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sarandira

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  1. Ich hätte evtl. auch Interesse, aber nur an "Wenn das Tier erwacht", "In geheimer Mission" haben wir ja schon zusammen gespielt . Bin mir aber noch nicht ganz sicher, welcher meiner Charaktere da passen würde und würde das Mitspielen auch eher spontan entscheiden, wenn dann noch Platz ist.
  2. Auf zur Zweitagestour aufs Land! Erste Etappe: „Mountainbiking“. Vom Treffpunkt des Veranstalters Tiger Trail werden wir zunächst ein kurzes Stück zum Fahrraddepot gefahren. Jeder bekommt ein Mountainbike und los geht es, zuerst noch ein Stück durch die Stadt und dann hoch auf einen Hügel zu – was auch sonst – einem Tempel (Vat Pa Phonphao), der zum Waldkloster Santi Chedi gehört. Ein moderner Tempel mit sehr lebendigen Malereien, wobei ich vor allem die anschaulichen Darstellungen diverser Höllenqualen für meinen Geschmack wieder etwas zu deutlich finde. Nächster Stop ist eine Verkaufshalle für – was auch sonst – Seidenschals. Die Schals sind wirklich wunderschön, ich kann nicht ganz widerstehen und ein weiterer Schal gesellt sich zu meiner Sammlung. Das Grab von Henri Mouhot, dem Wiederentdecker Angkor Wats lassen wir dagegen links liegen und fahren über unbefestigte Schotterwege und durch die Baustelle der neuen Umgehungsstraße weiter. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist ein kopfüber umgekippter Bagger. Zum Glück scheint niemand ernsthaft verletzt zu sein, die daneben sitzenden Arbeiter sehen aber trotzdem etwas ratlos aus. Ich bin froh, dass wir uns nur für die kurze Radtour entschieden haben, denn bergab fahren auf Schotterstraßen ist nicht mein Ding. So endet unsere Fahrt nach etwa 1 ½ Stunden am Elephant Village. Zweite Etappe: Ritt auf dem Elefant Das Elephant Village Projekt setzt sich für den Schutz der Elefanten in Laos ein. Im „Land der 1.000.000 Elefanten“ gibt es noch etwa 1600 Elefanten. Früher wurden die nicht wild lebenden Elefanten als Arbeitselefanten vor allem beim Transport von Tropenhölzern eingesetzt. Da das immer weniger gemacht wird, gibt es zunehmend arbeitslose Elefanten und Mahouts, also Elefantenführer. Der Unterhalt eines Elefanten ist relativ teuer, und damit die ausgemusterten Elefanten nicht getötet werden, gibt es solche Projekte, in denen die Elefanten sich ihren Lebensunterhalt als Touristenreittier verdienen können. Man kann dort eine Stunde auf dem Elefanten reiten oder sogar mehrere Tage mit den Elefanten verbringen. Wir machen nur einen kleinen Ausritt auf dem Elefanten, d.h. zunächst auf dem Sitz. Es wackelt ganz schön und als unser Elefant den steilen Pfad zum Fluss runter geht, komme ich mir vor wie in einer Achterbahn in Zeitlupe. Im Fluss auf ebener Strecke ist es dann wieder ok und wir dürfen sogar abwechselnd auf den Hals des Elefanten sitzen, während unser Mahout voraus läuft und uns fotografiert. Dritte Etappe: Bootsfahrt zum Wasserfall Nach dem Lunch (gebratener Reis mit Hühnchen, in Bananenblätter gewickelt) geht es per Boot weiter zum Tad Se-Wasserfall. Der Teak-Wald sieht dort schon ziemlich traurig aus, da die Bäume in der Trockenzeit die Blätter abwerfen. Unsere Befürchtungen, was den Wasserfall angeht, werden wahr – aber wir haben ja Phantasie und können uns vorstellen, wie die Sinterbecken hier mit Wasser aussehen würden. Im Moment gibt es nur noch einen relativ schmalen Bach zu sehen. Der Hochseilgarten über den Becken verliert damit auch seinen besonderen Reiz und der Hinweis „hier könnt Ihr Euch umziehen, wenn Ihr baden wollt“ klingt irgendwie absurd. Während unser Guide mit anderen Guides zum Kartenspielen verabredet ist, gehen wir lieber einen Pfad am Bach entlang und finden tatsächlich noch so etwas wie einen Wasserfall. Als wir etwas später mit unserem Guide noch mal an dieser Stelle vorbei kommen, fragen uns drei andere Touristen, ob wir denn wissen, wo hier der Wasserfall ist. Äh, „this is he waterfall – or would be in the rainy season!“. Wir sind auf jeden Fall froh, nicht extra deswegen hier zu sein! Vierte Etappe: Wanderung nach Huey Fey Nach etwa 1 ½ Stunden Wanderung gehen die Wasservorräte, die unser Guide für uns eingepackt hat, schon deutlich zur Neige und wir erreichen das Khmu-Dorf, in dem wir übernachten werden. Unser „Homestay“ ist nicht direkt im Haus der Gastgeber, sondern eine Stelzenhütte gegenüber, mit drei abgetrennten Zimmerchen mit dünnen Matratzen, Bettzeug und Moskitonetzen und davor einem Tisch mit Bänken. Daneben steht noch eine solche Hütte und dahinter sind die Plumpsklos mit der Spülung, die genauso funktioniert wie die Dusche: ein großer Wasserbottich und ein kleiner Topf zum Schöpfen. Wir erfrischen uns mit dem kalten Wasser und laufen dann noch ein bisschen im Dorf herum. So wie wir all die Ferkel, Küken und was sonst so herumläuft fotografieren, hat es schon ein bisschen was von Ferien auf dem Bauernhof. Wirklich Kontakt zu den Dorfbewohnern bekommen wir (außer beim Kauf einer Cola im Laden gegenüber) leider nicht. Nur unsere Gastgeberin schaut mal neugierig zu, als wir Fotos auf dem Kameradisplay anschauen. Ich zeige ihr meine Fotos vom Elefanten ritt und sie lacht, zeigt mir die Daumen nach oben und gibt mir mit Zeichen zu verstehen, dass sie Angst gehabt hätte. Hatte ich auch, das kann ich ihr auch verständlich machen. Später ärgere ich mich, dass ich sie nicht um ein Foto gebeten habe, sie hätte sich bestimmt gefreut. Nach Sonnenuntergang springt der Generator im Dorf an, und wir, sowie Anna aus München und Rasmus aus Dänemark, die in der entgegen gesetzten Richtung unterwegs sind, bekommen unser Essen (Nudelsuppe und gebratenes Gemüse mit Schwein und Klebreis) serviert. Anna und Rasmus haben Karten dabei, wir erinnern uns an die ungefähren Regeln und so vertreiben wir uns den Abend mit „Wizard“-Spielen. Später setzen sich unsere Guides dazu und erzählen noch ein wenig über die Khmu (von Khmer, aus Kambodscha eingewandert) und Hmong (aus der Mongolei eingewandert). Der Generator läuft so lange, bis die Filme im Fernsehen zuende sind (im Dorf gibt es 3 Fernseher, vor denen sich dann die Bewohner gegen Beteiligung am Diesel versammeln: 1000 Kip pro Person, das sind etwa 10 Cent). Wir warten nicht so lange und verziehen uns auf unsere Matratzen, bevor das Licht ausgeht.
