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Xan

Unterschiede zw. Kundschafter (Ku) und Waldläufer (Wa)

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Was ist eigentlich der Unterschied dieser Klassen? Im Speziellen geht es um die Problemregionen: kalte (schneebedeckte) Gebiete und Gebirge.

 

Warum ist ein Bergführer aus KTP (s. KTP-QB) ein Wa,

während ein Bergführer der Zwerge (s. DFR) wohl ein Ku ist?

 

Grund-Fertigkeiten:

Ku:

Bogenkampf zu Pferd (in Schnee oder Gebirge wohl eher widersinnig)

Gassenwissen (für Schnee und Gebirge muss man wohl besser (geplanter) einkaufen, als wenn man durch den wildreichen, fruchtbaren Wald geht)

Kampf zu Pferd (in Schnee oder Gebirge eher weniger zu gebrauchen)

Schlittenfahren (im Schnee und Gebirge :-) sinnvoll)

Wagenlenken

 

Wa:

Abrichten (kann man überall gebrauchen)

Akrobatik (in Schnee oder Gebirge wohl eher widersinnig)

Balancieren (weiß nicht, warum man im Wald mehr balancieren müsste als im Gebirge)

Kampf in Dunkelheit (in Schnee oder Gebirge/Felsen wohl eher seltener nötig)

Kräuterkunde (im Schnee wohl eher widersinnig, im Gebirge zwar seltener als im Wald/Dschungel aber auch zu gebrauchen)

Pflanzenkunde (im Schnee oder Gebirge eher widersinnig)

Rudern (im Schnee oder Gebirge eher widersinnig)

Skifahren (a.j.F. sinnvoller als Schlittenfahren für den Wald)

Tauchen (im Gebirge oder Schnee eher wenig sinnvoll)

 

 

Weiteres Problem Überleben:

 

Warum kann der Ku (Bsp. Zwergen-Ku) nicht Überleben im Gebirge als Grund?

Ich finde das sollte der Ku können. Bzw. könnte man bei nördlichen Ku Überleben: Gebirge & Schnee als Grundfertigkeit nehmen und bei südlichen Ku: Steppe und Wüste

 

 

Okay ich glaube ich habe mich durch diesen post irgendwie selbst drauf gebracht, dass der Ku ganz gut für "Schnee-" und "Gebirgsgänger" passt.

 

Trotzdem:

 

1. Aber das mit dem Überleben sollte man schon irgendwie anpassen. Z.B. Ku aus Regionen mit BS können Steppe & Wüste; Ku aus Regionen mit BN können Gebirge & Schnee. [Anm.: Das finde ich hätten auch die Tm verdient - da in ihrem Kulturkreis ja auch die BAR bzw. Sc jeweils entsprechende Überlebensformen als Grundfertigkeit haben.]

 

2. Der Wa ist dem Ku an Fertigkeiten doch überlegen, gerade bei nördlichen Ku, die wahrscheinlich auch noch auf Bogenkampf zu Pferd und Kampf zu Pferd verzichten. M.E. könnte der Ku schon noch Abrichten und/oder Balancieren als Grundfertigkeit verkraften.

 

 

Hoffe auf eure Resonanz in dieser Angelegenheit.

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Guest Marc

:wave:,

Kundschafter wären bei mir eher militärisch orientierte Abenteurer, die auch eher von einem Trupp angeheuert werden, und sich auch gerne anheuern lassen.

 

Waldläufer wären eher naturverbundene Freigeister und Freiberufler.

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Der Kundschafter wurde wohl in M4 aufgenommen, damit der Wüstengänger aus dem Eschar-QB eine bessere Basis bekommt. Wie von mir schon an anderer Stelle angemerkt: Die Waffen im Lernschema gehen von einer gewissen Kulturbeschränkung aus, die ich so im DFR nicht wiedererkennen kann.

 

Neben Waldläufer und Kundschafter gibt mit dem Nordlandbarbaren einen weiteren Spezialisten für einige Regionen.

 

Die Aufzählung der Grundfertigkeiten ist nicht hilfreich. Sie sollen Kundschafter und Waldläufer trennen, mehr nicht. Sonstigen Kämpfern haben mehr Grundfertigkeiten als die anderen, nicht jede Figur muss sich hier vollständig wiederfinden.

