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[Abenteuer] Erstes Blut...

Hervorgehobene Antworten

Der Duft des Seewassers verliert sich in den typischen Gerüchen der Hafenspelunke...schales Bier, betrunkene Seeleute und kaltes Pfeifenkraut...

Der "Wankende Seemann" macht normalerweise schon am frühen Nachmittag seinem Namen alle Ehre, doch heute sitzt nur ein einzelner Mann in der düstersten Ecke des Schankraumes. Sein langes blondes Haar und der sorgfältig getrimmte Schnurrbart geben keine Auskunft darüber, woher er kommt, wohl aber die Axt, die neben ihm steht, gleich neben dem großen Rundschild. Ein typischer Waelinger, wie jedem sofort klar sein dürfte.

Er wartet...

  • 2 Wochen später...
  • Ersteller

...darauf, dass irgendetwas passiert.

 

Und endlich öffnet sich die Eingangstür. Herein kommt ein kleiner, durchschnittlich aussehender Mann, der hier schon fast auffällt. Er sieht sich etwas unsicher um...fasst sich dann aber doch ein Herz und geht auf den Mann zu, der ganz offensichtlich ein Kämpfer sein muss.

 

"Entschuldigt bitte wenn ich euch störe...ich bin auf der Suche nach Schutz für den Transport meiner Waren...ähm, nunja...wie soll ich sagen? Wenn ihr allerdings kein Interesse haben solltet...

  • Ersteller

"Nun seid nicht so hastig, setzt euch und trinkt mit mir, dabei lässt es sich leichter übers Geschäft reden."

 

Die Anspannung des Händlers läßt spürbar nach als er sich an den Tisch setzt und einen Krug Bier ordert...

  • Ersteller

"So, nun lasst uns über euer Vorhaben sprechen..."

 

Während die beiden Männer sich unterhalten, öffnet sich die Tür....

...und es schaut eine abgerissene Gestalt (ein Mann) mit einem auffälligen "Maus"gesicht herein. Er zeigt auf den auffällig-unauffälligen Mann, der bei dem Waelinger am Tisch sitzt, und brüllt mit einer krächzenden Stimme:

 

"Das ist der Mann, der hat mich um meine Habe betrogen!"

 

Hinter ihm drängen sich jetzt drei Mann von der Stadtwache herein, vorneweg der Sergant, mit gezogenen Schwertern und stürmen in den Schankraum.....

  • Ersteller

Der Waelinger nimmt mit stoischer Ruhe einen tiefen Zug aus seinem Bierkrug und blickt amüsiert zwischen dem tobenden kleinen Mann und dem nun schwitzenden Händler hin und her...

.... Den durch die Stadtwachen geschaffene Platz nutzt eine kleine Gestalt aus um auch in die Taverne zu gelangen. Klein bedeutet, nicht mehr als ein Meter, und hätte er keine Hellbraune Kappe auf könnte man ihn für ein Kind halten.Aber wie an den Ohre eindeutig zu erkennen ist, steht da ein Gnom in der Taverne. Als er sich umschaut sieht man das er rote Haare hat und ein freundliches Gesicht unter dem Roten Bart zu wohnen scheint. Ansonsten könnte man ihn auch in dem grauen Reisemantel, unter dem er wohl auch noch seine Habe mitführt leicht zu übersehen.

  • Ersteller

Gehetzt schaut sich der beschudigte um und wendet sich panisch an den Waelinger:

"Ihr müßt mir helfen..."

 

"Erstmal möchte ich wissen, was man euch vorwirft." entgegnet dieser mit einem Blick auf den Mäusegesichtigen.

Auch wenn es noch so scheint als würde sich der Gnom orientieren, scheinen seine Ohren ihm einen schritt vorraus und schon den interessanten Teil dieser Taverne ausfindig gemacht zu haben.

Die Frage ist nur, wer hier nochwas ausfindig gemacht hat?

  • Ersteller

Unter großem Geschrei wird der Beschuldigte von der Stadtwache aus dem Schankraum gezerrt.

 

Nur der Gnom bleibt im Raum stehen, während der Waelinger weiter dem Bier zuspricht.

 

"Seid mir gegrüßt Freund Gnom, was führt euch hierher? Ich hoffe, dass ihr nicht genauso schnell wieder verschwindet wie mein letzter Gesprächspartner..."

Einstweilen, während sich der Waelinger und der Gnom in der Schänke unterhalten, führen die Stadtwachen wortkarg und sein Toben missachtend den Händler durch die Straßen, bis zu einer ruhigen Ecke. Dort geben sie dem mäusegesichtigen ein paar Silberstücke, worauf dieser wortlos mit einem Grinsen im Gesicht verschwindet.

 

Jetzt wendet sich der Sergant der Wache an den Händler: "Du bist Duncon McConnor?" Der Mann nickt. "Gut, der Leard will dich sprechen, es geht um eine Angelenheit, bei der absolute Verschwiegenheit geboten ist."

 

.....

