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Fimolas   

Hallo!

 

Ich bin bei Recherchen zu Götterboten über eine interessante Textstelle im Regelwerk (MDS, S. 273) gestolpert. Dort heißt es:

 

"Die Gründe [warum Götter ihre Gläubigen nicht einfach zur Verwendung Göttlicher Gnade auffordern können] sind mystischer Art: Göttliche Gnade ist im Prinzip unveräußerlich und darf den Sterblichen nicht einfach wieder entzogen werden - einmal erworben, gehört sie ganz ihnen."

 

Demnach handelt es sich bei Göttlicher Gnade nicht einfach nur um die freie Gunst eines Gottes, sondern es wird eine höhere Macht "mystischer Art" ins Spiel gebracht.

 

Vielleicht gehorchen die Götter doch dem Schöpfer des Regelwerkes. :D

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Galaphil   

Hallo Fimolas

 

Das überrascht mich nicht: aus Waeland weiß man ja, dass die Götter dem Schicksal unterworfen sind, während die Menschen Fehu besitzen.

 

Im MdS findest du dieses Konzept verallgemeinert.

 

Lieben Gruß Galaphil

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Fimolas   

Hallo Galaphil!

 

Das überrascht mich nicht: aus Waeland weiß man ja, dass die Götter dem Schicksal unterworfen sind, während die Menschen Fehu besitzen.

Im MdS findest du dieses Konzept verallgemeinert.

 

Meine Stoßrichtung ist eine andere: Hier wurde häufiger damit argumentiert, dass man als Spielleiter in letzter Konsequenz die Gottheit verkörpere und somit völlig frei (und eben auch einmal gegen die Vorgaben des Regelwerkes) entscheiden könne, wie man mit der Göttlichen Gnade zu verfahren habe. Anscheinend sind aber selbst die Götter Midgards nicht frei in der Behandlung (Vergabe?) ihrer eigenen Gnade.

 

Liebe Grüße, Fimolas!

bearbeitet von Fimolas

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Gormat   

Wieso schränkt mich diese Textstelle als SL irgendwie ein? Ob mystischer Art oder nicht, es bleibt meine Entscheidung. Ich bin da auch ein bekennender nicht an die Regeln halter.

LG Gormat

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Saidon   

Naja, zur Vergabe sagt die Textstelle im MDS ja nichts. Aber einige Spielleiter meinen ja auch, göttliche Gnade bei gefühltem Fehlverhalten entziehen zu können. Und da ist es schön, eine Regelstelle zu kennen, die sich klar zu dem Thema äußert.

 

Liebe Grüße

Saidon

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Panther   

Aber nur in M4, in M5 gibt es sie nicht, in M5 kann man also GG problemlos entziehen, in M4 gibt es also 2 Textstellen, die die Entzug anders regeln.

 

Sollte man diese unterschiedliche Entzugsregeln bei der Vergabe berücksichtigen?

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Gormat   

Ok, Saidon der Entzug von GG kommt in meiner kleinen Midgardwelt nicht vor. Darum hab ich keinen Gedanken an diese Option verschwendet. Sorry

LG Gormat

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Der Thread ist schon eine Weile her, aber ich wollte mal ein Gegenbeispiel bringen, also warum ich GG´s wieder wegnehme:

 

Ich habe einem Spieler des Letztens alle GG´s entzogen, weil dieser sich lieber auf ein Geschäft mit einem Erzdämon einlassen wollte, anstatt auf seine Götter zu vertrauen.

Die Antwort des Spielers war: "Jo, das war nur konsequent!"  

 

:upside:

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Ich bin bei Recherchen zu Götterboten über eine interessante Textstelle im Regelwerk (MDS, S. 273) gestolpert. Dort heißt es:

 

"Die Gründe [warum Götter ihre Gläubigen nicht einfach zur Verwendung Göttlicher Gnade auffordern können] sind mystischer Art: Göttliche Gnade ist im Prinzip unveräußerlich und darf den Sterblichen nicht einfach wieder entzogen werden - einmal erworben, gehört sie ganz ihnen."

