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Chimela Telepithil

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Everything posted by Chimela Telepithil

  1. Sollte jemand daran Interesse haben ... sämtliche Ausgaben der Zauberzeit stehen zum Verkauf! https://www.ebay.de/itm/274139217443 Moderation: @Chimela Telepithil Wir haben extra den Sammelstrang für Ebay Angebote. Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
  2. Hallo Ihr, besitzt jemand die Midgard-Regelhefte der ersten Edition sowie den Band "Midgard Abenteuer 1" und würde diese verkaufen?
  3. PN ist an dich ergangen - der Rest gerne via e-mail. Habe dir meine Adresse mitgeschickt.
  4. Ich bin in M5 auch nicht drauf gestoßen. Die "Urversion", bei der der Magister eine Fähigkeit, die er mit dem Wert 12 beherrscht um den um 2 reduzierten Wert lehren darf, hat mir schon sehr gut gefallen - besser als die Zauberei stattdessen. Bedingung war allerdings, dass das Honorar so wie im Buch der Abenteuer beschrieben, die Goldstücke dafür berappen musste. Ein Rabatt oder Freundschaftsdienst wurde nicht gewährt, zumal derselbe für viele Fähigkeiten auch entsprechende Miet-, oder Materialkosten hatte.
  5. Ich halte den ursprünglichen Magister (aus dem Gildenbrief) ohne Zauberfähigkeiten für wesentlich gelungener. Der konnte dafür noch lehren, was einen eigenen Charme hat, wie ich finde.
  6. Ich glaube, der Zwergenband ist so teuer, weil die Zwerge daran mitverdienen wollen - und wir wissen ja alle, wie sehr sie güldene Münzen in ihrem Hort lieben. Also - unter 150€ ist das Teil (mit Ergänzungsbändchen) heute leider schon ein Schnäppchen.
  7. https://www.ebay.at/itm/273344307223?ssPageName=STRK:MESELX:IT&_trksid=p3984.m1558.l2649 Hexenzauber und Druidenkraft (Gildenbrief Sonderdruck, 1994, 114 Seiten)
  8. Du hast leider völlig Recht - ich bin so blöd und will die Originale haben und keine selbstausgedruckten Downloads oder Kopien ...
  9. Ort: 1200/11506 Spieler/innen + SL, 22 - 55 J., monatlich vom Mittagessen bis in den Abend hineinKontakt: Chimela Telepithil
  10. Das letzte Regelwerk, das meiner Sammlung noch fehlt - nebst dem dazugehörenden Abenteuer. Würde sich vielleicht jemand davon trennen wollen und mir ein ernsthaft gemeintes Angebot machen?
  11. Nach langem Suchen habe ich die Gildenbriefe ab Nummer 18 endlich komplett in meiner Sammlung. Nun geht es darum, die Ausgabe 16/17 und die "Urversionen" 1 - 15 zu finden. Will sich jemand davon trennen und mir ein nettes Angebot machen? Ich würde mich wirklich sehr freuen!
  12. Zur Vervollständigung meiner Sammlung fehlen mir nicht mehr all zu viele Teile und ich würde mich freuen, könnte mir der/die Eine oder Andere von Euch helfen, das Bücherregal des Sammlers zu füllen. Mir fehlen noch: Gildenbriefe 1 – 17 Gildenbrief 37 Regelbuch „Midgard 1“ (M1) Regelbuch „Midgard 2“ (M1) Abenteuerband „Midgard Abenteuer 1“ (1983) mit den Abenteuern „Das Hügelgrab bei Caetharlach“ von Elsa Franke und „Unter dem Nebelgebirge“ von Jürgen E. Franke Spielewelt Abenteuer „Hexenblut“ Dafür habe ich zu bieten: M1 Midgard Abenteuer Nummer 3 - „Die Krone der Drachen“ – 2. Auflage 1987 Spielleiterbehelf „Jenseits der Hügel“ (1988) Städtebuch 1 „Teerjacken und Landratten“ (1988) Zauberzeit Nr. 25 (1990) Zauberzeit Nr. 26 (1990) Fantasy Welt Nr. 27 (1990) Zauberzeit Nr. 27 (1991) Fantasy Welt Nr. 40 (1994) Fantasy Welt Nr. 41 (1994) Gildenbrief 32 (9/94) Fantasy Welt Nr. 42 (1995) Gildenbrief 35 (7/95) Midgard Abenteuer „Ein Geist in Nöten“ (1996) Midgard Abenteuer „Unter dem Sturmdrachen“ (1998) Natürlich muss es nicht zwangsweise ein Tausch sein - ich bezahle auch gerne gutes Geld für mein langjähriges Hobby.
