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Issi

Rechtliche Stellung der Ehefrau(Nicht-Eagrel) in Alba

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Ich sehe das pragmatisch. Die Frau kann nur mit dem Einverständnis des Mannes nach außen gültige Willenserklärungen ab geben. (Kaufen, Handeln, Dinge erwerben und Veräußern).

 

Im täglichen wird dieses Einverständnis immer voraus gesetzt. Wäre ja sonst unpraktisch. Insbesondere die Einkäufe für den täglichen Bedarf sind per se die Domäne der Frauen.

 

Im Innenverhältnis wird es nicht viel anders sein, als bei uns. Da ist auch in der Regel die Frau der Finanzminister. Die Eheleute sprechen größere Entscheidungen (Geld) ab und die Frau stimmt zu oder nicht. :dunno: Wenn nicht, muss sich der Mann was anderes ein fallen lassen.

 

Falls der Mann seiner Frau nach außen dieses Recht entzieht, für ihn und damit rechtsgültig zu handeln, muss er das aktiv machen und seine Entscheidung schlüssig begründen. Da das unnormal ist, verliert er und seine Familie / Clan etwas an Gesicht. (Es sei denn es ist begründet, die Frau ist zum Beispiel Verschwendungssüchtig) Umgekehrt hat eine Frau dieses Recht nicht. Aber auch dieser Fall ist lösbar: Dann geht die Frau des Verschwendungssüchtigen Gatten die Mitfrauen des Dorfes um Hilfe an. Diese können dann ihre Männer bearbeiten, sich denn Mann zur Brust nehmen und eine Lösung für das Problem suchen. Das kann dann so aus sehen, dass er nominell jemanden zugeteilt bekommt, der seine Interessen wahrt (er kann das offensichtlich nicht selbst) - dieser jemand muss ein Mann sein - nominell - und die Entscheidung und praktische Ausführung wird dann wieder von der Frau durchgeführt und überwacht.

 

Erinnert sich jemand an den Film "vom Winde verweht"? Der Papa war da auch das Oberhaupt der Familie und hatte das Sagen. In allen Belangen. Aber die Mama musste alles Regeln, damit überhaupt was lief.

 

Azu (wenndasPradosliesthautermirdasQuellenbuchumdieOhren) bi

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Bei Diebstahl gilt das Urteil des Gerichts, also z.B. des zuständigen Syres. Da sehe ich keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen einer normalen Ehefrau und einer Eagrel. Es wird auf Stand, Möglichkeit einer Geldbuße usw. ankommen wie im Detail das Urteil ausfällt.

Bei einer normalen Ehefrau wird es zusätzlich Ärger zu Hause geben, da i.A. der Lebensstandard betroffen sein dürfte. Sei es direkt wegen einer Geldstrafe oder durch geringere Einnahmen nach einer Körperstrafe.

Angenommen eine Ehefrau stiehlt etwas Wertvolles- Und wird deshalb angeklagt

.-Dann muß sie vor Gericht-Und wird dort von ihrem Mann vertreten.

Wird sie dennoch verurteilt-droht eine Strafe für die Frau.

Bei Geldbußen ist das einfach. Der Ehemann zahlt und fertig.-(Wenn er fies ist, von ihrer Mitgift.)

Bei Körperstrafen ist das schwieriger.-

Wird die dann von der Obrigkeit ausgeführt? -Pranger stehen usw.

Oder, das kann ich mir aber nicht vorstellen, vom Ehemann selbst. Richter: "Deine Frau verdient sieben Hiebe" Ehemann: "Ok, ich mach das."- Nee, ich glaube das ginge zu weit. )-Kann der Ehemann vielleicht sogar anstelle der Ehefrau diese Strafe einstecken?

Wer weiß?-Interessante Idee.

Bei einem Gottesurteil könnte ich mir folgendes denklen: Die Frau wird durch einen Kämpfer ihres Clans vertreten,muß nicht mal der Ehemann sein.

Wenn er fällt wird sie von der Obrigkeit hingerichtet. Wenn nicht wird sie freigesprochen.

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Guest Unicum

 

Angenommen eine Ehefrau stiehlt etwas Wertvolles- Und wird deshalb angeklagt

.-Dann muß sie vor Gericht-Und wird dort von ihrem Mann vertreten.

Wird sie dennoch verurteilt-droht eine Strafe für die Frau.

Bei Geldbußen ist das einfach. Der Ehemann zahlt und fertig.-(Wenn er fies ist, von ihrer Mitgift.)

Bei Körperstrafen ist das schwieriger.-

Wird die dann von der Obrigkeit ausgeführt? -Pranger stehen usw.

Oder, das kann ich mir aber nicht vorstellen, vom Ehemann selbst. Richter: "Deine Frau verdient sieben Hiebe" Ehemann: "Ok, ich mach das."- Nee, ich glaube das ginge zu weit. )-Kann der Ehemann vielleicht sogar anstelle der Ehefrau diese Strafe einstecken?

Wer weiß?-Interessante Idee.

 

Wieso ist es "fies", wenn sie etwas stiehlt und der Sachden aus ihrer Mitgift beglichen wird?

 

Natürlcih könnte es auch "Sippenhaft" geben - eine Geldstrafe gegen die Frau, welche der Mann bezahlt ist auch schon etwas in diese Richtung.

 

Wie ich oben schon schrieb: der Staat (in welcher form auch immer) hat schon recht früh eingesehen sich das Gewaltmonopol so gut es geht zu sichern. Für Strafen gibt es den Scharfrichter (Auspeitscher, Foltermeister, etc.)

 

Anstelle von jemanden eine Strafe "ausbaden" zu müssen ist meines wissens nur dann der fall wenn der/die eigentliche Täter/in nicht zu fassen ist.

