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Olafsdottir

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  1. Habbal hält Alischar für sehr talentiert, misstraut aber Halifa. Das schreib' ich bei ihm noch rein. Ich lasse ihn dann so agieren, dass ihm Aischahr am liebsten wäre, aber ohne Halifa, d.h. wir hetzen Dirk und Darin aufeinander... Rainer
  2. Habe dann 'mal - ohne Rolf - die Teilnehmerliste auf den neusten Stand gebracht. Was war nun mit einem Vertreter des Propheten? Haben wir sowas jetzt??? Mona hat nicht mehr reagiert, zu Salam passt es nicht... Wenn ja, könnten wir Olivers Roten Mann unterbringen, als Jäger des Propheten oder so. Rainer
  3. Dieser Mann ist des Regierens müde. Er sehnt sich zurück nach jener Zeit, in der er als Hauptmann der Mudschadschebeli, der Gebirgsjäger des Kalifen, mit seinen Männern die westlichen Grenzen des Landes sicherte und sich Scharmützel mit Barbaren, Schmugglern und Anhängern der Schattenbruderschaft lieferte. Aber als Verwandter des Kalifen, der sich zudem in der Schlacht von Kuschan gegen die Horde der Dämonin An-tankh ausgezeichnet hatte, war sein steiler Aufstieg in der mokatischen Verwaltung wohl nicht zu verhindern. Zudem erwies er sich als vertrauenswürdig und ausgesprochen tüchtig, so dass er erst Statthalter von Schamat und dann auch noch Wesir wurde. Wenn es jemals einen Wesir gegeben hat, der nicht Kalif werden wollte anstelle des Kalifen, so ist es Habbal el-Mausili. Nichtsdestotrotz ist niemand überrascht, dass gerade die besonneren Kräfte des Kalifats ihn nun gern trotzdem zum neuen Kalifen machen würden. Habbal steht für eine erfolgreiche Realpolitik der kleinen Schritte und des geringen Aufsehens, in der das Wohl der Bevölkerung im Mittelpunkt steht. Im Spannungsfeld mit den Küstenstaaten verfolgt Habbal eine Linie des Ausgleichs, hat er doch im Umfeld der Ermordung des Kalifen mit eigenen Augen gesehen, wie gefährlich eine zu starke Fixierung auf rein religiöse Ziele sein kann. Dies soll nicht heißen, dass Habbal kein religiöser Mensch wäre. Im Gegenteil: Er glaubt an die Zweiheit in ihrer reinen Form und bringt den Ideen des Propheten großes Misstrauen entgegen. Wenn es irgend geht, würde Habbal es vermeiden wollen, neuer Kalif zu werden. Sowohl Hasan als auch Masrur wären ihm als neuer Herrscher recht, wobei er Hasan für den erfahreneren Politiker hält. Einer Katastrophe gleich käme für ihn indes die Wahl Abschibs, da dieser in Habbals Einschätzung in Mokattam nicht nur die Ausgewogenheit zwischen Religion und Weltlichkeit durcheinander bringen, sondern das Kalifat auch in einen blutigen Krieg gegen Ungläubige im Allgemeinen und Leonessa im Besonderen stürzen würde. Ein drohender Wahlsieg Adschibs wäre wohl das Einzige, das Habbal zu einer aktiven Kandidatur veranlassen könnte. Am liebsten indes wäre ihm die Wahl von Alischahr, den er für einen sehr talentierten neuen Kalif hält, dessen Zeit allerdings zu früh gekommen ist. Indes hält Habbal Alischahrs "Vormund", Hanifa, für eher dubios und würde es bevorzugen, diese nicht an den Schaltstellen der Macht zu sehen. Eine mögliche Alternative könnte die Wahl von Alischahr sein, wenn Hanifa die Vormundschaft entzogen und an jemand Anderen übergeben würde. Als solche Person hielte sich Habbal in der Tat für am Geeignetsten, ist sich aber bewusst, dass er vorsichtig agieren muss, damit man ihm nicht vorwirft, die Macht hinter dem Thron werden zu wollen. Habbal gehört zu den wenigen Schariden, die von Suleimans Bluterkrankung wissen, geht aber davon aus, dass diese natürliche Ursache hatte und sich nicht auf Suleimans Söne vererbt hat.
