Jump to content

Palatinea - Herzogtum in der Region Serenea


Fabian

Recommended Posts

Die folgenden Informationen habe ich auf eine Anfrage von Yon Attan zusammengestellt, vielleicht sind noch weitere Spieler*innen daran interessiert:

Frage von Yon Attan: Gibt es in Leonessa oder Serena irgendwo Küstenregionen mit Kalkstein, Weinbau und Landwirtschaft? Wenn ja: Weißt du, wo diese liegen?

Die Geologie ist vielfach in den Quellen nicht so genau beschrieben. Kalkstein kommt jedoch im nördlichen Palatinea vor, denn Cergion (vgl. Abenteuer Schatten in der Nacht) wurde in den felsigen Kalkstein hineingegraben. Außerdem kannst du davon ausgehen, dass in vielen Regionen der Küstenstaaten eine Mischung von magmatischen Gesteinen (Vulkanismus!) und Sedimentgesteinen vorkommen. Weinbau und Landwirtschaft gibt es sowohl in Palatinea (Vorbilder: Toskana und Lombardei), in Leonessa als auch im Enganador (Serenea/Lanitien - dem Hinterland Lanitias). Palatinea ist auch bekannt für seine Weine und die so genannten Furmint-Reben, siehe auch „Die Welt“, S. 144 oben.

Einen weiteren Einblick in das Herzogtum Palatinea geben die Abenteuer:

  • Ziegenspuren, erschienen für M4, beschreibt Teile Palatineas, sowie die Ortschaft Argiorna (von Fabian Wagner)
  • Schatten in der Nacht, erschienen für M5, spielt ebenfalls in Palatinea und gibt auch einen mikroskopischen Einblick in politische Gegebenheiten des Herzogtums (von Fabian Wagner)

Zu Palatinea gibt es in beiden Abenteuern Übersichtskarten.

Bei den Ziegenspuren kann auf S.9 nachgelesen werden, dass es in der Gegend von Beregona (Ähnlichkeiten mit Bergamo sind rein zufällig!) Schieferböden gibt. Küstendörfer mit Weinbau und Fischfang sind ebenfalls typisch für die Region. Insgesamt ist das dort - durch die wegen Trementera geschützte Meereslage - ein mildes Klima, sodass sich Weinbau anbietet.

Frage: Ich (Yon Attan) gehe davon aus, dass es an der Strada Nova noch weitere Dörfer gibt, die nicht auf der Übersichtskarte eingezeichnet sind? Hast du hier bereits irgendwelche weiteren Dinge festgelegt oder könnte ich mich da austoben?

Auf S. 11 beim Schatten der Nacht ist ebenfalls eine Karte dieser Region zu finden. Die dunklen Verfärbungen sind als Berge/Erhebungen zu verstehen. Weitere Dörfer gibt es mit Sicherheit, das Abenteuer Ziegenspuren weist lediglich darauf hin, dass es keine Landgasthöfe auf der Strecke zwischen Varuna und Argiorna gibt. Aber Dörfer und kleine Ansiedlungen wird es noch etliche weitere in Palatinea geben.

Frage: Und was sind grünen Strichlinien auf dieser Karte? Grenzlinien der kleineren Fürstentümer? Wenn ja: Wie heißt denn das Fürstentum nord-östlich von Gramigua und südlich von Valduga?

Die grünen Strichlinien sind als grobe Grenzverläufe zwischen politischen Einheiten gedacht, wobei nicht alle eingezeichnet sind, die es geben mag.

Die nicht namentlich benannten Landstriche wurden bewusst ohne Bezeichnung gelassen, damit andere SL nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Es wäre denkbar, dass es weitere kleinere Grafschaften oder Fürstentümer gibt, deren Grenzen nicht eingezeichnet sind. Im Süden des Herzogtums ist das definitiv der Fall - zumindest in meiner Vorstellung. Du kannst dir demnach selber Namen überlegen. Ich freue mich sehr darüber, dass die Region weiter ausgestaltet und dann hoffentlich auch bespielt wird!

Edited by Fabian
  • Like 4
  • Thanks 8
Link to post

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
  • Recently Browsing   0 members

    No registered users viewing this page.

