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Kleines Landgut in Alba. Wie teuer?


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Siehe Barbarenwut und Ritterehre S. 48ff. Gold ist bei den Versionen gleichgeblieben.

Oder die Antwort von Elsa an mich damals. 1€ für uns = 1 GS für Midgard.

 

Ausstattung und Qualität sind große Preistreiber.

 

Als Unterhalt setze ich an bei gleicher Qualität 3% (ärmlich),  5% (durchschnittlich), 10% (mit Erneuerungen - Anbauten, neue Techniken, Qualitätssteigerung, neues Inventar). Dagegen zu rechnen sind ggf. Einnahmen vom Objekt. Kleinere "Unfälle" Brand in der Küche, Sturmschaden am Dach, ... sind im Unterhalt eingeschlossen.

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Meinst du ein Gut mit Ländereien?

Dann sollte es sich zumindest selber tragen und auch Geld für die üblichen Reparaturen und das Personal abwerfen, zumindest wenn das Gut an sich wirtschaftlich gesund ist. Es kam ja auch in den früheren Jahrzehnten niemand mit Schubkarren voller Geld vorbei, um die LandarbeiterInnen und das Küchenpersonal oder die HandwerkerInnen zu bezahlen.

Gerade wenn der hohe Herr oder die werte Dame meist auf Abenteuer aus sind, dann spart man doch übers Jahr einiges an Fasanen, Hirschrücken und edlem Wein.

Eine Villa so allein ohne Leute, die einen Ertrag erwirtschaften, würde hingegen ganz schön happig werden. Dann müsstest du ja auch jeden Handwerker usw. einkaufen.  Als Landedelmann hättest du im Winter nach der Ernte allerhand LandarbeiterInnen, die du auch mit Reparaturen, Handlangerdiensten usw. beschäftigen könntest.

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vor 25 Minuten schrieb Panther:

Ja, son Gut mi Land, was sich so alleine trägt,  die Herrschaft ist oft außer  Haus auf Abenteuer 

Ich weiß nicht, ob ich da richtig liege, aber ich könnte mir vorstellen, dass ein Abenteurer mit ordentlich Geld auf der Tasche nicht einfach so Land kaufen kann. Das ist doch eigentlich ein Privileg des Adels. Ein Haus mit Garten, eine Villa, okay. Aber so richtig Landbesitz? Ich glaube, das wäre im Mittelalter so nicht gelaufen. Auch nicht mit den Nachbarn.

Das schreit doch dann aber nach einem Abenteuer, in dem man einem Fürsten einen Gefallen tun kann und dafür bekommt man ein runtergekommenes Gut als Lehen und einen niederen Titel. Dann kann man Kohle in das Objekt stecken, um es ein bisschen aufzupimpen.

Und sei es nur, dass man die Orks oder Banditen in der Umgebung ins Bockshorn jagt, die das Gut und die Handelsstraße daneben in den letzten 10 Jahren unsicher gemacht und die Söhne und Töchter des alten Gutbesitzers umgebracht haben. Dann könntest du Land und Leute und Umgebung vorstellen, das Ganze bekäme gleich etwas Flair und du hast den alte Earl of Soundso als Altenteiler und misanthropischen Vertreter, während die Crew wieder auf Abenteuer zieht.

Dann kannst du einen Preis ziemlich nach Lust und Laune ansetzen, der für die Renovierung drauf geht. Du musst ja gar nicht ins Detail gehen:

10.000 GS: Das Dach ist dicht und alle Fensterscheiben sind wieder drin.

20.000 GS: Das Haus sauber und im einfachsten Standard hergerichtet.

30.000 GS: Noch eher ärmlich, aber solide.

40.000 GS: Durchschnitt.

50.000 GS: Durchschnitt mit einigen geschmackvollen Highligts, edlen Stoffen und exotischen Hinguckern.

60.000 GS: Gehobener Standard. Einige der Nachbarn fangen an, neidisch zu werden und den Stil zu kopieren.

80.000 GS: Ein architektonisches Kleinod und eine Demonstration des guten Geschmacks. Die Nachbarn kommen zu Besuch, um den Stil billig zu kopieren.

100.000 GS: Der Fürst kommt vorbei, lobt alles in den höchsten Tönen und sagt dir in einem Nebensatz, dass er die Protzerei eigentlich für unangemessen hält. Außerdem erhöht er deine Steuern.

Zum Beispiel.

