Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan
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Feuerkugel als Kettenreaktion
Ist wohl derselbe Unterschied wie zwischen tot und ganz tot. Ich verstehe durchaus, dass sich das in deinem Kopf wie ein Widerspruch anhört, mir geht es nicht viel anders. Allerdings gibt es da die Regel vom wiederholten verzaubern. Konsequent auf die Umgebungszauber angewendet heißt das, dass derselbe Bereich (dasselbe Feld) nicht unter demselben Zauber liegen kann unter dem es schon liegt. Das Kernproblem ist meines Erachtens die Wirkunsdauer der Feuerkugel. Mit Wd 0 (wie das zum Beispiel bei der Feuerlanze der Fall ist) würde ich sagen: voller Schaden aller Feuerkugeln. Bei Wd 2 min (auch wenn ich weiß, dass sich das auf die Zeit zum Steuern der Feuerkugel bezieht) ist das schwierig zu entscheiden. Was sagt eigentlich die offizielle Regelantwort zu dem Thema? Viele Grüße Harry Regelantwort von Midgard-Online: Ein wiederholtes Verzaubern liegt streng genommen ausschließlich dann vor, wenn eine Person mit einem Effekt verzaubert werden soll, der entweder identisch oder sehr ähnlich bereits auf der Person liegt. Allerdings ist einsichtig, dass auch ein länger andauernder Umgebungszauber wie beispielsweise Eisiger Nebel effektiv nur einmal auf ein Feld gezaubert werden kann. Wie Einsi schon schrieb, erhöht das nicht den Schaden, den man beim Durchqueren eines solchen Feldes erleidet. Feuerkugel ist allerdings ein Umgebungszauber, der seine Wirkung wie ein Sekundenzauber entfaltet. Die angegebenen Wirkungsdauer ist dabei völlig belanglos, schließlich wird während dieser Zeit auch keinerlei Schadenswirkung verursacht. Erst abschließend, mit Ende der Wirkungsdauer, entfaltet der Zauber seine Wirkung. Und damit ist die Frage auch schon beantwortet: Der Schaden einer Feuerkugel entsteht nach dem Ende der Wirkungsdauer des Zaubers, ein Wesen oder ein Feld kann durch eine Feuerkugel gar nicht wiederholt verzaubert werden, da es durch die Magie gar nicht unmittelbar, sondern nur mittelbar in Mitleidenschaft gezogen wird. Zwar sind die schadensbringenden Flammen magischen Ursprungs, aber sie verzaubern ihr Opfer nicht, sondern verbrennen es ganz natürlich. Mehrere Feuerkugeln richten also jeweils ihren Schaden an. Ich möchte mich in diesem Zusammenhang auch noch kurz zu der Eingangsfrage äußern. Das Regelwerk stellt zwei Mechanismen vor, mit denen Runenstäbe einerseits mit Fernkampfwaffen verschossen und andererseits als sehr gut getarnte Fallen in Objekte eingelassen werden können. Für beide Anwendungsarten sind identische Voraussetzungen notwendig. Da das Regelwerk bewusst eine solche Trennung vorsieht, ist es, natürlich nur im Sinne der Regeln, nicht erlaubt, sie durch 'kreative Mechanik' zu kombinieren. Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang.