  3. Nach zwei Wochen gibt es endlich mal ein typisches laotisches Frühstück: wir machen es den Einheimischen nach und gehen ein paar Häuser weiter in eine Suppenküche. Es gibt eine Brühe mit etwas Gemüse und Nudeln (wir nehmen alle drei die fleischfreie Variante) und dazu einen Teller voller Grünzeug und diverse Gewürze auf dem Tisch. Wir sind jetzt einfach mal mutig und zupfen den Salat, die Bohnen und die Kräuter in die Suppe und hoffen, dass wir trotzdem von Verdauungsproblemen verschont werden (werden wir letztendlich nicht alle, aber woher genau es kommt, weiß man sowieso nie). Auf jeden Fall schmeckt die Suppe sehr lecker (ist aber mit Stäbchen nicht ganz einfach zu essen)! Danach noch schnell zum Geldautomat und einmal im Leben Millionär sein! 1.000.000 Kip sind etwa 100 €, mehr kann man nicht auf einmal abheben. Anschließend machen wir uns über die wacklige Bambusbrücke, die wohl nach jeder Regenzeit neu gebaut wird, auf den Weg in ein Handwerkerdorf auf der anderen Seite des Nam Khan. Hier werden an allen Ecken und Enden Holzmöbel, handgeschöpftes Papier aus Maulbeerbaumrinde und – was sonst – Seidenschals gefertigt und zum Kauf angeboten. Ich kaufe natürlich eins der unvermeidlichen Bilder mit schematischen Mönchen mit Sonnenschirm und ein paar Seidenschals – aber dafür sind wir ja auch hier! Den restlichen Nachmittag verbringen wir – zur Gruppenkollervermeidung – mal getrennt. Ich will mir im Traditional Arts and Ethnology Center einen kleinen Einblick in die Kultur der verschiedenen ethnischen Gruppen von Laos verschaffen. Schließlich wollen wir ab morgen eine zweitägige Tour mit Übernachtung im Dorf machen, und da will ich wenigstens schon mal ein bisschen was über die Khmu, Hmong und wie sie alle heißen gesehen und gelesen haben. Das Museum hat nur zwei Räume, aber eigentlich genau die richtige Größe, dass man sich die Informationstafeln auch wirklich durchlesen kann, und ist sehr schön gemacht. Neben Beschreibungen der einzelnen Gruppen, beispielhaften Kleidungsstücken und Haushaltsgegenständen gibt es auch Ausstellungsstücke und zwei kurze Filme zum Thema Partnersuche und Hochzeit, da das ja in jeder Kultur ein entscheidendes Ereignis im Leben ist. Ich finde es irgendwie witzig, dass immer irgendwo ein gekochtes Huhn dabei ist – sei es in der selbstgewebten und bestickten Tasche, die ein Mädchen der Familie ihres Angebeteten zur Begutachtung schickt, oder auf dem Tisch, vor dem das Paar zur Hochzeitszeremonie kniet. Beeindruckend finde ich das selbstgewebte Moskitonetz (na ja, eher eine Art Schlafzelt), das ein Mädchen einer bestimmten Gruppe neben anderen Aussteuergegenständen anfertigen muss.
  4. Nach so viel Natur in den letzten Tagen ist heute mal wieder ein Kultur-Tag angesagt. Davon gibt es in Luang Prabang, ehemals Königsstadt und immer noch religiöses Zentrum von Laos, jede Menge. Die auf einer Landzunge zwischen den Flüssen Nam Khan und Mekong gelegene Innenstadt ist seit 1995 Weltkulturerbe. Die Mischung aus unzähligen Klöstern (Vats), laotischen Stelzenhäusern und französischen Kolonialvillen ist auch wirklich sehr schön! Wir fangen mit unserer Wanderung durch Vats und Paläste an der Spitze der Halbinsel mit dem ältesten Tempel, dem Vat Xieng Thong aus dem 16. Jahrhundert, an. Ganz so alt ist allerdings nicht alles dort, manche Wanddekorationen sind z.B. auch erst von 1960 – nicht, dass wir den Unterschied zwischen restauriert und neu entworfen erkennen würden. Interessant finden wir auch den königlichen Begräbniswagen. Verstorbene Könige wurden in Embryonalstellung in großen Gefäßen aufbewahrt, bis sie – oft erst ein Jahr später – verbrannt wurden. Auch die Darbietung der Opfergaben ist uns ein wenig fremd. Nicht nur vor oder auf den Buddhastatuen – an allen möglichen Stellen finden sich kleine Portionen Klebreis, eines der Hauptnahrungsmittel hier. Die Aufbewahrung der für verschiedene Zeremonien verwendeten Boote in einer Art Schuppen mit diversem Gerümpel ist dagegen eher etwas ernüchternd. Ein paar kleinere Wats später ist unser nächstes Ziel der Phou Si, ein Hügel mitten auf der Halbinsel mit dem goldenen That Chomsi auf der Spitze. Nach 329 Stufen wird man mit einem tollen Blick auf die Stadt und die beiden Flüsse belohnt – bzw. würde man zumindest bei guter Sicht. Wie schon an den letzten Tagen ist dafür einfach viel zu viel Staub in der Luft, ein Zustand, der uns langsam schon etwas deprimiert. Auf dem Weg nach unten kommen wir an zahlreichen Buddhastatuen vorbei, die offenbar für unterschiedliche Wochentage gedacht sind. Netterweise sind die Statuen auch auf Englisch beschriftet, so dass wir auch den heutigen (Samstags-)Buddha finden. Etwas unterhalb befindet sich ein heiliger Fußabdruck des Buddha, der eine beeindruckende Größe aufweist. Vorerst letzte Station unserer Kultur-Tour ist das Nationalmuseum, das vor allem aus einem neu errichteten Schrein für den Phra Bang und dem ehemaligen Königspalast besteht. Der Phra Bang ist eine legendenbehaftete Buddhastatue, die momentan noch in einem Seitenflügel des Königspalasts untergebracht ist. Sie soll mit fünf wertvollen Kristallen geschmückt sein, die bei der Erschaffung der Statue wie von Geisterhand an die richtigen Stellen geflogen sein sollen. Leider können wir die Kristalle auf die Entfernung nicht erkennen. Der Königspalast ist sehr interessant, vor allem die Wohnräume mit ihrer Einrichtung aus den 60ern/70ern. Seit der Machtübernahme der Kommunisten 1975 (infolge derer das Königspaar und der Thronfolger in ein Umerziehungslager gebracht wurden, in dem sie wenig später starben) hat sich hier nicht mehr viel geändert. Fotos sind allerdings leider nicht erlaubt. Im letzten Raum sind Gastgeschenke anderer Staaten ausgestellt. Neben diversen praktischen Geschenken wie Gemälden und Teeservices findet sich auch eine kleine laotische Flagge, die laut Beschriftung mit auf der Apollo-Mission war, sowie ein Stückchen Mondgestein dieser Mission. Sehr nett ist dann auch noch die Garage mit dem königlichen Fuhrpark – Autos und ein Motorboot aus den 50ern und 60ern. Nach einer Pause zum Erholen und Umziehen geht der Kulturtag weiter: wir gehen zu einer Tanztheater-Vorstellung ins Royal Theatre. Unsere Bedenken, ob unsere inzwischen doch wenig feierlichen Outfits angemessen sind, werden zerstreut, als wir sehen, dass die anderen Reisenden wohl mit denselben Problemen zu kämpfen haben. Gezeigt wird ein Ausschnitt aus einer klassischen Geschichte, so eine Art Entführung aus dem Serail auf laotisch. Der Affenkönig Haruman (wir kennen ihn schon von diversen Reliefs an den Tempeln in Kambodscha) soll eine edle Dame aus den Händen ihres Entführers befreien. Diese ist allerdings der Meinung, dass das nicht angemessen ist und ihr Ehemann sich gefälligst selbst herbemühen soll. Die Vorstellung ist zunächst interessant, die Musik klingt für meine Ohren aber immer ein wenig schief – und auf Dauer seeehr beruhigend, so dass uns die Stunde, die die Vorführung dauert, letztendlich nicht zu kurz vorkommt. Der Tag war eben doch wieder ganz schön anstrengend.
