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Rastan

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  1. Ich finde den kreative Ansatz durchaus interessant und es ist gut, seinen Horizont diesbezüglich zu erweitern. Aber rein praktisch betrachtet beschreibe ich einem neuen Spieler, der die Welt nicht kennt beispielsweise einen Thorwaler zuerst als was er sieht Also, um mal beim Klischee zu bleiben, einen nordischen Krieger mit bunt bemaltem Rundschild und einer Streitaxt etc. und weise dann darauf hin (OT) - das sind die Wikinger bei DSA, nur sind sie absolut gegen Sklaverei, tragen gerne gestreifte Hosen und verzierte Helme wie aus einer Wagner Oper. Um das nicht zu verstehen, müsste der Spieler also keine Vorstellung von einem Wikinger haben, also eher unwahrscheinlich im europäischem Rollenspielumfeld. Im Gegensatz dazu steht der nordische Krieger der (von mir ad hoc erfundenen Spielwelt Rastania): "Es scheint ein Karr-Val aus dem Norden zu sein, er trägt den typische Rüstung aus Zähnen von Eis-Kavalis und eine Axt aus reinem Foldrum, das in der Mittagssonne glänzt." Ja, also Karr Val sehen so aus (Beschreibung), Eis Kavalis sind (ebenso) Foldrum (ebenso) Ich denke man versteht worauf ich hinaus will. Es braucht also eine Zeichnung um es praktisch zu gestalten. Rein storytechnisch erfüllt der kosmetisch Neuerschaffene meist aber ohnehin eine Klischeefunktion - ausser man beginnt auch hier bei 0 - das ist aber alles eher anstrengend als spassig, denke ich. Wobei ich dazu sagen muss, ich bin ein einfacher Mensch - Findet die Waelinger und bringt mir den Kopf des Anführers klingt für mich schon spannend genug ;) Tatsächlich finde ich Science Fiction in Rollenspielen aus genau den Gründen schwierig. Also Science Fiction mit vielen Alien Rassen und Schiffsklassen, wobei das neue Traveller hier löblicherweise alle Schiffe illustriert. Aber das nur am Rande..
  2. Ich fände es auch interessant, wenn ( noch) nicht alle Regionen beschrieben werden. Dann kann man diese Regionen in Kampagnen tatsächlich neu erforschen. Sicher wird es Spieler die natürlich unbedingt aus der unbekannten Region kommen wollen, aber ich denke da kann man auch mal nein sagen. Also nicht nur weisse Flecken sondern ganze weisse Regionen und Kontinente. Zu den Städtenamen muss ich sagen, ich finde echte Fantasynamen oder deutsche Namen (sofern sprechende Namen) gut. Da hat Damatu schon die Nase vorn, weil es keine holprigen Übersetzungen bieten muss. Persönlich mag ich lieber (popkulturell geprägt pseudo-) historische Settings, aber ich dachte auch Splittermond ist mir zu abgefahren - was bei manchen Elementen auch stimmt, aber letztendlich ist es eine ziemlich stimmige Welt. Daher freue ich mich, dass überhaupt Midgard weiterlebt und etwas Neues herauskommt. Der einzige Wermutstropfen ist das Ende des alten Midgards, aber wer weiss, wenn Damatu ein grosser Erfolg wird, vielleicht gibt es dann einen Impuls damit etwas zu machen. Für mich gibt es leider zu wenige solcher Welten die mehr "Karl May und Prinz Eisenherz" als "One Piece und Vox Machina" als Grundlage für die Spielatmosphere haben.
  3. Guten Abend! Leider habe ich zum Salon keinen Zugang, darum erlaube ich mir hier zu posten. Ich würde mir gerne "das Regelwerk, die Enzyklopädie und das Cabinett der Kurositäten etc." zulegen. Eventuell auch noch andere Zusatzwerke wie "Adel verpflichtet" sofern noch greifbar. Ich habe nun gesehen, dass eine neue Auflage kommt. Hier meine Fragen dazu: Werden die Zusatzwerke auch neu aufgelegt und (sofern vorhanden) Regelteile angepasst? Wann wird der Editionswechsel vollzogen sein? Vielen Dank vorab und beste Grüsse, Rastan
  4. Ja das muss ich ehrlich sagen, das fehlt mir auch. Sowohl durch die Namen als auch durch die (noch?) kulturlosen Landeskonzepte. Ich lese etwa es gibt dort Panzerreiter, aber es ist kein Bild da. Es ist halt noch ein unbeschriebenes Blatt, das bewusst auf historische Blaupausen verzichtet. Das ist schwierig bei Literatur. Beschreibe ein casadarisches Kriegsschiff? Ein valianisches? - Nur das Stichwort karthagisch-byzantinisch lässt bei den meisten Leuten Bilder entstehen...korrekt oder nicht.
