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Wir hatten letzte Woche einen ziemlich genialen Kampf, der über ein paar Stunden ging. Während dieses Kampfes wollten einpaar aus der Gruppe ein paar :cool: Aktionen machen. Z.B. wollte der Waldläufer mehrere Pfeile schießen und ein andere sich heroisch dazwischenwerfen, als sein verletzer Gef

ährte angegriffen wurde. Dann noch ein paar Kampfmanöver. Doch solche Dinge stehen gar nicht bei de normkalen Kampfregeln. Wir wollten nun ein paar solche ausarbeiten. Wie tätigt ihr das? Habt ihr dazu Hausregeln/improvisiert ihr solche Sachen kurzzeitig/oder spielt ihr ohne so´n Zeugs?

 

Marius,

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Hallo Smiley!

 

Wie tätigt ihr das? Habt ihr dazu Hausregeln/improvisiert ihr solche Sachen kurzzeitig/oder spielt ihr ohne so´n Zeugs?
Ein Gastspieler meiner Gruppe macht auch häufig im Kampf Dinge, die von den Regeln nicht abgedeckt sind. In diesen Fällen improvisiere ich. Sollte er allerdings manche Aktionen regelmäßiger einsetzen (was bislang noch nicht der Fall war), würde ich feste und durchdachte Regeln dafür entwerfen.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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In solchen Situationen verfahre ich streng nach der Devise "Was denkbar ist, kommt vor." Wenn die Spieler sich also abgefahrene Kampfmanöver ausdenken, die eine oberflächlichen Machbarkeitskontrolle überstehen, dann bestimme ich als SpL spontan und situationsgebunden, welche Würfelwürfe erforderlich sind. Obwohl bei näherem Nachdenken doch wesentlich mehr Fälle von den Regeln abgedeckt sind, als man eigentlich glaubt.

 

Für Angriffe mit improvisierten Waffen wie schlagend eingesetzten Armbrüsten, heruntergerissenen Vorhängen oder beherzt geschleuderten Feuerschalen haben wir schon vor ein paar Jahren speziell Regeln entworfen, die den Erfolgswert für solche Waffen vom algemeinen Kampfgeschick der Figur abhängig machen. Das geht mitunter ziemlich rund, wenn es zu einer Kneipenschlägerei kommt.:after:

 

Norgel

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:) Wenn sich bei mir in Kämpfen ein Charakter "vor den anderen" wirft, um diesen vor einem Treffer zu bewahren, handhabe ich das grundsätzlich wie folgt:

 

- muss sich der "Dazwischenwerfende" neben dem oder zumindestens in Sprungreichweite zum Opfer befinden; der Kampf muss im Blickfeld des "Dazwischenwerfers" erfolgen.

- der "Dazwischenwerfer" muss unbehindert sein (darf also z.B. nicht im Kontrollbereich eines anderen Gegners stehen).

- dem "Dazwischenwerfenden" muss ein Erfolgswurf mit + (Gw/10) gelingen (Helden mit "Gute Reflexe" dürfen vorher einmal darauf würfeln); bei einer "spontanen" Aktion nach bereits erfolgter Handlung des "Dazwischenwerfers" wird der EW mit WM-4 abgelegt; ein Scheitern bedeutet, dass sich der "Held" in den Dreck wirft und zu Boden fällt.

- Die Aktion muss angesagt werden, bevor das designierte Opfer der Attacke seinen WW:Abwehr ausführt, ansonsten ist's zu spät für derartig selbstaufopfernde Rettungsaktionen.

- Der "Dazwischenwerfer" erleidet auf jeden Fall den schweren Schaden der Attacke (er will ja anstelle des eigentlichen Opfers getroffen werden).

 

Ist vielleicht ein bißchen umständlich, klappt aber ganz gut.

 

Grüße,

Yarisuma

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@Einsi: Ja gibt es. Aber da fällt sich in die Schussbahnwerfen nicht drunter.;)

 

Vieles kann man improvisieren. Dabei würde ich aber immer versuchen auf vorhandene Fähigkeiten aus dem Regelwerk zurückzugreifen. Für mich ist da eigentlich kaum noch eine Kampfvariante denkbar, die nicht mit Hilfe von Bewegungsfähigkeiten wie z.B.: Geländelauf, Akrobatik, Springen usw. abgedeckt werden kann.

