Jump to content

Den Gegner zu Fall bringen gegen nichtmenschliche Gegner


Recommended Posts

Moin !

Mit "Den Gegner zu Fall" bringen kann laut KODEX S. 80 jeder "Gegner" zu Fall gebraucht werden, also müssten damit auch zB Tiere gemeint sein.

Wie verhält es sich, wenn ein nur gut 1m großer Halbling eine 3m große Riesenspiine zu Fall bringen möchte ?

Und noch viel interessanter: Bekommen andere Spieler dann sofort gegen das zu Fall gebrachte Tier +4 auf ihren EW: Angriff (siehe mein 2. Regelfragethema) ?

KODEX S. 77 spricht von "Angriff gegen liegende PERSONEN" also vermutlich nein ?

 

Gruß

Mic

 

Edited by MicSlower
Link to comment

Rein nach Regeltext hast du vollkommen Recht, es gehen auch Tiere
(und man sollte somit auch einen Elefanten, Riesen oder sogar (uralten) Drachen (recht) einfach umwerfen können)😉

Ich habe weder bei Hablingen/Gnomen, Raufen (S.97) noch bei Waffenloser Kampf (S.141) eine Typ(menschlich, Tier)-, Gewichts-, Größen- bzw. Beinanzahl-Einschränkung gefunden, aber bei größeren, stabileren Wesen ist es sinnvoll, sich weitere Gedanken abseits des reinen Regeltextes zu machen (s.oben meine Überspitzungen).
 

S.77 hast du mMn missverstanden -Angriff im Stehen
gegen Liegende
und
von aussen gegen Personen im Handgemenge
--> also alles was liegt, aber nur "menschliche Wesen" im Handgemenge.
Wenn man sich also im Handmenge mit einem Tier (bspw. Bär, Wolf, Tiger) befindet, darf man rein nach Regeltext NICHT von ausserhalb auf das Tier einschlagen.
Man sollte aber "erhöhte Position" beachten, da wird immerhin allgemein von Gegner gesprochen. Das sollte "Personen im Handgemenge" dann doch wieder relativieren.
😉

 

Edited by seamus
Typ ergänzt
Link to comment

Ergänzend eine Einschränkung zum Festhalten:

"Hält ein Abenteurer einen Gegner fest und verliert er Lebenspunkte, lässt er vor Schmerzen automatisch los. Bei Tieren wie einer Riesenschlange, die sich um ihr Opfer gewunden hat, kann es hier Ausnahmen geben. Menschenähnliche Wesen und kleinere Wesen können auf jeden Fall so festgehalten werden, dass sie handlungsunfähig sind. Bei allen anderen Geschöpfen entscheidet der Spielleiter, ob ein Mensch sie festhalten kann."

Das würde ich mal übertragen wollen und einem Menschen nicht gestatten, einen Krvayad mittels Raufen oder Ringen zu Fall zu bringen.

Edited by Einskaldir
  • Thanks 2
Link to comment

Bzgl. 3m Riesenspinne & liegend:

+4 gilt, denn es gibt ja dazu auch keine Einschränkung im Regeltext.

 

Wenn man sie umgehauen hat, ist sie halt nicht mehr so beweglich, so dass man auch dem Habling, der wohl so gerade über ihren Körper gucken kann, die übliche +4 zugestehen sollte.

 

Link to comment
vor 3 Stunden schrieb seamus:

Rein nach Regeltext hast du vollkommen Recht, es gehen auch Tiere
(und man sollte somit auch einen Elefanten, Riesen oder sogar (uralten) Drachen (recht) einfach umwerfen können)😉

Ich habe weder bei Hablingen/Gnomen, Raufen (S.97) noch bei Waffenloser Kampf (S.141) eine Typ(menschlich, Tier)-, Gewichts-, Größen- bzw. Beinanzahl-Einschränkung gefunden, aber bei größeren, stabileren Wesen ist es sinnvoll, sich weitere Gedanken abseits des reinen Regeltextes zu machen (s.oben meine Überspitzungen).
 

