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Francesco di Lardo

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Alle Inhalte erstellt von Francesco di Lardo

  1. Bilder hinzugefügt zu ein Bilderalbum, erstellt von Francesco di Lardo in KI generierte Bilder
    Dieses Album enthält Bilder des von mir gespielten Charakters Baronesse Ana Leticia Serena al'Montero. Eine M5 "Hexerin", die im Mai 2026 in einer neuen Spielergruppe und Kampagne mit Level 1 auf einer "Homebrew"-Welt starten wird.
  2. Ich erinnere, daß Du recht begeistert warst vom Resultat der KI sortierten Midgard-Files. Das automatische Sortieren von Dateien wurde in Deinem verlinkten Video auch als ein Einsatzbeispiel genannt. Francesco di Lardo
  3. In der Tat interessant. Wenn auch ein wenig unheimlich... Das Video befaßt sich gar nicht mit Coding (also was ich als Funktion von Codex erachtet hatte), sondern legt den Schwerpunkt auf agentische KI Arbeit. Wiederholende Tasks, Erstellung von "Skills" usw. Das beinhaltet auch Zugriff auf den eigenen Rechner, zumindest einen bestimmten Ordner, in dem Codex dann Dateien erstellt und manipuliert. Was dabei sehr verlockend ist: Man kann natürlich viel besser Assets uns Ressourcen lokal hinterlegen und Codex darauf selektiv Zugriff gewähren. Eins der Hauptprobleme bei ChatGPT erschien mir, daß es eben kein "Dateisystem" ist und Dinge wieder vergißt bzw. nur mit einer begrenzten Zahl oder Umfang von Dateien umgehen kann, die ja auch irgendwann an ein Limit des gebuchten Modells stoßen (werden). Ich bin bei ChatGPT also gezwungen, gewisse Assets wieder neu "hochzuladen" nachdem ich sie vorher "lokal" gesichert habe. Und dies würde natürlich eine ganze Menge manuelle Arbeit bedeuten nebst viele Gedanken zum System der lokalen Dateiablage, Versionierung und Namenskonventionen, die ich brauche, um im Zweifel Dinge wiederfinden zu können, die ChatGPT "neu hochgeladen" wieder brauchen könnte. Gedanken machen müßte man sich auch bei lokalen Strukturen (klar), aber dies könnte einfacher sein. Aber man hat das Ding auf seinem lokalen Rechner am Herummengen... Hmm... Francesco di Lardo
  4. Aber ist Codex nicht ein Programmier-Tool von ChatGPT? Ich habe von Programmieren & Coding keine Ahnung... Francesco di Lardo
  5. In die Richtung geht es. Mein "Ziel" ist, von der Gruppe der Charaktere für verschiedene Anlässe Bilder generieren zu lassen. Dabei müssen die Gesichter, die Kleidung, einige Ausrüstungsteile natürlich "persistent" sein, wobei die Gesichter mit Abstand am wichtigsten sind. Die Struktur des Projekts ist in verschiedene Chats aufgeteilt: Einmal den "Character Workflow Chat", dieser wiederum in - nennen wir es - Blöcke: - Block 1: Übergeordneter Kanon, etwa der allgemeine Artwork-Style, Größenverhältnisse der Charaktere untereinander, etc. - Block 2 bis 5: Jeweils für einen der vier Charaktere, darin jeweils ein Anker-Bild für Gesicht, ein zweites für Ganzkörper, dazu Charakterbeschreibung, ggf. Kleidungs-, Symbolik-, Farb-Dokument für den jeweiligen Charakter. Die Charakterbeschreibungen sind derzeit noch nicht "optimiert" und haben darin teils noch doppelte Informationen u.ä. Ferner könnten sie konsequenter strukturiert sein. Derzeit sind es aus Open Office Dokumenten generierte PDFs (PDFs mag ChatGPT lieber, als Open Office Formate). Vielleicht sind aber Markdown Files (.md) noch besser. Der zweite Chat im Projekt heißt erstmal "Image Test Lab": Hier ist die Idee gewesen, die eigentlich abzubildende Spielszene einzugeben, für dessen Erstellung er sich dann sämtliche "Basisressourcen" aus dem "Character Workflow Chat" zieht: Etwa: "Zeige ein Bild der Gruppe, die mit einem Maultier einen Waldpfad entlang reist, Golden Hour." "Zeige ein Bild der Gruppe im Nachtlager rund ums