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  1. Letzte Stunde

  2. Das was Du hier sagst ... ... unterscheidet sich aber von dem was Du hier sagst: Oben geht es um Erfolg. Unten geht es um Erfolgschancen. Das ist etwas völlig anderes. Demensprechend: Du kannst auch Erfolg haben, bei dem, was Du als Spieler nicht kannst. Deine Erfolgschancen sind schlechter, bei dem was Du als Spieler nicht kannst. Deine Erfolgschancen sind besser, bei dem was Du als Spieler kannst. Deine Erfolgschancen hängen nicht allein von dem ab, was Du als Spieler kannst oder nicht kannst (Würfel). So gesehen: Ja, weil für mich "echte" Fertigkeiten beim Ausspielen eine Rolle spielen, bist Du im Vorteil, wenn Du sie hast und gut darin bist und im Nachteil, wenn Du sie nicht hast oder schlecht darin bist. Dabei ist es unwahrscheinlich, daß Du in allen "echten" Fertigkeiten sehr gut bist und ebenso unwahrscheinlich,daß Du in allen "echten" Fertigkeiten sehr schlecht bist. Dagegen ist es wahrscheinlich, daß der "Durchschnitt" der Summe Deiner "echten" Fertigkeiten leicht über oder unter der Mitte liegen und deshalb dann auch keinen übermäßigen, wenn vielleicht auch einen kleinen Vor- oder Nachteil zur Folge hätten, der dann aber noch durch das Glück (die Würfel) weiter beeinflußt wird - in die eine oder andere Richtung. Nein, Dein Charakter wird nicht ständig Mißerfolge haben selbst wenn Du als Spieler manche "echten" Fertigkeiten nicht besitzt oder schlecht kannst. Nein, Du hast auch keinen "permanenten Malus", der sich stets daraus für Deinen Chakrakter ergäbe: Wenn Du als Spieler z.B. nicht "labern" kannst, dann ist das irrelevant für Deine Angriffswürfe im Kampf oder Deine Wahrnehmung, weil dort das Feld des "Laberns" überhaupt nicht berührt ist. Ja, nicht alle Spieler sind gleich in ihren Fertigkeiten und Begabungen und daraus ergeben sich Vor- oder Nachteile für sie. Das halte ich für genauso wenig schlimm, wie wenn ein Charakter Glück beim Auswürfeln hatte und sich daraus höhere Boni für ihn ergeben, während der andere Spieler Pech mit seinem Charakter hatte und eben mit geringeren Boni zurechtkommen muß. Mit Letzterem hat scheinbar niemand ein Problem, weshalb es mich wundert, warum dann gleichzeitig den Unterschieden bei den "echten" Fertigkeiten und Begabungen, so viel mehr Bedeutung beigemessen wird. Francesco di Lardo
  3. Ich muss nicht überall dabei sein.
  4. Thema von Abd al Rahman wurde von Solwac beantwortet in Spielsituationen
    finde ich nicht gut. Die Gefahr ist mir zu hoch, dass eine Figur so aus dem Spiel genommen ist. Da ist @EKs Lösung deutlich besser.
  5. Und ganz nebenbei ist doch am Anfang vieles „Mist“ sei es ein neues Gerät, ein neues Betriebssystem oder sonst was. Gefühlt wird am Anfang viel Gemotzt und nach einer gewissen Zeit ist es dann doch garnicht so schlimm
  6. Thema von Fabian wurde von arnok beantwortet in MIDGARD Abenteuer
    Was für ein schönes Finale für M5 (oder kommt noch was?). Wunderschön ist es geworden. Danke an alle die fleißigen kreativen Köpfe.
  7. Thema von Abd al Rahman wurde von EK beantwortet in Spielsituationen
    Ich habe das mit meinem dummen Barbaren mal so gelöst, dass der so auf die vorhandenen Hebel gestolpert ist, dass er die meiner Meinung nach richtige Stellung einstellte……klappte und passte zu ihm…..
  8. Seh ich auch so. Warum soll ich in etwas Totes investieren? Die Sammlung vervollständigen wenn mir was fehlt ist eine Sache. Aber wenn ich nichts habe, dann kauf ich mir lieber die aktuelle Version.