  4. Spielt Rolf jetzt mit??? Rainer
  5. Ich denke schon, dass einige Schariden von der Krankheit wissen; die Heilerin auf jeden Fall! Zum Glaube an die Zweiheit gehört aus meiner (zugegebenermaßen vom Koran geprägten) Sicht. auch das Streben nach Wissen, weshalb der allgemeine Wissensstand (auch in medizinischer Sicht) in Eschar höher sein sollte als, sagen wir, in Alba. Wobei Solwac ja bislang nur Fakten beschrieben hat: Die Blutkrankheit ist bislang nicht zum Ausbruch gekommen, und man hält ihn unter Beobachtung. Wissenschaft ist zwar wichtig, aber wir wissen doch alle, dass sich Alaman letztlich nicht darum schert, was nun für Menschen logisch verständlich ist. Wenn also die Wissenschaft sagt, dass Alischahr kein Bluter sein kann, aber Alaman auf die tolle Idee kommt, er sei doch einer - dann ist er halt ein Bluter. (Wen das in seiner Sicht der Wissenschaft stört, hat schon den ersten Schritt zum besseren Verständnis des Propheten getan, der Alaman auf den Status eines Iblis abwerten möchte...) Ich halte das für ein nettes Detail, das drin bleiben sollte. Rainer
  6. Um das noch ein wenig aufzuschlüssen: Ich möchte vier unterschiedliche Kandidaten. Keiner davon sollte ein aktiver Priester sein (weshalb ich meine Idee, Adschib könnte Kabir gewesen sien, zurückziehe). Sie müssen unterschiedliche Positionen vertreten, die klar genug voneinander abgegrenzt sind, dass sie innerhalb von sechs Stunden im Rollenspiel vermittelt werden können. Und alle müssen ihre Meriten haben, warum sie denn kalifabel sind. Deshalb: Adschib: der klassische, traditionelle Religionsgelehrte ohne praktische Erfahrung, der den Glauben an die Zweiheit in seiner reinsten Buchform vertritt und wahrscheinlich dem Imam beim Tagesgebet Ausführungsfehler vorwirft. Hasan: Ideologisch das genaue Gegenstück, weltoffen und auf Ausgleich bedacht. versucht, sich zu profilieren, indem er sich zum Einen gegen die Hardliner absetzt und zum Anderen die Großmachtdenkenden anspricht - ein spannender Spagat. Gäbe es den Abenteurertyp "Politiker", wäre das was für ihn. Masrur: Vertritt den Adel an sich sowie das Großkapital. Kann deshalb im Sinne des Wortes mit ganz anderen Pfunden wuchern. Er muss entweder in der Adelsschickt als Mann der Tat akzeptiert sein (deshalb Adelskrieger), oder er muss finanziell etabliert sein (weshalb auch ein Händler möglich wäre, aber der Adelskrieger passt besser). Habbil: An sich der beste Kandidat, da er die meiste praktische Erfahrung hat, aber leider will er nicht. Damit seine Rolle überhaupt einen Sinn ergibt, so aufgebaut, dass er in erster Linie eine bestimmte Entwicklung (Adschib) verhindern möchte. Könnte sich sowohl mit Hasan als auch mit Masrur arrangieren, hat er in Säulen der Macht gerade erst gesehen, wohin zu starre Auslegung der Religion führen kann, weshalb er Adschib verhindern möchte - und sei es durch eine eigene Kandidatur. Rainer
  7. Das ist Adschib: ein buchstabengetreuer, regliös inspirierter Gelehrter, angelehnt an die Wissenshüter der arabischen Universitäten. Masrur ist so eine Art "Lebemann". Er ist weder "staubtrocken" noch an Gelehrsamkeit interessiert. Rainer
  8. Ich fänd's aber schöner, wenn er noch nicht einmal Wunder wirken kann, sondern den Glauben wirklich nur theoretisch erfasst hat. Rainer
  9. Nö. Ich möchte einen Religions-GELEHRTEN, keinen ehemaligen Gotteskrieger. Der Punkt ist doch, dass er eben KEINE praktische Erfahrung hat. Gerade in Eschar gehen "Wissenschaft" und Religion oft Hand in Hand. Rainer
  10. Ja, klar. Lieber eine Figur zu viel als eine zu wenig. Rainer
  11. Genau. Gefällt mir für die Geschichte besser: Der erstgeborene Überflieger, den sich dann die ... was auch immer sie ist für ihre Zwecke einspannt. Rainer
  12. Aber Adschib ist früher ausbildet worden, die Nachfolge seines Vaters antreten zu können. Und in der scharidischen Kultur geht sowas schon etwas schneller. Und es hebt ihn ein klein wenig aus der "Masse" hervor, eben weil er so schnell so "hoch" kam. Irgendetwas muss Halifa ja in ihm sehen... Rainer