Lagerfeuer." Das funktioniert teilweise. Die "Ankerbilder" müssen hier jedenfalls nochmals ins "Image Test Lab" reingeladen werden, weil sonst die "Ähnlichkeit" und "Persistzenz" nicht ausreichend ist - was ich zunächst erwartet hatte. Ob es mit den Bilder nochmal in diesen Chat hochgeladen funktioniert, muß ich noch probieren. Na, jedenfalls ist die Grundidee des Projekts: - Alle "Standardinformationen" für Bildgenerierung der Gruppe der Charaktere sind nebst Kanon-Files im Projekt hinterlegt. - Für das zu schaffende Bild wird dann nur noch die Beschreibung der gewünschten Bildsituation eingegeben. Für die Anker-Bilder und Kanon-Files brauche ich dann auch noch eine vernünftige Namenskonvention, weil ich das Zeug auch alles lokal abspeichern muß - ChatGPT ist ja nicht zu vergleichen mit einem persistenten, konsistenten Dateisystem. Der lokale Filename braucht dann strukturierende Elemente, d.h. etwas "Sprechendes" für den Menschen, eine Asset ID für ChatGPT, eine Versionsnummer, ein Datum. Ich habe hierfür zunächst mal so etwas gewählt: 0002_Ana_Face_Anchor_01_000023_v1.00_2026-06-01.png "Block" im Projekt = 0002 Ana = "sprechend" für den Block Face_Anchor_01 = "sprechend" für den Datei-Inhalt, hier Ankerbild für Anas Gesicht Asset ID = eindeutige Nummer v1.00 = Versionsnummer dieser Datei 2026-06-01 = Bearbeitungsdatum der Datei Ob das alles so perfekt ist - wahrscheinlich nicht. Zumindest vielleicht keine Katastrophe. Francesco di Lardo
  6. Ach, geht noch. Ich habe fürs LARP mal Münzen (rechtlich präziser: Medaillen) prägen lassen. 10.000 Stück, wiegen 90kg netto. Das kam sehr kompakt in dicken Pappkartons in etwa Schuhkarton-Größe, die dem offiziellen "Gewichtslimit" von Paketen ensprechen (20 oder 25 kg?). Jeder vier oder fünf kleinen Kartons am "Limit". Der Paketbote war am Keuchen und Fluchen: "Was ist denn da drin? Nägel?!" Ich sagte: "Fast." Dabei mußte ich in mich hineinschmunzeln und dachte: "Nicht Nägel, mein Lieber. Gold- und Silbermünzen..." 🤣 Francesco di Lardo
  7. Geht bei ChatGPT auch. Hatte ich eigentlich auch gemacht. Da ich vorher noch nicht mit "Projekten" in ChatGPT gearbeitet habe, muß ich wohl erst einmal genauer durchdringen, wie man das aufzieht. Ich habe heute Vormittag ChatGPT einige Fragen gestellt, die mich vermutlich weiterbringen werden - hatte aber noch keine Zeit, die "Erkenntnisse" auszuprobieren. Es gibt bei ChatGPT einerseits eine "Bibliothek", in die es automatisch Dinge speichert (außerhalb von Projekten und Chats). Das tut es bei mir nur teilweise, was wohl daran liegt, daß ich von Seiten des Browsers untersagt habe, daß Websites Dinge speichern können. Zumindest wurde ich vom Browser mal gefragt, ob ich das im Einzelfall zulassen wollte. Muß ich mir noch einmal ansehen. Dann gibt es bei Projekten je nach Modell eine Anzahl an Dateien, die man als "Projektquellen" festlegen kann (bis zu 25 bei ChatGPT Plus). Ist nicht viel, also muß man sich ggf. gut überlegen, was man hierfür nutzen möchte. Eher übergeordnete wenige Kanon-Dateien vermutlich. Ferner dachte ich, daß ChatGPT zumindest innerhalb eines Projektes mehr oder minder uneingeschränkt auf die Inhalte diverser Chats zugreift, was aber auch nicht ganz so gegeben zu sein scheint. Außerhalb eines Projektes habe ich diese Funktion eigentlich in den Einstellungen ausgestellt, habe aber den Eindruck, daß dort ChatGPT trotzdem - zumindest teilweise - "weiß", was in Chats steht, in denen ich gerade nicht aktiv arbeite. Ein vermutlich wesentlicher Teil des Lösung scheint zu sein, daß gerade im Falle von Bildern, wo es auf Persistenz ankommt, diese "Anker-Bilder" noch einmal anfangs in den Chat hinein müssen, in dem man aktiv arbeitet. Ich glaube auch, daß die Bilder innerhalb eines Chats in einem Projekt nicht gegen das 25er