  9. Ich würfle bei meinen unintelligenten Spielfiguren immer ob ich mich als Charakter beteilige oder nicht.
  10. Thema von Abd al Rahman wurde von sarandira beantwortet in Spielsituationen
    Rätsel im Abenteuer finde ich immer eine etwas zwiespältige Sache und eigentlich ein Thema für sich. Ich persönlich liebe Rätsel und es gibt auch mittlerweile die eine oder andere Spielleitung, die das weiß (und da schon gewisse Erwartungen an mich hat ). Aber ich habe da manchmal fast schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie schneller gelöst habe, als das meine Figur wahrscheinlich hätte. Bei einem richtig dummen Charakter (auch davon habe ich den einen oder anderen) würde ich mich dann vielleicht ingame raushalten und outgame die Spielrunde fragen, ob sie meine Lösung wissen und im Spiel verwenden wollen. Ich finde, nur weil ein Charakter dümmer (oder zum Beispiel in Kampftaktik weniger versiert) ist als die Spielerin, muss sich die Spielerin doch nicht langweilen, sondern kann ihre Erkenntnisse outgame beitragen. Umgekehrt bin ich auch froh, wenn mich andere mit taktischen Tipps unterstützen, wenn ich eine Figur spiele, die ingame die beste Kampftaktikerin ist und daher in der Gruppe die Anführerin ist.
  11. Warum sollte es das? Ein Rollenspiel soll zu meinem Spielstil passen. Das Jahr, aus dem das Rollenspiel kommt, ist mir Wumpe! Mit Geld kann du jetzt noch M1-M5 Material kaufen, das ist kein größeres Problem. Ich will mir mit meinem Geld nicht die aktuelle Version von einem Rollenspiel kaufen, sondern die Version eines Rollenspiel, was mir gefällt und zu meinem Spielstil passt. Ich verschwende kein Geld in ein Rollenspiel, was mir nicht gefällt und das ich nie spielen werde, auch wenn es aktuell ist und nur im Namen "Midgard" enthalten ist.
  12. Thema von Abd al Rahman wurde von Panther beantwortet in Spielsituationen
    Wenn ein Rätsel im Abenteuer vorkommt und ich meine Dummi-Figur mit Int21 spiele, dann mache ich trotzdem mit, auch ein Dummi kann ja manchmal ein Rätsel lösen. Wenn hingegen im Abenteuer beim Rätsel steht: Bei diesem Rätsel dürfen nur Figuren miträtseln, die Astrologie und Rechnen +12 beherrschen, dann bin ich als Spieler und Figur dann halt draußen und kann nur noch als Spieler miträtseln, aber nicht als Figur. Meine Dummi Figur spiele ich auch so: Wenn es ums taktische Planen geht, wie man am besten die Burg angreift, dann sagt meine Figur: Na ihr schlauen Taktiker und Denk-Experten, dann plant man schön und sagt mir dann, wo ich dann angreifen soll, meine Fähigkeiten kennt Ihr ja..... Mein Plan wäre der einfache: Vorne reinrennen und alles niederkämpfen..." Dann lehne ich mich als Spieler zurück und höre den anderen erstmal ne halbe Stunde zu, wie sie planen! Als ich mal in einer Mission zwangsweise der Chef war und den Plan an meine Gruppe verkünden musste, sagte ich nur: "Hach Leute! Ich bin ja der Chef! Ich gebe nun dir (eine Mitspielerfigur mit viel Grips zwischen den Ohren) den Befehl, mir einen guten Plan zu bauen. Danach schaue ich mir den dann an und überlege, ob ich in dann zur Umsetzung befehle." Auch danach wieder: Zurücklehnen und zuhören....
