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Gruppenzusammensetzung

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller
Vor 24 Minuten, Francesco di Lardo schrieb:

Nicht zuletzt liegt es m.E. auch am Spielleiter, die Abenteuer und die Kampagne so zu gestalten, daß diese zur Gruppe paßt. Und weniger an der Gruppe, daß sie möglichst zu jedem Abenteuer paßt.

Das hängt allerdings auch davon ab, ob man komplett selbst schreibt, oder Kaufabenteuer verwendet.

  • Ersteller
2 Stunden her, Jürgen Buschmeier schrieb:

Einige lernen es bei Spielbeginn und können es verhältnismäßig günstig (10) steigern.

Ich würde als SL die Gruppe, die nur mit Stille schleichen kann, immer wieder damit trietzen, dass sie andere nicht hören können, also auch keine Veränderungen in der Umgebung, verstummende Tiere, Schritte. Und wenn die Gegner mal gut getarnt sind, dann hat die Gruppe es beim nächsten Mal erneute Schläge verdient, wenn sie nicht cleverer werden. Ich mag es, wenn ich eine Gruppe zweimal mit der selben Situation (ev. gar demselben Gegner) konfrontiere, einmal auf Grad 1, dann auf Grad 3-5 um zu sehen, wie gehen sie dieses Mal vor. Gibt es Lerneffekte?

Ehrlich gesagt: wenn sie auch nichts hören, schert sie das einen feuchten ... - Midgard-Spieler lassen es selten spitz-auf-knopf auf ihre Diebesfertigkeiten ankommen. Wenn man sich überhaupt irgendwo hinschleicht, dann mit so viel Sicherheitspuffer, dass auch "Korinthenkackerei"/"sehr präzises Spiel" seitens der Spielleitung letztendlich nicht einmal zu erhöhtem Puls führt. Anders herum: wenn man es echt aufs Schleichen ankommen lässt, dann geht das auf Midgard normalerweise schief...

Aber: Lerneffekte sollte man schon sehen. Zumindest genau den gleichen Fehlermodus wie beim letzten mal möchte man schon gerne ausschließen.

  • Ersteller
Vor 54 Minuten, Hornack Lingess schrieb:

Meine eine Alfar-Gruppe besteht aus: Fian, Glücksritter, 2 Klingenmagiern, Magier und Beschwörer

Oh. Fian und zwei Klingenmagier. Da muss man als Spielleitung etwas auffahren...

Vor einer Stunde, Ma Kai schrieb:

Das hängt allerdings auch davon ab, ob man komplett selbst schreibt, oder Kaufabenteuer verwendet.

Guter Punkt!

Als Spielleiter habe ich sehr selten Kaufabenteuer gespielt - und wenn, dann waren sie normalerweise in eine eigene Kampagne eingearbeitet und damit leicht modifiziert.

Ich glaube aber, daß viele Spielleiter sich auch nicht sklavisch an den Verlauf eines Kaufabenteuers halten, wenn die Spielergruppe unvorhergesehen Unvorhergesehenes tut, wie es ja die Eigenschaft fast aller Spielergruppen zu sein scheint... 😄

Francesco di Lardo

Zeit: 23.4.2026 um 14:31, Abd al Rahman schrieb:

Ja. Schwierigkeiten gibt es meines Erachtens nur bei Abenteurertypen wie Spitzbuben. Zwei Spitzbuben in einer Gruppe werden Schwierigkeiten mit ihren Spots bekommen. Ähnliches galt für Assassinen bis M4.

Mag sein, aber ich halte diese Schwierigkeiten nicht für unlösbar. Es kann dann sogar eher besser laufen wenn nicht nur einer alleine seine Soloaktion macht sondern wenn es eine Dualaktion wird (gerne auch gebackt von den anderen Spf).

ich bringe mal noch einen Punkt ein: Warum muss eine Gruppenzusammensetzung eigentlich überhaupt optimiert oder abgesprochen werden?