  5. Das ist auch mein Eindruck. Ich denke aber schon, dass es hier noch eine Feinabstimmung geben wird, ebenso wie bei den Waffeneigenschaften. Ich hoffe es zumindest.
  6. Habe ich etwas Wesentliches übersehen oder kann man AP immer voll regenerieren, auch wenn man verwundet ist bzw. noch LP fehlen?
  7. Ich persönlich finde klassenlose Systeme um Welten besser. Das geht soweit, dass ich mittlerweile mit den Augen rolle und den Zähnen klappere, wenn jemand D&D oder Pathfinder sagt. 😬🙄😉 Mit Grauen denke ich an AD&D zurück wo alle Krieger, Magier etc.. die selben Werte hatten und sich nur durch die Persönlichkeit oder zumindest die Haarfarbe unterschieden. Wo nur der Dieb schleichen und ordentlich klettern konnte und der Magier explodierte wenn er mit einem Speer zustach. Ein Relikt aus dem 20. Jahrhundert, doch gut geeignet für Videospiele und Anfänger und natürlich Nostalgiker. 🤭🤭 Ich weiss etwas überzeichnet, aber für mich regeln die Archetypen eigentlich alles - vom Hintergrund bis zur Einsteigerhilfe.
  8. Man sollte es denke ich als Angebot sehen. Ebenso wie etwa Herausforderungen bei Savage Worlds. Was man physisch zulässt hängt stark von der Spielwelt (dem Setting) ab. Auf der Scheibenwelt kann ich problemlos Slapstick zulassen, bei Cthulluh wäre es wohl kontraproduktiv. Ebenso beim sozialen Angriff, wenn man lustig spielt kann der Gnom auch den Oger einschüchtern, auch wenn es lächerlich ist. Bei ernsterem Spiel eher nicht. Darum empfiehlt es sich die Spieler beschreiben zu lassen was sie machen und man dann die passende Regel dazu nimmt. Ist sicher für regeltreue Spielleiter eher schwierig, mir oersönlich gefällt es. Das ist der Ansatz den ich hier sehe. Die Realität der Spielwelt setzt die Grenzen, die Würfel sind nur eine Mechanik die man dann heranzieht.
  9. Thema von Hornack Lingess wurde von Rastan beantwortet in M6 - Gesetze des Kampfes
    Ja wenn man drüber nachdenkt, ist es eigentlich ein zweischneidiges Schwert. Man gibt die Initiative auf um eventuell eine bessere Abwehr nutzen zu können. Brutale Gegner greifen ohnehin an und gescheite Gegner verzögern vielleicht selbst und lassen den eigenen Schwarzmagier erst Blindheit zaubern. So gesehen eigentlich kein Bug, sondern Taktik für Fortgeschrittene.
  10. Thema von Hornack Lingess wurde von Rastan beantwortet in M6 - Gesetze des Kampfes
    Das ist nicht der Sinn der Sache, dass man das kombinieren kann, denke ich. Vielleicht muss man es deutlicher anführen bei der Regel, grundsätzlich funktioniert es aber in jedem Spiel so, dass man für Verteidigungshaltung quasi seinen Zug aufgibt. Verzögerung soll taktische Möglichkeiten eröffnen, aber keine "exploits". Theoretisch könnte man in vielen Rollenspielen ein Seil mit einer Keule zerstören, weil nirgends explizit steht, dass es nicht geht.
  11. Ich denke von der narrativen Seite kann man darüber diskutieren, was genau ein Angriff bzw. AP sind. Aber nur von der Regelseite betrachtet finde ich es etwas umständlich, weniger vom Aufwand nachzusehen als vom Spielgefühl. Auch wenn mir die Praxis bei M6 fehlt kann ich es doch von anderen Systemen her sagen. Ich bin auch sehr froh, dass man die "Erfolgsgrade" bei den Fertigkeiten reduziert hat - eine Wohltat! Darum finde ich es schade, dass sie dafür im Kampf auftauchen. Durch die Eleganz des grundsätzlichen Systems lässt sich das schnell hausregeln. Aber ich denke für neue Spieler (aber nicht nur) ist einfacher besser. Erfolg, Misserfolg, das nochmal in kritisch und ggf. "gekaufte" geringere Erfolge. Optional kann man hier ja einiges an Optionen draufpappen - das wäre für mich dann etwas wie Ausbauregeln, ein Kompendium etc... Dazu kommt, dass dann Spielfiguren wie weniger ausdauernde Gegner nicht so schnell mit 0AP aufeinander einprügeln.