  13. aber doch nur, weil wir in der Regel halt nicht aufstehen. Es hindert einen doch nichts daran, aus dem Fenster zu steigen und seine Kletterfähigkeiten zu demonstrieren. (ausser der sehr wahrscheinliche Mißerfolg)
  14. Heute

  15. Nein. Ich sage, dass sich beides nicht am Spieltisch darstellen lässt.
  16. Wir diskutieren hier aber die ganze Zeit über die Fertigkeiten, die sich am Spieltisch darstellen lassen - und nicht über solche, bei denen das nicht möglich ist. Du kannst am Spieltisch sitzend real darstellen, wie und auf welche Art Dein Charakter im Dialog jemanden versucht zu belügen - darum geht's. Du kannst am Spieltisch sitzend nicht real darstellen, wie und auf welche Art Dein Charakter eine Felswand hochklettert oder durch einen Fluß schwimmt - darum geht's nicht. Francesco di Lardo
  17. Jupp, darum ging es: wie willst Du es herauskriegen. Die Substanz in dem schon erwähnten Krug analysieren, die gesuchte Info in einer Menge von Schriftstücken zu finden, welchen Rang die beobachtete Person hat,....
  18. Da liegt Dein Irrtum. Wissen hat mein Charakter und nicht ich. Genauso hat mein Charakter bestimmte soziale Kompetenzen und nicht ich.
  19. 4²=16 Wenn man weiß, was eine Zweierpotenz ist, dann weiß man, daß die Antwort von 4² gleich 16 ist. Was willst oder kannst Du an "16" ausspielen? Wissen ist da oder es ist nicht da. Du könntest allenfalls ausspielen, auf welche Weise Du Wissen gewinnen möchtest oder wie Du versuchst, Dich daran zu erinnern. Francesco di Lardo
  20. Wenn ich bei dir permanent einen Malus (oder eben keinen Bonus, das läuft aufs selbe raus) kriege, weil ich Taktikverständnis 0, Kreative Ideen 20 und Ausspielen 5 habe, dafür Regelwissen 90 und outgame-Wissen-das-keiner-hören-wollte auf 120, dann werde ich immer scheitern, wenn ich einen People Pleaser mit herausragenden Qualitäten als Kämpfer und Anführer spielen möchte. Schlicht, weil meine Erfolgschancen - ganz gleich, was der Würfel und meine verlernten EP sagen - immer schlechter sein wird, als wenn ich einen Bücherwurm als Charakter spiele.
  21. Thema von LarsB wurde von Solwac beantwortet in MIDGARD Abenteuer
    Ja, das ist einges zu lesen.
  22. Wieso sollte der angeblich so strunzdumme Barbar plötzlich auf eine Rätsellösung kommen, für die er Wissen benötigt, dass die Figur laut Charakterblatt gar nicht hat, bloß weil der Spieler es weiß oder kann? Auch hier wieder: wenn es Gruppenkonsens ist, dass Rätsel grundsätzlich nichts mit der Spielwelt zu tun haben, sondern dafür da sind, die Spieler am Tisch zu beschäftigen ist völlig ok; ist in vielen vorgefertigten Abenteuern so. Läuft dann halt wieder darauf raus: Es ist scheißegal, was auf deinem Charakterblatt steht, Du spielst und weißt, was Du selbst bist und kannst.
  23. Das geht mir ganz genau so. Ich gebe Dir nicht vor, daß Du nur Erfolg bei Dingen hast, die Du auch als Person gut kannst. Ich werde nicht müde zu wiederholen, daß sich Erfolg aus verschiedenen Elementen zusammensetzt. Einer davon ist Glück (die Würfel) und damit schon einmal unverdächtig, dies als Person zu können. Bei den anderen Faktoren kannst Du getrost davon ausgehen, daß im echten Leben so gut wie niemand "Ausspielen" 100, "Taktikverständnis" 100, "Kreative Ideen" 100 und "Regelwissen 100" hat. Und all dies brauchtst Du auch gar nicht, um als Spieler Erfolge zu erzielen: Vielleicht hast Du als Spieler nur "Ausspielen" 68, "Taktikverständnis" 78, "Kreative Ideen "63" und "Regelwissen "34" - auch damit kannst Du Erfolge erzielen. Genauso, wie es für einen Charakter auch nicht ST 100, GE 100, GW 100 und KO 100 braucht, sondern dieser vielleicht ST 68, GE 78, GW 63 und KO 34 hat. Francesco di Lardo
  24. So dann gebe ich meinen Senf auch mal dazu. Ich habe in meinem Leben schon einige Rollenspiele getestet und einiges über diese und andere RPG gelesen. Obwohl ich so alt wie Midgard bin, ist mir das erst mit M6 aufgefallen. Klar ich habe schonmal davon gehört, aber nicht richtig Gedanken oder Worte drüber verloren. Pegasus, macht wohl was anders als vorher mit M1- M5. Und ich finde auch gut das Pegasus einen neuen Weg mit einer komplett neuer Welt einschlägt. So bleibt das Werk von Elsa und Jürgen Franke bestehen und so wandert es auch in den Ruhestand. Und ich habe jetzt auch als neuer Spieler die Gelegenheit am Anfang mit einzusteigen und nicht drölfzich Bücher, Hefte und Regionalhilfen. Ich finde ein Rollenspiel sollte zum aktuellen Jahr passen, auch wenn wir vielleicht "Mittelalter" oder eben Vergangenheit spielen. Und ganz ehrlich, wenn ich Geld in die Hand nehme, möchte ich die aktuelle Version haben. Egal ob das jetzt Bücher oder Smartphone sind, alt werden sie bei mir zu Hause alleine.