 

Demnach handelt es sich bei Göttlicher Gnade nicht einfach nur um die freie Gunst eines Gottes, sondern es wird eine höhere Macht "mystischer Art" ins Spiel gebracht.

(...)

 

Meine Stoßrichtung ist eine andere: Hier wurde häufiger damit argumentiert, dass man als Spielleiter in letzter Konsequenz die Gottheit verkörpere und somit völlig frei (und eben auch einmal gegen die Vorgaben des Regelwerkes) entscheiden könne, wie man mit der Göttlichen Gnade zu verfahren habe. Anscheinend sind aber selbst die Götter Midgards nicht frei in der Behandlung (Vergabe?) ihrer eigenen Gnade.

Die Textstelle bezieht sich m.M.n. auf einen völlig anderen Sachverhalt als die Vergabe von GG, nämlich ihren Entzug.

Kein SL darf hergehen und einen Spieler dazu nötigen, GG für irgendeinen Zweck aufzuwenden, auch nicht, wenn er das ingame und in der Rolle einer Gottheit versucht.

 

Im Prinzip steht in dem Zitat:

"Geschenkt ist geschenkt, wieder holen ist gestohlen!"

 

Damit soll m.M.n. einem Umgang mit GG-Punkten als eine Art Währung vorgebeugt werden, mit der ein SL ein ihm genehmes Rollenspiel belohnen könnte -

und mit einem möglichen Entzug ein ihm nicht genehmes Rollenspiel bestrafen.

 

Die "Gründe mystischer Art" führen dabei keineswegs eine höhere, mystische Macht ein, sondern symbolisieren lediglich einen Regelmechanismus,

der auch dann nicht zur Diskussion steht, wenn der SL auf der Grundlage göttlicher Machtkompetenz argumentieren möchte:

Mit der Vergabe wechseln die GG-Punkte dauerhaft den Besitzer,

sie unterliegen ab diesem Moment dem alleinigen Zugriff des Spielers und nur er darf über ihre Verwendung entscheiden.

Diese Regel ist nicht verhandelbar.

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Diese Regel ist nicht verhandelbar.

Verhandelbar ist sie wohl schon - offensichtlich gibt es ja Gruppen die (einverständlich) anders spielen.

In der Spielpraxis halte ich es als SL trotzdem so wie du: GG die einmal vergeben wurden, bleiben beim jeweiligen Charakter. :turn:

 

Mfg Yon

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Der Thread ist schon eine Weile her, aber ich wollte mal ein Gegenbeispiel bringen, also warum ich GG´s wieder wegnehme:

 

Ich habe einem Spieler des Letztens alle GG´s entzogen, weil dieser sich lieber auf ein Geschäft mit einem Erzdämon einlassen wollte, anstatt auf seine Götter zu vertrauen.

Die Antwort des Spielers war: "Jo, das war nur konsequent!"  

 

:upside:

 

Ich war jetzt nicht dabei, kann also nicht beurteilen, wie und auf welche Weise du diesen Entzug vorgenommen hast.

 

Ich meine, du kannst dem Spieler vorschlagen, dass er freiwillig seine erworbenen GG abstreicht, und du solltest diesen Vorschlag begründen können.

Wenn er nach seiner Bedenkzeit zustimmt, ok, euer Ding, kein Thema.

 

Aus deinen Formulierungen geht für mich aber hervor, dass du einfach über seine bereits erhaltenen Punkte bestimmt und sie ihm weggenommen hast.

Alles, was ihm dabei im Nachhinein blieb, war entweder zuzustimmen oder deine Handlung als übergriffig zu empfinden, doch egal, wie er letzlich darüber denkt:

An deiner Handlung des Punkteentzugs ändert seine Reaktion nichts, denn du hast entschieden.