 

---

 

Versuch es einfach mal aus dem Blickwinkel des Richters zu sehen:

 

Ein unrecht ist geschehen, es gibt eine Person die als Schuldig erkannt ist (Fehlurteil mal aussen vor)

Dann ist nun danach zu streben das "die (göttliche) Ordnung" wiederherzustellen ist.

Das "Göttlich" hat nun wenig mit Priestern zu tun, sondern eher derart das die bestehende Ordnung ja von den Göttern so gewollt ist - es entspricht also eher der Legitimation der Fürsten "von gottes Gnaden".

 

Ind er Antike wurde ein Sklavenhalter der einen Sklaven todgeschlagen hat nicht etwa wegen Mordes angeklagt sondern wegen dem vergießen von menschlichem Blut.

 

Der Richter muss also schauen irgendwie einen Ausgleich zu schaffen,...

Auge um Auge - den Spruch kennt jeder aus der Bibel, aber der Text geht auch weiter! Da stehen auch ausgleichszahlungen drin, was "ein Auge" wert ist wenn man Blutgeld zahlen muss

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So wie ich das verstanden habe, gibt es zwischen Eagrel und Nicht-Eagrel jetzt keine rechtlichen Unterschiede,was die Bestrafung bei Gericht betrifft.-Außer, dass die Ehefrau sich nicht selbst als eigene "Rechtsperson" vertreten darf, sondern von ihrem Ehemann vertreten wird.

 

Wird eine Ehefrau jetzt unabhängig davon in der Ehe schlecht behandelt, hat es eine Eagrel aber wesentlich leichter sich aus der Ehe zu lösen, weil sie ja immer noch ihrem Ursprungsclan angehört. Dadurch ist sie sicherlich gestärkter als eine angeheiratete Frau die einem fremden Clan beigetreten ist.

 

Desweiteren wird noch aufgeführt, dass Eagrel zudem eine Ausbildung erhalten, und eine Grundausrüstung.Im Gegensatz zu normalen Frauen.- Sie haben dadurch eventuell auch die Möglichkeit selbst Geld zu verdienen.

Eine Normale Frau kann sich dagegen nicht scheiden lassen. Die Ehe wird nur durch den Tod des Ehepartners gelöst. Ob sie auch als Witwe noch zum Clan ihres Mannes gehört? ist, finde ich eine spannende Frage. Ich vermute, dass sie nur zu ihrem alten Clan zurück kann, wenn sie dort einen neuen Ehemann erwählt und heiratet.(Falls das überhaupt möglich ist :dunno: )

Sonst ist sie bis zum Tod an den Clan ihres verstorbenen Mannes gebunden.

 

Da Heldinnen in der Regel Ausbildung und Grundausrüstung bei Spielbeginn haben, gehe ich mal davon aus, dass es überwiegend Eagrel sind.

Wenn jetzt, wie in unserem Fall, eine Moravin(ohne Mitgift und Familie) in einen albischen Clan einheiratet, dann gehört sie vermutlich automatisch dem neuen Clan an.-Und gilt als Nicht-Eagrel- Denn Eagrel kann man ja nur mit albischen Wurzeln werden, oder geht das auch ohne?-Würde mich wundern.

 

Wie gut eine Frau jetzt vom neuen, fremden Clan angenommen wird, und ob sie dort hinein passt ist sicher eine andere Frage. Auch wie gut oder fair sie von ihrem Ehemann oder dessen Familienmitgliedern behandelt wird.-Ein Clanwechsel kann ja auch etwas für sich haben.

Aber ist es tatsächlich so, dass Nicht-Eagrel Frauen ihren Ehemann nur mit Zustimmung ihrer männlichen Familienmitglieder wählen dürfen? Das kommt nicht so klar raus. Oder dürfen sie auch ohne den Segen ihrer Familie heiraten? Wie seht ihr das?

 

 

Liebe Grüße

Issi

Edited by Issi

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Guest Unicum

Da Heldinnen in der Regel Ausbildung und Grundausrüstung bei Spielbeginn haben, gehe ich mal davon aus, dass es überwiegend Eagrel sind.

Wenn jetzt, wie in unserem Fall, eine Moravin(ohne Mitgift und Familie) in einen albischen Clan einheiratet, dann gehört sie vermutlich automatisch dem neuen Clan an.-Und gilt als Nicht-Eagrel- Denn Eagrel kann man ja nur mit albischen Wurzeln werden, oder geht das auch ohne?-Würde mich wundern.

 

Wie gut eine Frau jetzt vom neuen, fremden Clan angenommen wird, und ob sie dort hinein passt ist sicher eine andere Frage. Auch wie gut oder fair sie von ihrem Ehemann oder dessen Familienmitgliedern behandelt wird.-Ein Clanwechsel kann ja auch etwas für sich haben.

Aber ist es tatsächlich so, dass Nicht-Eagrel Frauen ihren Ehemann nur mit Zustimmung ihrer männlichen Familienmitglieder wählen dürfen? Das kommt nicht so klar raus. Oder dürfen sie auch ohne den Segen ihrer Familie heiraten? Wie seht ihr das?

 

 

Ich gehe davon aus das diese Nicht-Albai auch "Ausbildung und Grundausrüstung bei Spielbeginn hatte"?

Ich denke das eine Nicht-Albai, welche in einen Clan einheiratet, dort automatisch als Eagrel zählt.

Mitgift bringt sie auch keine Mit,... also warum sollte man sie als Nicht-Eagrel bezeichnen?

Oder ist es eine politische Heirat über die Grenzen Albas hinaus?

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Ich gehe davon aus das diese Nicht-Albai auch "Ausbildung und Grundausrüstung bei Spielbeginn hatte"?

Ich denke das eine Nicht-Albai, welche in einen Clan einheiratet, dort automatisch als Eagrel zählt.

Mitgift bringt sie auch keine Mit,... also warum sollte man sie als Nicht-Eagrel bezeichnen?

Oder ist es eine politische Heirat über die Grenzen Albas hinaus?

