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Pendragon

Candranor & Tanit

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Anfangs war ich ein wenig enttäuscht über die wenigen Informationen die im QB zu Candranor enthalten sind. Auf der anderen Seite lockt natürlich gerade dieser Freiraum eigene Ideen unterzubringen.

 

Für mich stellen die valianischen Inseln die lichtere Seite des Imperiums dar, nichts ist hier so dunkel, so bedrohlich oder gefährlich wie z.B. in Thalassa. Man ehrt Rhadamanthus und beschwichtigt die Dunkle Dreiheit mit Gaben, selbst das einfache Volk lebt hier nicht in der ewigen Angst verschleppt und geopfert zu werden. Für die Sklaven und den Bodensatz der Gesellschaft sieht das natürlich anders aus. Janlas Gier nach Leben wird an jedem Haimundiu in den großen und kleinen Arenen Tanits und dem Circus Maximus in Candranor befriedigt. Entsprechend grausam und blutrünstig sind die Spiele selbst. Dekadenz und das Streben nach politischer und wirtschaftlicher Macht halten sich in Ober- und Mittelschicht die Waage. Ausschweifungen sind an der Tagesordnung, Orgien und Gelage ein Zeichen des eigenen Wohlstandes.

 

Die Rolle der Frau ist der des Mannes im öffentlichen Leben gleichgesetzt. Was mehr als einen Dichter zu scharfzüngigen Bemerkungen über den Verfall der Moral veranlaßt hat.

 

 

 

 

... weitere Details folgen ... :cool:

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Und ich heisse dich schon herzlich willkommen in diesem Forum!

 

Und ich freue mich schon mal auf weitere Details ...

 

Tarai

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Vorausgesetzt ich habe die Beschreibungen richtig verstanden, dann ist Candranor im Valian Myrkgards trotz seiner Grösse und seiner Geschichte Provinz. Die Zentren der Macht sind Thalassa (Chryseia) und die Gebiete der Küstenstaaten (mir ist gerade entfallen wie sie heissen). Für einen aufstrebenden Beamten/ Krieger/ Politiker ist eine Versetzung nach Candranor gleichbedeutend mit der Verbannung in die Bedeutungslosigkeit.

Aber mal sehen was Dirk dazu meint...

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Sicherlich ist das alte Zentrum des Reiches schon lange nicht mehr sein Mittelpunkt, aber unter Provinz stelle ich mir keine Stadt mit einer halben Millionen Einwohner vor. Allein der logistische Aufwand einen solchen Giganten zu versorgen schreit förmlich nach einem wichtigen Handels- und Umschlagsort.

 

GreetinX

Pendragon

 

PS: Wie kann ich hier ein (großes) Bild einbinden?

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Natürlich ist Candranor immer noch ein Handelsplatz und es leben viele Leute da. Mit Provinz meinte ich: alles was Rang und Namen hat, in irgendwie wichtig ist, politische Bedeutung hat, Entscheidungskompetenzen etc ist anderswo. In Candranor leben alle, die von der Vergangenheit des Reiches träumen, die Zukunft wird anderswo organisiert. Mit Provinz meinte ich auch, natürlich sind die valianischen Inseln strategisch günstig gelegen, nur das eigentliche Zentrum, wirtschaftlich (Küstenstaaten) und politisch (Chryseia) ist anderswo. Vielleicht sind die Inseln wichtige Stützpunkte im Kampf gegen das Zweikronenreich oder Aran (wie Geltin, wie Haelgarde) aber sonst liegen sie ziemlich abgelegen. Keine wichtige Handelsroute führt an Candranor vorbei (vielleicht mit Ausnahme des Weges nach Moravod, nur wie wichtig ist der schon?), Aran und Zweikronenreich hat man soweit im Griff, dass sie keine direkte Bedrohung für die Kernländer des Imperiums sind etc.

Mit Provinz meine ich auch, dass die valianischen Inseln für das Imperium auf Myrkgard wohl nicht mehr essentiell sind.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Absolut, der Handel in Candranor dient in erster Linie Candranor selbst. Der alte Riese will gefüttert sein. Die Big Player in der ehemaligen Hauptstadt mögen für die Inseln selbst von Bedeutung sein, für Politik und Handel des Reiches sind sie nur Randfiguren. Bedeutung kommt den Inseln wohl nur noch als Kornkammer des Imperiums zu.

Dieser fehlende Einfluß, bzw. der Mangel an Bedeutung rückt die valianischen Inseln aber auch ein gutes Stück aus der Blickrichtung der Dunklen Dreiheit.

 

Zumindest kann ich es mir so sehr gut vorstellen :)

 

GreetinX

Pendragon

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Ich würde sagen, für einen Politiker/Beamten wäre die Versetzung nach Candranor so etwas wie die "höchste Ehre". Politisch zwar an der Peripherie, ideologisch aber immer noch ganz weit oben. Das bedeutet natürlich, dass es einerseits eine Auszeichung sein kann, hier tätig gewesen zu sein, andererseits einen eben auch auf das ehrenvolle Abstellgleis schieben kann. Je nachdem zu welchem Zeitpunkt der Karriere und unter welchem Vorzeichen dies geschieht.