Sorry, damit kann ich so gar nicht umgehen.

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Diese Regel ist nicht verhandelbar.

Verhandelbar ist sie wohl schon - offensichtlich gibt es ja Gruppen die (einverständlich) anders spielen.

In der Spielpraxis halte ich es als SL trotzdem so wie du: GG die einmal vergeben wurden, bleiben beim jeweiligen Charakter. :turn:

 

Mfg Yon

 

 

Hast ja recht, bei einem Gesellschaftsspiel sind sämtliche Regeln verhandelbar, außer: 

Alle spielen freiwillig mit und sollen gemeinsam Spaß haben!

 

:männlicherhändedruc

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Panther   

Zitat ARK5, 57:

 

 

Göttliche Gnade kann durch grobe Verstöße gegen Glaubensgrundsätze oder gegen die Interessen der Götter und Totemgeister auch wieder verloren gehen. Der Spielleiter entscheidet, wann eine Spielerfigur göttliche Gnade gewinnt oder verliert.

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@ Panther:

Ok, das war mir in dieser Entschiedenheit nicht bewusst.

Das wäre eine Regel, auf die ich mich als SL keinesfalls berufen würde, um meine Sichtweise durchzusetzen.

Diese Regelung schmeckt mir weder als Spieler, noch als SL.

Ich sehe ein, dass im Streitfall die Entscheidungshoheit bei irgendwem liegen muss, und das ist sinnvollerweise der SL.

Andererseits stellt gerade eine Handlung wie ein Punkteentzug in meinen Augen einen erheblichen Eingriff in die Spielerfigur dar,

die nur im Konsens entschieden und getroffen werden sollte, um böses Blut zu vermeiden.

 

Trotz einer solchen eindeutigen Regel halte ich mich als SL nicht für berechtigt, ohne Zustimmung des betroffenen Spielers so sehr seine Figur zu manipulieren,

und auch als Spieler hätte ich dauerhaft schlechte Laune, sollte ein SL so über mich hinweg entscheiden.

  • Like 1

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Ich sehe das Problem nicht. Die GG ist eine Gunst bei den Göttern aus meiner Sicht. Gunst kann man in jeglicher Form auch wieder verlieren.

Sicher sollte dazu keine Kleinigkeit ausreichen. Aber schon zu M4 Zeiten bekam ich Probleme, wenn ich es mir als schwarzer Hexer mit meinem Mentor verscherzte. Also warum sollte ich dann nicht die Gunst der Götter verlieren, wenn ich beispielsweise meinen Glauben aufgebe und Dämonenanhänger werde?

bearbeitet von Einskaldir

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Kein Problem, mir geht es nur um die Regelumsetzung, überspitzt formuliert:

Erfolgt sie im Konsens bei Kaffee und Kuchen, besprechen sich also SL und Spieler schon im Vorfeld darüber, sodass bei beiden Handlungssicherheit entsteht;

oder lässt ein SL den Spieler erst mal machen und ruft dann hinterher: "Ha! Hab' ich dich, her mit deinen GG-Punkten!"

Die Regel selber lässt beides zu.

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Panther   

Ja!

 

@Drachenmann: Siehe in  meiner Sig die 2. Regel (gerne mit Kaffe/Kuchen) schafft Handlungssicherheit. Die 1. Regel ist sowieso da...

bearbeitet von Panther
  • Like 1

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Simsor   

jetzt mal eherlich: nicht entziehbare GG ist unlogisch.