Limit an "Projektquellen" zählt. Ferner muß ich auch noch genauer durchdringen, wie man am besten bestimmte hochgeladene Bilder referenziert: Wenn ich ein Bild hochlade, hat dieses natürlich einen Dateinamen (etwa "Bild123.jpg"). Im Chat spricht ChatGPT dann gern von "Bild123". Manchmal pakt es einen Link-Button mit dem Dateinamen in Antworten oder Analysen. Clickt man auf den Link, so wird eine externe Website aufgerufen, was aber einen Error 404 gibt - ChatGPT sagt selbst, diese Link-Adresse ist als Referenz untauglich. Schließlich gibt es dann ggf. noch die Datei, die ChatGPT (automatisch) in die Bibliothek hochlädt. Dabei ist mir noch nicht klar, ob dies unter dem Dateinamen der hochgeladenen Datei passiert oder ob ChatGPT eigenen Dateinamen generiert. Letzteres scheint zumindest für von ChatGPT generierte Bilder der Fall zu sein. Die Dateinamen in der Bibliothek von ChatGPT kann man jedoch nicht umbenennen... Vor diesem Hintergrund ist es nicht so augenscheinlich erschließbar, was ChatGPT wo "findet" (oder auch nicht), wenn ich einen Prompt gebe im Sinne von: "Benutze Bild123 als Anker-Bild für das Gesicht in diesem Chat." Wenn man dies alles jedoch durchdrungen und und verstanden hat, dürften die Ergebnisse vermutlich gut werden. Francesco di Lardo
  8. Mittlerweile bekomme ich Bilder mit persistenten Charakteren (insbesondere die Gesichtszüge) ganz gut hin. Heute habe ich erstmals versucht, eine Reihe von Charakteren, deren Gesichter persistent bleiben sollen, in einem Bild abzubilden. Das hat noch nicht so optimal geklappt, doch vielleicht gehe ich es auch nicht richtig an: Habe in ChatGPT ein Projekt aufgemacht. Dort einen für das "Gesamtprojekt" gültigen Artwork-Style hinterlegt. Dazu Ankerbilder der Charaktere, je einmal Gesicht und Ganzkörper. Dann pro Charakter eine Charakterbeschreibung (diese Files müssen inhaltlich noch überarbeitet / besser strukturiert werden). Danach für bestimmte Charaktere noch Style-Files für Symbolik, Kleidung, Farben. Dies alles in einem "Workflow" Chat innerhalb des Projekts. Danach dann einen neuen Chat innerhalb des Projekts aufgemacht "Image Test Lab". In "Image Test Lab" für die Ressourcen auf den "Workflow" Chat verwiesen und noch einmal explizit die Ankerbilder namentlich benannt, auf die er bei der Gruppenbilderstellung zugreifen soll. Das Resultat ist noch nicht richtig rund: Der übergeordnete Artwork Style wird zwar weitgehend eingehalten, aber nicht so ganz. Trotz eines eigenen Files, welches die Körpergrößen der Charaktere und einiger Ausrüstungsgegenstände spezifiziert in cm, stimmen die Proportionen im Gruppenbild nicht wirklich präzise. Am schwerwiegendsten ist jedoch: Trotz namentlichen Verweises auf die Anker-Bilder werden beim Gruppenbild die Gesichter der Charaktere nicht wirklich präzise getroffen. Es ist zwar klar zu erkennen, welcher Charakter wer sein soll, doch die Anker-Gesichter bekomme ich nicht wirklich im Gruppenbild abgebildet. Hat jemand Tipps, Ideen, Erfahrung, wie man das angehen muß? Francesco di Lardo
  9. Die Download-Links sind angekommen. Sieht sehr schön aus! Mit Spannung erwarte ich nun die Ankunft der Bücher - es geht doch nichts über das gedruckte Werk. Bin froh, daß ich quasi noch in letzter Minute die Gelegenheit hatte, diese Kampagne in die Finger zu bekommen: Mein Lieblings-Charakter stammt aus den Küstenstaaten, doch gespielt habe ich dort bislang nur marginal - vermutlich weil zum damaligen Zeitpunkt vor dem "Spiel der Großen Häuser" noch kein Quellenbuch erschienen war. Francesco di Lardo
  10. Vielleicht wird es in 7töter und Altgard ja auch Hinweise zur "Charakter-Konversion" von jenen Systemen in Midgard M5 geben. Dann könnte man ggf. gekaufte PDFs von M5 durch KI (oder per Hand) in 7töter oder Altgard Werte umwandeln und umgekehrt. Schon hätte man eine Welt für ein System, was keine hat. Oder man kann "allgemein gehaltene" 7töter oder Altgard Abenteuer in die leicht in die Midgard-Welt integrieren. Francesco di Lardo