  5. Schon wieder ein Reisetag. Wir werden zwischen halb acht und acht von einem Songthaew aufgesammelt, das uns zum Busbahnhof bringen soll. Und nicht nur wir – es werden immer mehr Mitfahrer, auch als wir alle der Meinung sind, es ist schon voll! Die letzten müssen in der Mitte stehen, obwohl es dafür eigentlich viel zu niedrig ist. Zur allgemeinen Beruhigung dürfen wir am Busbahnhof wieder aussteigen und werden auf die wartenden Minibusse verteilt. Ich kann mir zum Glück den Platz direkt hinter dem Fahrer sichern – ich habe von der bevorstehenden Strecke schon genug gehört, um zu wissen, dass mir sonst höchstwahrscheinlich schlecht wird. Stattdessen trifft es die Französin aus der letzten Reihe, die später dann auch einen Platz weiter vorne bekommt.Wir fragen uns unterwegs alle, ob der große „VIP-Bus“ eine Stunde später nicht vielleicht besser gewesen wäre – vor allem, als er Fahrer in den Bergen zeitweise auch noch die Klimaanlage ausschalten muss. Aber wahrscheinlich hätte das auch nichts gebracht, und schneller ist der Minibus wahrscheinlich schon. Die Serpentinen-Strecke durch die Berge ist eigentlich wunderschön, aber wie schon in Vang Vieng ist die Sicht durch den ganzen Staub in der Luft äußerst bescheiden. Die Bewunderung für meine Eltern, die das alles vor ein paar Monaten mit dem Fahrrad gefahren sind, wächst auf jeden Fall mit jeder Kurve! Sechs Stunden später haben wir es geschafft, und sind in Luang Prabang. Dann noch ausdauernde Verhandlungen mit dem Tuktuk-Fahrer, weil ein paar unserer Mitreisenden, mit denen wir es uns teilen, zunächst nicht den offiziellen Preis zahlen wollen, und dann sind wir auch in unserem Guesthouse „Villa Senesouk“, einem wunderschönen Haus im Kolonialstil mit Holzwänden, -böden, -decken und -möbeln.
  6. Hm, ob ich 17 Uhr schaffe, weiß ich noch nicht, ich komme direkt von der Arbeit, wahrscheinlich mit der Bahn. Aber ich sag nochmal Bescheid!
  7. Vang Vieng ist... naja, Vang Vieng eben. DIE Backpacker-Party-Hochburg in Laos. Die Hauptbeschäftigung hier ist „Tubing“, d.h. sich auf eine aufgeblasenen Reifen den Fluss hinunter von Bar zu Bar treiben zu lassen und abends auf der Party-Insel Drinks aus kleinen Eimern für sehr wenig Geld zu trinken.Wem das gerade noch zu anstrengend ist, der lässt sich in einem der Restaurants vom Fernseher mit einer Staffel der Fernsehserie „Friends“ berieseln. Gleichzeitig ist die Umgebung mit ihren von Urwald bedeckten Karstkegeln atemberaubend schön. Könnte sie zumindest sein, wenn nicht wie jetzt gegen Ende der Trockenzeit so viel Staub und Rauch (die Felder werden z.T. Abgebrannt) in der Luft wäre, dass schon die Berge auf der anderen Flussseite wie in weiter Ferne aussehen. Wir haben am Vorabend beschlossen, erst mal eine halbtägige geführte Tour zu machen, bevor wir endgültig entscheiden, ob wir noch mehr als eine Nacht hier verbringen wollen. Unsere „Trecking“-Tour ist eher harmlos, führt uns aber in vier Höhlen mit zum Teil sehr schönen Tropfsteinen. Das Schöne an den Höhlen ist auch, dass sie so „unerschlossen“ sind, d.h. keine angelegten Wege und Beleuchtung. Wir laufen mit unseren Stirnlampen im Stockfinsteren herum, müssen uns auch mal durch einen Spalt zwängen oder auf allen Vieren fortbewegen – das macht die Sache gleich viel spannender. „Mind your head!“ ist einer der häufigsten Sätze unseres Guides. Die dritte Höhle (Elephant Cave) ist nicht so tief und wird als Tempel genutzt. Ihren Namen hat sie von einer Felsformation, die ein wenig wie eine Elefantenstatue aussieht. Die vierte Höhle, Water Cave, ist mehr eine Spaßhöhle. Hier kommen wir auch zu unserer „Tubing“-Erfahrung: auf den Reifen liegend ziehen wir uns an einem Seil entlang durch die dunkle Höhle. Am Nachmittag spazieren wir durch den Ort und auf die Partyinsel. Die Sunset Bar ist um diese Zeit noch wie ausgestorben, aber am Fluss unten baden ein paar Touristen und einheimische Kinder. Ab und zu kommen Leute auf Tubing-Reifen vorbeigetrieben und die Kinder setzen sich für ein paar hundert Meter dazu und lassen sich mittreiben. Es geht aber auch ohne Reifen, wir probieren es auch raus, legen uns etwas weiter stromaufwärts ins Wasser und lassen uns mit der relativ starken Strömung treiben. Gegen später kommen ein paar junge Mönche an den Fluss und haben offensichtlich auch ihren Spaß an dieser Beschäftigung. Wir bleiben länger als geplant dort, schauen zu, wie die Sonne hinter den Bergen verschwindet und können schon verstehen, warum dieser Ort so beliebt ist.
  8. Ich melde auch mal Interesse an! Ich reise auch am Mittwoch an und hätte eine waelische Waldläuferin Grad 5 (oder 6? weiß ich gerade nicht ganz genau) anzubieten.