Ausbildung hatte sie keine, nicht mal Familie (Herkunft-Karmodin-Zauberwald)- Was Du schreibst wäre genauso denkbar.

Vielleicht gibt es ja eine Einwanderungsbehörde in Alba, die das weiß? ;)

Andererseits andere Länder andere Sitten. Wenn meine Figur in einen aranischen Harem einheiratet, geniest sie vermutlich die gleichen Privilegien wie die Frauen vor Ort.

Wenn ich das albische Recht richtig verstehe, dann stehen die Frauen dort in der Regel unter dem rechtlichen Schutz der Männer. Das Eagrel Recht- bildet ja immer noch eine Ausnahme, und hat in erster Linie den Zweck die Erbfolge zu sichern, wenn sonst keine männlichen Nachkommen da sind.

In der Regel kann man von diesem Recht Gebrauch machen, wenn man albische Staatsbürgerin ist.- Als Ausländerin ist man das ja erst mal nicht.

Aber wie wird man Albai?- Ich nehme an, man muß dafür entweder viele Jahre in dem Land gelebt haben,oder die Mitgliedschaft in einer Magiergilde oder ähnlichem haben. Oder einen Albai heiraten, und genau da beißt sich die Katze wieder in den Schwanz. :dunno::lol: 

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Guest Unicum

 

In der Regel kann man von diesem Recht Gebrauch machen, wenn man albische Staatsbürgerin ist.- Als Ausländerin ist man das ja erst mal nicht.

Aber wie wird man Albai?- Ich nehme an, man muß dafür entweder viele Jahre in dem Land gelebt haben,oder die Mitgliedschaft in einer Magiergilde oder ähnlichem haben. Oder einen Albai heiraten, und genau da beißt sich die Katze wieder in den Schwanz. :dunno::lol:

 

 

Die Nationalstaaten - ist eine recht neuzeitliche erfindung.

Früher hat man sich nicht so sehr über sein Land sondern eher über seine Famile definiert.

 

Frage einen Albai in Alba was er ist, dann wird da sicher erst einmal kommen:

 

Ich bin ein MacThurin

Ich bin ein Priester des Irindar

Ich bin gelernter Schreiber

Ich bin Albai

 

In etwa dieser Reihenfolge würde ich es sehen. Die "Nation" würde ich nicht so stark sehen.

 

----

 

Wie wird man Albai?

 

Nun in dem andere Leute sagen das man Albai ist.

So wie hier in Baden :D

Wenn du nicht mindestens zwei generationern hier bist, dann bist immer noch ein "Neigschmeggder" wenn andere aber sage "jo des is a wengerder" dann hast es geschafft :D

 

kann vieleicjt auch schon vorher passieren :D

 

Heirat - Erwerb und Bebaunung von land - ausübung eines handwerkes in einer Gilde - verleihung eines Adelstitels

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Darf jetzt eine normale albische Frau gegen die Willen ihrer männlichen Verwandten jemanden heiraten, oder nicht?

 

Oder verliert sie dann das Wohlwollen ihrer Familie, sowie ihre Mitgift?

 

- Das wäre z.B auch ein guter Hintergrund für eine Heldin, um sich für ein Leben als Eagrel zu erklären.

Nachdem Motto: Leute, wenn ihr nicht in die Heirat einwilligt, dann werde ich Eagrel,(nur um euch zu ärgern) und heirate ihn trotzdem.

 

Und jetzt kommt eine ebenso interessante Frage: Darf sich ein Mädchen zur  Eagrel erklären, wenn sie einen jüngeren Bruder hat?

Ich denke ja.

Aber  wer ist dann Erbe?-Sie oder ihr Bruder? Oder zu beiden Teilen?

 

 

Ich würde schätzen, dass man sich als Mädchen mit der Volljährigkeit entscheiden muss, ob man Eagrel wird oder nicht.

Wann wird man in Alba eigentlich volljährig?

mit 18, 21,25 ?

Zitat-Leben im Mittelalter:

 

>Entscheidungsfreiheit bezüglich der Wahl des Ehepartners wurde der Frau grundsätzlich eingeräumt, jedoch benötigte sie bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres die Zustimmung der Familie.>

 

Vielleicht wurden ja deshalb so viele Eheverträge von den Eltern damals  schon so früh geschlossen (Da wurden ja teilweise dreijährige verlobt).

Wobei ich glaube, dass Mädchen bei poltischen Hochzeiten, kaum eine Wahl hatten.

Edited by Issi

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Auf Seite 157 im Alba-QB findet sich der Passus "Weibliche Spielerfiguren unterliegen daher in Alba keinerlei Einschränkungen, sofern sie sich für eagrel erklärt haben - und davon sollte man ausgehen."

 

Ich würde es daher für eine bewusste Entscheidung der Spielerin (oder des Spielers) einer weiblichen Figur halten, sich für Nicht-eagrel zu erklären. Die entsprechende rollenspielerischen Herausforderung, die derjenige sich ja gewünscht hat, würde ich dann als SL ggf. auch zu bieten versuchen.

 

Das hat sich bei mir allerdings bisher darauf beschränkt, dass eine nicht-albische weibliche Spielerfigur als die Gruppe nach Thame kam, gefragt wurde, ob sie eagrel sei. Als sie verneinte, wurde sie nach ihrem Vormund befragt. Sie nominierte ein männliches Gruppenmitglied, der sich bereit erklärte, die Verantwortung für die Mitreisende zu übernehmen. Da man sich in Thame nichts zu Schulden kommen ließ, hatte das keine weiteren Konsequenzen.

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Ja, kann man nett spielen, wenn die matriarchalischen Erainnerinnen ankommen und feministisch-angehauchte Sprüche anbringen. ;)

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Auf Seite 157 im Alba-QB findet sich der Passus "Weibliche Spielerfiguren unterliegen daher in Alba keinerlei Einschränkungen, sofern sie sich für eagrel erklärt haben - und davon sollte man ausgehen."

