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Das Geheimnis von Askir 1


Torshavn

Wie findet ihr die Reihe?  

12 members have voted

  1. 1. Wie findet ihr die Reihe?

    • * Zeitverschwendung
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    • ** Eher schwach
      0
    • *** Durchschnitt
    • **** Empfehlenswert
    • ***** Großartig


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Der Gasthof Zum Hammerkopf liegt einsam am Fuß eines Gebirgspasses. Der Held, der alternde Krieger Havald, möchte an diesem Ort den Winter verbringen, der in diesem Jahr plötzlich und sehr schneereich hereinbricht. Mit ihm werden durch den Schneesturm andere im Gasthof eingeschlossen: eine Halbelfe, eine Dunkelelfe, ein paar Bergarbeiter, eine Räuberbande, eine Gruppe Händler und Adelige. Der Wirt, seine drei Töchter und zwei Knechte haben alle Hände voll zu tun, den Schankraum und die Zimmer warm zu halten, die Gäste zu versorgen. Schnell kommt es zu Spannungen zwischen den sehr unterschiedlichen Charakteren. Was niemand weiß, ein Werwolf befindet sich unter ihnen...

Der Roman Das erste Horn bildet den Auftakt von Richard Schwartz Fantasy- Zyklus Das Geheimnis von Askir. Der zweite Teil erscheint im März diesen Jahres.

Der Roman ist ein Debüt von einem nicht mehr jungen Autorenneuling, der als jahrelanger Rollenspieler diese Welt erdacht und stetig ausgebaut hat. Wir erfahren außer ein paar Namen von Städten, Ländern und Völkern wenig über die Länder Askirs. Das wird wohl erst in Zukunft passieren, wenn ein paar Helden dieser Geschichte auf Reisen gehen.

Das Buch hat mich unheimlich fasziniert. Denn es ist in vielen Punkten ungewöhnlich, wenn nicht sogar einzigartig für einen Fantasyroman. Die Geschichte kommt wie ein Kammerspiel daher: Die Handlung beschränkt sich fast ausschließlich auf den Schankraum und die Nebengebäude des Gasthofes. Die Spannung baut sich beinahe nur aus den handelnden Personen heraus auf. Dazu kommen ein paar eingeworfene Geheimnisse. Bis zum Ende des Romans hat sich unsere Vorstellung von sämtlichen Hauptdarstellern teilweise total verändert. Nichts ist in diesem außergewöhnlichen Roman stetig. Schwartz hält die Spannung bis zum Schluß aufrecht. Er trägt uns mit seinem flüssigen, fesselnden, nicht allzu komplexen Schreibstil mit Bravour durch die fast 400 Seiten. Bleibt nur zu wünschen, das er diese Qualität auch im zweiten Band halten kann; wenn es heißt Abschied nehmen von diesem herrlichen Schauplatz, vom Gasthof Zum Hammerkopf. Einfach klasse!!

 

Hat schon jemand diesen Roman gelesen? Was haltet Ihr davon?

 

Beste Grüße

 

Torshavn

  • Like 1
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  • 3 weeks later...
So mittlerweile hab ich den Roman gelesen und er hat mir entsprechend gut gefallen. Bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt.

 

Ich freue mich, das Dir der Roman gefallen hat. Kannst Du vielleicht etwas konkreter werden? Was hat Dich z.B. besonders neugierig auf die Fortsetzung gemacht?

 

Beste Grüße

 

Torshavn

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  • 2 weeks later...
  • 7 years later...
  • 5 years later...
Am 23.4.2014 um 13:27 schrieb Fenix83:

Also ich kenne jetzt die gesamte Reihe - bin grade beim Inquisitor von Askir am lesen. Die Reihe ist einfach nur genial und ich plane die Reihe als Midgard-Abenteuer umzuwandeln...

 

Bin ein absoluter Fan von Askir :)

Ist daraus was geworden? Ich hab’s nämlich gemacht😀

  • Like 1
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Ja, das hatte ich tatsächlich mal vor, hatte auch angefangen, das in ein AT umzuwandeln, bin aber nicht sonderlich weit gekommen. Für die Taverne hätte es wohl noch gereicht (Vorstellungsrunde) aber darüber hinaus nichts mehr. 

Hatte einfach keine Zeit dafür und dann waren andere Dinge wichtiger. Außerdem war die Transformation einiger wichtiger Artefakte (Schwerter usw.) nach Midgard echt eine (für mich) zu große Herausforderung.

Und ich habe leider bis heute noch nie ein AT geleitet XD aber wäre eine Idee das wieder aufzunehmen und es nochmal zu versuchen, zumindest das 1. Buch bis die in die Wüste kommen, zu konvertieren. 

