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Würfeln oder spielen?
Auf die S. 54 hatte ich vor ein paar Bildschirmseiten auch schon mal hingewiesen. Natürlich steht es uns allen frei, zu spielen, wie wir möchten, aber i.a. ist die gemeinsame Grundlage dafür das Regelwerk - das definiert halt in erster Näherung auch, wie unsere Mitspieler eine Situation angehen (weil die das ja auch gelesen haben). Wenn man davon signifikant abweicht, wird man das früher oder später klären müssen. Aber mich würde schon interessieren, wozu Beredsamkeit bei Dir dann nütze ist, wenn nicht, um das Verhalten von Nichtspielerfiguren zu beeinflussen?
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Würfeln oder spielen?
Ich denke nicht, dass du beurteilen kannst, unter welchen Umständen ich meinen Job als SL ausüben will. Wenn du die Diskussion unbedingt auf das geschriebene Regelwerk beziehen möchtest (mir ist an der Stelle eigentlich ziemlich egal, was das Regelwerk sagt. Ich hätte anders einfach keine Lust zu spielen): Kodex, Seite 54, wo der Einsatz von Fertigkeiten im Sozialen Umgang beschreieben wird:
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Würfeln oder spielen?
Hi, ich finde es schön und freue mich über das Ausspielen von Interaktionen. Das ist schön für die Atmosphäre und Stimmung, solange sich jeder Wohl damit fühlt. Das Ergebnis des Würfelwurfes selbst, also das Anwenden der Fähigkeiten durch den Charakter (dessen Rolle man spielt), möchte ich nicht durch z.B. der Redegewandtheit des Spielers abgeändert wissen. Was mich freut und wobei ich echt Spaß haben kann, ist, wenn es jemand schafft, das Ergebnis des Würfelwurfes und die Charaktereigenschaften zu verbinden und dies in den Interaktionen einzubringen. Das finde ich echt toll. Das kann aber nicht jeder und ich selbst auch nicht häufig. Und bei vielen Szenen in so einem Abenteuer spielen wir doch die Abenteurer aus, lassen sie miteinander oder auch mit NPCs interagieren, ohne dass die Würfel zum Einsatz kommen müssen. Entweder weil das Ergebnis so oder so feststeht, oder es einfach keines großen Einsatzes einer Fähigkeit betrifft. Im Endeffekt ist es für mich so, dass ein Folgen des Würfelwurfergebnisses ein Ausspielen einer sozialen Interaktion nicht entgegensprichen muss, sonder diese ein wenig lenkt und dadurch schöne und unterhaltsame Situationen als Folge haben kann.
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Würfeln oder spielen?
Wenn wir das vertiefen wollen, sollten wir ein eigenes Thema aufmachen - das Regelwerk gibt für das, was hinter Würfen auf zauberische Erkenntnisfertigkeiten steht, keinerlei Hilfestellung.
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Würfeln oder spielen?
Nachdem ich hier einiges gelesen habe, möchte ich doch auch meine Ansichts- und Spielweise zum Einsatz von Fertigkeiten bringen. Ich spiele die Rolle des Charakters. Der Charakter hat die Fertigkeiten, Fähigkeiten, die auf dem Blatt stehen. Die Daten dort zeigen mir, wie gut ich etwas kann. Und da macht es für mich kein Unterschied, ob es Bewegungs-, Kampf-, Wissens- oder soziale Fertigkeiten sind. Die Daten auf dem Blatt und der Würfelwert bestimmen das Ergebnis der Aktion. Mir reicht es prinzipiell, wenn der Spieler mir sagt, was er mit seiner Fähigkeit erreichen will. Eine Beschreibung der Durchführung ist für das Ergebnis nicht wichtig. Der Charakter weiß, was und wie er entsprechend seines Könnens (Werte auf dem Datenblatt) das Ziel erreichen kann und will. Diese setzt er ein. Die Varianz des Erfolges oder ob er den richtigen Ansatz gewählt hat, entscheidet der Würfelwurf. Ich freue mich natürlich auch, wenn die Szene entsprechend dem Ergebnis schön ausgespielt wird. Als Spielleiter beschreibe ich ja bestimmte Szenen ebenfalls ausführlicher. Das wird aber meinerseits nicht verlangt. Und Grenzen im Ausspielen gibt es natürlich auch. Jeder muss sich dabei wohlfühlen und es genießen können. Dies kann im Vorgespräch bereits auf die Wege gebracht werden. Nehmen wir das obenstehende schöne Beispiel der Beredsamkeit um den Laird zu beieinflussen. Der Spieler sagt an, was er erreichen möchte. Ob er die richtige Vorgehensweise anwendet, bestimmt das Ergebnis des Würfelwerts. D.h. mit dem Ergebnis des Würfelwertes wird bei mir der der Erfolg bestimmt. Holt sich der Spieler vorher Informationen ein (durch Menschhenkenntnis, durch Gespräche mit Menschen vom Hof des Lairds, oder auf anderen Wegen) kann es Boni und Mali geben. So verhält es sich für mich mit allen anderen Fähigkeiten ebenfalls. Dies ist meine Art zu Leiten und zu Spielen. Mit dieser Art bin ich zufrieden und glücklich. Cheers, Broendil
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Würfeln oder spielen?