Ah, vielen Dank, den habe ich gesucht!(Ich wusste da war doch was)

Dann macht es auch Sinn, den SpielerInnen bei Erschaffung der Figur zu erklären, was Eagrel bedeutet und das Besondere daran eventuell auch im Spiel einzubauen.-Jetzt hat ja keine Figur das Wort Eagrel auf die Stirn tätowiert.

Aber was optisch den Unterschied macht, ist ja das Clanangehörige die entsprechenden Clanfarben tragen.-Die Männer den entsprechenden Kilt, das Clanwappen usw.- Bei einer Eagrel müsste das dann eigentlich genauso sein.-Wenn sie der Erbe der Familie ist, trägt sie Clanfarben. Vielleicht nicht als Kilt, das kann ich mir nicht vorstellen,  sondern als Scherpe oder ähnliches. So, dass ihre Zugehörigkeit und ihre Stellung offen sichtbar ist.

Bei den "normalen Ladies" ist das denke ich nicht so(Da reichen auch schöne Kleider). Aber die müssen ja auch nicht die Familienehre nach außen tragen, das machen ja dann die Männer.

 

 

Ja, kann man nett spielen, wenn die matriarchalischen Erainnerinnen ankommen und feministisch-angehauchte Sprüche anbringen. ;)

Auch witzig.

Ist echt interessant wie die albischen Männer so mit den Eagrel und ihres Gleichen klarkommen."Männerehre" undso ist ja dann auch Frauensache.

Wie Eagrel sich so in einer alten Männerdomäne behaupten, kann ja viel Spielspaß bringen. Geben sie sich als "echter Kerl" möglichst kampfstark und burschikos? Oder als starke Lady, die auch eine Horde Männer gut im Griff hat?- Zumindest brauchen sie ein gewisses Selbstbewusstsein.

 

In einer mittelalterlichen Welt, sind starke und/oder kampferprobte Frauen schon was besonderes. Das kann man ruhig mal ins Spiel einbauen.

Wenn sie wie in Erainn sowieso schon eine besondere Stellung haben, gibt es natürlch auch Spaß beim Kulturcrash.

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Noch etwas : Wird ein Mädchen, das der Kirgh beitritt, und sich zur Ordenskriegerin ausbilden lässt, bei euch automatisch eine Eagrel? Und wie ist das bei einer Frau die der Magiergilde beitritt?  ist die auch Eagrel?- Ich denke es zumindest. - Schließlich bekommen sie dort eine Ausbildung.

 

Bei manchen Figuren stellt sich die Wahl ob Eagrel oder nicht, auch  gar nicht.

Ich würde aber jemandem, der  aufgrund der Würfel keine Eagrel spielen kann( weil die Figur unfrei ist), trotzdem eine Ausbildung zugestehen. Spitzbuben zum Beispiel lernen vieles auf der Strasse und Hexer von ihrem Mentor. Das ist ja auch so gedacht.

Man kann auch von seinem "Besitzer" oder Vormund lernen. Und von seinen Geschwistern und Verwandten.

 

Bis jetzt hatten wir auch mal eine unfreie Figur (männlich). Aber das hat dem entsprechenden Spieler nix ausgemacht. Ich hätte jetzt glaube ich auch keine Probleme mal eine unfreie Figur zu spielen.-Weil  Freiheit ein schönes und einfaches Abenteuerziel darstellt. Das bringt Spaß und Spannung. Nicht selten sind solche Figuren auch ihrem Besitzer entflohen, der kann dann mal als Special NSC wieder auftauchen. Oder sie stehen im Dienst einer solchen Person und versuchen sich ihre Freiheit zu erkaufen.

Ist aber glaube ich nicht Jedermanns Sache. Wenn eine Spielerin mir sagen würde, sie kann und möchte  keine unfreie Figur spielen, dann wäre sie eben Volk. :dunno:

Edited by Issi

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Guest Unicum

Noch etwas : Wird ein Mädchen, das der Kirgh beitritt, und sich zur Ordenskriegerin ausbilden lässt, bei euch automatisch eine Eagrel? Und wie ist das bei einer Frau die der Magiergilde beitritt?  ist die auch Eagrel?- Ich denke es zumindest. - Schließlich bekommen sie dort eine Ausbildung.

 

Ja und Ja

 

 

 

Bei manchen Figuren stellt sich die Wahl ob Eagrel oder nicht, auch  gar nicht.

Ich würde aber jemandem, der  aufgrund der Würfel keine Eagrel spielen kann( weil die Figur unfrei ist), trotzdem eine Ausbildung zugestehen. Spitzbuben zum Beispiel lernen vieles auf der Strasse und Hexer von ihrem Mentor. Das ist ja auch so gedacht.

 

 

Ich weis jetzt nicht inwiefern das wirklich passt.

 

Wieviele "Unfreie" gibt es denn in Alba? Ich dachte das Sklavenhalten beschränkt sich nur auf Krieggefangene (Twynedder hauptsächlich), Schuld und Sühne-Sklaven.

Leibeigenschaft gibt es meines Wissens auch nicht,... und das Kind eines Sklaven ist glaube ich eher Frei als unfrei,...

 

 

 

Bis jetzt hatten wir auch mal eine unfreie Figur (männlich). Aber das hat dem entsprechenden Spieler nix ausgemacht. Ich hätte jetzt glaube ich auch keine Probleme mal eine unfreie Figur zu spielen.-Weil  Freiheit ein schönes und einfaches Abenteuerziel darstellt. Das bringt Spaß und Spannung. Nicht selten sind solche Figuren auch ihrem Besitzer entflohen, der kann dann mal als Special NSC wieder auftauchen. Oder sie stehen im Dienst einer solchen Person und versuchen sich ihre Freiheit zu erkaufen.

