Alle Inhalte erstellt von Akeem al Harun
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Die berühmt / berüchtigte "20/100"
Nein, ich habe noch nicht mit einem Schwert gegen einen Gegner gekämpft, mich aber schon an Stockkämpfen probiert. Mir ist klar, dass die Abwehrbewegung eines (erfahrenen) Schwertkämpfers reflexartig ist. Seltsamerweise kann er die Richtung der Reflexe allerdings lenken, was wohl daran liegen mag, dass er den Gegner ständig im Auge behält und sich darauf konzetriert, was er macht. Schon alleine, um eine Blöße zu erkennen und ggf. zu nutzen. Viele Grüße Harry
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Die berühmt / berüchtigte "20/100"
Natürlich ist das albern. Damit wollte ich auf überspitzte Art auf den Umstand hinweise, dass die Spielfigur nicht sieht, was der Spieler oder der SL würfelt und die Figur daher nicht weiss, ob das anrauschende Schwert tödlich treffen wird oder nicht. Das ist ein guter Tipp, auch wenn es mir heute schwer fällt, abzukühlen. Es ist viel zu schwül hier... Viele Grüße Harry
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Die berühmt / berüchtigte "20/100"
Nein, ich denke nicht, dass er vorahnen kann, dass dieser Treffer unbedingt tödlich ist. Ich traue es keiner Midgard Figur zu, dass sie einen kritischen Halstreffer (ich habe gerade die Tabellen nicht im Kopf, aber das müsste auf jeden Fall über 80 liegen) von einem kritisch tödlichen Treffer unterscheiden kann, wenn die Waffe des Gegners auf seinen Hals zufliegt. Davon ab: ein Kämpfer, der sich nicht voll auf den Kampf konzetriert und Zeit hat, an noch etwas anderes als den Kampf zu denken, ist auf jeden Fall tot. Ich gestehe es einem Kämpfer zu, wenn er die Abwehr absichtlich auslässt, dass er GG einsetzt (bevor der Spieler weiss, ob die 00 fällt, oder was anderes, als SL kann man ihn höchstens noch sagen, welche Region wahrscheinlich getroffen wird). Wenn er aber alles versucht, den tödlichen Schlag abzuwehren, kann er keine GG einsetzen, bevor das kritische Ereignis eintritt. Viele Grüße Harry
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Die berühmt / berüchtigte "20/100"
Okay, dann verlange ich aber auch von einem Spieler, dass er die GG bei einem kritischen Halstreffer, der nicht sofort tödlich ist, einsetzt. Ich zeige dem Spieler die 20/00 nicht, der Spieler weiss genauso wenig, dass dieser Treffer absolut tödlich ist, wie die Figur. Denn erkläre mir mal, wie die Figur einen kritischen Halstreffer, der nicht sofort zum Tode führt, von einem kritischen Halstreffer der wirklich sofort zum Tode führt (20/00) unterscheiden will? Der Bihänder fliegt auf meinen Hals zu und ich bekomme meine Abwehr nicht mehr hoch. Trifft er mich tödlich? Woher will ich das vorher wissen, wenn ich die 20/00 nicht auf dem Tisch sehe? Gar nicht! Viele Grüße Harry
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Die berühmt / berüchtigte "20/100"
Lassen wir mal die "Weichspüler" (Pseudo-)Argumente komplett aussen vor. Wie Marek es richtig sagte, kommt man damit nicht wirklich weiter. Ich habe ja bereits betont, dass SG ein Deus-ex-Machina Mechanismus ist. Ich bin mir auch im klaren darüber, dass er genau deswegen kritisiert wird. Wer sagt denn aber, dass dieser Mechanismus nicht genau deswegen geschaffen wurde, um der Figur ein Überleben zu ermöglichen in Situationen, in denen nicht klar ist, ob GG zum Einsatz kommen kann oder nicht. Hätten wir - wie in M3 - ausschliesslich GG zur Verfügung, hätte ich auch keine Probleme damit, GG für diesen Zweck zu verwenden. Jetzt aber haben wir SG und warum sollte diese nicht für genau diesen Zweck eingesetzt werden? Wir diskutieren bereits seit einigen Seiten darüber, ob der Einsatz von GG zum Abwenden der Auswirkungen der 20/00 zulässig ist oder nicht. Wenn ich als SL GG für diesen