Ich denke, allein aufgrund seiner früheren Bedeutung wird Candranor eine besondere Aufmerksamkeit erfordern. Die Stadt wird mit Ehren überhäuft werden, ja geradezu darin ersticken, was sie in jeder anderen Hinsicht unbedeutend machen wird.

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PS: Wie kann ich hier ein (großes) Bild einbinden?

 

Das kannst du hier im Strang direkt nur als Clubber; die Alternative wäre, es als Download zur Verfügung zu stellen.

 

Manchmal zu Diensten

 

Tarai

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Vielleicht zeige ich Euch erst mal meine Karte!?!

 

Moderation:

 

Bild entfernt - passte nicht zum Posting.


Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

 

Download

 

Beschreibung folgt.

 

GreetinX

Pendragon

 

PS: Wer bessere Namen für die Stadtteile hat: Bitte melden!!! :)

Edited by Raldnar
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Der Anhang zur Karte ist noch in Arbeit, deshalb hier erst mal ein paar (nocht nicht ganz ausformulierte) Gedanken zur Bevölkerung!

 

GreetinX

 

Pendragon

 

 

Bürger und Bauer, Handwerker und Sklave

 

Die Bevölkerung der valianischen Inseln besteht zum größten Teil aus Sklaven, Bauern und Fischern. Nicht einmal 10% entfallen auf Handwerker und Händler und weniger als 2% auf eine Oberschicht, die 90% des Landbesitzes und beinahe die gesamten Bodenschätze ihr Eigen nennt. Allerdings sagt das noch nichts über die Lebensqualität der einzelnen Stände aus. So ist das Leben der meisten städtischen Sklaven weitaus leichter als das der Fischer und Bauern, deren Sklaven nicht viel schlechter Leben als ihre Herren. Überhaupt ist jeder dritte, wenn nicht sogar zweite Stadtbewohner unfrei, wohingegen nur jeder fünfte Mensch in den ländlichen Regionen nicht mehr sein eigener Herr ist. Darüber ob die Für die Arena oder die für den Bergbau bestimmten Sklaven das härtere Schicksal haben, mag man sich streiten, beiden ist jedoch kaum ein erträgliches und bestimmt kein langes Leben vergönnt.

Den ca. 550.000 Bewohnern Candranors und einiger kleinerer Städte stehen über 3 Millionen Menschen gegenüber die von den Erträgen des Landes und des See leben oder ihr Tagewerk in den Minen fristen. Während auf den größeren Inseln der Schwerpunkt auf dem Ackerbau liegt, werden die vielen kleinen vorwiegend für die Schafzucht genutzt.

 

:silly:

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Kartenanhang part one

 

Die Katakomben von Candranor

.:. = Eingang zu den Katakoben (das verwendete Symbol auf der Karte sieht ähnlich aus, läßt sich hier aber leider nicht darstellen)

 

In Candranor gibt es insgesamt vier allgemein bekannte Eingänge zu den Katakomben. Drei von ihnen liegen unterhalb der Innenstadt und einer in der nähe des Kriegshafens. Glaubt man den Schriften aus der Zeit vor dem großen Brand, so müssen in der Urbis Subtos noch etliche weitere zu finden sein. Von den bekannten Eingängen führt allerdings nur noch der am Portuno Bellicos gelegene in die Gewölbe der Unterstadt. Um ihn ranken sich auch die meisten und unheimlichsten Legenden, von schattenhaften Gestalten1 und verschwundenen Grabräuber weiß der Volksmund zu berichten.

Ebenso legendär sind die Katakomben im Tempelviertel des Rhadamanthus, wer hier beigesetzt wird stand in sehr hohem Ansehen, so finden sich beinahe alle Gebeine verstorbener Helden und Würdenträger versammelt an diesem Ort.

 

Moderation:

 

Bild entfernt, da nicht zum Beitrag passend ... 


Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

 

 

1 Abenteueridee: Folgt man dem Weg zu den Katakomben der Unterstadt lange genug, stößt man irgendwann auf einen uralten Priester der Alpanu der sich hier versteckt. Seine Ahnen haben sich in den Zeiten der Götterkriege hierher geflüchtet und das Amt des Priester Generation für Generation weitergegeben. Der Alte ist verzweifelt, da er der letzte seiner Familie ist und keine Nachkommen hat, auf die er seine Aufgabe übertragen kann.

Edited by Raldnar

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Der Anhang zur Karte ist noch in Arbeit, deshalb hier erst mal ein paar (nocht nicht ganz ausformulierte) Gedanken zur Bevölkerung!

