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  1. Letzte Stunde

  2. Alternativ: Man kauft sich ein anderes System als M6 und hat damit ausgearbeitete Katzenmenschen und Orks... Wer bezahlt Geld für die "Erlaubnis" etwas an einem Spielsystem für den Eigengebrauch ändern zu dürfen?
  3. war überraschend ... aber auch gut .... danke.
  4. Ich sehe das komplett anders. Das die Orks "ausgestorben" sind, ist Teil der Beschreibung der Welt, aber kein Naturgesetz. Wenn es mir nicht gefällt, ändere ich es. Ich werde im Regelwerk mehrfach dazu aufgefordert, zu ändern, was nicht gefällt.
  5. Ja. Und die war eben nicht ausgestorben, obwohl man das angenommen hatte. Das kann passieren in der echten Welt. Doch hier ist es anders: Täuscht sich der Autor etwa über seine eigene Aussage, die er in einer fiktiven Rollensbenspielwelt geschrieben hat. Das wäre handwerklich ein echter Bock!
  6. Es gibt ja auch gerade die vererbten Gunst und Makel, die einen "Rassenstandard" vorgeben, von denen man aber abweichen kann, wenn man den unbedingt einen nachtblinden Gnom spielen möchte.
  7. Ja und nein. Man sieht sowohl das Bemühen, den Spezies eigene Profile zu geben, als auch, dass sich das nicht zwangsläufig regeltechnisch abbildet. Also: Du kannst einen Elfen, Zwergen, Gnom, Mensch und Neshu erschaffen, die allesamt exakt gleich aussehen. Das Regelwerk rät Dir aber dazu, ihnen die jeweilige Individualität zu geben. Ob das letztendlich die richtige Strategie war, wird sich erweisen (und ist sowieso individuelle Geschmackssache).
  8. Grundsätzlich hast du tendenziell Recht, aber: M6 ist nicht konkurrenzlos. Ist halt schon ein Manko des Systems wenn es für "alte" Spieler nicht wirklich als Fortsetzung gestaltet ist, und für "neue" Spieler nicht aus der Masse heraussticht. Edit, da ich als Antwort von @Ma Kai nur ein "Lachen" bekommen habe: Man muss schon von nostalgischer Markentreue geprägt sein, um "Kann man im Zweifel selber machen." für ein hervorstechendes Feature eines bestimmten Pen&Paper-Systems zu halten...
  9. Fairerweise: sie kanonisch aussterben zu lassen, ist ein bisschen mehr als das.
  10. Meinst Du das echt ernst? Kannst Du Dir "klassisch inspirierte Tolkien-Fantasy" nur vorstellen, wenn die miesen Viecher "Orks" heißen? Müsstest Du dann nicht auch fordern, dass die Halblinge unbedingt "Hobbits" heißen müssten? Und die Elfen "Elben", oder heißen die bei Tolkien auch mit "f"? Nichts, aber auch gar nichts, hindert Dich daran, tolkieneske Szenarien auf Damatu anzusiedeln. Durch das Konzept der "Erzählräume" hält die Welt dafür auch grundlegende "Infrastruktur" vor. Die Autor:innen signalisieren eben durch das Aussterben der Orks, dass sie keine großen Freunde von Orks sind. Du wirst demgemäß wahrscheinlich an offiziellen Abenteuern vielleicht eher weniger John Wayne- oder Tolkien-Verschnitte erwarten können. Aber wie gesagt, in wenn Du die Seiten zu den Erzählräumen mal durchstöberst, findest Du wahrscheinlich etwas, das Du dafür verwenden kannst.
  11. Typische Rassen sind im Kern meistens nur modifizierende Templates ohne wirklich maßgeblichen Effekt. Das war früher und ist auch heute so. Im Kontext von M6 als Fortsetzung verstehe ich die Entscheidung eben auch nicht so wirklich, warum man den klassischen Spielern ihre gewohnten und archetypischen Gestaltungsmöglichkeiten so umfassend genommen oder zumindest erschwert hat. Es wäre meines Erachtens technisch echt nicht besonders komplex gewesen, davon spürbare Teile zu ermöglichen.
  12. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Kurna in Stammtische
    Dann wünsche ich dir noch gute Besserung! Im November sollte es bei mir wieder passen.
  13. Wie schön, dass es das nicht gab. Es gab zwei separate Entscheidungen: Orcs raus Neshu rein Diese Entscheidungen waren voneinander unabhängig - so jedenfalls mein Wissensstand. Die Verbindung mit "zu Gunsten von" wäre also sachlich falsch.
  14. Der Preis geht für neue Rollenspiele. Und nur das Regelbuch selbst ist dafür relevant. Es ist tatsächlich unerheblich, ob es bereits weitere Ergänzungen dazu gibt. :Otherscape: zum Beispiel tritt einmal mit Metro in der Kategorie Rollenspiel (übersetzt) an und dann mit Tokyo in der Kategorie Rollenspielerweiterung (übersetzt). Storypunks machen sich bei den übersetzten Rollenspielen leider selbst Konkurrenz mit sowohl :Otherscape: Metro als auch Eat the Reich. Und Green Gorilla hat bei der Rollenspielerweiterung (übersetzt) gleich zwei Abenteuer zum gleichen Setting (Troubleshooters) im Rennen.
  15. Im Kontext davon, dass Damatu ja die Spielwelt einer Fortsetzung, also von M6, sein soll, leuchten mir einige Designentscheidungen auch nicht ein. Den Ansatz ausgestorbener Rassen finde ich an sich interessant. Man hätte Damatu als Folgewelt von Midgard kontextualisieren können, in der es neue Rassen und Völker gibt - zum Beispiel nach einem kataklysmischen Ereignis. In diesem Zug hätte man dann parallel Midgard als alte/designklassische Spielwelt und Damatu als neue/designmoderne Spielwelt anbieten können - mit jeweils designmäßig einschlägigen Kulturen und Rassen. Experimentierfreudige Spieler hätten dann auch selektiv vermischen können. So wie jetzt (wobei ich M6 mittlerweile nicht mehr im Detail verfolge) erkenne ich bei derartigen Designentscheidungen auch kein sinnvolles Ziel.
  16. Heute