 

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Ich hab gestern wieder gespielt und bald kommt die Krönung. Aber ab Gasalabad wird es richtig schwierig die Helden auf dem richtigen Weg zu halten. Sie haben es einfach zu eilig... wollten nicht mal auf die Audienz mit dem Emir warten... Aber irgendiwe sind sie dann doch geblieben. Der Teil im Gasthaus ist für ein Abenteuer aber einfach genial. Ab dem letzten Teil werde ich allerdings einiges abwandeln und definitiv nicht die Götterkriege spielen, weil es unglaublich kompliziert und verwirrend wird (hab ich so empfunden).

Das mit den Bannschwertern ist natürlich ein Problem, aber ich hab das Abenteuerr in D&D gespielt, da geht es. Allerdings haben sich die Chars ziemlich darüber aufgeregt, dass sie kein Bannschwert haben... Das ist übrigens ein weiteres kleines Problem: Die vielen NSC's. Es gibt Leandra und Zokora, dazu kommen theoretisch Janos, Nathalyia, Varosch, Sieglinde, Angus, Armin, Laella und später vllt noch mehr.

Besser ist es natürlich, wenn man das mit einer neuen Gruppe spielt. Dann kann man mit drei Spielern anfangen ud sich für jeden NSC einen Spieler dazuholen...

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  • 4 years later...

Ich habe die Reihe vor ein paar Jahren gelesen (komplett, ich musste nicht warten) und fand sie großartig ... bis auf den Schluss, also die letzte Szene. Diese Art Gottwerdung ist nicht so mein Geschmack.

Insgesamt liest sich die Geschichte, als hätte eine P&P-Runde ihre Abenteuer aufgeschrieben. Witzig geschrieben, die Charaktere entwickeln sich, es gibt auch mal Hin und Her wie in vielen Rollenspielrunden - und insgesamt erfrischend anders, da es kaum Charaktere gibt, die einfach nur gut sind. Es sind eher Helden zum anfassen, haben ihre schlechten Seiten.

Ein Leseerlebnis, wenn man Fantasy-Literatur mag.

  • Like 1
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Am 19.4.2020 um 11:40 schrieb Patrick:

Ich hab gestern wieder gespielt und bald kommt die Krönung. Aber ab Gasalabad wird es richtig schwierig die Helden auf dem richtigen Weg zu halten. Sie haben es einfach zu eilig... wollten nicht mal auf die Audienz mit dem Emir warten... Aber irgendiwe sind sie dann doch geblieben. Der Teil im Gasthaus ist für ein Abenteuer aber einfach genial. Ab dem letzten Teil werde ich allerdings einiges abwandeln und definitiv nicht die Götterkriege spielen, weil es unglaublich kompliziert und verwirrend wird (hab ich so empfunden).

Das mit den Bannschwertern ist natürlich ein Problem, aber ich hab das Abenteuerr in D&D gespielt, da geht es. Allerdings haben sich die Chars ziemlich darüber aufgeregt, dass sie kein Bannschwert haben... Das ist übrigens ein weiteres kleines Problem: Die vielen NSC's. Es gibt Leandra und Zokora, dazu kommen theoretisch Janos, Nathalyia, Varosch, Sieglinde, Angus, Armin, Laella und später vllt noch mehr.

Besser ist es natürlich, wenn man das mit einer neuen Gruppe spielt. Dann kann man mit drei Spielern anfangen ud sich für jeden NSC einen Spieler dazuholen...

Darauf hätte ich ja mal total viel Bock! :clap:

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vor 25 Minuten schrieb Adsartha:

Ich habe die Reihe vor ein paar Jahren gelesen (komplett, ich musste nicht warten) und fand sie großartig ... bis auf den Schluss, also die letzte Szene. Diese Art Gottwerdung ist nicht so mein Geschmack.

Insgesamt liest sich die Geschichte, als hätte eine P&P-Runde ihre Abenteuer aufgeschrieben. Witzig geschrieben, die Charaktere entwickeln sich, es gibt auch mal Hin und Her wie in vielen Rollenspielrunden - und insgesamt erfrischend anders, da es kaum Charaktere gibt, die einfach nur gut sind. Es sind eher Helden zum anfassen, haben ihre schlechten Seiten.

Ein Leseerlebnis, wenn man Fantasy-Literatur mag.

Das Gefühl hatte ich genauso - Richard Schwartz spielt auch Pen and Paper.

  • Like 2
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vor 2 Stunden schrieb Abdel Basset Sarout:

Die Serie war wirklich top zu lesen.

Ich kann mich aber erinnern, dass mich in Buch 1 zunächst die Erzählform (Präsens/Gegenwart) ziemlich genervt/irritiert hat.

Irgendwann habe ich mich dann reingefunden. Ich war später dankbar, dass ich nicht vorschnell aufgegeben habe.^^

Lustig. Ich hab eine Seite gelesen und wusste, dass das eins der besten Fantasybücher wird, die ich je gelesen habe (und wahrscheinlich lesen werde). Die Erzählform ist durchaus gewöhnungsbedürftig, aber mich persönlich hat sie nicht gestört.

  • Haha 1
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