  11. Ich denke, gerade die Einschätzung von @droll hat in diesem Zusammenhang großes Gewicht. Francesco di Lardo
  12. Mögliche Ursache: Vielleicht ist in der zugrundeliegenden Excel-Tabelle irgendwo ein Seitenumbruch nach der Spalte +16 eingestellt, der bei der Umformung in ein PDF dann nur "pflichtgemäß" übernommen wurde. Francesco di Lardo
  13. Genau dies ist mir auch aufgefallen. Bei mir dieselbe "Verhaltensweise". Francesco di Lardo
  14. Genau. Dies könnte im Interesse aller liegen: - Im Interesse derjenigen, die von den Verdienstmöglichkeiten durch den Verkauf von M5 PDFs profitieren bis zum Erscheinen von D1. - Im Interesse jener, die sich einen Erfolg von D1 erhoffen, weil eine Zwischenphase von "gar nichts" die Aufmerksamkeit und das Interesse vielleicht eher anderswo hinwenden würde. - Im Interesse jener, denen am "Weiterleben" und am Kauf von M5 Material gelegen ist. Es gibt hierbei womöglich keine "Verlierer", womit wir einen überzeugenden Grund hätten, weshalb die ursprünglich nicht vorhergesehene derzeitige Drivethru-Lösung derzeit existiert. Gut so. Francesco di Lardo
  15. Daß derzeit noch "die alten" M5 Sachen auf Drivethru erhältlich sind, finde ich prima. Nach allen derzeitigen maßgeblichen Aussagen jedoch nicht länger als bis zum Erscheinen von D1, also mit einem - derzeit - klar definierten Endpunkt. Derzeit wäre es also "spekulativer" zu sagen, es könnte irgendwie nach Erscheinen von D1 weitergehen, als zu sagen, daß es dann endet. Man könnte schließen. Spekulieren und "nicht beweisen (können)" tun wir hier nämlich alle. Zumindest schweigen jene, die eventuell in der Lage wären, "beweisen zu können". Das eine wie das andere ist m.E. aber auch völlig in Ordnung. Zumal es eben durchaus überzeugende Schlüsse gibt in Abwesenheit von Gewissheit (wie etwa den Deinen, den ich teile) und obgleich man nie davon ausgehen kann, daß stets alle bestimmte überzeugende Schlüsse für überzeugend halten. Rein aus meiner persönlichen Perspektive sieht es so aus: Ich habe ein Interesse daran, daß M5 und die Midgard-Welt langfristig "lebt". Was immer diesem Zweck dient, befürworte ich im allgemeinen. D1 ist mir im Grunde egal - ich weiß, daß ich es nie spielen werde. Ich könnte nun "ganz hart" hingehen und sagen, wenn der Erfolg von D1 nur auf Kosten von M5 zu haben ist, will ich keinen Erfolg von D1. Ist mir aber weitestgehend auch egal. Ich habe "alles" von M5. Ich spiele fast nie Kaufabenteuer. Ich habe alles Material an Quellenbüchern, um mir eigene Kampagnen auszudenken. Und nichts und niemand kann mich rechtlich daran hindern, meine Quellenbücher einem Freund zu leihen, der die Spielleitung übernehmen möchte und sich mit Hilfe meiner Quellenbücher eine Kampagne ausdenkt. Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt aus den derzeitigen maßgeblichen Aussagen klar sehen, daß - Zeitpunkt jetzt - kein gesondertes Interesse zum langfristigen "Weiterleben" von M5 durch die "jetzigen Entscheider" zu beobachten ist. Denen ist mein Kerninteresse also mehr oder minder egal. Ich wünsche denen deshalb natürlich nicht "Ruin und Verderben", aber mich würde der Mißerfolg von D1 auch nicht im geringsten jucken. Sollte ein Mißerfolg von D1 dazu führen, daß M5 als "Midgard Classic" von den "Entscheidern/Rechteinhabern" wieder vermarktet wird, wäre das Wiederaufleben von M5 schön. Mir wäre es auch egal, wenn mein Freund sich das von mir geliehene Quellenbuch auf den Kopierer legt. Darf er rechtlich nicht. Ich stifte ihn auch nicht dazu an, noch bringe ich die Sprache darauf. Würde mir besser gefallen, wenn er's normal kaufen würde (und könnte). Ich kann aber nachvollziehen, wenn er dafür auf eBay keine absurden "Sammlerpreise" bezahlen möchte. Kurz gesagt: Weder mit Blick auf M5 und erst recht nicht mit Blick auf D1 habe ich "heiße Eisen" im Feuer. Nur eine Meinung dazu. Francesco di Lardo