Beispiel:
ein Xanspriester schengt einem Ruhelosen geist den letzten frieden. dafür bekommt er Göttergunst.
Dann kommt Samiel ums eck... ich könnte dir auch was beibringen, und dass ist mächtiger als wunder.
Der Xanpriester denkt sich ach scheis doch auf meinen Gott, und fängt An Samiel zu dienen.
Für seinen Mentor bringt er jetzt einen Priester nach dem Anderen um. iirgendwann reicht es Xan.
Xan schickt dem exPriester mehrere Vereilen auf den Halz, um ihn zu töten...
Der exPriester grinst nur breit und brüllt: "Halt du schuldest mir noch einen Gefallen, GG ist unveräuserlich" machtlos müssen die Vereilons unverrichter dinge umkehren, ihr Gott beschützt den Hexer ja vorm Tot.
zur Krönung verbrennt der Hexer noch den Schrein, zu dem er eine Pilgerreise gemacht hat, um sich einen Bonus auf den EW:GG zu erkaufen.
Das Beispiel ist absichtlich leicht überspitzt.

ich sehe die regel mit dem nicht entziehen eher so:
es kann nicht ein Götterbote kommen, und dem Gläubigen sagen: "Diese Glaubensbrüder brauchen hilfe, opfer mal deine GG, damit mein Cheff endlich was tut", der Götterbote wird in solchen Situationen selbst eingreifen oder seine Eigene GG (bei mir haben Götterboten immer min. 3W3 GG, besonders mächtige auch mal mehr. schließlich sind sie ja nur mit göttgefälligen Taten beschäftigt.) opfern.

das mit dem Entziehen kann man aber auch Freundlicher regeln. ich bin ein Freund des Einfrierens von GG.
was ich damit meine:
Es fängt an wie im Oberen beispeil. Die Vereilons hat er auf Andere Art (GG hilft ja nicht) abgeschüttelt. Aber danach plagen ihn Zweifel, und er versucht sich von Seinem Mentor zu lösen, um wieder ein Normaler Priester zu werden.
Samiel findet das nicht So lustig, und Schickt dem Priester seine Dämonenn auf den Hals. Der Priester betet zu Xan, und Xan entsinnt sich der Guten taten in der Vergangenheit und will seinen Verlorenen sohn in Gnade aufnehmen (=der GG-Wurf  mit der Uralten zwischenzeitlich unwirksam gewesenen GG gelingt).Darum wird der Priester auf Wundersame weise vor Samiels Dämonen fliehen können.

Ein priester kennt übrigens seine Glaubensregeln. ein hinterhältiges entziehen nach dem Motto: "pech gehabt" oder "Ausgetrickst" gibt es bei mir als SL nicht. ein möglicher dialog wäre eher:
Spieler: ich gehe ein Packt mit Euronymos ein.
SL: Was?! das Verstößr gegen alle deine Glaubensregeln! du verlierst dann alle GG und alle Wundertaten
Spieler: ja o.k.

Nach so einer Ansage kann man auch mal einem Spieler die GG entziehen, wenn der Spieler aber sagt "Ups, hab ich nicht dran gedacht", dann hat er, falls er will, nie ernsthaft igame in erwägung gezogen, solch einen Packt einzugehen.

Verstöße gegen die Religion müssen schon echt drastisch sein, damit sie bei mir zum entzug von GG führen. Beispiele Wären:
- Zu Chaosgöttern beten
- Mit einem Finsteren Dämonen einen Packt eingehen
- Götterboten angreifen
- Priester Umbringen
- Massenmord an Gläubbigen
- Grundloser Mord an unschuldigen Gläubigen
- Schwarze Magie Erlernen und exzessiv Anwenden
 

aber nicht sowas wie
- Fastenbrechen
- Morgengebet auslassen
- Mord an Personen die nicht Sonderlich Fraomm sind
- Verstoß gegen das Zöllibat
- Diebstähle, Betrug, einbrüche, kleinere Verbrechen
- Töten eines Heiligen Tieres

.....

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Unicum   

Es gibt auch andere Sanktionsmöglichkeiten für grobes Fehlverhalten.

Entzug der "Grundfähigkeiten" (M4) oder der "Wundermagie" (M5).