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Wenn wir schon die "Müllhalde" haben, wäre doch 'Recyclinghof' passend. Oder 'Wiederaufbereitungsanlage'. Grüße Prados
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Runenplättchen
Zu 1: Runenstäbe sind fingerdick und ein bis zwei Handspannen lang. Runenplättchen sind Runenstäbe in Form dünner Holzplättchen. Ersetze also das "fingerdick" durch "dünne Holzplatte" und schon hast du die ungefähre Größe eines Runenplättchens. Zu 2: Der Zauber wird freigesetzt, sobald das Runenplättchen zerbricht. Das steht so auch in der Beschreibung, lies den von dir zitierten Satz einfach mal weiter. Grüße Prados
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Schicksalsgunst - Erkaufen eines Erfolgs
Die Antwort der Frage ergibt sich aus dem Regeltext. Die Entscheidung, ob ein EW oder WW wiederholt wird, muss sofort getroffen werden, also bevor irgendein weiterer Würfelwurf durchgeführt wurde. Soll also ein EW wiederholt werden, gegen den ein Gegner einen WW würfeln darf, dann muss die Bereitschaft zur Wiederholung auf jeden Fall vor dem Würfeln des gegnerischen WW verkündet werden. Andernfalls kann dieser EW nicht mehr wiederholt werden. Weiterhin gilt laut Regelwerk eine Aktion grundsätzlich als gelungen, sobald der Erfolgswurf mindestens 20 ergibt. Denn auch wenn der gegnerische WW gelingt, erlangt der die Fertigkeit Ausführende auf jeden Fall "leichte Vorteile" (DFR, S. 80). Fazit: Auch beim Erkaufen eines Erfolgs durch Schicksalsgunst steht im entsprechenden Fall dem Gegner auf jeden Fall ein Widerstandswurf zu. Grüße Prados
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Schicksalsgunst - Erkaufen eines Erfolgs
Ein Vorschlag legt den Zuhörern nahe, so wie beschrieben zu verfahren. Eine Vorstellung ist neutral und legt ohne Intention lediglich einen Sachverhalt dar. Regelantwort von Midgard-Online: So, auf ein Neues. Der Regeltext spricht von der Wiederholung eines eigenen EW oder WW. Der Fettdruck könnte zu der Ansicht führen, damit sei schon eine Angabe zur Anzahl der möglichen Wiederholungswürfe gegeben. Dies ist aber nicht der Fall. Der Fettdruck verweist vielmehr ausschließlich darauf, dass tatsächlich nur ein einzelner EW oder WW, nicht aber eine ganze Situation, die durch mehrere Würfe entschieden wird, neu gewürfelt wird. Einen Hinweis auf diese Auslegung liefert die ausdrückliche Festlegung, dass auch nur ein Schadenswurf wiederholt werden könne. Da Schadenswürfe eben auch aus Kombinationen bestehen können, beispielsweise beim kritischen Erfolg, ist diese Einschränkung hier einsichtiger. Es wird ja insbesondere darauf hingewiesen, dass die Entscheidung zur Wiederholung sofort im Anschluss an den Wurf getroffen werden muss. Blättert man ein wenig im Regelwerk, so findet man eine ähnliche Situation bei der Erschaffung nichtmenschlicher Abenteurer. Dort wird erklärt, dass ein Würfelwurf wiederholt werden dürfe, wenn das Ergebnis nicht zu den Vorgaben passe, die an die jeweilige Rasse gestellt werden. Dieser eine Würfelwurf dürfe ausdrücklich solange wiederholt werden, bis das Ergebnis angemessen sei. Das Regelwerk spricht also auch an dieser Stelle von der Wiederholung eines einzelnen Würfelwurfs. Aus dieser Textstelle wird deutlich, dass das Regelwerk nicht zwingend nur von einer einzelnen Wiederholung des Würfelvorgangs ausgeht, wenn es die Wiederholung eines einzelnen Würfelwurfs verlangt. Nun stellt sich die Frage, wie diese Frage, mehrfach oder einfach würfeln, in der hier strittigen Regelfrage beantwortet werden soll. Da sich Hinweise ergeben haben, dass sich im ersten Absatz des Regelabschnitts eben keine eindeutige Anweisung für die Anzahl der Würfelwiederholungen finden, müssen sie wohl im zweiten Absatz stehen. Tatsächlich finden sie sich da: Während die Wiederholung des fremden Schadens- oder Meuchelwurfes eindeutig ist - er wird einmal wiederholt, da sich keine anderen Angaben finden lassen -, ist die Sache beim eigenen EW und WW anders. Die Regelpassage spricht vom Kauf eines Erfolges. Es ist also nahe liegend, dass der Wurf tatsächlich solange wiederholt wird, bis sich ein Erfolg einstellt. Das ist die Gunst des Schicksals. Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang. Ich möchte noch einige persönliche Worte schreiben. Zunächst zur Klarstellung: Tonys Beitrag bezieht sich auf eine Antwort, die ich zunächst verfasst, dann aber zurückgezogen habe. Nun entspricht die Regelantwort tatsächlich meiner eigenen Hausregel, eine Tatsache, die ich so nicht erwartet hätte. Wie viele von euch war ich selbstverständlich davon ausgegangen, mit der Wiederholung des einen EW sei auch nur eine einzelne Würfelwiederholung gemeint. Den Kauf des Erfolgs hatte ich unter unsaubere Formulierung verbucht. Tatsächlich lautete meine erste Regelantwort ziemlich genau so. Wahrscheinlich wird diese Antwort einigen nicht gefallen, aber ich bin weitgehend davon überzeugt, sie nach dem Wortlaut der Regeln richtig abgeleitet zu haben. Grüße Prados