  13. Die Gildenbriefe und der Preis gehen für mich in Ordnung. Die gesuchten Regelbändchen sind aus dem Jahr 1981.
  14. Lieber "Unicum", ich kann deinen Unmut durchaus verstehen und wollte Dir persönlich nicht zu nahe treten. Solltest Du Dich persönlich beleidigt gefühlt haben, so tut mir dies leid. Das war ursprünglich nicht meine Absicht gewesen. Ich bin mir dessen bewusst, dass meine Ausdrucksweise oft nicht sehr diplomatisch ist - das Verbrämen von Inhalten empfinde ich oft als Zeitverschwendung.. Zu Deiner Frage: "Ist es eigentlich wirklich SO schwer,... manchmal einfach nichts zu schreiben wenn einem etwas nicht gefällt?" Ich war bisher immer davon ausgegangen, dass jemand, der in einem Forum postet, zur Abgabe von Kritik einlädt (hier zählt für mich persönlich die Sache mehr als der Ton - dies erhebt natürlich keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit) und nicht bloß postet, um seine Ausarbeitungen unkommentiert stehen lassen zu wollen (von eventuellen "Likes" abgesehen). Zu Deiner Gesellschaftskritik vielleicht passend: Mein Zeitgeschichte-Professor an der Uni Wien hat immer die (altbekannte) Meinung vertreten: "Wer schweigt, stimmt zu!" Und ich glaube, dass genau das einer der Gründe ist, weshalb populistische Strömungen derzeit weltweit "in Mode" gekommen sind - weil es (meines Erachtens nach) keinen nennenswerten Widerstand gibt, der aufrüttelt. So wird die Gegenmeinung nicht entsprechend vertreten und die Meinungsbildung erwächst aus "Quellen" mit eindeutiger Motivation. Persönlich fände ich es schade, würdest Du meinetwegen Deine Ideen (auch zum Thema des Monats) für Dich behalten. Ich bin ja nicht grundsätzlich gegen Deine Postings eingestellt - ich denke, die "Eiselfen" waren der erste Reibungspunkt, den wir miteinander hatten. Es muss ja nicht zwingend zur Gewohnheit werden. Ich lade Dich auch gerne ein, meinen Beitrag zum Thema des Monats kritisch zu betrachten und eine Gegenposition einzunehmen. Ich habe damit kein Problem. Abschließend bemerkt, meine ich, dass Du die von mir in die Diskussion eingebrachten "feuchten Träume" in die falsche Kehle bekommen hast. Dies war eigentlich nicht auf Dich bezogen, sondern auf den Erzähler des Reiseberichts. Dass dies in der realen Welt durchaus auch häufig der Fall war - man denke daran, wie man sich den Orient in Europa vorgestellt hat (durchsichtige Schleier, geheimnisvolle Tänzerinnen, der Harem als Quelle zahlreicher Geschichten und als Thema in der Kunst, ...) - ist mir wohl bekannt. Exotik und Erotik gingen oft Hand in Hand, denn das Fremde erscheint nur all zu oft als reizvoll, wird deshalb auch mystifiziert und stark übertrieben wiedergegeben. "Chimela"
  15. Grundsätzlich hast Du recht - wobei mir persönlich der Begriff "Elf" (vom "Eis" einmal abgesehen) dann wieder sehr im Wege steht - Elfen (in der allgemeinen Midgard-Begrifflichkeit) kommen definitiv nicht aus Thurisheim, sondern aus Realtaileann.
  16. Ich war immer der Ansicht gewesen, dass jemand der eine Sprache lesend beherrscht, diese auch schreiben kann - lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren. Zu den Sprachen - da fällt mir ein Artikel in einem GB ein ... es handelt sich dabei um Ausgabe 23, in welcher die Sprachen/Schriften Midgards gegliedert vorgestellt werden. So gibt es zum Beispiel verschiedene Buchstabenschriften, Runenschriften, Silbenschriften, Keil- und Bilderschriften. So schreibt man Erainnisch mittels des Seemeister-Alphabets (wenn ich mich nicht irre) und Hochcoraniaid aber in der Schrift der Coraniaid. Albisch wäre wieder Seemeisterschrift - Altoqua aber hat eine eigene Schirft, die ebenso heißt. Chryseisch und Maralinga hingegen verwenden beide die Seemeisterbuchstaben. Krass ist es in Eschar, wo es drei Sprachen mit drei unterschiedlichen "Alphabeten" gibt. Eben habe ich nachgelesen und festgestellt, dass Halftan ebenso eine eigene Buchstabenschrift zu haben scheint ...