  17. Sagt dir "Lazarus-Art" etwas?
  18. Das mit der Kultur sehe ich ähnlich, wobei ich denke, dass man eigentlich das Rad nicht neu erfinden kann. In anderen Systemen, die ich kenne (ich nehme Damatu aus), sind auch die neuen Rassen oft auch nicht mehr als ein paar triviale Gedankenschritte von Menschen oder altbekannten Völkern entfernt. Und manches ist einfach beliebig, wo klassische Märchen- oder Fantasyfiguren eine ganz andere archetypische Wucht mitbringen. Aber darüber lohnt es nicht, sich zu streiten. Die Geschmäcker sind halt verschieden. Zu Damatu: Was definiert dann eine Species? Sind die einfach eine beliebige äußere Hülle, in der etwas Beliebiges drinstecken kann? Dann ist die Species allein ein Look, ein Outfit, was dann ja nicht viel Platz für tiefgründige Kreativität lässt. Dann läge die Aufgabe, was Kreatives zu entwickeln doch vor allem beim Spieler und nicht in den Regeln, oder? Damit komme ich klar, es erinnert mich nur eher an ein Computerspiel, in dem ich mir fürs Äußerliche einen Avatar bastele. Gut, aber ich ziehe mich jetzt auch aus der Diskussion zurück.
  19. Tendenzielle Zustimmung. Ich persönlich bewerte Regelwerke und Spielwelten allerdings so oder so vor allem danach, wie viel inhaltlichen und kreativen Mehrwert sie (mir) bieten. Ob man (abgedroschene) Rassen, die nur triviale Gedankenschritte von normalen Menschen entfernt sind, in einem Spielsystem beinhaltet oder nicht, ist für mich ziemlich unerheblich. Eine einzige wirklich innovative Kultur oder Rasse bietet in meinen Augen einen größeren Mehrwert als hundert Generische. Meine direkte Antwort auf die Eingangsfrage wäre im Prinzip: Who cares?
  20. Da definiere ich "ausgestorben" offensichtlich irgendwie anders als du. Wären sie verschwunden, könnten sie wieder auftauchen, spielten sie keine Rolle mehr, könnte man ihnen noch mal eine Rolle zuweisen. Aber ausgestorben ist doch wohl was anderes...
  21. Es wurde erwähnt, daaa es sie gab und dass sie "ausgestorben". Es gibt also kein Orkreich und Orks sind kein üblicher Anblick. Ob es irgendwo noch welche gibt? Das Regelwerk hat da keine Macht.
  22. Das habe ich auch nicht geschrieben oder kritisiert. Ich habe mich darauf bezogen, dass gesagt wird, dass es keine Orks auf Damatu gibt. Das ist ein Unterschied.
  23. Sehe ich in der klassischen Fantasy auch so oder zum Beispiel bei Star Trek. Deswegen denke ich, dass die Zahl dieser Völker nicht ins Unermessliche gesteigert werden kann. Dann weiß niemand mehr: Wofür steht jetzt eigentlich dieser Hobbit-Nashorn-Lurch-Hybrid. Und so eine Species - Ausnahmen mal abgesehen - muss dann auch einem eventuell nicht komplett blöden aber dennoch Klischee folgen, nach dem ein Zwerg ein Zwerg und ein kleines pelziges Wesen von Alpha Centaury noch ein kleines ... Aber um auf Damatu zurückzukommen: Stehen die verschiedenen Species da denn für "was"? Bei Midgard waren die Elfen gewandt, die Zwerge robust, die Halblinge geschickt usw. Ich dachte auch durch die Abschaffung der Basiseigenschaften wäre genau das aufgehoben und ich kann einen Gnom zum Kraftprotz der Gruppe machen und den Elfen zum dumben Schläger. Oder liege ich falsch?
  24. Also erst einmal möchte ich euch bitten, für die sehr steile These "Orcs Augen durch Neshu ersetzt" Belege zu bringen, am besten mit Aussagen der Entwickler, oder es einfach sein lassen. Ich halte sie nämlich für ausgemachten Quatsch. Und wenn es euch interessiert, könnt ihr ja einen Strang zu den Neshu eröffnen Des weiteren finde ich nicht, dass es eine Einschränkung ist, eine Rasse nicht zu beschreiben. Ich fühle mich auch nicht bevormundet, wenn keine Zentauren im Regelwerk vorkommen.
  25. Ich finde ur-böse Völker ur-langweilig. Daher stört mich das Fehlen eines solchen Volkes nicht. Orcs wie Orks finde ich an sich schon interessant. Ich bin keine 16 mehr, ich brauche daher kein geistloses Abmetzeln von Pappgegnern. Ich mag es lieber, wenn das Böse nicht direkt erkennbar ist, es ist damit viel bedrohlicher.
  26. Thema von Leif Johannson wurde von LP beantwortet in Midgard Cons
    Hallo Stefan, wir können Dich am Mittwoch in Frankfurt abholen Stefan (CortoM) und ich. Gib Bescheid, wann Du dort ankommst. Gruß Klaus

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