S.77 hast du mMn missverstanden -Angriff im Stehen
gegen Liegende
und
von aussen gegen Personen im Handgemenge
--> also alles was liegt, aber nur "menschliche Wesen" im Handgemenge.
Wenn man sich also im Handmenge mit einem Tier (bspw. Bär, Wolf, Tiger) befindet, darf man rein nach Regeltext NICHT von ausserhalb auf das Tier einschlagen.
Man sollte aber "erhöhte Position" beachten, da wird immerhin allgemein von Gegner gesprochen. Das sollte "Personen im Handgemenge" dann doch wieder relativieren.
😉

 

Stimmt, das "Personen" auf der Tabelle S. 77 bezieht sich wohl richtigerweise nur auf das Handgemenge, also gibts gegen liegende Tiere die +4.

Regeltechnisch hat das wohl alles seine Richtigkeit aber mir bereitet die Umsetzung im Spiel Magenschmerzen, sei es bei sehr großen Wesen aber auch bei normalen Standardgegnern wie zB einem Dunkelwolf.

Den mit großen Schild am Anfang der Runde zu Fall bringen und dann alle anderen mit +4 drauf weil er ja "liegt" finde ich nicht besonders realistisch, bzw bei einer "liegenden" Riesenspinne, Drache etc sogar sehr irrwitzig. Eine Einschränkung auf "menschenähnliche Gegner" seitens des Regelwerkes hätte ich an dieser Stelle gut gefunden.

Ich habe auch extra nochmal das Bestiarum dazu gecheckt, aber dort gibt es leider nur weiterführende Erklärungen für die Spezialattacken von Tieren, nicht gegen sie.

 

Edited by MicSlower
Link to comment

Ein Tier kann man auch aus seinem Gleichgewicht bringen, das passt für mich erstmal ganz allgemein.

Sieh die Regel einfach als Angebot für ein Spezialmanöver, das aber halt nicht so ausgearbeitet wie das Handgemenge/der Scharfschuss ist, weil es doch eher selten genutzt wird.
Per Waffenloser Kampf/Ringen/Judo wirst du mMn auch keinen Bären/Wolf/4Beiner weg/umhebeln können, einfach weil du es nur mit menschenähnlicher-Anatomie & nicht mit 4Beinern gelernt hast bzw. es einfach auch Massenbeschränkungen gibt.

Ein zusätzlicher Satz über eine Beschränkung wäre aber vielleicht hilfreich -bspw.:
Ein so angegriffener Gegner darf maximal die 3/5fache der eigenen Masse haben, ansonsten ist ein Angriff nur besonders schwer (-6) möglich/gar nicht mehr möglich.


Ob in den Regeln alles haarklein erläutert stehen soll/muss oder ob man auch den gesunden Menschenverstand mit einfliessen lassen darf/sollte ist sicherlich eine Grunsatzdiskussion.
 

Falls du aber wirklich darüber diskutieren willst, solltest du über den Regeltext-Tag ändern nachdenken 😉

Edited by seamus
Link to comment

Nja...

Gerade bei Tieren muss man die Kampfregeln als Spielleiter etwas lockerer auslegen. Für diese alles allumfassend zu beschreiben ist unmöglich. Es gibt so viele Variablen: Ist das Tier zu schwer, um es umzustoßen? Ist das Tier anatomisch derart gebaut, dass Kampfsport-Techniken (die ja auf Schwachpunkte von Menschen ausgelegt sind) nicht greifen?

Wer meint, er könne einen Drachen ins Handgemenge nehmen oder zu Fall bringen, weil ja in den Regeln explizit nichts anderes steht, der kann das gerne glauben - gibt es (bei mir) aber nicht. :)

Edited by dabba
Link to comment
vor 13 Stunden schrieb dabba:

Gerade bei Tieren muss man die Kampfregeln als Spielleiter etwas lockerer auslegen. Für diese alles allumfassend zu beschreiben ist unmöglich.

Genau so ist es. Ganz allgemein greift hier meines Erachtens Kodex S. 11: Der Spielleiter entscheidet mittels seines gesunden Menschenverstandes, ob eine Aktion möglich ist oder nicht.

Interessant ist aber auch Kodex S. 77 im Absatz mit der Überschrift "Zuschläge und Abzüge im Nahkampf". Ich glaube das ist ein gern übersehener Teil der Kampfregeln. Denn da steht, dass wie bei allen Fertigkeiten der Spielleiter unter Berücksichtigung der Umstände über Zuschläge und Abzüge entscheidet, und dass die in der Folge genannten Modifikatoren "nur" Empfehlungen sind.

