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Xeminio

Priester/Gott des Ausgleichs oder Schicksals

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Das kann ich umgehen, wenn ich beim W100 einen Bereich ohne Spruchwirkung einteile. Was, wenn sich was tun sollte, der der Zaubernde den Wurf versemmelt? Es ist schließlich Gottes Wille, dass etwas geschieht und nicht der Wille des Zauberers.

Ich frage mich nur, wenn der Gott dann eingreifen möchte ... warum tut er das nicht selbst, sondern versaut es womöglich über einen seiner Priester?

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Hallo Xeminio,

 

ich kann deinen Gedankengang bei den Wundern schon nachvollziehen (also dass es vom Zufall - entschuldigung - Schicksal ;) bestimmt ist, was genau geschieht), aber bei der Ausführung sollte man noch mal ganz von Vorn überlegen.

Man sieht ja anhand der Diskussion hier, dass es wohl etwas umständlich ist, immer einen W100 zu würfeln, welche Seite des Wunders (nennen wir sie mal "gut" und "böse") nun genau eintritt. Da kommt einfach zu viel zusammen, es wird auf Dauer zu kompliziert.

 

Ich möchte dir mal einen Vorschlag machen, wie du es ganz anders, aber dennoch passend zum Schicksal, aufziehen könntest.

(Natürlich ist es nur ein Vorschlag, ich will dich nicht davon abbringen, den PRI so zu spielen, wie du willst, aber vielleicht hilft der Vorschlag auch anderen Interessierten, deine Idee für sich selbst besser zu adaptieren)

 

Ein Mitspieler hat mal eine Figur gespielt, die an eine Schicksalsgöttin glaubte. Diese Figur ist nun bei JEDER zu treffenden Entscheidung hingegangen und hat eine Münze geworfen. Vor dem Wurf wurde festgelegt, welche Seite für was steht (meist also "Ja" und "Nein"). Den Wurf kann man toll nachspielen, oder einfach mit den Würfeln simulieren, jeder wie er mag. ;)

Also ich fand diese Herangehensweise sehr cool, vielleicht kann man sie auch auf den PRI des Schicksals hier mit seinen Wundern anwenden:

 

BEVOR der PRI sich hinsetzt, und ein Wunder wirkt, wirft er eine Münze (oder was auch immer zu seinem Gott als "Wegweiser" passt) und erbittet so eine übergeordnete Entscheidung, ob ein Wunder gewirkt werden soll oder nicht. Diese Variante ist dann leichter zu spielen, weil man schon vorher weiß, ob man würfeln muss (auf Zaubern) und auf welches Wunder überhaupt. Dadurch wird der Char auch wieder Gruppenverträglicher.

Wenn man weiterhin die dunklen Varianten (als Ausgleich) beibehalten will, so wirft der PRI vor dem Wunder die Münze, welches Wunder er nutzen soll (Heilen oder Verletzen?) und hält sich dann an die Weisung seines Gottes. Auch in diesem Fall ist noch VOR dem Zaubervorgang klar, auf was gewürfelt werden muss, was es allgemein leichter zu spielen macht. Diese Variante ist dabei näher am Originalgedanken von Xeminio dran und sicher nicht immer angenehm für die Gruppe. ;)

 

So, ich hoffe es wird deutlich, worauf ich hinaus wollte. :lookaround:

 

Wenn mir noch eine Idee kommt, melde ich mich gern noch mal dazu :)

 

LG Anjanka

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Zum Thema Münzwurf: wenn man es genau nimmt ist ja auch ein 100er mit 50:50 ein Münzwurf..... also versteh ich grad nicht so ganz was der Unterschied an sich wäre.

 

Zur "Reihefolge" klar kann man auch erst seinen Gott fragen was man zaubern soll (Münzwurf/W100) und dann zaubern, aber auch hier besteht für mich kein großer Unterschied, der einzige Unterschied wäre effektiv, das die unterschiedlichen Zauberdauern umgegangen werden, da man ja schon vorher weiss welchen Zauber genau man zaubert.

 

 

Aufjedenfall nochmal Danke an alle die sich bisher schon so rege beteiligt haben.