Ist aber glaube ich nicht Jedermanns Sache. Wenn eine Spielerin mir sagen würde, sie kann und möchte  keine unfreie Figur spielen, dann wäre sie eben Volk. :dunno:

 

ich glaube mittlerweile (M5) kann man es sich ja auch aussuchen,... (die Adelsquote steigt)

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ich glaube mittlerweile (M5) kann man es sich ja auch aussuchen,... (die Adelsquote steigt)

Ob es immer ein Vorteil ist adelig zu sein? - Gerade da ist Frau doch oft "unfreier" als manche Bürgerin. Zumindest was die Erwartungen betrifft, sollte es da große Unterschiede geben.- Die Wahl des richtigen Gemahls, die Erhaltung des Familienbesitzes, die Gewinnung von Einfluß und vieles mehr kann für eine Figur ein ordentlicher "Rucksack" sein.-

-Eine Gaunerin hat kaum Ehre zu verlieren, aber für eine Lady ist ein Rufmord durchaus bedrohlich.- Und ob Eagrel oder nicht, als Adlige kann man sich vieles leisten, wenn man reich ist, aber  sowas wie eine (voreheliche) Affaire oder eine Heirat unter Stand wäre schon problematisch.-

Auch wenn man öffentlich aus dem Rahmen fällt, oder gegen das Gesetz verstößt, ist das nicht so schnell vergessen.

 

Wieviele "Unfreie" gibt es denn in Alba? Ich dachte das Sklavenhalten beschränkt sich nur auf Krieggefangene (Twynedder hauptsächlich), Schuld und Sühne-Sklaven.

Leibeigenschaft gibt es meines Wissens auch nicht

Doch die gibt es Seite 51 folgend. Es wird von "der großen Masse der Unfreien" gesprochen. Die Ehre ihres Clans ist oft alles was sie haben.- Sie ziehen auch für ihren Clan in den Krieg.

Unfreie  werden unterteilt in Hörige,Leibeigene und Sklaven. Die Zahl der Hörigen ist groß, die der Leibeigenen und Sklaven gering.

Hörige bewirtschaften oft das Land ihres Grundherren. Der Erbe des Grundherren, erwirbt nicht nur das Land, sondern auch die Hörigen die es bewirtschaften.

 

Der Stand wurde bei uns bis jetzt immer ausgewürfelt. Nur eine Figur ist derzeit adlig und eine unfrei. Für Abenteuer ist es natürlich toll, solche Figuren zu haben, denn da lässt sich viel Stoff draus machen. Auch die Unterschiede der Stände geben einen gewissen Flair, der Spaß macht. Beides sind glücklicherweise Spieler mit Rollenspielerfahrung.

Für Neulinge wäre das vermutlich problematischer.-

Edited by Issi

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In meinen Augen beschreibt der Stand nur die Herkunft des Abenteurers. Schließlich kann ja jemand mit Stand 'Unfrei' auch Magier, Ordenskrieger oder Priester werden. Das sollte ja genauso schwierig sein, wie sich als Unfreie eagrel erklären zu lassen.

Mit anderen Worten: Hat der Spieler den Stand 'Unfrei' so ist es seine Aufgabe, sich eine Hintergrundgeschichte auszudenken, die erklärt, wie er mit dieser Herkunft trotzdem jetzt in der Lage ist, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten.

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In meinen Augen beschreibt der Stand nur die Herkunft des Abenteurers. Schließlich kann ja jemand mit Stand 'Unfrei' auch Magier, Ordenskrieger oder Priester werden. Das sollte ja genauso schwierig sein, wie sich als Unfreie eagrel erklären zu lassen.

Mit anderen Worten: Hat der Spieler den Stand 'Unfrei' so ist es seine Aufgabe, sich eine Hintergrundgeschichte auszudenken, die erklärt, wie er mit dieser Herkunft trotzdem jetzt in der Lage ist, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten.

Hallo Stephan,

Im Kodex  (Seite 29) gibt es Modifakationen die den Stand -Wurf beeinflussen.

Barde,Priester +20

Druide,Magier+10

Assassine, Händler,Waldläufer-10

Spitzbube -20

D. h. die ersten vier  Charakterklassen können zumindest nach Regeln nicht unfrei sein(nur 1-10 % ist unfrei),die letzten vier dafür nicht adlig(nur 90-100% ist adlig)

was ich innerhalb der Welt auch logisch und plausibel finde.Schließlich kostet so eine Ausbildung auch einiges.

Es werden auch nur bestimmte Schüler zugelassen.Und  Spitzbube wird man ja in der Regel eher aus Not, weniger aus Tugend)

 

Unfrei und Eagrel geht auch nicht zusammen , so steht es zumindest im Alba Quellenband (Seite 54).

 

Natürlich kann  jede Gruppe für sich eigene Regelungen finden.

Bei uns muß sich ein unfreier Held schon mal eine gute Geschichte ausdenken, warum er überhaupt auf Abenteuer zieht.

Die meisten unfreien Figuren sind geflohen, andere gehen im Dienst ihres Herren auf Reisen.

Der Start der Figur ist erstmal unfrei- Aber er kann sich ja im Laufe der Zeit ändern. Wenn eine Heldin tatsächlich (auch rechtskräftig) die Freiheit erlangt hat, (vielleicht haben die Helden sie freigekauft, oder sie wurde von ihren Besitzer begnadigt oder entlassen), kann sie sich ja offiziell Eagrel erklären. Nur als Sklavin von Anfang an ginge das nicht.

Natürlich kann sich auch eine Spitzbübin mit gefälschtem Adelsbrief in die höhere Gesellschaft einschleichen. Aber den formalen Stand (unfrei) hat sie ja trotzdem noch, auch wenn sie unter falscher Identität auftritt.

Wir gehen ja beim Standwurf von dem tatsächlichen Stand aus, der kann aber vom vorgetäuschten Stand durchaus abweichen. ;)

 

Nur wenn die Maskerade auffliegt ist das gar nicht lustig.- Trotzdem immer wieder eine schöne Gauneridee.