Wenn der Spielleiter also der Meinung ist, das Umwerfen der Spinne durch einen Halbling sei zumindest theoretisch möglich, kann er ihm immer noch tüchtig Abzüge auf seinem Versuch verpassen.

Link to comment

Das Umwerfen mit dem Schild bezieht sich sachlich erst einmal auf Zweibeiner in Menschengröße. Zweibeiner kann man relativ leicht aus dem Gleichgewicht bringen und bei Gegnern in ungefährer Menschengröße kann man auch seine Masse gut zum umrempeln nutzen.

Einen Vierbeiner kriegst du längst nicht so gut gelegt und er ist auch viel schneller auf den Beinen. Und sollte man einen Wolf mit dem Schild umrennen wollen, würde man wahrscheinlich selbst viel eher auf dem Boden liegen als der Wolf. Und viel länger. Da würde nur niederringen, also Handgemenge einleiten, helfen

Ich glaube auch nicht, dass man ein Pferd umgerannt kriegt, obwohl Kühe schupsen soll ja ein Volkssport in Ostfriesland sein. Vielleicht hat ja einer Erfahrung.

  • Like 1
Link to comment
21 minutes ago, Eleazar said:

Ich glaube auch nicht, dass man ein Pferd umgerannt kriegt, obwohl Kühe schupsen soll ja ein Volkssport in Ostfriesland sein. Vielleicht hat ja einer Erfahrung.

Da gibt es einen Wikipedia-Eintrag zu, den ich oben schon verlinkt habe. :cheesy:

tl;dr: Nein, das geht nicht. Das ist eine moderne Sage, mit der Stadtkinder veräppelt werden. ;)

Edited by dabba
Link to comment
vor 24 Minuten schrieb Eleazar:

Das Umwerfen mit dem Schild bezieht sich sachlich erst einmal auf Zweibeiner in Menschengröße. Zweibeiner kann man relativ leicht aus dem Gleichgewicht bringen und bei Gegnern in ungefährer Menschengröße kann man auch seine Masse gut zum umrempeln nutzen.

Einen Vierbeiner kriegst du längst nicht so gut gelegt und er ist auch viel schneller auf den Beinen. Und sollte man einen Wolf mit dem Schild umrennen wollen, würde man wahrscheinlich selbst viel eher auf dem Boden liegen als der Wolf. Und viel länger. Da würde nur niederringen, also Handgemenge einleiten, helfen

Ich glaube auch nicht, dass man ein Pferd umgerannt kriegt, obwohl Kühe schupsen soll ja ein Volkssport in Ostfriesland sein. Vielleicht hat ja einer Erfahrung.

Genau das ist der Grund, warum ich diesen Thread eröffnet habe, wir hatten letzte Spielsitzung eben genau die Stuation: einmal Halbling gegen Riesenspinne und Halbling gegen Dunkelwolf.

Das sich das Umwerfen mit dem Schild nur auf Zweibeiner bezieht war auch meine erste Reaktion, allerdings unterscheidet der KODEX die Begrifflichkeiten "Gegner" und "Personen". Den Gegner zu Fall bringen ist rein regeltechnisch gegen jeden "Gegner" möglich, also implizit auch Tiere und andere nichtmenschliche Wesen !

Den weiteren Verweisen der anderen Antworten schließe ich mich an, der Spielleiter sollte nach gesundem Menschenverstand jede Situation selbst bewerten und dann "geht" oder "geht nicht/nur eingeschränkt" entscheiden oder aber evtl dann auf den +4 Bonus verzichten, da eine Spinne mMn zB nicht wirklich liegen kann.

Zu Rundenbeginn als erstes den Gegner umzutackeln und dann alle Nahkämpfer mit +4 feste druff wärend der Gegner seine eigene Handlung in der Runde verliert ist halt einfach VIEL zu stark, so sind zu viele gefährliche Riesenwesen auch durch niedriggradige Gruppen zu leicht zu besiegen.

Link to comment
vor 4 Minuten schrieb MicSlower:

...wärend der Gegner seine eigene Handlung in der Runde verliert ist halt einfach VIEL zu stark...