 

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vor 9 Stunden schrieb Eleazar:

Ich weiß nicht, ob ich da richtig liege, aber ich könnte mir vorstellen, dass ein Abenteurer mit ordentlich Geld auf der Tasche nicht einfach so Land kaufen kann. Das ist doch eigentlich ein Privileg des Adels. Ein Haus mit Garten, eine Villa, okay. Aber so richtig Landbesitz? Ich glaube, das wäre im Mittelalter so nicht gelaufen. Auch nicht mit den Nachbarn.

Das schreit doch dann aber nach einem Abenteuer, in dem man einem Fürsten einen Gefallen tun kann und dafür bekommt man ein runtergekommenes Gut als Lehen und einen niederen Titel. Dann kann man Kohle in das Objekt stecken, um es ein bisschen aufzupimpen.

Und sei es nur, dass man die Orks oder Banditen in der Umgebung ins Bockshorn jagt, die das Gut und die Handelsstraße daneben in den letzten 10 Jahren unsicher gemacht und die Söhne und Töchter des alten Gutbesitzers umgebracht haben. Dann könntest du Land und Leute und Umgebung vorstellen, das Ganze bekäme gleich etwas Flair und du hast den alte Earl of Soundso als Altenteiler und misanthropischen Vertreter, während die Crew wieder auf Abenteuer zieht.

Dann kannst du einen Preis ziemlich nach Lust und Laune ansetzen, der für die Renovierung drauf geht. Du musst ja gar nicht ins Detail gehen:

10.000 GS: Das Dach ist dicht und alle Fensterscheiben sind wieder drin.

20.000 GS: Das Haus sauber und im einfachsten Standard hergerichtet.

30.000 GS: Noch eher ärmlich, aber solide.

40.000 GS: Durchschnitt.

50.000 GS: Durchschnitt mit einigen geschmackvollen Highligts, edlen Stoffen und exotischen Hinguckern.

60.000 GS: Gehobener Standard. Einige der Nachbarn fangen an, neidisch zu werden und den Stil zu kopieren.

80.000 GS: Ein architektonisches Kleinod und eine Demonstration des guten Geschmacks. Die Nachbarn kommen zu Besuch, um den Stil billig zu kopieren.

100.000 GS: Der Fürst kommt vorbei, lobt alles in den höchsten Tönen und sagt dir in einem Nebensatz, dass er die Protzerei eigentlich für unangemessen hält. Außerdem erhöht er deine Steuern.

Zum Beispiel.

 

Nicht wirklich zur Sache, aber kann es mir nicht verkneifen:

100.000 GS = 1000 kg Gold

Also ich glaube, damit könntest du das ganze Landhaus komplett von ihnnen und aussen vergolden

LG

dHib

 

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vor 3 Stunden schrieb Der Himmel ist blau:

Nicht wirklich zur Sache, aber kann es mir nicht verkneifen:

100.000 GS = 1000 kg Gold

Also ich glaube, damit könntest du das ganze Landhaus komplett von ihnnen und aussen vergolden

LG

dHib

 

Ehrlicherweise: Die Zahlen habe ich einfach so dahingeworfen. JedeR hat ja auch sein eigenes Maß, nachdem er/sie Gold in die Welt schüttet. Vielleicht geht es eher ums Verhältnis. Wobei ich das Zehnfache zwischen rudimentärer Instandsetzung und absolutem Luxusstandard ja eigentlich eher knapp finde. Vergleiche das mal mit Häusern heute. Gerade im Luxusbereich geht die Kurve noch mal steil hoch

Dann: Auf Midgard ist Gold lange nicht so selten wie auf der Erde. Der Vergleich hilft wohl nicht wirklich weiter.

Außerdem ist der Materialwert bei Blattgold ein verschwindend kleiner Faktor. Ich denke, die paar Gramm um zum Beispiel ein Auto zu vergolden, könnte ich leicht locker machen. Den Krümel dann in die Breite walzen zu lassen und ihn aufzutragen, wird allerdings teuer.

Ich denke, jeder muss die Frage ohnehin nach eigenem Gefühl abwägen.

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vor 4 Stunden schrieb Der Himmel ist blau:

Was sind die Zahlen aus B&R? Habe das leider nicht (einer der ganz wenigen Publikationen, die mir fehlen - wenn also jemand verkauft oder als pdf hat ... :-))

Gruss

dHib

Die Kurzfassung: es ist kompliziert. 😉 So war es eben damals. Regeln waren teilweise megakompliziert gehalten. Heute würde man wohl sagen unnötig kompliziert. 

Pro Kubikmeter Rauminhalt des Hauses soll eine Mannwoche Bauzeit gerechnet werden und ein gelernter Arbeiter kostet pro Tag 4-20 SS. Material-/Baukosten kommen pro Kubikmeter 10 GS dazu. Nun gibt es noch 100e Modifikatoren nach Stand, Qualität, ob mit Keller oder ohne, bei mehr als x Arbeitern, etc. 

