensch, und wie der Mensch frisst es alles, im schlimsten Fall auch seine Artgenossen. Das tun andere Arten eben nicht. Das frühere Hausschwein war ein Freiläufer und wurde täglich ausgeführt. Es war durchtrainiert, mager und sehr klein. Gegen eine Wildsau war es völlig unterlegen. Genau wie Geflügel ist sein Fleisch leicht verderblich, kann jedoch mit einfachen Mitteln haltbar gemacht werden. Pferd: Genau wie ausgediente Kühe landeten alte Pferde auf dem Teller, warum auch nicht? Pferdefleisch ist jedoch mehr als hart, es muss mariniert werden und eignet sich keinesfalls als Kurzgebratenes. Esel: Noch schlimmer als Pferd, vor allem weil Esel einfach nur Arbeitstiere sind und eher tot umfallen, als das sie geschlachtet werden. Doch gab es viele Esel, sie wurden vor Karren gespannt. Aus Eseln werden Würste gemacht. Nachtrag: Schaf: In erster Linie Wolle. Alte Schafe sind so gut wie ungenießbar. Milchlämmer waren sehr teuer. Schafsmilch als Nahrungsgrundlage war zwar erschwinglich, aber nicht gebräuchlich. Wichtig hingegen war Käse aus Schafsmilch. Ziege: Ein grandioser Verwerter auf kargen Böden, Ziegen und Esel fressen auch Disteln. Alles aus der Ziege riecht streng und schmeckt ... ungewöhnlich. Dafür ist Ziegenfleisch echt zart und kann aus bestimmten Teilen sogar kurzgebraten gegessen werden. Aber Geruch und vor allem Geschmack sind echt atemberaubend.- Doppelcharakterklasse - basierend auf Glücksritterin.
Ich fürchte, dein SL läuft dabei ungewollt in eine sprachliche Falle. Die Figurentypen Priester und Hexer haben nichts mit unserer alltäglichen Beurteilung von dogmatischem Glauben zu tun. Besonders der weiße Hexer schlägt die meisten Priester bezüglich der Glaubensstrenge um Längen. Gut, bei Nothuns relativiert sich das wieder, aber trotzdem. HxW haben nach meinem Verständnis sogar häufig Probleme mit der Glaubensgemeinschaft der eigenen Gottheit, eben weil sie fanatische Außenseiter sind, die von der Gottheit selbst oder einem ihrer Boten geleitet werden. Das ist selbst für strenggläubige Gemeinden zu sauertöpfig.- Artikel: Erweiterte Fertigkeitswürfe bei sozialer Interaktion - eine andere Sicht auf Rollenspiel
Das meine ich auch. Allerdings ist der Würfelwurf unser aller Maß für Erfolg oder Mißerfolg, unabhängig von der Spielerpersönlichkeit. Warum soll ein verbalversierter, offensiver und aggressiver Spieler wie ich aufgrund seiner Spielerpersönlichkeit seine Figur durchdrücken können, obwohl die Figur eher schüchtern veranlagt ist? Oder anderherum? Vergiss nicht, es ist ein Gesellschaftsspiel, dass nach Regeln verläuft. Gäbe es keine EW und WW, dann wären sich alle meine SpF noch ähnlicher, als sie es sowieso schon sind. Die Würfel zwingen uns Spieler in unsere selbstgezogenen Grenzen. Welche Mittel außer dem EW bleiben einem eher schüchternen Spieler, der einen offensiven und aggressiven Char spielen möchte? Ich hatte einen sehr zurückgezogenen Spieler, der über geforderte EW seine Figur in die erste Linie spielen musste. Andersrum muss ich als Spieler immer und stets ausgebremst werden, und das geht nur über EW. Darum spiele ich einen Gl. Jepp, und der nächste Neue ist ein total netter Typ, Kaffeetrinker und verschlossener Rumäne. Bitte fasel nicht von persönlichen Erfahrungen, auch wenn sie für dich eine gewisse Form von Allgemeingültigkeit erlangt haben. Entschuldige bitte, ich habe mich im Ton vergriffen. Ich wollte sagen: Ich freue mich für dich, deine neue Spielerin und deine Gruppe, aber dein Beispiel lässt sich nicht als allgemeingültig sehen.- Kampf gegen Unsichtbare vs. Kampf in völliger Dunkelheit
Deine Fragestellung ist für mich leicht verschroben und schwer verständlich. Egal, ob der Angreifer über andere Möglichkeiten verfügt, der Angegriffene muss immer mit seinen persönlichen Mitteln zurechtkommen. Die Sinne und Fertigkeiten des Angreifers begünstigen nur ihn selber und seinen EW, dasselbe gilt für den Abwehrenden. Wie gesagt, ich verstehe deine Frage nicht. Fragst du nach den Erschwernissen für den Angreifer oder nach denen des Verteidigers? Wenn es doch völlig dunkel ist, hat meine Figur keine Abwehr. Warum sollte ihr plötzlich ein EW:Abwehr zustehen, nur weil sie unter den Achseln riecht und der Gegner eine feine Nase hat? Bin ich zu dumm, deine Frage zu begreifen? Kann sein... - Heimstein und ihn überschreitende Wesen