 

Solwac

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Neben Waldläufer und Kundschafter gibt mit dem Nordlandbarbaren einen weiteren Spezialisten für einige Regionen.

 

Aber für die Gnome z.B. nicht!

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Neben Waldläufer und Kundschafter gibt mit dem Nordlandbarbaren einen weiteren Spezialisten für einige Regionen.

 

Aber für die Gnome z.B. nicht!

Und? Dafür haben Halblinge trotz des friedlichen Halfdals Feldhüter. :dunno:

 

Nicht alle kulturellen Feinheiten Midgards werden durch Abenteurertypen abgedeckt.

 

Solwac

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Ich muss sagen, dass ich nicht ganz weiß, was hier eigentlich gefragt wird...

 

Geht es um den allgemeinen Unterschied zwischen Kundschaftern und Waldläufern?

Geht es darum, welche der beiden Charakterklassen besser für ein Leben in Schnee und Gebirge ausgerichtet ist?

Oder geht um eine Hausregel, bei der für einen Kundschafter auch Überleben:Eis und Schnee als Grundfertigkeit eingeführt wird?

 

Verwirrte Grüße, :dunno:

Arenimo

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Der Kundschafter ist wohl näher am Söldner (der auch Gassenwissen Grund hat) als der Waldläufer. Gassenwissen ist für den Wa ja sogar Ausnahme.

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Gassenwissen ist für den Wa ja sogar Ausnahme.

 

Nö. Gassenwissen ist für keinen der Abenteurertypen aus DFR Ausnahme.

 

Hast Recht. Frag mich nicht, wo ich das her hatte.

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Ich muss sagen, dass ich nicht ganz weiß, was hier eigentlich gefragt wird...

 

Geht es um den allgemeinen Unterschied zwischen Kundschaftern und Waldläufern?

Geht es darum, welche der beiden Charakterklassen besser für ein Leben in Schnee und Gebirge ausgerichtet ist?

Oder geht um eine Hausregel, bei der für einen Kundschafter auch Überleben:Eis und Schnee als Grundfertigkeit eingeführt wird?

 

Verwirrte Grüße, :dunno:

Arenimo

 

Es geht um alles ...

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Es geht um alles ...

 

Moderation :

Es gibt Leute, die wüssten das gerne ein wenig präziser::sly:

 

  1. Was soll die Hausregel sein?
  2. Wie ist der Bezug auf die erwähnten Charakterklassen?

Nur damit man vielleicht auch den Titel etwas aussagekräftiger gestalten könnte...:lookaround: ...bei Bedarf kopiere ich auch gern Ausarbeitungen in den Initialbeitrag.

 

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

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Es geht doch darum Xan möchte dass Jemand in sein Klagelied einstimmt:disturbed:

So tue ich das:

Der Kundschafter ist schon eine sehr spezielle etwas unglücklich geratene Klasse......nur für einige wenige Regionen ideal nutzbar......für Wüsten und Steppenregionen ist er mit seinen Fertigkeiten perfekt. Ein Himjar-Kundschafter....quasi Wüstengänger oder ein Tegaren-Kundschafter profitieren eben von den (Bogen)-Kampf zu Pferd Fertigkeiten....und ein Waelischer Kundschafter dann eben vom Schlittenfahren....Skifahren....

 

Wenn ich nun unbedingt einen Bergführer spielen will, mach ich mit dem SL aus Wüste und Steppe Standard , Gebirge Wald Grund...fertig ist die...Hausregel!

 

Aber:

Das ändert nichts an der Tatsache, dass der Waldläufer gegenüber dem Kundschafter bevorteilt ist und meiner Meinung nach sogar so dass das Spielgleichgewicht leicht gestört ist....die Fertigkeiten die der Ku als Grund hat..... sind beiweitem nicht so oft von Nutzen (ausser Gassenwissen versteht sich....) wie die des Waldläufers....

