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  1. Letzte Stunde
  2. Weiter hat man sich durchaus zugetraut, während der Nacht zu segeln. Angesichts der Nähe der Küsten (Midgard), der Vertrautheit dieser und der Anzahl der Besatzung, sind Manöver, wie das vor Anker gehen zur Nacht, realistisch. Doch dürfen die Gefahren nicht dabei vergessen werden. Findige Korsaren können gerade auf Schiffe, die nachts auf Reede liegen, spezialisiert sein.
  3. Das würde mich als Spieler mehr stören. Als SL wär’s mir wurscht. Als Spieler würde mir was fehlen.
  4. So einfach würde ich dies nicht abnicken. Columbus, einer der fähigsten Seefahrer seiner Zeit, hat mehrere Zwischenstopps eingelegt (Kanarische Inseln, Azoren), ehe er "Amerika" entdeckt hat. Da man sich recht gut mit der Navigation der Breitengrade auskannte und auf bestehende Erfahrungen zurückgreifen konnte, war dies möglich.
  5. Eher das. Dazu kommt noch, dass bei Euch lernen so ab Grad 40 nicht mehr so wichtig wurde. Wir haben ja teilweise Monate und Jahre vergehen lassen damit sich Dinge entwickeln. Die Phase ging ja auch über mehrere Realjahre Aber sonst? Lernen nach Buch, abzüglich Lebensunterhalt und gezehnteltes Gold.
  6. Da ich auf dem WestCon 2026 die Gelegenheit hatte, mal wieder meinen Grad 50+ Charakter zu spielen, kann ich dir sagen: Es macht mir auch da noch Spaß, punktuell was neues zu lernen. Ich hatte im Vorfeld des Cons z.B. einen fetten Zauberspruch für mehrere Tausend EP mit noch vorhandenen Punkten dazu gelernt. Und ja, der kam im Abenteuer nicht zum Einsatz...
  7. Lernzeiten oder Lebenshaltungskosten spielen bei uns keine Rolle. Die bringen auch keinen Spaß oder positiven Aspekt fürs Spiel. Ebenso haben wir Geld aus dem Lernen rausgenommen. Außerdem spielt die eine Gruppe eh in einer Kultur ohne Geld. Und die andere ist praktisch immer im Auftrag von irgendwelchen Adligen unterwegs. Die werden schon für die Spesen aufkommen. Im Prinzip finde ich es mit meinem Glücksritter ganz gut, wenn wir nur jedes zweite oder dritte Wochenende ausbauen können. Was ihn interessiert, das kostet ganz schön und so hat er gleich einen Batzen an EPs angespart, so dass er auch mal was Größeres lernen kann. Und klar: Wenn es absehbar eine spezielle Herausforderung für ein Abenteuer gibt, dann wäre es cool, das nebenbei lernen zu können. Also Seemannssachen, Sprachen, Überleben... Mit ner Mischung von beidem kann ich sehr gut leben. Ich brauche da auch keine realistischen Simulationen.
  8. Lernzeiten oder Lebenshaltungskosten spielen bei uns keine Rolle. Die bringen auch keinen Spaß oder positiven Aspekt fürs Spiel. Ebenso haben wir Geld aus dem Lernen rausgenommen. Außerdem spielt die eine Gruppe eh in einer Kultur ohne Geld. Und die andere ist praktisch immer im Auftrag von irgendwelchen Adligen unterwegs. Die werden schon für die Spesen aufkommen. Im Prinzip finde ich es mit meinem Glücksritter ganz gut, wenn wir nur jedes zweite oder dritte Wochenende ausbauen können. Was ihn interessiert, das kostet ganz schön und so hat er gleich einen Batzen an EPs angespart, so dass er auch mal was Größeres lernen kann. Und klar: Wenn es absehbar eine spezielle Herausforderung für ein Abenteuer gibt, dann wäre es cool, das nebenbei lernen zu können. Also Seemannssachen, Sprachen, Überleben... Mit ner Mischung von beidem kann ich sehr gut leben. Ich brauche da auch keine realistischen Simulationen.
  9. Also ich kann mich nicht erinnern, dass wir die Lernzeiten laut Regelwerk exakt ausgerechnet haben? Wenn doch, habe ich das erfolgreich verdrängt. Heutzutage handhabe ich das Pi-mal-Daumen. So à la "ihr wollt drei Wochen in der Stadt bleiben?". Ja klar, könnt ihr da was lernen. Kein Problem.
  10. Wir haben das in unserer Runde gemacht. Ihr habt sogar Diskutiert, ob man sich jetzt die Zeit zum lernen nehmen kann.