 

GreetinX

 

Pendragon

 

 

Bürger und Bauer, Handwerker und Sklave

 

Die Bevölkerung der valianischen Inseln besteht zum größten Teil aus Sklaven, Bauern und Fischern. Nicht einmal 10% entfallen auf Handwerker und Händler und weniger als 2% auf eine Oberschicht, die 90% des Landbesitzes und beinahe die gesamten Bodenschätze ihr Eigen nennt. Allerdings sagt das noch nichts über die Lebensqualität der einzelnen Stände aus. So ist das Leben der meisten städtischen Sklaven weitaus leichter als das der Fischer und Bauern, deren Sklaven nicht viel schlechter Leben als ihre Herren. Überhaupt ist jeder dritte, wenn nicht sogar zweite Stadtbewohner unfrei, wohingegen nur jeder fünfte Mensch in den ländlichen Regionen nicht mehr sein eigener Herr ist. Darüber ob die Für die Arena oder die für den Bergbau bestimmten Sklaven das härtere Schicksal haben, mag man sich streiten, beiden ist jedoch kaum ein erträgliches und bestimmt kein langes Leben vergönnt.

Den ca. 550.000 Bewohnern Candranors und einiger kleinerer Städte stehen über 3 Millionen Menschen gegenüber die von den Erträgen des Landes und des See leben oder ihr Tagewerk in den Minen fristen. Während auf den größeren Inseln der Schwerpunkt auf dem Ackerbau liegt, werden die vielen kleinen vorwiegend für die Schafzucht genutzt.

 

:silly:

Ich hätte erwartet, dass es gerade umgekehrt ist: Landwirtschaft und Bergbau wir dhauptsächlich auf Grossbetrieben von Sklaven betrieben während in den Städten Handwerker als Freie die Unter- und Mittelschicht bilden. Was nun 'realistischer' ist weiss ich allerdings auch nicht.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

ps. Auf deiner Karte fehlt ein grosser Hafen!

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Die Verhältniszahlen habe ich grob aus römischen und griechischen Beschreibungen abgeleitet. So stellen die Handwerker und Händler, wie Du angemerkt hast, sicher Unter und Mittelschicht dar, werden aber stark von Haus- und Arbeitssklaven unterstützt.

Die Idee mit den Großbetrieben gefällt mir gut, hierfür müßten sich wahrscheinlich viele Sklavendörfer um das Gut des Verwalters reihen. Schließlich ist es nicht sehr einträglich, wenn Sklaven und Aufseher den halben Arbeitstag mit Wanderungen zum Arbeitsplatz verbringen. Vielleicht kann man sich das ganze als Spinnennetz vorstellen mit dem Verwalter als Spinne im Zentrum. Was die Landwirtschaft anbelangt könnte ein nicht unerheblicher Teil auf arme aber freie Dorfgemeinschaften entfallen, die sich jeweils um Hnadelsposten gruppieren, an denen sie ihre Ernten tauschen oder verkaufen.

 

GreetinX

Pendragon

 

PS: Ist der Hafen wirklich zu klein? Portunos und Portuno Bellicos haben in etwa die Ausmaße der östlichen Stadtmauer. Ich muss allerdings gestehen mir um die Größe der Häfen keine Gedanken gemacht zu haben, sie schienen mir einfach passend! ;-)

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Was die Landwirtschaft angeht, gibt es in der klassischen Agrarliteratur (und vor allem in der nachgewiesenen antiken Praxis) beide Pole: große Latifundienwirtschaft, bewirtschaftet von "Sklavenheeren" in Monokultur, vor allem in Italien gegenüber Pachtmodellen (Kolonat), bewirtschaftet von Kleinpächtern und Sklaven, in Erbpacht, hier ist besonders Africa zu erwähnen. Vor allem wurden übrigens sog. cash crops angebaut, Olive, Getreide. Hoher Ertrag bei wenig Aufwand.

Die Theoretiker gingen ein wenig auseinander, was das bessere Modell wäre, sind aber alle vor allem romantisch motiviert und allesamt Großgrundbesitzer.

 

In Valian würde beides gut passen.

 

Handwerk wurde teilweise wirklich in Großmanufakturen von Sklaven und vor allem Freigelassenen im Auftrage ihres Herrn betrieben.

 

Händler (im Gegensatz zum Krämer) dürften aber eher der Oberschicht zugehören, insbesondere in einer Karthago nachempfundenen Kultur, aber selbst bei den Römern waren das allesamt Ritter.

 

Was die städtischen Sklaven angeht, so waren die meisten durchaus Unterschicht, aber da Sklaven auch als Verwalter eingesetzt wurden, waren diese, ebenso wie die "Handwerksleiter", Sekretäre und andere qualifizierte Positionen durchaus sozial hoch gestellt.

 

Die Häfen erscheinen mir größenmäßig in Ordnung, allerdings wenig geschützt. Ist da eine Meerbucht drumherum?

Insbesondere beim Militärhafen würde ich etwas mehr auf das punische Vorbild zurückgreifen.