 

Gruss,Rabeneschen :wave:

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Guest Marc
Das ändert nichts an der Tatsache, dass der Waldläufer gegenüber dem Kundschafter bevorteilt ist und meiner Meinung nach sogar so dass das Spielgleichgewicht leicht gestört ist....die Fertigkeiten die der Ku als Grund hat..... sind beiweitem nicht so oft von Nutzen (ausser Gassenwissen versteht sich....) wie die des Waldläufers....

 

Gruss,Rabeneschen :wave:

... da winkt ja noch einer ...

:wave:,

aber man könnte doch einen Waldläufer wie einen Kundschafter spielen? Wo ist da der Nachteil. Die Abenteurertypen sind meiner Meinung offener als deren Bezeichnungen es einem nahlegen.

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aber man könnte doch einen Waldläufer wie einen Kundschafter spielen? Wo ist da der Nachteil. Die Abenteurertypen sind meiner Meinung offener als deren Bezeichnungen es einem nahlegen .
Nicht nur Deiner Meinung nach. Leider aber kleben viele Spieler und SpL an den Typenbezeichnungen zu sehr dran und nicht daran, was man daraus macht.

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Nun, zumindest sollten neben Grund/Standard auch Grund/Ausnahmefertigkeiten angesehen werden. Das ergibt folgendes Bild:

 

Baukunde Wa A/Ku S - das ist auch in einem Kostenbereich, den man zu Standard noch lernen kann, während Ausnahme schon sehr teuer ist.

Gaukeln Wa A/Ku S - sicher keine sehr häufige Fertigkeit, und auch billig genug, um auch als Ausnahme zu lernen, wenn man unbedingt will.

Rechnen Wa A/Ku S - für den Waldläufer eigentlich schon wieder völlig unwirtschaftlich, aber halt auch eine eher selten gebrauchte Fertigkeit.

Schauspielern Wa A/Ku S - wie Gaukeln, vielleicht etwas häufiger.

 

Da hat der Kundschafter auch noch ein paar Vorteile. Insgesamt ist er nicht so sehr der einseitige Naturbursche wie der Waldläufer, kann aber trotzdem Sachen wir Spurenlesen, Stimmen Nachahmen, Tarnen, Schleichen, Scharfschießen als Grund. Soo schlecht ist er auch nicht!

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aber man könnte doch einen Waldläufer wie einen Kundschafter spielen? Wo ist da der Nachteil. Die Abenteurertypen sind meiner Meinung offener als deren Bezeichnungen es einem nahlegen .
Nicht nur Deiner Meinung nach. Leider aber kleben viele Spieler und SpL an den Typenbezeichnungen zu sehr dran und nicht daran, was man daraus macht.

 

Wenn die Typisierung doch so eine schwache Bindung aufweist, warum dann überhaupt in Waldläufer und Kundschafter unterscheiden?

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aber man könnte doch einen Waldläufer wie einen Kundschafter spielen? Wo ist da der Nachteil. Die Abenteurertypen sind meiner Meinung offener als deren Bezeichnungen es einem nahlegen .
Nicht nur Deiner Meinung nach. Leider aber kleben viele Spieler und SpL an den Typenbezeichnungen zu sehr dran und nicht daran, was man daraus macht.

 

Wenn die Typisierung doch so eine schwache Bindung aufweist, warum dann überhaupt in Waldläufer und Kundschafter unterscheiden?

 

Gute Frage/nächste Frage. Vielleicht wollte doch mal jemand einen Waldläufer spielen, der auf Dauer nicht NUR Natur macht. Aber die Diskussion kannst Du für ganz viele Typen führen.

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Wenn die Typisierung doch so eine schwache Bindung aufweist, warum dann überhaupt in Waldläufer und Kundschafter unterscheiden?
Weil der Wüstengänger nicht wirklich gut mit dem Waldläufer zusammenpasst? ;)

 

Manche Kämpfertypen unterscheiden sich halt eher kulturell als nur über das Lernschema. Während z.B. Krieger und Söldner aus einem Land kommen können, gilt das für Waldläufer und Kundschafter eben nur bedingt (Aran, Erainn, Gnome und Waeland*). :dunno:

 