  17. Ich halte Elfen deshalb für immun gegen jene Krankheiten, die auf Midgard kursieren, weil dieses Volk ursprünglich nicht aus dieser Dimension/Welt stammt. Es fiele mir auch nicht ein, einen aus einer anderen Dimension/Welt beschworenen "Was auch immer" an einer Durchfallerkrankung sterben zu lassen. Gift habe ich immer - ebenso wie Unfälle - als Gewalt angesehen. Den Vorteil des langen Lebens verliert ein Elf meiner Ansicht nach durch die Kürzung der Erfahrungspunkte (gem. M3). So bekommt ein "einklassiger Elf" stets 10% Abzug auf alle Erfahrungspunkte. Sollte der Spieler einen "zweiklassigen" Elf spielen, werden dazu dann auch noch die KEP und die ZEP halbiert (d.h. - wo ein "normaler Char" 100 AEP/100 KEP/100 ZEP bekäme, bekommt ein Elf, der Gleiches leistet nur 90AEP/45KEP/45ZEP.
  18. Nun gut - ich versuche es auch einmal mit der Verlinkung - in der Gewissheit, scheitern zu müssen. http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/page/articles.html/_/Artikel-aus-dem-Midgard-Forum/der-friedhof-der-namenlosen-r1598
  19. Ein Totengräber erzählt ... so höret denn gut hin und seid gewarnt! Friedhöfe sind im Allgemeinen sehr aufschlussreich, denn bei ihnen handelt es sich meist um die knappste Chronik der Bewohner einer Siedlung. Wenn man durch die Grabreihen schlendert und zwischen den Zeilen der Inschriften liest, taucht man mit ein bisschen Fantasie in Geschehnisse vergangener Zeiten ein. Dann bekommen die meist lapidaren Epitaphe das Fleisch, das die Gebeine der zur letzten Ruhe Gebetteten schon längst verloren haben, wieder zurück. Das ist nicht nur hier in Corrinis so, meine Freunde! Folgt mit zum albischen Friedhof, der nicht allzu weit außerhalb unserer prächtigen Stadtmauern liegt! Wir wollen aber die Familien- und Prunkgräber der Alteingesessenen und deren Familien unbeachtet lassen und uns im Areal nach Südwesten bewegen, denn ganz in der Nähe jenes Ortes, welcher von den Einheimischen als „alter Anlegesteg“ bezeichnet wird, stoßen wir auf zahlreiche schmucklose Grabhügel, welche jeglichen Hinweises auf die hier Bestatteten missen lassen. Ja genau auf jener Insel, welche auf zwei Seiten von den Fluten des Tuarisc und auf der dritten von den Wogen der Bucht der Bäume umschmeichelt wird – befindet sich ein besonderer Friedhof, der in seinem Namen keinerlei Hinweis auf den Ort, aus dem die hier Beerdigten stammen, gibt und dem Besucher deren Geschichte nur widerstrebend enthüllt, ihm eine eingehendere Beschäftigung abnötigt - der Friedhof der Namenlosen. Ein mächtiger, alter Ahorn trägt einen der wenigen schriftlichen Hinweise in dieser Ecke. Auf einer Tafel wird durch ein Gedicht kundgetan, warum dieser Friedhof zum namenlosen wurde: „Viele, die sich hier gesellen, trieb Verzweiflung in der Wellen kalten Schoß. Drum die Hügel, die da ragen, wo stets Körper drunter lagen - "Namenlos".“ Keine Namen, natürlich nicht, kein Datum, weder Steine noch Holztafeln. Umso größer wird Euer Erstaunen sein, wenn wir bald darauf auf folgende Inschrift stoßen: William McAelfin Ertrunken durch fremde Hand am 4. Feenmond des Jahres 119 nGC im 11. Lebensjahr Und plötzlich sind wir mittendrin. In der Geschichte. In einer Geschichte über die den Tuarisc und die salzigen Wogen und die Menschen, die ihnen Jahrhunderte hindurch getrotzt haben, Menschen, die nicht nur mit ihren eigenen Toten leben mussten, sondern die vor allem Fremde aus dem Wasser zogen, die den Tod nicht als Enderwartung oder Erlösung, sondern als allgegenwärtige Bedrohung gesehen haben. Ich will hierzu nur das Eine sagen - es gibt Erbaulicheres zu erblicken als den Anblick aufgequollener Wasserleichen! Der überwiegende Teil der hier Beerdigten