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  1. Letzte Stunde

  2. Hier sind wir grundsätzlich unterschiedlicher Ansicht: Ich glaube nicht, daß "Erfolgserlebnisse" die "Belohung" für ausgegebene Lernpunkte, welche für bestimmte Fertigkeiten oder Sprüche aufgewendet wurden. Ich denke, daß "Erfolgserlebnisse" die "Belohnung" für die erfolgreiche Anwendung erworbener Fähigkeiten sind, welche aus einer Kombination bestehen von a) dem "guten Plan" bzw. der "zündenden Idee" zur Lösung des Problems b) der vom Spieler getroffenen Wahl einer geeigneten Fähigkeit in der betreffenden Situation c) gutem Rollenspiel durch "Ausspielen", wo dies möglich ist, und d) dem Glücksfaktor Würfelwurf. Francesco di Lardo
  3. Muss der nicht Charon damit bezahlen?
  4. Ja. Was meinst Du genau mit der Frage?
  5. Kann jemand, der eine Schicksalsmünze trägt, sterben?
  6. Ich fände es cool, wenn eine gestohlene Schicksalmünze nicht mehr zurückkehrt, sobald sie eingeschmolzen wird. Vielleicht kann das vom Schicksal begünstigte Material zu neuen magischen Artefakten verarbeitet werden, die das Schicksals seines Erschaffers beinflussen. Von Fluch bis Segen wäre alles möglich. Dafür wäre es natürlich notwendig zu wissen, wie bald eine Schicksalsmünze zurückkehrt. Und was passiert, wenn sie von einem Kranken gestohlen wird, der draufniest (vielleicht das harmloseste Beispiel). Überträg eine Schicksalsmünze Krankheiten?
  7. Weil es oftmals mehr als einen einzigen Weg zum Ziel gibt. Man kann zwar stattdessen das billigere und universelle einsetzbare Beredsamkeit einsetzen. ABER: in unserer Situation funktioniert der Einsatz eben nicht genauso gut. Da kommen dann die Mali ins Spiel. Francesco di Lardo
  8. Darum geht es nicht. Es geht darum, dass es auf verlernte Punkte eine Belohnung in Form von Erfolgserlebnissen gibt. Wenn die Punkte für die Katz waren, weil man stattdessen eine andere, billigere und universellere, Fertigkeit hätte lernen können, dann wäre z. B. das Lernen von Geschäftssinn halt „suboptimal“. Dann ist die Frage, welche Berechtigung hat das, Platz in den Regeln wegzunehmen.
  9. Schöne Frage für ein eigenes Thema. So eine Frage kann man als ganz normales Mitglied ganz einfach selbst eröffnen, statt einen anderen Thread damit weitab vom Thema zu bringen.
  10. Das stimmt. In meinem Fall kann man davon ausgehen, daß ich grundsätlich vom Standpunkt "Heimrunde" aus argumentiere, soweit nicht anders angemerkt. Aber mal eine Frage an den Kreis der "Con-Spieler": Liegt der Schwerpunkt von Euch denn auf dem "Con-Spiel" im Gegensatz zur Heimrunde? Oder liegt - trotz "Con-Spiel" der Schwerpunkt dennoch in der Heimrunde? Oder ist das Bild da sehr gemischt? Francesco di Lardo
  11. So würde ich das machen. Du bist halb hochgekommen und jetzt geht es nicht mehr weiter. Was machst Du. Das wäre für mich ein klassisches Fail Forward. Problem nicht gelöst und neue Herausforderung.
  12. Dann musst Du Dich halt fragen lassen: warum gibt es dann die Fertigkeit Geschäftssinn? Wenn man genau so gut stattdessen das billigere und universeller einsetzbare Beredsamkeit einsetzen kann? Das ist dann schlechtes Design oder, wenn die Regeln das eigentlich vermeiden, Regelverstoß. Du erwähnst später einen Malus, dazu siehe Antwort auf Jürgen.
  13. Meine Präferenz: Je mehr unterschiedliche Fertigkeiten, desto besser. Habe keine Probleme, wenn die "Kosten" der Fertigkeiten sich nach Charakterklasse unterscheiden. Habe erst recht keine Probleme damit, wenn sich die Kosten der einzelnen Fertigkeiten unterscheiden. Francesco di Lardo
  14. Geschmackssache, da man für die Investition in Geschäftssinn immerhin die -12 vermeidet. Damit natürlich ein bis hin zu den einzelnen Würfelwürfen sehr konstruiertes Beispiel.
  15. Den Punkt hatten wir schon weiter oben, für deine Heimrunde ist das kein Problem, bei spontanen Conrunden aber unmöglich.
  16. Thema von Fabian wurde von Fabian beantwortet in MIDGARD Abenteuer
    Geduld, Geduld, es wird sicherlich nicht mehr lange dauern ...
  17. Mein Argument ist: Eine "spezialisierte" Fertigkeit mag sich am besten für einen Anwendungsbereich eignen. Sie ist aber notwendigerweise nicht die einzige Fertigkeit, die sich für den Anwendungsbereich eignet. Daher ist die Anwendung aller geeigneten Fähigkeiten legitim. Die weniger geeigneten Fähigkeiten werden in ihrer Anwendung dann mit entsprechend angemessenen Mali belegt. Ich denke, daß hat nichts mit schlechtem Regeldesign zu tun. Im Gegenteil - die Regeln bieten einen Mechanismus, bestimmte Probleme auf unterschiedliche Weise - und dabei mit unterschiedlichen Erfolgschancen - anzugehen. Aus diesem Grund sehe ich da auch überhaupt keine "Mogelei" im Spiel. Francesco di Lardo
