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Yon Attan

halblinge Kekswurf und Rauchkopf - Wahrsagen bei Halblingen

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Hallo alle miteinander :wave:

Laut Mysterium (S. 23) hängt die Erscheinungsform von Wahrsagen von der Kultur des jeweiligen Landes ab. Für Halblinge gibt es hierzu (soweit mir bekannt) noch keine Regeln, daher der nachfolgende Vorschlag meinerseits:

Der Kekswurf
Als Vorbereitung muss der Halbling nach einem jahrhundertealten Halblingsrezept Haferkekse in verschiedenen Formen (z.B. Tiere, Männlein und geometrische Formen) backen (Aufwand etwa 1 Stunde, benötigt Zugang zu einem Backofen, Kosten der Zutaten etwa 1 GS). Die Person deren Zukunft bestimmt werden soll, erhält anschließend die noch warmen Kekse in die Hand und muss sich mit dem Rücken zu einem Tisch stellen. Anschließend werden die Kekse (blind) über die Schulter auf den Tisch nach hinten geworfen. Aus dem sich daraus ergebenden Muster kann der Halbling die Zukunft dieser Person lesen. Dabei wird insbesondere auch berücksichtigt, welche Kekse wie zerbrochen sind. Es gilt als Vorzeichen großen Unheils, wenn bei diesem Ritual Kekse auf den Boden fallen. Am Ende des Rituals werden die Kekse (abgesehen von denen die auf den Boden gefallen sind) gemeinsam gegessen. Aus diesem Ritual soll sich das Sprichwort "Deine Zukunft ist, was du isst." entwickelt haben, was heutzutage nur noch verkürzt als "Du bist, was du isst." benutzt wird. Das Ritual ist Leomie geweiht.

Der Rauchkopf
Wenn ein Halbling eine allgemeine Zukunftsvision haben möchte, setzt er sich in einem geschlossenen Raum auf ein gemütliches Kissen und raucht so lange Halblingspfeifenkraut in einer Pfeife, bis sich unter der Decke sichtbare Rauchschwaden gebildet haben. Je nach Größe des Raums dauert das länger/kürzer und verbraucht mehr/weniger Pfeifenkraut (etwa 1 GS pro 10m² Raumgröße). Anschließend öffnet der Halbling bedächtig das Fenster oder die Türe des Raumes und lässt sich auf dem Rücken liegend wieder auf dem Kissen nieder. Der Halbling deutet die in dem Rauch durch den Luftzug entstehenden Formen, Muster und Bewegungen und erhält auf diese Weise Informationen über die Zukunft. Pfeifenkraut das nicht aus dem Halfdal stammt oder zumindest dort verarbeitet wurde, resultiert in einem Malus von -4 auf den EW. Aus diesem Ritual soll die Redewendung "endlich wieder klar sehen" entstanden sein, wenn nach dem Lüften etwaiger Rauch (vom Pfeiferauchen, Kochen, Herdfeuern, usw.) aus einem Raum verschwunden ist. Ob auch die Redewendung "einen rauchenden zu Kopf haben" von dieser Wahrsagekunst stammt, ist nicht sicher geklärt. Das Ritual ist Peleandrin geweiht.

Wie gefällt euch die Umsetzung?

Mfg   Yon

 

Edited by Yon Attan
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Sehr schöne stimmungsvolle Variation

 

P.S. Ich hätte Halblingen auf Grund ihrer Unbekümmertheit gar keine Wahrsagerei-Rituale zugeordnet. Falls jemals nen Spieler mal Bedarf haben sollte, nutze ich das dann sehr gern.

Edited by seamus

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Gefällt mir gut. Aber natürlich isst man auch die Kekse, die auf den Boden fallen. Diesen recht neumodischen Quatsch, dass etwas sofort verdorben ist, wenn es ein paar Sekunden auf der Erde liegt, haben Halblinge sicher nicht übernommen.

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vor 7 Minuten schrieb Bro:

Gefällt mir gut. Aber natürlich isst man auch die Kekse, die auf den Boden fallen. Diesen recht neumodischen Quatsch, dass etwas sofort verdorben ist, wenn es ein paar Sekunden auf der Erde liegt, haben Halblinge sicher nicht übernommen.

Da fällt nichts auf den Boden. Besser als jeder Hund es könnte fangen kleine Halblinge die Kekse aus der Luft.

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vor 50 Minuten schrieb Solwac:

Da fällt nichts auf den Boden. Besser als jeder Hund es könnte fangen kleine Halblinge die Kekse aus der Luft.

Das würde aber den Wahrsagevorgang behindern.

  • Like 1

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vor 8 Minuten schrieb Bro:

Das würde aber den Wahrsagevorgang behindern.

Ne, die Kekse, die ordnungsgemäß zur Wahrsage verwendet werden können, werden natürlich unfangbar geworfen - per definition.