Hast du da ne Seitenangabe zu, ich habe nur 

Ab/Zuschläge: Angriff liegend -4?

im Kopf, aber nicht dass Aktion/Handlung verloren geht.

 

Du darfst auch nicht vergessen, dass Umwerfen ohne Schild per nicht steigerbarem Raufen ist und das ist ja niedriger als normale Abwehr.

Eine Sonderregel "freier Angriff"/Hinfallen falls der Umwurf-EW misslingt -analog Handgemenge einleiten- gibt es auch nicht?

Link to comment
vor 5 Minuten schrieb seamus:

Hast du da ne Seitenangabe zu, ich habe nur 

Ab/Zuschläge: Angriff liegend -4?

im Kopf, aber nicht dass Aktion/Handlung verloren geht.

 

"In der laufenden Runde hingefallene Abenteurer können aufstehen, aber keine weiteren Handlungen ausführen (außer beim Einsatz von Akrobatik, s. S. 101"

KDX S .74

 

  • Thanks 2
Link to comment

yop, so siehts aus !

Wichtig ist zu unterscheiden, ob der Gegener bereits zu Beginn der Runde am Boden lag (dann wäre es 3j und nicht 2f) oder aber zu Rundenbeginn grade erst zu Fall gebracht worden ist.

Da die meisten Kämpferklassen und insb Halblinge einen höheren HR als die meisten Riesenwesen haben kannste so rein gegeltechnisch zB einen Thursen wegkloppen ohne dass der auch nur einmal angreifen kann !

Link to comment
vor 20 Minuten schrieb seamus:

Hast du da ne Seitenangabe zu, ich habe nur 

Ab/Zuschläge: Angriff liegend -4?

im Kopf, aber nicht dass Aktion/Handlung verloren geht.

 

Du darfst auch nicht vergessen, dass Umwerfen ohne Schild per nicht steigerbarem Raufen ist und das ist ja niedriger als normale Abwehr.

Eine Sonderregel "freier Angriff"/Hinfallen falls der Umwurf-EW misslingt -analog Handgemenge einleiten- gibt es auch nicht? 

Die meisten Tiere haben Abwehr im Bereich um +12/13, mit großem Schild(der ist steigerbar) und Raufen (Angriffsbonus/heiliger Zorn etc nicht vergessen!) kommt da ein mittelgradiger Kämpfer locker dran, also ist das eine sehr starke taktische Möglichkeit gefährlichen nichtmenschlichen Gegnern beizukommen.

Nein, der einzige "Nachteil" beim Gegner zu Fall bringen ist evtl selber mit hinzufallen wenn der PW: GW mißlingt. (KODEX S.80)

Edited by MicSlower
  • Thanks 1
Link to comment
vor 2 Stunden schrieb Knispik:

Genau so ist es. Ganz allgemein greift hier meines Erachtens Kodex S. 11: Der Spielleiter entscheidet mittels seines gesunden Menschenverstandes, ob eine Aktion möglich ist oder nicht.

Interessant ist aber auch Kodex S. 77 im Absatz mit der Überschrift "Zuschläge und Abzüge im Nahkampf". Ich glaube das ist ein gern übersehener Teil der Kampfregeln. Denn da steht, dass wie bei allen Fertigkeiten der Spielleiter unter Berücksichtigung der Umstände über Zuschläge und Abzüge entscheidet, und dass die in der Folge genannten Modifikatoren "nur" Empfehlungen sind.

Wenn der Spielleiter also der Meinung ist, das Umwerfen der Spinne durch einen Halbling sei zumindest theoretisch möglich, kann er ihm immer noch tüchtig Abzüge auf seinem Versuch verpassen.

Unter M4 gab es in dem Kapitel noch Modifikatoren für große Stärke/Gewandheitsunterschiede zwischen den Kontrahenten. D.h. ein Drache der Raufen auf +11 hat, der rauft gegen einen anderen Drachen/gleich großes Wesen mit +11. Für alles was Kleiner ist, ist sein Wert deutlich höher. Im Bestarium standen dann noch besondere Kampf&Bewegungsregeln von großen Wesen&Riesenwesen gegen Menschen.