Ein Abenteuer, was bei guter Zusammensetzung der Gruppe eine einfache Sache ist, kann eben bei schlechter Zusammenstellung eine echte Herausforderung sein

(ich erinnere mich an ein Abenteuer, wo 2 Klingenmagier und 2 Magier mit einem Taumathurgen als Gruppe gefunden hatten und ein Abenteuer erlebten! Was für ein Spass und was für ungeahnte Herausforderungen sich ergaben für uns (Huch, wir haben ja gar keinen Heiler oder Priester bei uns...Keiner kann schleichen oder mal ein Schloss aufbekommen)!)

In Heimrunden geht das bestimmt einfacher, da plant man eher, wenn du dies, dann nehme ich eher das... und so.

Auf Cons findet man natürlich auch, aber ich erlebe oft in meinen Kloster-Abenteuer-Sitzungen, wie Gruppen mit Fähigkeitslücken durch "nicht optimierte Zusammensetzung" umgehen müssen und dann auf gute andere Ideen und Lösungen kommen.

Vielleicht sollte man sich den Wahn des "Gruppe muss gut zusammengestellt werden" gar nicht hingeben...

Bearbeitet ( von Panther)

Es gibt doch keine Helfenoption offiziell. Was bringts dann 2 recht Gute an einer Sache "werkeln" zu lassen, jede mit eigenem EW?

OK, der eine kann den anderen immerhin gut überprüfen -bspw.bei Fälschen, Seilkunst, Fallen stellen per Fallenmechanik.

Ggf.natürlich Zeitersparnis, wenn beide an verschiedenen Stellen suchen und mind. 1 dann auch etwas findet ooder sehr überzeugt darlegt, dass da nix zu finden ist;-)

Vor 2 Minuten, seamus schrieb:

Es gibt doch keine Helfenoption offiziell. Was bringts dann 2 recht Gute an einer Sache "werkeln" zu lassen, jede mit eigenem EW?

Das ist eine sehr ärgerliche Lücke im Regelwerk von M1-5. Das fördert geradezu dieses "ich muss alles selbst können"-Gefühl, das man hier aus einigen Postings lesen kann.

Vor einer Stunde, seamus schrieb:

Es gibt doch keine Helfenoption offiziell. Was bringts dann 2 recht Gute an einer Sache "werkeln" zu lassen, jede mit eigenem EW?

Wenn es auch keine offizielle "Help Action" geben sollte, wie etwa bei D&D, halte ich dies für kein Drama.

Dies ist eine typische Situation, in der der Spielleiter gefragt ist und dezent eingreifen kann, wenn die Spieler mit einer cleveren Idee kommen und überzeugend beschreiben, wie sie dies zusammen probieren.

Ähnlich m.E. auch bei vielen sozialen Fertigkeiten:
Als SL war ich immer nicht sonderlich angetan, wenn Spieler nicht hingegangen sind und gesagt haben: "Ich mach Beredsamkeit +10 (Würfelklacker...), wären dann 23." Viel lieber war mir, wenn sie dies als erstes ausspielen und dann noch einen Würfelwurf hinterherschieben. Ich war dann oft willens, das "Gesamtpaket" als maßgeblich zu betrachten.

Francesco di Lardo

1 Stunde her, Panther schrieb:

ich bringe mal noch einen Punkt ein: Warum muss eine Gruppenzusammensetzung eigentlich überhaupt optimiert oder abgesprochen werden?

Was ist für dich Absprache? Ist die Ansage, "ich spiele einen Kämpfer" schon Absprache oder ist "wenn du einen Beschwörer spielst und Egon einen Barden, dann kann ich ja einen zwergischen Händler nehmen" schon Optimierung?

  • Ersteller
2 Stunden her, Panther schrieb:

ich bringe mal noch einen Punkt ein: Warum muss eine Gruppenzusammensetzung eigentlich überhaupt optimiert oder abgesprochen werden?

Äh, Du meinst den folgenden Punkt?