Der Gnom schaut auf und grinst. "Oh, Hallo, Freunde nennen mich Xabbu und hier her führt mich Gevatter Zufall. Interesse hätte ich ja schon daran den Trick zu lernen zu verschwinden. Aber wenn ich ihn könnte hätte ich bei so netter Gesellschaft noch keinen Anlass ich zu benützen. Außerdem versuche ich vielleicht eine etwas unspektakulärere Art dieses "Tricks" zu lernen. Und ihr, seht durstig aus und als hättet ihr was zu erzählen. Wie wäre es wenn Ihr mir bei einem Würfelspiel dran teilhaben lasst. Nicht an euer Durst." Der Kopf dreht sich zur Theke und die etwas fiepsige stimme schreit: "Wirt, zwei Bier" und dreht sie danach wie von einer Feder getrieben zurück: "Sondern an eurer Geschichte"

  • Ersteller

"Ihr wisst, wie man ein Gespräch beginnt." erwiedert der Waelinger während er seinen Krug leert "Ich suche nach tatkräftigen Begleitern. Ich habe gehört, dass eine aufkommende Orkplage dazu geführt hat, dass ein Kopfgeld von 50 Albischen Oring ausgesetzt wurde. So viel Gold pro Kopf ist interessanter als das rudern auf einem Handelsschiff. Ihr seht zwar nicht aus wie ein Krieger, aber ich habe in der Vergangenheit schon festgestellt, dass man einen Gnom nicht unterschätzen darf. Was sagt ihr dazu?"

"Hm, 50 Oring..." der Gnom dreht die Augen zur decke und zieht seine Brauen ein wenig runter, als würde die Kopfrechenaufgabe diese besonders beschweren. "...ja das ist wohl ein guter Preis, vor allem wenn man bedenkt wie ungern die Orks ihre Köpfe hergeben. Aber mit einem starken Krieger wie euch dürfte das ein leichtes sein. Aber ich hoffe ich enttäusche da nicht eure Erwartungen in mich. Denn ich habe bisher Orkköpfe nur in Läden für allerlei eigenartige Dinge gesehen oder als Trophäe und noch nie an einem Ork. Aber wenn ich euch dabei behilflich sein kann wäre es mir sicher ein Vergnügen."

  • Ersteller

"Aus diesem Grunde sollten wir uns noch ein wenig Unterstützung sichern, denn die Vorstellung, dass mein Kopf am Gürtel eines Orks baumelt behagt mir nicht sonderlich. Euch geht es da sicher genauso. Also lasst uns sehen, ob wir in einer anderen Schenke fündig werden. Zuverlässige Männer sind selten in dieser Zeit."

"Ja zumindest sollten sie zuverlässig eine Waffe ihrer Wahl schwingen können. Auch wenn ich denke das eine Hafenspelunke genau die richtige Wahl ist, wenn man so jemanden sucht. Sollten wir doch was finden was besser besucht ist, vielleicht"

Durain Runshelm betrat die Hafenkneipe. Spät kam er aber er kam wenigstens an. Es war nicht leicht in diesem fremden Land dessen Sprache er nicht mächtig war, überhaupt herauszufinden wo sich die nächste Schenke befand. In gewohnter Ungeschicklichkeit stieß er auf seinem Weg Richtung Tresen zwei Stühle um und hätte beinahe noch den Gnom umgelaufen, der sich gerade mit einem waelischen Krieger unterhielt. Durains Augen leuchteten. "Zornal sei Dank" murmelte der Zwerg bevor er seine Streitaxt und den Kriegshammer zurechtrückte und sich höflich vorstellte:

"Mahals Segen mit Euch, welch ein Glück in dieser Fremde einen Mann aus zivilisierten Gegenden zu treffen! Vielleicht könnt ihr einem durstigen Zwergen bei seiner Bestellung helfen? Ich bin der Sprache dieses Landes nicht mächtig und würde nur ungern verdursten..." Er grinste den Waelinger freundlich an und nickte dem Gnom ebenso freundlich zu...

"Wie unhöflich - ich vergass meinen Namen zu nennen: Durain Runshelm, Priester des Zornal und auf der Suche nach den finstren Kreaturen um sie in Zornals Namen zu zerschlagen und Ruhmreich seinen Namen zu preisen!"

Breit grinsend und an der Kappe kratzend fragt der Gnom sich grad welches ansinnen der Zwerg wohl verfolgt, aber nett scheint er ja zu sein.

  • Ersteller

(auf Waelska)"Ein Landsmann, seid mir willkommen, ich bin Ragnar, und wie ihr will ich für den Ruhm meines Gottes, Asvargr, kämpfen, und der Gnom nennt sich Xabbu. Setzt euch zu uns..."

 

(auf Albisch) "Herr Wirt, bringt noch ein Bier für einen durstigen Gast, ich zahle."

 

"Er hat sich vorgestellt, sein Name ist Durin, Priester des Zornal. Ich glaube, wir können auch hier bleiben, Asvargr ist uns wohlgesonnen und schickt uns einen Mitstreiter..."

"Das ist nett von ihm. Dann warten wir vielleicht doch weiter hier, wenn euer Freund noch weitere Mitstreiter schicken wird. Hat denn der ehrenwerte Priester denn Lust zu würfeln?"

  • Ersteller

(Auf Waelska)"Xabbu schlägt vor, dass wir uns die Zeit mit einem Spiel vertreiben...was sagt ihr dazu Freund Durain?"

 

Inzwischen bringt der Wirt eine neue Runde Bier, denn er kann sich denken, dass in dieser Runde niemand allein trinken wird...

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