  • Similar Content

    • By Der Dan
      In meinem Video stelle ich euch die neuen Abenteuer vom DDD Verlag für #Midgard5 vor. Die Abenteuer nicht aufeinander aufbauend, eher für höhere Grade und für One oder Two-Shots geeignet. Wir schauen uns die Phantasievollen Abenteuer einmal in diesesm Video an!   Ein kurzer Blick in die Serie!   Heldenstreich-Abenteuerserie: > Die Goldkröte Grade 1 – 4 , Eschar > Verflucht geistreich! Grade 6−15, Moravod > Das Erdbeben Grade 10-20 , Eschar > Der Pfad der Bäume Grade 10-15, Alba   Der Band "Die Goldkröte" ist zugleich der Auftakt einer neuen Abenteuer-Reihe – der Heldstreich-Editionen. In den orangefarbenen Bänden werden zukünftig Promoabenteuer erscheinen, aber auch lange vergriffene Abenteuer, die der DDD Verlag in kleiner Auflage der Midgard-Community wieder zugänglich machen will.   Viel Spaß @Der Dan  
       
    • By W-Boson
      Eine Timeline, eine Welt, über 100 involvierte Spieler.
      Seit 2015 berichten wir gegenseitig von den weltbewegenden und interessanten Ereignissen, die sich in unseren Abenteuern abspielen.
      Einige der Gerüchte entstammen direkt den Berichten aus Quellenbüchern und Depeschen, teilweise sind jedoch Zeitpunkte geändert, da entsprechende Abenteuer zu einem anderen Zeitpunkt gespielt wurden.
      Warnung!! Dieser Strang enthält markierte leichte bis mittelschwere Spoiler für diverse Abenteuer! Eine Liste der hier teilweise gespoilerten Abenteuer folgt.
    • By Kurna
      Hallo liebe Abenteuer 1880-Spielende,
       
      hier stelle ich euch mein Szenario „Das Erbe des Engländers“ vor. Es basiert auf einem selbst erdachten Abenteuer, das ich zweimal für meine eigenen Runden geleitet habe. Neben dem PDF mit dem eigentlichen Szenario findet ihr noch zwei weitere PDFs mit Umgebungsskizzen.
      Ich stelle es hier zur Verfügung als kleines Dankeschön für die Unterstützung, die mir andere Forumianer geleistet haben, sei es bei der Suche nach Infos für meine eigenen Abenteuer oder sei es durch das zur Verfügung stellen von Abenteuermaterial. Besonders bedanken möchte ich mich dabei bei den Vieren, die ich auch im Abenteuer selbst nenne:
      @Solwac, @Räter, @ToddArkin und @sarandira
      Das Szenario ist durchaus umfangreich (32 Seiten), ist aber in zwei Punkten nicht voll ausgearbeitet. Meine Umgebungsskizzen sind wirklich nur Skizzen und für die NSCs habe ich keine genauen Werte angegeben. Ich verweise aber auf wichtige Fertigkeiten (guter Revolverschütze, passabler Reiter etc.).
      Bei dem Szenario handelt es sich um ein Ermittlungsabenteuer, das in Kentucky spielt. Ich zitiere mal meine Einleitung:
      Für meine eigenen Runden hatte ich mir einiges an Bildern zusammengesucht, zum Beispiel für NSCs oder Gebäude. Die kann ich hier aus urheberrechtlichen Gründen nicht mit hinzufügen. Aber wenn Interesse besteht, bin ich gerne bereit, die auf PN-Nachfrage zur Verfügung zu stellen.
      Ansonsten würde ich mich über Rückmeldungen freuen, wenn jemand das Szenario einsetzt, und stehe auch gerne für Rückfragen hier zur Verfügung. 
       
