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metallian1

Pathfinder RPG (Paizo)

Empfohlene Beiträge

Ich wage es ja gar nicht zu fragen in den heiligen Hallen des Midgard Forums, aber spielt eigentlich jemand von euch das Pathfinder RPG von Paizo?

 

http://paizo.com/pathfinderRPG

 

Kurz zu Erläuterung für alle Unkundigen. Pathfinder basiert auf dem OGL Teil von D&D 3.5, ist zu 99% 3.5 kompatibel und bügelt lediglich einige Schwächen und Unzulänglichkeiten der 3.5 Regeln aus.

 

Paizo hat das Ganze entwickelt, nachdem viele Spieler den Schritt zu der D&D 4 Version nicht mitmachen wollten, zum Einen, weil das D&D 4 Regelwerk eher WoW Kiddies ansprechen sollte zum anderen, weil viele Spieler mehrere Regalmeter D20/3.5 Regelbücher im Regal hatten, die sie nicht wegwerfen wollten.

 

Das ganze Regelwerk gibt es auch im Web:

 

http://paizo.com/pathfinderRPG/prd/

 

Pathfinder hat die sinnlose Trennung zwischen DMG und PHB aufgehoben und besteht nur noch aus einem 540 Seiten starken Regelwerk, dass in sich völlig flufflos ist, d.h. spielweltenneutral. Dafür gibt es eigenes Kampagnensetting mit Namen Golarion. Lediglich die Qualität der Abbildungen ist für Old-Schooler arg gewöhnungsbedürftig, handelt es sich doch eher um Manga-comicartige Zeichnungen. Keine Spur mehr von Easley, Elmore oder Parkinson.

 

Ich spiele Pathfinder mit einer kleinen Gruppe in den Forgotten Realms und muß sagen, dass es ne Menge Spaß macht.

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Hi!

 

Also ich habe das Pathfinder-Regelwerk sowie mehrere Bücher zur Hintergrundwelt Golarion. Nun habe ich mir auch den Spielleiterschirm bestellt. Gespielt habe ich es bisher noch nicht, werde es aber demnächst.

 

Ich habe früher viel D&D 3 bzw. 3.5 gespielt und war von dem Spiel sehr begeistert. Auch ich gehörte zu jenen Spielern, die den Schritt von D&D 3.5 zu D&D 4 nicht mitmachen wollten.´

 

Nun, ich habe das Pathfinder GRW zum Großteil gelesen und freue mich schon auf die erste Spielrunde. Allerdings wird diese auf der Welt Golarion erstmal stattfinden. Sollte die Welt - was ich jedoch nicht glaube - nicht entsprechen, so ist ja ein Wechsel auf eine andere Welt möglich. ;)

 

 

Myronius

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Ein wichtiger Hinweis: Pathfinder gibt es auch auf Deutsch, wird von Ulysses verlegt. Ist leider ein bißchen teurer. Die Übersetzung ist aber besser als ihr Ruf.

 

Ich spiele jeden Dienstag Pathfinder (in den Forgotten Realms). Zuerst spielten wir 3.0, dann 3.5, jetzt Pathfinder. Zur Zeit spielen wir "Expedition to the DemonWeb Pits". Die Umstellung war unproblematisch. Für die Spielerfiguren bringt sie hauptsächlich Vorteile.

Die Regeln für Kampfmanöver wurden vereinfacht, die Klassen interessanter gestaltet, Fertigkeiten zusammengefasst (Stealth für Hide und Move Silently, Acrobatics für Jump und Tumble, Perception für Spot, Search, Listen...) einige gestrichen.

Zaubersprüche wurden ein bißchen generft (weniger save or die/suck).

Kleriker ist vielleicht die einzige Klasse, die weitgehend gleichgeblieben ist (da sie früher meist als zu stark angesehen wurde).

Es macht jetzt richtig Spaß Kämpfer zu spielen.

 

Das Artwork ist professionell, aber sicher nicht jedermanns Sache. Mir gefiel d&d besser, insbesondere AD&D 2nd Ed.

 

 

4.0 habe ich auch mal ausprobiert, als Spieler fand ich es ganz schön, als Spielleiter fehlte mir der Background der Figuren, sie bestehen praktisch nur noch aus Kampfoptionen; Berufe und Handwerk gibt es nicht mehr. Die Regeln erinnern sehr an Computerspiele. Positiv: es ist recht einfach zu spielen und zu erlernen.

bearbeitet von Orlando Gardiner

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Ein wichtiger Hinweis: Pathfinder gibt es auch auf Deutsch, wird von Ulysses verlegt. Ist leider ein bißchen teurer. Die Übersetzung ist aber besser als ihr Ruf.