  • Confused 1

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    • By Wight
      Die Bücher sind im neuwertigem Zustand und suchen einen neuen Eigentümer. Weitere Bilder mache ich gerne.




    • By Elsch
      Hallo,
      ich bin mir bei der Wahl des Unterforums nicht sicher, aber da es mit Resistenzen zu tun hat dachte nehme ich mal das Magie-Regel-Forum.
       
      Nun, Halblinge haben nun bekanntlich sehr große Resistenzen, doch hat mich gestern nun eine kleine Anmerkung im Abenteuer "Schreckensgespenst" etwas stutzig gemacht. Dort wurde anmerkt, dass der Halblingshändler Balodin verminderte Resistenzen hätte, da er sich seit mehreren Monaten außerhalb des Halfdals aufhält.
       
      Deswegen frage ich mich: Gibt es dafür irgendeine Regel- oder auch nur auch nur Quellenbuch-Grundlage? Dass das Halfdal die Quelle der starken Resistenzen ist, ist ja klar, ich ging da aber immer von einer eher "genetischen" Ursache aus. Unsere Gruppe hat g.T. nur M5 Material und es findet sich nirgendwo in der kurzen Rassenbeschreibung, dass Halblinge ihre Resistenzen durch Besuche in der Heimat "auffrischen" müssten. Gab es in früheren Publikationen dahingehend Erwähnungen oder gar feste Regelungen? Oder stammt dies nur aus der Feder des Abenteuerautors? Wie regeln eure Gruppen das? Denn für unsere Gruppen wäre das durchaus interessant da sich unsere Halblingscharaktere recht dauerhaft außerhalb des Halfdals aufhalten.
       
       
      Ich danke im Voraus für Antworten
      Elsch
       
    • By McSkull
      Hi!
      Ein Halbling bekommt bei der Erschaffung die Fertigkeiten Schleichen +6 und Tarnen +6.
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      So hätte mann eigentlich keinen Vorteil. Nur wenn man Schleichen und Tarnen eigentlich gar nicht haben will...
       
      Grüße
       
      McSkull
    • By Mitel
      Hallo zusammen,
       
      mich würde eure Meinung zum Thema "Halblinge in Detektivabenteuern/bei Ermittlungen" interessieren.
      Ich hatte es am vergangenen WestCon zwei mal, dass ich nicht wusste, was ich bei Erkundigungen in der Stadt beitragen könnte. Weder wird mir jemand etwas erzählen, noch wird dies unbemerkt geschehen können. Gerade in einer fremden Kultur und/oder mit einer fremden Gruppe wird der Halbling grundsätzlich als Kind angesehen und ist somit meiner Meinung nach bei Detektivabenteuern überflüssig.
       
      Denkt ihr auch, dass Halblinge auf Grund ihrer Größe und ihres kindlichen Aussehens nicht für voll genommen werden und deswegen bei Ermittlungen nichts zu suchen haben?
      Oder denkt ihr das nicht? Dann würde mich interessieren, wie ihr die Situation in der Regel löst.
       
      Liebe Grüße
      Mitel
    • By Nicknutria
      Hallo allerseits,
      ich bin neu hier im Forum, habe aber vor langer Zeit mal Rollenspiel mit Midgard begonnen (war sozusagen meine erste Liebe, was Rollenspiel angeht).
      Vor einiger Zeit habe ich mal eine Midgardgruppe geleitet, eine neue Spielerin (komplett neu im Rollenspiel, nicht nur in Midgard) verliebte sich spontan in eine Gnomenzauberin als Spielcharakter. Sie war so begeistert davon, dass ich sie nicht davon abbringen wollte. Sie spielte diesen Charakter auch toll, hatte viele interessante Einfälle etc. ..., war halt enttäuscht, dass sie so wenig AP in Grad 1 hatte.
      Doch die richtige Enttäuschung kam mit dem Aufstieg in Grad 2, durch den extremen Abzug von APs beim Aufstieg hatte ihrer Spielfigur auch keine Zukunft. Sie würde nie mächtige oder auch nur viele Zauber wirken können. Damit es sich wenigstens ansatzweise für sie lohnte weiterzuspielen hausregelten wir so, dass sie zumindest die Ausdauerpunkte eines Gnomenkämpfers bzw. Halblingzaubers bekam. Es hatte auch keiner der anderen Teilnehmer Einwände.
      Meiner Meinung nach ist die viel zu niedrige AP-Vergabe an die kleinen Völker eine der größten Ungerechtigkeiten bei Midgard. Hausregelt ihr das in euren Spielerunden oder spielt ihr streng nach Vorschrift?
      Meine zweite Frage geht an die Spieler von euch, was ist eure Motivation einen Gnom oder Halbling zu spielen bei Midgard? Denn irgendwie ist er durch die extrem schlechte AP-Vergabe ja von Anfang bis Ende des Spiels krass benachteiligt gegenüber allen anderen Rassen.
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