 

Zu Deinem Beispiel: Anderenfalls müsste man, wie in deiner Gruppe, beschließen, dass es den Stand unfrei für weibliche Figuren aus Alba nicht mehr gibt. Beziehungweise dieser Stand aufgrund des Werdeganges bereits Vergangenheit ist.

Damit wären aber selbst die Spitzbübinnen zu Spielbeginn bereits Eagrel.

Edited by Issi

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Der Start der Figur ist erstmal unfrei- Aber er kann sich ja im Laufe der Zeit ändern. Wenn eine Heldin tatsächlich (auch rechtskräftig) die Freiheit erlangt hat, (vielleicht haben die Helden sie freigekauft, oder sie wurde von ihren Besitzer begnadigt oder entlassen), kann sie sich ja offiziell Eagrel erklären. Nur als Sklavin von Anfang an ginge das nicht.

So eine Transformation vom "(armen)Aschenputtel zur (reichen)Prinzessin"  oder vom "Tellerwäscher zum Millionär" bietet auch viel Entwicklungspotiential.-Der SL kann diese Entwicklung  gut unterstützen.

Es sind mMn. nicht nur die Eigenschaftswerte, die eine Figur ausmachen, auch Stellung und Stand machen einiges aus.

Die Diebin wird sich im Untergrund geschickter bewegen als eine adlige Magierin, es ist schließlich ihr Terrain.

Umgekehrt geniest ein Adliger besondere Privilegien, oder hat mehr Einfluß auf Obrigkeiten.

Auch eine Entwicklung alla "König Drosselbart"- Von der reichen(hochmütigen) Adligen zum armen (geläuterten)Mädchen, wäre denkbar.

 

Solche Außnahme Figuren bringen viel Spielspaß hinein.

Je weiter unten man anfängt, desto länger ist natürlich der Weg. Man darf diese Besonderheit nur nicht als  "Defizit"ansehen, sondern als Spielgewinn, und Profil für die Figur.- Das finde ich oft wichtiger, als die Zahlenwerte.

An die Werte einer Figur erinnere ich mich selten. Aber dafür an die vielen Situationen, in denen sie durch ihre Macken, Defizite, Besonderheiten, Erfolge aber vor Allem auch ihre Misserfolge glänzen konnte.

 

Beispiel:  Die Sklavin, die vor ihrem  geizigen Herren flieht, eine der besten Diebinnen der Stadt wird, nur um  seinen wertvollen Schatz zu rauben, oder die Leibeigene die ihrem Vorgesetzten das Leben rettet und sich damit nicht nur die Freiheit, sondern auch eine eigene Mitgift verdient. Die Dienerin, die sich in ihren verfluchten Herren verliebt. Es gibt so viele Möglichkeiten.

-Klassische Strickmuster wie "Verbotene Liebe, plötzlich Prinzessin, die Schöne und das Biest, Auf der Flucht, Rache ", sind nur ein paar davon.

(Wenn es eben per Würfelwurf nicht zur freien Eagrel reicht, und man die Figur trotzdem spielen möchte)

 

Vielleicht entscheidet sich sogar eine ursprunglich adlige Figur, als Dienerin anzufangen um sich aus dieser Misere zu befreien.

Der tatsächliche Stand, muß ja nicht mit der Stellung bei Spielbeginn übereinstimmen.

Sehr witzig wäre auch die Figur mit einer Amnesie starten zu lassen. Dann würfelt der SL den Stand, und offenbart dem Spl nach und nach den Hintergrund.

 

Dazu muß der Spl natürlich auch Lust haben.

 

PS. Und vor dem wütenden Troll sind sowieso alle gleich. Ein Adliger schmeckt ihm genauso gut wie ein Bettler.

Nur die Zwerge sind vielleicht etwas zäher...... :)

Edited by Issi

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      In Haraldas Wohnturm herrscht dicke Luft. Traditionell gibt es hier bei Hochzeiten Wildschweinragout, aber die Jäger können seit Beginn der Jagdsaison kein einziges Wildschwein auftreiben. Die Abenteurer werden kurzerhand dazu verdonnert, den verschwundenen Schweinchen nachzuspüren.
       
      Ein böser Plan
      Trent MacCeata ist der zweite Sohn eines Adligen, der sich gegen die kirchliche Laufbahn entschieden hat und aufgrund seines Lotterlebens auch für keine andere Aufgabe infrage kam. Er ist bei seiner Familie in Ungnade gefallen. Durch die Verdrängung der ohnehin unbedeutenden Treoch aus diesem Landstrich möchte er die Gunst von Laird Garalt MacCeata erwerben. Dazu hat er einen perfiden Plan ausgeheckt. Er kam bei einer Reise durch Erainn in den Besitz einer jungen Drachenechse aus der Mallachteara (zumindest hat man ihm das Tierchen als solches verkauft). Diesen "Drachen" zieht er mit Hilfe einiger Vogelfreier in der Nähe von Glen Treoch auf. Ist das Drachenviech erstmal ausgewachsen, soll es Haralda und ihre Mädels aus der Gegend vertreiben. Dann kann sich Trent, gegebenenfalls mit der Unterstützung einiger Ceata-Söldner, als Drachentöter aufspielen und das Gebiet für seinen Clan beanspruchen. So will er seine Ehre wiederherstellen.
      Einen Verbündeten hat er in Egan, Haraldas Koch, gefunden, den er vor Jahren in Erainn kennengelernt hat. Egan hilft, Futter für die Drachenechse aufzutreiben. Und das ist auch bitter nötig, denn seit einigen Wochen macht das Tierchen einen Wachstumsschub durch und ist andauernd hungrig. Schon dreimal ist es aus der Höhle ausgebrochen, um auf eigene Faust jagen zu gehen. Dabei wurden ein Wildschwein, mehrere Rehe und Enten gerissen. Trent und seine Spießgesellen haben das Tier inzwischen tiefer in der Höhle untergebracht und sind beständig damit beschäftigt, Futtertiere (hauptsächlich Schafe und niederes Wild) zu beschaffen. Damit der örtliche Waldläufer nicht von dem Treiben bemerkt, hat Egan ihm ein besonders starkes Rauchkraut angedreht: Der Waldläufer ist seither extrem entspannt und hat von der Gefahr noch nichts bemerkt.
      Das Codewort der Verschwörer, die sich gelegentlich im kleinen Gasthof von Glen Treoch treffen, ist "KA" für den Schlachtruf "Kingh Angus!" - und wird je nach Situation variiert: "Keine Angst", "Komm auf", "krasser Abend" oder was ihnen sonst noch einfällt.
       