 

Ich spiele jeden Dienstag Pathfinder (in den Forgotten Realms). Zuerst spielten wir 3.0, dann 3.5, jetzt Pathfinder. Zur Zeit spielen wir "Expedition to the DemonWeb Pits". Die Umstellung war unproblematisch. Für die Spielerfiguren bringt sie hauptsächlich Vorteile.

Die Regeln für Kampfmanöver wurden vereinfacht, die Klassen interessanter gestaltet, Fertigkeiten zusammengefasst (Stealth für Hide und Move Silently, Acrobatics für Jump und Tumble, Perception für Spot, Search, Listen...) einige gestrichen.

Zaubersprüche wurden ein bißchen generft (weniger save or die/suck).

Kleriker ist vielleicht die einzige Klasse, die weitgehend gleichgeblieben ist (da sie früher meist als zu stark angesehen wurde).

Es macht jetzt richtig Spaß Kämpfer zu spielen.

 

Das Artwork ist professionell, aber sicher nicht jedermanns Sache. Mir gefiel d&d besser, insbesondere AD&D 2nd Ed.

 

 

4.0 habe ich auch mal ausprobiert, als Spieler fand ich es ganz schön, als Spielleiter fehlte mir der Background der Figuren, sie bestehen praktisch nur noch aus Kampfoptionen; Berufe und Handwerk gibt es nicht mehr. Die Regeln erinnern sehr an Computerspiele. Positiv: es ist recht einfach zu spielen und zu erlernen.

 

Moin!

 

Alle Bücher, die ich von Pathfinder besitze, sind ebenfalls auf deutsch. Ich muss zugeben, dass ich da etwas bequem bin. Wenn es Bücher auf deutsch gibt, dann hole mich mir lieber die, anstatt die englischen. ;)

 

Aber die Forgotten Realms scheinen ja ein richtiger Renner für Pathfinder zu sein. Hm...vielleicht sollte mir dann doch noch mal überlegen, nicht gleich in den FR zu starten. ;)

 

Aber mal eine andere Frage: Hat schon jemand versucht mit den Pathfinder-Regeln in der Welt von World of Warcraft zu spielen? So einen Blut- oder Nachtelfen zu spielen, hätte doch auch mal was und zudem bietet Azeroth eine wirklich gute Story.

 

 

Myronius

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Aber die Forgotten Realms scheinen ja ein richtiger Renner für Pathfinder zu sein. Hm...vielleicht sollte mir dann doch noch mal überlegen, nicht gleich in den FR zu starten. ;)

 

Na ja, ein Renner, weil hier zwei Gruppen in ihnen spielen? Ich finde Golarion auch ganz schön, aber ich bin nicht der SL. Wir benutzen halt viel 3.5 Material und für die FR gibt es halt viel Background/Abenteuer. Außerdem kann man ja seine Figuren auf ein neues Regelkorsett ummodeln, aber auf eine neue Welt?

 

Gruß,

Orl

 

Der Vorteil englischer Regeln ist, dass man beim Spiel kein Regelwerk braucht, es langt ein notebook mit dem PFSRD (Ich benütze übrigens das http://www.d20pfsrd.com/, ein etwas anderer Aufbau als das offizielle von PAIZO, das neue Advanced Player's Guide ist auch schon teilweise eingearbeitet). Geht schneller als nachschlagen.

 

P.S.: Änderungen gegenüber 3.5: Prestigeklassen haben bei weitem nicht mehr die Bedeutung wie bei 3.5. Es lohnt sich eine Grund-Klasse von Level 1-20 zu spielen (auch aus crunch-Gründen). Prestigeklassen sind eher als Spezialisierungen zu sehen die nicht zu einem höheren Power-Level führen, eher im Gegenteil.

bearbeitet von Orlando Gardiner

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Aber mal eine andere Frage: Hat schon jemand versucht mit den Pathfinder-Regeln in der Welt von World of Warcraft zu spielen? So einen Blut- oder Nachtelfen zu spielen, hätte doch auch mal was und zudem bietet Azeroth eine wirklich gute Story.

 

Es gibt Warcraft the RPG und basiert ebenfalls auf dem d20 System. Das kam allerdings schon vor World of Warcraft zu Warcraft III raus. Inzwischen heißt es auch World of Warcraft the RPG, damit auch auch wirklich verstanden wird, dass es die gleiche Warcraft-Welt ist - abgesehen von den geschichtlichen Entwicklungen in dieser. Siehe dazu auch hier.

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Hallo

Also Wir spielen alle 2 Wochen eine reine Zwergenrunde. Das von

Paizo gelieferte Abenteuer ist super. Allein das jeder Spieler eine

18 seitige Stadtbeschreibung mit Karte und wichtigen Persönlichkeiten

von Korvosa bekommt, ist super.