  16. Wenn Du meinen Post genau liest, wirst Du feststellen, daß ich an keiner Stelle von "den Frankes", "Pegasus", oder einer spezifischen Entität als "Rechteinhaber" spreche. Weil ich dies nicht weiß, spreche ich von den "derzeitigen Rechteinhabern" und "derzeitigen Entscheidern". Und abermals: Ohne die Vertragsverhältnisse zu kennen oder wer nun jetzt genau welche Rechte hält, können wir jetzt die Auswirkungen sehen - etwa anhand der Antwort auf die besagte Email. Vielleicht wissen nicht einmal die "derzeitigen Rechteinhaber" und "derzeitigen Entscheider", was sie in Zukunft mit M5 machen wollen (oder nicht). Geschenkt. Wir sehen, was jetzt mit M5 gemacht wird: - Noch gibt es "alte" M5 Artikel in elektronischer Form und dies ist allen einschlägigen jetzigen Aussagen nach eindeutig klar begrenzt nur bis zum Erscheinen von D1. - Jetzt gilt, was in der obigen Antwort auf die Mailanfrage von @Silbär steht. Francesco di Lardo
  17. Mach es besser. Biete mir für Deine persönlichen (augenscheinlich divergierenden) Ansichten Belege und Beweise, um sie zu mehr zu machen, als "aus der Luft gegriffenen Spekulationen". Wenn Du dies nicht kannst oder willst - das Glashaus, die Steine... Francesco di Lardo
  18. @Hornack Lingess - ich kann es nicht helfen, daß Du "verwirrt" bist. Ich glaubte mich recht klar und verständlich ausgedrückt zu haben. 🤷‍♂️ Francesco di Lardo
  19. Den Eindruck teile ich insoweit, als daß ich meine, es mag den "derzeitigen Entscheidern" nicht darauf ankommen, daß M5 stirbt, noch können sie es vielleicht sicher wissen - aber sie nehmen es billigend in Kauf und vertrauen nicht darauf, daß es mit M5 "schon irgendwie gutgehen werde". Nicht erst seit dieser Mail mit den entsprechenden Auskünften, die Du erhalten hast, sondern schon seit langer Zeit. Eine Korrelation: Wenn jemand neben dem Abgrund steht, ich ihn schubse und es mir dabei darauf ankommt, daß er in den Abrund stürzt, so handele ich mit Vorsatz. Steht er da und ich weiß, daß er herabstürzen wird, wenn ich ihn schubse und tue dies trotzdem, so handele ich mit Vorsatz. Steht er neben dem Abgrund, ich schubse ihn und nehme in Kauf, daß er herunterfällt, selbst wenn es mir nicht direkt darauf ankommt, handele ich mit Vorsatz. Steht er neben dem Abgrund, ich schubse ihn herum, kann aber darauf Vertrauen, daß es schon gutgehen wird, jedoch fällt er trotzdem, dann ist es kein Vorsatz mehr, sondern bewußte Fahrlässigkeit. Wer nun in letzter Konsequenz "dahinter steckt", was die Mailantwort auf Deine Anfrage angeht, ist letztlich gleichgültig. Persönlich glaube ich nicht, daß die Frankes die treibenden Kräfte sind. Warum sollte man in dieser Art einhegen, was man ein Leben lang mit viel Herzblut aufgebaut hat? Wir wissen, daß es einen Deal zwischen den Frankes und Pegasus gegeben hat, was MIDGARD angeht. Wir brauchen gar nicht dessen genaue Details zu kennen, um die Auswirkungen zu sehen: Sie spiegeln sich u.a. in der Email, die Du erhalten hast. Und zwar in aller Deutlichkeit. Das kann man nun relativieren oder schönreden. Man kann auch beteuern, daß einem die Midgard-Community wichtig ist und sehr am Herzen liegt. Allen Beteuerungen zum Trotz ist jedenfalls offenbar, daß den "verantwortlichen Stellen", die jetzt die Entscheidungsgewalt haben, M5 ganz sicher nicht am Herzen liegt und der Teil der Midgard-Community, die M5 leben sehen möchte, auch nicht. In diesem Zusammenhang finde ich auch interessant, was in der Vergangenheit vorgebracht wurde, warum