Die M5 Regeln beschränken sich auf deine zitierten Hinweise, ermöglichen damit dann auch wieder, dass der Spielleiter bei solchen Sonderfällen schnell allein entscheiden kann.

  • Like 1
Link to comment
vor 22 Minuten schrieb Kar'gos:

Unter M4 gab es in dem Kapitel noch Modifikatoren für große Stärke/Gewandheitsunterschiede zwischen den Kontrahenten. D.h. ein Drache der Raufen auf +11 hat, der rauft gegen einen anderen Drachen/gleich großes Wesen mit +11. Für alles was Kleiner ist, ist sein Wert deutlich höher. Im Bestarium standen dann noch besondere Kampf&Bewegungsregeln von großen Wesen&Riesenwesen gegen Menschen.

Die M5 Regeln beschränken sich auf deine zitierten Hinweise, ermöglichen damit dann auch wieder, dass der Spielleiter bei solchen Sonderfällen schnell allein entscheiden kann. 

Moin Kar'gos !

Die Aktion den Gegner zu Fall bringen war auch schon unter M4 gegen nichtmenschliche Gegner unmodifiziert (Der einzige Unterschied zu M5 war, dass der PW:GW ob man selber mit hinfällt um 30 erschwert war wenn man keinen WaloKa gelernt hatte), die von dir aufgeführten Stärke/GW Vergleiche bezogen sich auf Aktionen innerhalb des Handgemenges (DFR S. 238/239), den Gegner zu Fall bringen findet außerhalb des Handgemenges statt und leitet auch kein selbiges ein !

Die Regeln zu Spezialangriffen von Riesenwesen im BEST beziehen sich auschließlich auf ihre eigenen Angriffe und ihren Raumbedarf/Kontrollbereich, nicht aber auf Spezialangriffe gegen sie.

Ist aber auch unerheblich, da wir uns in der M5 Regelecke befinden 😉

Gruß

Mic

 

Edited by MicSlower
Link to comment

Bei Wesen, die Schilde*1) nutzen dürfen, kann sich das ja immerhin wieder ausgleichen. Deren WW:Abwehr wird dann auch entsprechend erhöht. Das trifft aber wieder nur auf Menschenähnliche zu, daher bleibt bei Tieren wirklich nur:
Gar nicht zulassen oder eine Erschwerung des Angriffs auf Grund Masse/mehr als 2 Beine einführen*2).
Das der Umwerfversuch an sich gar nicht abgestraft wird falls der EW misslingt, finde ich allerdings merkwürdig. Da sollte der Gegner einen +spontanen Gegenangriff (--4, a la Handgemenge) erhalten.
 

*1) ausgenommen der Buckler, da selbst der kleine Schilde gegen alle Nahkampfangriffe ausgenommen Zweihandhiebwaffen schützt.
*2) -2 - -6, danach dann vlt.sogar noch -6 +PW:Kraftakt 😉 und schließlich unmöglich

Edited by seamus
Link to comment

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
  • Recently Browsing   0 members

    No registered users viewing this page.

  • Similar Content

    • By Rulandor
      Heute ist eine Frage in unserer Runde aufgetaucht, die mich verblüfft hat, weil ich sie gedanklich als geklärt behandelt habe.
      Meine Spieler möchten wissen, ob ein Halbling einen Krummsäbel einhändig führen kann, weil er ja laut Regeltext auf Kodex S. 37 folgende speziell für ein Langschwert beide Hände braucht.
      In M5 fallen Langschwert und Krummsäbel aber unter EINE Fertigkeit.
      Kann ein Halbling einen Krummsäbel einhändig führen?
      Mein Einwand war: die Plausibilität spricht dagegen.
      Ich habe bislang die gesonderte Erwähnung des Langschwerts beim M5-Halbling immer als Copy-and-Paste-Fehler eingestuft, da Langschwert ja heute als Fertigkeit unter Einhandschwert fällt. Ich habe daraus mechanisch gefolgert, dass Halblinge Einhandschwerter (nicht nur Langschwerter) zweihändig führen müssen.
      Daraufhin wollten meine Spieler wissen, ob Halblinge dann für die Verwendung von Langschwertern respektive Einhandschwertern die Fertigkeit "Zweihandschwerter" lernen müssen.
      Meine Antwort darauf lautete: Nein, denn es würde das Lernen für sie verteuern, alldieweil Zweihandschwerter eine höhere Schwierigkeit haben.
      Wie stehen andere dazu?
       