Und wenn der zum schwarzen Hexer konvertierte ehemalige Xanpriester dann Xan anfhelt und daber dann richtig würfelt kann Xan ihm auch auf so eine Art und Weise helfen das der ehemalige Priester vieleicht sehr unzufrieden ist. Kreativ wäre z.b wenn die "Vereilen" (was immer das sein mag) durch die GG verschwinden und stattdessen,... ein Uralter Drache vor ihm sizt. Und glaub mir ich wäre da sehr kreativ, Höhere Wesen werden immer sehr kreativ werden wenn sie meinen das sie verarscht werden. Eingesezte GG ist bei erfolg ganz weg. Erst würde der Gott die GG wegklopfen und danach ... tja ....

Ich bin mit der von Fimolas oben ins Spiel gebrachten Regelstelle (MDS S. 273) auch nicht so zufrieden. Ich könnte mir auch negative GG vorstellen oder so ein Schema wie man zu welchem Gott steht. Alleine das sind alles nicht die Regeln.

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Simsor   

zur Frage (tut mir leid erst so spät zu antworten... habe vergessen dem Strang zu Folgen):
Verailon (Pl. meiner ansicht nach Verailen, bin mir aber nicht sicher): Albischer Götterbote, Engelgestalt (mehr infos Alba-QB S.201 f.)

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Kar'gos   

Göttliche Gnade ist nur nach Hausregeln gottspezifisch, d.h. im Zweifel würde ich bei Verfehlungen gegen die Gottheit nicht die göttliche Gnade entziehen, sondern beim Einsatz fragen, zu wem der Charakter denn sein Stoßgebet schickt.

V.a. bei Pantheons nimmt z.B. ein Herrschaftsgott gerne die göttliche Gnade entgegen, die ein Kriegsgott gewährt hat, wenn er direkt gefragt wird. Oder auch die, die ursprünglich vom anderen Herrschaftsgott kam.

Im Zweifel steht der Charakter dann zwar mit göttlicher Gnade für vergangene Taten da, hat es sich aber sowas von bei allen Göttern verscherzt, das keiner mehr hilft. Und Dämonen können mit GG ja nicht wirklich was anfangen.

 

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    • Von Simsor
      Manchmal ärgere ich mich darüber, das Von der Charakterklasse her die Priester deutlich weniger Profil haben, als sie es zu M4 Zeiten hatten. Daher will ich nun Vorschläge Entwerfen, wie man Priesterkategorien, die denen die M4 Ähnlich sind, unter M5 Entwerfen kann. Ich überlege, diese als Hausregel in meiner Gruppe einzuführen, erbitte aber Vorher den Rat der Forumsgemeinschaft bezüglich des Spielgleichgewichts.
      Diese Vorschläge machen Teilweise Ausnahmen vom Lernkonzept, da sich die EP/LE nicht mehr nur an der Zauberkategorie festmachen Lassen. Das ist ein Großer eingriff in das Lernsystem, der auch einiges Komplizierter macht, das ist mir klar.
      Daher möchte ich nun einige neue Priester Vorstellen. wer sich an die Priester unter M4 Erinnert fühlt hat damit recht.
       