      Tschuess,
      Kurna
      Das Erbe des Engländers.pdf Leland-Ranch.pdf Umgebung Flemingsburg.pdf
    • By Orlando Gardiner
      Die folgende Beschreibung des Falods von Zuan Franchesco Straparola da Salveto in dessen Werk Estranias criaturias magicas de las antiguas provincias ist über 300 Jahre alt und heute nur noch in drei Abschriften des besagten Handbuchs in Niederlassungen des Convendo und erstaunlicherweise in einer albischen Übersetzung in der Universität zu Fiorinde vorhanden.
      „Der Falod ist ein Unhold, ein Feenwesen, welches ursprünglich aus Ilantia, einer dunklen Schwesterwelt der Lagunenstadt Lanitia in Serenea stammt (Ilantia scheint im weitesten Sinne vergleichbar mit der Anderswelt Erainns, Anm. d. Ü.). Er ist wie viele Wesen von dort auf groteske und abstoßende Weise einem missgestalteten Menschen ähnlich, gleichwohl vieles an ihm bestialischer - seine krallenbewehrten Pranken, seine Glupschaugen im eklen Grün mit Schlitzpupillen oder sein hundeartiges Gebiss. Die Form des Schädels und seine Ohren erinnern auf verstörende Art an die eines Kalbs, jedoch ohne Fell, mit starkem Kiefer und langem menschlichem Haupthaar. Er kann sprechen, aber es ist fast unmöglich seine gebellten und gegrunzten Äußerungen zu verstehen. Dies scheint den (in dieser Hinsicht) äußerst dünnheutigen Falod zu erzürnen.
      Das Absonderlichste am Falod jedoch ist nicht sein wunderliches Aussehen sondern seine Fähigkeiten, die sich im Lauf der Jahrhunderte stark verbessert zu haben scheinen, was die These stützt, dass es sich um ein einzigartiges Wesen handeln könnte (vgl. G. C. Basile, Sulla naturesa das fadas únicas). Es wurden niemals mehrere auf einmal gesehen und die wenigen Sichtungen, die es gab, lagen alle zeitlich weit auseinander. Da bisher nicht bekannt ist, ob jemals ein Falod getötet wurde, ist es gut möglich, dass es nur einziges Wesen dieser Art gibt.
      Der Falod ist durch magische Waffen und Körpermagie nicht zu verletzen, des Weiteren scheint er eine gewisse Resistenz gegen Schaden durch Magie zu besitzen, die auf die Umgebung wirkt. Der Unhold ist außerdem in der Lage mitten im Kampf unsichtbar zu werden, ohne dass ihn dies von anderen Handlungen abzuhalten scheint, jedoch wird er wieder sichtbar, wenn er angreift. Ähnliches gilt für eine Art angeborenes Versetzen – wir würden es als Phasensprung bezeichnen – mit dem er ebenso mitten im Kampf seine Position nach Belieben ändern kann. Noch nicht bekannt ist, ob man dem Falod mit Waffen aus kaltem Eisen seiner magischen Fähigkeiten berauben kann.   
      Im Landstrich Engador erscheint der Falod als Unhold in einem heute schon fast vergessenen Märchen der Landbewohner. Er gilt darin als unbesiegbar und jeder der ihm begegnet ist des Todes. In der Geschichte taucht auch der einzige, uns bekannte mögliche Beweggrund für das Handeln des Falods auf: Er sammelt magische Dinge.“

      artikel vollständig sehen
    • By Orlando Gardiner
      „Der Falod ist ein Unhold, ein Feenwesen, welches ursprünglich aus Ilantia, einer dunklen Schwesterwelt der Lagunenstadt Lanitia in Serenea stammt (Ilantia scheint im weitesten Sinne vergleichbar mit der Anderswelt Erainns, Anm. d. Ü.). Er ist wie viele Wesen von dort auf groteske und abstoßende Weise einem missgestalteten Menschen ähnlich, gleichwohl vieles an ihm bestialischer - seine krallenbewehrten Pranken, seine Glupschaugen im eklen Grün mit Schlitzpupillen oder sein hundeartiges Gebiss. Die Form des Schädels und seine Ohren erinnern auf verstörende Art an die eines Kalbs, jedoch ohne Fell, mit starkem Kiefer und langem menschlichem Haupthaar. Er kann sprechen, aber es ist fast unmöglich seine gebellten und gegrunzten Äußerungen zu verstehen. Dies scheint den (in dieser Hinsicht) äußerst dünnheutigen Falod zu erzürnen.
      Das Absonderlichste am Falod jedoch ist nicht sein wunderliches Aussehen sondern seine Fähigkeiten, die sich im Lauf der Jahrhunderte stark verbessert zu haben scheinen, was die These stützt, dass es sich um ein einzigartiges Wesen handeln könnte (vgl. G. C. Basile, Sulla naturesa das fadas únicas). Es wurden niemals mehrere auf einmal gesehen und die wenigen Sichtungen, die es gab, lagen alle zeitlich weit auseinander. Da bisher nicht bekannt ist, ob jemals ein Falod getötet wurde, ist es gut möglich, dass es nur einziges Wesen dieser Art gibt.
      Der Falod ist durch magische Waffen und Körpermagie nicht zu verletzen, des Weiteren scheint er eine gewisse Resistenz gegen Schaden durch Magie zu besitzen, die auf die Umgebung wirkt. Der Unhold ist außerdem in der Lage mitten im Kampf unsichtbar zu werden, ohne dass ihn dies von anderen Handlungen abzuhalten scheint, jedoch wird er wieder sichtbar, wenn er angreift. Ähnliches gilt für eine Art angeborenes Versetzen – wir würden es als Phasensprung bezeichnen – mit dem er ebenso mitten im Kampf seine Position nach Belieben ändern kann. Noch nicht bekannt ist, ob man dem Falod mit Waffen aus kaltem Eisen seiner magischen Fähigkeiten berauben kann.   
      Im Landstrich Engador erscheint der Falod als Unhold in einem heute schon fast vergessenen Märchen der Landbewohner. Er gilt darin als unbesiegbar und jeder der ihm begegnet ist des Todes. In der Geschichte taucht auch der einzige, uns bekannte mögliche Beweggrund für das Handeln des Falods auf: Er sammelt magische Dinge.“
×
×
  • Create New...