  12. Hallo Leute! Also das Kampfsystem gefällt mir grundsätzlich ziemlich gut, vor allem die vereinheitlichten Manöver. Man hat damit eine solide Basis wenn Spieler etwas Abweichendes machen möchten und kann herrlich kreativ werden. Herrlich erfrischend keine Sonderfertigkeiten zu haben, ein Trend der mir ohnehin nie gefallen hat. Was mir dagegen nicht gefällt sind die Regeln zu Schilden und Parierwaffen, sowie der AP Verlust bei (normal) misslungenen Angriffen. Das wirkt unrund und zusammengestückelt. Meine Vorschläge (quick and dirty): Bei normalem Misslingen kein AP Verlust für den Angreifer / bei Patzer -2 AP pauschal und eventuell ein Effekt (bei fragilen Waffen, Kampf in spezieller Umgebung etc,...)* Schilde geben direkt einen Bonus auf Reflex im Nahkampf: +1 für Buckler und Parierwaffen // + 2 für Schild, klein // +3 für Schild, gross) - keine Spezialisierung möglich Kettenwaffen bekommen die Waffeneigenschaft "Entwaffnen" oder "Vorteil gegen Schilde"** * Nur Patzer und Kritische Erfolge sollten eigene Regelauswirkungen haben, sonst wird es unübersichtlich **Ich denke die Waffenwerte und Eigenschaften sind noch nicht final und das ist auch schon Detailkram Ansonsten für mich ein deutsches Savage Worlds punkto Kreativitätsermöglichung, Konvertierbarkeit etc. und das auf Midgard/W20 Basis, ohne "Angeschlagen-Regel" und "Würfelvolatilität". Ein Traum, man kann wohl nicht viel mehr verlangen auf der Regelseite. Der Ehrlichkeit halber muss ich anmerken, ich habe es nur gelesen und im Kopf durchgespielt - bin schon gespannt auf etwaige Praxistests.
  13. Habe die ersten Folgen (bis zur Nacht in Djevelstul) angehört. War wirklich sehr stimmungsvoll und hat mir ziemlich Lust auf Midgard gemacht. Ich weiss, bin etwas spät aber wollte es trotzdem schreiben..
  14. Also ich bin eher skeptisch bei den Genre-Gebieten, wobei das auch der alten Midgard Welt der Fall war. Trotzdem hatte man den Eindruck einer archaischen Welt, auf Anhieb fallen mir nur die Küstenstaaten als "Problemzone" ein. Bei Golarion (Pathfinder) hat man es übertrieben, finde ich. Dort wirkt die Welt für mich nicht sehr konsistent und hat daher keinen Charme (für mich). Bin von dem her gespannt wie Damatu sich entwickeln wird, allein vom Weltenbau her. Man wird sehen, ich denke hier in der Diskussion wird aufgrund von Annahmen (und gewissen Tendenzen im medialen Bereich heikle Themen zu ignorieren) vorab eher eine Sorge geäussert und darauf aufbauend das unbekannte Damatu kritisiert. Das verstehe ich zwar, aber es ist doch etwas unfair finde ich. Ebenso finde ich es nicht "gut", dass der Mitspieler von Honigdachs den PTG in die Tonne geworfen hat. Aber ich weiss, die Diskussion von gut und böse ist ausgelagert.
  15. Ich habe es für M5 gefragt, ich muss es auch für M6 fragen. Wer zaubert was? Also Priester göttlich und dann was halt dazu passt? Schamanen göttlich oder Lebenskraft primär? Ok Magier und Hexer ist logisch, aber kann man einen Heilmagier spielen? Er müsste dann aber Domäne Leben haben oder? Vorrangig meine ich, ich weiss man kann auch 2+ Schulen lernen. Aber göttlich eigentlich nicht oder ist das nur eine Tradition? Das.wäre doch seltsam oder? Fragen über Fragen

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