Edited by Kazzirah

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Die Verhältniszahlen habe ich grob aus römischen und griechischen Beschreibungen abgeleitet. So stellen die Handwerker und Händler, wie Du angemerkt hast, sicher Unter und Mittelschicht dar, werden aber stark von Haus- und Arbeitssklaven unterstützt.

Die Idee mit den Großbetrieben gefällt mir gut, hierfür müßten sich wahrscheinlich viele Sklavendörfer um das Gut des Verwalters reihen. Schließlich ist es nicht sehr einträglich, wenn Sklaven und Aufseher den halben Arbeitstag mit Wanderungen zum Arbeitsplatz verbringen. Vielleicht kann man sich das ganze als Spinnennetz vorstellen mit dem Verwalter als Spinne im Zentrum. Was die Landwirtschaft anbelangt könnte ein nicht unerheblicher Teil auf arme aber freie Dorfgemeinschaften entfallen, die sich jeweils um Hnadelsposten gruppieren, an denen sie ihre Ernten tauschen oder verkaufen.

 

GreetinX

Pendragon

Meine Ueberlegung war: Valian ist ein sehr altes Imperium mit einer führenden (dominierenden) Adelsklasse, was (aus meiner Sicht) die Bildung von Grossgrundbesitz fördern müsste (ich kann da aber auch falsch liegen). Andererseits, letztendlich ist die Frage ob der arme Pöbel der das Land beackert nun unfrei, leibeigen oder frei ist eigentlich akademisch... Sie haben kaum genug zum Leben und politisch nichts zu sagen.

PS: Ist der Hafen wirklich zu klein? Portunos und Portuno Bellicos haben in etwa die Ausmaße der östlichen Stadtmauer. Ich muss allerdings gestehen mir um die Größe der Häfen keine Gedanken gemacht zu haben, sie schienen mir einfach passend! ;-)

Laut Vorgabe sei Valian nicht auf der Vorgabe Rom sondern auf Karthago als Hintergrund aufgebaut, deshalb sollte der Kriegshafen Karthagos als Vorbild dienen, was er aber in Thalassa schon tut, wenn ich mich richtig erinnere. Damit könnte man noch einen Schritt zurück gehen und Tyros als Vorbild für Candranor nehmen (Hintergrund: Tyros war Karthagos Mutterstadt). Ob das Sinn macht...?

http://de.wikipedia.org/wiki/Karthago

Wie auch immer, ich erwartete dass die Hauptstadt eines Seefahrervolkes einen günstig gelegenen natürlichen Hafen haben müsste. Eine gut geschützte Buch, eine Flussmündung (zugegeben, richtig grosse Flüsse kann es auf den Inseln gar nicht geben). Ausserdem dachte ich, der Hafen müsste mehr mit der Stadt verwachsen sein, da die Stadt rund um den Hafen entstand. Wie gesagt, all das ist mein Bild von Candranor, das durchaus falsch sein kann.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Die Überlegung, daß Candranor um den Hafen herum entstand, habe ich in den Plan einfließen lassen. Allerdings bin ich bei meinen Überlegungen davon ausgegangen, daß erst die Unterstadt anwuchs und sich dann mit der höher gelegenen Oberstadt verband. Diese bildete sich um die Anwesen einiger Adliger, bzw. reicher Händler herum. Nachdem dem großen Brand wurde ja nur die Oberstadt wieder aufgebaut.

Aber wie Du schon sagst, all das ist mein Bild von Candranor, das durchaus falsch sein kann.

Zur Lage Candranors ist noch eine weitere Karte in Arbeit, auf der ich den Hafen in einer Bucht angesiedelt habe, mit einer kleinen Insel vor der Einfahrt.

Stellt man sich das ganze umrahmt von steilen Felswänden vor, die zusätzlich noch von kleinen Festungen gesichert, werden (wurden?), ergibt sich für den Hafen eine äußert sichere Lage.

 

GreetinX

Pendragon

 

PS: Danke, daß Ihr eure Ideen mit mir teilt :)

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Es ist deine Ausarbeitung der Stadt, also kannst du ruhig deine Version verwirklichen, egal was ich schreibe. Weiter so!

:type:

mit 'geschützter Lage' meinte ich nicht eine militärische Bedrohung. Es war wohl keine Macht Midgards jemals in der Lage Candranor ernsthaft bedrohen zu können, ich meinte 'geschützt vor Naturgewalten' Stürmen, hauptsächlich. Das heisst, ich würde die Bucht bei Portunos Bellicos vertiefen und vielleicht mit einer künstlichen Mauer gegen das Meer hin abschliessen. Das wäre eine gute Lage für den Kriegshafen, der unter anderem auch in der Lage sein muss, die eine oder andere schwarze Galeere zu beherbergen. Wie gesagt, das alles nur meine Vorstellung.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Eine weitere Karte, die die Lage Candranors ein wenig verdeutlicht.

 

Moderation:

 

Bild entfernt - passte nicht zum Posting.


Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

 

Eine größere Version wartet hier auf den Download.

 

GreetinX

Pendragon

 

PS: Wer denkt sich nun Namen für die 100 kleinen Inseln aus?!? :rotfl:

Edited by Raldnar

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Alles soweit schon sehr schön!

Immer weiter so!

 

Auf diesen 100 Inseln leben wahrscheinlich die Reichen, Schönen und Magokraten oder so ?

 

Freu mich schon auf das Endeergebnis!

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Auf den Inseln leben eher arme Pachtbauern (vielleicht sogar Freie) und Fischer :D

Auf das Endergebnis bin ich übrigens selbst sehr gespannt.

 

GreetinX

Pendragon

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Kann mir jemand sagen, welcher Governade Melqart Candranor vorsteht, bzw. welche oder wieviele Governaden überhaupt für die Inseln zuständig sind?

Das würde mein Leben etwas vereinfachen ;)

 

GreetinX

Pendragon

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Kann mir jemand sagen, welcher Governade Melqart Candranor vorsteht, bzw. welche oder wieviele Governaden überhaupt für die Inseln zuständig sind?

Das würde mein Leben etwas vereinfachen ;)

 

GreetinX

Pendragon

 

In den mir zugänglichen Quellen wird kein Name genannt.

Die Provinzen sind: Insûl Valianes (Valianische Inseln), Melqart Candranor (Candranor nebst Hinterland), Oceanes (das Unterwasserreich im Meer der Fünf Winde und dem Golf der Blauen Wellen. Wird beherrscht von Seemeister Kanthalassar).

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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    • By Xardas
      Hallo miteinander, ich versuch mich wieder an einem Artikel
       
      Die Gilde der Wahrheitssuchenden zu Valian
       
      Die Gilde der Wahrheitssuchenden ist ein Bund von Ermittlern, die dort ausgebildet und eingesetzt werden. Sie entstanden nach dem großen Krieg der Magier gegründet von Kerolonix Veritas.
       
       
      Kerolonix ist in Valian geboren und aufgewachsen. Im Alter von 7 Jahren starb seine Mutter und mit 8 starb auch sein Vater beide waren angesehne Krämer. Somit wuchs er bei seiner Großmutter auf die stehts freundlich und großzügig war. Kerolonix liebte seine Großmutter mehr als alles andere auf der Welt und somit betrauerte er Ihren Selbstmord auch dem entsprechend lange. 16 Jahre alt war er als seine Großmutter sich das Leben mit einem Dolch nahm. Schuldgefühle plagten seit dem sein Gewissen. Er warf sich vor die Selbstmordabsicht nicht erkannt zu haben und somit daran Schuld zu sein, seine Großmutter nicht aufgehalten zu haben.
      Somit beschloss Kerolonix sich der Wissenschaft der Wahrheit zu widmen. Er nutzte seine Menschenkenntnis, Lippenlese Fähigkeiten und ausergewöhnliche Wahrnehmung um die Gesichter seines Gegenübers zu studieren und stellte fest, dass es egal ist welcher Rasse, Standeszugehörigkeit oder welchem Volk man angehört die Gesichtsausdrücke immer die gleichen sind.
      Wut, Abscheu, Verzweiflung, Scham, Schuld und viele andere Gefühlsausdrücke lernte er damit zu deuten.
      Diese hart erarbeitete Fähigkeit der Gesichts und Verhaltenslesung nutze er zunächst zu seinem Persönlichem nutzen. In Glücksspielen und anderen Illegalen Tätigkeiten testete und Verbesserte er seine Fähigkeiten immer wieder. Neben dem Reichtum, den er sich aneignete, häuften sich auch seine Feinde, da diese irgendwann Wind von seinem "Betrug" bekamen.
      In Weiser vorraussicht, dass dies passieren würde, schloss er einen Handel mit den Stadtwachen ab. Er versprach den Wachen einige Glücksspieler auszuliefern im Austausch für seine eigene Unversehrtheit und Erlass aller Anklagepunkte gegen Ihn.
      Die Stadt lies sich darauf ein und es verlief alles Reibungslos.
       
      im Alter von 35 Jahren begann er mit Hilfe des Reichtums, den er sich bis dahin mit Lug und Betrug aneignete, kaufte er sich ein kleines Haus indem er wohnte und seine Fähigkeiten für Geld verdingte. Das war die Geburtsstunde der Gilde der Wahrheitssuchenden. Schon bald fand diese neue Art der Dienstleistung anklang. Nachdem Kerolonix ein paar Fälle von kleineren Auftraggebern angenommen und mit unglaublicher Leichtigkeit löste, bekam er seinen ersten Fall von den Stadtwachen. Schon bald entstand eine Partnerschaft zwischen den Rechtsstreitern Valians und der Gilde. Als Kerolonix zu viele Fälle bekam, begann er damit zu Rekrutieren und Auszubilden.
      Die ersten, die er rekrutierte wurden auch schnell besser. Diese Elitegilde wurden schnell bekannt und in manchen Branchen sogar gefürchtet. Ob nun ein Verräter in den Städtischen Wachen ist oder ein Mörder mit Tadellosem Alibi. Die Gilde der Wahrheitssuchenden hat eine Aufklärungsrate von fast 100%.
       