Solwac

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Der Beitrag von Solwac erklärt eigentlich schon alles. Zu M3 Zeiten gab es nur den Waldläufer. Der Waldläufer ist aber bereits seinem Namen nach in Steppe und Wüste nicht so recht passend. Es gibt aber in diesen Regionen Typen von Abenteurern, die von ihrer Grundausrichtung durchaus mit dem Waldläufer vergleichbar sind. Bei flexibler Handhabung der Abenteurertypen hätte hier auch der Steppenbarbar weitergeholfen, das Problem zu lösen. In M3 würfelte meines Wissens der Barbar seine AP aber so wie ein sonstiger Kämpfer und nicht wie ein Waldläufer aus. Dies war aber für einen durch Wüste und Steppe ziehenden Naturburschen gewollt. Im Eschar QB gab es daher den Wüstengänger. Er entsprach weitestgehend dem M4 Kundschafter. Der Wüstengänger war noch etwas stärker von Eschar geprägt als jetzt der Kundschafter. Letztlich benötigt man den Kundschafter in M4 nicht wirklich, weil nun ja auch der Steppenbarbar seine Ausdauer entsprechend dem Waldläufer auswürfelt. Schaden tut er aber auch nicht. Ich persönlich würde den Kundschafter auf bestimmte Regionen beschränken. Von Wald, Sumpf oder Gebirge (hier darf man nicht nur die Hochgebirge im Kopf haben) geprägte Landschaften sind mehr das Ding des Waldläufers. Wüsten und Steppen sind mehr was für den Kundschafter.

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Hi Tuor,

 

der Barbar hatte schon bei M3 die gleichen AP-Würfel wie Waldläufer, Krieger und Söldner.

 

Tschuess,

Kurna (Steppenbarbar)

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aber man könnte doch einen Waldläufer wie einen Kundschafter spielen? Wo ist da der Nachteil. Die Abenteurertypen sind meiner Meinung offener als deren Bezeichnungen es einem nahlegen .
Nicht nur Deiner Meinung nach. Leider aber kleben viele Spieler und SpL an den Typenbezeichnungen zu sehr dran und nicht daran, was man daraus macht.

 

Wenn die Typisierung doch so eine schwache Bindung aufweist, warum dann überhaupt in Waldläufer und Kundschafter unterscheiden?

 

Meine Frage bezog sich auf Marcs bzw. Bros Aussage. Aber egal.

Dann will ich antworten: Von mir aus muss es da gar keine geben. Mein Waldläufer kommt in jeder Natur-Umgebung gut zurecht, auch ohne Bogenkampf zu Pferd, Gassenwissen und Rechnen. :dunno:

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Aber die Diskussion kannst Du für ganz viele Typen führen.

 

Ja, genau darauf wollte ich hinaus. Es gibt ja nicht wenige Midgard-Spieler, die halten die Unterscheidung von Krieger und Söldner für unsinnig. Aber genau diese Unterscheidung wird ja im Kompendium z.B. verteidigt. Geht man nach KOM, dann steht hinter dem Abenteurertyp ein Rollenmodell (role model). Der Waldläufer steht demnach z.B. eher für Einsamkeit und der Kundschafter für Integration in die Gesellschaft. Der Waldläufer hat zudem ein engeres Verhältnis zur Natur (mal ganz, ganz grob gesagt in Richtung druidischer Glauben), der Kundschafter sieht das wohl pragmatischer.

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Es gibt ja nicht wenige Midgard-Spieler, die halten die Unterscheidung von Krieger und Söldner für unsinnig. Aber genau diese Unterscheidung wird ja im Kompendium z.B. verteidigt. Geht man nach KOM, dann steht hinter dem Abenteurertyp ein Rollenmodell (role model).
Könntest Du da bitte genauer werden?

 

Ich sehe nur wenige Abenteurertypen als Rollenmodell, dazu kommt es erst bei einigen kulturellen Kombinationen (z.B. Feldhüter im Halfdal). Gerade bei Kämpfern sind die Freiheiten sehr groß.

 

Über die Notwendigkeit von Krieger und Söldner oder Waldläufer und Kundschafter kann man natürlich geteilter Meinung sein, mit unterschiedlichen Lernschemata könnte man auch auch so eine große Variabilität erreichen. Dieser Weg wurde aber über die Jahrzehnte nicht gegangen.