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Schicksalsgunst - Erkaufen eines Erfolgs
Auch wenn's pedantisch klingen mag: Du hast in deinem obigen Beitrag davon gesprochen, dass "Prados und Co." etwas "vorschlagen" würden. Das mache ich jedoch nicht. Ich schlage nicht vor, ich stelle vor. Das ist ein erheblicher Unterschied. Für eine offizielle Antwort sehe ich nach dieser Diskussion, in deren Verlauf neben verschiedenen Vorschlägen lediglich eine legitime Position genannt wurde, eigentlich keinen Anlass. Und um es zum ich weiß nicht mehr wievielten Male zu wiederholen: Selbstverständlich vertrete ich ausschließlich meine eigene Meinung, wenn ich nicht in der Regelbox schreibe. Grüße Prados
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Auch das hier bezieht sich auf MazeBall und zwar auf seine obige Frage. Nun ja, ich bin zwar nicht 'ihr', sondern nur 'ich', was zunächst bedeutet, dass ich nur für mich sprechen kann. Ich bin hier auch nur normaler Nutzer und kann nicht für hj oder andere Administratoren sprechen. Mich stört an der Midgard-Wiki der recht deutliche Widerspruch der angegebenen Zielsetzung, in der ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass QB- und Regelwerkstexte nur rudimentär übernommen werden sollen. Inzwischen erreicht der Vernetzungsgrad der Artikel eine derart hohe Dichte, dass in bestimmten Bereichen das Regelwerk recht gut ersetzt werden kann. Von eigenen Artikeln ist jedoch kaum etwas zu sehen. Meines Erachtens nähert sich die Midgard-Wiki immer mehr einer Urheberrechtsverletzung an. Grüße Prados
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Die Zielsetzungen beider Wikis erscheinen mir doch sehr unterschiedlich. Falls sich jemand fragt: Ja, dieser Beitrag bezieht sich auf MazeBalls Einwurf. Grüße Prados
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Schicksalsgunst - Erkaufen eines Erfolgs
Deine Bedenken kann ich nachvollziehen. Dieser Vorschlag ist nun aber völlige Willkür - oder? Ja, man kann es Willkür nennen. Wie einige andere bin ich der Meinung, daß laut Regel das Erkaufen eines Erfolges wie Prados und Co. es vorschlagen, gar nicht möglich ist. Mein Hausregelvorschlag soll einen Kompromis zwischen den beiden Auslegungen bieten. Ich würde ihn evtl. noch dahingehend erweitern bei 3 eingesetzten Punkten SG einen kritischen Erfolg zu garantieren. Wie gesagt wäre das eine Hausregel. Gruß, Tony Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass ich hier keinerlei Hausregel vorschlage! Ich stelle eine mögliche Interpretation vor, wie ich sie für mich einsetzen würde. Es ist eine Vorstellung, kein Vorschlag. Ich rate niemanden, diese Form der Regelung zu übernehmen. Könnte das bitte zur Kenntnis genommen werden? Danke sehr. Grüße Prados
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Omar*s neue Teestube
A(bund)zu (solltest du) bi(tte nachlesen. Ich hatte doch geschrieben, dass das Zitat nicht aus Dr.Strangelove stammt.) Es sagt eine Frau, die damit etwas ungewöhnliche 'Bomben' anspricht.
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Omar*s neue Teestube
Also der Cappuccino wirkt Wunder. Meinetwegen können wir loslegen. Es wird schon alles wieder so schön bunt hier. Oh, yeahh! Ich hätte weniger Kaffee nehmen sollen. Aber was soll's. Egal! Erwähnte ich schon die Farben? Sie drehen und kreisen. Alte Pink Floyd-Musik auf starken Cappuccino ist ein ziemlicher Hammer, stelle ich gerade fest. Die Welt liegt mir zu Füßen. Ho! "Bomben los!" (Gut, das ist jetzt nicht aus Dr. Strangelove und es ist auch nicht der unter aller Kanone moderierte Filmzitateratestrang - könnte da nicht mal jemand was unternehmen? - , aber dennoch: Aus welchem Film ist dieses Zitat?)