  9. Eigentlich wieder ein Reisetag, von Vientiane nach Vang Vieng, aber wir wollen versuchen, das Ganze mit einer Kayaktour unterwegs aufzulockern. Green Discovery bietet die Tour praktischerweise auch mit Beginn in Vientiane und Ende in Vang Vieng an. Morgens werden wir von einem Mitarbeiter am Guesthouse abgeholt, zum Busbahnhof gefahren und in ein öffentliches Songtheaw gesetzt. Das ist ein Pickup, auf dessen überdachter Ladefläche links und rechts eine Sitzbank steht, auf der die Fahrgäste sitzen. Hinten ist noch eine kleine Plattform mit zusätzlichen Stehplätzen, und das Gepäck wird aufs Dach gebunden. Wir wollen Anfangs nicht glauben, das dieses Gefährt bis zu 16 Passagiere transportieren kann, werden aber im Laufe der Fahrt eines Besseren belehrt und sind froh, dass wir als Erste eingestiegen sind und nicht hinten auf der Plattform stehen müssen.Bei der Vergabe der letzten Plätze scheint es ein paar Regeln zu geben: ältere Menschen und Mönche haben Vorrang, Kinder werden im Zweifelsfall irgendjemandem auf den Schoß gesetzt und Männer, die schon sitzen, stehen für Frauen normalerweise nicht auf. (Songthaew noch ohne etwa 14 andere Fahrgäste) Etwa 2 ½ Stunden Rüttelpartie und Staubschlucken später werden wir an einem Markt ausgeladen und von den Green Discovery Guides abgeholt. Ein kurzer Transport zum Nam Lik, eine Einweisung ins Kayakfahren (wenn das Boot kentert, Boot und Paddel nicht loslassen) und los geht es. In der Trockenzeit ist der Nam Lik ziemlich ruhig und einfach zu befahren, es gibt nur ein paar Stromschnellen und Wirbel. Unser Guide John (oder wie auch immer er geschrieben wird) zeigt uns immer wieder, wo das Wasser in der Regenzeit steht und wie groß und gefährlich die Wellen dann sind. Alleine die Vorstellung ist beeindruckend! Erste kleinere Stromschnellen meistern wir problemlos, und dann kommen zwei größere. John warnt uns schon vor: sollten wir nach der ersten kentern, müssen wir schnell wieder ins Boot, um die zweite Stromschnelle nicht hinuntergetrieben zu werden. Er steuert das Kayak mit Ger an Bord sicher durch, bremst dann aber danach so früh ab, dass Hiram und ich, nachdem wir eigentlich schon durch waren, abbremsen müssen, um das andere Kayak nicht zu rammen – und prompt in einen Wirbel geraten, der unser Kayak zum Kentern bringt. Zum Glück ist der zweite Guide Cho noch hinter uns und hilft uns, das Kayak wieder umzudrehen und einzusteigen, bevor wir in die zweite Stromschnelle kommen. Also alles gut gegangen und die Abkühlung war gar nicht so unwillkommen. Mittagspause in einer Bambushütte am Ufer mit Baden und frisch gegrillten Spießen und dann nochmal eine Dreiviertelstunde paddeln, dann ist die Tour auch schon wieder vorbei. Weiter geht es wieder im Songthaew, diesmal im privaten von Green Discovery. Auf der Fahrt durch die Dörfer komme ich mir zeitweise wie in einem dieser Wimmelbücher für Kinder vor, in denen in einem Bild viele kleine Geschichten erzählt werden. Hier wäscht sich jemand an der Wasserstelle vor dem Haus, da wird auf der Terrasse ein Baby gebadet, hier wird gerade Abendessen gekocht, dort gehen zwei Mädchen im Dorfladen einkaufen,...Irgendwie ein bisschen deprimierend ist die rote Staubschicht, die Häuser, Bäume, einfach alles entlang der Straße bedeckt. Man wünscht der Gegend förmlich, dass es endlich anfängt zu regnen – wobei ich mir nicht sicher bin, ob roter Schlamm so viel besser wäre als roter Staub. Mit der Zeit wirkt das Geschaukel und Gerüttel ziemlich ermüdend. Die Zeitangabe 1 ½ Stunden ist auch deutlich untertrieben und wir und die beiden Französinnen, die einen Ausflug zum „Eco-Village“ in der Nähe gemacht haben, sind froh, als wir endlich in Vang Vieng ankommen.
  10. Goodbye Cambodia – Sabaydee Laos! Heute ist Reisetag, wir fliegen von Siem Reap zuerst Richtung Osten nach Pakse in Südlaos und dann wieder nach Nordwesten nach Vientiane, der Hauptstadt von Laos. In Pakse steigen irgendwelche wichtig aussehenden Menschen ein, die von einem Verabschiedungskommittee zum Flugzeug gebracht werden, dann aber zwischen uns „normalen Reisenden“ sitzen. Dem Aussehen nach und anhand der Anstecker, die manche der Herren tragen, tippen wir auf eine Wirtschaftsdelegation oder Ähnliches aus China. Unser erster Eindruck von Vientiane ist: hier ist alles etwas ruhiger und bedächtiger als in Kambodscha. Hat Ger sich das T-Shirt mit der Aufschrift „NO THANKS! NO MASSAGE! NO TUKTUK!“ etwa umsonst gekauft? Als erstes machen wir uns auf die Suche nach dem Büro von Green Discovery, der Organisation, mit der wir am nächsten Tag eine Kayaktour machen wollen. Nach mehrfrachem Fragen und Hin- und Herlaufen finden wir es schließlich. Man muss ja nur den Weg zwischen den Häusern durch in den Hinterhof, durch einen Hofdurchgang in den nächsten Hinterhof und dann die Treppe hoch gehen – da ist dann eine unscheinbare Fensterfront mit Tür. „Discovery“ war das schon mal, mal sehen, ob sie auch für ein wenig Grün sorgen können. Nachdem die Tour geklärt ist, bleibt gerade noch Zeit für eine schnelle Besichtigung des Pha That Luang mit seiner goldenen Stupa, einem bedeutenden buddhistischen Monument. Dann schnell weiter zum Patuxai. Wie Paris hat Vientiane einen Triumphbogen. Dieser ist aber vor allem von Nahem ungleich hässlicher – die Aussicht soll aber ganz gut sein. Leider ist der Aufgang schon geschlossen, wir folgen aber schnell einem Touristenpärchen den Ausgang hoch. Im Triumphbogen sind auf mehreren Ebenen Verkaufsstände aufgebaut, die aber entweder schon geschlossen sind oder deren Personal gerade mit dem Aufräumen beschäftigt ist. Die Verkäuferinnen schauen zwar etwas verwundert, lassen uns aber noch schnell die Aussicht begutachten. Danach machen wir uns auf den Weg zum Mekongufer. Dort scheint man sich abends zu treffen, es sind jede Menge Jogger (sowas sehen wir zum ersten Mal in diesem Urlaub) und Spaziergänger unterwegs und es werden gerade die Verkaufsstände für den kleinen Nachtmarkt aufgebaut. Das kurioseste ist aber der Sonnenuntergang: Die Sonne versinkt hier nicht hinter dem Horizont sondern schon viel früher im Dunst. Gegen Ende der Trockenzeit scheint hier so viel Staub in der Luft zu sein! Nach dem Abendessen schlendern wir noch etwas über den Nachtmarkt – und was uns hier sehr positiv auffällt: keiner spricht einen an und versucht, einem etwas aufzuschwatzen! Ob es daran liegt, dass hier auch vor allem Einheimische herkommen, oder daran, dass die Leute hier generell zurückhaltender als in Kambodscha sind, wissen wir nicht, aber wir genießen es!