      Gegenwart:
      Kerolonix ist 59 Jahre alt und hat eine Tochter mit dem Namen Juliana (22 Jahre). Die Gilde der Wahrheitssuchenden sitzt in einem großen Gebäude im Zentrum der Stadt, nahe der Stadtwache. Sie beherbergt 34 Mitarbeiter, Kerlonix mit eingeschlossen.
      Die Mitarbeiter sind in Ränge unterteilt. Diese wären folgende:
       
      - Rang 0 - Kerolonix (Gildenführer)
      - Rang 1 - Sarah Ol Mes (Scharidim mit Scharidischen und Albischen Wurzeln)
      - Rang 2 - Vitallion (Valianer), Julius Maximus (Valianer)
      - Rang 3 - Juliana Veritas (Valianerin und Tochter des Gildenführers), Marius Merus (Valianer), Graham Mac Rathgar (Albai), Scorpopoli Verus (Chryseia), Ibn Namib (Scharidim), Talos Mac Ceata (Albai), Ryuzaki Yagami (Kan Thai)
       
      Die Ränge 0-3 sind berechtigt auf eigene Faust zu agieren und übernehmen die Schwierigsten und kompliziertesten Fälle. Diese sind auch die einzigen, die berechtigt sind ins Ausland zu reisen. Rang 3 Ermittler halten sich überwiegend im Ausland auf, sodass man sie super als NSC einbauen kann, da sie Auslandserfahrungen sammeln sollen.
       
      -Rang 4-5 sind kleinere Ermittler mit nicht so ausgeprägten Fähigkeiten.
      -Rang 6 sind Verwalter und Buchhalter
       
       
      Regeln innerhalb der Gilde der Wahrheitssuchenden.
       
      1. Suche stehts die Wahrheit, notfalls mit nicht all zu legalen Mitteln (Die Wachen in Valian drücken bei Fällen von Ihrem Interesse auch gern mal ein Auge zu)
      2. Bis man Rang 3 erreicht hat ist es nicht gestattet Valian zu verlassen. (Ausser mit Sondergenehmigung des Gildenführers)
      3. Wenn möglich, sollte man den höchst möglichen Profit rausschlagen. (Der Gildenführer hält sich allerdings seltener an diese Regel. Wenn es einen Fall gibt, der Ihn brennend interessiert, dann macht er das meist auch Unentgeldlich)
      4. 50% der Einnahmen der Fälle, geht an die Gilde.
       
       
       
      Hier noch als NSC die Tochter des Gildenführers
       
      Juliana Vertias
       
      Grad 4
      Geschlecht: Weiblich
      Alter 22 Jahre
      Größe 155 cm
      Gewicht 58 kg
      Führungshand: Rechts
       
      Stärke: 56
      Gewandheit: 75
      Geschicklichkeit: 100
      Intelligenz: 64
      Konstitution: 80
      Zaubertalent: 57
       
      Aussehen:71
      Persönliche Ausstrahlung: 79
      Willenskraft: 57
      Selbstbeherrschung: 67
       
      Bewegungsweite: 24
       
      Angriffsb. +2
      Abwehrb. +0
      Schadenb. +2
      Ausdauerb. +3
      Zauberb. +0
      Resistenzen 12/12/12
       
      Lp: 15
      Ap: 24
       
      Abwehr +13
       
      Raufen +6
      Dolch +7
      Wurfmesser +5
      Waffenloser Kampf +5
       
      Einprägen +4
      Menschenkenntnis +9
      Wahrnehmung +6
      Verhören +8
      Lippenlesen +8
      Beschatten +11
      Suchen +8
      Schauspielern +8
      Schätzen +4
      Rechnen +6
      Verführen ++6
      Sprechen/Schreiben:
      -Valinga +16/+12
      -Albisch +12
      - Waelska +12
       
       
      Juliana ist blond, mit mittellangen, bis zu Schulter gehenden Haaren, leicht gelockt. Einfache Blaue Augen mit sehr musterndem Blick (Sie analysiert Menschen schon bei der ersten Begegnung und wenn sie bemerkt, dass jemand lügt, weisst sie meistens sehr höflich darauf hin). Ihre kleine Statur und Ihr voller Busen ist eine Augenweide für jeden Mann. Diese durchschlagenden Argumente nutzt sie gern um Männer zu Verhören und zu Verführen. Sie hat eine Schwäche für aufrichtige Männer, die Initiative ergreifen. Man sollte sich allerdings hüten, Ihrem Vater zu begegnen, da er einen sofort durchleuchten lässt. Es ist auch nicht unwahrscheinlich, dass Juliana von einem von Kerolonix Männern (oder Frauen) beschattet wird, da er sich stehts um sie sorgt.
       