 

Solwac

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Es gibt ja nicht wenige Midgard-Spieler, die halten die Unterscheidung von Krieger und Söldner für unsinnig. Aber genau diese Unterscheidung wird ja im Kompendium z.B. verteidigt. Geht man nach KOM, dann steht hinter dem Abenteurertyp ein Rollenmodell (role model).

 

Ich verstehe das Kom gerade anders herum. An welcher Stelle im Kom machst du deine Auffassung fest?

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    • By Masamune
      Hallo,
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      Hausregel:
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    • By Berengar Drexel
      Nach Prados' Beitrag ist der Strang zu Abwehr in Tiergestalt http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/32290-welche-abwehr-hat-ein-zauberer-in-tiergestalt/ eigentlich abgefrühstückt.
       
      Da aber jetzt eine Diskussion über Hausregeln dazu einsetzt, die mich interessiert, mache ich dazu mal diesen neuen Strang auf.
       
       
      Mir gefällt dabei folgende Idee für eine Hausregel:
       
      Ein Zauberer hat Grad Z, seine Tiergestalt Grad T. Die Erhöhungen seiner Abwehrfertigkeit nach Kodex Seite 166, die er in Grad T+1 bis Z einschließlich erwirbt, addiert man auch zur Abwehr seiner Tiergestalt hinzu.
       
      Der Block von gradabhängigen Eigenschaften (AP, Abwehr, Resistenzen, Zaubern), um die herum ein Spielleiter oder Abenteuerautor oft die Gegner baut, bleibt damit auch in Tiergestalt intakt. Ob man das will, oder ob einem die Lücke in den gradabhängigen Eigenschaften gerade als angemessener Preis für die Tiergestalt erscheint, lasse ich mal dahingestellt.
       
      Jedenfalls braucht mit dieser Hausregel nicht jeder höhergradige Zauberer einen Glücksbringer-2 gegen Blitzzauber, um sich in Tiergestalt zu bewegen.
       
    • By Vulkangestein
      In meiner Stammgruppe haben wir uns am letzten Abend entschieden, eine Hausregel für den "Ring des Lebens" einzuführen - um den Zauber abzuschwächen. Dafür haben wir: 
      die Zauberdauer auf 10 Sekunden angehoben den Untoten einen WW: Körperresistenz zugestanden (gelingt dieser, gibt es keinen Schaden)  nur einen Ring "pro Wirkdauer" zugelassen (es darf also nicht jede Runde einer gezaubert werden, die dann hintereinander auf die Untoten einprügeln)  Grund für diese Entscheidung sind u.a. zwei Erfahrungen, die ich selbst gemacht habe: einmal als Spieler, der lustig und fröhlich sämtliche Untoten des Meisters vernichtete - und einmal (in einer anderen Gruppe) als Spielleiter, dessen geliebte Wandelnde Toten vor den eigenen Augen zu Asche wurden. 
      Das Ding mit dem Ring ist, dass man ihm eigentlich recht einfachen ausweichen können sollte - nur, wo trifft man auf Untote? Doch eher meistens in einem Dungeon, wo nicht gerade selbstverständlich ist, dass die Untoten den Platz haben, so weit zurückzuweichen (verschlossene Türen, Wände etc.). Also sind hier die Treffer garantiert, was ein unvermeidbarer Durchschnittsschaden von 14 LP wäre... was für die genannten Massenvernichtungen verantwortlich war --> Deswegen ein WW: Körperresistenz, dass zumindest eine irgendwie geartete Chance besteht, den Ring zu berühren und zu überdauern. 
      In dieselbe Kerbe schlagen nun die anderen beiden Veränderungen (10 s Zd & ein Ring pro Wd), damit ich meinen Druiden nicht einfach vor den Erzvampirfürsten stellte und jede Runde einen Angriff mache, der schlimmstenfalls 4W6-Schaden anrichtet - damit steigt auch wieder die Abhängigkeit von den anderen Gruppenmitgliedern, die den Zauberer nun decken sollten. 
       