die Fortführung von M5 so problematisch sei: Die schwierigen Rechteverhältnisse mit Blick auf alte Autoren, Bildrechte, usw. usf. Selbst, wenn wir dies einmal als zu 100% gegeben annehmen, drängt sich dann doch folgende Frage auf: Was wäre denn dann so schwierig bei den Autorenrechten und Bildrechten von jetzt gänzlich neu geschaffenen Dingen für M5? Da kann es per Definition schließlich keine "Altlasten" geben. Und alle Rechte- und Lizenzfragen ließen sich ggf. mit den derzeitigen Rechte-Inhabern klären. Wenn diese denn ein Interesse daran hätten. Solch ein Interesse an einem Weiterleben von M5 bei den "derzeitigen Entscheidern" besteht ganz augenscheinlich nicht. Ansonsten wäre u.a. die Antwort auf Deine Mail unerklärlich. Sehr erklärlich und naheliegend erscheint dagegen der Grund: Nämlich der Wunsch, D1 zu einem (wirtschaftlichen) Erfolg zu machen. Francesco di Lardo
  20. Ich habe die Frage einmal "offen" gestellt: Sind die typischen Preislisten in Fantasy Rollenspielen realistisch? Was sind die Gründe dafür oder dagegen? Sind typische Preislisten in Fantasy-Rollenspielen realistisch? Meistens: nur begrenzt. Fantasy-Preislisten sind in der Regel spielmechanisch brauchbar, aber wirtschaftlich nur teilweise glaubwürdig. Sie sollen vor allem schnelle Käufe ermöglichen: Schwert kostet X, Pferd kostet Y, Gasthaus kostet Z. Eine echte vormoderne Wirtschaft wäre viel unübersichtlicher, lokaler, schwankender und stärker von Naturalien, Stand, Beziehungen und Verfügbarkeit geprägt. Gründe, warum sie unrealistisch wirkenZu einheitliche Preise In vielen Rollenspielen kostet ein Schwert überall gleich viel. In einer vormodernen Welt wären Preise stark abhängig von Region, Jahreszeit, Kriegslage, Zöllen, Verfügbarkeit von Rohstoffen, Transportwegen und lokaler Nachfrage. Ein Sack Getreide wäre in einer Hafenstadt, einer belagerten Festung und einem abgelegenen Bergdorf nicht gleich viel wert. Zu stabile Währungen Viele Systeme tun so, als seien Gold-, Silber- und Kupfermünzen überall klar akzeptiert und exakt umrechenbar. Historisch gab es aber Münzverschlechterung, lokale Prägungen, Misstrauen gegenüber fremden Münzen, Gewichtskontrolle und Wechselgebühren. „1 Gold = 10 Silber = 100 Kupfer“ ist praktisch, aber stark vereinfacht. Gold ist oft zu gewöhnlich In vielen Fantasy-Spielen zahlen Abenteurer schon nach kurzer Zeit mit Goldstücken. Für normale Bauern, Knechte oder Tagelöhner wäre Gold oft eine enorme Summe oder im Alltag praktisch unsichtbar. Realistischer wäre eine Wirtschaft, in der einfache Leute mit Kupfer, kleinen Silbermünzen, Naturalien, Arbeitsleistung oder Kredit wirtschaften. Löhne und Warenpreise passen oft nicht zusammen Häufig kostet ein Schwert nur ein paar Tages- oder Wochenlöhne, obwohl Metall, Kohle, Schmiedearbeit und Fachwissen teuer sein müssten. Umgekehrt sind manche Alltagsgüter absurd teuer, weil sie als „Abenteurerausrüstung“ gedacht sind. Viele Listen orientieren sich nicht an einer geschlossenen Volkswirtschaft, sondern daran, was für Spielerfiguren nützlich oder balanciert ist. Handwerk wird unterschätzt Gute Waffen, Rüstungen, Schlösser, Bücher, Glas, Arzneien oder fein gearbeitete Kleidung müssten deutlich teurer sein. In vormodernen Gesellschaften ist qualifizierte Arbeitszeit knapp. Eine maßgefertigte Rüstung ist kein Supermarktprodukt, sondern das Ergebnis spezialisierter Arbeit, Materialbeschaffung und Anpassung. Transportkosten fehlen oft Der Preis einer Ware hängt stark davon ab, wie schwer, sperrig oder gefährlich der Transport ist. Salz, Eisen, Wein, Holz, Getreide oder Stein können durch Transport erheblich teurer werden. Monster, Räuber, schlechte Straßen, Zollstationen und Kriege müssten Preise in Fantasy-Welten noch stärker verzerren. Magie wird selten konsequent