      Schreibt eure Kommentare.
       
      Ich bin schon Feuer und Flamme für eure Kritiken.
       
      Gruß Xardas
    • By Baldor
      Hallo Zusammen,
      mich interessiert derzeit die hierarchische (?) Gliederung der Priesterschaft der Baales Valianis, insbesondere die der Culsu-Priesterschaft in den Küstenstaaten. Gibt es hierzu Informationen (am liebsten offizielle)?
      Besten Dank!

    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      Der Ring der Viarchen
       
      Diese Ringe wurden und werden immer noch in Candranor hergestellt im hohen Forum der Halle der Viarchen (Heute eher bekannt als „der Hof der Hundert“) auf dem Heimstein der Halle. Es ist davon auszugehen das auch in Thalassa so ein Stein existiert/e.
       
      Wird ein neues Mitglied in den Hof der Hundert, der Nachfolgeorganisation des Rates der Viarchen aufgenommen so erscheint es in der Ratshalle und schwört den heiligen Eid die Macht Valians zu mehren, den Passus ob einem die Götter dabei helfen sollen ist schon vor der Herrschaft der Dunklen Meister nur optional gewesen, heutzutage wird er allerdings schon wieder sehr erwartet und es gibt Murren so er weggelassen wird.
       
      Unter Hilfe des ältesten Anwesenden gießt der Aspirant nun in eine Form auf dem Heimstein mit Alchemistengold einen einfachen Ring. Bevor dieser Aushärtet presst er das Symbol seiner Familie in das noch glühende Gold. Früher als jeder noch zaubern konnte wurde dies mit Hitzeschutz gemacht, heute kann man auch einfach eine Zange nehmen. Er hat nun einen Ring mit welchem er sowohl Offizielle Valianische Dokumente als auch Familiendokumente siegeln kann.
      Der Ring wird daraufhin das erste mal angesteckt und kann den Rest des Lebens nicht mehr ohne Verlust des Fingers abgelegt werden. (Was man mit Allheilung wieder reparieren könnte) in diesem Falle verfällt der Ring allerdings zu Goldstaub, ebenso wenn der Träger stirbt.
       
      Spricht der Träger eines Ringes die Formel "Zum Ruhme Valians" (auf Maralinga natürlich) und hebt den Ring in die Höhe. So wird dieser sichtbar. Spricht der Träger "Inkognito" (auch Maralinga) so wird der Ring unsichtbar. Sichtbare Ringe leuchten blau wenn andere sichtbare Ringe in der nähe sind.
       
      Der Haupt-Zweck der Ringe ist es das sich Viarchen gegenseitig erkennen können.
      Früher konnte man in der Haupthalle diese Ringe auch Orten. Seit dem Krieg der Seemeister ist das nicht mehr möglich. Weder die Grauen noch die Dunklen Meister wollten das man die jeweils anderen Orten konnte und so wurde dieser Zauber in einem seltenen Einvernehmen zwischen den Kriegsparteien zerstört. (Diese Historische Begebenheit herauszufinden ist aber faktisch unmöglich, alle Unterlagen dazu wurden vernichtet. Man munkelt nur das es einer der lezten Vermittlungsversuche vor dem Kriege war - einige der Seemeister hatten sich auch schon vor dieser Zeit mit anderen Mitteln gegen dieses Ausspähen geschüzt.)
       
      Die mächtigste Magie des Ringes ist aber seine Möglichkeit sich selbst zu verbergen. Ist er unsichtbar so ist es fast so als ob er einfach "weg" ist. Viele der Träger beschreiben es auch so. Man kann ihn nicht ertasten, man ist nicht mehr magisch (wie wenn man den Ring offen trägt - dann hat der Träger eine magische Aura).
       
      Tatsächlich ist es so das der Ring nicht unsichtbar wird, sondern wirklich verschwindet. Wohin der Goldstaub eines unsichtbaren Ringes verschwindet, wenn der Träger stirbt (oder der Finger abgetrennt wird) ahnt nur der Hausmeister der Viarchenhalle in Candranor. Dann rieselt nämlich am Heimstein Goldstaub aus einer Ritze und sichert dem Mann ein zusätzliches Einkommen zu.
       
      Jeder Adelige aus Candranor kennt diese Ringe. Valianer und Adelige aus den Küstenstaaten kennen die Ringe mit einem EW: Landeskunde mit WM+4 (Küstenstaaten oder Valian). Andere Küstenstaatler mit WM+2. In den ehemaligen Provinzen des valianischen Reiches kennt man die Ringe mit WM+0 bei eigener Landeskunde. Landeskunde aus Ländern in welchen die Valianer nie herrschten kennen die Ringe nicht.
       