  11. Deswegen bin ich von Midjourney mittlerweile weg. Mir ist das Textverständnis (also die Transformation von Text zu Bild) zu gering. Mit ChatGPT und vermutlich auch Nano Banana kann ich das Ergebnis besser kontrollieren. Wobeiich mir das 8er Modell mal genauer anschauen muss.
  12. In allen Runden, in denen ich spiele oder gespielt habe, wird die Lehrmeistersuche und der Zeitfaktor auch ausgeblendet. Ich erinnere mich immer wieder mit einem Schmunzeln an die alten Con-Kampagne Abenteuer (damals noch M4), die nach den offiziellen Lernregeln durchgeführt werden mussten. Ein Alptraum! Ich habe damals gewitzelt, dass das eigentlich keine Abenteurkampagne sei, sondern ein Großversuch, um zu beweisen, dass die Lernregeln nicht sinnvoll anwendbar sind. Ich kenne keine Gruppen, die sich die Lernzeiten ausrechnen, oder die die Lebenshaltungskosten während einer Lernpause ausrechnen. Was die meisten Gruppen machen, sie definieren ingame schon für große Lernpausen auch Pausen für die Charaktere, in denen diese dann in einer Stadt, ihrem Heimatort, oder sonst wo mal für einen längeren Zeitraum X bleiben. Manchmal kann man für besondere Fertigkeiten oder Zauber auch eine Lehrmeistersuche etwas anspielen. Aber nicht zu oft....
  13. Ich sehe es nicht als meine Aufgabe als SL an für Lernpausen zu sorgen. Lernmöglichkeiten, ja klar (das ist unter M5 viel einfacher geworden) aber Lernpausen unterliegen der Hoheit der Spieler. Das heißt, kann man sich gerade eine Lernpause gönnen oder nicht? Das müssen die Spieler bzw. deren Figuren entscheiden. Die Entscheidung kann mal einfacher sein (z.B. wir müssen warten bis zur Schneeschmelze um über den Pass zu kommen) oder schwerer (da rennt ein Mörder frei rum). Aber die Risikoeinschätzung muss bei den Spielern liegen.
  14. Ich bin aktuell dem P&P-Zeichenstil der achtziger, frühen neunziger Jahre verfallen. Schwarzweiß ist immer gut - ich bin halt nostalgisch...
  15. Ich mische munter Lernen von Steigerungen/Spruchrolle unterwegs durch PP abends am Feuer und wenn mal paar Tage Luft auch per Lehrmeister Steigerungen und Neues. Die Lerndauer ignorier ich komplett, aber unbegrenzt/alles Lernen an einem Abend/in nur paar Tagen gibt es auch nicht. PPlernen heisst bei mir: mind.1 PP muss eingesetzt werden, Rest durch EP erlaubt für +1 oder 1 Spruch. Passende Lehrmeister werden auch schonmal als Chance ausgewürfelt, bspw. für Waffe+14+, das ist in kleinem Dorf nicht alltäglich oder Fechtwaffe ausserhalb Küstenstaaten & Hafenstädten
  16. Heute
  17. Da ich das Konzept des "Lernens" wie MIDGARD es versteht, eigentlich ablehne, ignoriere ich das weitestgehend. Erfahrungspunkte sind für mich eine spieltechnische Währung, mit der man gemachte Erfahrungen in Steigerungen umwandeln kann. Das ist für mich kein Vorgang "nach dem Abenteuer", wo man sich mit einem Buch (oder einem Lehrmeister) hinsetzt und etwas "büffelt". Die Spieler sollen ihre Punkte in bessere Werte umsetzen und gut is. Zusätzliche Möglichkeiten etwas zu verbessern oder gar neu zu lernen können dann gerne im Abenteuer stattfinden.
  18. Ausgehend vom Thema Midgard ohne Gradsteigerungen bin ich drauf gekommen, unterschiedliche Herangehensweisen beim Lernen in der Gruppe nebeneinander zu stellen. Man kann ja Lernen ins Spiel integrieren. Beispiel: Die Gruppe unternimmt eine Übersee-Seefahrt und kann an Bord entsprechend Bewegungs- und Seefahrtsfertigkeiten lernen. Das könnte in wenigen Minuten Spielzeit für je 1-2 Fertigkeiten abgehandelt werden. Oder man lernt "nach dem Abenteuer". Beispiel: Die Gruppe rennt X Spielabende durch einen Dungeon. Nach dem Endkampf gegen den Ober-Boss kommt sie mit Schätzen beladen raus, geht in die nächste Stadt und macht erst mal ein paar Monate ingame Pause. Die Spieler haben hunderte von EP zu verlernen und alle sitzen beim nächsten Spielabend über den Regelwerken und ihren Charakteren, rechnen und fluchen, blättern in den Büchern und fragen sich, wo welche Tabelle ist. Als SL, wenn ich einer Heimrunde eine Kampagne leite, mache ich eine Mischform aus beidem. Ich versuche, kleinere Lernmöglichkeiten im Abenteuer logisch zuzulassen. So dass am Ende einer Kampagne kein unüberwindlich scheinender Berg an EP und damit Möglichkeiten angehäuft ist und die Spieler den Frust beim Lernen bekommen. Aber ich kenne auch Lern-Abende, an denen gemeinsam gelernt wird. Die sollten aber nicht zu häufig sein, da die meist eher nicht so viel Spaß machen. Wie handhabt ihr das?