  11. Unter diesem Motto wurde uns von Alex, Bennys Kollege von „Khmer Ways“, die heutige Moped-Tour zum heiligen Berg Phnom Kulen empfohlen. Diesmal soll es richtig ins Gelände gehen – und wir werden nicht enttäuscht: 145 km, davon ein Großteil auf unbefestigten Wegen und Trampelpfaden, über Sand und Schotter, über den blanken Fels und durch zwei Bäche. Unser Guide Chan gibt uns immer wieder Tipps („stay on the track, try not to hit the trees“), zeigt vor schwierigeren Passagen den Gang an und springt auch mal schnell von seinem Moped, um mir im Zweifelsfall ein bisschen helfen zu können. So langsam verstehe ich auch, warum man eine gewisse Grundfitness mitbringen sollte – vor allem der Abschnitt über Felsplatten und Sandlöcher ist schon ganz schön anstrengend. Aber es macht einen Riesenspaß! Und nebenher bekommen wir auch noch so einige Sehenswürdigkeiten gezeigt. Zuerst geht es zum Phnom Kulen, dem heiligsten Berg Kambodschas. Hier soll Buddha höchstpersönlich gewesen sein. Auf jeden Fall hat ein König hier oben auf dem Berg eine große, liegende Buddhastatue in den Berg meißeln lassen. Die Rückseite der Statue verschwindet im Fels, weil der Berg hier nach oben wächst. Wir können uns das zwar geologisch nicht ganz erklären, wollen die Erklärungen aber auch nicht weiter in Frage stellen. Der nächste Stop ist an einem auch bei einheimischen Familien offensichtlich sehr beliebten Ausflugsort an einem Wasserfall. Wir schauen zuerst die obligatorische Tempelruine an (Prasat Krau Romeas), machen ein Foto in einer der für romantische Hochzeitsfotos oder dergleichen aufgehängten, mit Plastikblumen geschmückten Schaukeln und gehen dann in dem kleinen See unter dem Wasserfall baden. Urlaub! Nach dem Mittagessen kommt der anspruchsvollste Teil der Fahrt. Hier kommt man wirklich nur noch mit einem geländegängigen Motorrad oder zu Fuß weiter. Am Ende erreichen wir die in Stein gemeißelten Tiere am Sra Damrei (Elephant Pond): einen lebensgroßen Elephanten und drei überlebensgroße Löwen. „The bigger one is the female!“ - äh? Na gut, auch recht. Normalerweise ist dieser Platz sehr einsam, da nur wenige Leute hierher kommen, aber wir schauen auf die Zelte eines Minenräumkommandos, das vor drei Tagen hier ihr Lager aufgeschlagen hat, um die Gegend von Landminen zu säubern. An vielen Bäumen hängen Zettel: es ist bei Androhung einer hohen Strafe (5-10 Jahre Gefängnis!) verboten, hier Edelhözer zu fällen. Jetzt geht es auf dem selben Weg den Berg wieder runter. Bergab fährt es sich leichter und wir halten öfter mal für Fotos an. Diesmal schafft Hiram es, beim Durchqueren der Furt einen Fuß ins Wasser zu stellen und ich komme trockenen Fußes durch. Noch zwei weitere Sehenswürdigkeiten liegen auf dem Weg: zuerst eine Höhle mit Fledermäusen, in der sich in der Vergangenheit mal ein König vor seinen Feinden versteckt hat und die heute noch von Mönchen zum Meditieren genutzt wird. Und dann noch der Fluss der 1000 Lingas. Eine Linga ist ein hinduistisches Phallussymbol, sieht in etwa aus wie ein Quadrat mit einem dicken Punkt in der Mitte, und hier wurden viele viele Lingas in allen Größen in die Felsen im Bach gemeißelt. Das Wasser des Bachs soll dadurch gegen Unfruchtbarkeit wirken – wir probieren es aber nicht aus. Danach ist es höchste Zeit, sich auf den Rückweg zu machen. Dass Chan es eilig hat, merken wir auch an der Geschwindigkeit, mit der wir plötzlich auf den Landstraßen fahren. Es wird aber auch langsam dunkel, und da ich die Sonnenbrille als Staubschutz aufbehalten will, wird die Fahrt auf den Sand- und Schotterstraßen dann doch etwas spannender. Im Dunkeln fahren wir die letzten Kilometer nach Siem Reap rein und kommen nach etwa 11 Stunden wieder am Hotel an. Jetzt tut mir wirklich alles weh, aber es war ein toller Tag, an dessen Ende wir uns samt Klamotten unter die Dusche stellen. Den roten Staub, der sich überall festgesetzt hat, werden wir aber wohl für mmer als Erinnerung mitnehmen!
  12. Und wieder früh aufstehen, der Fahrer kommt um zehn vor sechs. Der Plan: die Menschenmassen am Angkor Wat der aufgehenden Sonne huldigen lassen und selbst die Stille und Morgenstimmung am Ta Prohm genießen. Und – kaum zu glauben – der Plan geht auf! Wir sind tatsächlich die ersten (Touristen) am Parkplatz und im Tempel. Nicht lange, aber immerhin, und man kann sich noch ganz gut aus dem Weg gehen und die schöne Morgenstimmung und etwas später den ersten Sonnenschein nutzen.Zum Frühstück gibt es eine Drachenfrucht, die wir schon in Phnom Penh gekauft haben. Das allgemeine Urteil: schmeckt besser als die, die es im Hotel zum Frühstück gibt. Ob wir ihnen den Tipp geben sollen, dass man die Frucht am besten mehrere Tage in einer Tüte im Hotelzimmer bzw. tagsüber im Rucksack nachreifen lassen sollte? Weiter mit dem Tuktuk zum Banteay Srei, eine kleinen, aber feinen Tempel weiter außerhalb. Mittagessen mit Ananas-Pancakes im Museumscafé und dann schlafen wir auf der langen Rückfahrt ins Hotel alle drei im Tuktuk ein. Als uns der Tuktuk-Fahrer zwei Stunden später wieder wie vereinbart abholen will, beschließen wir spontan: es reicht! Der offizielle englische Ausdruck dafür lautet: „templed out“! Wir verbringen den restlichen Nachmittag am Pool und lassen uns erst zum Abendessen wieder abholen. „Happy Pizza“ mit irgendwelchen dubiosen Kräutern wollen wir lieber nicht ausprobieren, dafür mal wieder Curry auf Indisch im „Curry Walla“. Ach ja, „Dr. Fish“ kommt auch noch zum Zug – das Angebot „15 Min. Dr. Fish Massage 1 $, one free Beer/Coke incl.“ können wir uns nicht entgehen lassen. Wir lernen drei Dinge: 1. „bigger fish, stronger massage“ (wir erinnern uns: mehr ist mehr!) 2. das Kitzeln lässt nach einiger Zeit etwas nach und 3. meine Füße scheinen deutlich besser zu schmecken als die von Hiram – ob es am Sanddorn-Papaya-Duschgel liegt?