      Die Ringe sind Fälschungssicher. Täuschungen hat es aber trotzdem oft genug gegeben. Einen Ring an der Hand verschwinden zu lassen, einen Vorzutäuschen oder ihn blau Leuchten zu lassen - dazu braucht es nur ein banales "Macht über die Sinne". Doch damit kommt man nicht in eine Ratsversammlung in welcher auch nach Jahren immer noch einige Zauberfähigen sind.
       
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    • Guest
      By Guest
      Der Ring der Viarchen
       
      Diese Ringe wurden und werden immer noch in Candranor hergestellt im hohen Forum der Halle der Viarchen (Heute eher bekannt als „der Hof der Hundert“) auf dem Heimstein der Halle. Es ist davon auszugehen das auch in Thalassa so ein Stein existiert/e.
       
      Wird ein neues Mitglied in den Hof der Hundert, der Nachfolgeorganisation des Rates der Viarchen aufgenommen so erscheint es in der Ratshalle und schwört den heiligen Eid die Macht Valians zu mehren, den Passus ob einem die Götter dabei helfen sollen ist schon vor der Herrschaft der Dunklen Meister nur optional gewesen, heutzutage wird er allerdings schon wieder sehr erwartet und es gibt Murren so er weggelassen wird.
       
      Unter Hilfe des ältesten Anwesenden gießt der Aspirant nun in eine Form auf dem Heimstein mit Alchemistengold einen einfachen Ring. Bevor dieser Aushärtet presst er das Symbol seiner Familie in das noch glühende Gold. Früher als jeder noch zaubern konnte wurde dies mit Hitzeschutz gemacht, heute kann man auch einfach eine Zange nehmen. Er hat nun einen Ring mit welchem er sowohl Offizielle Valianische Dokumente als auch Familiendokumente siegeln kann.
      Der Ring wird daraufhin das erste mal angesteckt und kann den Rest des Lebens nicht mehr ohne Verlust des Fingers abgelegt werden. (Was man mit Allheilung wieder reparieren könnte) in diesem Falle verfällt der Ring allerdings zu Goldstaub, ebenso wenn der Träger stirbt.
       
      Spricht der Träger eines Ringes die Formel "Zum Ruhme Valians" (auf Maralinga natürlich) und hebt den Ring in die Höhe. So wird dieser sichtbar. Spricht der Träger "Inkognito" (auch Maralinga) so wird der Ring unsichtbar. Sichtbare Ringe leuchten blau wenn andere sichtbare Ringe in der nähe sind.
       
      Der Haupt-Zweck der Ringe ist es das sich Viarchen gegenseitig erkennen können.
      Früher konnte man in der Haupthalle diese Ringe auch Orten. Seit dem Krieg der Seemeister ist das nicht mehr möglich. Weder die Grauen noch die Dunklen Meister wollten das man die jeweils anderen Orten konnte und so wurde dieser Zauber in einem seltenen Einvernehmen zwischen den Kriegsparteien zerstört. (Diese Historische Begebenheit herauszufinden ist aber faktisch unmöglich, alle Unterlagen dazu wurden vernichtet. Man munkelt nur das es einer der lezten Vermittlungsversuche vor dem Kriege war - einige der Seemeister hatten sich auch schon vor dieser Zeit mit anderen Mitteln gegen dieses Ausspähen geschüzt.)
       
      Die mächtigste Magie des Ringes ist aber seine Möglichkeit sich selbst zu verbergen. Ist er unsichtbar so ist es fast so als ob er einfach "weg" ist. Viele der Träger beschreiben es auch so. Man kann ihn nicht ertasten, man ist nicht mehr magisch (wie wenn man den Ring offen trägt - dann hat der Träger eine magische Aura).
       
      Tatsächlich ist es so das der Ring nicht unsichtbar wird, sondern wirklich verschwindet. Wohin der Goldstaub eines unsichtbaren Ringes verschwindet, wenn der Träger stirbt (oder der Finger abgetrennt wird) ahnt nur der Hausmeister der Viarchenhalle in Candranor. Dann rieselt nämlich am Heimstein Goldstaub aus einer Ritze und sichert dem Mann ein zusätzliches Einkommen zu.
       
      Jeder Adelige aus Candranor kennt diese Ringe. Valianer und Adelige aus den Küstenstaaten kennen die Ringe mit einem EW: Landeskunde mit WM+4 (Küstenstaaten oder Valian). Andere Küstenstaatler mit WM+2. In den ehemaligen Provinzen des valianischen Reiches kennt man die Ringe mit WM+0 bei eigener Landeskunde. Landeskunde aus Ländern in welchen die Valianer nie herrschten kennen die Ringe nicht.
       
      Die Ringe sind Fälschungssicher. Täuschungen hat es aber trotzdem oft genug gegeben. Einen Ring an der Hand verschwinden zu lassen, einen Vorzutäuschen oder ihn blau Leuchten zu lassen - dazu braucht es nur ein banales "Macht über die Sinne". Doch damit kommt man nicht in eine Ratsversammlung in welcher auch nach Jahren immer noch einige Zauberfähigen sind.
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