fand also den Tod in den Wassern. Die Wasserleichen wurden oft von Fischern entdeckt, mit Stangen herausgeholt, auf einer Schubkarre zum Friedhof gebracht, damit sich der Priester ihrer annehmen kann. Aber kehren wir zurück zum Grab des William McAelfin, "ertrunken durch fremde Hand", was immer wir uns darunter vorstellen mögen. Es wurde schon mehrmals berichtet – von stillen Zechern, die Nächtens an der Uferpromenade entlang schritten, von privaten Frachtunternehmern, welche ihre kleinen Küstensegler in seichtes Fahrwasser bringen, weil sie den Schutz der Dunkelheit jenem des Zolls und der Stadtwache vorziehen und von Fischern, die im Mondlicht ihre Netze ausbringen – dass man in einer lauen Frühsommernacht die verzweifelten Schreie eines Kindes in Ufernähe vernommen hätte. Hilfsbereiten Menschen, die zur Rettung herbei eilten, bot sich ein Bild des Grauens – denn ein dunkler, nicht näher zu identifizierender Schemen in der Gestalt - den Umrissen - eines kräftigen Mannes drückt einen sich heftig wehrenden Jungen mit aller Gewalt immer und immer wieder unters Wasser – bis dessen schmächtiger schließlich Körper erlahmt. Dann – genau dann – verschwindet der Schemen spurlos und das tote Kind steigt aus den Wogen ans Ufer und nähert sich dem vor Schreck Erstarrten. „Warum hast du mir nicht beigestanden? Ich will dir zeigen, wie es sich anfühlt, wenn man das kalte Wasser in die Lungen dringt. Komm mit und fühle selbst, was mir angetan wurde!“ Dann greift eine modrige Kinderhand nach dem Betrachter, umschließt sie mit außergewöhnlicher Kraft und zerrt diesen mit übernatürlicher Gewalt ans Ufer und darüber hinaus. Wir wissen dies, weil es schon Glückspilze gegeben hat, welche sich mit der Kraft der aufkommenden Todesangst haben losreißen können und Fersengeld gaben. Die Einheimischen wissen schon lange um diese Ereignisse und dass man in einer bestimmten Nacht dieses Uferstück meiden sollte. Ab und an aber geschieht es doch auch heute noch, dass die Leiche eines Fremden - ein Wandergesell, ein Händler oder Abenteurer - am Morgen des 5. Feenmondes aus dem tödlichen Nass gezogen wird. View full artikel
  20. Friedhöfe sind im Allgemeinen sehr aufschlussreich, denn bei ihnen handelt es sich meist um die knappste Chronik der Bewohner einer Siedlung. Wenn man durch die Grabreihen schlendert und zwischen den Zeilen der Inschriften liest, taucht man mit ein bisschen Fantasie in Geschehnisse vergangener Zeiten ein. Dann bekommen die meist lapidaren Epitaphe das Fleisch, das die Gebeine der zur letzten Ruhe Gebetteten schon längst verloren haben, wieder zurück. Das ist nicht nur hier in Corrinis so, meine Freunde! Folgt mit zum albischen Friedhof, der nicht allzu weit außerhalb unserer prächtigen Stadtmauern liegt! Wir wollen aber die Familien- und Prunkgräber der Alteingesessenen und deren Familien unbeachtet lassen und uns im Areal nach Südwesten bewegen, denn ganz in der Nähe jenes Ortes, welcher von den Einheimischen als „alter Anlegesteg“ bezeichnet wird, stoßen wir auf zahlreiche schmucklose Grabhügel, welche jeglichen Hinweises auf die hier Bestatteten missen lassen. Ja genau auf jener Insel, welche auf zwei Seiten von den Fluten des Tuarisc und auf der dritten von den Wogen der Bucht der Bäume umschmeichelt wird – befindet sich ein besonderer Friedhof, der in seinem Namen keinerlei Hinweis auf den Ort, aus dem die hier Beerdigten stammen, gibt und dem Besucher deren Geschichte nur widerstrebend enthüllt, ihm eine eingehendere Beschäftigung abnötigt - der Friedhof der Namenlosen. Ein mächtiger, alter Ahorn trägt einen der wenigen schriftlichen Hinweise in dieser Ecke. Auf einer Tafel wird durch ein Gedicht kundgetan, warum dieser Friedhof zum namenlosen wurde: „Viele, die sich hier gesellen, trieb Verzweiflung in der Wellen kalten Schoß. Drum die Hügel, die da ragen, wo stets Körper drunter lagen - "Namenlos".