  13. Ich versuch es beim Bericht von der nächsten Tour, ob der Upload jetzt wieder funktioniert.
  14. Heute ist „Ausschlaftag“ - wir werden erst um neun Uhr zur Moped-Tour abgeholt. Eine kurze Einweisung, einmal die Straße hoch- und runterfahren, Schalten, Gas geben und Bremsen ausprobieren und los geht es. Raus aus der Stadt und auf den „Highway“.Wir wissen ja inzwischen, wie das hier mit dem Abbiegen (erst mal in den Gegenverkehr abbiegen und dann irgendwann wieder auf die rechte Straßenseite einordnen) und Überholen (zur Warnung hupen) funktioniert – spannend ist es trotzdem. Genauso wie einige Zeit später die erste unbefestigte Sandpiste (im weichen Sand am besten die Füße zum Stabilisieren raushängen). Aber es klappt super und wir werden im Laufe des Tages immer sicherer. Zuerst geht es zum Western Baray, einem Stausee für die Bewässerung der Reisfelder schon seit dem Bau der Tempelanlagen, und dann zur Seidenfarm. Dort gibt es eine interessante Führung zur Produktion der Seidenschals von den Maulbeerbäumen über den Lebenszyklus der Seidenraupen bis hin zum Färben und Weben der Seide. Und natürlich den Shop, in dem man die fertigen Produkte kaufen kann. Und weiter geht die Fahrt, quer durch Siem Reap auf die andere Seite, über Highway, Landstraßen und Schotterpisten durch die Dörfer zum Tempel Chao Srei Vibol. Dieser ist endlich mal so richtig schön unaufgeräumt, wie man sich so eine Tempelruine vorstellt – und ich komme zu meinem Tempel-Gipfelmoshen-Foto. Hier im Osten von Siem Reap ist die Landschaft deutlich trockener. Unser Guide Chan erklärt uns, dass die Bauern im Westen zwei Mal im Jahr Reis ernten, während es im Osten wegen Wassermangel und der immer noch vorhandenen Landminengefahr nur eine Ernte im Jahr gibt. Die Hupe ist übrigens nicht nur zum Überholen gut, sondern auch wenn wir mal wieder dringend einen Fotostop brauchen. Sehr angenehm finde ich die Leute auf den Dörfern. Hier kommt niemand angerannt und will Geld, sondern es wird neugierig geschaut, gelacht und vielleicht auch mal fürs Foto gelächelt. Die Kinder winken uns beim Durchfahren zu und rufen „Hello“ hinterer, und man hat wirklich das Gefühl, dass sie sich einfach freuen und Hallo sagen wollen. Auch lustig: der Hühnertransport auf dem Moped. Hinten ist nach links und rechts eine Gestell mit mehreren Stangen angebracht, an denen an den Füßen die Hühner festgebunden sind. Wir hoffen für die armen Hühner, dass sie schon tot sind... Unsere Tour wird dann doch noch ein bisschen länger als gedacht und nach sieben Stunden und gut 100 km spüren wir unser Sitzfleisch doch ganz deutlich. Im Hotel ist Wäsche waschen angesagt, was mich wieder mal an die enormen Vorzüge einer Waschmaschine erinnert. Zum Abschluß sind wir bei Benny (der Freund meines Bruders) und seiner Familie zum Grillen eingeladen. Bei Angkor Beer, leckeren Würstchen der „Thai German Sausage Company“ und den Erzählungen von ein paar ausgewanderten Deutschen klingt der Abend sehr angenehm aus.
  15. Wir haben eher gedacht, wir versorgen Dich mit Bildern für Dein Abenteuer
  16. Zehn vor fünf! Zu so einer Zeit stehe ich auch nur im Urlaub freiwillig auf! Aber der Sonnenaufgang wartet leider nicht auf uns, und den Hunderten (Tausenden?) anderer Touristen ist es auch ziemlich egal, ob wir dabei sind oder nicht. Dafür wartet unser Tuktuk schon und reiht sich in die Karawane ein, die im Dunkeln zum Angkor Wat zieht. Wir finden ein schönes Plätzchen abseits der ganz großen Massen und die Sonne geht dann auch extra für uns direkt hinter Angkor Wat auf. Anschließend schauen wir uns in Ruhe den Tempel an und gehören auch zu den ersten, die (angemessen gekleidet), in den obersten Turm steigen dürfen. Die Aussicht und die gesamte Anlage sind toll, genauso wie die detailreichen Reliefs, die unten einmal um den ganzen Tempel führen. Mit Hilfe des Reiseführers erkennen wir so langsam auch ein paar Götter, Dämonen und sonstige Gestalten wieder: Garudas (Mischwesen aus Mensch und Vogel), Hanuman, den Affengott, Ravana, den Dämon mit den 20 Armen und 10 Köpfen und immer wieder Vishnu und Shiva. Anschließend haben wir erst mal Hunger (schließlich ist das Frühstück ausgefallen), gehen essen und (wir haben ja dazugelernt) die heißeste Tageszeit mit einem Mittagschlaf im Hotel überbrücken. Aber wir sind ja nicht zum Schlafen hier, darum geht es später weiter, zum Ta Prohm Tempel. Neben Angkor Wat ist das sicherlich der bekannteste Tempel hier, jeder kennt die Fotos von den riesigen Baumwurzeln über den Tempelmauern. Leider sind wir nicht die Einzigen hier, wir müssen uns den Tempel mit einigen Reisegruppen teilen. Da geht die magische Atmosphäre ziemlich verloren und wir beschließen, lieber nochmal früh morgens her zu kommen. Also weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit, dem „Angkor Balloon“, einem stationären Helium(?)-Ballon , der an einem Drahtseil hoch- und runtergelassen wird und von dem aus man einen tollen Blick über die Umgebung und nach Angkor Wat hat. Trotz einiger Verständigungsschwierigkeiten (unser Fahrer versteht „Balloon“ nicht - „Ballong“ hätte er verstanden) finden wir hin, ich überstehe die „Ballonfahrt“ ohne größere Probleme mit der Höhenangst und kann die Aussicht auch genießen. Zum Sonnenuntergang nochmal zum Angkor Wat, der dann im Abendlicht besonders schön aussieht, und zum Abschluss des langen Tags wieder leckeres Essen im „Khmer Kitchen“. Auf der Suche nach einer Bank kommen wir auch mal an Siem Reaps Kneipenviertel rund um die Pub Street vorbei. Hier würde also das Nachtleben stattfinden - wenn wir denn wollten. Vor einigen Massagesalons stehen Aquarien mit kleinen Fischen, dort wird die „Dr. Fish Massage“ angeboten: Man hängt die Füße rein und die Fische knabbern abgestorbene Hornhaut usw. ab. Ich halte mal probeweise die Hand rein und schon stürzen sich die Fische auf mich. Es kitzelt wahnsinnig, aber weh scheint es nicht zu tun. Vielleicht wird das in den nächsten Tagen noch ausprobiert?