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Omar*s neue Teestube
Jetzt, wo du es erwähnst ... ... glaube ich, dass es Zeit wird, meine Maske zu lüften. Gestatten: Dr. Strangelove.
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Lebenspunkte unter 10
Man könnte übrigens nachdenken, bei Gnomen die Grenze für lebensgefährliche Verletzungen auf 2 zu setzen, wie es für Wesen vorgeschlagen wird, deren LP mit 2W6 bestimmt werden. Grüße Prados
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Omar*s neue Teestube
Es scheint mir, als sei das Forum in Stase verfallen.
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Omar*s neue Teestube
Heißblütiger Cappuccino bei der Langversion des Interstellar Overdrive. Endlich.
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Schicksalsgunst - Erkaufen eines Erfolgs
Wenn man deine Aussagen so liest, könnte man fast den Eindruck bekommen, du wolltest Recht behalten ... ... was dir gegönnt sei. Leider scheinst du anderen ihr Recht an einer gegenteiligen Meinung nicht zu gönnen, anders kann ich mir die sehr selbstsicheren, möglicherweise sogar zutreffenden, in ihrer Art aber nichtsdestotrotz anmaßend wirkenden Formulierungen nicht erklären. Wollte man den Regelabschnitt mal so richtig interpretieren, mit syntaktischer und vor allem semantischer Analyse, na, was man dann so alles als 'richtig' und im Sinne des Autors nachweisen könnte. Beispielsweise bezweifle ich (bitte beachte den die Subjektivität dieser Aussage hervorhebenden Kursivsatz) deine Funktionsbewertung des zweiten Absatzes. Die Frage ist nur, ob ein solches Vorgehen irgendeinen Deut zum Spielspaß beitragen würde. Ich erlaube mir sie mit Nachdruck zu verneinen. Völlig selbstsicher, ganz sicher sogar zutreffend und in der Absolutheit möglicherweise anmaßend wirkend gebe ich deshalb zu Protokoll, dass mich deine Überlegungen zu diesem Thema aber auch nicht in geringstem Maße interessieren. Ich habe für mich eine Regelung getroffen, die ich niemandem aufzwinge, die mir aber Spaß bringt. Das ist für mich, und ich hoffe auch für alle anderen, der einzig entscheidende Faktor. Grüße Prados
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Schicksalsgunst - Erkaufen eines Erfolgs
@Stephan Na ja, die Interpretationen geben ja im Gesamten lediglich den Inhalt der beiden Absätze wieder, da sind sie schon zutreffend. Zusammengefasst lässt sich auch formulieren: Schicksalsgunst ist selten. Schicksalsgunst lässt sich ausschließlich nur für sich selbst und dort für die Wiederholung eigener EW und WW sowie gegnerischer Schadenswürfe verwenden. Selbstverständlich bezieht sich das auf alle möglichen Fertigkeitswürfe, also auch auf Erste Hilfe, die anderen Personen nutzt. Hier wird die Schicksalsgunst mittelbar zum Nutzen anderer eingesetzt, aber nur unmittelbarer Einsatz ist vom Regelwerk verwehrt. So weit, so gut und so selbstverständlich. Nun gibt es da aber den in der Formulierung sehr herausstechenden Satz, dass mit Schicksalsgunst der Erfolg einer Aktion erkauft werden könne. Nicht etwa die Wiederholung des Wurfes mit Wahrscheinlichkeit auf Erfolg, sondern der konkrete Erfolg. Es wird sogar "ausdrücklich" auf diese Möglichkeit hingewiesen. Diesen Satz mag man interpretieren, wie man möchte, ich halte ihn in gewisser Weise für eindeutig. Aber das ist nur meine Meinung. So wie übrigens auch die Ansicht, dass in einem solch extremen Fall wie Schicksalsgunst von "Powergaming" zu sprechen einer gewissen Komik nicht entbehrt. Ich würde es dann übrigens als 'Powerleading' bezeichnen, denn es ist der Spielleiter, der die Entscheidung über die Vorgehensweise trifft.