Dann gibts noch Einrichtungstabellen für Möbel, etc. 

Ich bräuchte hier auch mindestens ne Std, um das Ganze für so ein Haus durchzurechnen. Daher gefällt mir @Eleazar's@Eleazar's Vorschlag gut, das Ganze eher über den Daumen zu peilen und sich lieber mit innerweltlichen Reaktionen zu beschäftigen, die in späteren Abenteuern eine Rolle spielen können. 

 

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vor 17 Stunden schrieb Panther:

Was meint ihr? Einmalig beim Kauf und dann im Unterhalt? 

Was ist "klein"

- Will sagen es ist relativ.

Wo liegt es?

- Vergleiche mal die grundstückspreise in Deutschland - also vieleicht münchen oder Berlin Mitte mit "irgendwo in der Walachei"

 

Ich würde es abstrakt halten und mich an Preisen orientieren die eben so "anfallen"

Die Garage hinter meinem Haus kostet, wenn ich das Grundsück mit einbrechne etwa soviel wie ein Auto,... also kann man vieleicht rechnen das eine "Gebäudeeinheit" für einen Soldaten soviel kostet wie dessen Ausrüstung (ich mag jezt nicht den preis des Soldaten daherziehen) aber damit kann man schnell rechnen (Berittener Soldat mit langschwer Kettenhemd und Schild -> kannst alles aus der preisliste nehmen) dazu vieliecht ein Faktor welcher der Abgeschiedenheit geschuldet ist,... je weiter weg vom schuss umso billiger - aber wenn es ein neubau sein soll wird es auch wieder teurer.

Und ja - einfach so ein Landgut kaufen - da musst schon einen verarmten Adeligen finden und bekommst dann aber eben auch ein landgut das einen Grund hat warum der adelige verarmt ist.

Das Problem mit einer Abstrakten herangehensweise kommt dann wenn Spieler eine Karte haben wollen,...

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Schau doch mal im alten Dungeon Master Guide oder im Expert Set von D&D nach. Ist als Download zu bekommen. Da ich nicht weiß, ob die Rechte einen Upload zulassen, mache ich das nicht.

 

 

 

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Am 6.6.2021 um 13:56 schrieb KoschKosch:

Pro Kubikmeter Rauminhalt des Hauses soll eine Mannwoche Bauzeit gerechnet werden und ein gelernter Arbeiter kostet pro Tag 4-20 SS. Material-/Baukosten kommen pro Kubikmeter 10 GS dazu. Nun gibt es noch 100e Modifikatoren nach Stand, Qualität, ob mit Keller oder ohne, bei mehr als x Arbeitern, etc. 

Kleines Landgut, besser Landsitz nach dieser Vorgabe: 200 qm Wohnfläche für die Herrschaft, mindestens 200 qm Stallungen, 100 qm Schmiede, 200 qm Gesinde, 200 qm Herdtruppen, und einiges fehlt sicherlich. Sagen wir mal Gebäude insgesamt:

Gebäude: 2000 m³ = 20000 GS

Bauzeit: 2 Jahre

Bauarbeiter vermutlich Baumeister/Steinmetz/Zimmermann: 10 Leute = 20 GS/Tag macht mindestens 7000 GS

Material: Holz, Steine, Verpflegung/Unterkunft der Leute, 20000 GS vermutlich mehr, kommt wohl zum Teil aus der eigenen Landwirtschaft

Da sind wir schon bei 50000 GS für den Bau.

Dann das Mobiliar: Europaletten oder küstenstaatliches oder waelisches Design?😉 2000 GS, wenn einfach

Wände: Deko mit einfachen lokalen Teppichen oder darf es ein valianisches Mosaik sein? auch hier 2000 GS, wenn einfach

Wasserversorgung, Licht, Abwasser??? Auch einfach wird das kosten.

Gibt es eine Umfriedung? Welche Höhe und Dicke aus welchem Material?

Wenn ich mir das für eine meiner wohlhabenderen Figuren überlegte, die einen Landsitz hätte, dann würden da wohl mindestens 100.000 GS nach meinem spontanen Überschlag reinwandern.

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Da fällt mir ein das ich irgendwann mal etwas zu dem Thema geschrieben habe,... (und ich hba es sogar auf anhieb gefunden)

@Panther wenn das haben willst kann ich es dir schicken, ggf schick mir deine emailadresse,... es ist nur halbgar und basiert grob auch auf dem Stronghold Builders Guide aus D&D - also mit etwas mehr "Rechnerei" als andere hier vorgeschlagene Ansätze.

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