      Beschreibungen der neuen Priesterklassen:
      Chaospriester(PC)
      Priester, deren Götter die Vernichtung von Allem Lebenden Wollen, oder Gleich die Welt ins Chaos Stürzen, sie Existieren meist nur in Kleinen Sekten, da Götter, die solche Ziele Verfolgen, meist beim gemeinen Volk und der Obrigkeit unbeliebt sind.
      Beispiele für Götter: Alaman, Dunkle Dreiheit, Kamasots
        Fruchtbarkeitspriester(PF)
      Sie verehren Götter, die das Leben Verkörpern. Dazu gehören die Fruchtbarkeit der Felder, die Gesundheit der Menschen und/oder Tiere, die Familie und die Liebe.
      Beispiele für Götter: Vana, Alpanu, Lishandi
        Handwerkspriester(PHa)
      Die Meisten Handwerksgötter verkörpern meist ein Bestimmtes Handwerk, sie sind die Schutzpatronen eine Handwerkergruppe oder aller Handwerker. Handwerkspriester legen meistens großen wert auf Kunstfertigkeit und Fleis. Wer will könnte auch eine Handelsgottheit durch diese Klasse abbilden.
      Beispiele für Götter: Thurion, Nothus, Torkin
        Herrschaftspriester(PHe)
      Im Normalfall sind Herrschaftspriester insbesonder Diener des Göttervaters, ihnen sind Recht, Ordnung und Disziplin die wichtigsten Tugenden. Oftmals stehen sie an der Spitze ihres Kultes.
      Beispiele für Götter: Xan, Ormut, Tin
        Meerespriester(PM)
      Die Priester Verehren den Mehresgott ihres Panteons, meist sind sie insbesonder für die Seeleute da, aber auch Händler sind oft mit ihnen verbunden, da Ihr Segen für eine Schiffahrt als Unerlässlich gilt.
      Beispiele für Götter: Dwyllan, Nothus,Fjörgynn
        Totenpriester(PT)
      Totenpriester sind die Diener der Götter, die über das Totenreich wachen. Sie sind, wenn sie in eine Dorfgemeinschaft eingebunden sind, für die Beerdigungen zuständig, und sie sind die Wächter der Totenruhe. Ein Priester der einen Totengott verehr, der möglichst schnell möglichst viele ins Totenreich führen will, ist aber besser durch den Chaospriester Abgebildet.
      Beispiele für Götter: Ylathor, Culsu, Tolucan
        Wissenspriester(PW)
      Sie Repräsentieren Götter, die Weisheit, Wissenschaft, Magie, Schläue oder List als ihren Zentralen Aspect sehen. Ihnen gilt der Verstand als wichtigstes Mittel, sowohl im Leben als auch in der Spirituellen reifung.
      Beispiele für Götter: Vraidos, Atunis, wyrd Die Veränderungen in der Steigerung:
      Chaospriester
      Fertigkeiten
      Alltag Freiland Halbwelt Kampf Körper Sozial Unterwelt Waffen Wissen
      30      40          30          40       30        10      20            40        20

      Zauber
      Beherrschen Bewegen Erkennen Erschaffen Verändern Zerstören Wunder
      30                  90           90             90               60              60            30

      Zauberwerkstatt
      Erhaltung Zaubermittel Zauberschutz Visilgrunen Artefakte
      90            90                 120                 90              120

      Da der Chaospriester wohl die Selbstständigste Charakterclasse ist, ist sie auch die Einzige, für die ich ganz eingene Werte Aufgestellt habe.
      Hier Fällt eine Dierekte herleitung aus den Werten für bisherige Priester sehr schwer, daher nahm ich hier als Vergleich den Hexer. Die Begründung für die abweichungen folgen:

      Fertigkeiten
      Freiland 10 teurer, Sozial 10 billiger, Alltag 10 teurer, Unterwelt 10 billiger
      Für den tausch Freiland 10 Teurer <-> Sozial 10 Billiger sorgten die Werte des PB.
      Hier wurde der PB und nicht der PS gewählt, da eher manipulative als offen kämpfende Technicken für Sekten typisch sind.
      Unterwelt ist billiger, als bei einem Hexer, da der Hx in erster linie für Graue Hexer ausgelegt ist, und das Moralverständnis eines CaosPriesters eher das eines Schwarzhexers ist, und folglich die Methoden eher Schwerkriminell sind.
      Alltag wurde als ausgeleich gewähkt, mangels Alternativen. man kann hier Argumentieren, dass ein Sektenaltag Unselbsständigkeit und daher auch Altagsuntauglichkeit fördert.

      Zauber:
      einen 30er verlegt von Verändern auf Wunder (da Wunder das Spezialgebiet aller Priester sind).
      einen 60er verlegt von Formen auf Verändern (da Verändern den hx Wichtiger ist als Formen).
      einen 90er Verlegt von Dweomer auf Formen. (Da Dweomer für einen Chaospriester Wenig sinn ergibt.)