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Schicksalsgunst - Erkaufen eines Erfolgs
In Anbetracht Stephans Elaborates, dessen intuitives Verständnis ich hier in keinerlei Zweifel stellen werde, möchte ich noch auf einige Sachverhalte hinweisen. Meine Hausregel ist schlecht, oh ja, so schlecht. Sie entstand aus dem Gedanken heraus, dass sich bei mir, soll heißen bei meiner Spielleiterweise, Spannung normalerweise nicht aus einem Würfelwurf ergibt, sondern als Folge einer längerwierigen Ereigniskette. Aus diesem Grund heraus habe ich keine Schwierigkeiten damit, wenn 'meine' Spieler auch mal Erfolg haben, wo sie ihn zunächst gar nicht vermuten. Meine Hausregel ist ungerecht, oh ja, so ungerecht. Sie bevorzugt Abenteurer mit niedrigem Erfolgswert, wie auch immer der zustande gekommen sein mag. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber bislang ist bei mir noch kein Spieler auf die Idee gekommen, durch bewusst in Kauf genommene Nachteile im Vorfeld eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen anschließend durch Schicksalsgunst ermöglichten kritischen Erfolg zu erkaufen. Ich grübele, ob es nicht vielleicht daran liegen könnte, dass 'meine' Spieler normalerweise davon ausgehen, bereits im ersten Anlauf den Erfolg zu suchen, und daher danach trachten, so viele positive Zuschläge wie möglich zu erlangen. Aber es ist durchaus möglich, dass ich mich in diesem Zusammenhang irre. Meine Hausregel ist fürchterlich, oh ja, so fürchterlich. Sie raubt euch nämlich eure Zeit, die ihr hier mit Diskussionen verbringt, anstatt etwas Sinnvolles zu tun, beispielsweise für den Weltfrieden zu kämpfen, eure Wohnung aufzuräumen oder eure(n) Liebste(n) zu verwöhnen. Ich bitte aus tiefstem Herzen um Entschuldigung und rate allen: Spielt so, wie ihr Spaß dran habt, aber ... verratet es bloß niemandem. Grüße Prados
- Schicksalsgunst - Erkaufen eines Erfolgs
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Schicksalsgunst - Erkaufen eines Erfolgs
Bei Anwendung deines Vorschlags kann man ihn dadurch 'planen', dass man bewusst dasjenige Gruppenmitglied die Aktion durchführen lässt, das den geringsten Fertigkeitswert hat. Wie dargelegt erhöht dies zumindest die Chance auf einen kritischen Erfolg u.U. gewaltig. Ob man das nun als 'Planen eines kritischen Erfolgs' ansieht, ist letztlich Definitionssache. Natürlich kann man argumentieren, dass eine gut rollenspielende Gruppe solche Überlegungen ignorieren würde und trotzdem den Experten mit der Aufgabe betrauen würde. Ich schätze dieses Argument nicht. Für mich ist es immer ein Indiz für eine Regelschwäche, wenn gutes Rollenspiel durch die Regeln klar bestraft wird. Insbesondere, weil in diesem Szenrio ja eine in-game überlegt vorgehende Gruppe (also eine, die die Spielerfigur mit dem besten Wert nach vorne schickt) deutlich schlechter fährt als die unüberlegt vorgehende Gruppe (die die Aktion einfach von irgendwem ausführen lässt). Bitte beachte meine Einschränkung: Ich wollte bewusst ausgeschlossen wissen, dass ein bestimmer, besonders schlecht ausgebildeter Abenteurer die Würfe wiederholt. Mir geht es nämlich nicht um diesen Spezialfall, der sich ohnehin nicht besonders häufig wiederholen dürfte, da schlecht Ausgebildete meistens noch niedrigen Grades sind und damit auch nicht viele Schicksalspunkte besitzen. Ich habe den Eindruck, der natürlich durchaus täuschen kann, dass hier etwas undifferenziert davon ausgegangen wird, dass ein wiederholter Erfolgswurf nach 'meinem System' quasi automatisch oder aber zumindest in einer Mehrzahl der Fälle zu einem kritischen Erfolg führe. Diese Gefahr sehe ich nicht, denn erstens müsste der zitierte Sven Glückspilz selbst einmal einen ersten Erfolgswurf durchführen und zweitens auch noch auf die Idee kommen, diesen Wurf zu wiederholen. Wenn wir uns jetzt einmal von dem Schlösser öffnen-Beispiel lösen, dann dürfte eigentlich klar werden, dass abenteuerentscheidende Situationen normalerweise recht zügig, ja fast hektisch ablaufen. Da dürfte es nicht so einfach sein, mal eben alle Abenteurer ihre Fertigkeiten anwenden zu lassen und hinterher darüber zu entscheiden, wer mit Schicksalsgunst seinen Wurf wiederholen kann. Grüße Prados
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Schicksalsgunst - Erkaufen eines Erfolgs
Könnte mir mal jemand erklären, wie man einen kritischen Erfolg planen können soll? Ich meine jetzt nicht den Gedanken, einen besonders unausgebildeten Abenteurer den Wurf wiederholen zu lassen, sondern einen einzelnen Durchschnittsabenteurer. Wie kann der einen kritischen Erfolg planen?