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@Einsi: Ja gibt es. Aber da fällt sich in die Schussbahnwerfen nicht drunter.;)

 

Vieles kann man improvisieren. Dabei würde ich aber immer versuchen auf vorhandene Fähigkeiten aus dem Regelwerk zurückzugreifen. Für mich ist da eigentlich kaum noch eine Kampfvariante denkbar, die nicht mit Hilfe von Bewegungsfähigkeiten wie z.B.: Geländelauf, Akrobatik, Springen usw. abgedeckt werden kann.

 

Das ist mir schon klar. Ich weiß nur nicht, ob man dafür großartig improvisieren muss.

 

Beim Rückzug decken muss der Kamerad neben dem zu Deckenden stehen. Beim "in die Schussbahn werfen" darf er sich dann eben noch um die halbe B bewegen.

 

Beim Rückzug decken hat der Angreifen einen PW zu schaffen, ob er noch den Schützenden angreifen darf. Beim Dazwischenwerfen braucht er den eben nicht.

 

Da muss man jetzt nicht großartig mit Fertigkeiten kommen.

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@Einsi: Ja gibt es. Aber da fällt sich in die Schussbahnwerfen nicht drunter.;)

 

Vieles kann man improvisieren. Dabei würde ich aber immer versuchen auf vorhandene Fähigkeiten aus dem Regelwerk zurückzugreifen. Für mich ist da eigentlich kaum noch eine Kampfvariante denkbar, die nicht mit Hilfe von Bewegungsfähigkeiten wie z.B.: Geländelauf, Akrobatik, Springen usw. abgedeckt werden kann.

 

Das ist mir schon klar. Ich weiß nur nicht, ob man dafür großartig improvisieren muss.

 

Beim Rückzug decken muss der Kamerad neben dem zu Deckenden stehen. Beim "in die Schussbahn werfen" darf er sich dann eben noch um die halbe B bewegen.

 

Beim Rückzug decken hat der Angreifen einen PW zu schaffen, ob er noch den Schützenden angreifen darf. Beim Dazwischenwerfen braucht er den eben nicht.

 

Da muss man jetzt nicht großartig mit Fertigkeiten kommen.

 

Sehe ich im Grunde genau so. Mit den üblichen Bewegungsfähigkeiten und dem ein oder anderen PW kommt man hin.

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Ich würde gerne mehr überraschendes machen wie beispielsweise Sand werfen. Auch wenn sowas nur einmal klappt. Aber die Erfolgschance ist i.d.R. +4. Und wenn die Aktion auf diese Ebene runtergebrochen wird, dann greife ich doch lieber (langweilig) mit dem Dolch +5 an.

 

Aber: Einerseits fände ich es stimmungsvoller, wenn man solche Maneuver ohne Aufwand durchführen könnte. Und zudem noch mit einer guten Chance, dass es klappt. Wenn damit dann auch die Gegner anfangen, dann wird das - meiner Einschätzung nach - ganz schnell unübersichtlich. Was längere Kämpfe und am Ende, um es konsequent handhaben zu können, neue Hausregeln nach sich zieht.

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Hallo Marc!

 

Aber: Einerseits fände ich es stimmungsvoller, wenn man solche Maneuver ohne Aufwand durchführen könnte. Und zudem noch mit einer guten Chance, dass es klappt.
Letztlich liegt es am Spielleiter, wie hoch die Chance ist, dass solche Aktionen klappen. Ich orientiere mich dabei an meinen Vorstellungen von Realismus; und da sind die Chancen für erfolgreiche waghalsige und riskante Manöver eben eher gering und sie bleiben waghalsig und riskant.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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:) Wenn sich bei mir in Kämpfen ein Charakter "vor den anderen" wirft, um diesen vor einem Treffer zu bewahren, handhabe ich das grundsätzlich wie folgt:

 

- muss sich der "Dazwischenwerfende" neben dem oder zumindestens in Sprungreichweite zum Opfer befinden; der Kampf muss im Blickfeld des "Dazwischenwerfers" erfolgen.