Das die Zeichnungen im Regelwerk etwas modern sind, ist zwar gewöhnungs

bedürftig, aber eigentlich ganz nett.

bis denne

Wolfgang

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Hallo

Also Wir spielen alle 2 Wochen eine reine Zwergenrunde. Das von

Paizo gelieferte Abenteuer ist super. Allein das jeder Spieler eine

18 seitige Stadtbeschreibung mit Karte und wichtigen Persönlichkeiten

von Korvosa bekommt, ist super.

Das die Zeichnungen im Regelwerk etwas modern sind, ist zwar gewöhnungs

bedürftig, aber eigentlich ganz nett.

bis denne

Wolfgang

 

Und welches Level habt ihr mit den Charakteren schon erreicht?

 

 

Myronius

bearbeitet von Myronius

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Ich spiele jetzt seit einigen Monaten alle zwei Wochen mit einigen Schülern (4-6) Pathfinder (für Midgard konnte ich niemanden begeistern, was wohl an den mangelnden Sprachkenntnissen und dem mangelnden Bekanntheitsgrad in diesen Breiten liegen dürfte). Ich habe alte AD&D (The Sentinel und The Gauntlet, beide aus den 80er Jahren) und D&D (Burg Bernstein) Abenteuer umgeschrieben, was recht langwierig ist und die Abenteuer um einiges anspruchsvoller macht. Insgesamt macht es Spaß, zumal die Zauberer in unteren Graden jetzt endlich mehr Zaubersprüche haben.

 

Wir benutzen die englische und französische Papierfassung, sowie http://www.d20pfsrd.com/. Besonders schön aber ist, dass wir das in der Schule spiele: viel Platz, eine Tafel und ein Beamer mit Computer.

 

Wenn ich nächstes Jahr Spieler zusammenbekomme, werde ich vielleicht den Temple of Elemental Evil anbieten.

bearbeitet von malekhamoves

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Hi,

 

wir sind nach Midgard und einigen anderen Systemversuchen nun ebenfalls auf Pathfinder umgestiegen - und das Spielgefühl ist ehrlich gesagt ziemlich positiv. Das System ermöglichst schöne Figuren zu erschaffen, wenngleich natürlich ganz in Tradition von D&D immer die Gefahr besteht, dass es schlussendlich um "Charakteroptimierung" hinsichtlich des Schadensoutputs/ÜBerlebensfähigkeit geht. Wenn man das in der Gruppe im Vorfeld jedoch bespricht und verhindert, macht Pathfinder wirklich, wirklich viel Spaß muss ich sagen.

 

Einziger Manko: Schon bei Midgard war der Vorbereitungsaufwand für Selbstgeschriebene Abenteuer immens, Pathfinder setzt hier noch einen drauf...

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Dafür gibt es doch ziemlich viele elektronische Hilfsmittel. Plus die ganzen Bücher: Bestiarien, NPC-Codex, die natürlich auch alle im Netz vorhanden sind, z.B. auf d20pfsrd oder andere. Einer unser Spielleiter nutzt zur Erstellung von NPCs den kostenlosen PCGen; kürzlich musste ich zum zweiten Mal denselben Oger-Barbaren (CR 17) töten, weil wir ihn nicht ordentlich beerdigt hatten. Er hat mit den Ausdruck der Figur dagelassen, komplett mit seiner Cohort, einer Ork-Klerikerin (die sich jetzt auch nicht mehr um ihre Zahnpflege kümmern muss).

Er leitet eine freie Kingmaker-Version mit unseren Veteranen-Charakteren (bzw. deren Nachfolgern) und macht mir keinen überarbeiteten Eindruck.

 

Ich selber leite seit Jahren des Spielens nun zum ersten Mal auch in diesem System, allerdings lasse ich mich schön vom Rise of the Runelords AP (die Jubiläumsversion) an die Hand nehmen. Ich bin aber bei Pathfinder noch in der Lernphase, was das Meistern betrifft; wir haben schon mehr tote Figuren zu beklagen als mir lieb ist.

 

Grundsätzlich hast du aber Recht; die Möglichkeiten der Figuren zu agieren sind so unglaublich vielfältig, dass man sie, um sie flüssig rüberzubringen, schon besser kennen muss.

bearbeitet von Orlando Gardiner

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Ich leite, wenn ich denn mal leite, hautpsächlich umgeschriebene uralt TSR Adventures oder, wenn ich mal wirklich kleine Abenteuer benötige, Abenteuer aus diversen MERP Publikationen. Ich mag es, Abenteuer umzuschreiben, allerdings bin ich auch nur mäßig genau, was die Konvertierung von Monstern oder NPC angeht. Meistens improvisiere ich, falls ich mich mal total verdaddelt haben sollte und es sich zeigt, dass die Gegner zu stark oder zu schwach sind.

 

Die Adventure Paths von Paizo sind absolut unerreicht, aber leider viel zu umfangreich für uns verheiratete, mit Kindern ausgestattete Seltenspieler.

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