  17. Und schon wieder früh aufstehen: diesmal holt uns der Tuktuk-Fahrer um halb acht ab. Die große Tempelrunde ist angesagt: Pre Rup, Eastern Mebon, Ta Som, Preah Neak Poan,...Die ganz großen Highlights sparen wir uns noch ein bisschen auf, aber auch diese Tempelruinen, mehr oder weniger gut restauriert, sind wahnsinnig beeindruckend. Schon bald stellen wir fest, dass in den nächsten Tagen wohl noch früheres Aufstehen angesagt ist, das Licht ist morgens einfach wunderschön. Und spätestens ab 10 Uhr wird es heiß. Sehr heiß. Wir beschließen, uns nach den ersten vier Tempeln direkt zum Bayon-Tempel im Zentrum der alten Königsstadt Angkor Thom bringen zu lassen, um dann später in der größten Hitze wieder zum etwas schattigeren Preah Khan zurück zu fahren. Leider unterschätzen wir das riesige Ausmaß der Tempelanlagen und die Zeit, die wir verbringen, um z.B. die tollen Reliefs zu bewundern. Und so laufen wir dann eben in der Mittagszeit auf dem Bayon herum. Bei etwa 35°C im Schatten. Aber eben oft in der Sonne. Und es ist trotzdem toll, auch wenn wir danach erst mal viiieeeel Wasser brauchen. Der Preah Khan Tempel ist dann wieder recht erholsam, hier kann man richtig schön durch schattige Gänge gehen, und es gibt auch ein paar schöne, malerisch die Ruinen verschlingende Wurzeln von riesigen Bäumen. Leider nicht mehr viele, da die meisten bei den Ausgrabungen oder später aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten. Danach beschließen wir, dass es für den ersten Tempeltag reicht und lassen uns zurück ins Hotel bringen. Pool, Duschen und dann kommt auch schon ein Freund meines Bruders mit seinen beiden Kindern vorbei, der hier wohnt und uns ein paar Besichtigungstipps gibt. Schnell noch ein leckeres Abendessen im „Rosy Guesthouse“ (frischer Pineapple Smoothie ), den Blog für heute schreiben und ins Bett – morgen klingelt der Wecker schon um zehn vor fünf für den Sonnenaufgang am Angkor Wat!
  18. Heute verabschieden wir uns schon wieder von Phnom Penh. Fast pünktlich um acht Uhr steht unser Fahrer vor der Tür, der uns heute nach Siem Reap bringen soll. Wir leisten uns diesen Luxus, weil wir unterwegs noch einen Abstecher nach Sambor Prei Kuk machen wollen, etwa 40 km von der Hauptstraße entfernt. Bis dahin haben wir aber fast 4 Stunden Autofahrt vor uns. Mit der Zeit wird die Umgebung ländlicher, aber man kann trotzdem nicht wirklich sagen, wo ein Dorf aufhört und das nächste anfängt. Es gibt eigentlich fast keinen Straßenabschnitt, an dem keine Häuser und Läden stehen. Dazwischen aber auch immer Reisfelder, Seerosentümpel (Felder?), Kokospalmen, ein paar ziemlich mager aussehende Kühe. Und ab 11 Uhr Horden von blau-weiß gekleideten Schülern auf Mopeds, Fahrrädern oder zu Fuß, die wohl auf dem Weg in die Mittagspause sind. Beeindruckend finde ich den Kontrast zwischen zum Teil doch recht ärmlichen Holzhütten und den immer wieder dazwischen stehenden Tempeln. Fast alle Häuser stehen übrigens auf Pfählen, was ich eigentlich ganz praktisch finde, da kann man noch so viel unten drunter stellen. Am spannendsten sind aber die Überholvorgänge. Fahrrad- und Motorradfahrer werden per Hupe gewarnt, der stärkere hat Vorfahrt – und bremst zu Not auch mal. Trotzdem hält man als Europäer dann doch immer mal wieder die Luft an, wenn der Fahrer noch beim Überholen ist, während von vorne ein ebenso großes Fahrzeug entgegen kommt. Aber erstaunlicherweise passt es dann am Ende doch immer irgendwie und so kommen wir heil und ohne Kollateralschäden an den Tempeln von Sambor Prei Kuk an. Diese Tempelanlage ist aus der Vor-Angkor-Zeit, also älter als das, was wir in den nächsten Tagen sehen werden.Wir lassen unseren Fahrer seine wohlverdiente Mittagspause machen und laufen auf eigene Faust los. Nach wenigen Metern schließt sich uns ein junger Mann an, der ein paar Brocken Deutsch spricht und uns kundig den Weg weist „Wie heißen Sie? Tempel, Außenmauer, Innenmauer, kleiner Tempel kaputt Bombenkrater, Oktagon-Tempel, Löwentempel, großer Baum Ficus“ - das finde ich schon ganz beachtlich. Der junge Mann ist übrigens sieben Jahre alt und natürlich kaufen wir ihm am Ende der Führung einen seiner Schals für einen Dollar ab. Nachdem wir unsere Kameras genügend strapaziert und unsere Wasservorräte nochmal aufgefüllt haben, geht es die restlichen 2 ½ Stunden weiter nach Siem Reap, wo wir für die restlichen 5 Tage in Kambodscha unser Quartier aufschlagen. Wieder in einem sehr hübschen Hotel, und diesmal wird der Pool auch gleich am Ankunftstag genutzt. Zum Abendessen wird wieder geschlemmt, diesmal wieder Khmer-Küche, wobei das vegetarische Curry den Preis für das schmackhafteste und abwechslungsreichste Gericht des Abends verdient. Der allabendliche "medizinische" Whisky muss mangels Zahnputzbechern heute und die nächsten Tage allerdings aus abgeschnittenen Wasserflaschen getrunken werden Und wieder ein Tag vorbei - morgen geht es zu den Tempeln rund um Angkor Wat
  19. Der Tag beginnt mit einem leckeren Frühstück (Croissants mit leckerer Marmelade und frisches Obst) im Hotel. Dann der erste Versuch, ein Stück Weg zu Fuß zurückzulegen – der Königspalast ist ja gleich um die Ecke. Es gelingt uns – aber irgendwie laufen hier nur Touristen, so richtig sind die Gehwege auch nicht dafür ausgelegt. Leider macht der Palast von 11 Uhr bis 14 Uhr Mittagspause und wir haben nur noch eine knappe Stunde für die Silberpagode und diverse andere Gebäude im Palastgarten. Hier hätten wir auch noch mehr Zeit mit Fotografieren verbringen können. Anschließend gleich weiter mit noch mehr Kultur: nebenan ist das Nationalmuseum mit unzähligen Statuen aus verschiedensten Tempeln und Zeiten. Wir leisten uns eine Führerin, die wir leider offensichtlich aus der Mittagspause reißen. Sie gibt sich aber Mühe mit ihren Erklärungen, und wir geben uns Mühe, sie zu verstehen. Ich kann mir nur merken: Shiva hat ein drittes Auge, Vishnu viele Arme und mehr ist hier immer mehr: mehr Arme, größere Füße, ausgeprägter Waschbrettbauch – alles bedeutet mehr Macht. Danach brauchen wir erst mal eine Pause im Museumsinnenhof und haben vorerst genug Museen gesehen. Wir lassen uns zum ersten Mal mit dem Tuktuk transportieren, zum Phsar Thmey (Central Market). Eine sternförmige Markthalle im Art-Déco-Stil, es gibt eigentlich alles, aber irgendwie noch nicht so wuselig, wie wir uns einen Markt vorgestellt haben. Also weiter zum Phsar Toul Tom Poung, auch Russian Market genannt, weil hier in den 80ern viele Russen eingekauft haben sollen. Wir zahlen den gleichen Preis wie für die ein Drittel so lange Strecke vorher und merken, so langsam nähern wir uns dem richtigen Preis ein wenig an. Der Markt sieht schon mehr nach Markt aus, viele enge Gassen, in denen es (Marken-)Klamotten, Elektrogeräte, Hygieneartikel, getrockneten Fisch, Obst und Gemüse oder auch mal lebende Hühner zu kaufen gibt. Allerdings lange nicht so anstrengend wie in Ägypten, die Leute laufen einem nicht hinterher, wenn man nichts will. Ich kaufe mir ein Shirt für die nächsten Tage, wir stillen den ersten kleinen Hunger mit ein paar superleckeren Bananen und Hiram und ich sind auch mal mutig und probieren ein paar gegrillte Fleischspieße. Auf den Salat dazu verzichten wir aber lieber noch. Danach geht es weiter zum Wat Phnom, einem Tempel auf Phnom Penhs einzigem nennenswerten Hügel. Leider sind die im Reiseführer beschriebenen Affen nicht da – dafür aber auch nicht der ebenfalls beschriebene Affenzirkus drumherum.Vollkommen unbe helligt können wir uns Tempel und Park anschauen! Ob wir wirklich an der richtigen Stelle sind? Unser nächstes Ziel ist die Uferpromenade, diesmal wirklich wieder in Laufentfernung. Wir lassen uns nicht gleich vom ersten Angebot locken, nehmen das zweite, schönere und billigere Boot und machen eine einstündige Bootsfahrt auf dem Tonle Sap Fluß, zur Mékong-Mündung und zurück.Wirklich idyllisch ist das Ufer an den meisten Stellen nicht, es wird viel gebaut, aber so eine Bootsfahrt im Abendlicht ist trotzdem sehr entspannend. Zum Abendessen gibt es diesmal Indisch (wieder sehr lecker) und anschließend noch zwei Cocktails für jeden in einer der nächsten Bars – für mich einen „Phnom Penh Moonrise“ und einen „Blue Cambodia“ mit frischer Maracuja! Zurück im Hotel noch ein wenig schreiben und dann wird es Zeit fürs Bett – morgen wartet wieder ein langer Tag auf uns!
  20. Jetzt geht es also endlich los. Vom Midgard-Con im Westerwald nochmal schnell nach Hause, ein paar Sachen umpacken, ein paar noch einpacken, die am Wochenende erwürfelten Bundesligatipps eintragen, die Mitreisenden Hiram und Ger einladen, bei der Post vorbei, Auto für die Eltern im Parkhaus abgeben, mit dem Shuttlebus zum Flughafen fahren... Wir schaffen es tatsächlich noch, zwei Stunden vor Abflug da zu sein! Zwischen Check-In und Boarding beglückt Hiram noch eine Duty Free-Mitarbeiterin, indem er sich durch die Whisky-Auswahl probiert und mit ihr fachsimpelt. Der Flug ist relativ ruhig, reicht aber leider nicht für alle Filme, die ich im Kino verpasst habe. Naja, immerhin 2 ½! Zwischenstop in Bangkok. Wir haben 2 ¼ Stunden Zeit und müssen unser Gepäck abholen und wieder einchecken. Theoretisch. Praktisch haben wir schon eine halbe Stunde Verspätung. Und der Flughafen ist grooooß! Bei der ersten Schlange (Immigration) sind wir noch zuversichtlich. Als wir dann unser Gepäck haben, wird der Schritt schon schneller. Bei der zweiten Schlange (Einchecken) werden wir unruhig, weil die Eincheckzeit schon vorbei ist. Aber sie nehmen unser Gepäck noch mit. Bei der dritten Schlange (Passkontrolle) fragen wir die vordersten, ob sie uns vorlassen. Zum Glück sehr verständnisvolle deutsche Urlauber („2 Stunden? Ihr seid mutig!“). Danach folgt dann noch ein Dauerlauf zum Gate – wo wir dann natürlich doch noch warten müssen.... Ankunft in Phnom Penh. Visum abholen, Taxi in die Stadt. Der erste Eindruck: es ist warm (außer im Taxi, da ist es eiskalt) und es sind viele Motorräder unterwegs. Wer nicht Motorrad fährt, fährt SUV. Oder eben Taxi oder Tuktuk. Unser Hotel liegt zentral in der Nähe des Königspalasts und ist sehr hübsch eingerichtet, mit einem schönen grünen Garten und Pool, den wir heute aber nicht mehr nutzen. Dafür suchen wir uns noch ein Abendessen. Da keiner von uns am ersten Abend mutig genug für Straßenstände ist, suchen wir uns eins der Touristenrestaurants mit Khmer-Küche in der Nähe raus. Eine gute Wahl, Hühnchen-Curry, vegetarisches Curry und kambodschanische Gemüsesuppe (mit allerlei mir völlig unbekannten Gemüsesorten) sind sehr lecker. Damit genug für den ersten Tag – und genug Müdigkeit, um unbehelligt vom Jetlag einzuschlafen.
  21. ein Blog-Eintrag von sarandira in Blog sarandira
    So, da sind wir nun also in Kambodscha - ein Jahr, nachdem ich mich im Forum angemeldet habe. Und da die Reise ja durch den Schwampf erst zustande gekommen ist, soll dem Schwampf und dem interessierten Rest des Forums natürlich auch davon berichtet werden...
  22. Thema von Toro wurde von sarandira beantwortet in Stammtische
    Ich bin dann gerade im Urlaub, aber ich drück Dir die Daumen, dass es klappt!
  23. Soll ich eine Blockflöte mitbringen? Hab aber schon eine Weile (= einige Jahre ) nicht mehr gespielt, und dann eher Irish Folk... Irgendwie bekomm ich das Gefühl, ich nehme an einem Krippenspiel teil Ich spiel dann den schwarzen Engel mit der Flöte Spiel lieber den Blauen Engel Hauptsache nicht den Gelben Engel mit dem Starthilfekabel Warum nicht, den kennt sie doch aus aktueller Anschauung. Es gibt ihn, ich hab ihn gesehen!
  24. Soll ich eine Blockflöte mitbringen? Hab aber schon eine Weile (= einige Jahre ) nicht mehr gespielt, und dann eher Irish Folk... Irgendwie bekomm ich das Gefühl, ich nehme an einem Krippenspiel teil Ich spiel dann den schwarzen Engel mit der Flöte
  25. Soll ich eine Blockflöte mitbringen? Hab aber schon eine Weile (= einige Jahre ) nicht mehr gespielt, und dann eher Irish Folk...

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