  13. Wessen Gold? Immerhin gilt er als kalifabel und wurde als Erbe herangezogen. Rainer
  14. Haben wir jetzt eigentlich einen Vertreter des Propheten??? Rainer
  15. Gib' ihm noch Sagenkunde. Und mach ihn Grad 2. Rainer
  16. Aha. Ich habe mir das vor x Jahren mal von einer Seite mit arabischen Vokabeln rausgeschrieben. Gibt es für Midgard da eine Übersicht? Nein, aber es steht in meinem Artikel über Wasserpfeifen, den ich für den GB geschrieben habe. Realweltlich gesehen ist "Nargile" das indische Wort, was man aber in der arabischen Welt nicht wirklich eng sieht. Rainer
  17. Ich hätte ihn gern als werdenden Adelskrieger im Sinne des Eschar-Quellenbuchs. Aber da liegen wir gar nicht so weit auseinander... Rainer
  18. Erste Ideen zur Abgrenzung der Kandidaten voneinander: Adschib: Der ältere der beiden Brüder Suleimans ist ein traditioneller Rechts- und Glaubensgelehrter, dessen Hauptinteresse die "Erneuerung" von Mokattam ist, was für ihn mit einer Reinigung in Glaubensfragen einher geht. Den Kult des Propheten lehnt er als blasphemisch ab. Politisch gilt er als "Hardliner", der für die Ausrufung des Dschihad gegen die Küstenstaaten prädiert. Als Abenteurertyp käme Kabir oder Magister in Frage; Grad so um 7. Hasan: Der jüngere der beiden Brüder Suleimans ist deutlich stärker von der Offenheit des alten Kalifen geprägt. Er ist ebenfalls sehr glaubensfest, strebt aber einen größeren Einfluss von Mokattam in Gesamteschar an. Er wäre bereit, zum Erreichen dieses Zieles den Konflikt mit den Küstenstaaten zur Seite zu stellen und eine Einigung anzustreben. Den Weg des Propheten hält er für einen Irrweg, den es zu bekehren gilt. Als Abenteurertyp käme Glücksritter in Frage; Grad so um 7. Masrur: Suleimans Vetter ist am ehesten das, was man als einen "klassischen Adligen" bezeichnen könnte. Sein Hauptinteresse gilt dem Wohlergehen von Mokattam, und es ist ihm eher egal, ob das Reich eine wichtige Stellung von Einfluss in Eschar inne hat. Der Prophet ist ihm egal, solange er in der Wüste bleibt und Kuschan nicht belästigt. Er hat deutlich mehr Erfahrung im "wirklichen Leben" als Adschib und Hasan, ist aber kein Realpolitiker wie Habbal. Als Abenteurertyp käme Adelskrieger in Frage; Grad so um 8. Habbal el-Mausili: Habbal ist der wohl erfolgreichste Politiker Mokattams, allerdings des Regierens müde. Er ist derjenige unter den Kandidaten, der dem Begriff des Realpolitikers am nächsten käme, seht sich aber nach seiner Zeit als Hauptmann der Gebirgsjäger des Kalifen. Er würde nur dann wirklich Kalif werden wollen, wenn sich Adschib durchzusetzen droht. Habbal ist auf politischen Ausgleich bedacht, auch mit den Küstenstaaten, ist dabei aber auf eine Position der Stärke Mokattams bedacht. In Glaubensdingen gilt er als gefestigt, aber gegenüber Andersdenkenden gemäßigt. Habbal ist Kundschafter Grad 10 (s. Säulen der Macht, S. 79) Alischahr: Man weiß wenig über Alischahrs Vorstellungen zur Kalifenwürde, und eigentlich interessiert es auch niemand. Man beäugt statt dessen voll Misstrauen die auf dubiosem Wege in seinem Namen eingesetzte Halifa, über deren Ziele man sich nicht im Klaren ist. Der älteste Sohn Suleimans hat sich bislang allenfalls einen Namen als Reiter und Jäger gemacht. Als Abenteurertyp böte sich Adelskrieger an; Grad so um 2. Ideen? Meinungen? Kommentare? Dies wären dann auch die Informationen, die allgemein über die Kandidaten zur Verfügung stünden - vielleicht nicht bei allen Anwesenden in gleichem Ausmaß... Rainer
  19. Weil ich's gerade im Strang mit den fertigen Figuren gelesen habe: "Nargile" ist die aranische Bezeichnung für die Wasserpfeife. Die scharidische ist "Shisha". Rainer
  20. Wen? Jürgen? Rainer
  21. Ah, gut. Und ja, der Kalif hat einen Harem. Sagt Jürgen. Rainer
  22. Carin ist einverstanden. Ist der Charakter für sie (die Frau, meine ich) schon fertig? Das Wissen über die muss nämlich in der Hintergründe der anderen Kandidaten... Rainer
  23. Ja, klar. Die PN an Carin ist gerade raus. Rainer

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