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Hallo Xeminio,

 

der Unterschied ist, dass dein PRI dann VORHER weiß, was er tut/tun soll/tun wird und das entsprechend ankündigen kann. Also er fängt nicht einfach irgendwas an zu wundern und wundert sich dann selbst, was am Ende herauskommt, nein, er weiß schon nach dem Münzwurf, was von ihm erwartet wird. Und kann dies entsprechend seinen Gefährten vermitteln (also ich denke, das ließe sich rollenspielerisch ganz gut einbinden).

Außerdem musst du dann die Midgardregeln nicht so stark verbiegen (was das Abändern von Zauberdauern etc. angeht).

 

Gut, vielleicht ist dieser Unterschied (vorher wissen, was von mir erwartet wird und entsprechend dann auch das richtige Gebet sprechen) auch nur für mich sehr wichtig. Gefühlt kann ich dazu nur sagen, dass mir ein Ausspielen des Münzwurfes und danach dann eben die Folgen dessen auszuleben (Die Gruppe könnte ja dann nach so einer Ankündigung "Mein Gott will, dass du nicht geheilt wirst, sondern..." auch noch reagieren ;)) mehr Spielspaß bringen würde (und für mich auf Dauer leichter verständlich und mit der Welt vereinbar wäre), als die Variante von dir. Aber das ist wirklich nur so ein Bauchgefühl von mir.

 

Besser kann ich das leider nicht erklären, sorry.

 

LG Anjanka

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mhh k ich versteht dein Problem an meiner Herangehensweise, aber wenn ich schon vorher weiss was gezaubert wird, und daraufhin noch etwas ändere wie gut findet das dann der Gott denn.... erst nachfragen, was er für passend hält, und dann doch nicht zaubern.

 

Der Münzwurf vorher ist verständlich um die Zauberdauern nicht zu verändern, wobei ich mir dabei gedacht hatte, das einfach der Zauber den ich grundsätzlich zaubern möchte die Vorgabe der Zauberdauer gibt. D.h. wen ich den Gegner verwunden will (VvW) und dabei eben ne Heilung rauskommt, dan hab ich den Gegner eben in einer Sekunde um 1w6 geheilt statt ihm Schaden zuzufügen.

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Zur Diskussion.

Einwände wie der (nicht) vorhandene Spaßfaktor der Figur bringen nicht weiter. Das ist etwas, was Xeminio mit sich ausmachen muss. Nachdem in der Gruppe auch sonst nur Halb- und Vollpsychos rumsitzen (äh, also die Figuren, nicht die Spieler), passt das für uns als Gruppe schon.

 

Xeminio hat um Anregungen und Kritik gebeten. Da für mich Spaßfaktor und ein schlüssiges Charakterkonzept eng zusammenhängen, werde ich auch weiterhin dazu meine Meinung äußern...

 

 

Best,

 

der Listen-Reiche

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@ Xeminio: Nur damit wir uns da richtig verstehen - ich wollte keinesfalls vorschlagen, dass nach dem Münzwurf etwas durch den PRI selbst verändert wird, vielmehr wollte ich andeuten, dass die Ankündigung der Entscheidung des Gottes (sofern der PRI dies auch verkünden möchte - das bleibt natürlich jedem Spieler selbst überlassen) bei den Gefährten für Reaktionen sorgen könnte. Dadurch kann es mal passieren, dass diese den PRI daran hindern (wollen), ein Wunder zu wirken, das ist wahr, aber ich ging nie davon aus, dass der PRI die Entscheidung, das (ungünstige) Wunder doch nicht zu wirken, selbst treffen würde. (Täte er dies, wäre ein Münzwurf tatsächlich recht unnötig ;))

 

Ansonsten: Ich verstehe auch, wie du dir das vorstellst und will dir ja nichts aufzwingen. Verfolge deine Variante weiterhin und berichte hier, wie das so klappt :)

 

Viel Spaß dir und deiner Gruppe :)

 

LG Anjanka

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Xeminio hat um Anregungen und Kritik gebeten. Da für mich Spaßfaktor und ein schlüssiges Charakterkonzept eng zusammenhängen, werde ich auch weiterhin dazu meine Meinung äußern...