Zweck nicht zulassen will, habe ich eine ganz einfache Handhabe: ich vergebe keine GG. Damit kommen wir schon zu einem wesentlichen Punkt: GG ist im Prinzip nichts anderes als Spielleiterwillkür. Ich kann GG Punkte vergeben, muss es aber nicht tun. Ich kann mich dabei sogar regelgerecht verhalten, indem ich einfach keine Abenteuer anbiete, die irgendeine Gottheit von Midgard interessieren. Natürlich, wenn ich keine GG vergebe, können sie auch nicht für andere Zwecke eingesetzt werden. Aber: ich kann mich als SL gegen GG wehren. Gegen SG kann ich mich nicht wirklich wehren, es gibt nämlich ausser, dass ich sie als SL vielleicht nicht mag, keine stichhaltigen Argumente dagegen. Wie bereits gesagt, befinden wir uns bei dieser Diskussion auch auf einem schmalen Grat. Wir haben SG, einen Mechanismus, der ausserhalb der Spielwelt greift. Wir haben GG, einen Mechanismus der innerhalb der Spielwelt greift. Zum Schluss haben wir noch die 20/00, einen Mechanismus, der Ausserhalb der Spielwelt stattfindet, aber in der Spielwelt Auswirkungen zeigt. Aber um noch mal ein paar weitere Beispiele zu bringen, warum ich gegen den Einsatz von GG nach der 20/00 bin: - Eine Kugel "Auflösung" rollt auf mich zu. Ich setze daher GG ein. In Ordnung. Wenn ich aber darauf warte, bis die Kugel mich erreicht hat und ich die Resistenz nicht schaffe und dann GG einsetzen will, würde ich dem einen Riegel vorschieben. - Ein netter Gegner reisst mir mittels "Todeszauber" das Herz aus der Brust. Mir bleiben nur noch wenige Augenblicke, die ich nutze, meinen Gott anzuflehen (GG). In Ordnung. Wenn ich darauf warte, bis der Zauberer mein Herz zerquetscht hat und dann plötzlich noch GG einsetzen will... haha, würde ich nicht zulassen. Wenn ich Angst vor der 20/00 habe, gehe ich halt nicht in einen Kampf. Oder aber, ich bete vor dem Kampf, setze alle meine GG ein und bitte um Unterstützung. Dann - und nur dann - würde ich die GG als SL dafür einsetzen, die 20/00 abzumildern. Viele Grüße Harry
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Die berühmt / berüchtigte "20/100"
Okay, ich will es mal anschaulicher darlegen: Das Midgard Regelwerk hält sich bedeckt, was genau die Auswirkungen einer 20/00 ist, aber Möglichkeiten gibt es viele. Um nur mal Beispiele zu nennen: Kopf abtrennen, Schädel spalten, Gehirn zermatschen... Wenn ich davon ausgehe, dass GG prinzipiell auch nach einer 20/00 zulässig ist, dann schliesse ich obige Ereignisse aus. Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass jemand nach einer Schädelspaltung noch zu einem zielgerichteten Gedanken fähig ist. Wenn aber, wie einige hier argumentieren, die Figur in der Lage sein sollen, die Gefahr eines Hiebes zu erkennen, dann doch bitte schon nach der 20 und zwar nach jeder nicht abgewehrten 20. Wenn ich einem Spieler gestatte GG nach der 20/00 gegen ihn einzusetzen, muss ich dasselbe nach einer 20/96-99 verlangen. Wie will die Figur eine 20/96-99 von einer 20/00 unterscheiden? Oder eine 20/00 von einem kritischen Halstreffer? Oder, oder, oder... Der Einsatz von GG nach einer 20/00 wirft meines Erachtens mehr Fragen auf, als beantwortet werden können. Viele Grüße Harry
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Die berühmt / berüchtigte "20/100"
Das hoffe ich doch sehr! Okay, es las sich ein wenig so, als würdest du auch schon mal - des Spielspasses wegen - die Regeln so weit beugen, wie es notwendig ist. Ich denke, der strittige Punkt ist, ob es eine Regelbeugung ist, GG nach einer 20/00 zuzulassen oder nicht. Ja, da hast du recht. Ich hatte hier unbedacht Jakobs Auslegung der Bestätigung von kritischen Treffern auf unsere aktuelle Diskussion übernommen, da ich keinen wesentlichen Unterschied darun sehe, einen kritischen Treffer durch einen erfolgreichen EW:Angriff oder durch einen misslungenen EW:GG zu "bestätigen". Viele Grüße Harry