    • By nep
      Hallo zusammen,
      ich habe alles mögliche an Einträgen zum Thema gelesen und komme allein vom M5 Kodex her nicht weiter. Leider waren für mich die unzähligen M4 Forendiskussionen für das Spiel in M5 nicht so abschließend klar.
      Kann man nach Verwendung von beidhändigem Kampf noch einen Abwehrverzicht mit dem Parierdolch machen, um ein weiteres Mal anzugreifen?
      Die Klarstellung der Angriffsanzahl zu M4 gibt es: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/11745-anzahl-der-angriffsm%C3%B6glichkeiten/ Hier sehe ich bei Punkt 3: 4 Angriffe mit Beschleunigung, also normalerweise 2, d.h. Normal + Parierwaffe oder 2 aus beidhändigem Kampf.
      Dies liest mein Spieler aber so nicht aus dem Kodex und ich finde es auch zumindest diskutabel. Der Spieler ist auch ein von mir sehr respektierter Meister mit viel Erfahrung in M4, insofern diskutieren wir beide sehr am Wortlaut des Kodex. Er hat mir versichert, dass der Beidh. Kampf und zusätzlicher Parierdolchangriff immer schon so ging. Ich möchte gern eine gute Lösung auch für den Spieler finden - als Startpunkt möchte ich jedoch gern klarstellen, wie die Regeln zu lesen sind.
      Bitte bezieht euch auch nicht auf Regeltexte in M4 - die habe ich nicht und ich spiele/meistere erst seit M5. Das heißt, ich möchte die "offizielle" Regel streng gemäß M5 Kodex wissen und dann ggf. in einer Hausregel abändern. Wenn die Analogie aber nicht von der Hand zu weisen ist, kann ich mich auf oben genannten Link beziehen - dies kann ich in Ermangelung der Regeln aber nicht am Text beurteilen. 
      Nun zu meinen Überlegungen:
      1a) Darf mit einem Parierdolch beidhändig gekämpft werden? - ja
      Kodex S. 105 fordert eine aus"Stichwaffen" gewählte Waffe. Ein Parierdolch ist eine Verteidigungswaffe. Aber, Kodex S. 146 "Parierdolch ist ein speziell geformter Dolch" - ein Dolch ist Stichwaffe, also geht es grundsätzlich. Stichwaffen müssen aber höher gelernt werden als beidhändiger Kampf. - ok
      1b) Kann der Parierdolch nach beidh. Kampf zur Abwehr benutzt werden? - unsicher
      Dies wird weder bei beidh. Kampf S.105, noch bei Parierdolch S.146 ausgeschlossen, also ist es erstmal zugelassen.
      Aber: Kodex S. 146 "muss sich zu Beginn einer Runde entscheiden ob er seinen Parierdolch zum Verteidigen oder zum Angreifen benutzen will" Aus dem Kontext gilt für mich der Übertrag auf beidh. Angriffe nicht - Dennoch: hier könnte man aber so argumentieren, dass der Parierdolch mit beidh. Kampf zum Angriff benutzt wurde, also ohnehin nicht mehr zur Verteidigung verfügbar ist.
      2) Besteht ein Kombinationsangriff gemäß beidh. Kampf aus zwei Angriffen? Kodex S. 105- neige zu ja, bin aber unsicher
      Sehe ich so ja - auch wenn nur ein EW / WW erfolgt, geht aus der Beschreibung für mich hervor, dass der tatsächlich Ablauf ("kurz hintereinander") zwei Angriffe sind analog dem 2. Anstrich sind (der darüber), die jedoch nur mit einem gemeinsamen EW/WW abgearbeitet werden.
      Dem entgegen spricht Kodex S.69: "Insbesondere entscheiden EW und WW, ob und wie erfolgreich ein Angriff ist." Also ein EW/WW entscheidet einen Angriff. Das würde aber bedeuten das ein Kombinationsangriff mit einem EW auch nur ein Angriff ist. Hier komme ich mir selbst sehr pedantisch vor ("ein" als unbestimmer Artikel vs "ein" als Zahl), ist aber wichtig für Frage 3b.
      3) Situation: Beidhändiger Kampf wird benutzt - hier beziehe ich mich auf die Anstriche auf Kodex S. 105 rechts oben; Welche Möglichkeit besteht weiterhin gemäß Kodex S. 146?
      diverse Fragen/Gedanken dazu:
      3a) Nachdem Beidhändiger Kampf für einen zweiten Einzelangriff verwendet wurde - kann immer noch auf die Abwehr verzichtet werden, um anzugreifen? - neige zu nein