Na ja, insoweit als dieser Würfelwurf das "Bequatschen" der Nichtspieler- durch die Spielerfigur darstellt, halt schon. Das sagt auch das Regelwerk in der Definition der Fertigkeit "Beredsamkeit". Die Fertigkeit ist dazu da, um das Verhalten von Nichtspielerfiguren zu beeinflussen, und ein simpler (erfolgreicher) Würfelwurf signalisiert nun einmal deren erfolgreiche Anwendung - s. Kodex S. 105.
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Würfeln oder spielen?
Klasse Formulierung. Ich habe diese Diskussion hier auch schon mehrfach geführt. Daher versuche ich mich jetzt zurück zu halten. Daher nur soviel: In meinen Augen verliert unser Hobby einen Großteil seines Reizes, wenn man meint, die Interaktion zwischen Spieler- und Nichtspielerfiguren solle auf eine Reihe von Würfelwurfen reduziert werden. Habe gerade gestern wieder mal "Des Zaubermeisters Erben" geleitet. Wie man an diesem wunderbaren Abenteuer Spaß haben soll, wenn man die soziale Interaktion nicht in irgendeiner Form ausspielt, kann ich mir nicht vorstellen. Und meinen Job als SL würde ich definitiv nicht ausüben wollen, wenn meine Spieler glaubten, meine Nichtspielerfiguren ließen sich einfach durch einen simplen Würfelwurf in ihrem Verhalten beeinflussen.
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NordlichtCon 2026 - Lob, Dank, Anerkennung
Was soll ich da berichten? Wir habrn gewürfelt und gespielz, eir hatten Spass.
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NordlichtCon 2026 - Lob, Dank, Anerkennung
Oh wie schön! Mögt Ihr auch im Diskussionsbereich zu diesem Abenteuer - hier: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/4324-w%C3%BCrfeln-oder-spielen/page/5/#findComment-3913779 - ein bisschen berichten? Flussschiff??
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NordlichtCon 2026 - Lob, Dank, Anerkennung
Vielen Dank an Alle. Ich hatte fünf wirklich schöne Tage. Schönster Moment als SL: Der ungläubige Frust eines Zwerges, der gerade in die Wyrm-Höhle stürmen will - wenn der Rest der Abenteurer plötzlich kneift. Rollenspiel von feinsten ... Schönster Moment als Spieler: Bei Klabauter II. (Danke an SL Holger aus Bremen) dann doch noch die Notiz zu finden, Klabauter I. schon 2017 auf dem NLC gespielt zu haben. Da sage noch mal einer was gegen Bürokratie bei Zugangsbeschränkungen, bzw. Mitschirften zum Charakterblatt. Schönster Gruß aus der Küche: Welfenspeise, einfach himmlisch lecker. Ich freue mich auf Euch im nächsten Jahr.
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Würfeln oder spielen?
Oder in dem Fall: nachschlagen? Musste ich auch, als Abd mir das zum ersten mal gebracht hat...