- der "Dazwischenwerfer" muss unbehindert sein (darf also z.B. nicht im Kontrollbereich eines anderen Gegners stehen).

- dem "Dazwischenwerfenden" muss ein Erfolgswurf mit + (Gw/10) gelingen (Helden mit "Gute Reflexe" dürfen vorher einmal darauf würfeln); bei einer "spontanen" Aktion nach bereits erfolgter Handlung des "Dazwischenwerfers" wird der EW mit WM-4 abgelegt; ein Scheitern bedeutet, dass sich der "Held" in den Dreck wirft und zu Boden fällt.

- Die Aktion muss angesagt werden, bevor das designierte Opfer der Attacke seinen WW:Abwehr ausführt, ansonsten ist's zu spät für derartig selbstaufopfernde Rettungsaktionen.

- Der "Dazwischenwerfer" erleidet auf jeden Fall den schweren Schaden der Attacke (er will ja anstelle des eigentlichen Opfers getroffen werden).

 

Ist vielleicht ein bißchen umständlich, klappt aber ganz gut.

 

Grüße,

Yarisuma

 

Statt EW: Gw/10 würde ich einen EW: Abwehr (evtl. auch WW) nehmen, vorher evtl. noch Akrobatik. Denkbar wäre es auch das bei gelungenen EW: Großer Schild (ohne Abwehr wert!) der Retter nur leichten Schaden nimmt.

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Ich würde gerne mehr überraschendes machen wie beispielsweise Sand werfen. Auch wenn sowas nur einmal klappt. Aber die Erfolgschance ist i.d.R. +4. Und wenn die Aktion auf diese Ebene runtergebrochen wird, dann greife ich doch lieber (langweilig) mit dem Dolch +5 an.
Das ist sogar im Regelwerk abgedeckt. Nennt sich streuangriff mit EW+10, macht aber nur leichten Schaden. Dafüpr kann der Gegner die nächsten Runden nicht angreifen, weil er sich den Sand oder was auch immer aus den Augen wischen muss.

 

Aber: Einerseits fände ich es stimmungsvoller, wenn man solche Maneuver ohne Aufwand durchführen könnte. Und zudem noch mit einer guten Chance, dass es klappt. Wenn damit dann auch die Gegner anfangen, dann wird das - meiner Einschätzung nach - ganz schnell unübersichtlich. Was längere Kämpfe und am Ende, um es konsequent handhaben zu können, neue Hausregeln nach sich zieht.
Richtig.
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Das ist sogar im Regelwerk abgedeckt. Nennt sich streuangriff mit EW+10, macht aber nur leichten Schaden. Dafüpr kann der Gegner die nächsten Runden nicht angreifen, weil er sich den Sand oder was auch immer aus den Augen wischen muss.

 

Hmmm...also das liest sich für mich auf S. 226 DFR anders. Der Angriff mit Streuwirkung erfolgt mit einer improvisierten Waffe, also mit (+4). Wobei ich (+10) auch netter fände, zumal der Angriff ja auch noch schwer treffen muss, um überhaupt die Wirkung zu erzielen und man es ja auch nur alle 2 Runden durchführen kann.

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Hmm ok "realistisch" sind solche Aktionen wohl eher nicht (aber das ist Midgard sowieso nicht so ganz) Ein paar tolle Effekte könnte man schon einbauen (liegt aber dann wohl in SL hand), wenn eine Sache irgentwie kritisch geglückt ist (SL beschreibt einen klasse Move) bzw mit extremen Abzügen, wenn der Spieler eine tolle aber gefährliche Idee hat.

Meinen Kender lass ich abundzu wenn ich kurz alleine unterwegs war in die Schenke stürmen und sich gehetzt umblicken als ob wer hinter im her wär (bzw ertappt) ohne das wirklich was passiert ist (im relevanten Spiel) und hab dann mehl oder sowas im Gesicht aber nix was wirklich eingreifend wäre, sondern nur zur Stimmung und um den Char darzustellen.

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