  19. Lustiger Vergleich: Midjourney mit den gleichen Merkmalen: Fazit: Midjourney ist viel schönheitsliebender in der Gestaltung und brauch noch viel mehr konkrete Vorgaben.
  20. Ich arbeite ja mit Midjourney. Chatti hat mir gerade aus Versehen statt eines Prompts ein Bild geliefert. Hab aber auch keine Zahlenwerte benutzt, sondern konkrete Beschreibungen:
  21. Hässlich/Attraktiv/Hübsch das sind alles schwamigge begriffe wie soll eine KI damit klarkommen? Dafür müsste die KI "wissen" was dass ist! Ich meine es gibt sogar innerhalb der "Menschheit" durchaus unterschiede was schön und was Hässlich ist, etwas das auch im Wandel ist und immer war. Ich sage nur Körperliches Selbstemfinden "Ich bin zu dick" - "Klar ich kann jede Rippe bei dir sehen!", oder die "Rubensfigur" die mal attraktiv war (und für einige noch ist). Oder das es solche Begriffe wie "eine gesunde Bräune" (Wer geht heute noch ins Solarium seit der "Erfindung" von Hautkrebs?) gibt,... "noble blässe" - Wie soll die KI den Spagat auflösen? Wenn ihr eine hässliche Figur dargestellt haben wollt denkt doch mal selbst nach was die hässlichkeit der Figur ausmacht? Eine Narbe? ein Schiefes Gesicht? Ein Muttermal im Gesicht? Eine Geschwullst? Eine Warze auf der Nase? etc ... - und beschreibt das dann. Könnte mir jedenfalls vorstellen das dies besser klappt. Ist für mich eher so das "man" mit dem Prombten noch lernen muss. Zugestanden es kommt da noch dazu dass das Lehrnmaterial für die KI auch eher in richtung "hübsch" geht. Viele Fotos und Gemälde sind eben mehr oder weniger "gestellt". Aber das Grundproblem denke ich bleibt die beschreibung. Ich denke es wird auch Schwierig solche Extrema wie Au 01 zu übersetzen. Was schliesst das ein? Was schiesst das aus? Ist das der "Elefantenmensch"? oder einfach nur jemand der noch "normal" ausschaut aber im Rahmen der natürlichen Genetischen Würfellei einfach pech hatte? Ist 01 wirklich das Ende der Fahnenstange? (Ja, laut Regelbuch schon, aber das würde ja heissen das es bei anderen "Spezies" nichts hässlicheres geben könnte.)
  22. Dann stellt sich mir dennoch die Frage, warum man die "Nerverei" zu einem massiven Block zusammenschiebt, der dann bei weitem größer und störender sein wird als etliche Ausbausessions nach einzelnen Abenteuer, und diesen Frustauslöser vor das Spielen packt. Dieser Batzen an Nerverei wiegt für mich weit schwerer, als die Verheißung, nie wieder kurze Ausbauphasen haben zu müssen. Ich stelle mir das für meine Gruppen vor, sechs Grad 16-Figuren vor dem ersten Spiel fertig zu machen. Die Hälfte der Spieler mindestens kann das technisch nicht alleine. Die Hälfte der Spieler hat nicht das Wissen, was in welchem Umfang an Fertigkeiten und Zaubern spielrelevant sein wird. Das Gefühl, was zu übersehen oder sich falsch zu entscheiden, würde durch die Decke gehen. Schon allein das Erstellen von Erstgradern dauert lange und ist mühsam und nicht vergnügungssteuerpflichtig. Aber den ganzen Sums dann sechsmal bis Grad 16 durchzugehen, dauert Stunden um Stunden um Stunden*. Die unerfahreneren Spieler haben nachher so sprunghaft gewachsene Figuren, dass sie deren Potential gar nicht voll nutzen, deren Zaubersprüche sie zum großen Teil nicht kennen oder auf dem Schirm haben. Ich stelle mir das praktisch vor für meine Wochenendgruppe, wo einer sogar aus dem Ausland anreist: Wir treffen uns am Freitagabend, essen, quatschen ein wenig, dann ist es 21 Uhr. Dann kann man den Anfang machen, mehr nicht. Am Samstag sind wir mindestens einen halben Tag mit dem Ausbauen beschäftigt, eher mehr. Und dann kann es nach dem Mittag losgehen. Die ganze "gute" Zeit des Wochenendes ist verpulvert. Jetzt