  18. Dafür gibt es den SL-Bogen. Mit MOAM ging das sehr schnell. Sogar während der Session konnte man mit MOAM einfach verdeckte und geheime Würfe machen.
  19. Wäre aber cool, wenn sie wieder beim Toten auftauchen würde. Stelle ich mir spannend vor.
  20. Vielleicht muß der SL die Spielercharaktere nicht "auswendig" können - aber in meinen Augen ist es sehr wichtig, daß der SL die Fähigkeiten der Charaktere der Gruppe sehr gut kennt. Wie soll er sonst ein Abenteuer auslegen, was die Gruppe weder unterfordert noch überfordert, sondern sie bestenfalls immer spannend ans Limit bringt mit dem Skillset, was die Charaktere zur Verfügung haben? Grundlage dafür ist die genaue Kenntnis der Fähigkeiten der Charaktere. Francesco di Lardo
  21. Im Strang Wer sagt die passende Fertigkeit an: Spielende oder SL gibt es eine Teildiskussion darüber, ob und wie Beredsamkeit fürs Feilschen eingesetzt werden kann. Diese Frage ist für mich ziemlich unabhängig von der Frage, wer denn ansagt, auf welche Fertigkeit gewürfelt wird. Ich schlage daher vor, die Diskussion auszulagern.
  22. This! Was ich - Während die beschriebenen Abzüge oder Boni durch die Güte dessen Plans oder Ideen zustande kommen, würde ich dies - zuvorderst bei sozialen Fertigkeiten - noch durch die Qualität des Ausspielens durch den Spieler ergänzen. Es geht ja schließlich um Rollenspiel, nicht lediglich Würfelspiel. Francesco di Lardo
  23. Vermutlich war meine Antwort zu flapsig und daher missverständlich. Wie MaiKai gehe ich davon aus, dass die Tatsache, dass es eine spezialisierte Fertigkeit Geschäftssinn gibt, impliziert, dass genau deren Anwendungsbereich nicht durch eine andere, noch dazu billigere, Fertigkeit abgedeckt ist. Andernfalls wären die Regeln einfach schlecht designed. Unkooperativ finde ich es, wenn ein Spieler versucht, sich an diesen, für mich offensichtlichen, Mechanismen 'vorbei zu mogeln'. Ist aber hier themenfremd und kann gerne woanders hin ausgelagert werden.
  24. Sehe ich auch so. Sofern sich die konkrete Spielsituation prinzipiell sowohl mit "Beredsamkeit" oder mit "Geschäftssinn" lösen läßt, was am Ende der Einschätzung des Spielleiters unterliegt, dann kann man es mit beiden Fertigkeiten versuchen. Geht es z.B. darum, ein Faß Bier möglichst günstig zu erwerben, wäre meine Einschätzung als SL, daß man dafür sowohl Beredsamkeit wie auch Geschäftssinn zur Anwendung bringen kann. "Geschäftssinn" ist dabei der professionelle Ansatz: Man hat vielleicht eine Ahnung, was Bierherstellung kostet, wie teuer ein Faß ist, was die Qualität des Biers ist, wie weit es hier bis auf den Markt transportiert werden mußte, was man mit dem Ausschank des Biers verdienen könnte, usw. Je besser ich das alles einschätzen kann, desto "treffgenauer" wird mein Angebot an den Bierhändler sein. Dies wird durch den Wurf auf "Geschäftssinn" repräsentiert. Nutze ich "Beredsamkeit" habe ich von all den geschilderten Dingen vielleicht nur marginal Ahnung - aber ich weiß es eben anzustellen, daß mich der Händler symphatisch findet und nicht für einen dieser anstrengenden professionellen Erbsenzähler hält. Er bringt mich zum Lachen und ich glaube ihm tatsächlich, daß er unbedingt just dieses Bier für den Junggesellenabschied braucht, weil's "besser knallt". Dies wird durch den Wurf auf "Beredsamkeit" repräsentiert. Auf beiden Wegen kann der Charakter womöglich den Preis für das Faß reduzieren. Vermutlich wird dabei "im Durchschnitt" die Professionalität die flinke Zunge schlagen. Dies werde ich als SL dadurch einbinden, daß der Charakter, der es mit "Beredsamkeit" versucht mit einem Malus auf den Würfelwurf belegt wird (UND es gut ausspielen muß), während der Charakter, der seinen "Geschäftssinn" zur Anwendung bringt keinen Malus erhält und mein Anspruch als SL in diesem Fall an das "Ausspielen" niedriger sind. Niemand nimmt hier jemandem etwas weg. Ich denke auch nicht, daß im Beispiel Regeln ignoriert werden. Wenn Spieler hier ein Problem sehen, dann liegt dieses in meinen Augen in der Einstellung der Spieler. Francesco di Lardo
  25. Heute

  26. Sie verschwindet. Sie kann ja nicht mehr einvernehmlich weitergegeben werden. Sie kann natürlich gestohlen werden, aber dann taucht sie wieder in den Taschen des Eigentümers auf.
  27. Ich würde sagen, die verschwindet

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