 

Dafür bin ich dir auch dankbar, da dies allerdings mein erster Versuch so einer Ausarbeitung ist hoffe ich das eventuell noch nicht gut durchdachte Aspekte mir verziehen werden :P

 

@ Xeminio: Nur damit wir uns da richtig verstehen - ich wollte keinesfalls vorschlagen, dass nach dem Münzwurf etwas durch den PRI selbst verändert wird, vielmehr wollte ich andeuten, dass die Ankündigung der Entscheidung des Gottes (sofern der PRI dies auch verkünden möchte - das bleibt natürlich jedem Spieler selbst überlassen) bei den Gefährten für Reaktionen sorgen könnte. Dadurch kann es mal passieren, dass diese den PRI daran hindern (wollen), ein Wunder zu wirken, das ist wahr, aber ich ging nie davon aus, dass der PRI die Entscheidung, das (ungünstige) Wunder doch nicht zu wirken, selbst treffen würde. (Täte er dies, wäre ein Münzwurf tatsächlich recht unnötig ;))

 

Ansonsten: Ich verstehe auch, wie du dir das vorstellst und will dir ja nichts aufzwingen. Verfolge deine Variante weiterhin und berichte hier, wie das so klappt :)

 

Viel Spaß dir und deiner Gruppe :)

 

LG Anjanka

 

Ich glaube dann bleibe ich einfach dabei der Gruppe nicht vorher mitzuteilen, welche Art des Wunders ich tatsächlich wirke.

Wie midgardholic schon geschrieben hat sind wir eh eine "etwas seltsame" Gruppe :)

 

Wenn ich dann mal wieder mitspiele werde ich euch natürlich über etwaige Probleme (soweit welche Auftreten) berichten

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Xeminio hat um Anregungen und Kritik gebeten. Da für mich Spaßfaktor und ein schlüssiges Charakterkonzept eng zusammenhängen, werde ich auch weiterhin dazu meine Meinung äußern...

 

Dafür bin ich dir auch dankbar, da dies allerdings mein erster Versuch so einer Ausarbeitung ist hoffe ich das eventuell noch nicht gut durchdachte Aspekte mir verziehen werden :P

 

:männlicherhändedruc:beer:

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So nach knapp 3 Monaten Spielzeit hier mal mein Eindruck zum Priester des Schicksals/Ausgleichs/Zufalls (je nachdem wie man es sehen mag :) )

 

Es ist bisher ein paar Mal vorgekommen das der "falsche" Zauber rauskam.

1. Situation: Nach einem Duell (das nicht bis zum Tod geführt werden sollte), spuckt der Unterlegene Blut, Dummerweise wird statt HvW ein VvW draus.... der NPC ist dann wirklich tot (obs jetzt am Zauber lag oder nicht kA^^)

2. Situation: in einer Höhle .. wir wollen keine Explosionen, da die Höhle ja einstürzen könnte, leider wird aus dem Frostball eine krit. Feuerkugel die immerhin ein paar Dämonen-Wächter zerlegt, glücklicherweise ist die Höhle an der Stelle zu stabil das sie nicht einstürzt.

 

Fazit: Ich kam bisher nur selten zum Zaubern, da wir viele Detektiv-Abenteuer gespielt haben und irgendwie muss ich mich noch immer an die Herangehensweise des Zufalls/Schicksals/Ausgleichs gewöhnen, aber an sich ist es schon ganz lustig. ^^

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Hallo Xeminio,

grundsätzlich finde ich die Idee eines Schicksals-/Ausgleichsgottes oder Pristers super :thumbs: Mir gefiel auch deine Idee mit den Zauberparen sehr gut, allerdings hätte ich den Priester ab dieser Stelle anderes weiterentwickelt, ich wäre mehr auf das Prenzieb des Ausgleichs, als auf das des Zufalls eingegangen, so wäre mein ansatz zu sagen, der Priester kann frei entscheiden welchen der beiden Zauber er einsätzt, hat er aber einen Zauber gewirkt ist dieser so lange "blockiert" bis er das gegenstück dazu eingesetzt hat. Einem Missbrauch dieser Regel kann, mit der Mentalität des Pristers vorgebeugt werden, so dass er nicht sinnlos Kleintiere tötet, um seine Kammeraden heilen zu können.

 

Man könnte teoretisch auch Beides benutzen, um ein bischen sicherheit zu geben^^ dh. der erste Zauber ist zufällig, der zweite immer das Gegenstück...

Ansonsten kann ich noch die Religion der Todeswirker, aus "Babarenwut und Ritterehre" entfehlen, um eine Idde, des denkens, dieser Prister zu bekommen. Vieleicht setzt ich mich auch nochmal hin und schreibe meine Alternative in Regeln auf, für einen besseren Abgleicht.

 

Gruß, Mantis.

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