      Visignien für 90 statt Zauberschutz. da sich mit Zauberschutz nur Personen schützen Lassen, und PC oft auch Occulte Orte schützen müssen.
      Obwohl der Hexer keine Visiglinien garnicht beherrscht, bekommt der PC den Zauberschutz nicht ganz gesttrichen, als Ausgleich dafür dass er auf Zaubersalze verzichtet.
        Fruchtbarkeitspriester
      Sie sind bis auf Angegebene Abweichungen Priester als Beschützer.
      Sie Lernen Freiland für 30 (10 Billiger) und dafür Halbwelt für 40 (10 teurer), da sie naturverbunden sind.
      Sie Lernen Zerstören garnicht (statt für 90) und dafür Dweomer für 90 (statt Garnicht), da sie naturverbunden sind.
      Sie Lernen Sprüche (nicht aber Dweomer und Wunder) mit Agens Holz für Halbe EP, dafür solche mit Agens Eis für Doppelte.
        Handwerkspriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen Priester als Beschützer.
      Sie sind besonders Bodenständig, und lernen daher Alltag für 10 (statt 20), und Sozial für 20 (statt 10).
      Sie sind eher Praktisch Veranlagt, und lernen daher Körper für 20 (statt 30), und Wissen für 30 (statt 20).
      Aus gleichem Grund lernt er auch Zauberblätter für 120 (statt 60) und Artefakte für 60 (statt 120)
        Herrschaftspriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen Priester als Streiter.
      Als Tyüische Verwalter können sie Gut mit Menschen, und Lernen daher Sozial für 20 (statt 30),
      Sie lernen aber Auch Freiland für 40 (statt 30), da sie typische Stubenhocker sind.
        Meerespriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen bei den Zaubern wie eine Priesterklasse.
      Man unterscheidet daher Meerespriester als Streiter (PMS) und Meerespriester als Beschützer (PMB).
      Sie Lernen Sprüche (nicht aber Wunder) mit Agens Wasser für Halbe EP, dafür solche mit Agens Feuer für Doppelte.
        Totenpriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen Priester als Beschützer.
      Sie Lernen Zerstören für 60 (statt 90), und erschaffen für 90 (statt 60), da die zerstörung ein Aspekt des Todes ist.
      Sie Lernen Sprüche (nicht aber Wunder) mit Agens Eis für Halbe EP, dafür solche mit Agens Holz für Doppelte.
        Wissenspriester
      Sie Sind bis auf die Abweichungen Priester als Beschützer.
      Sie Lernen Wissen für 10 (statt 20), dafür Sozial für 20 (statt 10).
      Sie Lernen Erkennen-Sprüche für 30 (statt 60), dafür Erschaffen-Sprüche für 90 (statt 60)
        Nun noch die Charaktererschaffung:
      Chaospriester
      Rasse, Stand und Besitz wie ein Hexer.
      Typische Fertigkeit: Gassenwissen+8(In) oder Sprechen/Schreiben: Kultsprache*+12/12
      Alltag 2 LE, Sozial 3LE, Wissen 2LE,
      Waffen 6LE
      Zauber 6LE (Wunder & Beherrschen)
      Typischer Zauber: Verfluchen
        Fruchtbarkeitspriester
      Alles Wie beim Priester als Beschützer. Typische fertigkeit: Erste Hilfe+8 (Gs)
        Handwerkspriester
      Alles Wie beim Priester als Beschützer, aber: Sozial 0LE, Alltag 4LE
        Herrschaftspriester
      Alles wie Beim Priester als Streiter
        Meerespriester
      Alles wie beim Entsprechenden PS/PB. Typischer Zauber: Wasseratmen oder Typischer Zauber der Zugrundeliegenden Klasse aus PB/PS
        Totenpriester
      Alles wie beim Priester als beschützer, Typischer Zauber: Hören der Geister
        Wissenspriester
      Wie Priester Als Beschützer, aber mit 0LE Sozial, 5LE Wissen,
      Typische Fertigkeit: Schreiben+12:Mutersprache (In)und Sprechen Kultsprache*+12(In) und Schreiben Kultsprache*+12(In) und Landeskunde Heimat+12(In) * Die Kultsprache ist eine alte, nicht mehr verwendete Sprache, die die Glaubensgemeinschaft vor Allem für liturgische Zwecke, und Den Theologischen Disput auf Akademischer ebene, nutzt (z.B. Altoqua in der Krigh), in Sekten wird sie auch wie eine Geheimsprache eingestzt.
       