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Die berühmt / berüchtigte "20/100"
@all Wenn ich die Auswirkungen von 20/00 um jeden Preis abwenden will, dann kann ich dieses Ereignis doch gleich aus der Tabelle streichen. Im Grunde ist doch der Einsatz von GG, um das Ereignis abzumildern genauso eine Weichei Regelung, wie das von Jakob Richter bemäkelte Bestätigen von kritischen Treffern. Im Prinzip handelt es sich hier auch "nur" um eine Art Bestätigung des kritischen Treffers. SG ist ein bewußter "Deus ex Machina" Mechanismus, um sowas noch zu verhindern. GG ist in meinen Augen für speziellere Situationen gedacht. Viele Grüße Harry
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Die berühmt / berüchtigte "20/100"
Das Problem, das ich persönlich damit habe ist, dass die Figur auf der Spielwelt vermutlich nicht so schnell realisiert, dass ihr letztes Stündlein geschlagen hat, wie der Tod eintritt. Aufgrund der Würfelergebnisse sieht der Spieler hingegen schon, dass sich seine Figur gerade verabschiedet. Viele Grüße Harry
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Die berühmt / berüchtigte "20/100"
@Eike Solange es sich dabei nicht um die 20/00 handelt oder aber eine Figur negative LP hat und sie mit dem W6 + negative LP auf mehr als 0 kommt, sehe ich das genauso. @all Wie würdet ihr dass denn abhandeln, wenn eine Figur aufgrund eines Kopftreffers bewußtlos ist und ein Gegner kommt und ihm die Kehle durchschneidet? Lasst ihr da auch GG zu, um die Figur zu retten? Falls nein: was unterscheidet diese Situation von der 20/00? Viele Grüße Harry
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Die berühmt / berüchtigte "20/100"
Das bezog sich ausschließlich auf das Spiel auf Cons. Dort findest du Personen, die jedes Abenteuer nur mit einem transzendentalen Zwilling spielen, Abenteuer in denen ihre Figuren sterben als Traum deklarieren und was weiss ich noch alles. Solange sie keine Vorteile aus dem Abenteuer ziehen, indem sie Erfahrungspunkte sammeln, Wissen gewinnen oder (mächtige) Gegenstände erhalten, habe ich damit auch kein Problem. Ich halte es aber doch eher wie du: mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. Daher ist es schon ganz praktisch, Con Figuren zu haben. Auch wenn die Grenze bei mir da recht fliessend ist. Viele Grüße Harry
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Die berühmt / berüchtigte "20/100"
Sich relativ strikt an eindeutige Regeln zu halten muss nicht zwingend den Spaß bremsen. Natürlich kann eine Gottheit, wenn sie das will, einen Toten zu den Lebenden zurück schicken, den tödlichen Hieb aufhalten und dafür sorgen, dass es den humanoiden Lieblingen prächtig geht. In dem Fall der 20/00 und der Frage ob der Einsatz von GG/SG oder nur SG zulässig ist, bewegen wir uns jedoch in einem rollenspielerischen Randbereich. Mit SG kann man einen Würfelwurf umbiegen. Ein Würfelwurf ist jedoch eine Aktion ausserhalb der Rollenspielebene, er ist nur ein Simulationsmechanismus. Damit ist der Einsatz von SG ein "Deus ex Machina", der natürlich mächtiger ist als jede beliebige Midgard Gottheit. So wie hj argumentiert, kann ich es nachvollziehen. Er trennt den Würfelwurf von der Aktion auf Midgard. Ein misslungener Abwehrwurf auf eine 20/00 eines Gegners bedeutet hier für ihn nicht, dass der Zeitpunkt des Würfelwurfes der Zeitpunkt des Todes einer Figur ist. Ich teile seine Meinung zwar nicht, kann diese jedoch akzeptieren. Deine Argumentation, Marek, stellt eher den Spielspaß in den Vordergrund. Wenn ich - mehr oder minder - zwanghaft im Sinne des Spielspaßes Dinge zulasse, die nicht den Regeln entsprechen, kann ich gleich sagen, dass ich als SL keine Figuren sterben lasse oder dass mir Regeln sowieso egal sind. Viele Grüße Harry