eingepreist Wenn Heilmagie, Teleportation, magische Herstellung oder göttliche Wunder existieren, müsste das enorme Folgen für Preise haben. Ein Heiltrank ist oft einfach ein teurer Verbrauchsgegenstand. Aber wenn er zuverlässig Wunden schließt, wäre er militärisch, medizinisch und politisch extrem wertvoll. Umgekehrt könnten manche magische Dienstleistungen ganze Berufszweige entwerten, sofern sie häufig genug sind. Abenteurer verzerren den Markt Spielerfiguren tragen oft in wenigen Wochen mehr Geld herum als ein Dorf in Jahren erwirtschaftet. Wenn sie in einem kleinen Ort zehn Schwerter, drei Pferde und fünf Heiltränke kaufen wollen, müsste das die lokale Wirtschaft sprengen. Viele Preislisten ignorieren diese Kaufkraft-Explosion. Gründe, warum solche Preislisten trotzdem sinnvoll sindSpielbarkeit ist wichtiger als Simulation Eine vollständig realistische Wirtschaft wäre für viele Spielrunden zu langsam. Niemand möchte bei jedem Kauf Münzgewicht, lokalen Wechselkurs, Zölle, Ernteausfälle und Handwerkerverfügbarkeit berechnen. Eine einfache Liste hält das Spiel flüssig. Preise sind auch Balancing-Werkzeuge Ausrüstungspreise steuern, wann Figuren bessere Waffen, Rüstungen, Reittiere oder magische Gegenstände erhalten. Ein realistischer Preis wäre nicht automatisch ein guter Spielpreis. Manche Dinge müssen teuer sein, damit sie sich besonders anfühlen; andere müssen erschwinglich bleiben, damit das Spiel funktioniert. Abstraktion ist legitim Eine Preisliste kann als Durchschnittswert verstanden werden, nicht als exakter Marktpreis. Der angegebene Preis ist dann der normale Richtwert für eine stabile Gegend mit ausreichendem Angebot. Regionale Abweichungen kann die Spielleitung bei Bedarf ergänzen. Heldenökonomie ist nicht Alltagsökonomie Fantasy-Rollenspiele handeln oft nicht von Bauernhaushalten, sondern von bewaffneten Spezialisten, Söldnern, Schatzsuchern und Magiern. Für diese Gruppe gelten andere Preissphären. Eine „Abenteurerpreisliste“ muss nicht exakt die Wirtschaft eines Dorfbewohners abbilden. Wie man Preislisten glaubwürdiger machen kannPreise als Richtwerte behandeln In Großstädten: mehr Auswahl, stabilere Preise, seltene Waren verfügbar. Auf dem Land: weniger Auswahl, einfache Güter billiger, Spezialwaren teurer oder gar nicht erhältlich. In Kriegszeiten: Waffen, Nahrung, Pferde und Heilmittel deutlich teurer. Verfügbarkeit wichtiger machen als Preis Nicht alles ist überall kaufbar. Eine kleine Siedlung hat vielleicht Brot, Bier, Nägel und einfache Werkzeuge, aber keine Plattenrüstung und keine Zauberkomponenten. Dadurch wirkt die Welt sofort glaubwürdiger. Soziale Beziehungen einbauen Stand, Ruf, Gilde, Religion, Herkunft und persönliche Empfehlung können Preise beeinflussen. Ein Fremder zahlt mehr als ein lokaler Bürger. Ein Adliger bekommt Kredit; ein verdächtiger Söldner muss bar zahlen. Magie bewusst begrenzen oder konsequent denken Ist Magie selten, dann sind magische Dienste extrem teuer und politisch kontrolliert. Ist Magie verbreitet, dann sollte sie Wirtschaft, Medizin, Krieg und Handel sichtbar verändern. Halbkonsequente Magie ist oft der größte Realismusbruch. FazitTypische Fantasy-Preislisten sind nicht wirklich realistisch, aber sie sind nützlich. Ihre Hauptfunktion ist nicht historische oder ökonomische Genauigkeit, sondern Tempo, Übersicht und Spielbalance. Realistischer werden sie, wenn man sie nicht als feste Weltgesetze behandelt, sondern als Durchschnittswerte, die durch Ort, Krieg, Mangel, Stand, Magie und Verfügbarkeit verändert werden. Für eine glaubwürdige Kampagne ist meist nicht entscheidend, ob jeder Preis exakt stimmt, sondern ob die Welt wirtschaftlich konsequent reagiert, wenn Figuren große Mengen Geld, Ausrüstung oder magische Möglichkeiten ins Spiel bringen.