Zeit: 23.4.2026 um 14:52, Ma Kai schrieb:

Wenn dann aus den "Persönlichkeits-Präferenzen" (nennen wir es mal so) der Spielenden eine "unbalancierte" Gruppe wird, dann muss entweder jemand sich etwas anderes ausdenken, oder man hat halt die Herausforderung einer Gruppe ohne Heilsprüche o. dgl.

Jürgens Gedanke am Anfang war halt, wie Gruppen aussehen könnten, die bei keiner Herausforderung mit komplett heruntergelassenen Hosen dastehen. Das finde ich als Gedanke auf jeden Fall sinnvoll. Ist vielleicht ein bisschen wie "auf Lücke lernen" - für eine Klassenarbeit irgendwo in der Mitte der 10. Klasse, die überschaubare Auswirkungen sorum oder sorum hat, macht man das gerne. Wenn man bei Misslingen eine ganze Diplomprüfung versenkt, gehört schon etwas mehr Mut dazu. Im Kontext Gruppenzusammensetzung hängt das auch ein bisschen davon ab, inwieweit es möglich/üblich ist, Lücken durch Nichtspielerfiguren zu schließen. Wenn man, falls Blutvergießen zu erwarten sein sollte, einfach ein paar Söldner anheuert, dann braucht man selbst nicht so auf Schlagkraft zu achten. Wenn man einen Heiler ersetzen kann, indem jeder zwei Allheilungstränke kauft und mitnimmt, dann kann man sich auf andere Felder spezialisieren. Usw.

Vor einer Stunde, Solwac schrieb:

Was ist für dich Absprache? Ist die Ansage, "ich spiele einen Kämpfer" schon Absprache oder ist "wenn du einen Beschwörer spielst und Egon einen Barden, dann kann ich ja einen zwergischen Händler nehmen" schon Optimierung?

Für mich wäre das noch keine Optimierung

Aber rgendwo fängt es an. Muss man ja nicht verteufeln ....

In deinem Beispiel...was wäre die Sache, die hinter dem "dann kann ich" steckt?

Bearbeitet ( von Panther)

Vor 17 Minuten, Panther schrieb:

In deinem Beispiel...was wäre die Sache, die hinter dem "dann kann ich" steckt?

Die Frage eines Spielers, der sich mit den anderen einigen will?

Vor 19 Minuten, Solwac schrieb:

Die Frage eines Spielers, der sich mit den anderen einigen will?

ich meinte eher:

wenn du Barde spielst, dann kann ich keinen Barden spielen, das passt nicht
wenn du Waldläufer spielst, dann kann ich gut einen Schamanen spielen, das passt

wenn du Hexer mit Glauben an X spielt, dann kann ich meinen Priester mit Glauben an Y nicht spielen.... das passt nicht...

ich meinte eher solche Sachen..

Eine "nicht passende Gruppe" für das Abenteuer oder eine Gruppe mit dem Ziel, die gegen ALLES halbwegs gut gewappnet zu sein. Da kommt es eben darauf an, wieviel eigenen Spielspass weniger nehme ich in Kauf, um so was zu erreichen (ach hätte ja so gerne mal XY gespielt, aber XY passt ja nun nicht ...) oder setzt sich die ganze Gruppe einen Monat hin und wälzt Regelwerke, um die "optimale Gruppe, die gegen das ALLES gewappnet" ist zu basteln. Also Optimierung mit Doppelchars und Wälzen von Sprüchen und Kosten und Vorplanen von Lern-Wegen.... Das könnte auch eine super theoretische Forums Aufgabe sein, wenn sie genügend Nerds finden...

Bearbeitet ( von Panther)

  • Ersteller
Vor 2 Minuten, Panther schrieb:

oder setzt sich die ganze Gruppe einen Monat hin und wälzt Regelwerke, um die "optimale Gruppe, die gegen das ALLES gewappnet" ist zu basteln. Also Optimierung mit Doppelchars und Wälzen von Sprüchen und Kosten und Vorplanen von Lern-Wegen.... Das könnte auch eine super theoretische Forums Aufgabe sein, wenn sie genügend Nerds finden...

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