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Würfeln oder spielen?
Damit kann ich dann eher leben, wenn also der falsche Ansatz nicht scheitert im Sinn von, den Gegenüber verprellt, sondern bei einem geglückten EW die Rückmeldung kommt "Du merkst schnell genug, dass das nichts bringt, kannst es aber noch als allgemeines Geplänkel verpacken, versuch es nochmal mit was anderem." (das innere Zitat ist von dabba, nicht BF!) Ich verstehe nicht recht, warum man ausgerechnet bei Beredsamkeit unbedingt ansagen muss, welchen Ansatz man wählt. (*) Ich kann mich hier nur der mehrfach vorgebrachten Argumentation anschließen, dass die Abstraktionsebene bei Beredsamkeit nicht anders als bei allen anderen Fertigkeiten sein sollte. Man sagt an, was man erreichen möchte, und der Würfelwurf entscheidet, ob man es erreicht. Beim Klettern sagt man auch nicht, "ich nehme das Couloir rechts, quere dann über das Felsband, und folge dann dem Spalt, der schräg in die Mitte hoch läuft" (hoffentlich war das jetzt irgendwie tatsächlich kletter-isch) - meistens deshalb, weil man gar keine nähere Info darüber hat, wie die Felswand aussieht (so wie halt auch über den Laird nichts Näheres bekannt war). Wenn hingegen die Spielleitung ausführlich schildert, welche Optionen mit welchen Risiken gewählt werden können, dann gibt es eine sinnvolle Wahl für die Abenteurer. Aber wie beim Klettern musst Du dann auch den beredsamkeitenden Abenteurern eben diese Infos vorher geben. (*) ich habe vorher auch gesagt, dass ich das normalerweise einfordern würde. Ich muss anfügen, dass das für zwei (für mich Normalfälle) gilt: 1. dass die Abenteurer vorher etwas über ihr Gegenüber erfahren haben, so dass diese Wahl eine informierte Wahl ist, in die Pros und Cons einfließen, oder 2. dass im Grunde genommen jeder Ansatz Erfolg verspricht und ich schlicht Hilfe bzw. Beteiligung beim Erzählen einfordere, weil ich mir nicht alles allein einfallen lassen will. Was es m.E. nicht geben sollte, ist dass ich von Spieler:innen blind einen Ansatz einfordere, von dem ich weiß, dass er (für sie nicht transparent) nicht funktioniert. Die für mich "faire" Variante von dabbas Formulierung nach geglücktem EW wäre also: "... Deine Schmeicheleien auf taube Ohren stoßen, deshalb schwenkst Du geschmeidig um und versprichst ihm, dass... so dass [Dank Deines erfolgreichen WW] das gewünschte Ergebnis erreicht wird." Ich fände es falsch, wenn ein geglückter EW dadurch entwertet würde, dass er nicht zum Erfolg führt, weil die Spielenden nicht erfolgreich geraten (!) haben, womit sie eine ihnen unbekannte Nichtspielerfigur in der ihnen unbekannten Gedankenwelt der Spielleitung am besten beeindrucken. Bestenfalls könnte man einen verdeckten oder auch offenen EW:Menschenkenntnis würfeln (lassen), um den "richtigen Ansatz" dann doch noch zu identifizieren, aber eigentlich sollte (gemäß 1. oben) diese Info den Spielern vor der eingeforderten Ansage vorliegen oder (gemäß 2. oben) irrelevant sein. Ich kann doch meine Spielenden nicht "russisches Roulette" spielen lassen, dass sie ohne Info eine Handlung wählen müssen, die - wie gesagt, ohne dass sie das bestimmen können - von Erfolg bis Katastrophe alles bewirken kann.