  25. Komischerweise geht das bei Fähigkeiten wie Klettern, Schwimmen und ganz allgemein Kämpfen sehr gut. Mich hat auch noch nie ein SL aufgefordert, Liegestützen zu haben, weil meine Figur einen Kraftakt machen wollte. Außerdem hast du die Akzente falsch gesetzt: ich spiele die Figur. Kommt drauf an, ob sich ein Rätsel an die Spielfiguren oder an die Spieler richtet. Viele Rätsel in Abenteuern richten sich eigentlich eher an die Spieler, als an die Spielfiguren. Da handle ich ebenfalls entsprechend. Es geht aber doch eher um andere Fertigkeiten. Ich bin nicht gut darin, jemanden argumentativ überzeugen, meine Spielfigur schon ("Beredsamkeit"). Manche hier argumentieren, dass ich das dann ja wohl gefälligst als Spieler zu machen habe und am besten eine flammende Rede halten soll, der sich keiner entziehen kann. (Ich übertreibe hier absichtlich.) Aber wer die flammende Rede halten kann ist meine Spielfigur, nicht ich. Ebenso wie ich als Spieler mal einen Text (eine Ballade) aus dem Handgelenk schütteln sollte, dabei hat meine Spielfigur "Dichten+17", aber nicht ich ich als Spieler.
  26. Nun ja, ich weiß ja nicht, wie ich es Dir geht. Ich spiele Rollenspiel wegen der schönen Geschichte, wegen der Herausforderungen, aber auch wegen der Erfolge. Wenn Du als Spielleiter vorgibst, dass ich nur bei den Dinge Erfolg habe, die auch als Person kann, statt Erfolg, bei dem was die Fantasyfigur kann, dann lässt Du mir nur eine Pseudowahl: keinen Erfolg haben oder immer die selbe Figur spielen: mich. Schade, dass Du, der Du sonst so weitschweifig alles ausbreitest, keine Antwort auf die Frage hast, was mit Wissensfertigkeitn ist und ob man die genauso beschreiben und ausspielen muss, wie Sozialfertigkeiten, und wenn nein, warum nicht.
  27. Aber Du spielst die Figur. Die Figur spielt sich nicht selbst. Und in dem Moment, wo Du sie spielst, läßt sich der Gegenstand Deines Spiels auch nicht vollständig von den Fertigkeiten abkoppeln, die Du hast. Nehmen wir an, ein Spieler spielt den "genialen, inspirierten, kreativen und originellen Gelehrten, der für jedes Problem eine Lösung hat", wobei der Spieler selbst aber extrem einfältig ist: Der Spielleiter präsentiert irgend ein Rätsel wofür man eine Reihe von Gegenständen einsetzen muß und welches logisches Denken erfordert. Kein Problem für unseren Gelehrten, denn die Fähigkeiten hat die Figur ja: [Klacker...] Dann beschreibt jetzt der SL dem einfältigen Spieler die Lösung, mit dem der Charakter das Rätsel bezwungen hat? Kann man so machen. Da sitze ich jetzt als Barbar daneben, dessen Spieler sich vielleicht gern an dem Rätsel versucht hätte aber nicht kann, weil sein Charakter nicht die Fähigkeit dazu hat, weil der strohdoof ist, und denke mir: "Mei, spannende Spielrunde..." Francesco di Lardo

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