  21. In meinen Augen wird hier keine Frage gestellt. Es wird mehr eine Überzeugung geäußert, für welche nach einer Begründung gefragt wird. Francesco di Lardo
  22. Ich glaube, die "Glaubwürdigkeit" des Wirtschaftssystems in Midgard (und anderen Rollenspielsystemen) hängt gerade nicht am (relativen) Wert von Gold. Weshalb auch gleichgültig ist, ob auf Midgard Gold einen vielfach geringereren/divergierenden Wert hat, als auf unserer realen Welt. Vielmehr hängt sie daran, ob der Goldwert (was immer er auch sein mag), oder viel allgemeiner, die Preise in der "Standard-Währungseinheit" für verschiedene Güter und Dienstleistungen im Verhältnis zueinander konsistent sind. Zur Illustration (basierend auf den Preislisten des Kodex S.197 ff.): - Eine Hose kostet 5 GS. - Das Überbringen einer Botschaft über 5000 km kostet auch 5 GS (bzw. 1 KS pro 10 km). Die Übernachtung auf einem "armseligen Strohsack" ohne Essen und sonst irgendetwas kostet 1 SS. Marschiere mal stramm 40 km pro Tag und Du machst als Bote bereits ohne Essen usw. einen täglichen Verlust von 6 KS. Nach 125 Tagen Gewaltmarsch, bei denen Du auf Essen, Trinken und sämtliche Bedürfnisse verzichtet hättest, ohne dabei zu verenden, könntest Du Dir keine neue Hose für 5 GS kaufen, sondern hättest für Deine Mühen stattdessen 7,5 GS Schulden. Fantastische Welt hin oder her - unter solchen Bedingungen gäbe es auch dort geschätzt Null Postboten... Es ist himmelschreiend augenfällig, daß diese Kostenverhältnisse kompletter Unsinn sind. Und sie lassen sich auch nicht überzeugend "heilen" (Eine Vielzahl von Botschaften muß ein Bote tragen, um kostendeckend zu arbeiten - doch: Wer soll die alle schreiben und zeitgleich an ähnliche Destinationen senden? Auf Midgard gibt es kein "massenhaftes" Postaufkommen, d.h. Scaling funktioniert nicht, viele können nicht mal Lesen/Schreiben. Oder vielleicht Brieftaube gefällig? Greifenvogelfutter kostet 1 SS pro Tag. Vielleicht fliegt die Taube gar 100km. Aber wer unterhält Taubenschläge, bringt Brieftauben zum Ausgangsort zurück, unterhält die Infrastruktur usw. usf.?). Broken to the core... Dabei ist es völlig egal, wenn die Hose statt 5 GS nun 500 GS kosten würde und 10km Übermittlung statt 1 KS nun 1 GS. Francesco di Lardo
  23. So ist es. Francesco di Lardo
  24. Meiner Meinung nach ist das "Wirtschaftssystem" und die Preislisten von Midgard untauglich (womit es sich in bester Gesellschaft zu fast allen Rollenspielsystemen befindet - einzige mir bekannte Ausnahme ist Hârnmaster, das über ein durchgängig schlüssiges und funktionierendes Wirtschaftssystem verfügt), was insoweit schwerwiegend ist, weil das "Wirtschaftssystem" über die Lernkosten mit dem Charakteraufstieg verknüpft ist. In Midgard ist das nur mit Hausregel halbwegs wirksam anzugehen. Die bereits genannte "Gold geteilt durch 10 für Lernzwecke"-Hausregel ist da ein brauchbarer Anfang. Für den Rest: Bauchgefühl für jene, denen ein Wirtschaftssystem nicht sonderlich wichtig ist. Ist ein funktionierendes Wirtschaftssystem wichtig, entweder selbst eines erdenken, was für die persönlichen Zwecke paßt, oder versuchen, ein "funktionierendes" System zu finden. Francesco di Lardo

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