“ Keine Namen, natürlich nicht, kein Datum, weder Steine noch Holztafeln. Umso größer wird Euer Erstaunen sein, wenn wir bald darauf auf folgende Inschrift stoßen: William McAelfin Ertrunken durch fremde Hand am 4. Feenmond des Jahres 119 nGC im 11. Lebensjahr Und plötzlich sind wir mittendrin. In der Geschichte. In einer Geschichte über die den Tuarisc und die salzigen Wogen und die Menschen, die ihnen Jahrhunderte hindurch getrotzt haben, Menschen, die nicht nur mit ihren eigenen Toten leben mussten, sondern die vor allem Fremde aus dem Wasser zogen, die den Tod nicht als Enderwartung oder Erlösung, sondern als allgegenwärtige Bedrohung gesehen haben. Ich will hierzu nur das Eine sagen - es gibt Erbaulicheres zu erblicken als den Anblick aufgequollener Wasserleichen! Der überwiegende Teil der hier Beerdigten fand also den Tod in den Wassern. Die Wasserleichen wurden oft von Fischern entdeckt, mit Stangen herausgeholt, auf einer Schubkarre zum Friedhof gebracht, damit sich der Priester ihrer annehmen kann. Aber kehren wir zurück zum Grab des William McAelfin, "ertrunken durch fremde Hand", was immer wir uns darunter vorstellen mögen. Es wurde schon mehrmals berichtet – von stillen Zechern, die Nächtens an der Uferpromenade entlang schritten, von privaten Frachtunternehmern, welche ihre kleinen Küstensegler in seichtes Fahrwasser bringen, weil sie den Schutz der Dunkelheit jenem des Zolls und der Stadtwache vorziehen und von Fischern, die im Mondlicht ihre Netze ausbringen – dass man in einer lauen Frühsommernacht die verzweifelten Schreie eines Kindes in Ufernähe vernommen hätte. Hilfsbereiten Menschen, die zur Rettung herbei eilten, bot sich ein Bild des Grauens – denn ein dunkler, nicht näher zu identifizierender Schemen in der Gestalt - den Umrissen - eines kräftigen Mannes drückt einen sich heftig wehrenden Jungen mit aller Gewalt immer und immer wieder unters Wasser – bis dessen schmächtiger schließlich Körper erlahmt. Dann – genau dann – verschwindet der Schemen spurlos und das tote Kind steigt aus den Wogen ans Ufer und nähert sich dem vor Schreck Erstarrten. „Warum hast du mir nicht beigestanden? Ich will dir zeigen, wie es sich anfühlt, wenn man das kalte Wasser in die Lungen dringt. Komm mit und fühle selbst, was mir angetan wurde!“ Dann greift eine modrige Kinderhand nach dem Betrachter, umschließt sie mit außergewöhnlicher Kraft und zerrt diesen mit übernatürlicher Gewalt ans Ufer und darüber hinaus. Wir wissen dies, weil es schon Glückspilze gegeben hat, welche sich mit der Kraft der aufkommenden Todesangst haben losreißen können und Fersengeld gaben. Die Einheimischen wissen schon lange um diese Ereignisse und dass man in einer bestimmten Nacht dieses Uferstück meiden sollte. Ab und an aber geschieht es doch auch heute noch, dass die Leiche eines Fremden - ein Wandergesell, ein Händler oder Abenteurer - am Morgen des 5. Feenmondes aus dem tödlichen Nass gezogen wird.
  21. Leider ist es mir immer noch nicht gelungen "Hexenblut" aufzutreiben - ferner würde ich noch nach Nachstehendem suchen - so sich jemand davon trennen möchte - oder in einer Verkaufs-/Tauschbörse entdeckt - für Hinweise wäre ich sehr dankbar: Spielwelt-Abenteuer "Hexenblut" Regelwerk M1 (beide Bänchen) Gildenbrief 37 Gildenbrief 27 Gildenbrief 24 Gildenbrief 23 Gildenbrief 22 Caedwyn Games - Ruf der Ferne Caedwyn Games - Grenzgänger Caedwyn Games - In der Hitze des Südens
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