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Kein gutes Haar (Prequel zur Kampagne 'Jenseits der Spiegel')
Hallo zusammen, Das es hier Spoiler gibt muss ich nicht erwähnen glaube ich? Erstmal was positives: die Aufmachung ist wirklich gut, das ganze macht einen hochwertigen Eindruck und es gibt verdammt viele nützliche Einzelheiten, auch die meisten Schauplätze sind schön bebildert mit Plänen. Nur der Plan von Parduna und das Universitätsviertel hat mich etwas enttschäucht, da hab ich mir etwas besseres gebastelt. Genauso wie der Schauplatz wo das Narrenfest stattfindet fehlte mir ein bisschen. Ich bereite gerade das Abenteuer vor und kämpfe damit sehr. Es bietet mir wenig sehr konkretes, wenig Action und sehr viel Hintergrundwissen, das für mich als Spielleiter große Relevanz hätte. Mit einigen Sachen kann ich mich gar nicht anfreunden (wie der Musikauswahl, die ich der Immersion nicht zuträglich finde), aber das ist wohl auch alles Geschmacksache. MIr gefällt auch nicht, dass Nothuns seine Finger im Spiel haben soll, das finde ich unnötig und werde ich streichen - solche Erklärungen sollte ein Abenteuer das ich leite nicht benötigen, es sei denn es ist der zentrale Aufhänger. Dass sich einige Informationen doppelt (oder sogar dreifach habe ich das Gefühl) wiederfinden und nicht gebündelt an einer Stelle stehen (Gambis Auftritt, Vucubs, ... ), finde ich lästig und bläht mir Text zu sehr auf: ich mag es kurz und knapp und auf den Punkt. Ich weiss noch nicht wie ich mich organisieren soll, damit ich nicht vergesse wann wer wo ist und was davon die Charaktere auch zufällig mitbekommen könnten. Mal was konkretes: Ich überlege gerade wie ich das Gruppenduell im Laranpark für alle interessanter gestalte, ich vestehe auch gar nicht wie das gemeint ist: man gewinnt ein Duell und sucht sich dann einen neuen Gegner aus, d.h. man könnte theoretisch einen "Durchmarsch" schaffen? Warum sollten die beiden Abenteurer als erstes antreten , wenn es doch in erster Linie eine Fehde der anderen ist? Wenn die eigentlichen Kombattanten anfangen, gibt es für die Spieler vielleicht gar nichts zu tun? Ich glaube ich werde alle 4 (oder so viele es möchten) gleichzeitig antreten lassen und dann die Gewinner gegeneinander antreten lassen ... Viele Grüße Stefan
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Tanz der Träumenden
Liebe Midgard-Spieler, kommende Woche ist es so weit! Im Rahmen der Midgard-Fanpolicy werde ich Euch ein PDF mit Abenteuern in der Lagunenstadt Lanitia zur Verfügung stellen. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten und freue mich darauf, Euch mit diesem Projekt eine kleine Überraschung zu bereiten. Ich gebe Euch zeitnah Bescheid, wann und wie Ihr in der kommenden Woche Zugang zu diesem fantastischen Produkt erhaltet. Beste Grüße, Lars
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Würfeln oder spielen?
Nicht denken. Irgendwie passend für manche Erfahrungen im Rollenspiel.
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Würfeln oder spielen?
Nie gelesen Was uns zum Kernpunkt führt: Nicht denken. Ansagen.
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Würfeln oder spielen?
quote for truth. Sorry, ich dachte Du kennst die üblichen Internet-Akronyme.
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Würfeln oder spielen?
So wie ich sage, dass ich den Laird dazu kriegen will, uns zu helfen ohne zu sagen, mit welcher Strategie?
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Würfeln oder spielen?
Dann sollte bei Beredsamkeit auch ausreichen, wenn ich ansage, dass ich den anderen von x überzeugen will.
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Würfeln oder spielen?
Dass Du das Artefakt untersuchst.
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Würfeln oder spielen?
Was konkret muss ich dir ansagen?
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Würfeln oder spielen?
Keine Ahnung, was das heißen soll. Ich fahr zum Fußball.
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Würfeln oder spielen?
qft @dabba Meine Methode lässt mich das beschreiben, was bei einer Untersuchung herauskommt. Und zwar als zusammenfassende Beschreibung und nicht als bloßen Informationstransfer.
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Schadensbonus durch Blutsbrüderschaft / Seelenfreundschaft und Zauber Stärke kombinierbar?
Ja, stimmt. ✂️