      Wo sind die Wildschweine geblieben?
      Im Wald unweit des Dorfs lebt Ernest der eigenbrötlerische Einsiedler, ein rotwangiger, freundlicher junger Aussteiger, in der Gesellschaft der Bache Babsie, die ihm wie eine Vertraute ist. Babsie ist eine weise alte Kreatur, die seit Jahren unter Vanas Schutz steht. Sie hat, nachdem das Drachenvieh zur Bedrohung wurde, alle Wildschweinrotten der Gegend in ein geheimes, verwunschenes Tal geführt, wo sie vor den Angriffen geschützt sind. Rund um das Tal ist der Wald so dicht, dass man die Orientierung verliert, und eine launische Brombeerhecke verwehrt den einzigen Zugang.
      Ernest ist ein wenig verliebt in Cinnie, Haraldas dritte Tochter. 
       
      Spuren zur Drachenhöhle
      Wenn die Abenteurer die Hinweise auf gerissenes Wild oder entlaufene Schafe zusammentragen oder aber Egan oder die Vogelfreien beobachten, können sie lokalisieren, wo in den Hügeln sich die Drachenhöhle verbirgt. Auch Babsie weiß, wo sich die Bedrohung befindet. Dirdra, Haraldas vierte Tochter, hat ebenfalls einen Verdacht geschöpft: Sie hat gesehen, wie Egan vor ein paar Tagen ein Schaf gekauft hat - das dann aber überhaupt nicht auf dem Tisch gelandet ist. Seither ist sie ihm auf der Spur, will aber ihre Mutter und die älteren Schwestern so kurz vor der Hochzeit nicht mit dieser Geschichte belästigen.  
       
      Egans Ausreden
      Spricht man Egan auf die verschwundenen Nutztiere an, hat er jede Menge Ausreden: Das Fleisch war für die Hochzeit und ist schon in einer Pastete gelandet, ein Braten ist ihm verbrannt, er hat ein Schaf an bedürftige Verwandte verschenkt ... Wenn er sich enttarnt fühlt, haut er ab.
       
      Die Höhle
      Etwa zwei Stunden entfernt von Glen Treoch befindet sich die Höhle, in der die "Drachenechse" aufgezogen wird. An dieser Stelle plätschert ein kleiner Bach aus dem Berg, die Öffnung ist etwa fünf Meter breit und vier Meter hoch. Gleich zur Rechten befindet sich die Höhle, in der sich das Untier anfangs befand. Hier ist eine kleine hölzerne Palisade, die offenbar kürzlich von innen eingerissen wurde.
      Folgt man dem Bachlauf weiter in den Berg, kommt nach einiger Zeit auf der linken Seite eine Art rutschige Hühnerleiter, die zu einer höher gelegenen zweiten Höhle führt. Klettert man die Hühnerleiter hinauf und achtet nicht auf Fallen, so berührt man eine mit einem Glöckchen versehene Schnur, so dass Trent und die Vogelfreien gewarnt werden. In dieser Höhle, die auch über eine schmale Öffnung für Licht und Luft verfügt, hat sich die Truppe häuslich eingerichtet. Trent verfügt über einen Hund, der vor ungebetenen Gästen warnt und bei der Jagd hilft. Trent hat eine auf erainnisch geschriebene Schriftrolle "Von der Aufzucht der Drachenechsen" und eine kleine silberne (magische) Pfeife, die das Tier anlockt.
      Folgt man dem Bach noch tiefer in den Berg, kommt man zu einem sehr flachen unterirdischen See, auf dessen anderer Seite sich das neue, gesicherte Höhlengefängnis des "Drachens" befindet. Das Gefängnisabteil selbst ist etwa 15 mal 10 Meter groß und durch einen starken Holzverschlag geschützt. Die Echse ist inzwischen knapp drei Meter hoch und von Kopf bis Schwanz fünf Meter lang.
       
      Und der Drache? 
      Tja. Eine Drachenechse ist das Tier nicht, dessen ist sich Trent inzwischen sicher. Kopf und Körper sind zu massig, der Hals ist eher kurz. Überhaupt ist es in letzter Zeit ziemlich voluminös geworden. Aber ein echter Drache ist es auch nicht, denn er kann kein Feuer speien. Vielleicht ein Wesen dämonischen Ursprungs? Auf jeden Fall hat es einen dämonischen Hunger! Was hat man ihm da nur angedreht?
      (Für den Spielleiter: Man kann sich an den Werten der Drachenechse orientieren, aber auch beliebig andere magische oder natürliche Fähigkeiten hinzufügen.)
       
      Ehre dem Drachentöter!
      Wenn die Abenteurer die Gefahr aus der Welt schaffen, führt Babsie sie zum Dank zu dem verwunschenen Tal, und sie können zusehen, wie die Wildschweine alle wieder in ihren Wald zurücktrotten. Nur ein junger Eber bleibt unbeweglich stehen - gerade als wolle er sich opfern für die anstehende Hochzeit ...
      Bringen die Abenteurer rechtzeitig ein Wildschwein mit zu Haralda, ist ihnen ein Platz an der Ehrentafel der Hochzeit sicher. Vielleicht ist ja sogar jemand dabei, der kochen kann? Denn der Koch wird diese Aufgabe vermutlich nicht mehr übernehmen. Wenn bekannt wird, dass sie ein Unheil abgewendet haben, können sie zudem noch als "Drachentöter von Glen Treoch" in die Bänkellieder eingehen. Wen stört es schon, dass der Drache kein echter Drache und noch dazu in einem Verschlag eingesperrt war? Man muss in so einem Lied ja nicht jedes Detail erwähnen.
       