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Dämonenfeuer mit Thaumagral
Ja, klar gibt es eine offizielle Stellungnahme dazu, sie ist sogar von JEF. Der Übersichtlichkeit setze ich sie in den berühmten braunen Rahmen: Regelantwort von Midgard-Online: Mit dem Dämonenfeuer-Thaumagral ist kein Rundumschlag möglich. Hier wird die Effizienz der Waffe erhöht, was bedeutet, dass die reale Waffe in Kontakt mit dem Gegner kommen muss, um Schaden anzurichten. Da die für einen Thaumagral in Frage kommenden Waffen aber zu leicht und/oder zu kurz sind, um mit ihnen einen Rundumschlag ausführen zu können, kann auch unter Einfluss des Zaubers ein solcher nicht durchgeführt werden. Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang.
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Schicksalsgunst - Erkaufen eines Erfolgs
Ich bin ja beglückt ob dieser Fürsorglichkeit bezüglich des Verstehens bestimmter Einwände, kann diese Fürsorglichkeit jedoch beruhigend zurückweisen: Ich habe den Einwand verstanden. Und ich darf hinzufügen, er ist mir, unter Berücksichtigung der besonderen Umstände, unter denen Schicksalsgunst eingesetzt werden kann, völlig egal. Ich möchte aber auch noch hinzufügen, dass ich mitnichten einen "Regelvorschlag" unterbreitet, sondern lediglich meinen persönlichen Interpretationsvorschlag dargelegt habe. Ich sehe zwischen diesen beiden Begriffen einen erheblichen Unterschied und unterstelle ganz frech, dass dieser Unterschied von hoffentlich allen verstanden wird. Es mag ja durchaus sein, dass es zahlreiche andere Auffassungen gibt, die sich von meiner Interpretation unterscheiden. Allerdings dürften sich auch die Spielweisen unterscheiden, sodass mein Vorschlag sicherlich nicht zur Spielweise anderer Gruppen passen dürfte. Umgekehrt gilt das natürlich genauso. Grüße Prados
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Schicksalsgunst - Erkaufen eines Erfolgs
Könnte es sein, dass diese Diskussion doch sehr ins Theoretische abdriftet? Ich schrieb von einer möglichen Interpretation, nicht davon, dass automatisch alle neuen Würfe kritische Erfolge geben würden. Jürgens Einwand ist berechtigt, wie oft kann der Abenteurer das? Zumal die Schicksalsgunst, wie das Regelwerk wohl berechtigt anmerkt, viel sinnvoller in Situationen angewendet werden sollte, in denen ein Würfelwurf gegen die Spielfigur gefallen ist. Ich würde doch vorschlagen, die Kirche im Dorf zu lassen. Das erfolgreiche Lösen eines Abenteuers an einen Erfolgswurf zu hängen, ist doch wohl mehr als nur ein wenig übertrieben. Grüße Prados
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Schicksalsgunst - Erkaufen eines Erfolgs
Ich könnte mich auch mit einer weniger strengen Interpretation anfreunden. Will man den Erfolg einer eigenen Aktion mit Schicksalsgunst erkaufen, dann darf der Spieler anschließend so lange würfeln, bis er mindestens eine Summe von 20 erreicht. Erzielt er dabei zufälligerweise einen kritischen Erfolg, hat es das Schicksal ganz besonders gut mit ihm gemeint. Grüße Prados