      Edit: Korektur von Rechtschreibfehlern, danke an Seamus für den Hinweis (26.3.17)
              Korrektur von Formatierungen, die unter dem Neuen Forum nicht mehr Funktionieren. (10.4.17)
    • Von Einherjar
      Hallo Midgardfüchse!
       
      Ich wollte für meinen Hexenjäger einen Hexenhammer herstellen, finde aber dazu keine Angaben über die Kosten des Erschaffens, des Aufprägens von Sprüchen und welche Sprüche er überhaupt zur Verfügung hat!
       
      Orientiere ich mich da komplett am Ordenskrieger oder gibt es irgendwo versteckt eigene Werte und Regeln dazu? Fände es merkwürdig, wenn ein ungläubiger Hj sich nur mit Gold und GG ein Thaumagral erschaffen könnte.
       
      Alles was ich zum Thaumagral des Hexenjägers fand, waren der Hexenhammer oder der Hexenfänger.
       
      Beste Grüße
      S.
    • Von Shadow
      Laut MYS S.108 (rechte Spalte) ist es möglich mit Zauberschmiede, die auf ein Thaumagral geprägt ist, für je 4 AP einen Schadensbonus von bis zu +3 auf einer Thaumagralwaffe zu erhalten.
       
      Ist es möglich auch nur einen Schadensbonus, d.h. ohne Angriffsbonus auf die Thaumagralwaffe zu zaubern? Ich hätte gerne eine Waffe*(+0/+3) für 12 AP. Geht das? Oder muss der Angriffsbonus immer mindestens so hoch sein, wie der Schadensbonus?
       
      Bitte beachten, es handelt sich um eine Regelfrage. Antworten, die sich in wilden Spekulationen oder Hausregeln verlieren, brauche ich nicht. Bitte Interpretationen mit Regeltext aus M5 belegen oder untermauern. Vielen Dank.
       
      Viele Grüße
      Shadow
    • Von Yon Attan
      Hi
       
      Welche Zauber kann denn ein Ordenskrieger auf sein Thaumagral prägen lassen?
       
      Wenn ich die Liste im MYS durchgehe und mit dem Lernschema des Or abgleiche, bleibt da nur Göttlicher Blitz übrig.
       
      Habe ich da etwas überlesen?
       
      Mfg       Yon
       
       
    • Von MacFritte
      Hallo zusammen,
      hat jemand Erfahrung wie man eine Runenklinge zum Thaumagral machen kann? In einem Dokument in Finstermal wird es erwähnt, dass es gehe, aber regeltechnisch wird es nirgendwo wirklich beschrieben – zumindest habe ich die entsprechende Stelle nicht entdeckt... Es steht nur beschrieben, dass die 3 Funktionskreise wohl aufgeprägt sind, vermutlich also als 3 bestehende Thaumagralzauber gelten, dh die ABW bei 6 liegt. Sehe ich das richtig?
       
      Der Magier meiner Runde wird das bestimmt machen wollen und ich wäre gerne vorbereitet.
      Zur Zeit sind wir mitten in Wolfswinter, es hat also noch Zeit – und er die Klinge noch nicht gefunden...
       
       
      Freu mich über Anregungen!
      Gruß MacFritte
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