      Mich würde jetzt interessieren, ob hier jemand ähnliche Erfahrungen mit dem Zauber in engen Räumlichkeiten gemacht hat. Darüber hinaus freue ich mich für jede Anregung und evtl. Verbesserungsvorschläge. 
      Ich bin z.B. gerade noch am überlegen, bei einem gelungenen Körperresistenz noch den halben Schaden geltend zu machen - wie in M4. 
       
      Ich freue mich auf eure Ideen und Meinungen!
       
      P.S.: Diese Hausregel geht davon aus, dass die Untoten mit einem gelungenem WW: Abwehr nicht komplett aus den 18 m des Spruches hinausspringen, sondern sich nach und nach herausbewegen müssten (u.a. durch Kampfzonen hindurch). Das spielt allerdings auch keine wirkliche Rolle, da wir davon ausgehen, dass der Raum meistens so beschränkt ist, dass die Untoten nicht 18m zurückweichen können. Ich wollte nur darauf hinweisen, da in diesem Thread (http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/31328-ring-des-lebens-mehrmals-zaubern/?hl=%2Bring+%2Bdes+%2Blebens) lange darum diskutiert wurde. 
    • By Tellur
      Hallo,
       
      nachdem meine Gruppe bald wieder neu startet (mit mir als Hauptspielleiter) musste ich mich jetzt endlich mal in M5 einlesen und mir allgemein dazu Gedanken machen. Da eine kleinere Diskussion bezüglich Beidhändiger Kampf, Fechten und Parierdolch aufkam ist mir eine kleine Sonderheit im Regelwerk aufgefallen, wobei mir durchaus klar ist dass diese so gewollt ist - deswegen schreibe ich das hier in die Kreativecke und nicht in den Regelfragen!
       
      Es geht darum dass in M5 jede Fähigkeit ihre Leiteigenschaft hat und durch sie mitunter einen Bonus bezieht: Waffen haben den Angriffsbonus basierend auf Gs, Abwehr den Abwehrbonus durch Gw, Zauber den Zauberbonus (Zt) und seit neustem kriegen auch die Allgemeinen Fähgikeiten einen Bonus aufgrund der Leiteigenschaft - bisher alles wunderprächtig, sehr stimmige Änderung die Sinn macht und auch recht einfach handhabbar ist.
       
      Was mich stört ist dass es nichts vergleichbares für Verteidigungswaffen gibt. Oh, natürlich hat man nach wie vor den Verteidigungsbonus (sofern man nicht ne Dose ist) und ich bin mir sicher dass das der Grund ist warum sie keinen eigenen Bonus bekommen, aber es erscheint mir doch etwas... unstimmig ist vielleicht das beste Wort. Ich möchte einfach das auch hier talentierte Charaktere einen größeren Vorteil beziehen können.
       
      Ich habe zwei Vorschläge in dieser Hinsicht:
       
      Der erste ist ganz simpel dass der "Angriffsbonus" etwas weiter gefasst wird und sich ganz allgemein auf alle Waffen auswirkt, egal ob sie zum Angriff oder zur Abwehr  verwendet werden.
      Dies hätte zur Folge dass schwer gerüstete Charaktere mitunter einen Verteidigungsbonus durch ihre Geschicklichkeit bekommen können auch wenn der normale durch die behindernde Rüstung negiert wird. Leicht Gerüstete hingegen können potenziell doppelte Boni beziehen - ihre Gewandheit ermöglicht es ihnen dann besser auszuweichen während die Geschicklichkeit es vereinfacht Angriffe abzuwehren. Alles natürlich nur wenn die Werte hoch genug sind und die entsprechenden Verteidigungswaffen sinngemäß eingesetzt werden.
       
      Der zweite Vorschlag ist dass einfach der jeweils höhere Bonus zählt. Gut gerüstete Charaktere können dann nach wie vor einen Verteidigungsbonus über ihre Geschicklichkeit bekommen während leicht Gerüstete nun keine doppelten Boni kriegen können sondern sich aus zwei unterschiedlichen den höheren aussuchen dürfen. (Natürlich auch nur wieder in den korrekten Situationen)
       
       
      Was haltet ihr davon? Zu stark? Nicht notwendig?
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