sind die Leute stimmungsmäßig garantiert im roten Bereich. Ich hätte eigentlich schon keinen Bock mehr. Zur Zeit ist es so, dass wir Freitag bis etwa Mitternacht spielen, Samstagvormittag starten und wieder bis Mitternacht oder kurz danach spielen. Am Sonntag verteilen wir EPs, machen Feedback und räumen auf. Wer Hilfe beim Ausbauen braucht, bekommt sie. Wer das nicht braucht, hilft und macht seine Figur später zu Hause fertig. Sonntags ist bei uns eh die Luft raus, aber zum Ausbauen reicht es noch. Ich habe ja schon Schwierigkeiten, das Problem wahrzunehmen. Aber wenn ich es mir vorstelle, dann sehe ich nicht, dass die vorgeschlagene Lösung funktionieren könnte. Dann wäre es fast schon besser, du bekämst vorgefertigte Hochstufler und hättest dann Zeit, dich einzulesen. Ich merke, dass wir mit dieser Idee nicht zusammenkommen. Deshalb will ich mich jetzt zurücknehmen. Vielleicht finden ja andere eine für sie passende Lösung. *Das heißt nicht, dass ich auf regelleichte Systeme stehen würde, wo das Dokument auf einen Bierdeckel passt. Da finde ich das Ergebnis dann unbefriedigend, was für mich noch schwerer wiegt.
  23. Im ersten Schritt hat die KI die Person also nur etwas ungepflegter (=hässlicher) gemacht, dann hast Du sie altern lassen. Beides hat für mich mit der Bewertung in der Midgard-Aussehensskala eigentlich nichts zu tun. Mein Fazit, die KI hat noch viel zu lernen ehe sie (unter-)durchschnittlich aussehende Personen gut darstellen kan.
  24. Eigentlich gar nicht. Mein Glücksritter ist noch nicht "fertig" und der ist Grad 17. Und das Ars Armorum ist noch nicht einmal aufgeschlagen. Ich bezweifle, dass die Figur je zu Ende ausgebaut sein wird. Dann bleiben wir beim One-Shot oder bei Few-Shots. Das ist aber längst nicht das, was ich unter einer Kampagne verstehe.
  25. Ja, wenn ich meine Figurenkonzepte vollenden will, lande ich meistens bei 40 bis 50. Zauberer landen meistens höher. Dann ist Zeit für die Rente, er kann alles, was er sich in seinem Leben so erwünscht hat. So eine Figur dann noch zu spielen, macht dann kaum noch Spass für mich.
  26. Letztlich gehe ich davon aus, dass die Gruppe sich mit SL gemeinsam die Figuren baut. Dann kann man zumindest ansatzweise erfahren, welche Fertigkeiten wichtig werden und diese der Figur mitgeben oder man schafft gemeinsam eine ausgewogene Gruppe, die alles abdeckt, zwar nicht auf Maximum, aber eben alles und jede Figur hat ihre Lücken, weil Grundfertigkeiten zuerst gelernt werden, eine gute Gruppenzaubermischung hergestellt wird. Der Vorteil bei der Idee wäre, man plagt sich einmal mit dem Lernen und nicht nach jeder Punktevergabe. Und als SL könnte man hingehen und nach längerem Spiel während einer längeren Ingamepause mitteilen, dass alle Werte um 1 erhöht werden, eine neue Sprache oder Landeskunde dazu kommt. Keine nervige Lernerei, sondern einfaches Steigern um +1.
  27. Ich denke, wenn man eine solche Kampagne spielen wollte, die Gruppe aufeinander abgestimmt ist, dann sollte man zwischen Grad 15 und 20 liegen und klar sein, dass der Archetyp bedient werden muss. Bei 6 Spieler*innen könnte man folgende Klassen archetypisch besetzen und man hätte eine sehr ausgewogene Gruppe: Wa, Sp, Kr, Th, Hl (Thaumatherapie), Sc (Wundertaten und Dweomer). Es müsste sich halt jeder auf seine Grundfertigkeiten konzentrieren und Lücken zulassen wollen. Man hätte alle Heilzauber als Möglichkeit, alle Fertigkeitsgruppen außer Alltag auch mal auf 10 Punkte. Und wenn 2 Leute eine einzelne Fertigkeit gleich gut beherrschen, hat man bei einer Wildnis-, Boots- oder Klettertour auch gute Überlebenschancen.

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