      Kodex S. 146: "Stattdessen kann er mit seinem Parierdolch auch einen zweiten Nachkampfangriff durchführen"  Nach Verwendung des zweiten Einzelangriffs gab es schon einen zweiten Nahkampfangriff. D.h. ein dritter mit Parierdolch ist nicht zulässig? Ich neige dazu, dass der zweite Einzelangriff bereits erfolgt ist und der Parierdolch nicht für "einen zweiten Nahkampfangriff" verfügbar ist. Dies allerdings gegenüber dem Spieler nur aus der Zahl zu begründen ist für mich eher schwach. Es wird etwas interpretiert und kann vielleicht auch anders interpretiert werden.
      Dies ergibt für mich insofern Sinn, dass dann beidhändiger Kampf die Möglichkeit mit Parierdolch aufwertet (besserer EW im Angriff), aber nicht erweitert (kein zusätzlicher Angriff). 
      3b)Nachdem Beidhändiger Kampf für einen Kombinationsangriff verwendet wurde - kann immer noch auf die Abwehr verzichtet werden, um anzugreifen? - bin unsicher
      Kodex S. 146: "Stattdessen kann er mit seinem Parierdolch auch einen zweiten Nachkampfangriff durchführen"
      Wenn ein Kombinationsangriff mit beidh. Kampf als ein Angriff gewertet wird, wäre dies ja grundsätzlich möglich. In Punkt 2) sehe ich es aber als zwei Angriffe und damit nicht zulässig. Ich neige dennoch dazu, das als Hausregel zuzulassen. Es zu verbieten, würde eine Begründung (anhand des Texts) erfordern, warum ein Kombinationsangriff als zwei Angriffe gewertet wird und die sehe ich nicht so klar (und es wäre ein entgegenkommen meinerseits)
      4) Mögliche Interpretation Kodex S. 105 als 1 Angriff - sehe ich nicht so
      Wenn beidh. Kampf S. 105 als Erweiterung des allgemeinen Angriffsmöglichkeit besteht, kann man es für Kodex S. 146 als "ein Angriff" werten - die gleichzeitigen Handlungen werden als eine zusammengefasst und der Parierdolchangriff gemäß S. 146 ist erlaubt.  Diese Ansicht teile ich grundsätzlich nicht, siehe auch oben zitierter Link zu M4, möchte es aber in den Raum geworfen haben. 
      Was sagt ihr? Vielen Dank im Voraus.
      Wiegesagt, ich bin an einer fairen Lösung für den Spieler interessiert, den ich auch als Meister respektiere, und suche eine sauber begründbare Anwort. Darauf aufbauend gibt es dann Hausregeln. Instinktiv on the fly hätte ich gegen den Parierdolchangriff entschieden, konnte es aber nicht klar begründen. Die Diskussion entstand in einem Gespräch nach dem Spiel über die Charakterentwicklung, nicht direkt im Spiel.
      Viele Grüße,
      nep
    • By Morcan
      Hallo Freunde,
      ich bin seit M3 bereits dabei und habe nun für meine Frischlinge einmal die Kampfregeln auf einem Handhout kurz zusammenfassen wollen. Da ist mir im Kodex Seite 69 etwas aufgefallen. Im blauen Kasten steht drin das man in Schritt 2 Bereits die AP abzieht und dann erst Abwehrt. Das würde ja defakto heißen das man dann auch eine -4 auf seine Abwehr erhält. Habe ich das jetzt einfach 20 Jahre falsch gespielt? Habe auch nochmal in M3 geschaut auch dort ist das nicht so konkret vermerkt. Ich kenne es so
      1. EW:Angriff
      2. Bei erfolg von Angriff einen EW:Abwehr
      3. Danach entweder LP/AP oder nur AP abziehen.
      Im Erata habe ich dazu auch nichts gefunden. Drum dacht ich ich frage mal die Regelfüchse hier im Forum.
      Gruß
      Morcan
    • By polemikus
      Guten Abend zusammen!
      Ich grüße euch alle. Ich bin Neuling bei Midgard und lese mich gerade in die (extrem guten, extrem nachvollziehbaren, extrem realistischen) Regeln ein.
      Ich bin allerdings noch etwas am Rätseln, wie die Magie im Kampf funktioniert. Soweit ich das sehe, muss man als Magiee (anders als alle anderen Charaktere) zu Beginn der Handlungsphase ansagen, was man machen möchte. Sage ich das an, wenn ich als Spieler dran bin, oder ganz zu Beginn, bevor geklärt wird, wer dran ist? In welcher Reihenfolge? 