- Die berühmt / berüchtigte "20/100"
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SüdCon 2004
<s>Viele Grüße</s> Harry
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SüdCon 2004
Ich werde nicht ungeduldig... Wo war noch mal der Smiley, der mit den Fingern auf den Tisch klopft? Viele Grüße Harry, voller Vorfreude
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Midgard und Realität
Wie gesagt, mein begrenzter Fremdwortschatz. Wenn man das englische Wort "sphere" zugrunde legt, spuckt das LEO Wörterbuch eine menge Interessantes heraus: Abgrenzung, Bereich, Einflussbereich, Himmelsgewölbe, Interessenbereich, Kreis, Kugel, Lebensbereich, Wirkungsbereich, Wirkungskreis Insoweit ist die Behauptung, eine Sphäre sei eine Kugel und sonst nichts, etwas gewagt. Insbesondere wird bei der Verwendung des Begriffes "Sphäre" im Midgard Regelwerk schon klar, dass damit kein (einfacher) Planet gemeint sein soll. Dennoch: was spricht dagegen, dass Midgard ein Planet ist? Viele Grüße Harry
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Die berühmt / berüchtigte "20/100"
Warum? Genau für solche Fälle ist sie ja da! Hm, das sehe ich ein bißchen anders. GG ist nicht genau für die 20/100 da. Im Gegensatz zu SG ist GG ein spielinterner Mechanismus. Die Figur kommt in eine Situation, in der sie verzweifelt und fleht ihren Gott um Hilfe an. Man kann die Gunst bei seinem Gott durcht bestimmte Versprechen aufpolieren. Ich habe kein Problem damit, wenn eine Figur in eine tiefe, tiefe Schlucht fällt und während des Falles seinen Gott um Hilfe anfleht. Wenn jedoch die 20/100 zuungunsten einer Figur fällt, dann sehe ich die Möglichkeit GG einzusetzen nicht mehr. Es fehlt an der Fähigkeit, seinen Gott um Hilfe anzuflehen, wenn man bereits tot ist. Richtig wäre hingegen die Behauptung, dass die SG geschaffen wurde, um Fälle wie die 20/100 abzumildern. Es ist richtig, das SG nicht aktiv verbessert werden kann. Das Schicksal ist eben sehr launisch. Wenn ich alle meine SG Punkte nur für die Fälle aufhebe, die meinen sicheren Tod bedeuten (wie z.B. 20/100) habe ich in den meisten Fällen bei Erreichen von Grad 15 noch SG Punkte satt übrig. Warum soll man mit den SG Punkten, in Fällen die ansonsten den sicheren Tod bedeuten, geizen? Das ist völlig fehl am Platz! Aber um noch einmal auf die 20/100 zurück zu kommen: wie bereits zu Anfang der Diskussion stehe ich dazu, dass wenn eine 20/100 fällt, diese auch gilt. Abgesehen davon, dass ich dazu übergegangen bin, Kämpfe offen zu würfeln, finde ich, dass die Gefahr, sterben zu können, einfach dazu gehört. Mir würde es nie in den Sinn kommen, eine 20/100 gegen einen wichtigen NSC oder auch den Endgegner zu verbiegen. Selbst dann nicht, wenn sie von einem Halbling herrührt, der mit letzter Kraft einen Kieselstein wirft (es benötigt dann halt nur mehr Kreativität das zu erklären). Daher verbiege ich auch eine 20/100 gegen eine Spielfigur nicht. Viele Grüße Harry
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Midgard und Realität
Was genau ist eigentlich eine Sphäre? Nach meinem begrenzten Fremdwortschatz ist dies nichts anderes als eine Kugel... Viele Grüße Harry
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SüdCon 2004
Meine Überweisung habe ich inzwischen auch getätigt. Viele Grüße Harry
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Keinen Respekt mehr vor dem König?
Mach ihnen einfach klar, dass die Bestrafungen für mangelnde Loyalität genauso exorbitant sind wie die Belohnungen sein können, wenn sie sich kooperativ verhalten. Der Auftraggeber könnte einen weiteren Untergebenen zu ihnen schicken, der ihnen eine Geschichte über eine andere Gruppe erzählt, die mal mit dem Auftraggeber zusammen gearbietet hat... Dieser Untergebene könnte unter Umständen sogar aus eigenem Antrieb kommen. Viele Grüße Harry