      PS: Ja, die weiteren Töchter heißen Ettie, Ferda und Girda.
      PPS: Mit bestem Dank an @Leachlain ay Almhuin und @Solwac 
       
    • By Yon Attan
      Hallo alle miteinander,

      meine Gruppe ist nun etliche Jahre ingame später wieder in die Stadt gekommen. Marthen war seinerzeit getötet worden und die Abenteurer sind mit Garan aus der Stadt geflüchtet. Ich bin nun davon ausgegangen, dass PodFol mit dem Kristall in der Zwischenzeit die restlichen Bettler von Tidford übernommen hat, sodass diese für ihn ein perfektes Spionagenetzwerk bilden. Da der Kristall (nur) eine ABW von 8 hat, habe ich weiterhin unterstellt, dass der Kristall anschließend ausgebrannt ist, sodass PodFol nicht noch mehr Personen als die Bettler übernehmen konnte.

      PodFol hat den Bettlern eingeschärft, ihn zu informieren, sollten die Abenteurer (die damals fast seine Pläne durchkreuzt hätten) wieder in die Stadt kommen. Nachdem er eine entsprechende Meldung erhält, würde er die Abenteurer durch die Bettler beschatten lassen. Er würde dann etwa alle zwei Tage ein Attentat auf die Gruppe aus dem Verborgenen durchführen lassen. Beispielsweise können Bettler im Schankraum bei den Abenteurern bettel und unaufällig Gift in deren Trinken streuen. Oder PodFol kann durch seine Spinne die Abenteurer nachts mit Bösem Blick verzaubern.

      Habt ihr noch weitere Ideen, was PodFol, wenn er nicht enttarnt wurde, in den nächsten Monaten/Jahren gemacht haben könnte und wie er ev. gegen die Abenteurer vorgeht, wenn diese wieder in die Stadt kommen?

      Mfg   Yon
    • By Jacki
      Hallo zusammen!
       
      Ich spiele in Gruppe Rollenspiel (kein Midgard) und möchte auch einmal meinen Spielleiter-Beitrag leisten. Ich will dazu ein älteres Abenteuer überarbeiten. Sehr erfahren, bin ich nicht.
      Das Abenteuer spielt in Alba und dort im Offa-Massiv (Berggipfel in „meinem“ Massiv bis 2.400m, der Pass verläuft aber deutlich unter 2.000m). Schauplatz ist ein Posten ca. 4 Tagesreisen südöstlich von Deorstead entfernt, sehr zentral im Massiv.
      Der erste Tag der Reise ist noch durch Hügelland, dann geht es ins Bergland über. Der Zollposten liegt an einem schmalen Pass der nur für Fußgänger und Packtiere gangbar ist.
      Die Gruppe wird aus Grad 1 Figuren bestehen, wahrscheinlich Fußgänger.
      Ich leite nach dem Einsteigerheftchen / ggf. M3.  
      Ich suche nach Möglichkeiten die Reisetage etwas mit spannenden Geschehnissen zu füllen und habe hier im Forum schon etwas finden können. Allerdings war da nicht viel für meinen speziellen Fall dabei.
      Wegen der Handlung dürfen Gnome, Geister und andere Spukgestalten nicht vorkommen.
       
      Grüßle
      Jacki
    • By Leif Johannson
      Spielleiter Leif Johannson
      Anzahl der Spieler: 5
      System M5 - M4 Chars gehen auch
      Grade der Charaktere 8+ nach M4 / 20+ nach M5 (empfohlen)
      Beginn des Abenteuers
      Es ist Spätsommer und ihr sitzt in einer gemütlichen und fast neu ausgestatteten Kneipe - der Bärenkralle - in Alba in Tidford. Im Hintergrund hört man das leise Rauschen des Tuarisc und eine leichte Brise liegt in der Luft. Ein Barde spielt fröhliche Lieder und tanzt dazu im Rhythmus der Musik in der Hoffnung auf einige Kupfer - bzw. Silberstücke. Die Stimmung ist ausgezeichnet und das Essen sowie die Getränke sind sowohl bezahlbar als auch von guter Qualität und tragen zur guten Stimmung bei. Am Nachbartisch erzählt ein Bauer in einer Musikpause von seinem entfernten Verwandten Rodric McRathgar ganz im Norden von Alba, von dem er eigentlich seit Tagen Besuch erwartet. Der fahrende und weithin bekannte Krämer-Händler John McCeata sitzt bei Euch am Tisch und erzählt, dass er sowieso in diese Gegend reisen möchte, um seine neuen Pfannen, Nägel und Töpfe zu verkaufen. Er hat von Unruhen im Norden von Alba gehört und sucht vertrauenswürdige Begleitung. Er ist auch bereit ein wirklich kleines Entgeld zu entrichten und die Verpflegung zu übernehmen (Halblinge bekommen nur 3 Mahlzeiten pro Tag)...
      geplante Dauer Donnerstag
      Start: Nach dem Frühstück (9 Uhr)
      Art des Abenteuers Natur, Erkundung, etwas Politik und der Rest ist SEHR von Euch abhängig
      sonstige Voraussetzungen für die Charaktere: Nur Albai (egal ob Halbling, Mensch, Gnom, Zwerg oder Elf) 
      1: Eriol mit Padraigh (Stufe 25) ;
      2: *** ;
      3: *** ;
      4: *** ;
      5: *** .
      Wer einen Nicht-Albai spielen möchte, muss mir per PN verständlich machen, warum dies rollenspieltechnisch notwendig ist.
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