      Kann ich als Charakter, der vor dem Magier dran war, darauf reagieren? Oder muss ich – zum Beispiel als Bogenschütze – meine Aktion zurückhalten, um zu schauen, ob der Magier zaubern? Sprich: sind LP – Verluste, die ich dem Magier zufüge, bevor er dran war, geeignet, den Zauber zu unterbrechen?
      Kann ich als Charakter, der vor dem Magier dran war, darauf reagieren? Oder muss ich – zum Beispiel als Bogenschütze – meine Aktion zurückhalten, um zu schauen, ob der Magier zaubert?
      Schließlich: Würfle ich als Makler meinen Magie-Wurf, wenn ich dran bin, oder am Ende der Runde, wenn geprüft wird, ob der Zauber funktioniert? 
       
      Sollten diese Frage schon mal gestellt worden sein (ich habe sie mit der Suche nicht gefunden), reicht mir natürlich auch ein Link.
      Herzlichen Dank, und noch mal Gruß in die Runde. Ich habe schon ein paar Beiträge gelesen, und fand bisher die Antworten alle sehr sympathisch.
    • By Die Hexe
      Hallo zusammen,
      ich bin gerade über folgende Regelpassage gestolpert (Kodex, S. 91):
      "Kostet ein kritischer Treffer das Opfer einschließlich der Zusatzschäden keine LP, richtet er keine längerfristigen Schäden an. Gliedmaßen (†) sind nur geprellt und nach 30 min wieder einsatzbereit. Ein Rumpf-, Kopf- oder Wirbelsäulentreffer ("blaues Sternchen") macht nur wegen Schmerzen 30 min lang handlungsunfähig."
      Auf S. 64 steht widerrum nichts von Handlungsunfähigkeit, sondern Folgendes:
      "Rippen: Ein oder zwei gebrochene Rippen verursachen zwar Schmerzen bei Bewegung und Atmen, sind aber vergleichsweise harmlos. Wenn der Brustkorb mit Erste Hilfe fachgerecht bandagiert ist, wird der Verletzte nur wenig behindert. Nur in bewegungsintensiven Situationen erleidet er wegen der Schmerzen –4 auf Erfolgs- und Widerstandswürfe, z.B. auf EW:Angriff und WW:Abwehr und beim Einsatz von Fertigkeiten wie Akrobatik oder Klettern."
      Die erste Passage lese ich so, dass wenn schon bei keinem LP-Verlust 30 min Handlungsunfähigkeit gegeben ist, diese ja erst recht eintreten müsste, wenn LP verloren wurden. Das würde dann aber bedeuten, dass aller mit dem blauen Sternchen markierter kritischer Schaden zu Handlungsunfähigkeitn führen müsste. Das wäre dann bei 6 von 17 Kritischer-Schaden-Ereignissen der Fall, das kann m.E. so nicht gemeint sein.
      Dies widerspricht zum einen meiner Realismus-Vorstellung von der Auswirkungen von Verletzungen (ich weiß, keine Diskussion über usw.), zum anderen der Regelpassage von S. 64, bei der Rippenverletzungen als vergleichsweise harmlos aufgeführt sind.
      Was stimmt denn jetzt? Kritischer Schaden 27 => Rumpftreffer mit Rippenbrüchen. Ist die Figur nun handlungsunfähig oder bekommt sie lediglich -4 auf EW und WW?
      es grüßt und bedankt sich für die Belehrung
      die Hexe
×
×
  • Create New...